Kapitel 16: Saṃśaptakayuddhārambha
Der zehnte Tag: Droṇas Plan, Suśarmans Gelübde und Arjunas Aufbruch gegen die Saṃśaptakas
Nach dem Rückzug beider Heere ins Lager spricht Droṇa, beschämt über sein bisheriges Scheitern, zu Duryodhana: Solange Arjuna kämpft, sei Yudhiṣṭhira selbst für Götter unfangbar; man müsse Arjuna durch eine Herausforderung anderswohin locken, um in seiner Abwesenheit den Dharmarāja zu ergreifen. Der Trigarta-Fürst Suśarman, zusammen mit seinen Brüdern seit langem von Arjuna gedemütigt, gelobt darauf mit seinen Brüdern und zahlreichen verbündeten Kriegern (Mālavas, Tuṇḍikeras, Mācellakas, Lalitthas, Madrakas u.a.) in einem feierlichen Feuerritual den sogenannten Saṃśaptaka-Eid: entweder Arjuna zu töten oder selbst zu fallen, unter Anrufung schwerster Höllenstrafen im Falle des Bruchs. Von den Saṃśaptakas wiederholt herausgefordert, verlässt Arjuna – trotz Yudhiṣṭhiras Warnung vor Droṇas Absicht – das Schlachtfeld, nachdem er den Pāñcāla-Prinzen Satyajit als Beschützer Yudhiṣṭhiras zurückgelassen hat. Das Kapitel endet mit dem erneuten Zusammenprall der Heere, nun ohne Arjunas Schutz für den Dharmarāja.
te sene śibiraṃ gatvā nyaviśetāṃ viśāṃ pate / yathābhāgaṃ yathānyāyaṃ yathāgulmaṃ ca sarvaśaḥ
Jene beiden Heere, o Herr der Menschen, zogen sich in ihr Lager zurück und ließen sich nieder, ein jedes nach seinem Anteil, nach der gebührenden Ordnung und nach Truppenverbänden, in jeder Hinsicht.
Wort für Wort
te sene śibiraṃ gatvā
jene beiden Heere, zum Lager gegangen (Nom.Du. + Akk.Sg. + Ger.)
nyaviśetāṃ viśāṃ pate
ließen sich nieder, o Herr der Menschen (3.Du.Impf. + Vok.Sg.)
yathābhāgaṃ yathānyāyaṃ
nach Anteil, nach Ordnung (Adv. + Adv.)
yathāgulmaṃ ca sarvaśaḥ
und nach Truppenverbänden, in jeder Hinsicht (Adv. + Konj. + Adv.)
[Anm.: V.1 bildet eine Einheit; eingeleitet durch die (hier entfallende) Sprecherkennzeichnung 'saṃjaya uvāca'.]
So sei denn von euch eben dies erstrebt, was vom Pārtha im Kampf bewirkt worden ist. Zweifle nicht an meinen Worten: Kṛṣṇa und der Pāṇḍava sind unbesiegbar –
Wort für Wort
iti tad vaḥ prayatatāṃ
so dies sei von euch erstrebt (Part. + Akk.Sg. + Gen.Pl. + 3.Sg.Imp.)
kṛtaṃ pārthena saṃyuge
das bewirkt worden ist vom Pārtha im Kampf (N.Akk.Sg. + Instr.Sg. + Lok.Sg.)
mā atiśaṅkīr vacaḥ mahyam
zweifle nicht übermäßig an meinen Worten (Neg. + 2.Sg.Inj. + Akk.Sg. + Dat.Sg.)
ajeyau kṛṣṇapāṇḍavau
unbesiegbar Kṛṣṇa und der Pāṇḍava (Nom.Du. + Nom.Du.)
[Anm.: 'kṛṣṇapāṇḍavau' (Dvandva-Dual) meint hier das unbesiegbare Zweiergespann Kṛṣṇa–Arjuna, nicht Arjuna allein.]
kaś cid āhvayatāṃ saṃkhye deśam anyaṃ prakarṣatu / tam ajitvā tu kaunteyo na nivartet kathaṃ cana
Irgendjemand fordere ihn zum Kampf heraus und ziehe ihn in eine andere Gegend; ohne ihn besiegt zu haben, würde der Sohn der Kuntī auf keinen Fall zurückkehren.
Wort für Wort
kaścit āhvayatāṃ saṃkhye
irgendjemand fordere heraus zum Kampf (Nom.Sg. + 3.Sg.Imp. + Lok.Sg.)
deśam anyaṃ prakarṣatu
und ziehe in eine andere Gegend (Akk.Sg. + Akk.Sg. + 3.Sg.Imp.)
tam ajitvā tu kaunteyo
ihn aber, ohne besiegt zu haben, der Sohn der Kuntī (Akk.Sg. + Ger.Neg. + Konj. + Nom.Sg.)
na nivartet kathaṃ cana
würde auf keinen Fall zurückkehren (Neg. + 3.Sg.Opt. + Adv.)
evaṃ te sahasā rājan dharmaputraṃ yudhiṣṭhiram / samāneṣyāmi sagaṇaṃ vaśam adya na saṃśayaḥ
So werde ich, o König, den Sohn des Dharma, Yudhiṣṭhira, samt seinem Gefolge heute rasch in [meine] Gewalt bringen – kein Zweifel.
Wort für Wort
evaṃ te sahasā rājan
so werde ich, o König, rasch (Adv. + Nom.Sg. + Adv. + Vok.Sg.)
dharmaputraṃ yudhiṣṭhiram
den Sohn des Dharma, Yudhiṣṭhira (Akk.Sg. + Akk.Sg.)
samāneṣyāmi sagaṇaṃ
werde ich bringen, samt Gefolge (1.Sg.Fut. + Akk.Sg.)
vaśam adya na saṃśayaḥ
in [meine] Gewalt heute, kein Zweifel (Akk.Sg. + Adv. + Neg. + Nom.Sg.)
[Anm.: Zwischen V.9a und V.9c eine Apparatszeile (*0124_01: 'nachdem ich das Heer jener großherzigen Pāṇḍavas erschüttert habe'), nicht übersetzt; der Hauptsatz ist ohne sie grammatisch vollständig.]
yadi tiṣṭhati saṃgrāme muhūrtam api pāṇḍavaḥ / athāpayāti saṃgrāmād vijayāt tad viśiṣyate
Ob der Pāṇḍava im Kampf auch nur einen Augenblick standhält, oder ob er aus der Schlacht flieht – dies übertrifft [ohnehin] den [bloßen] Sieg.“
Wort für Wort
yadi tiṣṭhati saṃgrāme
ob er standhält im Kampf (Konj. + 3.Sg.Präs. + Lok.Sg.)
muhūrtam api pāṇḍavaḥ
auch nur einen Augenblick, der Pāṇḍava (Akk.Sg. + Part. + Nom.Sg.)
atha apayāti saṃgrāmād
oder ob er flieht aus der Schlacht (Konj. + 3.Sg.Präs. + Abl.Sg.)
vijayāt tad viśiṣyate
das übertrifft den Sieg (Abl.Sg. + N.Akk.Sg. + 3.Sg.Präs.Pass.)
[Anm.: V.10cd bleibt in der genauen logischen Pointe unsicher; gemeint ist wohl, dass beide möglichen Ausgänge von Droṇas List – Standhalten oder Flucht des Yudhiṣṭhira – für Droṇas Plan wertvoller wären als ein gewöhnlicher militärischer Sieg.]
sa no divyāstrasaṃpannaś cakṣurviṣayam āgataḥ / kartāraḥ sma vayaṃ sarvaṃ yac cikīrṣāma hṛdgatam
Er, mit göttlichen Waffen ausgestattet, ist uns nun in den Bereich unserer Augen gekommen; wir werden alles vollbringen, was wir in unserem Herzen zu tun wünschen.
Wort für Wort
sa naḥ divyāstrasaṃpannaḥ
er, uns, mit göttlichen Waffen ausgestattet (Nom.Sg. + Dat.Pl. + Nom.Sg.)
cakṣurviṣayam āgataḥ
in den Bereich der Augen gekommen (Akk.Sg. + Nom.Sg.Part.)
kartāraḥ sma vayaṃ sarvaṃ
wir werden vollbringen, alles (Nom.Pl. + Part. + Nom.Pl. + Akk.Sg.)
yat cikīrṣāma hṛdgatam
was wir zu tun wünschen, im Herzen befindlich (Akk.Sg. + 1.Pl.Präs.Desid. + Akk.Sg.)
evaṃ satyarathaś coktvā satyadharmā ca bhārata / satyavarmā ca satyeṣuḥ satyakarmā tathaiva ca / sahitā bhrātaraḥ pañca rathānām ayutena ca / nyavartanta mahārāja kṛtvā śapatham āhave
So sprachen Satyaratha und Satyadharman, o Bhārata, und Satyavarman und Satyeṣu und ebenso Satyakarman – die fünf Brüder gemeinsam kehrten, o Großkönig, mit zehntausend Wagen um, nachdem sie im Kampf einen Eid abgelegt hatten.
Wort für Wort
evaṃ satyarathaś coktvā
so sprachen Satyaratha (Adv. + Nom.Sg. + Konj. + Ger.)
satyadharmā ca bhārata
und Satyadharman, o Bhārata (Nom.Sg. + Konj. + Vok.Sg.)
satyavarmā ca satyeṣuḥ
und Satyavarman und Satyeṣu (Nom.Sg. + Konj. + Nom.Sg.)
satyakarmā tathaiva ca
und ebenso Satyakarman (Nom.Sg. + Adv. + Konj.)
sahitā bhrātaraḥ pañca
die fünf Brüder gemeinsam (Nom.Pl. + Nom.Pl. + Num.)
rathānām ayutena ca
und mit zehntausend Wagen (Gen.Pl. + Instr.Sg. + Konj.)
nyavartanta mahārāja
kehrten um, o Großkönig (3.Pl.Impf. + Vok.Sg.)
kṛtvā śapatham āhave
nachdem sie einen Eid abgelegt hatten im Kampf (Ger. + Akk.Sg. + Lok.Sg.)
[Anm.: V.17-18 zu einer Einheit zusammengefasst; die fünf Brüder werden hier erstmals namentlich genannt – der Trigarta-Fürst aus V.11-16 ist, wie V.19 zeigt, Suśarman, einer der Brüder.]
mālavās tuṇḍikerāś ca rathānām ayutais tribhiḥ / suśarmā ca naravyāghras trigartaḥ prasthalādhipaḥ / mācellakair lalitthaiś ca sahito madrakair api / rathānām ayutenaiva so 'śapad bhrātṛbhiḥ saha / nānājanapadebhyaś ca rathānām ayutaṃ punaḥ / samutthitaṃ viśiṣṭānāṃ saṃśapārtham upāgatam
Die Mālavas und Tuṇḍikeras mit dreißigtausend Wagen, und Suśarman, der Tiger unter den Männern, der Trigarta, der Herrscher von Prasthala, zusammen mit den Mācellakas, Lalitthas und auch den Madrakas, schwor mit eben zehntausend Wagen, zusammen mit seinen Brüdern; und aus verschiedenen Ländern kamen wiederum zehntausend Wagen erlesener [Krieger], um des Eides willen herbeigezogen.
Wort für Wort
mālavās tuṇḍikerāś ca
die Mālavas und Tuṇḍikeras (Nom.Pl. + Nom.Pl. + Konj.)
rathānām ayutais tribhiḥ
mit dreißigtausend Wagen (Gen.Pl. + Instr.Pl. + Num.)
suśarmā ca naravyāghras
und Suśarman, der Tiger unter den Männern (Nom.Sg. + Konj. + Nom.Sg.)
trigartaḥ prasthalādhipaḥ
der Trigarta, der Herrscher von Prasthala (Nom.Sg. + Nom.Sg.)
mācellakair lalitthaiś ca
mit den Mācellakas und Lalitthas (Instr.Pl. + Instr.Pl. + Konj.)
sahito madrakair api
zusammen, auch mit den Madrakas (Nom.Sg. + Instr.Pl. + Part.)
rathānām ayutenaiva
mit eben zehntausend Wagen (Gen.Pl. + Instr.Sg. + Part.)
so 'śapad bhrātṛbhiḥ saha
er schwor, zusammen mit den Brüdern (Nom.Sg. + 3.Sg.Impf. + Instr.Pl. + Postp.)
um des Eides willen herbeigekommen (Akk.Sg. + Akk.Sg.Part.)
[Anm.: V.19-21 zu einer Einheit zusammengefasst. Zwischen V.20d und V.21a zwei Apparatszeilen (*0125_01/02: 'und die Maladas, Karūśas, Daradas, große Wagenkämpfer, und Ṭaṅkaṇas und Parādas kamen gleichzeitig zusammen'), nicht übersetzt; grammatisch eigenständig, für den Hauptsatz nicht erforderlich.]
tato jvalanam ādāya hutvā sarve pṛthak pṛthak / jagṛhuḥ kuśacīrāṇi citrāṇi kavacāni ca / te ca baddhatanutrāṇā ghṛtāktāḥ kuśacīriṇaḥ / maurvīmekhalino vīrāḥ sahasraśatadakṣiṇāḥ / yajvānaḥ putriṇo lokyāḥ kṛtakṛtyās tanutyajaḥ / yokṣyamāṇās tadātmānaṃ yaśasā vijayena ca
Dann nahmen alle, ein Feuer entzündend und jeder für sich Opfer darbringend, Gewänder aus Kuśa-Gras und bunte Panzer. Und sie, mit gebundener Leibesrüstung, mit Ghee gesalbt, in Kuśa-Gewändern, mit Bogensehnen als Gürtel, Helden mit hunderttausendfachen Opfergaben, Opferer, Väter von Söhnen, der [himmlischen] Welt würdig, ihre Pflicht erfüllt habend, bereit, den Leib hinzugeben, im Begriff, sich selbst mit Ruhm und Sieg zu verbinden –
Wort für Wort
tato jvalanam ādāya
dann ein Feuer nehmend/entzündend (Adv. + Akk.Sg. + Ger.)
hutvā sarve pṛthak pṛthak
opfernd, alle, jeder für sich (Ger. + Nom.Pl. + Adv. + Adv.)
jagṛhuḥ kuśacīrāṇi
sie nahmen Kuśa-Gewänder (3.Pl.Perf. + Akk.Pl.)
citrāṇi kavacāni ca
und bunte Panzer (Akk.Pl. + Akk.Pl. + Konj.)
te ca baddhatanutrāṇā
und sie, mit gebundener Leibesrüstung (Nom.Pl. + Konj. + Nom.Pl.)
ghṛtāktāḥ kuśacīriṇaḥ
mit Ghee gesalbt, in Kuśa-Gewändern (Nom.Pl. + Nom.Pl.)
maurvīmekhalino vīrāḥ
mit Bogensehnen-Gürteln, Helden (Nom.Pl. + Nom.Pl.)
sahasraśatadakṣiṇāḥ
mit hunderttausendfachen Opfergaben (Nom.Pl.)
yajvānaḥ putriṇo lokyāḥ
Opferer, Väter von Söhnen, der Welt würdig (Nom.Pl. + Nom.Pl. + Nom.Pl.)
kṛtakṛtyās tanutyajaḥ
ihre Pflicht erfüllt habend, bereit den Leib hinzugeben (Nom.Pl. + Nom.Pl.)
yokṣyamāṇās tadātmānaṃ
im Begriff, sich selbst zu verbinden (Nom.Pl.Part.Fut. + Akk.Sg.)
yaśasā vijayena ca
mit Ruhm und Sieg (Instr.Sg. + Instr.Sg. + Konj.)
[Anm.: V.22-24 zu einer Einheit zusammengefasst; beschreibt die rituelle Vorbereitung der Saṃśaptakas auf den Todeskampf nach Art eines Opferrituals.]
brahmacaryaśrutimukhaiḥ kratubhiś cāptadakṣiṇaiḥ / prāpya lokān suyuddhena kṣipram eva yiyāsavaḥ / brāhmaṇāṃs tarpayitvā ca niṣkān dattvā pṛthak pṛthak / gāś ca vāsāṃsi ca punaḥ samābhāṣya parasparam / prajvālya kṛṣṇavartmānam upāgamya raṇe vratam / tasminn agnau tadā cakruḥ pratijñāṃ dṛḍhaniścayāḥ
wünschend, durch Opfer, deren Anfang Keuschheit und Vedastudium ist, mit erlangter Opfergabe, rasch die [himmlischen] Welten durch guten Kampf zu erreichen, die Brahmanen zufriedengestellt und ihnen einzeln Goldstücke gegeben, ebenso Kühe und Gewänder, und einander wiederum zugesprochen habend – entzündeten sie, zum schwarzpfadigen [Feuer] herangetreten, das Gelübde für den Kampf, und legten dann in jenem Feuer, fest entschlossen, ihr Gelübde ab.
Wort für Wort
brahmacaryaśrutimukhaiḥ
deren Anfang Keuschheit und Vedastudium ist (Instr.Pl.Bahuvrihi)
kratubhiś cāptadakṣiṇaiḥ
durch Opfer mit erlangter Opfergabe (Instr.Pl. + Konj. + Instr.Pl.)
prāpya lokān suyuddhena
erlangend die Welten durch guten Kampf (Ger. + Akk.Pl. + Instr.Sg.)
kṣipram eva yiyāsavaḥ
rasch wünschend zu gehen (Adv. + Part. + Nom.Pl.Desid.)
brāhmaṇāṃs tarpayitvā ca
und die Brahmanen zufriedengestellt habend (Akk.Pl. + Ger. + Konj.)
und Kühe und Gewänder, wiederum (Akk.Pl. + Konj. + Akk.Pl. + Konj. + Adv.)
samābhāṣya parasparam
einander zugesprochen habend (Ger. + Adv.)
prajvālya kṛṣṇavartmānam
entzündend das schwarzpfadige [Feuer] (Ger. + Akk.Sg.)
upāgamya raṇe vratam
herangetreten, das Gelübde für den Kampf (Ger. + Lok.Sg. + Akk.Sg.)
tasminn agnau tadā cakruḥ
in jenem Feuer legten sie dann ab (Lok.Sg. + Lok.Sg. + Adv. + 3.Pl.Perf.)
pratijñāṃ dṛḍhaniścayāḥ
das Gelübde, fest entschlossen (Akk.Sg. + Nom.Pl.)
[Anm.: V.25-27 zu einer Einheit zusammengefasst. Zwischen V.26d und V.27a zwei Apparatszeilen (*0126_01/02: 'von den versammelten vornehmsten Zweifachgeborenen mit Segenssprüchen für die Reise bedacht; freudig und hocherfreut, reines Wasser berührend'), nicht übersetzt, für den Hauptsatz nicht erforderlich. 'kṛṣṇavartman' ('der Schwarzpfadige') ist ein Beiname Agnis, des Feuergottes.]
ye vai lokāś cānṛtānāṃ ye caiva brahmaghātinām / pānapasya ca ye lokā gurudāraratasya ca / brahmasvahāriṇaś caiva rājapiṇḍāpahāriṇaḥ / śaraṇāgataṃ ca tyajato yācamānaṃ tathā ghnataḥ / agāradāhināṃ ye ca ye ca gāṃ nighnatām api
Welche Welten wahrlich den Lügnern zukommen, und welche den Brahmanenmördern, und welche Welten dem Trinker [von Rauschtrank] und dem, der die Frau des Lehrers begehrt, und ebenso dem Räuber von Brahmanengut und dem Räuber des Königsspeise-Opfers, dem, der einen Schutzsuchenden verstößt, und ebenso dem, der einen Bittenden erschlägt, den Haus-Anzündern und denen, die eine Kuh erschlagen –
Wort für Wort
ye vai lokāś ca anṛtānāṃ
welche Welten wahrlich den Lügnern (Nom.Pl. + Part. + Nom.Pl. + Konj. + Gen.Pl.)
ye caiva brahmaghātinām
und welche den Brahmanenmördern (Nom.Pl. + Konj. + Gen.Pl.)
pānapasya ca ye lokā
und welche Welten dem Trinker (Gen.Sg. + Konj. + Nom.Pl. + Nom.Pl.)
gurudāraratasya ca
und dem, der an der Frau des Lehrers Gefallen findet (Gen.Sg. + Konj.)
brahmasvahāriṇaś caiva
und ebenso dem Räuber von Brahmanengut (Gen.Sg. + Konj.)
rājapiṇḍāpahāriṇaḥ
dem Räuber des Königsspeise-Opfers (Gen.Sg.)
śaraṇāgataṃ ca tyajato
und dem, der einen Schutzsuchenden verstößt (Akk.Sg. + Konj. + Gen.Sg.Part.)
yācamānaṃ tathā ghnataḥ
und ebenso dem, der einen Bittenden erschlägt (Akk.Sg.Part. + Adv. + Gen.Sg.Part.)
agāradāhināṃ ye ca
und welche den Haus-Anzündern (Gen.Pl. + Nom.Pl. + Konj.)
ye ca gāṃ nighnatām api
und welche denen, die eine Kuh erschlagen (Nom.Pl. + Konj. + Akk.Sg. + Gen.Pl.Part. + Part.)
[Anm.: V.29-31 zu einer Einheit zusammengefasst; Beginn der langen, als Selbstverfluchung formulierten Eidesformel (fortgesetzt bis V.34).]
apacāriṇāṃ ca ye lokā ye ca brahmadviṣām api / jāyāṃ ca ṛtukāle vai ye mohād abhigacchatām / śrāddhasaṃgatikānāṃ ca ye cāpy ātmāpahāriṇām / nyāsāpahāriṇāṃ ye ca śrutaṃ nāśayatāṃ ca ye / kopena yudhyamānānāṃ ye ca nīcānusāriṇām / nāstikānāṃ ca ye lokā ye 'gnihorāpitṛtyajām
und welche Welten den Missetätern, und welche auch den Brahmanenhassern, und welche denen, die aus Verblendung die eigene Gattin zur fruchtbaren Zeit [einer anderen] beiwohnen, und welche den Śrāddha-Störern und auch den Selbstverrätern, und welche den Räubern anvertrauten Guts und denen, die heiliges Wissen zerstören, und welche denen, die im Zorn kämpfen, und den Anhängern der Niedrigen, und welche Welten den Gottlosen und denen, die Opferfeuer, Ahnen und Väter im Stich lassen –
Wort für Wort
apacāriṇāṃ ca ye lokā
und welche Welten den Missetätern (Gen.Pl. + Konj. + Nom.Pl. + Nom.Pl.)
ye ca brahmadviṣām api
und welche auch den Brahmanenhassern (Nom.Pl. + Konj. + Gen.Pl. + Part.)
jāyāṃ ca ṛtukāle vai
die eigene Gattin zur fruchtbaren Zeit wahrlich (Akk.Sg. + Konj. + Lok.Sg. + Part.)
ye mohād abhigacchatām
welche aus Verblendung beiwohnen (Nom.Pl. + Abl.Sg. + Gen.Pl.Part.)
śrāddhasaṃgatikānāṃ ca
und den Śrāddha-Störern (Gen.Pl. + Konj.)
ye cāpy ātmāpahāriṇām
und welche auch den Selbstverrätern (Nom.Pl. + Konj. + Gen.Pl.)
nyāsāpahāriṇāṃ ye ca
und welche den Räubern anvertrauten Guts (Gen.Pl. + Nom.Pl. + Konj.)
śrutaṃ nāśayatāṃ ca ye
und welche denen, die heiliges Wissen zerstören (Akk.Sg. + Gen.Pl.Part. + Konj. + Nom.Pl.)
kopena yudhyamānānāṃ
denen, die im Zorn kämpfen (Instr.Sg. + Gen.Pl.Part.)
ye ca nīcānusāriṇām
und welche den Anhängern der Niedrigen (Nom.Pl. + Konj. + Gen.Pl.)
nāstikānāṃ ca ye lokā
und welche Welten den Gottlosen (Gen.Pl. + Konj. + Nom.Pl. + Nom.Pl.)
ye 'gnihorāpitṛtyajām
welche denen, die Feuer, Ahnen und Väter im Stich lassen (Nom.Pl. + Gen.Pl.)
[Anm.: V.32-34 zu einer Einheit zusammengefasst. Zwischen V.34a und V.34c eine Apparatszeile (*0127_01: 'und denen, die die Wahrheit verletzen, die gegen die Sonne hin urinieren'), nicht übersetzt.]
tān āpnuyāmahe lokān ye ca pāpakṛtām api / yady ahatvā vayaṃ yuddhe nivartema dhanaṃjayam / tena cābhyarditās trāsād bhavema hi parāṅmukhāḥ
jene Welten mögen wir erlangen – auch die, welche den Übeltätern [zukommen] –, wenn wir, ohne im Kampf Dhanañjaya getötet zu haben, zurückkehren, und von ihm bedrängt, aus Furcht zu solchen würden, die das Gesicht abwenden.
Wort für Wort
tān āpnuyāmahe lokān
jene Welten mögen wir erlangen (Akk.Pl. + 1.Pl.Opt.Med. + Akk.Pl.)
ye ca pāpakṛtām api
auch die, welche den Übeltätern [zukommen] (Nom.Pl. + Konj. + Gen.Pl. + Part.)
yady ahatvā vayaṃ yuddhe
wenn wir, ohne getötet zu haben, im Kampf (Konj. + Ger.Neg. + Nom.Pl. + Lok.Sg.)
yadi tv asukaraṃ loke karma kuryāma saṃyuge / iṣṭān puṇyakṛtāṃ lokān prāpnuyāma na saṃśayaḥ
Wenn wir aber im Kampf eine in der Welt schwer zu vollbringende Tat vollbringen sollten, werden wir die gewünschten Welten der Tugendhaften erlangen – kein Zweifel.
Wort für Wort
yadi tv asukaraṃ loke
wenn aber eine schwer zu vollbringende [Tat] in der Welt (Konj. + Konj. + Akk.Sg. + Lok.Sg.)
karma kuryāma saṃyuge
eine Tat wir vollbringen sollten im Kampf (Akk.Sg. + 1.Pl.Opt. + Lok.Sg.)
iṣṭān puṇyakṛtāṃ lokān
die gewünschten Welten der Tugendhaften (Akk.Pl. + Gen.Pl. + Akk.Pl.)
prāpnuyāma na saṃśayaḥ
werden wir erlangen, kein Zweifel (1.Pl.Opt. + Neg. + Nom.Sg.)
evam uktvā tato rājaṃs te 'bhyavartanta saṃyuge / āhvayanto 'rjunaṃ vīrāḥ pitṛjuṣṭāṃ diśaṃ prati
Nachdem sie so gesprochen hatten, o König, zogen sie darauf in den Kampf, die Helden, Arjuna herausfordernd, der von den Vätern geliebten Richtung entgegen.
Wort für Wort
evam uktvā tato rājaṃs
nachdem sie so gesprochen hatten, da, o König (Adv. + Ger. + Adv. + Vok.Sg.)
te 'bhyavartanta saṃyuge
sie zogen in den Kampf (Nom.Pl. + 3.Pl.Impf.Med. + Lok.Sg.)
āhvayanto 'rjunaṃ vīrāḥ
Arjuna herausfordernd, die Helden (Nom.Pl.Part. + Akk.Sg. + Nom.Pl.)
pitṛjuṣṭāṃ diśaṃ prati
der von den Vätern geliebten Richtung entgegen (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Postp.)
[Anm.: 'pitṛjuṣṭāṃ diśam' ('die von den Vätern/Ahnen geliebte Richtung') meint den Süden, die traditionelle Richtung Yamas und der Verstorbenen – ein Vorausdeuten auf den Tod, dem die Saṃśaptakas mit ihrem Gelübde entgegengehen.]
āhūto na nivarteyam iti me vratam āhitam / saṃśaptakāś ca māṃ rājann āhvayanti punaḥ punaḥ
„Einmal gerufen, kehre ich nicht um – dies ist das Gelübde, das ich mir auferlegt habe; und die Saṃśaptakas, o König, fordern mich immer wieder heraus.
Wort für Wort
āhūto na nivarteyam
einmal gerufen, kehre ich nicht um (Nom.Sg.Part. + Neg. + 1.Sg.Opt.)
iti me vratam āhitam
so ist mir das Gelübde auferlegt (Part. + Gen.Sg. + N.Akk.Sg. + N.Akk.Sg.Part.)
saṃśaptakāś ca māṃ rājann
und die Saṃśaptakas mich, o König (Nom.Pl. + Konj. + Akk.Sg. + Vok.Sg.)
āhvayanti punaḥ punaḥ
fordern sie heraus, immer wieder (3.Pl.Präs. + Adv. + Adv.)
Und dieser Suśarman fordert mich, zusammen mit seinen Brüdern, zum Kampf heraus; zur Tötung dieses [Mannes] samt seinem Gefolge sollst du mir die Erlaubnis geben.
Wort für Wort
eṣa ca bhrātṛbhiḥ sārdhaṃ
und dieser, zusammen mit den Brüdern (Nom.Sg. + Konj. + Instr.Pl. + Postp.)
suśarmāhvayate raṇe
Suśarman fordert heraus im Kampf (Nom.Sg. + 3.Sg.Präs.Med. + Lok.Sg.)
vadhāya sagaṇasyāsya
zur Tötung dieses samt Gefolge (Dat.Sg. + Gen.Sg. + Gen.Sg.)
mām anujñātum arhasi
mir die Erlaubnis zu geben sollst du (Akk.Sg. + Inf. + 2.Sg.Präs.)
Diese Herausforderung kann ich nicht ertragen, o Stier unter den Männern; wahrhaftig gelobe ich dir: wisse die Feinde im Kampf als getötet an.“
Wort für Wort
na etac chaknomi saṃsoḍhum
dies kann ich nicht ertragen (Neg. + N.Akk.Sg. + 1.Sg.Präs. + Inf.)
āhvānaṃ puruṣarṣabha
die Herausforderung, o Stier unter den Männern (Akk.Sg. + Vok.Sg.)
satyaṃ te pratijānāmi
wahrhaftig gelobe ich dir (Adv. + Dat.Sg. + 1.Sg.Präs.)
hatān viddhi parān yudhi
wisse die Feinde im Kampf als getötet an (Akk.Pl.Part. + 2.Sg.Imp. + Akk.Pl. + Lok.Sg.)
[Anm.: Zwischen V.41c und dem Ende der Rede zwei Apparatszeilen (*0128_01/02: 'Denn Arjuna wird im Kampf, o König, nichts Falsches sagen; sieh die Traigartakas als getötet – lass keine Bestürzung in dir aufkommen'), nicht übersetzt, für den Hauptsatz nicht erforderlich.]
droṇo hi balavāñ śūraḥ kṛtāstraś ca jitaśramaḥ / pratijñātaṃ ca tenaitad grahaṇaṃ me mahāratha
Denn Droṇa ist mächtig, ein Held, in den Waffen bewandert und der Ermüdung Herr geworden; und dieses – meine Gefangennahme – hat er, o großer Wagenkämpfer, gelobt.“
Wort für Wort
droṇo hi balavāñ śūraḥ
denn Droṇa ist mächtig, ein Held (Nom.Sg. + Part. + Nom.Sg. + Nom.Sg.)
kṛtāstraś ca jitaśramaḥ
und in den Waffen bewandert, der Ermüdung Herr geworden (Nom.Sg. + Konj. + Nom.Sg.)
pratijñātaṃ ca tenaitad
und dies gelobt von ihm (N.Akk.Sg.Part. + Konj. + Instr.Sg. + N.Akk.Sg.)
grahaṇaṃ me mahāratha
meine Gefangennahme, o großer Wagenkämpfer (Akk.Sg. + Gen.Sg. + Vok.Sg.)
ayaṃ vai satyajid rājann adya te rakṣitā yudhi / dhriyamāṇe hi pāñcālye nācāryaḥ kāmam āpsyati
„Dieser hier, Satyajit, o König, ist heute dein Beschützer im Kampf; denn solange der Pāñcālya am Leben erhalten wird, wird der Lehrer [Droṇa] seinen Wunsch nicht erreichen.
Wort für Wort
ayaṃ vai satyajid rājann
dieser hier wahrlich, Satyajit, o König (Nom.Sg. + Part. + Nom.Sg. + Vok.Sg.)
adya te rakṣitā yudhi
heute dein Beschützer im Kampf (Adv. + Gen.Sg. + Nom.Sg. + Lok.Sg.)
dhriyamāṇe hi pāñcālye
denn solange der Pāñcālya am Leben erhalten wird (Lok.Sg.Abs.Part. + Part. + Lok.Sg.)
nācāryaḥ kāmam āpsyati
wird der Lehrer den Wunsch nicht erreichen (Neg. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + 3.Sg.Fut.)
[Anm.: Zu Beginn von V.44, vor 'ayaṃ vai satyajid', vier Apparatszeilen (*0129_01-04: 'Auf keinen Fall werde ich, gerufen, zurückkehren, o Bezwinger der Feinde; der Trigarta fordert mich zusammen mit seinen Brüdern heftig heraus; doch für dich ist im Kampf Schutz von mir eingerichtet, o Herrscher der Menschen; unbekümmert werde ich zur Tötung dieser Übelgesinnten gehen'), nicht übersetzt, grammatisch eigenständig; sie wiederholen inhaltlich Arjunas bereits in V.39-41 gegebenes Gelübde, bevor der Haupttext zu Satyajit als Beschützer überleitet. Satyajit, hier 'der Pāñcālya' genannt, ist ein Pāñcāla-Prinz, den Arjuna zum Schutz Yudhiṣṭhiras zurücklässt.]
hate tu puruṣavyāghre raṇe satyajiti prabho / sarvair api sametair vā na sthātavyaṃ kathaṃ cana
Wenn aber der Tiger unter den Männern, Satyajit, im Kampf getötet ist, o Herr, darf auf keinen Fall, selbst wenn alle vereint sind, standgehalten werden.“
Wort für Wort
hate tu puruṣavyāghre
wenn aber getötet der Tiger unter den Männern (Lok.Sg.Abs.Part. + Konj. + Lok.Sg.Abs.)
raṇe satyajiti prabho
im Kampf, Satyajit, o Herr (Lok.Sg. + Lok.Sg.Abs. + Vok.Sg.)
sarvair api sametair vā
selbst wenn alle vereint sind, oder (Instr.Pl. + Part. + Instr.Pl. + Konj.)
na sthātavyaṃ kathaṃ cana
darf auf keinen Fall standgehalten werden (Neg. + N.Akk.Sg.Ger. + Adv.)
Nachdem er ihn (Yudhiṣṭhira) verlassen hatte, zog der starke Pārtha darauf voll Zuversicht gegen die Trigartas, wie ein hungriger Löwe zur Stillung des Hungers gegen Rudel von Wildtieren.
Wort für Wort
vihāyainaṃ tataḥ pārthas
nachdem er ihn verlassen hatte, darauf der Pārtha (Ger. + Adv. + Nom.Sg.)
trigartān pratyayād balī
gegen die Trigartas, voll Zuversicht, der Starke (Akk.Pl. + Abl.Sg. + Nom.Sg.)
kṣudhitaḥ kṣudvighātārthaṃ
hungrig, zur Stillung des Hungers (Nom.Sg. + Akk.Sg.Adv.)
siṃho mṛgagaṇān iva
wie ein Löwe gegen Rudel von Wildtieren (Nom.Sg. + Akk.Pl. + Part.)
Da war Duryodhanas Heer, von höchster Freude erfüllt, als Arjuna fortgegangen war, heftig entschlossen (wörtl. 'erzürnt') auf die Ergreifung des Dharmarāja aus.
Wort für Wort
tato dauryodhanaṃ sainyaṃ
da Duryodhanas Heer (Adv. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
mudā paramayā yutam
von höchster Freude erfüllt (Instr.Sg. + Instr.Sg. + Akk.Sg.Part.)
gate 'rjune bhṛśaṃ kruddhaṃ
als Arjuna fortgegangen war, heftig entschlossen (Lok.Sg.Abs. + Lok.Sg.Abs. + Adv. + Akk.Sg.)
dharmarājasya nigrahe
auf die Ergreifung des Dharmarāja (Gen.Sg. + Lok.Sg.)
[Anm.: Zwischen V.48c und V.49a eine Apparatszeile (*0130_01: 'eifrig, entschlossen zur Gefangennahme des Dharmarāja in der großen Schlacht'), nicht übersetzt. 'kruddham' ('erzürnt') ist hier im Sinne grimmiger Entschlossenheit wiedergegeben, nicht wörtlicher Wut.]
tato 'nyonyena te sene samājagmatur ojasā / gaṅgāsarayvor vegena prāvṛṣīvolbaṇodake
Da trafen jene beiden Heere mit Wucht aufeinander, wie [die Fluten von] Gaṅgā und Sarayū mit der Kraft ihrer in der Regenzeit angeschwollenen Wasser.
Wort für Wort
tato 'nyonyena te sene
da miteinander jene beiden Heere (Adv. + Instr.Sg. + Nom.Du. + Nom.Du.)
samājagmatur ojasā
trafen aufeinander mit Wucht (3.Du.Perf. + Instr.Sg.)
gaṅgāsarayvor vegena
wie Gaṅgā und Sarayū mit der Kraft (Gen.Du. + Instr.Sg.)
prāvṛṣīvolbaṇodake
in der Regenzeit, mit angeschwollenem Wasser (Lok.Sg. + Part. + Lok.Sg.)
[Anm.: Zwischen V.49a und V.49c eine Apparatszeile (*0131_01: 'mit Wucht die Muschelhörner erfüllend, in freudenreichem großem Klang'), nicht übersetzt.]