Kapitel 118
Der abgeschlagene Arm des Bhūriśravas, seine Anklage gegen Arjuna und sein Tod im rituellen Fasten, sowie Sātyakis Enthauptung des Sitzenden
Der abgeschlagene Arm des Bhūriśravas fällt zu Boden; er wirft Arjuna vor, unfair - gegen einen im Kampf mit einem anderen Beschäftigten - zugeschlagen zu haben, während Arjuna seine Rettung Sātyakis verteidigt und auf Abhimanyus ebenso unfairen Tod verweist. Von Kṛṣṇa in dessen eigene reine Welten entlassen, setzt sich Bhūriśravas zum rituellen Todesfasten (prāya) nieder und versinkt in Yoga-Meditation. Sātyaki, von Zorn über seine frühere Demütigung überwältigt, enthauptet ihn trotz Zurückhaltung durch mehrere Krieger - eine von den Heeren scharf verurteilte, doch von manchen als schicksalhaft gerechtfertigte Tat; Sātyaki verteidigt sich unter Berufung auf Abhimanyus Tod und einen Vālmīki zugeschriebenen Vers. Haupt und Leib des Bhūriśravas werden von allen verehrt, sein geläuterter Geist steigt empor.
Der Arm fiel zu Boden, samt Schwert und prächtigen Armreifen, wie die von einer Vorrichtung gelöste Standarte Mahendras, wenn das Fest vorüber ist; der überaus prächtige Arm brachte der Welt der Lebenden höchstes Leid.
Wort für Wort
sa bāhur apatad bhūmau sakhaḍgaḥ saśubhāṅgadaḥ
der Arm fiel zu Boden, samt Schwert und prächtigen Armreifen (Nom.Sg. + Impf.3.Sg. + Lok.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Kompos.)
wie die von einer Vorrichtung gelöste Standarte Mahendras, wenn das Fest vorüber ist, brachte der überaus prächtige Arm der Welt der Lebenden höchstes Leid (Nom.Sg.Kompos. + Gen.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Adv. + Impf.3.Sg. + Gen.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg.)
Als der Kaurava [Bhūriśravas] sich selbst von Pārtha vereitelt sah, ließ er Sātyaki im Zorn los und schalt den Pāṇḍava; armlos wie ein einflügeliger Vogel, oh Großkönig, wie ein einrädriger Wagen setzte sich der König auf die Erde und sprach zum Pāṇḍava, während die ganze Kṣatriya-Schar zusah:
als der Kaurava sich selbst von Pārtha vereitelt sah, ließ er Sātyaki im Zorn los und schalt den Pāṇḍava (Nom.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Part. + Akk.Sg. + Ger. + Instr.Sg. + Nom.Sg. + Ger. + Akk.Sg. + Abl.Sg. + Perf.3.Sg. + Akk.Sg.)
armlos, oh Großkönig, wie ein einflügeliger Vogel, wie ein einrädriger Wagen setzte sich der König auf die Erde und sprach zum Pāṇḍava, während die ganze Kṣatriya-Schar zusah (Nom.Sg.Kompos. + Vok.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Partikel + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Adv. + Akk.Sg. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg. + Perf.3.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Gen.Sg.Kompos. + Gen.Sg.Präs.Part.)
nṛśaṃsaṃ bata kaunteya karmedaṃ kṛtavān asi apaśyato viṣaktasya yan me bāhum acicchidaḥ
„Ein grausames, oh Kaunteya, hast du fürwahr getan, dass du mir, dem Unaufmerksamen, in den Kampf Vertieften, den Arm abschlugst,
Wort für Wort
nṛśaṃsaṃ bata kaunteya karmedaṃ kṛtavān asi
ein grausames, oh Kaunteya, hast du fürwahr getan (Akk.Sg. + Partikel + Vok.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Perf.Part. + Präs.2.Sg.)
apaśyato viṣaktasya yan me bāhum acicchidaḥ
dass du mir, dem Unaufmerksamen, in den Kampf Vertieften, den Arm abschlugst (Gen.Sg.Part. + Gen.Sg.Part. + Konj. + Dat.Sg. + Akk.Sg. + Impf.2.Sg.)
[Anm.: Der Apparat fügt hier (0961_01-02) ein fragmentarisches, im Quelltext mit Auslassungszeichen (****) markiertes, unvollständig überliefertes Halbversfragment ein (sinngemäß etwa: und zu dem in den Kampf vertieften, schuldlosen, unaufmerksamen Sātvata), das wegen seiner Lückenhaftigkeit nicht eigens übersetzt wird.]
bist du nicht als Kenner deines eigenen Dharma in der Welt anderen überlegen (Partikel + Partikel + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Lok.Sg. + Nom.Sg. + Instr.Pl.)
ayudhyamānasya kathaṃ raṇe prahṛtavān asi
wie konntest du im Kampf gegen einen nicht Kämpfenden zuschlagen (Gen.Sg.Präs.Part. + Interr. + Lok.Sg. + Perf.Part. + Präs.2.Sg.)
idaṃ tu nīcācaritam asatpuruṣasevitam katham ācaritaṃ pārtha tvayā karma suduṣkaram
Dies aber ist niederträchtiges Verhalten, von schlechten Menschen geübt - wie konntest du, oh Pārtha, diese so schändliche, kaum vorstellbare Tat begehen?
Wort für Wort
idaṃ tu nīcācaritam asatpuruṣasevitam
dies aber ist niederträchtiges Verhalten, von schlechten Menschen geübt (Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Kompos.)
katham ācaritaṃ pārtha tvayā karma suduṣkaram
wie konntest du, oh Pārtha, diese so schändliche Tat begehen (Interr. + Nom.Sg.Part. + Vok.Sg. + Instr.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos.)
yeṣu yeṣu naraḥ pārtha yatra yatra ca vartate āśu tacchīlatām eti tad idaṃ tvayi dṛśyate
In welche Umgebungen auch immer ein Mensch, oh Pārtha, gerät, und wo auch immer er verkehrt, dessen Wesensart nimmt er rasch an - dies zeigt sich hier an dir.
Wort für Wort
yeṣu yeṣu naraḥ pārtha yatra yatra ca vartate
in welche Umgebungen auch immer ein Mensch, oh Pārtha, gerät und wo auch immer er verkehrt (Lok.Pl. + Lok.Pl. + Nom.Sg. + Vok.Sg. + Adv. + Adv. + Partikel + Präs.3.Sg.)
āśu tacchīlatām eti tad idaṃ tvayi dṛśyate
dessen Wesensart nimmt er rasch an - dies zeigt sich hier an dir (Adv. + Akk.Sg.Kompos. + Präs.3.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Lok.Sg. + Präs.Pass.3.Sg.)
Wie nur, da du doch aus königlichem Geschlecht stammst, insbesondere ein Kauravide, vom Kṣatriya-Dharma abgewichen, du, der sonst wohlgesittet und gelübdetreu ist? Gering ist hier eigentlich deine Schuld, mein Sohn, ich tadle dich nicht dafür - weil du dich mit dem niederen Vṛṣṇi-Sprössling eingelassen hast, hast du diese niederträchtige Tat begangen.
Wort für Wort
kathaṃ hi rājavaṃśyas tvaṃ kauraveyo viśeṣataḥ kṣatradharmād apakrāntaḥ suvṛttaś caritavrataḥ
wie nur, da du doch aus königlichem Geschlecht stammst, insbesondere ein Kauravide, vom Kṣatriya-Dharma abgewichen, du, der wohlgesittet und gelübdetreu ist (Interr. + Partikel + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Adv. + Abl.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Kompos.)
gering ist hier deine Schuld, mein Sohn, ich tadle dich nicht - weil du dich mit dem niederen Vṛṣṇi-Sprössling eingelassen hast, hast du diese niederträchtige Tat begangen (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Adv. + Neg. + Akk.Sg. + Vok.Sg. + Präs.1.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Ger. + Akk.Sg. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg. + Instr.Sg.)
[Anm.: vārṣṇeyāpasada (der niedere Vṛṣṇi-Sprössling) ist ein abwertendes Epitheton, mit dem Bhūriśravas hier vermutlich Sātyaki bezeichnet, entsprechend seiner Verachtung für die Vṛṣṇis und Andhakas insgesamt.]
idaṃ tu yad atikṣudraṃ vārṣṇeyārthe kṛtaṃ tvayā vāsudevamataṃ nūnaṃ naitat tvayy upapadyate
Dass du aber um des Vārṣṇeya willen diese überaus niederträchtige Tat begangen hast, ist gewiss Vāsudevas Absicht - dies passt sonst nicht zu dir.
Wort für Wort
idaṃ tu yad atikṣudraṃ vārṣṇeyārthe kṛtaṃ tvayā
dass du aber um des Vārṣṇeya willen diese überaus niederträchtige Tat begangen hast (Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Lok.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Part. + Instr.Sg.)
vāsudevamataṃ nūnaṃ naitat tvayy upapadyate
ist gewiss Vāsudevas Absicht - dies passt sonst nicht zu dir (Nom.Sg.Kompos. + Adv. + Neg.Nom.Sg. + Lok.Sg. + Präs.3.Sg.)
Kastenlose, kastenwidrige Taten übende, von Natur aus Verachtete sind die Vṛṣṇis und Andhakas - wie nur konntest du, oh Pārtha, sie zu deinem Maßstab machen?“
Wort für Wort
vrātyāḥ saṃśliṣṭakarmāṇaḥ prakṛtyaiva vigarhitāḥ
kastenlose, kastenwidrige Taten übende, von Natur aus Verachtete (Nom.Pl. + Nom.Pl.Kompos. + Instr.Sg. + Nom.Pl.Part.)
sind die Vṛṣṇis und Andhakas - wie nur konntest du, oh Pārtha, sie zu deinem Maßstab machen (Nom.Pl.Kompos. + Interr. + Vok.Sg. + Akk.Sg. + Instr.Sg. + Nom.Pl.Part.)
[Anm.: vrātya bezeichnet einen aus der arischen Ordnung Herausgefallenen, kastenlos Gewordenen - eine besonders scharfe Herabsetzung der Vṛṣṇis und Andhakas durch Bhūriśravas.]
vyaktam eva hi jīrṇaḥ san buddhiṃ rañjayase nṛpa anarthakam idaṃ sarvaṃ yat tvayā vyāhṛtaṃ prabho
„Offenkundig ergehst du dich, da du gealtert bist, oh König, nur in Hirngespinsten; all das, was du gesagt hast, oh Gebieter, ist bedeutungslos.
Wort für Wort
vyaktam eva hi jīrṇaḥ san buddhiṃ rañjayase nṛpa
offenkundig ergehst du dich, da du gealtert bist, oh König, nur in Hirngespinsten (Adv. + Partikel + Partikel + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg.Präs.Part. + Akk.Sg. + Präs.Med.2.Sg. + Vok.Sg.)
anarthakam idaṃ sarvaṃ yat tvayā vyāhṛtaṃ prabho
all das, was du gesagt hast, oh Gebieter, ist bedeutungslos (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Instr.Sg. + Nom.Sg.Part. + Vok.Sg.)
hṛṣīkeśena saṃbandhaṃ garhase māṃ ca mūḍhavat raṇānām asi dharmajñaḥ sarvaśāstrārthapāragaḥ
Du tadelst meine Verbindung mit Hṛṣīkeśa [Kṛṣṇa] und mich wie ein Tor, obwohl du doch ein Kenner des Kampfrechts bist, in der Bedeutung aller Lehrschriften bewandert.
Wort für Wort
hṛṣīkeśena saṃbandhaṃ garhase māṃ ca mūḍhavat
du tadelst meine Verbindung mit Hṛṣīkeśa und mich wie ein Tor (Instr.Sg. + Akk.Sg. + Präs.Med.2.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Adv.)
raṇānām asi dharmajñaḥ sarvaśāstrārthapāragaḥ
obwohl du doch ein Kenner des Kampfrechts bist, in der Bedeutung aller Lehrschriften bewandert (Gen.Pl. + Präs.2.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Kompos.)
na cādharmam ahaṃ kuryāṃ jānaṃś caiva hi muhyase yudhyante kṣatriyāḥ śatrūn svaiḥ svaiḥ parivṛtā nṛpa
Ich würde kein Unrecht begehen - und doch bist du, obwohl wissend, im Irrtum, oh König: Kṣatriyas kämpfen gegen Feinde, jeweils von den Ihrigen umgeben,
Wort für Wort
na cādharmam ahaṃ kuryāṃ jānaṃś caiva hi muhyase
ich würde kein Unrecht begehen - und doch bist du, obwohl wissend, im Irrtum (Neg. + Akk.Sg. + Nom.Sg. + Opt.1.Sg. + Nom.Sg.Präs.Part. + Partikel + Partikel + Präs.Med.2.Sg.)
Kṣatriyas kämpfen gegen Feinde, jeweils von den Ihrigen umgeben, oh König (Präs.3.Pl. + Nom.Pl. + Akk.Pl. + Instr.Pl. + Instr.Pl. + Nom.Pl.Part. + Vok.Sg.)
von Brüdern, Vätern, Söhnen, ebenso von Verwandten und Sippengenossen (Instr.Pl. + Instr.Pl. + Instr.Pl. + Adv. + Instr.Pl.Kompos.)
vayasyair atha mitraiś ca svabāhubalam āśritāḥ
von Altersgefährten und Freunden, gestützt auf die Kraft der eigenen Arme (Instr.Pl. + Partikel + Instr.Pl. + Partikel + Akk.Sg.Kompos. + Nom.Pl.Part.)
ahaṃ hi sātyakiṃ śiṣyaṃ sukhasaṃbandhim eva ca madarthe yudhyamānaṃ ca tyaktvā prāṇān sudustyajān
Ich sah nämlich, wie Sātyaki, mein Schüler und zugleich ein mir wohlverbundener Freund, der um meinetwillen kämpfte, unter Aufgabe seines nur schwer aufzugebenden Lebens,
Wort für Wort
ahaṃ hi sātyakiṃ śiṣyaṃ sukhasaṃbandhim eva ca
ich sah nämlich Sātyaki, meinen Schüler und zugleich wohlverbundenen Freund (Nom.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Partikel + Partikel)
madarthe yudhyamānaṃ ca tyaktvā prāṇān sudustyajān
wie er um meinetwillen kämpfte, unter Aufgabe seines nur schwer aufzugebenden Lebens (Lok.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Präs.Part. + Partikel + Ger. + Akk.Pl. + Akk.Pl.Kompos.)
mama bāhuṃ raṇe rājan dakṣiṇaṃ yuddhadurmadam nikṛtyamānaṃ taṃ dṛṣṭvā kathaṃ śatruvaśaṃ gatam tvayā nikṛṣyamāṇaṃ ca dṛṣṭavān asmi niṣkriyam
Als ich sah, wie er - mein rechter, im Kampf unbezähmbarer Arm, oh König - gedemütigt, wie er in die Gewalt des Feindes geraten und von dir misshandelt, wehrlos gemacht wurde,
Wort für Wort
mama bāhuṃ raṇe rājan dakṣiṇaṃ yuddhadurmadam nikṛtyamānaṃ taṃ dṛṣṭvā
als ich sah, wie er, mein rechter, im Kampf unbezähmbarer Arm, oh König, gedemütigt wurde (Gen.Sg. + Akk.Sg. + Lok.Sg. + Vok.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Präs.Part. + Akk.Sg. + Ger.)
kathaṃ śatruvaśaṃ gatam tvayā nikṛṣyamāṇaṃ ca dṛṣṭavān asmi niṣkriyam
wie er in die Gewalt des Feindes geraten und von dir misshandelt, wehrlos gemacht, gesehen habe (Interr. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Part. + Instr.Sg. + Akk.Sg.Präs.Part. + Partikel + Perf.Part. + Präs.1.Sg. + Akk.Sg.)
na cātmā rakṣitavyo hi eko raṇagatena hi yo yasya yudhyate 'rthāya sa saṃrakṣyo narādhipa
sollte doch, wer in die Schlacht zieht, nicht allein sich selbst schützen: Wer für einen anderen kämpft, den muss man beschützen, oh Herrscher der Menschen.
Wort für Wort
na cātmā rakṣitavyo hi eko raṇagatena hi
sollte doch, wer in die Schlacht zieht, nicht allein sich selbst schützen (Neg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Ger. + Partikel + Nom.Sg. + Instr.Sg.Kompos. + Partikel)
yo yasya yudhyate 'rthāya sa saṃrakṣyo narādhipa
wer für einen anderen kämpft, den muss man beschützen, oh Herrscher der Menschen (Nom.Sg. + Gen.Sg. + Präs.3.Sg. + Dat.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Ger. + Vok.Sg.Kompos.)
tai rakṣyamāṇaḥ sa nṛpo rakṣitavyo mahāmṛdhe yady ahaṃ sātyakiṃ dṛṣṭvā tūṣṇīm āsiṣya āhave tatas tena viyogaś ca prāpyaṃ narakam eva ca rakṣitaś ca mayā yasmāt tasmāl labdho mayā sa ca yaśaś caiva svapakṣebhyaḥ phalaṃ mitrasya rakṣaṇāt
Ebenso wie ein von den Seinen beschützter König in der großen Schlacht seinerseits zu beschützen ist, so gilt es für einen Freund: Hätte ich, als ich Sātyaki sah, im Kampf schweigend dagesessen, so wäre daraus die Trennung von ihm und fürwahr die Hölle mein Los gewesen; weil ich ihn aber beschützt habe, habe ich ihn dadurch gewonnen, und ebenso Ruhm von den Meinigen als Lohn für den Schutz eines Freundes.
Wort für Wort
tai rakṣyamāṇaḥ sa nṛpo rakṣitavyo mahāmṛdhe yady ahaṃ sātyakiṃ dṛṣṭvā tūṣṇīm āsiṣya āhave
ebenso wie ein von den Seinen beschützter König in der großen Schlacht seinerseits zu beschützen ist - hätte ich, als ich Sātyaki sah, im Kampf schweigend dagesessen (Instr.Pl. + Nom.Sg.Pass.Part. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Ger. + Lok.Sg.Kompos. + Konj. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Ger. + Adv. + Ger. + Lok.Sg.)
tatas tena viyogaś ca prāpyaṃ narakam eva ca rakṣitaś ca mayā yasmāt tasmāl labdho mayā sa ca yaśaś caiva svapakṣebhyaḥ phalaṃ mitrasya rakṣaṇāt
so wäre daraus die Trennung von ihm und die Hölle mein Los gewesen; weil ich ihn beschützt habe, habe ich ihn gewonnen, und ebenso Ruhm als Lohn für den Schutz eines Freundes (Adv. + Instr.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg.Ger. + Akk.Sg. + Partikel + Partikel + Nom.Sg.Part. + Partikel + Instr.Sg. + Abl.Sg. + Abl.Sg. + Nom.Sg.Part. + Instr.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Partikel + Abl.Pl.Kompos. + Nom.Sg. + Gen.Sg. + Abl.Sg.)
yac ca māṃ garhase rājann anyena saha saṃgatam kas tena saṃgamaṃ necchet tatra te buddhivibhramaḥ
Und dass du mich tadelst, oh König, weil ich mich mit einem anderen verbündet habe - wer würde eine solche Verbindung nicht wünschen? Darin liegt deine Verstandesverwirrung.
Wort für Wort
yac ca māṃ garhase rājann anyena saha saṃgatam
und dass du mich tadelst, oh König, weil ich mich mit einem anderen verbündet habe (Nom.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Präs.Med.2.Sg. + Vok.Sg. + Instr.Sg. + Adv. + Akk.Sg.Part.)
kas tena saṃgamaṃ necchet tatra te buddhivibhramaḥ
wer würde eine solche Verbindung nicht wünschen? Darin liegt deine Verstandesverwirrung (Nom.Sg. + Instr.Sg. + Akk.Sg. + Opt.3.Sg. + Adv. + Gen.Sg. + Nom.Sg.Kompos.)
Während du deine Rüstung schütteltest, selbst deinen Wagen bestiegst, die Bogensehne spanntest und mit den Feinden kämpftest,
Wort für Wort
kavacaṃ dhunvatas tubhyaṃ rathaṃ cārohataḥ svayam
während du deine Rüstung schütteltest und selbst deinen Wagen bestiegst (Akk.Sg. + Gen.Sg.Präs.Part. + Dat.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Gen.Sg.Präs.Part. + Adv.)
dhanurjyāṃ karṣataś caiva yudhyataḥ saha śatrubhiḥ
die Bogensehne spanntest und mit den Feinden kämpftest (Akk.Sg.Kompos. + Gen.Sg.Präs.Part. + Partikel + Partikel + Gen.Sg.Präs.Part. + Adv. + Instr.Pl.)
wie sollte da, in solch einem von Wagen und Elefanten übersäten, von Pferden und Fußvolk erfüllten, von Löwengebrüll erdröhnenden, tiefen Heeresmeer, für dich, umgeben von den Deinen und ebenso heldenhaft im Kampf, ein angemessener Zweikampf mit Sātyaki möglich sein?
in solch einem von Wagen und Elefanten übersäten, von Pferden und Fußvolk erfüllten, von Löwengebrüll erdröhnenden, tiefen Heeresmeer (Adv. + Lok.Sg.Kompos. + Lok.Sg.Kompos. + Lok.Sg.Kompos. + Lok.Sg. + Lok.Sg.Kompos.)
wie sollte da für dich, umgeben von den Deinen und ebenso heldenhaft im Kampf, ein angemessener Zweikampf mit Sātyaki möglich sein (Instr.Pl. + Partikel + Partikel + Gen.Sg.Part. + Gen.Sg.Part. + Adv. + Lok.Sg. + Instr.Sg. + Interr. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Gen.Sg. + Fut.3.Sg.)
bahubhiḥ saha saṃgamya nirjitya ca mahārathān śrāntaś ca śrāntavāhaś ca kṣīṇasarvāyudhas tvayā īdṛśaṃ sātyakiṃ saṃkhye nirjitya ca mahāratham adhikaṃ tvaṃ vijānīṣe tathāpy anyamanā bhavān
Nachdem er sich mit vielen Kriegern gemessen und große Wagenkämpfer besiegt hatte, ermattet, mit ermatteten Pferden, alle seine Waffen erschöpft, wurde ein solcher Sātyaki, ein großer Wagenkämpfer, von dir im Kampf bezwungen; du hältst dich für überlegen, und doch warst du dabei unachtsam.
Wort für Wort
bahubhiḥ saha saṃgamya nirjitya ca mahārathān śrāntaś ca śrāntavāhaś ca kṣīṇasarvāyudhas tvayā
nachdem er sich mit vielen gemessen und große Wagenkämpfer besiegt hatte, ermattet, mit ermatteten Pferden, alle Waffen erschöpft, wurde er von dir (Instr.Pl. + Adv. + Ger. + Ger. + Partikel + Akk.Pl.Kompos. + Nom.Sg.Part. + Partikel + Nom.Sg.Kompos. + Partikel + Nom.Sg.Kompos. + Instr.Sg.)
ein solcher Sātyaki, ein großer Wagenkämpfer, im Kampf bezwungen; du hältst dich für überlegen, und doch warst du unachtsam (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Lok.Sg. + Ger. + Partikel + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Nom.Sg. + Präs.Med.2.Sg. + Adv. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.)
Dass du wünschst, ihm mit dem Schwert im Kampf den Kopf abzuschlagen - wer könnte es ertragen, Sātyaki in solcher Bedrängnis zu sehen?
Wort für Wort
yad icchasi śiraś cāsya asinā hartum āhave
dass du wünschst, ihm mit dem Schwert im Kampf den Kopf abzuschlagen (Nom.Sg. + Präs.2.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Gen.Sg. + Instr.Sg. + Inf. + Lok.Sg.)
tathā kṛcchragataṃ dṛṣṭvā sātyakiṃ kaḥ kṣamiṣyati
wer könnte es ertragen, Sātyaki in solcher Bedrängnis zu sehen (Adv. + Akk.Sg.Kompos. + Ger. + Akk.Sg. + Nom.Sg. + Fut.3.Sg.)
tvaṃ tu garhaya cātmānam ātmānaṃ yo na rakṣasi kathaṃ kariṣyase vīra yo vā tvāṃ saṃśrayej janaḥ
Tadle du doch dich selbst, der du dich selbst nicht einmal schützt! Wie willst du handeln, oh Held, oder wie könnte jemand sich dir anvertrauen?
Wort für Wort
tvaṃ tu garhaya cātmānam ātmānaṃ yo na rakṣasi
tadle du doch dich selbst, der du dich selbst nicht schützt (Nom.Sg. + Partikel + Imper.2.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg. + Neg. + Präs.2.Sg.)
kathaṃ kariṣyase vīra yo vā tvāṃ saṃśrayej janaḥ
wie willst du handeln, oh Held, oder wie könnte jemand sich dir anvertrauen (Interr. + Fut.Med.2.Sg. + Vok.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Opt.3.Sg. + Nom.Sg.)
āttaśastrasya hi raṇe vṛṣṇīputraṃ jighāṃsataḥ chinnavān yad ahaṃ bāhuṃ naital lokavigarhitam
Dass ich dir, der du im Kampf die Waffe ergriffen hattest und den Vṛṣṇi-Sohn töten wolltest, den Arm abgeschlagen habe, ist von der Welt nicht zu tadeln;
Wort für Wort
āttaśastrasya hi raṇe vṛṣṇīputraṃ jighāṃsataḥ
dass du im Kampf die Waffe ergriffen hattest und den Vṛṣṇi-Sohn töten wolltest (Gen.Sg.Kompos. + Partikel + Lok.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Gen.Sg.Desid.Part.)
chinnavān yad ahaṃ bāhuṃ naital lokavigarhitam
dass ich den Arm abgeschlagen habe, ist von der Welt nicht zu tadeln (Nom.Sg.Part. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Neg.Nom.Sg. + Nom.Sg.Kompos.)
nyastaśastrasya hi punar vikalasya vivarmaṇaḥ abhimanyor vadhaṃ tāta dhārmikaḥ ko nu pūjayet
denn welcher Rechtschaffene, mein Sohn, würde wiederum die Tötung des Abhimanyu billigen, der zuvor die Waffe niedergelegt hatte, verkrüppelt und rüstungslos war?“
Wort für Wort
nyastaśastrasya hi punar vikalasya vivarmaṇaḥ
denn wiederum, der die Waffe niedergelegt hatte, verkrüppelt, rüstungslos (Gen.Sg.Kompos. + Partikel + Adv. + Gen.Sg. + Gen.Sg.Kompos.)
abhimanyor vadhaṃ tāta dhārmikaḥ ko nu pūjayet
welcher Rechtschaffene, mein Sohn, würde die Tötung des Abhimanyu billigen (Gen.Sg. + Akk.Sg. + Vok.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Opt.3.Sg.)
Nach diesem Wortwechsel ließ der gewaltig-armige, hochberühmte Yūpaketu [Bhūriśravas], wiederholt aufseufzend wegen des Helden Dhanaṃjaya, von Yuyudhāna [Sātyaki] ab und setzte sich im Kampf zum Prāya nieder.
nach diesem Wortwechsel ließ der gewaltig-armige, hochberühmte Yūpaketu, wiederholt aufseufzend wegen des Helden Dhanaṃjaya (Adv. + Ger. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Instr.Sg. + Instr.Sg. + Ger. + Adv. + Adv.)
yuyudhānaṃ parityajya raṇe prāyam upāviśat
von Yuyudhāna ab und setzte sich im Kampf zum Prāya nieder (Akk.Sg. + Ger. + Lok.Sg. + Akk.Sg. + Impf.3.Sg.)
[Anm.: prāya (prāyopaveśa) bezeichnet das rituelle Fasten bis zum Tod, eine anerkannte Form freiwilligen Sterbens; das grammatische Subjekt von evam uktvā ist Bhūriśravas, obwohl unmittelbar zuvor Arjuna gesprochen hat - der Vers fasst offenbar den ganzen Wortwechsel zusammen und beschreibt die Reaktion des Bhūriśravas darauf.]
Nachdem er mit der linken Hand Pfeile ausgebreitet hatte, der an heilvollen Merkmalen Erkennbare, opferte er, in die Brahman-Welt einzugehen wünschend, seinen Lebensatem in den Lebensatem selbst.
Wort für Wort
śarān āstīrya savyena pāṇinā puṇyalakṣaṇaḥ
nachdem er mit der linken Hand Pfeile ausgebreitet hatte, der an heilvollen Merkmalen Erkennbare (Akk.Pl. + Ger. + Instr.Sg. + Instr.Sg. + Nom.Sg.Kompos.)
yiyāsur brahmalokāya prāṇān prāṇeṣv athājuhot
opferte er, in die Brahman-Welt einzugehen wünschend, seinen Lebensatem in den Lebensatem selbst (Nom.Sg.Desid.Part. + Dat.Sg.Kompos. + Akk.Pl. + Lok.Pl. + Adv. + Impf.3.Sg.)
[Anm.: Die Wendung beschreibt eine yogische Übung des bewussten Zurückziehens des Lebensatems (prāṇa) in sich selbst, als Vorbereitung auf den freiwilligen Tod.]
Er richtete seine Augen auf die Sonne, seinen klaren Sinn auf das Wasser, meditierte über die große Upaniṣad-Lehre und wurde, im Yoga vereint, zu einem Weisen.
Wort für Wort
sūrye cakṣuḥ samādhāya prasannaṃ salile manaḥ
er richtete seine Augen auf die Sonne, seinen klaren Sinn auf das Wasser (Lok.Sg. + Akk.Sg. + Ger. + Akk.Sg. + Lok.Sg. + Akk.Sg.)
dhyāyan mahopaniṣadaṃ yogayukto 'bhavan muniḥ
meditierte über die große Upaniṣad-Lehre und wurde, im Yoga vereint, zu einem Weisen (Nom.Sg.Präs.Part. + Akk.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Kompos. + Impf.3.Sg. + Nom.Sg.)
Da tadelte das Volk im ganzen Heer Kṛṣṇa und Dhanaṃjaya, und ebenso pries es jenen Stier unter den Männern [Bhūriśravas]; manche tadelten auch die beiden, andere priesen den Freigebigen.
da tadelte das Volk im ganzen Heer Kṛṣṇa und Dhanaṃjaya, und ebenso pries es jenen Stier unter den Männern (Adv. + Nom.Sg. + Lok.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Akk.Dual.Kompos. + Perf.3.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Perf.3.Sg. + Akk.Sg.Kompos.)
garhayām āsur apy etau śaśaṃsur bhūridakṣiṇam
manche tadelten auch die beiden, andere priesen den Freigebigen (Perf.3.Pl. + Partikel + Akk.Dual. + Perf.3.Pl. + Akk.Sg.Kompos.)
Obwohl getadelt, äußerten die beiden Kṛṣṇas [Kṛṣṇa und Arjuna] nichts Unfreundliches; und obwohl gepriesen, freute sich Yūpaketu [Bhūriśravas] ebenso wenig.
Wort für Wort
nindyamānau tathā kṛṣṇau nocatuḥ kiṃ cid apriyam
obwohl getadelt, äußerten die beiden Kṛṣṇas nichts Unfreundliches (Nom.Dual.Part. + Adv. + Nom.Dual. + Perf.3.Dual + Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg.)
praśasyamānaś ca tathā nāhṛṣyad yūpaketanaḥ
und obwohl gepriesen, freute sich Yūpaketu ebenso wenig (Nom.Sg.Part. + Partikel + Adv. + Impf.3.Sg. + Nom.Sg.)
mama sarve 'pi rājāno jānanty etan mahāvratam na śakyo māmako hantuṃ yo me syād bāṇagocare
„Alle Könige kennen dieses mein großes Gelübde: Wer immer in meine Pfeilreichweite gerät, kann von den Meinigen nicht ungestraft getötet werden.
Wort für Wort
mama sarve 'pi rājāno jānanty etan mahāvratam
alle Könige kennen dieses mein großes Gelübde (Gen.Sg. + Nom.Pl. + Partikel + Nom.Pl. + Präs.3.Pl. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos.)
na śakyo māmako hantuṃ yo me syād bāṇagocare
wer immer in meine Pfeilreichweite gerät, kann von den Meinigen nicht getötet werden (Neg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Inf. + Nom.Sg. + Gen.Sg. + Opt.3.Sg. + Lok.Sg.Kompos.)
yūpaketo samīkṣya tvaṃ na māṃ garhitum arhasi na hi dharmam avijñāya yuktaṃ garhayituṃ param
Nachdem du dies bedacht hast, oh Yūpaketu, solltest du mich nicht tadeln; es ziemt sich nämlich nicht, einen anderen zu tadeln, ohne das Dharma in der Sache zu kennen.
Wort für Wort
yūpaketo samīkṣya tvaṃ na māṃ garhitum arhasi
nachdem du dies bedacht hast, oh Yūpaketu, solltest du mich nicht tadeln (Vok.Sg. + Ger. + Nom.Sg. + Neg. + Akk.Sg. + Inf. + Präs.2.Sg.)
na hi dharmam avijñāya yuktaṃ garhayituṃ param
es ziemt sich nämlich nicht, einen anderen zu tadeln, ohne das Dharma zu kennen (Neg. + Partikel + Akk.Sg. + Ger. + Nom.Sg. + Inf. + Akk.Sg.)
āttaśastrasya hi raṇe vṛṣṇivīraṃ jighāṃsataḥ yad ahaṃ bāhum acchaitsaṃ na sa dharmo vigarhitaḥ acchinaṃ yad ahaṃ bāhuṃ tatra garhyaṃ kim asti ca
Dass ich dir, der du im Kampf die Waffe ergriffen hattest und den Vṛṣṇi-Helden zu töten trachtetest, den Arm abschlug - das ist kein zu verwerfendes Dharma; und was daran, dass ich den Arm abschlug, ist tadelnswert?
Wort für Wort
āttaśastrasya hi raṇe vṛṣṇivīraṃ jighāṃsataḥ yad ahaṃ bāhum acchaitsaṃ na sa dharmo vigarhitaḥ
dass ich dir, der du im Kampf die Waffe ergriffen hattest und den Vṛṣṇi-Helden zu töten trachtetest, den Arm abschlug - das ist kein zu verwerfendes Dharma (Gen.Sg.Kompos. + Partikel + Lok.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Gen.Sg.Desid.Part. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Impf.1.Sg. + Neg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Part.)
acchinaṃ yad ahaṃ bāhuṃ tatra garhyaṃ kim asti ca
und was daran, dass ich den Arm abschlug, ist tadelnswert (Impf.1.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Adv. + Nom.Sg. + Interr. + Präs.3.Sg. + Partikel)
nyastaśastrasya bālasya virathasya vivarmaṇaḥ abhimanyor vadhaṃ tāta dhārmikaḥ ko na pūjayet nābhimanyor vadhaṃ yūyaṃ garhayadhvaṃ kutas tadā
Welcher Rechtschaffene, mein Sohn, würde nicht die Tötung des Abhimanyu verwerfen, der zuvor die Waffe niedergelegt hatte, noch ein Knabe war, wagenlos und rüstungslos? Warum habt ihr damals nicht die Tötung des Abhimanyu getadelt?
Wort für Wort
nyastaśastrasya bālasya virathasya vivarmaṇaḥ abhimanyor vadhaṃ tāta dhārmikaḥ ko na pūjayet
welcher Rechtschaffene, mein Sohn, würde nicht die Tötung des Abhimanyu verwerfen, der die Waffe niedergelegt hatte, noch ein Knabe, wagenlos, rüstungslos war (Gen.Sg.Kompos. + Gen.Sg. + Gen.Sg. + Gen.Sg.Kompos. + Gen.Sg. + Akk.Sg. + Vok.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Neg. + Opt.3.Sg.)
nābhimanyor vadhaṃ yūyaṃ garhayadhvaṃ kutas tadā
warum habt ihr damals nicht die Tötung des Abhimanyu getadelt (Neg.Gen.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Pl. + Präs.Med.2.Pl. + Interr. + Adv.)
duryodhanasya kṣudrasya na pramāṇe ca tiṣṭhataḥ saumadatter ayaṃ sādhu sarvasāhāyyakāriṇaḥ asmadīyā mayā rakṣyāḥ prāṇabādha upasthite ye me pratyakṣato vīrā hanyerann iti me matiḥ satyakaś ca vaśaṃ nītaḥ kauraveṇa mahātmanā
Da der niederträchtige Duryodhana sich an kein Maß hält, war dies gegenüber Saumadatti [Bhūriśravas], der allen Beistand leistet, dennoch recht getan: Die Meinigen sind von mir zu beschützen, wenn Lebensgefahr droht - meine Überzeugung ist, dass die Helden, die vor meinen Augen kämpfen, nicht ungeschützt fallen sollen; und Satyaka [Sātyaki] war ja von dem hochgesinnten Kauraveya bezwungen worden.
Wort für Wort
duryodhanasya kṣudrasya na pramāṇe ca tiṣṭhataḥ saumadatter ayaṃ sādhu sarvasāhāyyakāriṇaḥ
da der niederträchtige Duryodhana sich an kein Maß hält, war dies gegenüber Saumadatti, der allen Beistand leistet, recht getan (Gen.Sg. + Gen.Sg. + Neg. + Lok.Sg. + Partikel + Gen.Sg.Präs.Part. + Gen.Sg. + Nom.Sg. + Adv. + Gen.Sg.Kompos.)
asmadīyā mayā rakṣyāḥ prāṇabādha upasthite ye me pratyakṣato vīrā hanyerann iti me matiḥ satyakaś ca vaśaṃ nītaḥ kauraveṇa mahātmanā
die Meinigen sind von mir zu beschützen, wenn Lebensgefahr droht; meine Überzeugung ist, dass die vor meinen Augen kämpfenden Helden nicht fallen sollen; und Satyaka war vom hochgesinnten Kauraveya bezwungen (Nom.Pl. + Instr.Sg. + Nom.Pl.Ger. + Lok.Sg.Kompos. + Lok.Sg.Part. + Nom.Pl. + Gen.Sg. + Adv. + Nom.Pl. + Opt.3.Pl. + Partikel + Gen.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Nom.Sg.Part. + Instr.Sg. + Instr.Sg.)
[Anm.: Diese Apparatus-Passage (014_0001-014_0005) ist im Aufbau elliptisch und verdichtet und schließt gedanklich an die vorhergehende Rede Arjunas an; die genaue Verknüpfung der einzelnen Sätze ist im Sanskrit nicht durchgehend eindeutig.]
„Verwünscht sei das Kṣatriya-Dharma, wenn du, oh Herrscher der Menschen, du, der Schutz Gewährende und selbst Schutzwürdige, in solch einen Zustand geraten bist! Für den Tod gibt es keine zu schwere Last, oh Kurunandana,
Wort für Wort
dhig astu kṣatradharmaṃ tu yatra tvaṃ puruṣeśvaraḥ avasthām īdṛśīṃ prāptaḥ
verwünscht sei das Kṣatriya-Dharma, wenn du, oh Herrscher der Menschen, in solch einen Zustand geraten bist (Interj. + Imper.3.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Partikel + Adv. + Nom.Sg. + Vok.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg.Part.)
du, der Schutz Gewährende und selbst Schutzwürdige - für den Tod gibt es keine zu schwere Last, oh Kurunandana (Nom.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Neg.Nom.Sg.Kompos. + Gen.Sg.Kompos. + Präs.Pass.3.Sg. + Vok.Sg.Kompos.)
wenn du, oh Tiger unter den Männern, in diesen elenden Zustand geraten bist; dies ist wahrlich nicht die Frucht deiner eigenen guten Taten, oh Bester der Könige, dass du, oh Tiger der Kurus, in diesen elenden Zustand geraten bist -
wenn du, oh Tiger unter den Männern, in diesen elenden Zustand geraten bist (Adv. + Nom.Sg. + Vok.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Part. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
dies ist wahrlich nicht die Frucht deiner eigenen guten Taten, oh Bester der Könige, dass du, oh Tiger der Kurus, in diesen elenden Zustand geraten bist (Neg.Gen.Sg. + Gen.Sg. + Gen.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Vok.Sg.Kompos. + Adv. + Nom.Sg. + Vok.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Part. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
in die furchtbare Raurava-Hölle wird Suyodhana [Duryodhana] eingehen, um dessentwillen du, Tiger unter den Männern, in diesen elenden Zustand geraten bist!
Wort für Wort
rauravaṃ narakaṃ bhīmaṃ gamiṣyati suyodhanaḥ
in die furchtbare Raurava-Hölle wird Suyodhana eingehen (Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Fut.3.Sg. + Nom.Sg.)
yatkṛte naraśārdūlaḥ prāptaḥ pāpām imāṃ daśām
um dessentwillen du, Tiger unter den Männern, in diesen elenden Zustand geraten bist (Adv. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Part. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
ko hi nāma pumāṃl loke mādṛśaḥ puruṣottama praharet tvadvidhe tv adya pratijñā yadi no bhavet
Welcher Mann meinesgleichen in der Welt, oh Bester der Männer, würde heute gegen einen wie dich zuschlagen, wäre da nicht mein Gelübde?“
Wort für Wort
ko hi nāma pumāṃl loke mādṛśaḥ puruṣottama
welcher Mann meinesgleichen in der Welt, oh Bester der Männer (Nom.Sg. + Partikel + Partikel + Nom.Sg. + Lok.Sg. + Nom.Sg. + Vok.Sg.Kompos.)
praharet tvadvidhe tv adya pratijñā yadi no bhavet
würde heute gegen einen wie dich zuschlagen, wäre da nicht mein Gelübde (Opt.3.Sg. + Lok.Sg.Kompos. + Partikel + Adv. + Nom.Sg. + Konj. + Neg. + Opt.3.Sg.)
evam uktas tu pārthena śirasā bhūmim aspṛśat pāṇinā caiva savyena prāhiṇod asya dakṣiṇam
Solchermaßen von Pārtha angesprochen, berührte er [Bhūriśravas] mit dem Haupt die Erde und streckte mit der linken Hand seine rechte Seite aus.
Wort für Wort
evam uktas tu pārthena śirasā bhūmim aspṛśat
solchermaßen von Pārtha angesprochen, berührte er mit dem Haupt die Erde (Adv. + Nom.Sg.Part. + Partikel + Instr.Sg. + Instr.Sg. + Akk.Sg. + Impf.3.Sg.)
pāṇinā caiva savyena prāhiṇod asya dakṣiṇam
und streckte mit der linken Hand seine rechte Seite aus (Instr.Sg. + Partikel + Partikel + Instr.Sg. + Impf.3.Sg. + Gen.Sg. + Akk.Sg.)
[Anm.: Die genaue Geste, die hier beschrieben wird, bleibt im Sanskrit unklar; vermutlich handelt es sich um eine rituelle Geste im Rahmen seines Todesfastens (prāyopaveśa).]
yā prītir dharmarāje me bhīme ca vadatāṃ vare nakule sahadeve ca sā me tvayi śalāgraja
„Welche Zuneigung ich zum Dharma-König [Yudhiṣṭhira] hege, zu Bhīma, dem Besten der Redner, zu Nakula und Sahadeva - dieselbe hege ich zu dir, oh älterer Bruder Śalas!
Wort für Wort
yā prītir dharmarāje me bhīme ca vadatāṃ vare
welche Zuneigung ich zum Dharma-König hege, zu Bhīma, dem Besten der Redner (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Lok.Sg.Kompos. + Gen.Sg. + Lok.Sg. + Partikel + Gen.Pl.Präs.Part. + Lok.Sg.)
nakule sahadeve ca sā me tvayi śalāgraja
zu Nakula und Sahadeva - dieselbe hege ich zu dir, oh älterer Bruder Śalas (Lok.Sg. + Lok.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Gen.Sg. + Lok.Sg. + Vok.Sg.Kompos.)
[Anm.: śalāgraja (älterer Bruder Śalas) ist ein Epitheton für Bhūriśravas, da Śala - ein anderer Kaurava-Verbündeter - sein jüngerer Bruder ist.]
mayā tu samanujñātaḥ kṛṣṇena ca mahātmanā gaccha puṇyakṛtāṃl lokāñ śibir auśīnaro yathā
Von mir aber und dem hochgesinnten Kṛṣṇa freigegeben, gehe ein in die durch fromme Taten gewonnenen Welten, wie einst Śibi, der Sohn des Uśīnara.“
Wort für Wort
mayā tu samanujñātaḥ kṛṣṇena ca mahātmanā
von mir aber und dem hochgesinnten Kṛṣṇa freigegeben (Instr.Sg. + Partikel + Nom.Sg.Part. + Instr.Sg. + Partikel + Instr.Sg.)
gaccha puṇyakṛtāṃl lokāñ śibir auśīnaro yathā
gehe ein in die durch fromme Taten gewonnenen Welten, wie einst Śibi, der Sohn des Uśīnara (Imper.2.Sg. + Akk.Pl.Kompos. + Akk.Pl. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Adv.)
ye lokā mama vimalāḥ sakṛdvibhātā brahmādyaiḥ suravṛṣabhair apīṣyamāṇāḥ tān kṣipraṃ vraja satatāgnihotrayājin mattulyo bhava garuḍottamāṅgayānaḥ
„Die reinen Welten, die mir zugehörig, die einmal erstrahlt sind, von Brahmā und den anderen Stieren unter den Göttern ersehnt - in jene gehe rasch ein, oh du, der stets das Agnihotra-Opfer dargebracht hat; werde mir gleich, auf Garuḍa als oberstem Reittier fahrend!“
Wort für Wort
ye lokā mama vimalāḥ sakṛdvibhātā brahmādyaiḥ suravṛṣabhair apīṣyamāṇāḥ
die reinen Welten, die mir zugehörig, die einmal erstrahlt sind, von Brahmā und den anderen Stieren unter den Göttern ersehnt (Nom.Pl. + Nom.Pl. + Gen.Sg. + Nom.Pl. + Nom.Pl.Kompos. + Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl.Kompos. + Nom.Pl.Part.)
in jene gehe rasch ein, oh du, der stets das Agnihotra-Opfer dargebracht hat; werde mir gleich, auf Garuḍa als oberstem Reittier fahrend (Akk.Pl. + Adv. + Imper.2.Sg. + Vok.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Kompos. + Imper.2.Sg. + Nom.Sg.Kompos.)
dhanaṃjaye bruvaty evaṃ ghṛṇayā ca pariplute avāṅmukhā babhūvuś ca sainikāḥ sarva eva te muhūrtād iva viśramya sātyakiḥ krodhamūrcchitaḥ amarṣavaśam āpannaḥ saumadattinirākṛtaḥ
Während Dhanaṃjaya, von Mitleid überströmt, so sprach, senkten alle jene Krieger ihr Gesicht; nachdem er sich gleichsam eine kurze Weile ausgeruht hatte, geriet Sātyaki, von Zorn überwältigt, in die Gewalt des Grolls, von Saumadatti [Bhūriśravas] gedemütigt.
Wort für Wort
dhanaṃjaye bruvaty evaṃ ghṛṇayā ca pariplute avāṅmukhā babhūvuś ca sainikāḥ sarva eva te
während Dhanaṃjaya, von Mitleid überströmt, so sprach, senkten alle jene Krieger ihr Gesicht (Lok.Sg. + Lok.Sg.Präs.Part. + Adv. + Instr.Sg. + Partikel + Lok.Sg.Part. + Nom.Pl.Kompos. + Perf.3.Pl. + Partikel + Nom.Pl. + Nom.Pl. + Partikel + Nom.Pl.)
nachdem er sich eine kurze Weile ausgeruht hatte, geriet Sātyaki, von Zorn überwältigt, in die Gewalt des Grolls, von Saumadatti gedemütigt (Abl.Sg. + Partikel + Ger. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg.Kompos.)
Da erhob sich der Śaineya [Sātyaki], von Saumadatti freigelassen, ergriff das Schwert und war entschlossen, jenem Hochgesinnten [Bhūriśravas] das Haupt abzuschlagen.
Wort für Wort
tata utthāya śaineyo vimuktaḥ saumadattinā
da erhob sich der Śaineya, von Saumadatti freigelassen (Adv. + Ger. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Part. + Instr.Sg.)
khaḍgam ādāya cicchitsuḥ śiras tasya mahātmanaḥ
ergriff das Schwert und war entschlossen, jenem Hochgesinnten das Haupt abzuschlagen (Akk.Sg. + Ger. + Nom.Sg.Desid.Part. + Akk.Sg. + Gen.Sg. + Gen.Sg.)
Sātyaki war entschlossen, den vom Sohn des Pāṇḍu bereits Verwundeten, den Unachtsamen, überaus Freigebigen, den makellosen älteren Bruder Śalas [Bhūriśravas] zu töten; obwohl von Kṛṣṇa und Phalguna zurückgehalten, oh Verehrter, beging Yuyudhāna [Sātyaki], der Sünder, an dem, der sich zum Prāya niedergesetzt hatte und dem der Arm von Pārtha abgeschlagen war, eine grausame Tat, oh Herrscher der Menschen.
Sātyaki war entschlossen, den vom Sohn des Pāṇḍu bereits Verwundeten, den Unachtsamen, überaus Freigebigen, den makellosen älteren Bruder Śalas zu töten (Akk.Sg.Part. + Instr.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Perf.3.Sg. + Nom.Sg. + Inf. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.)
nivāryamāṇaḥ kṛṣṇena phalgunena ca māriṣa prāyopaviṣṭasya sataḥ pārthac chinnabhujasya ca nṛśaṃsaṃ kṛtavān pāpo yuyudhāno narādhipa
obwohl von Kṛṣṇa und Phalguna zurückgehalten, oh Verehrter, beging Yuyudhāna, der Sünder, an dem zum Prāya Niedergesetzten, dessen Arm von Pārtha abgeschlagen war, eine grausame Tat, oh Herrscher der Menschen (Nom.Sg.Part. + Instr.Sg. + Instr.Sg. + Partikel + Vok.Sg. + Gen.Sg.Part. + Gen.Sg.Part. + Instr.Sg.Kompos. + Gen.Sg.Kompos. + Partikel + Akk.Sg. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Vok.Sg.Kompos.)
Er näherte sich dem mit abgeschlagenem Arm Dasitzenden, gleich einem Elefanten mit durchtrenntem Rüssel; während alle Heere aufschrien, wurde er, von üblem Gemüt, getadelt,
Wort für Wort
nikṛttabhujam āsīnaṃ chinnahastam iva dvipam
dem mit abgeschlagenem Arm Dasitzenden, gleich einem Elefanten mit durchtrenntem Rüssel (Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Part. + Akk.Sg.Kompos. + Partikel + Akk.Sg.)
krośatāṃ sarvasainyānāṃ nindyamānaḥ sudurmanāḥ
während alle Heere aufschrien, wurde er, von üblem Gemüt, getadelt (Gen.Pl.Präs.Part. + Gen.Pl.Kompos. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg.Kompos.)
vāryamāṇaḥ sa kṛṣṇena pārthena ca mahātmanā bhīmena cakrarakṣābhyām aśvatthāmnā kṛpeṇa ca karṇena vṛṣasenena saindhavena tathaiva ca vikrośatāṃ ca sainyānām avadhīt taṃ yatavratam
und obwohl von Kṛṣṇa und dem hochgesinnten Pārtha zurückgehalten, von Bhīma und den beiden Radhütern, von Aśvatthāman und Kṛpa, von Karṇa, Vṛṣasena und ebenso vom Saindhava [Jayadratha], während die Heere aufschrien, erschlug er ihn, den seinem Gelübde treu Ergebenen [Bhūriśravas].
Wort für Wort
vāryamāṇaḥ sa kṛṣṇena pārthena ca mahātmanā bhīmena cakrarakṣābhyām aśvatthāmnā kṛpeṇa ca
obwohl von Kṛṣṇa und dem hochgesinnten Pārtha zurückgehalten, von Bhīma und den beiden Radhütern, von Aśvatthāman und Kṛpa (Nom.Sg.Part. + Nom.Sg. + Instr.Sg. + Instr.Sg. + Partikel + Instr.Sg. + Instr.Dual. + Instr.Sg. + Instr.Sg. + Partikel)
karṇena vṛṣasenena saindhavena tathaiva ca vikrośatāṃ ca sainyānām avadhīt taṃ yatavratam
von Karṇa, Vṛṣasena und dem Saindhava, während die Heere aufschrien, erschlug er ihn, den seinem Gelübde treu Ergebenen (Instr.Sg. + Instr.Sg. + Instr.Sg. + Adv. + Partikel + Gen.Pl.Präs.Part. + Partikel + Gen.Pl. + Impf.3.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos.)
[Anm.: Die beiden Radhüter (cakrarakṣā) sind vermutlich die Wagen-Flankenschützer Droṇas oder Aśvatthāmans, die dessen Räder im Kampf sichern.]
Dem im Kampf zum Prāya Niedergesetzten, dem von Pārtha der Arm Abgeschlagenen, dem Fürsten der Kauravas, ihm entriss Sātyaki mit dem Schwert das Haupt; Satyaka [Sātyaki] schlug daraufhin dem Ersten der Kurus das Haupt ab.
dem im Kampf zum Prāya Niedergesetzten, dem von Pārtha der Arm Abgeschlagenen, dem Fürsten der Kauravas, entriss Sātyaki mit dem Schwert das Haupt (Dat.Sg.Kompos. + Lok.Sg. + Instr.Sg. + Dat.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Dat.Sg.Kompos. + Instr.Sg. + Impf.3.Sg. + Akk.Sg.)
satyakaḥ kurumukhyasya cicchedaiva śiras tataḥ
Satyaka schlug daraufhin dem Ersten der Kurus das Haupt ab (Nom.Sg. + Gen.Sg.Kompos. + Perf.3.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Adv.)
sahasrākṣasamaṃ tatra siddhacāraṇamānavāḥ bhūriśravasam ālokya yuddhe prāyagataṃ hatam
Als die Siddhas, Cāraṇas und Menschen dort den dem Tausendäugigen [Indra] Gleichenden, Bhūriśravas, im Kampf erblickten, den zum Prāya Übergegangenen, Erschlagenen,
Wort für Wort
sahasrākṣasamaṃ tatra siddhacāraṇamānavāḥ
den dem Tausendäugigen Gleichenden dort die Siddhas, Cāraṇas und Menschen (Akk.Sg.Kompos. + Adv. + Nom.Pl.Kompos.)
bhūriśravasam ālokya yuddhe prāyagataṃ hatam
als sie Bhūriśravas im Kampf erblickten, den zum Prāya Übergegangenen, Erschlagenen (Akk.Sg. + Ger. + Lok.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Part.)
hantavyaś caiṣa vīreṇa nātra kāryā vicāraṇā vihito hy asya dhātraiva mṛtyuḥ sātyakir āhave
Andere meinten, dieser habe vom Helden erschlagen werden müssen, hier gebe es nichts abzuwägen; vom Schöpfer selbst sei ihm ja Sātyaki als Tod im Kampf bestimmt gewesen.
Wort für Wort
hantavyaś caiṣa vīreṇa nātra kāryā vicāraṇā
andere meinten, dieser habe vom Helden erschlagen werden müssen, hier gebe es nichts abzuwägen (Nom.Sg.Ger. + Partikel + Nom.Sg. + Instr.Sg. + Neg.Adv. + Nom.Sg.Ger. + Nom.Sg.)
vihito hy asya dhātraiva mṛtyuḥ sātyakir āhave
vom Schöpfer selbst sei ihm Sātyaki als Tod im Kampf bestimmt gewesen (Nom.Sg.Part. + Partikel + Gen.Sg. + Instr.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Lok.Sg.)
martavyam eva sarveṇa caramaṃ pūrvam eva vā manyadhvaṃ mṛta ity eva mā bhūd vo buddhilāghavam
Sterben müsse ohnehin jeder, ob am Ende oder schon früher - man solle nicht leichtfertig denken, er sei zu Unrecht gestorben.
Wort für Wort
martavyam eva sarveṇa caramaṃ pūrvam eva vā
sterben müsse ohnehin jeder, ob am Ende oder schon früher (Nom.Sg.Ger. + Partikel + Instr.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Partikel)
manyadhvaṃ mṛta ity eva mā bhūd vo buddhilāghavam
man solle nicht leichtfertig denken, er sei zu Unrecht gestorben (Imper.Med.2.Pl. + Nom.Sg.Part. + Partikel + Partikel + Neg. + Opt.3.Sg. + Gen.Pl. + Akk.Sg.Kompos.)
anyena yuktam ity eva bhavitavyaṃ tatheti ca ke cid āsan vimanasaḥ ke cid duḥkhasamanvitāḥ
‚Von einem anderen ihm gebührend zugefügt‘ oder ‚so musste es kommen‘ - so meinten wieder andere; manche waren bestürzt, manche von Kummer erfüllt.
Wort für Wort
anyena yuktam ity eva bhavitavyaṃ tatheti ca
von einem anderen ihm gebührend zugefügt oder so musste es kommen - so meinten andere (Instr.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Partikel + Nom.Sg.Ger. + Adv. + Partikel + Partikel)
ke cid āsan vimanasaḥ ke cid duḥkhasamanvitāḥ
manche waren bestürzt, manche von Kummer erfüllt (Nom.Pl. + Partikel + Impf.3.Pl. + Nom.Pl. + Nom.Pl. + Partikel + Nom.Pl.Kompos.)
na hantavyo na hantavya iti yan māṃ prabhāṣatha dharmavādair adharmiṣṭhā dharmakañcukam āsthitāḥ
„Was ihr mir sagt: ‚Er hätte nicht getötet werden dürfen, er hätte nicht getötet werden dürfen‘ - ihr, die ihr selbst dem Unrecht ergeben seid, hüllt euch mit euren Dharma-Reden in das Gewand des Dharma.
Wort für Wort
na hantavyo na hantavya iti yan māṃ prabhāṣatha
was ihr mir sagt: er hätte nicht getötet werden dürfen, er hätte nicht getötet werden dürfen (Neg. + Nom.Sg.Ger. + Neg. + Nom.Sg.Ger. + Partikel + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Präs.Med.2.Pl.)
dharmavādair adharmiṣṭhā dharmakañcukam āsthitāḥ
ihr, die ihr selbst dem Unrecht ergeben seid, hüllt euch mit euren Dharma-Reden in das Gewand des Dharma (Instr.Pl.Kompos. + Nom.Pl. + Akk.Sg.Kompos. + Nom.Pl.Part.)
mayā tv etat pratijñātaṃ kṣepe kasmiṃś cid eva hi śrutvā tat sarvabhāvena garhayadhvaṃ na cārjunam śṛṇudhvaṃ sarvam eveha śrutvā garhatha mānavāḥ
Dies aber habe ich bei einer gewissen Kränkung gelobt; höret dies zur Gänze an, und tadelt, nachdem ihr es vernommen habt, mich - nicht aber Arjuna.
Wort für Wort
mayā tv etat pratijñātaṃ kṣepe kasmiṃś cid eva hi
dies aber habe ich bei einer gewissen Kränkung gelobt (Instr.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Nom.Sg.Part. + Lok.Sg. + Lok.Sg. + Partikel + Partikel + Partikel)
śrutvā tat sarvabhāvena garhayadhvaṃ na cārjunam śṛṇudhvaṃ sarvam eveha śrutvā garhatha mānavāḥ
höret dies zur Gänze an, und tadelt, nachdem ihr es vernommen habt, mich - nicht aber Arjuna (Ger. + Akk.Sg. + Instr.Sg.Kompos. + Imper.Med.2.Pl. + Neg. + Partikel + Akk.Sg. + Imper.Med.2.Pl. + Akk.Sg. + Partikel + Adv. + Ger. + Imper.2.Pl. + Vok.Pl.)
[Anm.: Die beiden Apparatus-Varianten (0973_01/0974_01) zu diesem Halbvers sind inhaltlich nahezu gleichbedeutend - sinngemäß: hört mich an und tadelt mich, nicht Arjuna; hier sinngemäß zusammengeführt.]
yo māṃ niṣpiṣya saṃgrāme jīvan hanyāt padā ruṣā sa me vadhyo bhavec chatrur yady api syān munivrataḥ
Wer mich, lebend im Kampf zermalmt, im Zorn mit dem Fuß erschlagen würde - der wäre mein zu tötender Feind, selbst wenn er dem Gelübde eines Weisen folgte.
Wort für Wort
yo māṃ niṣpiṣya saṃgrāme jīvan hanyāt padā ruṣā
wer mich, lebend im Kampf zermalmt, im Zorn mit dem Fuß erschlagen würde (Nom.Sg. + Akk.Sg. + Ger. + Lok.Sg. + Nom.Sg.Präs.Part. + Opt.3.Sg. + Instr.Sg. + Instr.Sg.)
sa me vadhyo bhavec chatrur yady api syān munivrataḥ
der wäre mein zu tötender Feind, selbst wenn er dem Gelübde eines Weisen folgte (Nom.Sg. + Gen.Sg. + Nom.Sg.Ger. + Opt.3.Sg. + Nom.Sg. + Konj. + Partikel + Opt.3.Sg. + Nom.Sg.Kompos.)
ceṣṭamānaṃ pratīghāte sabhujaṃ māṃ sacakṣuṣaḥ manyadhvaṃ mṛtam ity evam etad vo buddhilāghavam yukto hy asya pratīghātaḥ kṛto me kurupuṃgavāḥ
Mich, der ich mich noch zur Abwehr regte, mit dem Arm, mit sehenden Augen, für tot zu halten - das ist eure Verstandesschwäche; angemessen war die Abwehr, die ich gegen ihn geübt habe, oh Stiere der Kurus.
Wort für Wort
ceṣṭamānaṃ pratīghāte sabhujaṃ māṃ sacakṣuṣaḥ
mich, der ich mich noch zur Abwehr regte, mit dem Arm, mit sehenden Augen (Akk.Sg.Präs.Part. + Lok.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos.)
manyadhvaṃ mṛtam ity evam etad vo buddhilāghavam yukto hy asya pratīghātaḥ kṛto me kurupuṃgavāḥ
für tot zu halten - das ist eure Verstandesschwäche; angemessen war die Abwehr, die ich gegen ihn geübt habe, oh Stiere der Kurus (Imper.Med.2.Pl. + Akk.Sg.Part. + Partikel + Adv. + Nom.Sg. + Gen.Pl. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Part. + Partikel + Gen.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Part. + Gen.Sg. + Vok.Pl.Kompos.)
yat tu pārthena matsnehāt svāṃ pratijñāṃ ca rakṣatā sakhaḍgo 'sya hṛto bāhur etenaivāsmi vañcitaḥ
Dass aber Pārtha, aus Zuneigung zu mir und um sein eigenes Gelübde zu wahren, ihm den Arm samt Schwert abschlug - eben dadurch wurde ich um meinen fairen Kampf betrogen.
Wort für Wort
yat tu pārthena matsnehāt svāṃ pratijñāṃ ca rakṣatā
dass aber Pārtha, aus Zuneigung zu mir und um sein eigenes Gelübde zu wahren (Nom.Sg. + Partikel + Instr.Sg. + Abl.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Instr.Sg.Präs.Part.)
sakhaḍgo 'sya hṛto bāhur etenaivāsmi vañcitaḥ
ihm den Arm samt Schwert abschlug - eben dadurch wurde ich betrogen (Nom.Sg.Kompos. + Gen.Sg. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg. + Instr.Sg. + Partikel + Präs.1.Sg. + Nom.Sg.Part.)
bhavitavyaṃ ca yad bhāvi daivaṃ ceṣṭayatīva ca so 'yaṃ hato vimarde 'smin kim atrādharmaceṣṭitam
Was geschehen muss, geschieht, und das Schicksal lenkt es gleichsam; dass er in diesem Kampf erschlagen wurde - was ist daran ein unrechtes Handeln?
Wort für Wort
bhavitavyaṃ ca yad bhāvi daivaṃ ceṣṭayatīva ca
was geschehen muss, geschieht, und das Schicksal lenkt es gleichsam (Nom.Sg.Ger. + Partikel + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Präs.3.Sg. + Partikel + Partikel)
so 'yaṃ hato vimarde 'smin kim atrādharmaceṣṭitam
dass er in diesem Kampf erschlagen wurde - was ist daran ein unrechtes Handeln (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Part. + Lok.Sg. + Lok.Sg. + Interr. + Adv. + Nom.Sg.Kompos.)
api cāyaṃ purā gītaḥ śloko vālmīkinā bhuvi na hantavyāḥ striya iti yad bravīṣi plavaṃgama sarvakālaṃ manuṣyeṇa vyavasāyavatā sadā pīḍākaram amitrāṇāṃ yat syāt kartavyam eva tat anuṣṭhitaṃ mayā tac ca tasmād garhatha mūḍhavat
Überdies wurde einst von Vālmīki dieser Vers auf Erden gesungen: ‚Frauen sollen nicht getötet werden‘ - wie du sagst, oh Affe -, doch gilt zu jeder Zeit für den entschlossenen Menschen stets die Regel: Was den Feinden Schaden zufügt, das eben ist zu tun. Und dies habe ich vollbracht; darum tadelt mich nicht törichterweise.“
Wort für Wort
api cāyaṃ purā gītaḥ śloko vālmīkinā bhuvi na hantavyāḥ striya iti yad bravīṣi plavaṃgama
überdies wurde einst von Vālmīki dieser Vers auf Erden gesungen: Frauen sollen nicht getötet werden - wie du sagst, oh Affe (Partikel + Partikel + Nom.Sg. + Adv. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg. + Instr.Sg. + Lok.Sg. + Neg. + Nom.Pl.Ger. + Nom.Pl. + Partikel + Nom.Sg. + Präs.2.Sg. + Vok.Sg.)
sarvakālaṃ manuṣyeṇa vyavasāyavatā sadā pīḍākaram amitrāṇāṃ yat syāt kartavyam eva tat anuṣṭhitaṃ mayā tac ca tasmād garhatha mūḍhavat
doch gilt zu jeder Zeit für den entschlossenen Menschen stets die Regel: Was den Feinden Schaden zufügt, das eben ist zu tun; und dies habe ich vollbracht, darum tadelt mich nicht törichterweise (Akk.Sg.Kompos. + Instr.Sg. + Instr.Sg. + Adv. + Akk.Sg.Kompos. + Gen.Pl. + Nom.Sg. + Opt.3.Sg. + Nom.Sg.Ger. + Partikel + Nom.Sg. + Nom.Sg.Part. + Instr.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Abl.Sg. + Imper.2.Pl. + Adv.)
[Anm.: Dieser Vers zitiert offenbar eine Episode aus Vālmīkis Rāmāyaṇa, in der jemand einem Vānara (plavaṃgama, hier wohl Hanumān oder ein anderer Affe) sagt, Frauen dürften nicht getötet werden; Sātyaki beruft sich auf das daran anschließende Prinzip, dass im Krieg dennoch stets zu tun sei, was dem Feind schade - der genaue Bezug bleibt im Sanskrit knapp und ist nicht restlos eindeutig.]
mantrair hi pūtasya mahādhvareṣu yaśasvino bhūrisahasradasya muner ivāraṇyagatasya tasya na tatra kaś cid vadham abhyanandat
Denn niemand dort begrüßte den Tod dessen, der durch Sprüche bei großen Opfern geläutert war, des Ruhmreichen, der Tausende freigebig beschenkt hatte, der einem in den Wald gegangenen Weisen glich.
Wort für Wort
mantrair hi pūtasya mahādhvareṣu yaśasvino bhūrisahasradasya
denn durch Sprüche bei großen Opfern geläutert war er, der Ruhmreiche, der Tausende freigebig beschenkt hatte (Instr.Pl. + Partikel + Gen.Sg.Part. + Lok.Pl.Kompos. + Gen.Sg. + Gen.Sg.Kompos.)
muner ivāraṇyagatasya tasya na tatra kaś cid vadham abhyanandat
der einem in den Wald gegangenen Weisen glich - niemand dort begrüßte seinen Tod (Gen.Sg. + Partikel + Gen.Sg.Kompos. + Gen.Sg. + Neg. + Adv. + Nom.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Impf.3.Sg.)
[Anm.: Die Apparatus-Variante (0978_01-02) wiederholt diesen Gedanken mit einer im Quelltext als sic markierten textlichen Unregelmäßigkeit (bhūriśravasa statt der erwarteten Form) und wird daher nicht gesondert übersetzt.]
Als man das tiefschwarze Haar jenes Gabenspenders, des Helden, mit den taubenroten Augen, mit schöner Nase, mit schönen Wangen versehen, erblickte - das abgeschlagene Haupt, nach Norden hingelegt wie das eines geweihten Opferpferdes, wie eine Opferspende,
als man das tiefschwarze Haar jenes Gabenspenders, des Helden, mit den taubenroten Augen, mit schöner Nase, mit schönen Wangen versehen, erblickte (Akk.Sg.Kompos. + Gen.Sg. + Gen.Sg. + Gen.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Ger. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos.)
das abgeschlagene Haupt eines geweihten Opferpferdes, nach Norden hingelegt wie eine Opferspende (Gen.Sg. + Gen.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Part. + Akk.Sg.Part. + Akk.Sg. + Partikel + Instr.Sg.)
Er, durch die von der Waffe bewirkte Glut geläutert, gab in der großen Schlacht seinen vortrefflichen Leib auf, der Gabenspender, der Verehrungswürdige, und stieg empor, nachdem er sich durch höchstes Dharma von den beiden Welthälften abgewandt hatte.
Wort für Wort
sa tejasā śastrahatena pūto mahāhave dehavaraṃ visṛjya
er, durch die von der Waffe bewirkte Glut geläutert, gab in der großen Schlacht seinen vortrefflichen Leib auf (Nom.Sg. + Instr.Sg. + Instr.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Part. + Lok.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Ger.)
der Gabenspender, der Verehrungswürdige, stieg empor, nachdem er sich durch höchstes Dharma von den beiden Welthälften abgewandt hatte (Impf.3.Sg. + Adv. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Ger. + Instr.Sg. + Instr.Sg. + Akk.Dual.)