Kapitel 57
Arjunas Himmelsreise und das Pāśupata-Astra
Arjuna sinkt, von Kummer und der Erinnerung an sein Gelöbnis überwältigt, in dumpfe Betäubung. Kṛṣṇa tritt zu ihm und fragt nach dem Grund seines Kummers (CQ-Region 1); Arjuna antwortet mit der Furcht, sein Gelöbnis angesichts der gewaltigen Streitmacht um Jayadratha nicht einlösen zu können (CQ-Region 2). Kṛṣṇa rät ihm, sich im Geiste auf Śiva und dessen Pāśupata-Waffe zu richten (CQ-Region 3). Es folgt eine lange, unmarkierte Erzählung von Arjunas und Kṛṣṇas gemeinsamer Himmelsreise zum Berg des Gottes, mit ausführlicher Landschaftsschilderung, der Vision Śivas und einem Lobpreis (CQ-Region 4, gemeinsam von Kṛṣṇa und Arjuna gesprochen). Śiva erscheint lächelnd und begrüßt die beiden (CQ-Region 5). Es folgt der große Litanei-Hymnus an Śivas tausend Namen (CQ-Region 6, gemeinsam gesprochen). Śiva gewährt eine Gabe; Arjuna erbittet die göttliche Waffe (kurze CQ-Region 7). Śiva gewährt sie und weist zu einem See (CQ-Region 8). Dort begegnen die beiden zwei Schlangenwesen, die sich in Bogen und Pfeil verwandeln; ein junger Asket (Śiva verkleidet) demonstriert deren Gebrauch, und Arjuna erlangt schließlich das furchtbare Pāśupata-Astra. Freudig kehren beide ins Lager zurück.
kuntīputras tu taṃ mantraṃ smarann eva dhanaṃjayaḥ pratijñām ātmano rakṣan mumohācintyavikramaḥ
Saṃjaya sprach: Kuntīs Sohn Dhanaṃjaya aber, gerade jenes Gelöbnis erinnernd, sein eigenes Versprechen bewahrend, verfiel der von unfasslicher Kraft in Betäubung.
Wort für Wort
kuntīputras tu taṃ mantraṃ
Kuntīs Sohn aber jenen Rat/jenes Wort (Nom.Sg. + Partikel + Akk.Sg.)
smarann eva dhanaṃjayaḥ
gerade erinnernd, Dhanaṃjaya (PPräs. + Partikel + Nom.Sg.)
pratijñām ātmano rakṣan
das Gelöbnis, sein eigenes, bewahrend (Akk.Sg. + Gen.Sg. + PPräs.)
mumohācintyavikramaḥ
verfiel in Betäubung, der von unfasslicher Kraft (Perf. + Nom.Sg.Kompositum)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — keine Markierung.]
Ihn aber, vom Kummer versengt, im Wachtraum [gedankenverloren], den mit dem Affenbanner, seufzend, den Großmütigen, wie eine schäumende Schlange, wissend, dass Arjuna geistesabwesend und von Kummer überwältigt war, näherte sich ihm, dem Sinnenden, der von großem Glanz, der Garuḍa-Bannerträger [Kṛṣṇa].
Wort für Wort
taṃ tu śokena saṃtaptaṃ
ihn aber, vom Kummer versengt (Akk.Sg. + Instr.Sg. + PPP)
svapne kapivaradhvajam
im Wachtraum, den mit dem Affenbanner (Lok.Sg. + Akk.Sg.)
niśvasantaṃ mahātmānaṃ
seufzend, den Großmütigen (PPräs. + Akk.Sg.)
saphenam iva pannagam
wie eine schäumende Schlange (Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg.)
visaṃjñamanasaṃ jñātvā
geistesabwesend wissend (Akk.Sg. + Gerundium)
arjunaṃ śokavihvalam
Arjuna, von Kummer überwältigt (Akk.Sg. + Akk.Sg.)
āsasāda mahātejā
näherte sich, der von großem Glanz (Perf. + Nom.Sg.)
dhyāyantaṃ garuḍadhvajaḥ
dem Sinnenden [näherte sich] der Garuḍa-Bannerträger (PPräs. + Nom.Sg.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — keine Markierung.]
pratyutthāya ca govindaṃ sa tasmāy āsanaṃ dadau na cāsane svayaṃ buddhiṃ bībhatsur vyadadhāt tadā
Und aufgestanden, gab er dem Govinda einen Sitz; und auf den Sitz richtete Bībhatsu [Arjuna] von sich aus damals nicht seinen Sinn [nahm ihn nicht von selbst ein].
Wort für Wort
pratyutthāya ca govindaṃ
und aufgestanden, dem Govinda (Gerundium + Akk.Sg.)
sa tasmāy āsanaṃ dadau
er gab ihm einen Sitz (Nom.Sg. + Dat.Sg. + Akk.Sg. + Perf.)
na cāsane svayaṃ buddhiṃ
und nicht auf den Sitz von selbst den Sinn (Neg. + Lok.Sg. + Adv. + Akk.Sg.)
bībhatsur vyadadhāt tadā
Bībhatsu richtete damals (Nom.Sg. + Impf. + Adv.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — keine Markierung.]
kimarthaṃ ca viṣādas te tad brūhi vadatāṃ vara na śocitavyaṃ viduṣā śokaḥ kāryavināśanaḥ yat tu kāryaṃ bhavet kāryaṃ karmaṇā tat samācara hīnaceṣṭasya yaḥ śokaḥ sa hi śatrur dhanaṃjaya
Weshalb aber ist dein Verzagen? Sag mir das, du Bester der Redner. Der Wissende soll nicht trauern — Kummer ist Zerstörung des Zwecks. Was aber zu tun ist, das vollbringe durch Handeln; der Kummer dessen, der untätig bleibt, das ist wahrlich der Feind, Dhanaṃjaya.
Wort für Wort
kimarthaṃ ca viṣādas te
weshalb aber ist dein Verzagen (Adv. + Partikel + Nom.Sg. + Gen.Sg.)
tad brūhi vadatāṃ vara
sag mir das, du Bester der Redner (Akk.Sg. + Imp. + Gen.Pl. + Vok.Sg.)
na śocitavyaṃ viduṣā
nicht zu betrauern ist [es] vom Wissenden (Neg. + Ger. + Instr.Sg.)
śokaḥ kāryavināśanaḥ
Kummer ist Zerstörung des Zwecks (Nom.Sg. + Nom.Sg.Kompositum)
yat tu kāryaṃ bhavet kāryaṃ
was aber zu tun wäre, das Werk (Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Opt. + Akk.Sg.)
karmaṇā tat samācara
durch Handeln das vollbringe (Instr.Sg. + Akk.Sg. + Imp.)
„Von mir wurde ein gewaltiges Gelöbnis zur Tötung Jayadrathas abgelegt: 'Morgen werde ich den Übelgesinnten, den Sohnestöter, erschlagen' — so, Keśava.
Wort für Wort
mayā pratijñā mahatī
von mir ein gewaltiges Gelöbnis (Instr.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.)
jayadrathavadhe kṛtā
zur Tötung Jayadrathas abgelegt (Lok.Sg. + PPP.Nom.Sg.)
śvo 'smi hantā durātmānaṃ
morgen werde ich sein der Erschlager des Übelgesinnten (Adv. + Präs. + Nom.Sg. + Akk.Sg.)
putraghnam iti keśava
des Sohnestöters, so, Keśava (Akk.Sg. + Partikel + Vok.Sg.)
Um mein Gelöbnis zu vereiteln, wird, wie es heißt, Acyuta, von den Dhārtarāṣṭras der Saindhava [Jayadratha] im Hintergrund gehalten werden, von allen Großwagenkämpfern beschützt.
Wort für Wort
matpratijñāvighātārthaṃ
um die Vereitelung meines Gelöbnisses (Akk.Sg.Adv.Kompositum)
dhārtarāṣṭraiḥ kilācyuta
von den Dhārtarāṣṭras, wie es heißt, Acyuta (Instr.Pl. + Partikel + Vok.Sg.)
pṛṣṭhataḥ saindhavaḥ kāryaḥ
im Hintergrund wird der Saindhava gehalten werden (Adv. + Nom.Sg. + Ger.)
sarvair gupto mahārathaiḥ
von allen Großwagenkämpfern beschützt (Instr.Pl. + PPP.Nom.Sg. + Instr.Pl.)
tābhiḥ parivṛtaḥ saṃkhye sarvaiś caiva mahārathaiḥ kathaṃ śakyeta sa draṣṭuṃ durātmā kṛṣṇa saindhavaḥ pratijñāpāraṇaṃ caiva na bhaviṣyati keśava
Von diesen umgeben im Kampf und von allen Großwagenkämpfern zugleich — wie könnte jener übelgesinnte Saindhava, Kṛṣṇa, überhaupt erblickt werden? Und die Erfüllung meines Gelöbnisses wird nicht eintreten, Keśava.
Wort für Wort
tābhiḥ parivṛtaḥ saṃkhye
von diesen umgeben im Kampf (Instr.Pl. + PPP.Nom.Sg. + Lok.Sg.)
sarvaiś caiva mahārathaiḥ
und von allen Großwagenkämpfern zugleich (Instr.Pl. + Partikel + Instr.Pl.)
kathaṃ śakyeta sa draṣṭuṃ
wie könnte jener erblickt werden (Adv. + Opt.Pass. + Nom.Sg. + Inf.)
durātmā kṛṣṇa saindhavaḥ
der übelgesinnte, Kṛṣṇa, Saindhava (Nom.Sg. + Vok.Sg. + Nom.Sg.)
pratijñāpāraṇaṃ caiva
und die Erfüllung des Gelöbnisses zugleich (Nom.Sg. + Partikel)
na bhaviṣyati keśava
wird nicht eintreten, Keśava (Neg. + Fut. + Vok.Sg.)
pratijñāyāṃ ca hīnāyāṃ kathaṃ jīveta madvidhaḥ duḥkhopāyasya me vīra vikāṅkṣā parivartate drutaṃ ca yāti savitā tata etad bravīmy aham
Und wenn das Gelöbnis fehlschlägt, wie könnte einer wie ich weiterleben? Mein Verlangen nach dem Mittel des Leids [dem Tod], Held, kehrt immer wieder; und schnell geht die Sonne [ihrem Untergang entgegen] — darum sage ich dies.“
Wort für Wort
pratijñāyāṃ ca hīnāyāṃ
und wenn das Gelöbnis fehlschlägt (Lok.Sg. + Partikel + Lok.Sg.)
kathaṃ jīveta madvidhaḥ
wie könnte einer wie ich leben (Adv. + Opt. + Nom.Sg.)
duḥkhopāyasya me vīra
mein Verlangen nach dem Mittel des Leids, Held (Gen.Sg. + Gen.Sg. + Vok.Sg.)
vikāṅkṣā parivartate
das Verlangen kehrt immer wieder (Nom.Sg. + Präs.Med.)
drutaṃ ca yāti savitā
und schnell geht die Sonne (Adv. + Partikel + Präs. + Nom.Sg.)
tata etad bravīmy aham
darum sage ich dies (Adv. + Akk.Sg. + Präs. + Nom.Sg.)
yadi tad viditaṃ te 'dya śvo hantāsi jayadratham atha jñātuṃ prapadyasva manasā vṛṣabhadhvajam
Wenn dir dies heute bekannt würde, würdest du morgen Jayadratha erschlagen; darum begib dich, es zu erkennen, im Geiste zu dem Stierbannerträger [Śiva].
Wort für Wort
yadi tad viditaṃ te 'dya
wenn dir dies heute bekannt würde (Konj. + Akk.Sg. + PPP + Gen.Sg. + Adv.)
śvo hantāsi jayadratham
morgen wirst du Jayadratha erschlagen (Adv. + Fut. + Akk.Sg.)
atha jñātuṃ prapadyasva
darum, um es zu erkennen, begib dich (Adv. + Inf. + Imp.Med.)
manasā vṛṣabhadhvajam
im Geiste zu dem Stierbannerträger (Instr.Sg. + Akk.Sg.)
saricchreṣṭhāṃ ca tāṃ gaṅgāṃ vīkṣamāṇo bahūdakām sadāpuṣpaphalair vṛkṣair upetāṃ sphaṭikopalām
Und er erblickte jene beste der Flüsse, die Gaṅgā, reich an Wasser, versehen mit Bäumen, die stets Blüten und Früchte tragen, mit Bergkristall-Gestein.
Wort für Wort
saricchreṣṭhāṃ ca tāṃ gaṅgāṃ
und jene beste der Flüsse, die Gaṅgā (Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
vīkṣamāṇo bahūdakām
erblickend, reich an Wasser (PPräs.Med. + Akk.Sg.)
sadāpuṣpaphalair vṛkṣair
mit stets blüten- und fruchttragenden Bäumen (Instr.Pl. + Instr.Pl.)
upetāṃ sphaṭikopalām
versehen, mit Bergkristall-Gestein (Akk.Sg. + Akk.Sg.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — keine Markierung.]
von Löwen und Tigern durchsetzt, von mancherlei Scharen wilder Tiere erfüllt, reich an heiligen Einsiedeleien, lieblich, von bezaubernden Vögeln besucht.
Wort für Wort
siṃhavyāghrasamākīrṇāṃ
von Löwen und Tigern durchsetzt (Akk.Sg.Kompositum)
nānāmṛgagaṇākulām
von mancherlei Scharen wilder Tiere erfüllt (Akk.Sg.Kompositum)
puṇyāśramavatīṃ ramyāṃ
reich an heiligen Einsiedeleien, lieblich (Akk.Sg. + Akk.Sg.)
manojñāṇḍajasevitām
von bezaubernden Vögeln besucht (Akk.Sg.Kompositum)
[Anm.: Fortsetzung der Beschreibung der Gaṅgā aus Einheit 25; reine Erzählung.]
mandarasya pradeśāṃś ca kiṃnarodgītanāditān hemarūpyamayaiḥ śṛṅgair nānauṣadhividīpitān tathā mandāravṛkṣaiś ca puṣpitair upaśobhitān viśvakarmakṛtair divyair anyān api ca bhūṣitān
Und die Gegenden des Mandara, von Kiṃnara-Gesang durchtönt, mit aus Gold und Silber gefertigten Gipfeln, von mancherlei [leuchtenden] Kräutern erhellt, ebenso mit blühenden Mandāra-Bäumen geschmückt und auch mit anderen, von Viśvakarman gefertigten göttlichen [Dingen] geziert —
Wort für Wort
mandarasya pradeśāṃś ca
und die Gegenden des Mandara (Gen.Sg. + Akk.Pl. + Partikel)
kiṃnarodgītanāditān
von Kiṃnara-Gesang durchtönt (Akk.Pl.Kompositum)
hemarūpyamayaiḥ śṛṅgair
mit aus Gold und Silber gefertigten Gipfeln (Instr.Pl. + Instr.Pl.)
nānauṣadhividīpitān
von mancherlei Kräutern erhellt (Akk.Pl.Kompositum)
tathā mandāravṛkṣaiś ca
und ebenso mit Mandāra-Bäumen (Adv. + Instr.Pl. + Partikel)
puṣpitair upaśobhitān
blühenden, geschmückt (Instr.Pl. + Akk.Pl.)
viśvakarmakṛtair divyair
mit von Viśvakarman gefertigten göttlichen (Instr.Pl. + Instr.Pl.)
anyān api ca bhūṣitān
und auch mit anderen geziert (Akk.Pl. + Partikel + Partikel + Akk.Pl.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — keine Markierung.]
snigdhāñjanacayākāraṃ saṃprāptaḥ kālaparvatam puṇyaṃ himavataḥ pādaṃ maṇimantaṃ ca parvatam brahmatuṅgaṃ nadīś cānyās tathā janapadān api
— erreichte er den Schwarzen Berg, von der Gestalt einer glänzenden Kollyrium-Masse, den heiligen Fuß des Himavat, und den Berg Maṇimant, den Brahmatuṅga und andere Flüsse ebenso wie auch Länder.
Wort für Wort
snigdhāñjanacayākāraṃ
von der Gestalt einer glänzenden Kollyrium-Masse (Akk.Sg.Kompositum)
saṃprāptaḥ kālaparvatam
erreichte er den Schwarzen Berg (Nom.Sg.PPP + Akk.Sg.)
puṇyaṃ himavataḥ pādaṃ
den heiligen Fuß des Himavat (Akk.Sg. + Gen.Sg. + Akk.Sg.)
maṇimantaṃ ca parvatam
und den Berg Maṇimant (Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg.)
brahmatuṅgaṃ nadīś cānyās
den Brahmatuṅga, und andere Flüsse (Akk.Sg. + Akk.Pl. + Partikel + Akk.Pl.)
tathā janapadān api
ebenso auch Länder (Adv. + Akk.Pl. + Partikel)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — keine Markierung.]
gītavāditrasaṃhrādais tālalāsyasamanvitam valgitāsphoṭitotkruṣṭaiḥ puṇyagandhaiś ca sevitam
Von Gesangs- und Instrumentenklängen [umtönt], begleitet von Takt und Tanz, von Sprüngen, Handklatschen und Jubelrufen, und von heiligen Düften umgeben.
Wort für Wort
gītavāditrasaṃhrādais
von Gesangs- und Instrumentenklängen (Instr.Pl.Kompositum)
tālalāsyasamanvitam
begleitet von Takt und Tanz (Akk.Sg.Kompositum)
valgitāsphoṭitotkruṣṭaiḥ
von Sprüngen, Handklatschen und Jubelrufen (Instr.Pl.Kompositum)
puṇyagandhaiś ca sevitam
und von heiligen Düften umgeben (Instr.Pl. + Partikel + Akk.Sg.)
vāsudevas tu taṃ dṛṣṭvā jagāma śirasā kṣitim pārthena saha dharmātmā gṛṇan brahma sanātanam
Vāsudeva aber, ihn erblickt, berührte mit dem Haupt die Erde, zusammen mit Pārtha, der Rechtschaffene, das ewige Brahman rezitierend.
Wort für Wort
vāsudevas tu taṃ dṛṣṭvā
Vāsudeva aber, ihn erblickt (Nom.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Gerundium)
jagāma śirasā kṣitim
berührte mit dem Haupt die Erde (Perf. + Instr.Sg. + Akk.Sg.)
pārthena saha dharmātmā
zusammen mit Pārtha, der Rechtschaffene (Instr.Sg. + Präp. + Nom.Sg.)
gṛṇan brahma sanātanam
das ewige Brahman rezitierend (PPräs. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
[Anm.: Beginn der gemeinsamen Verehrung; Einheiten 40–44 bilden eine Reihe von Beiwörtern für Śiva, syntaktisch von „gṛṇan/avandata“ abhängig — reine Erzählung, kein CQ.]
[Ihn als] den Ursprung der Welten, den Allschöpfer, den Ungeborenen, den Herrschenden, den Unvergänglichen, den höchsten Schoß des Geistes, den Raum, den Wind, den Schatz der Lichter [Gestirne].
Wort für Wort
lokādiṃ viśvakarmāṇam
den Ursprung der Welten, den Allschöpfer (Akk.Sg. + Akk.Sg.)
ajam īśānam avyayam
den Ungeborenen, den Herrschenden, den Unvergänglichen (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
manasaḥ paramāṃ yoniṃ
den höchsten Schoß des Geistes (Gen.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
khaṃ vāyuṃ jyotiṣāṃ nidhim
den Raum, den Wind, den Schatz der Lichter (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Gen.Pl. + Akk.Sg.)
[Anm.: Fortsetzung der Beiwörter-Reihe (Einheit 40 fortgesetzt), reine Erzählung.]
yogināṃ paramaṃ brahma vyaktaṃ brahmavidāṃ nidhim carācarasya sraṣṭāraṃ pratihartāram eva ca
Das höchste Brahman der Yogins, den offenbaren Schatz der Brahman-Kenner, den Schöpfer des Beweglichen und Unbeweglichen und ebenso den Zurücknehmer [Vernichter].
Wort für Wort
yogināṃ paramaṃ brahma
das höchste Brahman der Yogins (Gen.Pl. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
vyaktaṃ brahmavidāṃ nidhim
den offenbaren Schatz der Brahman-Kenner (Akk.Sg. + Gen.Pl. + Akk.Sg.)
carācarasya sraṣṭāraṃ
den Schöpfer des Beweglichen und Unbeweglichen (Gen.Sg. + Akk.Sg.)
pratihartāram eva ca
und ebenso den Zurücknehmer (Akk.Sg. + Partikel + Partikel)
[Anm.: Fortsetzung der Beiwörter-Reihe, reine Erzählung.]
[Als] den zeitgemäßen Zorn, den Großmütigen, den Ursprung der Eigenschaften Indras und der Sonne — verehrte ihn da Kṛṣṇa mit Rede, Geist, Verstand und Tat.
Wort für Wort
kālakopaṃ mahātmānaṃ
den zeitgemäßen Zorn, den Großmütigen (Akk.Sg. + Akk.Sg.)
śakrasūryaguṇodayam
den Ursprung der Eigenschaften Indras und der Sonne (Akk.Sg.Kompositum)
avandata tadā kṛṣṇo
verehrte da Kṛṣṇa (Impf.Med. + Adv. + Nom.Sg.)
vāṅmanobuddhikarmabhiḥ
mit Rede, Geist, Verstand und Tat (Instr.Pl.Kompositum)
[Anm.: Abschluss der Beiwörter-Reihe aus den Einheiten 40–43; reine Erzählung.]
yaṃ prapaśyanti vidvāṃsaḥ sūkṣmādhyātmapadaiṣiṇaḥ yam ṛgvedavido gānti ṛco hy akṣaram eva ca yajurvedavidaś caivādityavarṇaṃ tamasaḥ parastāt gāyanti yaṃ sāmavida ihaiva iti nihnutam tam ajaṃ kāraṇātmānaṃ jagmatuḥ śaraṇaṃ bhavam tam evāgniṃ tam ādityaṃ bhūyo bhūyas tatheśvaram
Ihn, den die Wissenden erschauen, die Sucher der subtilen geistigen Pfade; ihn, den die Kenner des Ṛgveda besingen, wahrlich als den unvergänglichen Vers; und die Kenner des Yajurveda [besingen ihn] als von der Farbe der Sonne, jenseits des Dunkels; ihn besingen die Kenner des Sāmaveda hier als 'verborgen' [?] — ihn, den Ungeborenen, dessen Wesen die Ursache ist, suchten beide zur Zuflucht auf, Bhava; ihn eben als Agni, ihn als Āditya, immer wieder, so [verehrten sie] den Herrschenden.
Wort für Wort
yaṃ prapaśyanti vidvāṃsaḥ
ihn, den erschauen die Wissenden (Akk.Sg. + Präs. + Nom.Pl.)
sūkṣmādhyātmapadaiṣiṇaḥ
die Sucher der subtilen geistigen Pfade (Nom.Pl.Kompositum)
yam ṛgvedavido gānti
ihn besingen die Kenner des Ṛgveda (Akk.Sg. + Nom.Pl. + Präs.)
ṛco hy akṣaram eva ca
wahrlich als den unvergänglichen Vers (Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Partikel + Partikel)
yajurvedavidaś caivādityavarṇaṃ
und die Kenner des Yajurveda [ihn] als von Sonnenfarbe (Nom.Pl. + Partikel + Akk.Sg.)
tamasaḥ parastāt
jenseits des Dunkels (Abl.Sg. + Adv.)
gāyanti yaṃ sāmavida
ihn besingen die Kenner des Sāmaveda (Präs. + Akk.Sg. + Nom.Pl.)
ihaiva iti nihnutam [?]
hier als 'verborgen' [Lesart unsicher] (Adv. + Partikel + Akk.Sg.)
tam ajaṃ kāraṇātmānaṃ
ihn, den Ungeborenen, dessen Wesen die Ursache ist (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
jagmatuḥ śaraṇaṃ bhavam
suchten beide zur Zuflucht auf, Bhava (Perf.Du. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
tam evāgniṃ tam ādityaṃ
ihn eben als Agni, ihn als Āditya (Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
bhūyo bhūyas tatheśvaram
immer wieder, so den Herrschenden (Adv. + Adv. + Adv. + Akk.Sg.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas; lange, theologisch dichte Passage über die vedische Erkenntnis Śivas. Die Wendung „iti nihnutam“ ist grammatisch und inhaltlich unklar überliefert und wird mit [?] als unsicher gekennzeichnet.]
Und auch Arjuna verehrte jenen Gott immer wieder, ihn erkennend als den einen Ursprung des Gewesenen und Künftigen, den Ursprung des Werdens aller Wesen; den Zufluchtswürdigen, die Zuflucht, den Gott, den Herrschenden, den höchsten Herrn — Arjuna, zusammen mit Janārdana, suchte den Herrn der Welten auf.
Wort für Wort
arjunaś cāpi taṃ devaṃ
und auch Arjuna jenen Gott (Nom.Sg. + Partikel + Partikel + Akk.Sg.)
bhūyo bhūyo 'bhyavandata
verehrte immer wieder (Adv. + Adv. + Impf.Med.)
jñātvaikaṃ bhūtabhavyādiṃ
erkennend als den einen Ursprung des Gewesenen und Künftigen (Gerundium + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
sarvabhūtabhavodbhavam
den Ursprung des Werdens aller Wesen (Akk.Sg.Kompositum)
śaraṇyaṃ śaraṇaṃ devam
den Zufluchtswürdigen, die Zuflucht, den Gott (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
īśānaṃ parameśvaram
den Herrschenden, den höchsten Herrn (Akk.Sg. + Akk.Sg.)
jagāma jagatāṃ nātham
suchte den Herrn der Welten auf (Perf. + Gen.Pl. + Akk.Sg.)
arjunaḥ sajanārdanaḥ
Arjuna, zusammen mit Janārdana (Nom.Sg. + Nom.Sg.)
[Anm.: Abschluss der gemeinsamen Verehrung Śivas; reine Erzählung.]
Da, als die beiden angekommen waren, sprach Śarva [Śiva], wie lächelnd, [Lücke im überlieferten Text] — beide, Nara und Nārāyaṇa —, von wohlgefälligem Gemüt, Śarva.
Wort für Wort
tatas tāv āgatau śarvaḥ
da, als die beiden angekommen waren, Śarva (Adv. + Nom.Du. + Nom.Sg.)
provāca prahasann iva
sprach, wie lächelnd (Perf. + PPräs. + Partikel)
**** **** naranārāyaṇāv ubhau
[Lücke im Text] — beide, Nara und Nārāyaṇa (Akk.Du. + Nom.Du.)
suprasannamanāḥ śarvaḥ
von wohlgefälligem Gemüt, Śarva (Nom.Sg. + Nom.Sg.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas, überleitend zur Rede Śivas. Die Textstelle 046a*0417_01 weist im kritischen Apparat eine Lücke auf (markiert mit **** ****), die hier unübersetzt beibehalten wird.]
„Willkommen euch beiden, ihr Besten der Männer! Erhebt euch, eure Müdigkeit sei gewichen. Und was von euch beiden Helden im Geiste gewünscht wird, das werde rasch gesagt.
Wort für Wort
svāgataṃ vāṃ naraśreṣṭhāv
willkommen euch beiden, ihr Besten der Männer (Nom.Sg. + Dat.Du. + Vok.Du.)
uttiṣṭhetāṃ gataklamau
erhebt euch, eure Müdigkeit sei gewichen (Imp.Du. + Nom.Du.)
kiṃ ca vām īpsitaṃ vīrau
und was von euch beiden Helden gewünscht wird (Nom.Sg. + Partikel + Gen.Du. + Nom.Sg. + Vok.Du.)
manasaḥ kṣipram ucyatām
im Geiste, das werde rasch gesagt (Gen.Sg. + Adv. + Imp.Pass.)
[Anm.: Beginn der CQ-Region 5 — Śivas Begrüßungsrede.]
yena kāryeṇa saṃprāptau yuvāṃ tat sādhayāmi vām vriyatām ātmanaḥ śreyas tat sarvaṃ pradadāni vām
Um welcher Sache willen ihr beide gekommen seid, das will ich euch erfüllen. Möge euer eigenes Wohl gewählt werden — all das will ich euch beiden geben.“
Wort für Wort
yena kāryeṇa saṃprāptau
um welcher Sache willen gekommen (Instr.Sg. + Instr.Sg. + Nom.Du.)
yuvāṃ tat sādhayāmi vām
ihr beide, das will ich euch erfüllen (Nom.Du. + Akk.Sg. + Präs. + Dat.Du.)
vriyatām ātmanaḥ śreyas
möge gewählt werden das eigene Wohl (Imp.Pass. + Gen.Sg. + Nom.Sg.)
tat sarvaṃ pradadāni vām
all das will ich euch beiden geben (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Präs.Konj. + Dat.Du.)
Da, jenes Wort gehört, standen Vāsudeva und Arjuna, die beiden hochgesinnten, mit gefalteten Händen auf und priesen Śarva [Śiva], den Großmütigen, den Untadeligen, mit Hingabe durch einen göttlichen Lobgesang.
Wort für Wort
tatas tad vacanaṃ śrutvā
da, jenes Wort gehört (Adv. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Gerundium)
pratyutthāya kṛtāñjalī
aufgestanden, mit gefalteten Händen (Gerundium + Nom.Du.)
vāsudevārjunau śarvaṃ
Vāsudeva und Arjuna, Śarva (Nom.Du. + Akk.Sg.)
tuṣṭuvāte mahāmatī
priesen die beiden hochgesinnten (Perf.Med.Du. + Nom.Du.)
bhaktyā stavena divyena
mit Hingabe, durch einen göttlichen Lobgesang (Instr.Sg. + Instr.Sg. + Instr.Sg.)
mahātmānam aninditam
den Großmütigen, den Untadeligen (Akk.Sg. + Akk.Sg.)
[Anm.: Überleitung zum gemeinsamen Namens-Hymnus (CQ-Region 6).]
mahādevāya bhīmāya tryambakāya ca śambhave īśānāya bhagaghnāya namo 'stv andhakaghātine
Dem großen Gott, dem Furchtbaren, und Tryambaka, dem Heilbringenden [Śambhu]; dem Herrschenden, dem Bhaga-Töter — Verehrung sei dem Andhaka-Erschlager.
Wort für Wort
mahādevāya bhīmāya
dem großen Gott, dem Furchtbaren (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
tryambakāya ca śambhave
und Tryambaka, dem Heilbringenden (Dat.Sg. + Partikel + Dat.Sg.)
īśānāya bhagaghnāya
dem Herrschenden, dem Bhaga-Töter (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
namo 'stv andhakaghātine
Verehrung sei dem Andhaka-Erschlager (Nom.Sg. + Opt. + Dat.Sg.)
Dem ewigen Lehrer Kumāras, dem Blauhalsigen, dem Ordner; dem Pināka-Träger, dem Opferwürdigen, dem Wahrhaftigen, dem allzeit Mächtigen; dem hochroten, dem rauchfarbenen, dem Jäger, dem Unbesiegten.
Wort für Wort
kumāragurave nityaṃ
dem ewigen Lehrer Kumāras (Dat.Sg. + Adv.)
nīlagrīvāya vedhase
dem Blauhalsigen, dem Ordner (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
pinākine haviṣyāya
dem Pināka-Träger, dem Opferwürdigen (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
satyāya vibhave sadā
dem Wahrhaftigen, dem allzeit Mächtigen (Dat.Sg. + Dat.Sg. + Adv.)
vilohitāya dhūmrāya
dem hochroten, dem rauchfarbenen (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
Dem stets Blaugescheitelten, dem Dreizackträger, dem Göttlichäugigen; dem Vernichter, dem Beschützer, dem Dreiäugigen, dem Jäger, dessen Samen der Reichtum ist.
Wort für Wort
nityaṃ nīlaśikhaṇḍāya
dem stets Blaugescheitelten (Adv. + Dat.Sg.)
śūline divyacakṣuṣe
dem Dreizackträger, dem Göttlichäugigen (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
hantre goptre trinetrāya
dem Vernichter, dem Beschützer, dem Dreiäugigen (Dat.Sg. + Dat.Sg. + Dat.Sg.)
vyādhāya vasuretase
dem Jäger, dessen Samen der Reichtum ist (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
acintyāyāmbikābhartre sarvadevastutāya ca vṛṣadhvajāya piṅgāya jaṭine brahmacāriṇe
Dem Unfassbaren, dem Gatten der Ambikā [Pārvatī], und dem von allen Göttern Gepriesenen; dem Stierbannerträger, dem Rotbraunen, dem Verfilzthaarigen, dem Keuschheitsübenden.
Wort für Wort
acintyāyāmbikābhartre
dem Unfassbaren, dem Gatten der Ambikā (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
sarvadevastutāya ca
und dem von allen Göttern Gepriesenen (Dat.Sg. + Partikel)
vṛṣadhvajāya piṅgāya
dem Stierbannerträger, dem Rotbraunen (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
jaṭine brahmacāriṇe
dem Verfilzthaarigen, dem Keuschheitsübenden (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
namo namas te sevyāya bhūtānāṃ prabhave sadā abhigamyāya kāmyāya stutyāyāryāya sarvadā brahmavaktrāya śarvāya śaṃkarāya śivāya ca
Verehrung, Verehrung dir, dem Verehrungswürdigen, dem allzeitigen Ursprung der Wesen; dem Nahbaren, dem Wünschenswerten, dem allzeit Preiswürdigen, dem Edlen; dem, dessen Mund das Brahman ist, dem Śarva, dem Heilbringenden, und dem Gütigen.
namo hiraṇyavarṇāya hiraṇyakavacāya ca kadrudrāya namo viṣvakcakṣuṣe ca hanīyase mīḍhuṣṭamāya havyāya śraviṣṭāya śrutāya ca
Verehrung dem Goldfarbenen und dem Goldgepanzerten; dem gnädigen Rudra, Verehrung dem allseits Sehenden und dem mächtig Zuschlagenden; dem größten Gabenspender, dem Opferwürdigen, dem Ruhmreichsten und dem Berühmten.
Wort für Wort
namo hiraṇyavarṇāya
Verehrung dem Goldfarbenen (Nom.Sg. + Dat.Sg.)
hiraṇyakavacāya ca
und dem Goldgepanzerten (Dat.Sg. + Partikel)
kadrudrāya namo viṣvakcakṣuṣe
dem gnädigen Rudra, Verehrung dem allseits Sehenden (Dat.Sg. + Nom.Sg. + Dat.Sg.)
ca hanīyase
und dem mächtig Zuschlagenden (Partikel + Dat.Sg.)
mīḍhuṣṭamāya havyāya
dem größten Gabenspender, dem Opferwürdigen (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
śraviṣṭāya śrutāya ca
dem Ruhmreichsten und dem Berühmten (Dat.Sg. + Dat.Sg. + Partikel)
śipiviṣṭāya giraye namo budhyāya vilmine namaḥ parṇāya gehyāya druhyāya prabhṛśāya ca
Dem Strahlendurchdrungenen, dem Bergbewohner, Verehrung dem Weisheitsvollen, dem Ameisenhügel-Bewohner; Verehrung dem Laubbekleideten, dem Hausbewohner, dem Feindlichen und dem Gewaltigen.
Wort für Wort
śipiviṣṭāya giraye
dem Strahlendurchdrungenen, dem Bergbewohner (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
namo budhyāya vilmine
Verehrung dem Weisheitsvollen, dem Ameisenhügel-Bewohner (Nom.Sg. + Dat.Sg. + Dat.Sg.)
namaḥ parṇāya gehyāya
Verehrung dem Laubbekleideten, dem Hausbewohner (Nom.Sg. + Dat.Sg. + Dat.Sg.)
druhyāya prabhṛśāya ca
dem Feindlichen und dem Gewaltigen (Dat.Sg. + Dat.Sg. + Partikel)
Verehrung dem Laubbekleideten, dem Vertrockneten, dem Staubbewohner, dem Pulastya; dem Paukenschläger, dem Töter, dem mit guter Waffe Versehenen, dem mit gutem Bogen.
Wort für Wort
namaḥ parṇāya śuṣkāya
Verehrung dem Laubbekleideten, dem Vertrockneten (Nom.Sg. + Dat.Sg. + Dat.Sg.)
rajasyāya pulastyaye
dem Staubbewohner, dem Pulastya (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
duṃdubhyāya hananyāya
dem Paukenschläger, dem Töter (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
svāyudhāya sudhanvane
dem mit guter Waffe Versehenen, dem mit gutem Bogen (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
namaḥ stutyāya pathyāya kāvyāyāśurathāya ca namaḥ somyāya vātyāya urvayāya niṣaṅgiṇe
Verehrung dem Preiswürdigen, dem auf dem Pfad Weilenden, dem Weisen [Dichterischen] und dem mit schnellem Wagen; Verehrung dem Somahaften, dem Windhaften, dem Weiten, dem Köcherträger.
Wort für Wort
namaḥ stutyāya pathyāya
Verehrung dem Preiswürdigen, dem auf dem Pfad Weilenden (Nom.Sg. + Dat.Sg. + Dat.Sg.)
kāvyāyāśurathāya ca
und dem Weisen, dem mit schnellem Wagen (Dat.Sg. + Dat.Sg. + Partikel)
namaḥ somyāya vātyāya
Verehrung dem Somahaften, dem Windhaften (Nom.Sg. + Dat.Sg. + Dat.Sg.)
vaiśantāya ca kūpyāya nīpāya ca varūthine namaḥ somāya rudrāya tāmrāya śivamūrtaye namo 'stu devadevāya mahābhūtadharāya ca
Und dem Allesdurchdringenden, dem Brunnenbewohner, und dem Nīpa-Baum-Bewohner, dem Schildträger; Verehrung dem Soma, dem Rudra, dem Kupferfarbenen, dem, dessen Gestalt Heil ist; Verehrung sei dem Gott der Götter und dem Träger der großen Elemente.
Wort für Wort
vaiśantāya ca kūpyāya
und dem Allesdurchdringenden, dem Brunnenbewohner (Dat.Sg. + Partikel + Dat.Sg.)
nīpāya ca varūthine
und dem Nīpa-Baum-Bewohner, dem Schildträger (Dat.Sg. + Partikel + Dat.Sg.)
namaḥ somāya rudrāya
Verehrung dem Soma, dem Rudra (Nom.Sg. + Dat.Sg. + Dat.Sg.)
tāmrāya śivamūrtaye
dem Kupferfarbenen, dem, dessen Gestalt Heil ist (Dat.Sg. + Dat.Sg.)
namo 'stu devadevāya
Verehrung sei dem Gott der Götter (Nom.Sg. + Opt. + Dat.Sg.)
mahābhūtadharāya ca
und dem Träger der großen Elemente (Dat.Sg. + Partikel)
[Anm.: CQ-Region 6 — Namenshymnus, weiterhin gesprochen von Kṛṣṇa und Arjuna.]
evaṃ stutvā mahādevaṃ vāsudevaḥ sahārjunaḥ prasādayām āsa bhavaṃ tadā hy astropalabdhaye arjunāya dadau buddhiṃ tasminn astre yad īpsitam
So den großen Gott gepriesen, stimmte Vāsudeva, zusammen mit Arjuna, den Bhava da wahrlich gnädig, um die Waffe zu erlangen; und [Śiva] gab Arjuna die Zuversicht, dass ihm, was hinsichtlich jener Waffe gewünscht war, [zuteilwerde].
Wort für Wort
evaṃ stutvā mahādevaṃ
so den großen Gott gepriesen (Adv. + Gerundium + Akk.Sg.)
vāsudevaḥ sahārjunaḥ
Vāsudeva, zusammen mit Arjuna (Nom.Sg. + Nom.Sg.)
prasādayām āsa bhavaṃ
stimmte den Bhava gnädig (Perf.Kaus. + Akk.Sg.)
tadā hy astropalabdhaye
da wahrlich, um die Waffe zu erlangen (Adv. + Partikel + Dat.Sg.)
arjunāya dadau buddhiṃ
gab Arjuna die Zuversicht (Dat.Sg. + Perf. + Akk.Sg.)
tasminn astre yad īpsitam
dass ihm, was hinsichtlich jener Waffe gewünscht war (Lok.Sg. + Lok.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — keine Markierung.]
„Willkommen euch beiden, du Bester der Männer! Erkannt ist euer im Geiste gewünschtes [Anliegen]. Um welches Verlangen willen ihr beide gekommen seid, das will ich euch geben.
Wort für Wort
svāgataṃ vāṃ naraśreṣṭha
willkommen euch beiden, du Bester der Männer (Nom.Sg. + Dat.Du. + Vok.Sg.)
vijñātaṃ manasepsitam
erkannt das im Geiste Gewünschte (Nom.Sg. + Nom.Sg.)
yena kāmena saṃprāptau
um welches Verlangen willen gekommen (Instr.Sg. + Instr.Sg. + Nom.Du.)
bhavadbhyāṃ taṃ dadāmy aham
von euch beiden, das will ich geben, ich (Instr.Du. + Akk.Sg. + Präs. + Nom.Sg.)
[Anm.: Beginn der CQ-Region 8 — Śivas Gewährung der Waffe.]
saro 'mṛtamayaṃ divyam abhyāśe śatrusūdanau tatra me tad dhanur divyaṃ śaraś ca nihitaḥ purā
In der Nähe [ist], ihr Feindebezwinger, ein göttlicher, aus Amṛta bestehender See; dort sind mein göttlicher Bogen und der Pfeil einst niedergelegt worden.
Wort für Wort
saro 'mṛtamayaṃ divyam
der göttliche, aus Amṛta bestehende See (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.)
abhyāśe śatrusūdanau
in der Nähe, ihr beiden Feindebezwinger (Lok.Sg. + Vok.Du.)
Mit dem alle Feinde der Götter von mir im Kampf zu Fall gebracht wurden — von dort werde, ihr beiden Kṛṣṇas, der höchste Bogen samt Pfeil herbeigebracht.“
Wort für Wort
yena devārayaḥ sarve
mit dem alle Feinde der Götter (Instr.Sg. + Nom.Pl. + Nom.Pl.)
mayā yudhi nipātitāḥ
von mir im Kampf zu Fall gebracht (Instr.Sg. + Lok.Sg. + Nom.Pl.)
tata ānīyatāṃ kṛṣṇau
von dort werde herbeigebracht, ihr beiden Kṛṣṇas (Adv. + Imp.Pass. + Vok.Du.)
saśaraṃ dhanur uttamam
der höchste Bogen samt Pfeil (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
[Anm.: Ende der CQ-Region 8. „Kṛṣṇau“ bezeichnet hier die beiden Dunkelfarbigen, Kṛṣṇa und Arjuna, gemeinsam angesprochen.]
tathety uktvā tu tau vīrau taṃ śarvaṃ pārṣadaiḥ saha prasthitau tat saro divyaṃ divyāścaryaśatair vṛtam
'So sei es', gesprochen, machten sich die beiden Helden, zusammen mit den Gefolgsleuten Śarvas, auf zu jenem göttlichen See, der von hunderten göttlicher Wunder umgeben war.
Wort für Wort
tathety uktvā tu tau vīrau
'so sei es' gesprochen aber die beiden Helden (Adv. + Partikel + Gerundium + Partikel + Nom.Du.)
taṃ śarvaṃ pārṣadaiḥ saha
zusammen mit den Gefolgsleuten Śarvas (Akk.Sg. + Instr.Pl. + Präp.)
prasthitau tat saro divyaṃ
machten sich auf zu jenem göttlichen See (Nom.Du. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
divyāścaryaśatair vṛtam
von hunderten göttlicher Wunder umgeben (Instr.Pl. + Akk.Sg.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — keine Markierung.]
nirdiṣṭaṃ yad vṛṣāṅkena puṇyaṃ sarvārthasādhakam taj jagmatur asaṃbhrāntau naranārāyaṇāv ṛṣī
Zu jenem heiligen, alle Ziele erfüllenden [See], der von dem Stierzeichen-Träger bezeichnet worden war, begaben sich die beiden Seher Nara und Nārāyaṇa, unerschrocken.
Wort für Wort
nirdiṣṭaṃ yad vṛṣāṅkena
das, was vom Stierzeichen-Träger bezeichnet worden war (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Instr.Sg.)
puṇyaṃ sarvārthasādhakam
das heilige, alle Ziele erfüllende (Akk.Sg. + Akk.Sg.)
taj jagmatur asaṃbhrāntau
dorthin begaben sich die beiden, unerschrocken (Akk.Sg. + Perf.Du. + Nom.Du.)
naranārāyaṇāv ṛṣī
die beiden Seher Nara und Nārāyaṇa (Nom.Du. + Nom.Du.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — keine Markierung.]
tatas tau rudramāhātmyād dhitvā rūpaṃ mahoragau dhanur bāṇaś ca śatrughnaṃ tad dvaṃdvaṃ samapadyata
Da verwandelten sich jene beiden großen Schlangen durch Rudras erhabene Macht, ihre Gestalt aufgebend, in jenes feindzerstörende Paar: den Bogen und den Pfeil.
Wort für Wort
tatas tau rudramāhātmyād
da jene beiden, durch Rudras erhabene Macht (Adv. + Nom.Du. + Abl.Sg.)
dhitvā rūpaṃ mahoragau
die Gestalt aufgebend, die beiden großen Schlangen (Gerundium + Akk.Sg. + Nom.Du.)
dhanur bāṇaś ca śatrughnaṃ
der Bogen und der Pfeil, jenes feindzerstörende (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Akk.Sg.)
tad dvaṃdvaṃ samapadyata
jenes Paar wurde daraus (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Impf.Med.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — keine Markierung.]
tato jagṛhatuḥ prītau dhanur bāṇaṃ ca suprabham ājahratur mahātmānau dadatuś ca mahātmane
Da ergriffen die beiden, erfreut, den Bogen und den strahlenden Pfeil; die beiden Großmütigen brachten sie herbei und übergaben sie dem Großmütigen [Śiva].
Wort für Wort
tato jagṛhatuḥ prītau
da ergriffen die beiden, erfreut (Adv. + Perf.Du. + Nom.Du.)
dhanur bāṇaṃ ca suprabham
den Bogen und den strahlenden Pfeil (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg.)
ājahratur mahātmānau
brachten die beiden Großmütigen herbei (Perf.Du. + Nom.Du.)
dadatuś ca mahātmane
und übergaben sie dem Großmütigen (Perf.Du. + Partikel + Dat.Sg.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — keine Markierung.]
tasya maurvīṃ ca muṣṭiṃ ca sthānaṃ cālakṣya pāṇḍavaḥ śrutvā mantraṃ bhavaproktaṃ jagrāhācintyavikramaḥ
Dessen Sehnengriff, Fausthaltung und Stellung beachtend, ergriff der Pāṇḍava, nachdem er den von Bhava gesprochenen Spruch gehört hatte, [den Bogen], der von unfasslicher Kraft.
Wort für Wort
tasya maurvīṃ ca muṣṭiṃ ca
dessen Sehnengriff und Fausthaltung (Gen.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Partikel)
sthānaṃ cālakṣya pāṇḍavaḥ
und die Stellung beachtend, der Pāṇḍava (Akk.Sg. + Partikel + Gerundium + Nom.Sg.)
śrutvā mantraṃ bhavaproktaṃ
nachdem er den von Bhava gesprochenen Spruch gehört hatte (Gerundium + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
jagrāhācintyavikramaḥ
ergriff [ihn], der von unfasslicher Kraft (Perf. + Nom.Sg.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — keine Markierung.]
sarasy eva ca taṃ bāṇaṃ mumocātibalaḥ prabhuḥ cakāra ca punar vīras tasmin sarasi tad dhanuḥ
Und geradewegs in den See schoss der mächtige, gewaltige Herr jenen Pfeil ab, und der Held ließ jenen Bogen wieder in jenem See entstehen [legte ihn zurück].
Wort für Wort
sarasy eva ca taṃ bāṇaṃ
und geradewegs in den See jenen Pfeil (Lok.Sg. + Partikel + Partikel + Akk.Sg.)
mumocātibalaḥ prabhuḥ
schoss ab der gewaltige mächtige Herr (Perf. + Nom.Sg. + Nom.Sg.)
cakāra ca punar vīras
und wieder brachte hervor der Held (Perf. + Partikel + Adv. + Nom.Sg.)
tasmin sarasi tad dhanuḥ
in jenem See jenen Bogen (Lok.Sg. + Lok.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — keine Markierung.]
tataḥ prītaṃ bhavaṃ jñātvā smṛtimān arjunas tadā varam āraṇyakaṃ dattaṃ darśanaṃ śaṃkarasya ca manasā cintayām āsa tan me saṃpadyatām iti
Da, Bhava als erfreut erkennend, dachte der besonnene Arjuna im Geiste: 'Die im Wald gewährte Gabe und die Erscheinung Śaṃkaras — möge mir dies [voll] zuteilwerden.'
Wort für Wort
tataḥ prītaṃ bhavaṃ jñātvā
da, Bhava als erfreut erkennend (Adv. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Gerundium)
smṛtimān arjunas tadā
der besonnene Arjuna da (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Adv.)
varam āraṇyakaṃ dattaṃ
die im Wald gewährte Gabe (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
darśanaṃ śaṃkarasya ca
und die Erscheinung Śaṃkaras (Akk.Sg. + Gen.Sg. + Partikel)
manasā cintayām āsa
dachte im Geiste (Instr.Sg. + Perf.)
tan me saṃpadyatām iti
»möge mir dies zuteilwerden« (Nom.Sg. + Dat.Sg. + Imp.Med. + Partikel)
[Anm.: Arjunas unausgesprochener innerer Gedanke, mit „iti“ eingeführt — nach der etablierten Konvention für kurze, nicht als eigene CQ-Region markierte Gedanken mit Guillemets im Text wiedergegeben.]
tasya tan matam ājñāya prītaḥ prādād varaṃ bhavaḥ tac ca pāśupataṃ ghoraṃ pratijñāyāś ca pāraṇam tataḥ pāśupataṃ divyam avāpya punar īśvarāt
Dessen Gedanken erkennend, gewährte der erfreute Bhava die Gabe, und zwar jenes furchtbare Pāśupata und die Erfüllung des Gelöbnisses — so erlangte er wiederum vom Herrscher das göttliche Pāśupata.
Wort für Wort
tasya tan matam ājñāya
dessen Gedanken erkennend (Gen.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Gerundium)
prītaḥ prādād varaṃ bhavaḥ
gewährte der erfreute Bhava die Gabe (Nom.Sg. + Perf. + Akk.Sg. + Nom.Sg.)
tac ca pāśupataṃ ghoraṃ
und zwar jenes furchtbare Pāśupata (Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
pratijñāyāś ca pāraṇam
und die Erfüllung des Gelöbnisses (Gen.Sg. + Partikel + Akk.Sg.)
tataḥ pāśupataṃ divyam
so das göttliche Pāśupata (Adv. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
avāpya punar īśvarāt
erlangend wiederum vom Herrscher (Gerundium + Adv. + Abl.Sg.)
[Anm.: Reine Erzählung Saṃjayas — Arjuna erlangt das Pāśupata-Astra.]
Mit sich sträubenden Haaren vor Freude hielt der Unbezwingbare sein Werk für vollbracht; da verehrten Arjuna und Hṛṣīkeśa [Kṛṣṇa], die Feindebezwinger, immer wieder mit gesenktem Haupt voller Freude den großen Gott. In jenem Augenblick von Bhava entlassen, kehrten Arjuna und Keśava, die Helden, mit höchster Freude erfüllt, in ihr eigenes Lager zurück — von Bhava so bewilligt, die beiden Erschlager der großen Asuras, wie Indra und Viṣṇu, froh, den Tod Jambhas begehrend.
Wort für Wort
saṃhṛṣṭaromā durdharṣaḥ
mit sich sträubenden Haaren, der Unbezwingbare (Nom.Sg. + Nom.Sg.)
kṛtaṃ kāryam amanyata
hielt sein Werk für vollbracht (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Impf.Med.)
tato 'rjunahṛṣīkeśau
da Arjuna und Hṛṣīkeśa (Adv. + Nom.Du.)
punaḥ punar ariṃdamau
immer wieder, die beiden Feindebezwinger (Adv. + Adv. + Nom.Du.)
vavandatuś ca saṃhṛṣṭau
und verehrten voller Freude (Perf.Du. + Partikel + Nom.Du.)
śirobhyāṃ tau maheśvaram
mit gesenktem Haupt jene beiden den großen Gott (Instr.Du. + Nom.Du. + Akk.Sg.)
anujñātau kṣaṇe tasmin
in jenem Augenblick entlassen (Nom.Du. + Lok.Sg. + Lok.Sg.)
bhavenārjunakeśavau
von Bhava, Arjuna und Keśava (Instr.Sg. + Nom.Du.)
prāptau svaśibiraṃ vīrau
die beiden Helden erreichten ihr eigenes Lager (Nom.Du. + Akk.Sg. + Nom.Du.)
mudā paramayā yutau
mit höchster Freude erfüllt (Instr.Sg. + Instr.Sg. + Nom.Du.)
tathā bhavenānumatau
so von Bhava bewilligt (Adv. + Instr.Sg. + Nom.Du.)
mahāsuranighātinau
die beiden Erschlager der großen Asuras (Nom.Du.)
indrāviṣṇū yathā prītau
wie Indra und Viṣṇu, froh (Nom.Du. + Adv. + Nom.Du.)
jambhasya vadhakāṅkṣiṇau
den Tod Jambhas begehrend (Gen.Sg. + Nom.Du.)
[Anm.: Abschließende Erzählung des Kapitels; der Vergleich mit Indra und Viṣṇu, die den Tod des Dämons Jambha begehren, beschließt die Episode.]