Quellen der Menschheit

Ṛgveda · Maṇḍala 10

Kapitel 185: ṛgvede 10.185 · mahi trīṇāmavo 'stu dyukṣaṃ mitrasyāryamṇaḥ Schutz der drei Āditya: Mitra, Aryaman, Varuṇa

Bitte um den großen, unangreifbaren Schutz von Mitra, Aryaman und Varuṇa, vor dem der Übelwünschende machtlos ist. Konstruktion in V. 2 (teṣām īśe) und vāraṇa sind nicht sicher.

mahi trīṇāmavo 'stu dyukṣaṃ mitrasyāryamṇaḥ / durādharṣaṃ varuṇasya

Groß sei der Beistand der Drei, der himmlische: / des Mitra, des Aryaman, / der unbezwingliche des Varuṇa.

Wort für Wort
mahi
groß (Nom. Sg. n.)
trīṇām
der Drei (Gen. Pl.)
avaḥ
Beistand, Hilfe (Nom. Sg.)
astu
er sei (3. Sg. Imp.)
dyukṣam
himmlisch, im Himmel wohnend (Nom. Sg. n.)
mitrasya
des Mitra (Gen. Sg.)
aryamṇaḥ
des Aryaman (Gen. Sg.)
duḥ-ādharṣam
unbezwingbar (Nom. Sg. n.)
varuṇasya
des Varuṇa (Gen. Sg.)

nahi teṣāmamā cana nādhvasu vāraṇeṣu / īśe ripuraghaśaṃsaḥ

Denn nicht hat über sie [die von ihnen Behüteten], / weder in der Nähe noch auf Wegen, noch in den Abwehren [?], / der Feind, der Unheil Wünschende, Gewalt.

Wort für Wort
nahi
denn nicht
teṣām
über diese (Gen. Pl.)
amā
in der Nähe, zu Hause (Adv.)
cana
auch nur
na
nicht
adhva-su
auf Wegen (Lok. Pl.)
vāraṇeṣu
in Abwehrmitteln, Schutzräumen (Lok. Pl.) [?]
īśe
er hat Macht (3. Sg. Med.)
ripuḥ
Feind, Schädiger (Nom. Sg.)
agha-śaṃsaḥ
Unheil wünschend (Nom. Sg.)

yasmai putrāso aditeḥ pra jīvase martyāya / jyotiryachantyajasram

Dem Sterblichen, dem die Söhne Aditis / zum Leben unaufhörlich Licht reichen.

Wort für Wort
yasmai
dem (Dat. Sg.)
putrāsaḥ
Söhne (Nom. Pl.)
aditeḥ
der Aditi (Gen. Sg.)
pra
hervor, hin
jīvase
zum Leben (Dat. Sg.)
martyāya
dem Sterblichen (Dat. Sg.)
jyotiḥ
Licht (Akk. Sg.)
yacchanti
sie reichen, gewähren (3. Pl.)
ajasram
unaufhörlich (Adv.)

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