Kapitel 3: Karṇaśokavākya
Der zehnte Tag: Karṇas zweite Begegnung mit dem gefallenen Bhīṣma
Saṃjaya berichtet, wie Karṇa – auf dem Weg zur Schlacht, nach seinem in Kap.2 geschilderten Aufbruch – am Pfeilbett des gefallenen Bhīṣma hält, vom Wagen steigt und ihn in einer langen, kunstvollen Kette von Vergleichen (V.1-7, grammatisch EIN einziger Satz, dessen Objekt 'Bhīṣmasya pātanam', 'Bhīṣmas Fall', erst in V.5 genannt wird und dessen Hauptverb 'abhyabhāṣata', 'er sprach', erst in V.8 folgt) als den gefallenen Helden erblickt. Karṇa stellt sich vor, bittet um einen wohlwollenden Blick statt eines Vorwurfs (V.9-10) und kündigt Bhīṣma in einer langen Rede (V.9-23) den bevorstehenden Zorn der Pāṇḍavas, insbesondere Arjunas und Kṛṣṇas, an, deren Furchtbarkeit er in einer Reihe von Bildern (Feuer, Wind, Blitz, Schlange) ausmalt, bevor er in V.23 (einem abschließenden Vers im Triṣṭubh-Versmaß) seinen Entschluss verkündet, Arjuna im Kampf entgegenzutreten, bereit für Tod oder Sieg.
Saṃjaya sprach: Den Großmütigen von unermesslicher Kraft, auf dem Pfeilbett liegend, wie das vom gewaltigen Windgewölk ausgetrocknete Meer
Wort für Wort
śaratalpe
auf dem Pfeilbett (Lok.Sg.)
mahātmānam
den Großmütigen (Akk.Sg., Bhīṣma)
śayānam
liegenden (Akk.Sg.Part.Präs.)
amitaujasam
von unermesslicher Kraft (Akk.Sg., Bahuvrīhi)
mahāvātasamūhena
durch eine gewaltige Windmasse (Instr.Sg.)
samudram iva
wie das Meer (Vergleichspartikel)
śoṣitam
ausgetrocknet (Akk.Sg.Part.Perf.Pass., weiterhin Bhīṣma beschreibend)
[Anm.: V.1 bildet eine Einheit (nur a/c-Padas). Die Apparatsverse *0022_01/02 und *0023_01 (ausmalende Zusatzvergleiche: 'die schwere Erde ausgehoben', 'den Meru spielerisch ins Wasser geschleudert', 'die ganze Erde vernichtet, den Beender aller Kṣatriyas') sind redundante Erweiterungen und werden nicht in den Haupttext übernommen. Beginn eines langen, sich über V.1-8 erstreckenden Satzgefüges: Objektbeschreibung zum Partizip 'dṛṣṭvā' (V.7) mit Hauptverb 'abhyabhāṣata' (V.8); das grammatische Objekt selbst ('Bhīṣmas Fall') wird erst in V.5 genannt. Saṃjayas eigene Rahmennarration erhält konventionsgemäß keine Anführungsmarkierung; die CQ-Markierung beginnt erst mit Karṇas Rede in V.9.]
den großen Bogenschützen, von dem Linkshändigen [Arjuna] mit göttlichen Waffen gefällt, die Siegeshoffnung deiner Söhne, Schutz und Rüstung [zugleich], zerbrochen,
Wort für Wort
divyaiḥ astraiḥ
mit göttlichen Waffen (Instr.Pl.)
maheṣvāsam
den großen Bogenschützen (Akk.Sg., Bhīṣma)
pātitam
gefällt (Akk.Sg.Part.Kaus.Pass.)
savyasācinā
vom Linkshändigen (Instr.Sg., Beiname Arjunas)
jayāśām
die Siegeshoffnung (Akk.Sg.)
tava putrāṇām
deiner Söhne (Gen.Pl., der Söhne Dhṛtarāṣṭras)
saṃbhagnām
zerbrochene (Akk.Sg.Fem.)
śarma varma ca
Schutz und Rüstung (Akk.Sg. + Akk.Sg., beide gleichgesetzt mit Bhīṣma)
[Anm.: V.2 bildet eine Einheit; Fortsetzung der Objektbeschreibung.]
wie einst die unvorstellbare Niederlage des Śatakratu [Indra] durch Vṛtra – so [war] der alle Heere betäubende Fall Bhīṣmas im Kampf,
Wort für Wort
śatakratoḥ iva
wie des Śatakratu (Gen.Sg., Beiname Indras)
acintyam
das unvorstellbare (Akk.Sg.)
purā
einst (Adv.)
vṛtreṇa nirjayam
die Niederlage durch Vṛtra (Instr. + Akk.Sg.)
mohanam
das betäubende/verwirrende (Akk.Sg.)
sarvasainyasya
aller Heere (Gen.Sg.)
yudhi
im Kampf (Lok.Sg.)
bhīṣmasya pātanam
Bhīṣmas Fall (Gen.Sg. + Akk.Sg., das Hauptobjekt des Satzes)
[Anm.: V.5 bildet eine Einheit; hier wird das grammatische Objekt des seit V.1 laufenden Satzes erstmals benannt: 'bhīṣmasya pātanam', 'Bhīṣmas Fall'.]
kakudaṃ sarvasainyānāṃ lakṣma sarvadhanuṣmatām / dhanaṃjayaśaravyāptaṃ pitaraṃ te mahāvratam
den Gipfel aller Heere, das Wahrzeichen aller Bogenschützen, von Dhanaṃjayas [Arjunas] Pfeilen durchdrungen, deinen Vater von großem Gelübde,
Wort für Wort
kakudam
den Gipfel/Höhepunkt (Akk.Sg.)
sarvasainyānām
aller Heere (Gen.Pl.)
lakṣma
das Wahrzeichen (Akk.Sg.)
sarvadhanuṣmatām
aller Bogenträger (Gen.Pl.)
dhanaṃjayaśaravyāptam
von Dhanaṃjayas [Arjunas] Pfeilen durchdrungen (Akk.Sg.)
pitaram te
deinen Vater (Akk.Sg., an Dhṛtarāṣṭra gerichtet)
mahāvratam
von großem Gelübde (Akk.Sg.)
[Anm.: V.6 bildet eine Einheit; weitere Apposition zum Objekt 'Bhīṣmas Fall' bzw. zu Bhīṣma selbst, hier direkt an Dhṛtarāṣṭra gerichtet ('pitaraṃ te', 'deinen Vater' – Saṃjaya berichtet weiterhin dem Dhṛtarāṣṭra).]
diesen Helden auf dem Heldenlager liegend, den stierartigen Mann, Bhīṣma, den unter den Bharatas nicht Mittelmäßigen – als der Sohn des Adhiratha [Karṇa] ihn erblickt hatte,
Wort für Wort
tam
diesen (Akk.Sg., Bhīṣma)
vīraśayane
auf dem Heldenlager (Lok.Sg., dem Pfeilbett)
vīram śayānam
den Helden liegend (Akk.Sg. + Part.)
puruṣarṣabham
den stierartigen [besten] Mann (Akk.Sg.)
bhīṣmam
Bhīṣma (Akk.Sg.)
ādhirathiḥ
der Sohn des Adhiratha [Karṇa] (Nom.Sg., Subjekt)
dṛṣṭvā
erblickt habend (Ger.)
bharatānām amadhyamam
den unter den Bharatas nicht Mittelmäßigen [d.h. den Vorzüglichsten] (Akk.Sg.)
[Anm.: V.7 bildet eine Einheit; hier erscheint das seit V.1 aufgeschobene Partizip 'dṛṣṭvā' ('erblickt habend') und mit ihm erstmals das Subjekt des Satzes, 'ādhirathiḥ' ('der Sohn des Adhiratha', Beiname Karṇas als Ziehsohn des Wagenlenkers Adhiratha).]
stieg er, von Schmerz überwältigt, mit tränenerstickter Stimme vom Wagen herab, verneigte sich, faltete zum Gruß die Hände und sprach, ihn ehrend:
Wort für Wort
avatīrya rathāt
vom Wagen herabgestiegen (Ger. + Abl.Sg.)
ārtaḥ
von Schmerz überwältigt (Nom.Sg.)
bāṣpavyākulitākṣaram
mit von Tränen verwirrter/erstickter Stimme (Akk. als Adverbialbestimmung)
abhivādya
sich verneigt habend (Ger.)
añjalim baddhvā
die Hände zum Gruß gefaltet habend (Akk.Sg. + Ger.)
vandamānaḥ
ehrend/huldigend (Nom.Sg.Part.Präs.Med.)
abhyabhāṣata
er sprach an (3.Sg.Impf., Hauptverb des Satzes seit V.1)
[Anm.: V.8 bildet eine Einheit; hier löst sich das seit V.1 aufgebaute Satzgefüge mit dem Hauptverb 'abhyabhāṣata' ('er sprach') auf. Die Apparatsverse *0024_01 ('**** **** śokamohapariplutaḥ', im Original lückenhaft/verderbt überliefert: 'von Kummer und Verwirrung überflutet') und *0024_02 ('padbhyām eva jagāmārto', 'ging zu Fuß, betrübt') sind Dublettenvarianten zur Art von Karṇas Herantreten und werden, auch wegen der Textverderbnis der ersten Variante, nicht in den Haupttext übernommen.]
[keinen anderen] der, mit reiner Einsicht begabt, die Kurus aus der Gefahr retten könnte – du aber wirst, die Krieger ohne Schiff [d.h. ohne Rettung] zurücklassend, in die Welt der Väter eingehen.
Wort für Wort
buddhyā viśuddhayā
mit reiner Einsicht (Instr.Sg.)
yuktaḥ
begabt/ausgestattet (Nom.Sg.)
yaḥ
der (Rel.Pron.Nom.Sg.)
kurūn tārayet bhayāt
die Kurus aus der Gefahr retten könnte (Akk.Pl. + Opt.3.Sg. + Abl.Sg.)
yodhān
die Krieger (Akk.Pl.)
tvam
du (Nom.Sg.)
aplave
ohne Schiff/Rettung (Lok.Sg. als Adverbialbestimmung)
hitvā
zurücklassend (Ger.)
pitṛlokam gamiṣyasi
wirst in die Welt der Väter eingehen (Akk.Sg. + Fut.2.Sg.)
[Anm.: V.12 bildet eine Einheit; Fortsetzung von V.11.]
Heute wird der Klang der vom Gāṇḍīva entsandten [Pfeile], wie [der] von Donnerkeilen, im Kampf die Kurus und die anderen Fürsten in Schrecken versetzen.
Wort für Wort
adya
heute (Adv.)
gāṇḍīvamuktānām
der vom Gāṇḍīva entsandten [Pfeile] (Gen.Pl.)
aśanīnām iva svanaḥ
der Klang wie von Donnerkeilen (Gen.Pl. + Nom.Sg.)
trāsayiṣyati saṃgrāme
wird in Schrecken versetzen im Kampf (Fut.3.Sg. + Lok.Sg.)
Wie ein entfachtes, gewaltig loderndes Feuer die Bäume verbrennt, o Held, so werden die Pfeile des Kronenträgers [Arjuna] die Söhne Dhṛtarāṣṭras verbrennen.
Wort für Wort
samiddhaḥ agniḥ yathā
wie ein entfachtes Feuer (Nom.Sg.)
vīra
o Held (Vok.Sg., Anrede Bhīṣmas)
mahājvālaḥ
gewaltig lodernd (Nom.Sg.)
drumān dahet
die Bäume verbrennen würde (Akk.Pl. + Opt.3.Sg.)
dhārtarāṣṭrān pradhakṣyanti
werden die Söhne Dhṛtarāṣṭras verbrennen (Akk.Pl. + Fut.3.Pl.)
tathā bāṇāḥ
so die Pfeile (Nom.Pl.)
kirīṭinaḥ
des Kronenträgers [Arjuna] (Gen.Sg.)
[Anm.: V.16 bildet eine Einheit. Kirīṭin ('Kronenträger'/'Diademträger'): Beiname Arjunas nach dem von Indra verliehenen Diadem.]
yena yena prasarato vāyvagnī sahitau vane / tena tena pradahato bhagavantau yad icchataḥ
Wohin auch immer im Wald Wind und Feuer gemeinsam vordringen, dorthin verbrennen die beiden Erhabenen [Kṛṣṇa und Arjuna], wohin sie es wünschen.
Wort für Wort
yena yena
wohin auch immer (Instr. als Adverb, wiederholt)
prasarataḥ
vordringend (Nom.Du.Part.)
vāyvagnī sahitau vane
Wind und Feuer gemeinsam im Wald (Nom.Du. + Lok.Sg.)
tena tena
dorthin (Instr. als Adverb, wiederholt)
pradahataḥ
verbrennen (3.Du.Präs.)
bhagavantau
die beiden Erhabenen (Nom.Du., Kṛṣṇa und Arjuna)
yat icchataḥ
was/wohin sie [beide] wünschen (3.Du.Präs.)
[Anm.: V.17 bildet eine Einheit; Fortführung des Feuer-Wind-Gleichnisses, hier auf Kṛṣṇa und Arjuna gemeinsam bezogen ('bhagavantau', 'die beiden Erhabenen').]
yādṛśo 'gniḥ samiddho hi tādṛk pārtho na saṃśayaḥ / yathā vāyur naravyāghra tathā kṛṣṇo na saṃśayaḥ
Wie ein entfachtes Feuer, so ist ohne Zweifel Pārtha [Arjuna]; wie der Wind, o Tiger unter den Männern, so ist ohne Zweifel Kṛṣṇa.
Wort für Wort
yādṛśaḥ agniḥ samiddhaḥ
wie ein entfachtes Feuer (Nom.Sg.)
hi tādṛk
denn ebenso (Adv.)
pārthaḥ
Pārtha [Arjuna] (Nom.Sg.)
na saṃśayaḥ
ohne Zweifel (wörtl.: kein Zweifel, Nom.Sg.)
yathā vāyuḥ
wie der Wind (Nom.Sg.)
naravyāghra
o Tiger unter den Männern (Vok.Sg., Anrede Bhīṣmas)
tathā kṛṣṇaḥ
so Kṛṣṇa (Nom.Sg.)
na saṃśayaḥ
ohne Zweifel (wörtl.: kein Zweifel, Nom.Sg.)
[Anm.: V.18 bildet eine Einheit (nur a/c-Padas). Die Apparatsverse *0025_01 ('tādṛg eva hi kaunteyo davāgnir iva parvate', redundante Wiederholung des Feuer-Vergleichs für den Kaunteya [Arjuna]) und *0026_01 ('nirdahantam anīkāni pravakṣyati janārdanaḥ', ausmalende Ergänzung zu Kṛṣṇas Wagenlenkung) sind Dubletten/Erweiterungen und werden nicht in den Haupttext übernommen.]
amānuṣaś ca saṃgrāmas tryambakena ca dhīmataḥ / tasmāc caiva varaḥ prāpto duṣprāpaś cākṛtātmabhiḥ
Und übermenschlich war der Kampf des Weisen [Arjuna] mit dem Dreiäugigen [Śiva], und davon erlangte er eine Gunst, die von den Unbeherrschten schwer zu erlangen ist.
Wort für Wort
amānuṣaḥ ca saṃgrāmaḥ
und übermenschlich war der Kampf (Nom.Sg.)
tryambakena ca
und mit dem Dreiäugigen [Śiva] (Instr.Sg.)
dhīmataḥ
des Weisen [Arjuna] (Gen.Sg.)
tasmāt ca eva varaḥ prāptaḥ
und daraus wurde eine Gunst erlangt (Abl.Sg. + Nom.Sg. + Part.)
duṣprāpaḥ ca
und schwer zu erlangen (Nom.Sg. + Konj.)
akṛtātmabhiḥ
von den Unbeherrschten/nicht Selbstvervollkommneten (Instr.Pl.)
[Anm.: V.22 bildet eine Einheit (nur a/c-Padas). Bezug: Arjunas Kampf mit Śiva (Tryambaka) in Gestalt eines Bergjägers (Kirāta) um den Pāśupata-Pfeil (vgl. Vanaparva). Der ausführliche Apparatsblock *0027_01 bis *0029_01 (fünf Zeilen) knüpft daran eine Erinnerung an Bhīṣmas eigenen, einst unbesiegten Kampf mit Rāma Jāmadagnya (Paraśurāma, dem 'Beender aller Kṣatriyas', der von den Göttern und Dānavas verehrt wurde und den allein Bhīṣma einst bezwang) und schließt mit dem Kontrast, dass nun sogar Arjuna – 'stark an Kraft, von Mādhava [Kṛṣṇa] beschützt' – Bhīṣma nicht zu bezwingen brauchte, denn dieser liege bereits, von Śikhaṇḍins Pfeilen durchbohrt, gefällt. Dieser Block wird als ausmalende, den Hauptgedanken nicht fortführende Erweiterung nicht in den Haupttext übernommen, hier aber inhaltlich dokumentiert.]
Diesen kampfestrunkenen Pāṇḍava [Arjuna] werde ich heute – von dir ermahnt, ihn nicht [länger] duldend, den giftschlangengleichen, blickraubenden, gar schrecklichen [Gegner] – diesen Entschluss voranstellend, [aufsuchen, bereit für] Tod oder Sieg.“
Wort für Wort
tam adya aham
diesen heute ich (Akk.Sg. + Adv. + Nom.Sg.)
pāṇḍavam yuddhaśauṇḍam
den kampfestrunkenen Pāṇḍava [Arjuna] (Akk.Sg.)
amṛṣyamāṇaḥ
nicht duldend/ertragend (Nom.Sg.Part.Präs.Med.)
bhavatā anuśiṣṭaḥ
von dir ermahnt/unterwiesen (Instr.Sg. + Nom.Sg.Part.)
āśīviṣam dṛṣṭiharam sughoram
den giftschlangengleichen, blickraubenden, gar schrecklichen [Arjuna] (Akk.Sg., weitere Epitheta)
iyām
diesen [Entschluss] (Akk.Sg.Fem., Bezug unklar [?])
puraskṛtya
vorangestellt habend (Ger.)
vadham jayam vā
Tod oder Sieg (Akk.Sg. + Akk.Sg.)
[Anm.: V.23 bildet eine Einheit; abschließender Vers in einem abweichenden, längeren Versmaß (Triṣṭubh statt Anuṣṭubh), wie es Kapitel- bzw. Redeabschlüsse im Epos oft markiert. Abschluss von Karṇas Rede (CQ_CLOSE) und zugleich des Kapitels. Das Wort 'iyām' ist grammatisch unklar überliefert [?] – hier, mangels eines eindeutigen Bezugswortes im Femininum, als 'diesen Entschluss' (sinngemäß auf einen implizierten Begriff wie 'pratijñām', 'Gelübde', bezogen) wiedergegeben.]