vane na vā yo nyadhāyi cākañchucirvāṃ stomo bhuraṇāvajīgaḥ / yasyedindraḥ purudineṣu hotā nṛṇāṃ naryonṛtamaḥ kṣapāvān
Im Wald [?] wie ein Rufender [?] wurde euer reines Loblied niedergelegt, es hat begehrt, für euch beide Gewandte erwacht. / Dessen [Herr] Indra in vielen Tagen der Rufer ist, der Mannhafteste der Männer, der nächtliche [?].
pra te asyā uṣasaḥ prāparasyā nṛtau syāma nṛtamasyanṛṇām / anu triśokaḥ śatamāvahan nṝn kutsena ratho yoasat sasavān
Wir wollen [dir] hervor bei dieser Morgenröte und bei einer anderen im Tanz [?] sein, des mannhaftesten der Männer. / Triśoka trieb hundert Männer voran, mit Kutsa, der auf dem Wagen siegte [?].
kaste mada indra rantyo bhūd duro giro abhyugro vi dhāva / kad vāho arvāgupa mā manīṣā ā tvā śakyamupamaṃrādho annaiḥ
Welcher Rausch von dir, Indra, wäre erfreuend? Der Grimmige lief [?] auf Türen und Lieder zu. / Wo ist [deine] Ansprache, ihm entgegen [?] zu mir [?]? Ich möchte mit Speisen deine erreichbare nächste Gunst erlangen [?].
kadu dyumnamindra tvāvato nṝn kayā dhiyā karase kan naāgan / mitro na satya urugāya bhṛtyā anne samasya yadasanmanīṣāḥ
Welche Herrlichkeit machst du, Indra, den Männern, die dir gleichen? Mit welchem Gedanken? Was ist zu uns gekommen? / Wie ein wahrer Freund mit weitem Gang [?] [sind wir] Diener; wenn aller Gedanken auf Speise [aus] wären [?].
preraya sūro arthaṃ na pāraṃ ye asya kāmaṃ janidhā ivagman / giraśca ye te tuvijāta pūrvīrnara indrapratiśikṣantyannaiḥ
Treibe [uns] hin, wie ein Held zum Ziel: die, die seinem Wunsch wie Geburtshelfer [?] folgten, / und [treibe] deine vielen Lieder, du Vielgeborener, [an], denen die Männer, Indra, mit Speisen entgegenwirken.
Wort für Wort
pra
hervor (Präverb)
īraya
treibe an (2. Sg. Imp.)
sūraḥ
Held/Sonne (Nom. Sg.)
artham
Ziel (Akk. Sg.)
na
wie (Partikel)
pāram
Ende (Akk. Sg.)
ye
welche (Nom. Pl.)
asya
dessen (Gen. Sg.)
kāmam
Wunsch (Akk. Sg.)
janidhāḥ-iva
wie Geburtshelfer/Erzeuger [?] (Nom. Pl. + wie)
gman
sie kamen (3. Pl. Aor.)
giraḥ
Lieder (Akk. Pl.)
ca
und
ye
welche (Akk. Pl.)
te
dein (Gen. Sg.)
tuvi-jāta
Vielgeborener (Vok.)
pūrvīḥ
viele/frühere (Akk. Pl.)
naraḥ
Männer (Nom. Pl.)
indra
Indra (Vok.)
prati-śikṣanti
sie bemühen sich um/entsprechen (3. Pl. Präs. Des.)
mātre nu te sumite indra pūrvī dyaurmajmanā pṛthivīkāvyena / varāya te ghṛtavantaḥ sutāsaḥ svādman bhavantupītaye madhūni
Deinen beiden Müttern, den gut Gemessenen, o Indra, [sind] Himmel und Erde durch ihre Größe, durch [deine] Weisheit, alt [?]; / zur Wahl für dich sollen die schmalzhaltigen Gepressten und süße Tränke sein, zum Trinken, o Wohlschmeckender.
ā madhvo asmā asicannamatramindrāya pūrṇaṃ sa hisatyarādhāḥ / sa vāvṛdhe varimannā pṛthivyā abhi kratvānaryaḥ pauṃsyaiśca
Man goss ihm süßes [Getränk] in das volle Gefäß dem Indra; er ist ja wahrhaft freigebig. / Er wuchs in der Weite der Erde, er, der Mannhafte, durch Einsicht und Manneskraft.
Indra durchdrang die Heere, der Stark-Erzeugte; ihm streben viele [Lieder?] zur Freundschaft. / Und steige wie auf einen Wagen in den Kämpfen [ein], den du mit Gunst und Wohlgesinntheit antreiben willst [?].