Kapitel 181: ṛgvede 10.181 · prathaśca yasya saprathaśca namānuṣṭubhasya haviṣohaviryat
Herkunft der Sāmans Rathantara und Bṛhat sowie des Yajus
Rätselhafter Rückblick auf die Gewinnung von rituellen Weisen (Rathantara durch Vasiṣṭha, Bṛhat durch Bharadvāja) und eines Weihespruchs; jede Strophe kehrt zu Dhātṛ, Savitṛ und Viṣṇu zurück. Wortlaut von V. 1 sehr unsicher; dyutāna wird als 'Glanz/Leuchten' gefasst.
Dessen Name Prathas und Saprathas [Breite und Mitbreite [?]] [sind], / [der] Darbringung der anuṣṭubh-gemäßen Spende, [nämlich] was Spende ist [?] / - von Dhātṛ, vom Glanz, von Savitṛ und von Viṣṇu / hat Vasiṣṭha das Rathantara herbeigeholt.
Sie fanden, was darüber hinaus verborgen gelegt war, / den höchsten Sitz der Weihehandlung, das, was in der Höhle [war]; / von Dhātṛ, vom Glanz, von Savitṛ und von Viṣṇu / hat Bharadvāja das Bṛhat zusammengefügt, aus Agni.
Wort für Wort
avindan
sie fanden (3. Pl. Impf.)
te
sie (Nom. Pl.)
ati-hitam
darüber hinaus verborgen gelegt (Nom. Sg. n. Part.)
Sie fanden, mit dem Geist nachsinnend, / das Yajus, das verschüttete, erste, das zu den Göttern führt; / von Dhātṛ, vom Glanz, von Savitṛ und von Viṣṇu / haben diese von der Sonne her die Glut [gharma] herbeigetragen.