Kapitel 76: gopradānaguṇāḥ kapilotpattiś ca
Vorzüge der Kuhgabe und die Entstehung der Kapilā-Kühe
Bhīṣma belehrt Yudhiṣṭhira über die Verdienste des Schenkens von Kühen und erzählt den Mythos, wie Surabhi und die Kühe aus dem Munde Prajāpatis entstanden und Rudra zum Stierbannerträger wurde.
Vaiśaṃpāyana sprach: Darauf fragte der kluge König Yudhiṣṭhira, demütig, den Sohn Śaṃtanus [Bhīṣma] abermals, o König, nach der Ausführung über die Kuhgabe.
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca
Vaiśaṃpāyana sprach (Perf.)
tato yudhiṣṭhiro rājā
darauf König Yudhiṣṭhira (Nom.)
bhūyaḥ śāṃtanavaṃ nṛpa
abermals den Śāṃtanava, o König (Akk./Vok.)
godāne vistaraṃ dhīmān
über die Kuhgabe die Ausführlichkeit, der Kluge (Lok./Akk./Nom.)
yudhiṣṭhira uvāca; gopradāne guṇān samyak punaḥ prabrūhi bhārata; na hi tṛpyāmy ahaṃ vīra śṛṇvāno 'mṛtam īdṛśam
Yudhiṣṭhira sprach: Verkünde mir noch einmal recht die Vorzüge der Kuhgabe, o Bhārata; denn ich werde, o Held, nicht satt, solch Nektar-gleiches zu hören.
Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca
Yudhiṣṭhira sprach (Perf.)
gopradāne guṇān samyak
bei der Kuhgabe die Vorzüge, richtig (Lok./Akk.Pl./Adv.)
punaḥ prabrūhi bhārata
wieder sprich, o Bhārata (Imp.2.Sg./Vok.)
na hi tṛpyāmy ahaṃ vīra
denn nicht werde satt ich, o Held (1.Sg.Präs./Vok.)
Bhīṣma sprach: Wer einem Brahmanen eine solche Kuh gibt, die kälberliebend, mit guten Eigenschaften begabt, jung und in ein Gewand gehüllt ist, wird von allen Sünden befreit.
Wort für Wort
bhīṣma uvāca
Bhīṣma sprach (Perf.)
vatsalāṃ guṇasaṃpannāṃ
kälberliebend, mit Vorzügen ausgestattet (Akk.Sg.f.)
taruṇīṃ vastrasaṃvṛtām
jung, in ein Gewand gehüllt (Akk.Sg.f.)
dattvedṛśīṃ gāṃ viprāya
nach dem Geben einer solchen Kuh an einen Brahmanen (Abs./Akk./Dat.)
asuryā nāma te lokā gāṃ dattvā tatra gacchati; pītodakāṃ jagdhatṛṇāṃ naṣṭadugdhāṃ nirindriyām
Wer eine Kuh gibt, die schon getrunken hat, deren Gras schon gefressen ist, deren Milch verloren ist und die kraftlos ist, geht in die Welten namens Asurya [die sonnenlosen].
Wort für Wort
asuryā nāma te lokā
Asurya genannt, jene Welten (Nom.Pl.)
gāṃ dattvā tatra gacchati
eine Kuh gegeben habend, dorthin geht er (Abs./3.Sg.Präs.)
pītodakāṃ jagdhatṛṇāṃ
deren Wasser getrunken, deren Gras gefressen ist (Akk.Sg.f.)
naṣṭadugdhāṃ nirindriyām
deren Milch verloren ist, kraftlos (Akk.Sg.f.)
Text der zweiten Hälfte ist syntaktisch verkürzt; die Akkusative in Pāda cd hängen von gāṃ ab, die Konstruktion setzt sich in 6 fort.
[Wer eine Kuh gibt,] die von Alter schwer geplagt, deren Nutzen verbraucht, die abgelebt ist wie ein wasserloser Brunnen, tritt nach dem Geben ins Dunkel ein und bringt den Brahmanen in Bedrängnis.
Wort für Wort
jarogrām upayuktārthāṃ
vom Alter hart, deren Nutzen verbraucht ist (Akk.Sg.f.)
jīrṇāṃ kūpam ivājalam
hinfällig, wie ein wasserloser Brunnen (Akk.Sg.f./Adv.)
dattvā tamaḥ praviśati
nach dem Geben tritt er ins Dunkel (Abs./3.Sg.Präs.)
dvijaṃ kleśena yojayet
den Zweimalgeborenen mit Mühsal verbinde er (Opt.3.Sg.)
duṣṭā ruṣṭā vyādhitā durbalā vā; na dātavyā yāś ca mūlyair adattaiḥ; kleśair vipraṃ yo 'phalaiḥ saṃyunakti; tasyāvīryāś cāphalāś caiva lokāḥ
Kühe, die bösartig, zornig, krank oder schwach sind und die nicht mit bezahltem Preis [erworben] sind, sollen nicht gegeben werden; wer einen Brahmanen mit fruchtlosen Plagen verbindet, dessen Welten sind kraftlos und fruchtlos.
Wort für Wort
duṣṭā ruṣṭā vyādhitā durbalā vā
bösartig, zornig, krank oder schwach (Nom.Pl.f.)
na dātavyā yāś ca mūlyair adattaiḥ
nicht zu geben sind, die mit nicht gegebenen Preisen (Gerundiv/Instr.)
kleśair vipraṃ yo 'phalaiḥ saṃyunakti
wer mit fruchtlosen Plagen den Brahmanen verbindet (Instr./Akk./3.Sg.Präs.)
tasyāvīryāś cāphalāś caiva lokāḥ
dessen Welten kraftlos und fruchtlos (Gen./Nom.Pl.)
Pāda b (yāś ca mūlyair adattaiḥ) ist knapp; „nicht mit bezahltem Preis“ nach der wörtlichen Lesart mūlyair adattaiḥ [?].
Alle kraftvollen, mit gutem Wesen und rechtem Alter begabten, wohlduftenden [Kühe] preist man; wie die Gaṅgā die beste der Flüsse ist, so ist die Kapilā die beste unter den Weißen.
Wort für Wort
balānvitāḥ śīlavayopapannāḥ
kraftbegabt, mit Wesen und Alter versehen (Nom.Pl.f.)
sarvāḥ praśaṃsanti sugandhavatyaḥ
alle preist man, wohlduftende (3.Pl.Präs./Akk.Pl.f.)
yathā hi gaṅgā saritāṃ variṣṭhā
wie nämlich die Gaṅgā unter den Flüssen die beste (Nom./Gen.Pl.)
tathārjunīnāṃ kapilā variṣṭhā
so unter den Weißen die Kapilā die beste (Gen.Pl.f./Nom.)
arjunīnām „der Weißen/Hellen“ als Kühe; Lesart unsicher [?].
Yudhiṣṭhira sprach: Warum wird, obwohl das Geben vieler Kühe gleich [gut] ist, das Geben der Kapilā von den Guten gepriesen? Ich möchte die Besonderheit hören, o Hochherziger; denn du bist fähig, sie zu verkünden.
Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca
Yudhiṣṭhira sprach (Perf.)
kasmāt samāne bahulāpradāne
warum, bei gleichem Geben vieler Kühe (Abl./Lok.)
sadbhiḥ praśastaṃ kapilāpradānam
von den Guten gepriesen das Geben der Kapilā (Instr./Part.Pass./Nom.)
viśeṣam icchāmi mahānubhāva
die Besonderheit wünsche ich, o Hochmächtiger (1.Sg.Präs./Vok.)
śrotuṃ samartho hi bhavān pravaktum
zu hören, fähig ja bist du zu verkünden (Inf./Nom./Inf.)
bhīṣma uvāca; vṛddhānāṃ bruvatāṃ tāta śrutaṃ me yat prabhāṣase; vakṣyāmi tad aśeṣeṇa rohiṇyo nirmitā yathā
Bhīṣma sprach: Was du sagst, mein Lieber, habe ich von den Alten, die es erzählten, gehört; ich werde es vollständig sagen, wie die Rohiṇī-Kühe geschaffen wurden.
Wort für Wort
bhīṣma uvāca
Bhīṣma sprach (Perf.)
vṛddhānāṃ bruvatāṃ tāta
von den Alten, die sprachen, mein Lieber (Gen.Pl./Part./Vok.)
śrutaṃ me yat prabhāṣase
gehört von mir, was du sagst (Part.Pass./Instr./3.Sg.Präs.)
vakṣyāmi tad aśeṣeṇa
sagen werde ich es ohne Rest (1.Sg.Fut./Instr.)
rohiṇyo nirmitā yathā
die Rohiṇīs, wie geschaffen wurden (Nom.Pl./Part.Pass.)
„Erschaffe Geschöpfe!“, so von dem Selbstentstandenen [Brahmā] angewiesen, schuf Dakṣa einst zuerst den Lebensunterhalt, aus Wunsch nach dem Wohl der Geschöpfe.
Wort für Wort
prajāḥ sṛjeti vyādiṣṭaḥ
„Erschaffe Geschöpfe“, so angewiesen (Imp./Part.Pass.)
pūrvaṃ dakṣaḥ svayaṃbhuvā
einst Dakṣa vom Selbstentstandenen (Adv./Nom./Instr.)
asṛjad vṛttim evāgre
schuf den Lebensunterhalt zuerst (3.Sg.Impf./Akk.)
acarebhyaś ca bhūtebhyaś carāḥ śreṣṭhās tato narāḥ; brāhmaṇāś ca tataḥ śreṣṭhās teṣu yajñāḥ pratiṣṭhitāḥ
Höher als die unbeweglichen Wesen sind die beweglichen, höher als diese die Menschen, höher als diese die Brahmanen; in ihnen sind die Opfer gegründet.
Wort für Wort
acarebhyaś ca bhūtebhyaś
als die unbeweglichen Wesen (Abl.Pl.)
carāḥ śreṣṭhās tato narāḥ
die beweglichen höher, dann die Menschen (Nom.Pl.)
yajñair āpyāyate somaḥ sa ca goṣu pratiṣṭhitaḥ; sarve devāḥ pramodante pūrvavṛttās tataḥ prajāḥ
Durch die Opfer wird Soma genährt, und dieser ist in den Kühen gegründet; alle Götter freuen sich; von diesen leben zuvor [ernährt] dann die Geschöpfe.
Wort für Wort
yajñair āpyāyate somaḥ
durch Opfer wird genährt Soma (Instr.Pl./3.Sg.Pass./Nom.)
sa ca goṣu pratiṣṭhitaḥ
und er in den Kühen gegründet (Nom./Lok.Pl./Part.)
sarve devāḥ pramodante
alle Götter freuen sich (Nom.Pl./3.Pl.Präs.)
pūrvavṛttās tataḥ prajāḥ
zuvor lebend, dann die Geschöpfe (Nom.Pl.)
Der letzte Pāda (pūrvavṛttās tataḥ prajāḥ) ist knapp; Deutung [?].
Als dann von Dakṣa und den anderen die Geschöpfe geschaffen waren, liefen die hungernden Geschöpfe zu Prajāpati, dem Vierköpfigen, nachdem sie [dies] beschlossen hatten.
Wort für Wort
tataḥ prajāsu sṛṣṭāsu
dann, als die Geschöpfe geschaffen waren (Lok.abs.)
dakṣādyaiḥ kṣudhitāḥ prajāḥ
von Dakṣa und anderen, hungernde Geschöpfe (Instr.Pl./Nom.Pl.)
prajāpatim upādhāvan
zu Prajāpati liefen sie hin (Akk./3.Pl.Impf.)
viniścitya caturmukham
nach Beschluss, den Vierköpfigen (Abs./Akk.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (Stern).
etāny eva tu bhūtāni prākrośan vṛttikāṅkṣayā; vṛttidaṃ cānvapadyanta tṛṣitāḥ pitṛmātṛvat
Eben diese Wesen schrien laut aus Verlangen nach Lebensunterhalt und wandten sich, durstig, wie zu Vater und Mutter, an den Geber des Lebensunterhalts.
Wort für Wort
etāny eva tu bhūtāni
eben diese Wesen (Nom.Pl.n.)
prākrośan vṛttikāṅkṣayā
schrien laut aus Verlangen nach Unterhalt (3.Pl.Impf./Instr.)
vṛttidaṃ cānvapadyanta
und zum Unterhaltsgeber gingen sie (Akk./3.Pl.Impf.Med.)
sa vatsamukhavibhraṣṭo bhavasya bhuvi tiṣṭhataḥ; śirasy avāpa tat kruddhaḥ sa tadodaikṣata prabhuḥ; lalāṭaprabhavenākṣṇā rohiṇīḥ pradahann iva
Dieser, vom Maul eines Kalbes gefallen, traf auf der Erde das Haupt des dort stehenden Bhava [Śiva]; der Herr blickte da zornig, mit dem aus der Stirn entstandenen Auge, die Rohiṇī-Kühe gleichsam verbrennend.
Wort für Wort
sa vatsamukhavibhraṣṭo
er, vom Maul des Kalbes gefallen (Nom.)
bhavasya bhuvi tiṣṭhataḥ
des Bhava, der auf der Erde stand (Gen./Lok./Part.)
śirasy avāpa tat kruddhaḥ
auf dem Haupt traf er; das erzürnt (Lok./3.Sg.Perf./Part.)
yās tu tasmād apakramya somam evābhisaṃśritāḥ; yathotpannāḥ svavarṇasthās tā nītā nānyavarṇatām
Die aber, die von ihm weggetreten zu Soma Zuflucht nahmen, die in ihrer ursprünglichen Farbe verblieben, wie sie entstanden waren, wurden nicht zu anderer Farbe gebracht.
Wort für Wort
yās tu tasmād apakramya
diejenigen aber, von ihm weggetreten (Nom.Pl.f./Abs.)
somam evābhisaṃśritāḥ
zu Soma eben Zuflucht genommen (Akk./Part.Pass.)
yathotpannāḥ svavarṇasthās
wie entstanden, in eigener Farbe stehend (Nom.Pl.f.)
tā nītā nānyavarṇatām
die wurden nicht zur anderen Farbe geführt (Part.Pass./Akk.)
na duṣyaty anilo nāgnir na suvarṇaṃ na codadhiḥ; nāmṛtenāmṛtaṃ pītaṃ vatsapītā na vatsalā
Weder Wind noch Feuer noch Gold noch Meer wird befleckt; nicht ist Nektar von Nektar [besudelt] getrunken; von Kälbern Getrunkene sind nicht [mehr] kälberliebend [?].
Wort für Wort
na duṣyaty anilo nāgnir
nicht wird befleckt Wind, nicht Feuer (3.Sg.Präs./Nom.)
na suvarṇaṃ na codadhiḥ
nicht Gold und nicht das Meer (Nom.)
nāmṛtenāmṛtaṃ pītaṃ
nicht mit Nektar Nektar getrunken (Instr./Part.Pass.)
vatsapītā na vatsalā
von Kälbern getrunken, nicht kälberliebend (Nom.Sg.f.)
Letzter Pāda (vatsapītā na vatsalā) unklar, Wiedergabe unsicher [?].
Diese Welten werden sie mit Opferspende und mit Milchfluss erhalten; genieße die Herrschaft über sie, die ganz aus Nektar bestehende, glückverheißende.
Wort für Wort
imāṃl lokān bhariṣyanti
diese Welten werden sie erhalten (Akk.Pl./3.Pl.Fut.)
haviṣā prasnavena ca
mit Opferspende und mit Milchfluss (Instr.)
āsām aiśvaryam aśnīhi
von ihnen die Herrschaft genieße (Gen.Pl./Akk./Imp.2.Sg.)
Die Ältesten der Welt, dem Lebensunterhalt der Welt hingegeben, mit Rudra verbunden, aus dem Soma-Strom entstanden, sanft, heilig, wunscherfüllend, lebensspendend: wer diese Kühe gibt, wird zum Erfüller aller Wünsche.
Wort für Wort
lokajyeṣṭhā lokavṛttipravṛttā
Älteste der Welt, dem Weltunterhalt zugewandt (Nom.Pl.f.)
rudropetāḥ somaviṣyandabhūtāḥ
mit Rudra verbunden, aus Soma-Strom entstanden (Nom.Pl.f.)
saumyāḥ puṇyāḥ kāmadāḥ prāṇadāś ca
sanft, heilig, wunschgebend und lebengebend (Nom.Pl.f.)
Wer diese höchste Darlegung vom Ursprung der Kühe stets rein liest, Glückliches liebend, wird vom Schmutz des Kali[-Zeitalters] befreit, der Mensch; und er erlangt Liebes, Söhne und Viehbesitz.
Wort für Wort
imaṃ gavāṃ prabhavavidhānam uttamaṃ
diese höchste Darlegung vom Ursprung der Kühe (Akk./Gen.Pl.)
paṭhan sadā śucir atimaṅgalapriyaḥ
lesend, stets rein, dem Heil zugetan (Part./Adv./Nom.)
vimucyate kalikaluṣeṇa mānavaḥ
wird befreit vom Kali-Schmutz, der Mensch (3.Sg.Pass./Instr./Nom.)
Opfergabe für die Götter, Totenspeise, Sättigung, Besänftigungsritus, Fahrzeug, Kleid, Kräftigung für Greise und Kinder: alle diese Vorzüge erlangt beim Kuhgeben der Geber, o König, stets.
vaiśaṃpāyana uvāca; pitāmahasyātha niśamya vākyaṃ; rājā saha bhrātṛbhir ājamīḍhaḥ; sauvarṇakāṃsyopaduhās tato gāḥ; pārtho dadau brāhmaṇasattamebhyaḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem er die Worte des Großvaters gehört hatte, gab der König, der Ajamīḍha-Nachkomme [Yudhiṣṭhira], zusammen mit seinen Brüdern, da Kühe mit goldenen Behältern und bronzenen Melkeimern, der Pārtha, an die besten der Brahmanen.
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca
Vaiśaṃpāyana sprach (Perf.)
pitāmahasyātha niśamya vākyaṃ
des Großvaters dann, nach Anhören das Wort (Gen./Abs./Akk.)
rājā saha bhrātṛbhir ājamīḍhaḥ
der König mit den Brüdern, der Ājamīḍha (Nom./Instr.Pl.)
sauvarṇakāṃsyopaduhās tato gāḥ
mit goldenem Zubehör und Bronze-Melkgefäß, dann Kühe (Akk.Pl.f.)
pārtho dadau brāhmaṇasattamebhyaḥ
der Pārtha gab den besten Brahmanen (Nom./3.Sg.Perf./Dat.Pl.)
tathaiva tebhyo 'bhidadau dvijebhyo; gavāṃ sahasrāṇi śatāni caiva; yajñān samuddiśya ca dakṣiṇārthe; lokān vijetuṃ paramāṃ ca kīrtim
Ebenso gab er jenen Zweimalgeborenen Tausende und Hunderte von Kühen, und zwar im Hinblick auf Opfer, als Opfergeschenke, um die Welten zu gewinnen und höchsten Ruhm.
Wort für Wort
tathaiva tebhyo 'bhidadau dvijebhyo
ebenso gab er jenen Zweimalgeborenen (Adv./Dat.Pl./3.Sg.Perf.)
gavāṃ sahasrāṇi śatāni caiva
der Kühe Tausende und Hunderte (Gen.Pl./Akk.Pl.)
yajñān samuddiśya ca dakṣiṇārthe
und Opfer im Blick, zum Zweck der Opfergabe (Abs./Akk.Pl./Lok.)
lokān vijetuṃ paramāṃ ca kīrtim
Welten zu erobern und höchsten Ruhm (Akk.Pl./Inf./Akk.)