Kapitel 121
Die Erschlagung Jayadrathas durch Arjuna mittels Kṛṣṇas Sonnenverdunkelung, und wie das fortgeschleuderte Haupt den Tod seines Vaters Vṛddhakṣatra herbeiführte
Arjuna entfesselt die Aindra-Waffe und verwandelt in einem gewaltigen, apparatusreich geschilderten Gemetzel das Schlachtfeld in einen blutigen Strom. Da Saindhava (Jayadratha) von sechs großen Wagenkämpfern beschützt wird und die Sonne noch nicht untergegangen ist, erschafft Kṛṣṇa mittels seines Sudarśana-Diskus künstliche Finsternis, die einen Sonnenuntergang vortäuscht; als Jayadratha und die Kauravas aufblicken, um sich zu vergewissern, enthauptet Arjuna ihn mit einem göttlichen Pfeil. Da Jayadrathas Vater Vṛddhakṣatra einst verheißen wurde, wer dessen Sohnes Haupt zu Boden fallen lasse, dessen eigenes Haupt werde sich in hundert Teile spalten, trägt Arjuna das abgeschlagene Haupt mit dem Pfeil über weite Strecken fort und lässt es in den Schoß des fern in Askese versunkenen Vṛddhakṣatra fallen - der, erschrocken aufspringend, es selbst zu Boden fallen lässt und so unwissentlich sein eigenes Verhängnis erfüllt. Kṛṣṇa hebt die Finsternis auf, das Pāṇḍava-Heer jubelt und bläst die Muschelhörner, und die Schlacht wendet sich, während die Sonne nun wirklich untergeht, dem Kampf zwischen Droṇa und den Somakas zu.
Als es den Klang seines Bogens hörte, deutlich vernehmbar, wie den lang gezogenen Schrei des Antaka, überaus furchtbar, dem Krachen von Indras Donnerkeil gleich, während er von Dhanañjaya gespannt wurde, geriet dein Heer, oh König, von Schrecken erregt, von Furcht verwirrt, in Aufruhr, wie das Wasser des Ozeans, vom Wind am Ende eines Weltzeitalters aufgewühlt, mit rollenden Wellen, seine Fische und Makaras untergetaucht.
als es den Klang seines Bogens hörte, deutlich, wie den Schrei des Antaka, dem Krachen von Indras Donnerkeil gleich, während er von Dhanañjaya gespannt wurde (Ger. + Akk.Sg. + Gen.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Gen.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Gen.Sg.Part. + Instr.Sg.)
geriet dein Heer, oh König, von Schrecken erregt, von Furcht verwirrt, in Aufruhr, wie das Wasser des Ozeans, vom Wind am Ende eines Weltzeitalters aufgewühlt, mit rollenden Wellen, seine Fische und Makaras untergetaucht (Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Vok.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Impf.3.Sg.)
Er, der Pārtha, Dhanañjaya, durchstreifte den Kampf, ein sehenswerter Anblick, gleichzeitig in allen Richtungen wundersame Astras zeigend; wir konnten den Pāṇḍava, oh Großkönig, wie er [einen Pfeil] ergriff, ihn anlegte, spannte oder abschoss, wegen seiner Schnelligkeit nicht [einzeln] erkennen.
er, der Pārtha, Dhanañjaya, durchstreifte den Kampf, ein sehenswerter Anblick, gleichzeitig in allen Richtungen wundersame Astras zeigend (Nom.Sg. + Lok.Sg. + Impf.3.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Adv. + Lok.Pl. + Lok.Pl. + Akk.Pl. + Akk.Pl. + Nom.Sg.Präs.Part.)
ādadānaṃ mahārāja saṃdadhānaṃ ca pāṇḍavam utkarṣantaṃ vikarṣantaṃ nābhyapaśyāma lāghavāt
wir konnten den Pāṇḍava, oh Großkönig, wie er [einen Pfeil] ergriff, anlegte, spannte oder abschoss, wegen seiner Schnelligkeit nicht erkennen (Akk.Sg.Präs.Part. + Vok.Sg. + Akk.Sg.Präs.Part. + Partikel + Akk.Sg. + Akk.Sg.Präs.Part. + Akk.Sg.Präs.Part. + Neg.Impf.1.Pl. + Abl.Sg.)
ākarṇapūrṇanirmuktair agnyarkāṃśunibhaiḥ śaraiḥ nabho 'bhavat tad duṣprekṣyam ulkābhir iva saṃvṛtam
Durch die bis ans Ohr gezogen abgeschossenen, feuer- und sonnenstrahlgleichen Pfeile wurde der Himmel unerträglich anzusehen, wie von Meteoren verhüllt.
Wort für Wort
ākarṇapūrṇanirmuktair agnyarkāṃśunibhaiḥ śaraiḥ
durch die bis ans Ohr gezogen abgeschossenen, feuer- und sonnenstrahlgleichen Pfeile (Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl.)
nabho 'bhavat tad duṣprekṣyam ulkābhir iva saṃvṛtam
wurde der Himmel unerträglich anzusehen, wie von Meteoren verhüllt (Nom.Sg. + Impf.3.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Instr.Pl. + Partikel + Nom.Sg.Part.)
Da [entstand] jene von den Kauravas heraufbeschworene Waffen-Finsternis, für andere selbst mit dem Geist nicht zu bewältigen; der Pāṇḍava aber, wie in Eile,
Wort für Wort
tataḥ śastrāndhakāraṃ tat kauravaiḥ samudīritam
da [entstand] jene von den Kauravas heraufbeschworene Waffen-Finsternis (Adv. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Instr.Pl. + Nom.Sg.Part.)
aśakyaṃ manasāpy anyaiḥ pāṇḍavaḥ saṃbhramann iva
für andere selbst mit dem Geist nicht zu bewältigen; der Pāṇḍava aber, wie in Eile (Nom.Sg. + Instr.Sg. + Partikel + Instr.Pl. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Präs.Part. + Partikel)
vernichtete sie mit Kraft, mit Pfeilen, die mit der göttlichen Astra-Formel besprochen waren, wie die Sonne mit ihren Strahlen rasch die nächtliche Finsternis am Tagesanbruch [vernichtet].
Wort für Wort
nāśayām āsa vikramya śarair divyāstramantritaiḥ
vernichtete sie mit Kraft, mit Pfeilen, die mit der göttlichen Astra-Formel besprochen waren (Perf.3.Sg. + Ger. + Instr.Pl. + Instr.Pl.Kompos.)
naiśaṃ tamo 'ṃśubhiḥ kṣipraṃ dinādāv iva bhāskaraḥ
wie die Sonne mit ihren Strahlen rasch die nächtliche Finsternis am Tagesanbruch [vernichtet] (Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Instr.Pl. + Adv. + Lok.Sg.Kompos. + Partikel + Nom.Sg.)
tato divyāstraviduṣā prahitāḥ sāyakāṃśavaḥ samāplavan dviṣatsainyaṃ lokaṃ bhānor ivāṃśavaḥ
Da überschwemmten die von dem in göttlichen Astras Kundigen entsandten Pfeilstrahlen das feindliche Heer, wie die Strahlen der Sonne die Welt [überfluten].
Wort für Wort
tato divyāstraviduṣā prahitāḥ sāyakāṃśavaḥ
da die von dem in göttlichen Astras Kundigen entsandten Pfeilstrahlen (Adv. + Instr.Sg.Kompos. + Nom.Pl.Part. + Nom.Pl.Kompos.)
samāplavan dviṣatsainyaṃ lokaṃ bhānor ivāṃśavaḥ
überschwemmten das feindliche Heer, wie die Strahlen der Sonne die Welt (Impf.3.Pl. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Gen.Sg. + Partikel + Nom.Pl.)
ya enam īyuḥ samare tvadyodhāḥ śūramāninaḥ śalabhā iva te dīptā agniṃ prāpya yayuḥ kṣayam
Welche deiner Krieger, die sich für Helden hielten, im Kampf gegen ihn anstürmten, die gingen zugrunde wie Heuschrecken, die ins lodernde Feuer geraten.
Wort für Wort
ya enam īyuḥ samare tvadyodhāḥ śūramāninaḥ
welche deiner Krieger, die sich für Helden hielten, im Kampf gegen ihn anstürmten (Nom.Pl. + Akk.Sg. + Perf.3.Pl. + Lok.Sg. + Nom.Pl.Kompos. + Nom.Pl.Kompos.)
śalabhā iva te dīptā agniṃ prāpya yayuḥ kṣayam
die gingen zugrunde wie Heuschrecken, die ins lodernde Feuer geraten (Nom.Pl. + Partikel + Nom.Pl. + Nom.Pl. + Akk.Sg. + Ger. + Perf.3.Pl. + Akk.Sg.)
Kleider samt Diademen, mit Armreifen geschmückte breite Arme, mit Ohrringpaaren geschmückte Ohren mancher riss er mit Pfeilen fort; die Arme der Elefantenlenker samt ihren Elefantenstacheln, der berittenen Speerträger samt ihren Speeren, der Fußkämpfer samt ihren Schilden, der Wagenkämpfer samt ihren Bögen und der Lenker samt ihren Treibstöcken - all diese zerhieb der Pāṇḍava.
die Arme der Elefantenlenker samt Stachel, der berittenen Speerträger samt Speer, der Fußkämpfer samt Schild, der Wagenkämpfer samt Bogen und der Lenker samt Treibstock zerhieb der Pāṇḍava (Akk.Pl.Kompos. + Gen.Pl.Kompos. + Akk.Pl.Kompos. + Gen.Pl.Kompos. + Akk.Pl.Kompos. + Gen.Pl. + Gen.Pl. + Partikel + Akk.Pl.Kompos. + Akk.Pl.Kompos. + Gen.Pl.Kompos. + Akk.Pl. + Perf.3.Sg. + Nom.Sg.)
Ihn, dem Götterkönig gleich, den Besten aller Waffenträger, den auf seinem Wagen stehenden Stier unter den Männern, der gleichzeitig in allen Richtungen große Astras zeigte, den sehenswerten Dhanañjaya, der auf den Wagenpfaden tanzte, mit dem Klang der Bogensehne auf der Handfläche - ihn vermochten die Fürsten, selbst mit Mühe, nicht anzusehen, wie die zur Mittagszeit stehende, am Himmel glühende Sonne. Lodernd, mit schrecklichen, bereitgehaltenen Pfeilen, erstrahlte der Kirīṭin.
ihn, dem Götterkönig gleich, den Besten aller Waffenträger, den Stier unter den Männern, der gleichzeitig in allen Richtungen große Astras zeigte, den sehenswerten Dhanañjaya, der auf den Wagenpfaden tanzte, mit dem Klang der Bogensehne (Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Gen.Pl.Kompos. + Akk.Sg. + Adv. + Lok.Pl. + Lok.Pl. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Präs.Part. + Akk.Pl. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Präs.Part. + Lok.Pl.Kompos. + Akk.Sg.Kompos.)
nirīkṣituṃ na śekus te yatnavanto 'pi pārthivāḥ madhyaṃdinagataṃ sūryaṃ pratapantam ivāmbare dīptograsaṃbhṛtaśaraḥ kirīṭī virarāja ha
ihn vermochten die Fürsten, selbst mit Mühe, nicht anzusehen, wie die zur Mittagszeit stehende, am Himmel glühende Sonne; lodernd, mit schrecklichen Pfeilen, erstrahlte der Kirīṭin (Inf. + Neg. + Perf.3.Pl. + Nom.Pl. + Nom.Pl. + Partikel + Nom.Pl. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Präs.Part. + Partikel + Lok.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Perf.3.Sg. + Partikel)
Wie eine gewaltige Wolke zur Regenzeit, mit aufgestiegenem Wasser, von Indras Bogen [dem Regenbogen] begleitet - in jener von Jiṣṇu [Arjuna] entfesselten, schwer zu durchquerenden, überaus schrecklichen Flut großer Astras versanken die Besten der Krieger,
Wort für Wort
varṣāsv ivodīrṇajalaḥ sendradhanvāmbudo mahān
wie eine gewaltige Wolke zur Regenzeit, mit aufgestiegenem Wasser, von Indras Bogen begleitet (Lok.Pl. + Partikel + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.)
utkṛttavadanair dehaiḥ śarīraiḥ kṛttabāhubhiḥ bhujaiś ca pāṇinirmuktaiḥ pāṇibhir vyaṅgulīkṛtaiḥ kṛttāgrahastaiḥ karibhiḥ kṛttadantair madotkaṭaiḥ hayaiś chinnakhuragrīvai rathaiś ca śakalīkṛtaiḥ nikṛttāntraiḥ kṛttapādais tathānyaiḥ kṛttasaṃdhibhiḥ niśceṣṭair visphuradbhiś ca kūjadbhiś ca sahasraśaḥ mṛtyor āghātalalitaṃ tat pārthāyodhanaṃ mahat
Mit Körpern, deren Gesichter abgeschnitten waren, mit Leibern, deren Arme abgehauen waren, mit Armen, denen die Hände fehlten, mit Händen, denen die Finger verstümmelt waren, mit Elefanten, deren Rüsselspitzen abgeschnitten und deren Stoßzähne abgebrochen waren, brünstig, mit Pferden, deren Hufe und Hälse durchtrennt waren, mit zersplitterten Wagen, mit [Leibern], deren Eingeweide herausgerissen, deren Füße abgeschnitten, deren Gelenke sonstwie durchtrennt waren, regungslos, zuckend und zu Tausenden wimmernd - das war das große, vom Todesschlag geprägte Schlachtfeld des Pārtha,
mit Körpern ohne Gesicht, mit Leibern ohne Arme, mit Armen ohne Hände, mit Händen ohne Finger, mit Elefanten ohne Rüsselspitzen und Stoßzähne, brünstig (Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl. + Instr.Pl. + Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl. + Partikel + Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl. + Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl. + Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl.Kompos.)
hayaiś chinnakhuragrīvai rathaiś ca śakalīkṛtaiḥ nikṛttāntraiḥ kṛttapādais tathānyaiḥ kṛttasaṃdhibhiḥ niśceṣṭair visphuradbhiś ca kūjadbhiś ca sahasraśaḥ mṛtyor āghātalalitaṃ tat pārthāyodhanaṃ mahat
mit Pferden ohne Hufe und Hälse, mit zersplitterten Wagen, ohne Eingeweide, Füße und Gelenke, regungslos, zuckend, zu Tausenden wimmernd - das war das große, vom Todesschlag geprägte Schlachtfeld des Pārtha (Instr.Pl. + Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl. + Partikel + Instr.Pl.Part. + Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl.Kompos. + Adv. + Instr.Pl. + Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl.Präs.Part. + Partikel + Präs.Part. + Partikel + Adv. + Gen.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.)
gajānāṃ kṣuranirmuktaiḥ karaiḥ sabhujageva bhūḥ kva cid babhau sragviṇīva vakrapadmaiḥ samācitā vicitroṣṇīṣamukuṭaiḥ keyūrāṅgadakuṇḍalaiḥ svarṇacitratanutraiś ca bhāṇḍaiś ca gajavājinām kirīṭaśatasaṃkīrṇā tatra tatra samācitā virarāja bhṛśaṃ citrā mahī navavadhūr iva
Mit den durch Kṣura-Pfeile abgeschnittenen Rüsseln der Elefanten schien die Erde stellenweise wie von Schlangen [bedeckt], stellenweise erstrahlte sie, wie mit einer Girlande geschmückt, mit gekrümmten Lotosblüten bestreut; mit bunten Turbankronen, Armreifen, Armbändern und Ohrringen, mit goldbestickten Rüstungen und dem Schmuckgeschirr von Elefanten und Pferden, an manchen Stellen mit hundert Diademen übersät, erstrahlte die bunte Erde gewaltig, wie eine junge Braut.
mit den durch Kṣura-Pfeile abgeschnittenen Rüsseln der Elefanten schien die Erde stellenweise wie von Schlangen, stellenweise wie mit gekrümmten Lotosblüten bekränzt (Gen.Pl. + Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Adv. + Partikel + Perf.3.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Instr.Pl.Kompos. + Nom.Sg.Part.)
vicitroṣṇīṣamukuṭaiḥ keyūrāṅgadakuṇḍalaiḥ svarṇacitratanutraiś ca bhāṇḍaiś ca gajavājinām kirīṭaśatasaṃkīrṇā tatra tatra samācitā virarāja bhṛśaṃ citrā mahī navavadhūr iva
mit bunten Turbankronen, Armreifen, Armbändern, Ohrringen, goldbestickten Rüstungen und dem Schmuckgeschirr von Elefanten und Pferden, mit hundert Diademen übersät, erstrahlte die bunte Erde gewaltig, wie eine junge Braut (Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl.Kompos. + Partikel + Instr.Pl. + Partikel + Gen.Pl.Kompos. + Nom.Sg.Kompos. + Adv. + Adv. + Nom.Sg.Part. + Perf.3.Sg. + Adv. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Partikel)
[Sie war] ein Sumpf aus Mark und Fett, ein Strom mit Blutwellen, unergründlich durch die zerschlagenen Knochen, mit Haaren wie Wassermoos und Gras bewachsen, mit Häuptern und Armen als Uferfelsen, eng mit zerschlagenen Rippen und Knochen [übersät], reich an bunten Standarten und Fahnen, mit Schirmen und Bögen als Wellenkämmen bekränzt, voller entseelter, gewaltiger [Elefanten-]Leiber, mit hunderten von Wagen als treibenden Flößen übersät, mit Pferdemassen als Ufer,
Wort für Wort
majjāmedaḥkardaminīṃ śoṇitaughataraṅgiṇīm marmāsthibhir agādhāṃ ca keśaśaivalaśādvalām
ein Sumpf aus Mark und Fett, ein Strom mit Blutwellen, unergründlich durch die zerschlagenen Knochen, mit Haaren wie Wassermoos und Gras bewachsen (Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Instr.Pl.Kompos. + Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg.Kompos.)
mit Häuptern und Armen als Uferfelsen, eng mit zerschlagenen Rippen und Knochen, reich an Standarten, mit Schirmen und Bögen als Wellenkämmen, voller entseelter Leiber, mit Wagen als Flößen, mit Pferdemassen als Ufer (Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos.)
mit Wagenrädern, Jochen, Pfeilen, Achsen und Deichseln überaus schwer zu durchqueren, mit Lanzen, Schwertern, Speeren, Äxten und Pfeilen als Schlangen unzugänglich, mit Krähen und großen Krokodilen als [Fluss-]Kraft, von Schakalen als Haifischen wimmelnd, mit Geiern als gewaltigen [Fluss-]Ungeheuern, schrecklich vom Geheul der Schakale,
mit Krähen und Krokodilen als Kraft, von Schakalen wimmelnd, mit Geiern als Ungeheuern, schrecklich vom Geheul der Schakale (Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos.)
von tanzenden Gespenstern, Piśācas und anderen Geisterwesen zu Tausenden übersät, mit hunderten regungslosen Leibern entseelter Krieger als Strömung - eine überaus schreckliche, grimmige, furchtbare, der Vaitaraṇī [dem Totenfluss] gleiche, bei den Furchtsamen die Furcht mehrende Strömung ließ er entstehen.
von tanzenden Gespenstern, Piśācas und anderen Geisterwesen zu Tausenden übersät, mit hunderten regungslosen Leibern entseelter Krieger als Strömung (Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl. + Akk.Sg. + Adv. + Akk.Sg.Kompos.)
eine überaus schreckliche, grimmige, furchtbare, der Vaitaraṇī gleiche, bei den Furchtsamen die Furcht mehrende Strömung ließ er entstehen (Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Perf.3.Sg. + Gen.Pl. + Akk.Sg.Kompos.)
[Anm.: Die Vaitaraṇī ist der mythische Totenfluss, den die Seelen der Verstorbenen überqueren müssen - ein für die Blutflut-Schlachtfeld-Metaphorik häufig verwendetes Vergleichsbild.]
Als sie dessen Tapferkeit sahen, der wie der leibhaftige [Tod] Antaka gestaltet war, ergriff die Kurus auf dem Kampfplatz eine nie zuvor gekannte Furcht. Da erwiderte der Pāṇḍava, mit Astras die Astras der Helden [abwehrend], sich selbst als den Furchtbaren zeigend, im furchtbaren Werk beharrend; da überholte Arjuna die besten Wagenkämpfer, oh König.
als sie dessen Tapferkeit sahen, der wie der leibhaftige Antaka gestaltet war, ergriff die Kurus auf dem Kampfplatz eine nie zuvor gekannte Furcht (Akk.Sg. + Ger. + Gen.Sg. + Akk.Sg. + Gen.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Lok.Pl. + Nom.Sg. + Perf.3.Sg. + Lok.Sg.)
da erwiderte der Pāṇḍava, mit Astras die Astras der Helden abwehrend, sich selbst als den Furchtbaren zeigend, im furchtbaren Werk beharrend; da überholte Arjuna die besten Wagenkämpfer, oh König (Adv. + Ger. + Gen.Pl. + Instr.Pl. + Akk.Pl. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Perf.3.Sg. + Lok.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Part. + Adv. + Akk.Pl.Kompos. + Vok.Sg. + Impf.3.Sg. + Nom.Sg.)
madhyaṃdinagataṃ sūryaṃ pratapantam ivāmbare na śekuḥ sarvabhūtāni pāṇḍavaṃ prativīkṣitum
Die zur Mittagszeit stehende, am Himmel glühende Sonne - [ihr gleich] vermochten alle Wesen nicht, den Pāṇḍava anzusehen.
Wort für Wort
madhyaṃdinagataṃ sūryaṃ pratapantam ivāmbare
die zur Mittagszeit stehende, am Himmel glühende Sonne (Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Präs.Part. + Partikel + Lok.Sg.)
na śekuḥ sarvabhūtāni pāṇḍavaṃ prativīkṣitum
vermochten alle Wesen nicht, den Pāṇḍava anzusehen (Neg. + Perf.3.Pl. + Nom.Pl. + Akk.Sg. + Inf.)
[Anm.: Dieser Hauptvers (002) knüpft nach der langen Apparatus-Einlage zu V.001 wieder an die ursprüngliche Erzählung an und variiert deren Bildmotiv der für alle unerträglichen Mittagssonne noch einmal.]
Die von seinem Gāṇḍīva-Bogen ausgeschossenen Pfeilschwärme des Hochgesinnten sahen wir im Kampf wie Reihen von Schwänen am Himmel; am Himmel erschienen sie wie Reihen von Schwänen.
die von seinem Gāṇḍīva-Bogen ausgeschossenen Pfeilschwärme des Hochgesinnten sahen wir im Kampf wie Reihen von Schwänen am Himmel (Akk.Pl.Part. + Gen.Sg. + Abl.Sg. + Akk.Pl.Kompos. + Gen.Sg. + Lok.Sg. + Impf.1.Pl. + Akk.Pl.Kompos. + Partikel + Lok.Sg.)
ākāśe samadṛśyanta haṃsānām iva paṅktayaḥ
am Himmel erschienen sie wie Reihen von Schwänen (Lok.Sg. + Impf.Pass.3.Pl. + Gen.Pl. + Partikel + Nom.Pl.)
[Anm.: Der Apparatus wiederholt hier das Bild der schwanenreihengleichen Pfeilschwärme in einer zweiten, nahezu gleichlautenden Zeile.]
tathā sarvā diśo rājan sarvāṃś ca rathino raṇe ākulīkṛtya kaunteyo jayadratham upādravat vivyādha ca catuḥṣaṣṭyā śarāṇāṃ nataparvaṇām
So, alle Richtungen, oh König, und alle Wagenkämpfer im Kampf in Verwirrung bringend, stürmte der Kaunteya auf Jayadratha los und durchbohrte ihn mit vierundsechzig glattknotigen Pfeilen.
Wort für Wort
tathā sarvā diśo rājan sarvāṃś ca rathino raṇe ākulīkṛtya
so, alle Richtungen, oh König, und alle Wagenkämpfer im Kampf in Verwirrung bringend (Adv. + Akk.Pl. + Akk.Pl. + Vok.Sg. + Akk.Pl. + Partikel + Akk.Pl. + Lok.Sg. + Ger.)
kaunteyo jayadratham upādravat vivyādha ca catuḥṣaṣṭyā śarāṇāṃ nataparvaṇām
stürmte der Kaunteya auf Jayadratha los und durchbohrte ihn mit vierundsechzig glattknotigen Pfeilen (Nom.Sg. + Akk.Sg. + Impf.3.Sg. + Perf.3.Sg. + Partikel + Instr.Sg. + Gen.Pl. + Gen.Pl.Kompos.)
Als die Krieger sahen, wie der Pāṇḍava auf Saindhava zueilte, zogen sich die Helden aus dem Kampf zurück, an dessen Leben verzweifelnd. Welcher deiner [Krieger] auch immer im Getümmel gegen den Pāṇḍava im Kampf anstürmte, in dessen Leib fielen todbringende Pfeile, oh Herr; zu einem Gewimmel von Rumpf-Leichen machte der große Wagenkämpfer, Arjuna, der Beste der Sieger, dein Heer mit sonnenstrahlgleichen Pfeilen.
als die Krieger sahen, wie der Pāṇḍava auf Saindhava zueilte, zogen sich die Helden aus dem Kampf zurück, an dessen Leben verzweifelnd (Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Präs.Part. + Nom.Pl. + Ger. + Akk.Sg. + Impf.3.Pl. + Abl.Sg. + Nom.Pl. + Nom.Pl. + Gen.Sg. + Lok.Sg.)
welcher deiner Krieger auch immer im Getümmel gegen den Pāṇḍava anstürmte, in dessen Leib fielen todbringende Pfeile, oh Herr; zu einem Gewimmel von Rumpf-Leichen machte der große Wagenkämpfer, Arjuna, der Beste der Sieger, dein Heer mit sonnenstrahlgleichen Pfeilen (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Impf.3.Sg. + Lok.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Lok.Sg. + Gen.Sg. + Gen.Sg.Kompos. + Nom.Pl. + Lok.Sg. + Impf.3.Pl. + Vok.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Perf.3.Sg. + Gen.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Gen.Pl.Kompos. + Nom.Sg. + Instr.Pl. + Instr.Pl.Kompos.)
So, oh Herr der Könige, brachte der Kaunteya damals jenes viergliedrige Heer in Verwirrung und stürmte auf Jayadratha los; er durchbohrte den Drauṇi [Aśvatthāman] mit fünfzig, Vṛṣasena mit drei Pfeilen; der Kaunteya, gleichsam aus Mitleid [mit dessen Namensvetter], quälte Kṛpa mit neun Pfeilen, Śalya mit sechzehn, Karṇa mit zweiunddreißig Pfeilen; und Saindhava, mit vierundsechzig durchbohrend, brüllte er wie ein Löwe.
so, oh Herr der Könige, brachte der Kaunteya damals jenes viergliedrige Heer in Verwirrung und stürmte auf Jayadratha los; er durchbohrte den Drauṇi mit fünfzig, Vṛṣasena mit drei Pfeilen (Adv. + Akk.Sg. + Gen.Sg. + Vok.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Adv. + Ger. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Impf.3.Sg. + Akk.Sg. + Instr.Sg. + Impf.3.Sg. + Akk.Sg. + Instr.Pl. + Instr.Pl.)
der Kaunteya, gleichsam aus Mitleid, quälte Kṛpa mit neun, Śalya mit sechzehn, Karṇa mit zweiunddreißig Pfeilen; und Saindhava, mit vierundsechzig durchbohrend, brüllte er wie ein Löwe (Nom.Sg.Präs.Part. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Instr.Pl. + Impf.3.Sg. + Akk.Sg. + Instr.Pl. + Instr.Pl. + Akk.Sg. + Instr.Sg. + Instr.Pl. + Akk.Sg. + Partikel + Instr.Sg. + Ger. + Nom.Sg. + Partikel + Impf.3.Sg.)
[Anm.: In kṛpāyamāṇaḥ (‚wie aus Mitleid handelnd‘) liegt ein Wortspiel mit dem Namen des hier genannten Kriegers Kṛpa, das sich im Deutschen nicht eins zu eins nachbilden lässt.]
saindhavas tu tathā viddhaḥ śarair gāṇḍīvadhanvanā na cakṣame susaṃkruddhas tottrārdita iva dvipaḥ
Saindhava aber, so von den Pfeilen des Gāṇḍīva-Bogenträgers durchbohrt, ertrug es nicht, heftig erzürnt, wie ein von der Stachel-Spitze gequälter Elefant.
Wort für Wort
saindhavas tu tathā viddhaḥ śarair gāṇḍīvadhanvanā
Saindhava aber, so von den Pfeilen des Gāṇḍīva-Bogenträgers durchbohrt (Nom.Sg. + Partikel + Adv. + Nom.Sg.Part. + Instr.Pl. + Instr.Sg.Kompos.)
na cakṣame susaṃkruddhas tottrārdita iva dvipaḥ
ertrug es nicht, heftig erzürnt, wie ein von der Stachel-Spitze gequälter Elefant (Neg. + Perf.Med.3.Sg. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg.Part. + Partikel + Nom.Sg.)
Er, mit dem Eber-Zeichen [auf seiner Standarte], schoss rasch geradfliegende, geierbefiederte, giftschlangengleiche, vom Schmied polierte, scharfe Pfeile im Kampf gegen den Savyasācin [Arjuna] ab.
Wort für Wort
sa varāhadhvajas tūrṇaṃ gārdhrapatrān ajihmagān āśīviṣasamaprakhyān karmāraparimārjitān
er, mit dem Eber-Zeichen, rasch geradfliegende, geierbefiederte, giftschlangengleiche, vom Schmied polierte [Pfeile] (Nom.Sg.Kompos. + Adv. + Akk.Pl.Kompos. + Akk.Pl.Kompos. + Akk.Pl.Kompos. + Akk.Pl.Kompos.)
mumoca niśitān saṃkhye sāyakān savyasācini
schoss scharfe Pfeile im Kampf gegen den Savyasācin ab (Perf.3.Sg. + Akk.Pl. + Lok.Sg. + Akk.Pl. + Lok.Sg.)
Mit drei [Pfeilen] durchbohrte er den Gāṇḍīva-Bogen, mit sechs Nārāca-Pfeilen Arjuna, mit acht die Rosse, mit einem gefiederten [Pfeil] die Standarte; kundig in allen Wundpunkten [traf er] Vāsudeva mit hundert, wiederum den Pārtha, die Standarte, den Pārtha, das Diadem, die Rosse, den Bogen - und überschüttete Arjuna im Kampf erneut mit Pfeilschauern.
mit drei durchbohrte er den Gāṇḍīva-Bogen, mit sechs Nārāca-Pfeilen Arjuna, mit acht die Rosse, mit einem die Standarte (Instr.Pl. + Partikel + Ger. + Akk.Sg. + Instr.Pl. + Instr.Pl. + Akk.Sg. + Instr.Pl. + Akk.Pl. + Impf.3.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Instr.Sg. + Instr.Sg.)
kundig in allen Wundpunkten traf er Vāsudeva mit hundert, wiederum den Pārtha, die Standarte, das Diadem, die Rosse, den Bogen - und überschüttete Arjuna erneut mit Pfeilschauern (Lok.Pl.Kompos. + Nom.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Instr.Sg. + Partikel + Adv. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Pl. + Akk.Sg. + Adv. + Partikel + Akk.Sg. + Lok.Sg. + Instr.Pl.Kompos. + Impf.3.Sg.)
sa vikṣipyārjunas tīkṣṇān saindhavapreṣitāñ śarān yugapat tasya ciccheda śarābhyāṃ saindhavasya ha sāratheś ca śiraḥ kāyād dhvajaṃ ca samalaṃkṛtam
Arjuna aber, die scharfen, von Saindhava entsandten Pfeile abwehrend, zerschnitt gleichzeitig mit zwei Pfeilen das Haupt von Saindhavas Wagenlenker vom Rumpf und dessen kunstvoll geschmückte Standarte.
Wort für Wort
sa vikṣipyārjunas tīkṣṇān saindhavapreṣitāñ śarān
Arjuna aber, die scharfen, von Saindhava entsandten Pfeile abwehrend (Nom.Sg. + Ger. + Akk.Pl. + Akk.Pl.Kompos. + Akk.Pl.)
yugapat tasya ciccheda śarābhyāṃ saindhavasya ha sāratheś ca śiraḥ kāyād dhvajaṃ ca samalaṃkṛtam
zerschnitt gleichzeitig mit zwei Pfeilen das Haupt von Saindhavas Wagenlenker vom Rumpf und dessen kunstvoll geschmückte Standarte (Adv. + Gen.Sg. + Perf.3.Sg. + Instr.Dual. + Gen.Sg. + Partikel + Gen.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Abl.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg.Part.)
ādityaṃ prekṣamāṇas tu bībhatsuḥ sṛkkiṇī lihan apaśyan nāntaraṃ tasya rakṣibhiḥ saṃvṛtasya vai abhavat krodharaktākṣo vyāttānana ivāntakaḥ
Der Bībhatsu aber, auf die Sonne blickend, sich die Mundwinkel leckend, sah keine Lücke bei jenem, der von seinen Wächtern umgeben war, und wurde zornrot-äugig, wie der [Tod] Antaka mit geöffnetem Rachen.
Wort für Wort
ādityaṃ prekṣamāṇas tu bībhatsuḥ sṛkkiṇī lihan apaśyan nāntaraṃ tasya rakṣibhiḥ saṃvṛtasya vai
der Bībhatsu aber, auf die Sonne blickend, sich die Mundwinkel leckend, sah keine Lücke bei jenem, der von seinen Wächtern umgeben war (Akk.Sg. + Nom.Sg.Präs.Part. + Partikel + Nom.Sg. + Akk.Dual. + Nom.Sg.Präs.Part. + Impf.3.Sg. + Neg.Akk.Sg. + Gen.Sg. + Instr.Pl. + Gen.Sg.Part. + Partikel)
abhavat krodharaktākṣo vyāttānana ivāntakaḥ
und wurde zornrot-äugig, wie der Tod mit geöffnetem Rachen (Impf.3.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Kompos. + Partikel + Nom.Sg.)
athābravīd vāsudevaḥ kuntīputraṃ dhanaṃjayam naiva śakyas tvayā hantuṃ nirvyājaṃ bharatarṣabha srakṣyāmy aham upāyaṃ tam ādityasyāpavāraṇe tato 'staṃ gatam ādityaṃ maṃsyate sindhurāḍ iha tato 'sya vismayaḥ pārtha harṣaś caiva bhaviṣyati ātmajīvitalābhāc ca pratijñāyāś ca nāśanāt astaṃgatam ivādityaṃ dṛṣṭvā mohena bāliśaḥ na hi śakṣyaty athātmānaṃ rakṣituṃ harṣasaṃbhavāt etasminn eva kāle tu prahartavyaṃ dhanaṃjaya
Da sprach Vāsudeva zum Sohn der Kuntī, Dhanañjaya: „Er kann von dir nicht ohne List getötet werden, oh Stier der Bharatas; ich werde jenes Mittel anwenden, die Sonne zu verbergen. Dann wird der Sindhu-König hier glauben, die Sonne sei untergegangen; dann wird ihn, oh Pārtha, Verwunderung und Freude ergreifen, über die Rettung seines eigenen Lebens und die Vereitelung deines Gelübdes; wenn er, durch Verblendung, die scheinbar untergegangene Sonne sieht, wird der Törichte sich selbst nicht mehr zu schützen vermögen, aus der aufkommenden Freude; gerade in diesem Augenblick musst du zuschlagen, oh Dhanañjaya,
da sprach Vāsudeva zum Sohn der Kuntī: er kann von dir nicht ohne List getötet werden; ich werde jenes Mittel anwenden, die Sonne zu verbergen (Impf.3.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Neg.Partikel + Nom.Sg.Part. + Instr.Sg. + Inf. + Akk.Sg. + Vok.Sg.Kompos. + Fut.1.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Gen.Sg. + Lok.Sg.Kompos.)
tato 'staṃ gatam ādityaṃ maṃsyate sindhurāḍ iha tato 'sya vismayaḥ pārtha harṣaś caiva bhaviṣyati ātmajīvitalābhāc ca pratijñāyāś ca nāśanāt astaṃgatam ivādityaṃ dṛṣṭvā mohena bāliśaḥ na hi śakṣyaty athātmānaṃ rakṣituṃ harṣasaṃbhavāt etasminn eva kāle tu prahartavyaṃ dhanaṃjaya
dann wird der Sindhu-König glauben, die Sonne sei untergegangen; dann wird ihn Verwunderung und Freude ergreifen, über die Rettung seines Lebens und die Vereitelung deines Gelübdes; der Törichte wird sich nicht mehr schützen können, aus Freude; gerade jetzt musst du zuschlagen (Adv. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Part. + Akk.Sg. + Fut.Med.3.Sg. + Nom.Sg. + Adv. + Adv. + Gen.Sg. + Nom.Sg. + Vok.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Fut.3.Sg. + Abl.Sg.Kompos. + Partikel + Gen.Sg. + Partikel + Abl.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Ger. + Instr.Sg. + Nom.Sg. + Neg. + Partikel + Fut.3.Sg. + Adv. + Akk.Sg. + Inf. + Abl.Sg. + Lok.Sg. + Partikel + Partikel + Lok.Sg. + Partikel + Nom.Sg.Ger. + Vok.Sg.)
[das Haupt] des elenden Jayadratha, der begierig ist, die Sonne zu sehen.“
Wort für Wort
jayadrathasya kṣudrasya savitur darśanārthinaḥ
des elenden Jayadratha, der begierig ist, die Sonne zu sehen (Gen.Sg. + Gen.Sg. + Gen.Sg. + Gen.Sg.Kompos.)
jayadrathasya kṣudrasya
des elenden Jayadratha (Gen.Sg. + Gen.Sg.)
[Anm.: Der Apparatus enthält an dieser sowie an einer weiteren Stelle in diesem Kapitel (kurz vor der Weisung, Saindhavas Haupt abzuschlagen) eine offenbar fehlplatzierte Sprecherangabe ‚saṃjaya uvāca‘ mitten im fortlaufenden Redefluss Kṛṣṇas; da der Sinn ungebrochen weiterläuft, wird die Rede hier jeweils ohne Unterbrechung fortgeführt.]
ity uktvā tu tataḥ pārthaṃ kṣipram evāharat prabhām pārthas tu balavāñ jñātvā tamo dṛṣṭvātiduḥkhitaḥ janārdanena sṛṣṭaṃ vai tama ādityanāśanam abhavaṃs tāvakā dṛṣṭvā harṣasaṃkulacetasaḥ unnamayya śirogrīvam apaśyat saindhavo ravim
So zum Pārtha sprechend, entzog er sogleich [der Sonne] ihren Glanz. Der starke Pārtha aber, die Finsternis sehend, [zunächst] überaus bekümmert, erkannte, dass die von Janārdana geschaffene Finsternis das [nur vorgetäuschte] Verschwinden der Sonne war; die Deinigen aber, [die Finsternis] sehend, wurden im Herzen von Freude erfüllt. Saindhava hob Kopf und Hals und blickte zur Sonne auf.
Wort für Wort
ity uktvā tu tataḥ pārthaṃ kṣipram evāharat prabhām pārthas tu balavāñ jñātvā tamo dṛṣṭvātiduḥkhitaḥ janārdanena sṛṣṭaṃ vai tama ādityanāśanam
so sprechend, entzog er sogleich der Sonne ihren Glanz; der starke Pārtha aber, die Finsternis sehend, erkannte, dass die von Janārdana geschaffene Finsternis das vorgetäuschte Verschwinden der Sonne war (Ger. + Partikel + Adv. + Akk.Sg. + Adv. + Partikel + Impf.3.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Ger. + Akk.Sg. + Ger. + Nom.Sg.Part. + Instr.Sg. + Akk.Sg.Part. + Partikel + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos.)
die Deinigen aber wurden, die Finsternis sehend, im Herzen von Freude erfüllt; Saindhava hob Kopf und Hals und blickte zur Sonne auf (Impf.3.Pl. + Nom.Pl. + Ger. + Nom.Pl.Kompos. + Ger. + Akk.Sg.Kompos. + Impf.3.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg.)
Da sprach Hṛṣīkeśa [Kṛṣṇa] zu Arjuna, der [zuvor] von Kummer erfüllt war: „Sieh, oh Kaunteya, den Herrscher der Sindhus, den Übeltäter - er steht dort, oh Dhanañjaya, mitten auf seinem Wagen, Kopf und Hals erhoben, blickt er zur Sonnenscheibe auf.
Wort für Wort
athārjunaṃ hṛṣīkeśaḥ śokapūrṇam athābravīt
da sprach Hṛṣīkeśa zu Arjuna, der von Kummer erfüllt war (Adv. + Akk.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Adv. + Impf.3.Sg.)
sieh, oh Kaunteya, den Herrscher der Sindhus, den Übeltäter - er steht dort mitten auf seinem Wagen, Kopf und Hals erhoben, blickt er zur Sonnenscheibe auf (Imper.2.Sg. + Vok.Sg. + Gen.Pl. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Präs.3.Sg. + Lok.Sg. + Partikel + Gen.Sg. + Vok.Sg. + Ger. + Akk.Sg.Kompos. + Präs.Med.3.Sg. + Akk.Sg.Kompos.)
anastamita āditya etān nirjitya saindhavaḥ na śakyo hantum ity evaṃ manyamāno janārdanaḥ sasmāra cakraṃ daityārir hariś cakraṃ sudarśanam tadādideśa bhagavān smṛtamātram upasthitam astaṃ gatam ivādityaṃ tamasā chādayeti vai tat tathoktaṃ bhagavatā tamo bhūtvā viśāṃ pate andhaṃ tama ivājñānam ādityasyāharat prabhām
[Denn] solange die Sonne nicht untergegangen ist, kann Saindhava, nachdem er jene [sechs Beschützer] besiegt hat, nicht getötet werden - so dachte Janārdana, der Feind der Daityas, und gedachte seines Diskus, des Hari-Diskus Sudarśana. Da befahl der Erhabene, der, kaum gedacht, [schon] zur Stelle war, die Sonne mit Finsternis zu verhüllen, als sei sie untergegangen. Das, so vom Erhabenen befohlen, wurde zur Finsternis, oh Herr der Völker, und entzog, wie blinde Unwissenheit, der Sonne ihren Glanz.
solange die Sonne nicht untergegangen ist, kann Saindhava, nachdem er jene besiegt hat, nicht getötet werden - so dachte Janārdana, der Feind der Daityas, und gedachte seines Sudarśana-Diskus (Nom.Sg.Part. + Nom.Sg. + Akk.Pl. + Ger. + Nom.Sg. + Neg. + Nom.Sg.Part. + Inf. + Partikel + Adv. + Nom.Sg.Präs.Part. + Nom.Sg. + Perf.3.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
tadādideśa bhagavān smṛtamātram upasthitam astaṃ gatam ivādityaṃ tamasā chādayeti vai tat tathoktaṃ bhagavatā tamo bhūtvā viśāṃ pate andhaṃ tama ivājñānam ādityasyāharat prabhām
da befahl der Erhabene, der, kaum gedacht, zur Stelle war, die Sonne mit Finsternis zu verhüllen, als sei sie untergegangen; das wurde zur Finsternis und entzog, wie blinde Unwissenheit, der Sonne ihren Glanz (Adv. + Perf.3.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Part. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Part. + Partikel + Instr.Sg. + Ger. + Partikel + Partikel + Nom.Sg. + Adv. + Instr.Sg. + Nom.Sg. + Ger. + Gen.Pl. + Vok.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Gen.Sg. + Impf.3.Sg. + Akk.Sg.)
eṣa madhye kṛtaḥ ṣaḍbhiḥ pārtha vīrair mahārathaiḥ jīvitepsur mahābāho bhītas tiṣṭhati saindhavaḥ etān anirjitya raṇe ṣaḍrathān puruṣarṣabha na śakyaḥ saindhavo hantuṃ tato nirvyājam arjuna yogam atra vidhāsyāmi sūryasyāvaraṇaṃ prati astaṃ gata iti vyaktaṃ drakṣyaty ekaḥ sa sindhurāṭ harṣeṇa jīvitākāṅkṣī vināśārthaṃ tava prabho na gopsyati durācāraḥ sa ātmānaṃ kathaṃ cana tatra chidre prahartavyaṃ tvayāsya kurusattama vyapekṣā naiva kartavyā gato 'stam iti bhāskaraḥ
„Dieser wird in der Mitte von sechs Wagenkämpfer-Helden bewacht, oh Pārtha; lebensbegierig, in Furcht, steht Saindhava dort, oh Gewaltig-Armiger. Ohne diese sechs Wagenkämpfer im Kampf zu besiegen, oh Stier unter den Männern, kann Saindhava nicht ohne List getötet werden, oh Arjuna. Ich werde hier ein Yoga-Mittel anwenden, um die Sonne zu verhüllen; ‚sie ist untergegangen‘ - dies wird jener Sindhu-König allein deutlich sehen. Aus Freude, lebensbegierig, wird er, der Übelgesinnte, sich um deinetwillen, oh Herr, in keiner Weise mehr schützen. In diese Lücke musst du zuschlagen, oh Bester der Kurus; keine Rücksicht darfst du nehmen [auf den Gedanken], ‚die Sonne ist untergegangen‘.“
dieser wird in der Mitte von sechs Wagenkämpfer-Helden bewacht, oh Pārtha; lebensbegierig, in Furcht steht Saindhava dort; ohne diese sechs Wagenkämpfer zu besiegen, kann Saindhava nicht ohne List getötet werden (Nom.Sg. + Lok.Sg. + Nom.Sg.Part. + Instr.Pl. + Vok.Sg. + Instr.Pl. + Instr.Pl.Kompos. + Nom.Sg.Kompos. + Vok.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Part. + Präs.3.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Pl. + Ger. + Lok.Sg. + Akk.Pl.Kompos. + Vok.Sg.Kompos. + Neg. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg. + Inf. + Adv. + Akk.Sg. + Vok.Sg.)
yogam atra vidhāsyāmi sūryasyāvaraṇaṃ prati astaṃ gata iti vyaktaṃ drakṣyaty ekaḥ sa sindhurāṭ harṣeṇa jīvitākāṅkṣī vināśārthaṃ tava prabho na gopsyati durācāraḥ sa ātmānaṃ kathaṃ cana tatra chidre prahartavyaṃ tvayāsya kurusattama vyapekṣā naiva kartavyā gato 'stam iti bhāskaraḥ
ich werde hier ein Mittel anwenden, die Sonne zu verhüllen; jener Sindhu-König allein wird deutlich sehen, sie sei untergegangen; aus Freude wird er sich in keiner Weise mehr schützen; in diese Lücke musst du zuschlagen, keine Rücksicht darfst du nehmen (Akk.Sg. + Adv. + Fut.1.Sg. + Gen.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Adv. + Akk.Sg. + Nom.Sg.Part. + Partikel + Akk.Sg. + Fut.3.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Instr.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Gen.Sg. + Vok.Sg. + Neg. + Fut.3.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Interr. + Partikel + Adv. + Lok.Sg. + Nom.Sg.Ger. + Instr.Sg. + Gen.Sg. + Vok.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Adv. + Nom.Sg.Ger. + Nom.Sg.Part. + Akk.Sg. + Partikel + Nom.Sg.)
tato 'sṛjat tamaḥ kṛṣṇaḥ sūryasyāvaraṇaṃ prati yogī yogena saṃyukto yoginām īśvaro hariḥ sṛṣṭe tamasi kṛṣṇena gato 'stam iti bhāskaraḥ
Da erschuf Kṛṣṇa Finsternis, um die Sonne zu verhüllen - der Yogin, mit Yoga vereint, Hari, der Herr der Yogins; als die Finsternis von Kṛṣṇa erschaffen war, [glaubte man], die Sonne sei untergegangen.
Wort für Wort
tato 'sṛjat tamaḥ kṛṣṇaḥ sūryasyāvaraṇaṃ prati yogī yogena saṃyukto yoginām īśvaro hariḥ
da erschuf Kṛṣṇa Finsternis, um die Sonne zu verhüllen - der Yogin, mit Yoga vereint, Hari, der Herr der Yogins (Adv. + Impf.3.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg. + Gen.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Adv. + Nom.Sg. + Instr.Sg. + Nom.Sg.Part. + Gen.Pl. + Nom.Sg. + Nom.Sg.)
sṛṣṭe tamasi kṛṣṇena gato 'stam iti bhāskaraḥ
als die Finsternis von Kṛṣṇa erschaffen war, glaubte man, die Sonne sei untergegangen (Lok.Sg.Part. + Lok.Sg. + Instr.Sg. + Nom.Sg.Part. + Akk.Sg. + Partikel + Nom.Sg.)
tvadīyā jahṛṣur yodhāḥ pārthanāśān narādhipa te prahṛṣṭā raṇe rājan nāpaśyan sainikā ravim unnāmya vaktrāṇi tadā sa ca rājā jayadrathaḥ vīkṣamāṇe tatas tasmin sindhurāje divākaram
Die Deinigen freuten sich, oh Herrscher der Männer, über Pārthas [vermeintlichen] Untergang; erfreut, oh König, sahen die Krieger im Kampf die Sonne nicht mehr. Da erhoben sie ihre Gesichter, und auch König Jayadratha; während jener Sindhu-König so zur Sonne aufblickte,
die Deinigen freuten sich über Pārthas Untergang; erfreut sahen die Krieger im Kampf die Sonne nicht mehr (Nom.Pl. + Perf.3.Pl. + Nom.Pl. + Akk.Sg.Kompos. + Vok.Sg. + Nom.Pl. + Nom.Pl.Part. + Lok.Sg. + Vok.Sg. + Neg.Impf.3.Pl. + Nom.Pl. + Akk.Sg.)
unnāmya vaktrāṇi tadā sa ca rājā jayadrathaḥ vīkṣamāṇe tatas tasmin sindhurāje divākaram
da erhoben sie ihre Gesichter, und auch König Jayadratha, während jener Sindhu-König zur Sonne aufblickte (Ger. + Akk.Pl. + Adv. + Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Lok.Sg.Präs.Part. + Adv. + Lok.Sg. + Lok.Sg.Kompos. + Akk.Sg.)
Da sprach Kṛṣṇa wiederum dies Wort zu Dhanañjaya: „Sieh den Helden, den Herrscher des Sindhu, wie er, alle große Furcht vor dir abwerfend, zur Sonne aufblickt, oh Bester der Bharatas! Dies ist die Zeit, oh Gewaltig-Armiger, jenen Übelgesinnten zu töten; schneide rasch sein Haupt ab, erfülle dein eigenes [Gelübde]!“
da sprach Kṛṣṇa wiederum dies Wort zu Dhanañjaya: sieh den Helden, den Herrscher des Sindhu, wie er, alle Furcht vor dir abwerfend, zur Sonne aufblickt, oh Bester der Bharatas (Adv. + Partikel + Impf.3.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Imper.2.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Präs.Part. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Ger. + Abl.Sg. + Vok.Sg.Kompos.)
So von Keśava angesprochen, tötete der glanzvolle Sohn des Pāṇḍu dein Heer mit sonnen- und feuergleichen Pfeilen; er durchbohrte Kṛpa mit zwanzig, Karṇa mit fünfzig Pfeilen, schlug Śalya und Duryodhana mit je sechs [Pfeilen].
so von Keśava angesprochen, tötete der glanzvolle Sohn des Pāṇḍu dein Heer mit sonnen- und feuergleichen Pfeilen (Partikel + Adv. + Instr.Sg.Part. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Impf.3.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Instr.Pl. + Instr.Pl.Kompos.)
er durchbohrte Kṛpa mit zwanzig, Karṇa mit fünfzig Pfeilen, schlug Śalya und Duryodhana mit je sechs (Akk.Sg. + Perf.3.Sg. + Instr.Sg. + Akk.Sg. + Instr.Sg. + Instr.Pl. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Instr.Pl. + Instr.Pl. + Impf.3.Sg.)
vṛṣasenaṃ tathāṣṭābhiḥ ṣaṣṭyā saindhavam eva ca tathaivānyān mahābāhus tvadīyān pāṇḍunandanaḥ gāḍhaṃ viddhvā śarai rājañ jayadratham upādravat
ebenso Vṛṣasena mit acht, und Saindhava selbst mit sechzig; ebenso auch andere der Deinigen [traf] der gewaltig-armige Sohn des Pāṇḍu. Nachdem er sie mit Pfeilen tief durchbohrt hatte, oh König, stürmte er auf Jayadratha los.
Wort für Wort
vṛṣasenaṃ tathāṣṭābhiḥ ṣaṣṭyā saindhavam eva ca tathaivānyān mahābāhus tvadīyān pāṇḍunandanaḥ
ebenso Vṛṣasena mit acht, und Saindhava selbst mit sechzig; ebenso auch andere der Deinigen der gewaltig-armige Sohn des Pāṇḍu (Akk.Sg. + Adv. + Instr.Pl. + Instr.Sg. + Akk.Sg. + Partikel + Partikel + Adv. + Akk.Pl. + Nom.Sg.Kompos. + Akk.Pl. + Nom.Sg.Kompos.)
gāḍhaṃ viddhvā śarai rājañ jayadratham upādravat
nachdem er sie mit Pfeilen tief durchbohrt hatte, oh König, stürmte er auf Jayadratha los (Adv. + Ger. + Instr.Pl. + Vok.Sg. + Akk.Sg. + Impf.3.Sg.)
Da übergossen, oh Großkönig, alle deine sieggierigen Krieger den Pākaśāsani [Arjuna] im Kampf mit Pfeilströmen; von den Pfeilnetzen vielfach überdeckt, ergrimmte der gewaltig-armige, unbesiegte Kurunandana [Arjuna].
Da entfesselte der Tiger unter den Männern, der Pākaśāsani, ein tosendes Pfeilnetz, um dein Heer zu vernichten; von dem Helden erschlagen, gaben deine Krieger im Kampf, oh König, Saindhava furchtsam auf, und nicht zwei zugleich vermochten [gegen ihn] zu bestehen.
da entfesselte der Tiger unter den Männern, der Pākaśāsani, ein tosendes Pfeilnetz, um dein Heer zu vernichten (Adv. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg. + Impf.3.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Gen.Sg. + Instr.Sg.Kompos.)
tatrādbhutam apaśyāma kuntīputrasya vikramam tādṛṅ na bhāvī bhūto vā yac cakāra mahāyaśāḥ dvipān dvipagatāṃś caiva hayān hayagatān api tathā sa rathinaś caiva nyahan rudraḥ paśūn iva
Dort sahen wir ein Wunder der Tapferkeit des Kuntī-Sohns: dergleichen wird nicht sein noch war es je, was der Hochberühmte vollbrachte; Elefanten und die auf Elefanten [Sitzenden], Pferde und die auf Pferden [Sitzenden], ebenso auch Wagenkämpfer erschlug er, wie Rudra die Opfertiere.
dort sahen wir ein Wunder der Tapferkeit des Kuntī-Sohns: dergleichen wird nicht sein noch war es, was der Hochberühmte vollbrachte (Adv. + Akk.Sg. + Gen.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg. + Neg. + Nom.Sg.Fut.Part. + Nom.Sg.Part. + Partikel + Rel.Partikel + Perf.3.Sg. + Nom.Sg.Kompos.)
dvipān dvipagatāṃś caiva hayān hayagatān api tathā sa rathinaś caiva nyahan rudraḥ paśūn iva
Elefanten und die auf Elefanten Sitzenden, Pferde und die auf Pferden Sitzenden, ebenso auch Wagenkämpfer erschlug er, wie Rudra die Opfertiere (Akk.Pl. + Akk.Pl.Kompos. + Partikel + Akk.Pl. + Akk.Pl.Kompos. + Partikel + Adv. + Nom.Sg. + Akk.Pl. + Partikel + Impf.3.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Pl. + Partikel)
na tatra samare kaś cin mayā dṛṣṭo narādhipa gajo vājī naro vāpi yo na pārthaśarāhataḥ
Dort sah ich im Kampf keinen, oh Herrscher der Männer - weder Elefant noch Pferd noch Mann -, der nicht von Pārthas Pfeilen getroffen war.
Wort für Wort
na tatra samare kaś cin mayā dṛṣṭo narādhipa
dort sah ich im Kampf keinen, oh Herrscher der Männer (Neg. + Adv. + Lok.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Instr.Sg. + Nom.Sg.Part. + Vok.Sg.)
gajo vājī naro vāpi yo na pārthaśarāhataḥ
weder Elefant noch Pferd noch Mann, der nicht von Pārthas Pfeilen getroffen war (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Partikel + Nom.Sg. + Neg. + Nom.Sg.Kompos.)
te śarair bhinnamarmāṇaḥ sainikāḥ pārthacoditaiḥ babhramuś caskhaluḥ petuḥ sedur mamluś ca bhārata tasmin mahābhīṣaṇake prajānām iva saṃkṣaye raṇe mahati duṣpāre vartamāne sudāruṇe śoṇitasya prasekena śīghratvād anilasya ca aśāmyat tad rajo bhaumam asṛksikte dharātale
jene von Pārthas Pfeilen an den Wundpunkten getroffenen Krieger taumelten umher, strauchelten, fielen, sanken nieder und siechten dahin, oh Bhārata, in jenem überaus schrecklichen, wie dem Untergang der Geschöpfe gleichenden, gewaltigen, unüberwindlichen, furchtbaren Kampfgetümmel; durch den Erguss des Blutes und die Schnelligkeit des Windes legte sich jener irdische Staub, als der Erdboden mit Blut überschwemmt war.
Wort für Wort
te śarair bhinnamarmāṇaḥ sainikāḥ pārthacoditaiḥ babhramuś caskhaluḥ petuḥ sedur mamluś ca bhārata
jene von Pārthas Pfeilen an den Wundpunkten getroffenen Krieger taumelten umher, strauchelten, fielen, sanken nieder und siechten dahin, oh Bhārata (Nom.Pl. + Instr.Pl. + Nom.Pl.Part. + Nom.Pl. + Instr.Pl.Kompos. + Perf.3.Pl. + Perf.3.Pl. + Perf.3.Pl. + Perf.3.Pl. + Perf.3.Pl. + Partikel + Vok.Sg.)
in jenem überaus schrecklichen, dem Untergang der Geschöpfe gleichenden, gewaltigen, unüberwindlichen, furchtbaren Kampfgetümmel legte sich durch den Erguss des Blutes und die Schnelligkeit des Windes jener irdische Staub, als der Erdboden mit Blut überschwemmt war (Lok.Sg.Kompos. + Gen.Pl. + Partikel + Lok.Sg. + Lok.Sg. + Lok.Sg. + Lok.Sg. + Lok.Sg.Präs.Part. + Lok.Sg. + Gen.Sg. + Instr.Sg. + Abl.Sg. + Gen.Sg. + Partikel + Impf.3.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Lok.Sg.Part. + Lok.Sg.)
ānābhi niramajjaṃś ca rathacakrāṇi śoṇite mattā vegavato rājaṃs tāvakānāṃ raṇāṅgaṇe hastinaś ca hatārohā dāritāṅgāḥ sahasraśaḥ svāny anīkāni mṛdnanta ārtanādāḥ pradudruvuḥ
Die Wagenräder deiner rasenden, ungestümen [Krieger] versanken bis zur Nabe im Blut auf dem Schlachtfeld, oh König; Elefanten, deren Reiter erschlagen waren, zu Tausenden aufgerissenen Leibes, zerstampften die eigenen Reihen und flohen mit Schmerzensschreien davon.
Wort für Wort
ānābhi niramajjaṃś ca rathacakrāṇi śoṇite mattā vegavato rājaṃs tāvakānāṃ raṇāṅgaṇe
bis zur Nabe versanken die Wagenräder deiner rasenden, ungestümen [Krieger] im Blut auf dem Schlachtfeld, oh König (Adv. + Impf.3.Pl. + Partikel + Nom.Pl. + Lok.Sg. + Nom.Pl. + Nom.Pl.Kompos. + Vok.Sg. + Gen.Pl. + Lok.Sg.Kompos.)
hastinaś ca hatārohā dāritāṅgāḥ sahasraśaḥ svāny anīkāni mṛdnanta ārtanādāḥ pradudruvuḥ
Elefanten, deren Reiter erschlagen waren, zu Tausenden aufgerissenen Leibes, zerstampften die eigenen Reihen und flohen mit Schmerzensschreien davon (Nom.Pl. + Partikel + Nom.Pl.Kompos. + Nom.Pl.Kompos. + Adv. + Akk.Pl. + Akk.Pl. + Präs.Part. + Nom.Pl.Kompos. + Perf.3.Pl.)
hayāś ca patitārohāḥ pattayaś ca narādhipa pradudruvur bhayād rājan dhanaṃjayaśarāhatāḥ muktakeśā vikavacāḥ kṣarantaḥ kṣatajaṃ kṣitau prapalāyanta saṃtrastās tyaktvā raṇaśiro janāḥ ūrugrāhagṛhītāś ca ke cit tatrābhavan bhuvi hatānāṃ cāpare madhye dviradānāṃ nililyire
Und Pferde, deren Reiter gestürzt waren, und Fußkämpfer, oh Herrscher der Männer, flohen aus Furcht, von Dhanañjayas Pfeilen getroffen, oh König; mit gelöstem Haar, ihrer Rüstung beraubt, Blut auf die Erde vergießend, flohen die entsetzten Menschen, den Kampfplatz verlassend; manche wurden dort am Schenkel [von Gestürzten] gepackt, andere verbargen sich inmitten der erschlagenen Elefanten.
Wort für Wort
hayāś ca patitārohāḥ pattayaś ca narādhipa pradudruvur bhayād rājan dhanaṃjayaśarāhatāḥ muktakeśā vikavacāḥ kṣarantaḥ kṣatajaṃ kṣitau
und Pferde, deren Reiter gestürzt waren, und Fußkämpfer flohen aus Furcht, von Dhanañjayas Pfeilen getroffen, mit gelöstem Haar, ihrer Rüstung beraubt, Blut auf die Erde vergießend (Nom.Pl. + Partikel + Nom.Pl.Kompos. + Nom.Pl. + Partikel + Vok.Sg. + Perf.3.Pl. + Abl.Sg. + Vok.Sg. + Nom.Pl.Kompos. + Nom.Pl.Kompos. + Nom.Pl.Kompos. + Präs.Part. + Akk.Sg. + Lok.Sg.)
prapalāyanta saṃtrastās tyaktvā raṇaśiro janāḥ ūrugrāhagṛhītāś ca ke cit tatrābhavan bhuvi hatānāṃ cāpare madhye dviradānāṃ nililyire
flohen die entsetzten Menschen, den Kampfplatz verlassend; manche wurden dort am Schenkel gepackt, andere verbargen sich inmitten der erschlagenen Elefanten (Impf.3.Pl. + Nom.Pl.Part. + Ger. + Akk.Sg.Kompos. + Nom.Pl. + Nom.Pl.Part. + Partikel + Nom.Pl. + Partikel + Adv. + Impf.3.Pl. + Lok.Sg. + Gen.Pl. + Partikel + Nom.Pl. + Lok.Sg. + Gen.Pl. + Perf.3.Pl.)
[Anm.: Die genaue Bedeutung von ūrugrāhagṛhītāḥ (‚am Schenkel Gepackte‘) bleibt unsicher - vermutlich ein Bezug auf im Getümmel Gestürzte, die von anderen im Chaos niedergetreten oder festgehalten wurden.]
So, dein Heer in die Flucht schlagend, oh König, tötete Dhanañjaya mit furchtbaren Pfeilen die Beschützer des Sindhu-Königs: Karṇa, Drauṇi, Kṛpa, Śalya, Vṛṣasena, Suyodhana [Duryodhana] -
überdeckte der Pāṇḍava mit einem heftigen Pfeilnetz. Man konnte Arjuna im Kampf, wie er die Pfeile ergriff, abschoss, freiließ oder anlegte, wegen der Schnelligkeit seiner Waffenführung in keiner Weise [einzeln] erkennen; nur der Kreis seines gespannten Bogens war stets sichtbar,
überdeckte der Pāṇḍava mit einem heftigen Pfeilnetz; man konnte ihn, wie er ergriff, abschoss, freiließ oder anlegte, nicht erkennen (Perf.3.Sg. + Instr.Sg. + Instr.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Neg. + Nom.Sg.Präs.Part. + Nom.Sg.Präs.Part. + Vok.Sg. + Nom.Sg.Präs.Part. + Partikel + Nom.Sg.Präs.Part.)
wegen der Schnelligkeit seiner Waffenführung in keiner Weise; nur der Kreis seines gespannten Bogens war stets sichtbar (Impf.Pass.3.Sg. + Nom.Sg. + Lok.Sg. + Abl.Sg.Kompos. + Interr. + Partikel + Nom.Sg.Kompos. + Partikel + Gen.Sg. + Präs.Pass.3.Sg. + Impf.3.Sg. + Gen.Sg.Präs.Part. + Adv.)
sāyakāś ca vyadṛśyanta niścarantaḥ samantataḥ karṇasya tu dhanuś chittvā vṛṣasenasya caiva ha śalyasya sūtaṃ bhallena rathanīḍād apātayat gāḍhaviddhāv ubhau kṛtvā śaraiḥ svasrīyamātulau arjuno jayatāṃ śreṣṭho drauṇiśāradvatau raṇe
und die von allen Seiten ausströmenden Pfeile. Karṇas und ebenso Vṛṣasenas Bogen zerschneidend, riss er mit einem Bhalla-Pfeil Śalyas Wagenlenker vom Wagensitz; Arjuna, der Beste der Sieger, durchbohrte im Kampf mit Pfeilen tief die beiden, den Neffen und den Onkel [mütterlicherseits] - den Drauṇi [Aśvatthāman] und den Śāradvata [Kṛpa].
Wort für Wort
sāyakāś ca vyadṛśyanta niścarantaḥ samantataḥ karṇasya tu dhanuś chittvā vṛṣasenasya caiva ha śalyasya sūtaṃ bhallena rathanīḍād apātayat
und die von allen Seiten ausströmenden Pfeile; Karṇas und Vṛṣasenas Bogen zerschneidend, riss er mit einem Bhalla-Pfeil Śalyas Wagenlenker vom Wagensitz (Nom.Pl. + Partikel + Impf.Pass.3.Pl. + Nom.Pl.Präs.Part. + Adv. + Gen.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Ger. + Gen.Sg. + Partikel + Partikel + Gen.Sg. + Akk.Sg. + Instr.Sg. + Abl.Sg.Kompos. + Impf.3.Sg.)
Arjuna, der Beste der Sieger, durchbohrte im Kampf mit Pfeilen tief die beiden, den Neffen und den Onkel - den Drauṇi und den Śāradvata (Akk.Dual.Kompos. + Akk.Dual. + Ger. + Instr.Pl. + Akk.Dual.Kompos. + Nom.Sg. + Gen.Pl.Kompos. + Nom.Sg. + Akk.Dual.Kompos. + Lok.Sg.)
So jene großen Wagenkämpfer der Deinigen in Verwirrung bringend, zog der Pāṇḍava einen furchtbaren, feuergleichen Pfeil hervor, Indras Donnerkeil gleich, mit einer göttlichen Astra-Formel besprochen, allen Ansturm ertragend, stets mit Duft und Girlanden verehrt, gewaltig,
und, ihn mit der Vajra-Waffe verbindend, wie es sich gebührt, legte der Kurunandana, der gewaltig-armige Arjuna, ihn rasch an den Gāṇḍīva-Bogen an; als jener Pfeil von Feuerglanz angelegt wurde, erhob sich am Himmel ein gewaltiges Getöse der Wesen, oh König.
und, ihn mit der Vajra-Waffe verbindend, wie es sich gebührt, legte der Kurunandana, der gewaltig-armige Arjuna, ihn rasch an den Gāṇḍīva-Bogen an (Instr.Sg.Kompos. + Ger. + Adv. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg.Präs.Part. + Nom.Sg.Kompos. + Lok.Sg. + Adv. + Nom.Sg.)
tasmin saṃdhīyamāne tu śare jvalanatejasi antarikṣe mahānādo bhūtānām abhavan nṛpa
als jener Pfeil von Feuerglanz angelegt wurde, erhob sich am Himmel ein gewaltiges Getöse der Wesen, oh König (Lok.Sg. + Lok.Sg.Part. + Partikel + Lok.Sg. + Lok.Sg.Kompos. + Lok.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Gen.Pl. + Impf.3.Sg. + Vok.Sg.)
dhanaṃjaya śiraś chindhi saindhavasya durātmanaḥ astaṃ mahīdharaśreṣṭhaṃ yiyāsati divākaraḥ śṛṇuṣvaiva ca me vākyaṃ jayadrathavadhaṃ prati
„Dhanañjaya, schneide das Haupt des übelgesinnten Saindhava ab! Zum besten der Berge [dem Untergangsberg] will die Sonne nun eilen. So höre denn auch mein Wort über die [besondere] Tötung des Jayadratha:
Dhanañjaya, schneide das Haupt des übelgesinnten Saindhava ab! Zum besten der Berge will die Sonne nun eilen (Vok.Sg. + Akk.Sg. + Imper.2.Sg. + Gen.Sg. + Gen.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Präs.Desid.3.Sg. + Nom.Sg.)
śṛṇuṣvaiva ca me vākyaṃ jayadrathavadhaṃ prati
so höre denn auch mein Wort über die Tötung des Jayadratha (Imper.Med.2.Sg. + Partikel + Gen.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Adv.)
pārtha pārtha śiro hy etat tvatkṛtena pated bhuvi astaṃ girim athāsādya tvarate vai divākaraḥ śrūyatāṃ tad yathāvṛttaṃ karaṇaṃ saindhavaṃ prati
‚Pārtha, Pārtha, dieses Haupt darf nicht durch dein Tun zu Boden fallen!‘ Sobald die Sonne den Untergangsberg erreicht hat, eilt sie [unterzugehen]; höre, wie es sich mit dem [besonderen] Verfahren gegen Saindhava verhält:
Wort für Wort
pārtha pārtha śiro hy etat tvatkṛtena pated bhuvi
Pārtha, Pārtha, dieses Haupt darf nicht durch dein Tun zu Boden fallen (Vok.Sg. + Vok.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Instr.Sg.Kompos. + Opt.3.Sg. + Lok.Sg.)
astaṃ girim athāsādya tvarate vai divākaraḥ śrūyatāṃ tad yathāvṛttaṃ karaṇaṃ saindhavaṃ prati
sobald die Sonne den Untergangsberg erreicht hat, eilt sie; höre, wie es sich mit dem Verfahren gegen Saindhava verhält (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Adv. + Ger. + Präs.Med.3.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Imper.Pass.3.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Adv.)
vṛddhakṣatraḥ saindhavasya pitā jagati viśrutaḥ sa kāleneha mahatā saindhavaṃ prāptavān sutam jayadratham amitraghnaṃ taṃ covāca tato nṛpam antarhitā tadā vāṇī meghadundubhinisvanā
Vṛddhakṣatra ist Saindhavas Vater, in der Welt berühmt; er erlangte einst, nach langer Zeit, den Sohn Saindhava. Und zu jenem König Jayadratha, dem Feindevernichter, sprach damals eine unsichtbare Stimme, dem Klang der Wolkendonner und der Trommel gleich:
Wort für Wort
vṛddhakṣatraḥ saindhavasya pitā jagati viśrutaḥ sa kāleneha mahatā saindhavaṃ prāptavān sutam
Vṛddhakṣatra ist Saindhavas Vater, in der Welt berühmt; er erlangte einst, nach langer Zeit, den Sohn Saindhava (Nom.Sg. + Gen.Sg. + Nom.Sg. + Lok.Sg. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg. + Instr.Sg. + Adv. + Instr.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg.Part. + Akk.Sg.)
jayadratham amitraghnaṃ taṃ covāca tato nṛpam antarhitā tadā vāṇī meghadundubhinisvanā
und zu jenem König Jayadratha, dem Feindevernichter, sprach damals eine unsichtbare Stimme, dem Klang der Wolkendonner und der Trommel gleich (Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Impf.3.Sg. + Adv. + Akk.Sg. + Nom.Sg.Part. + Adv. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Kompos.)
‚Dieser dein Sohn wird unter den Sterblichen, durch Geschlecht, Charakter, Selbstbeherrschung und andere Tugenden, oh Herr, beiden Geschlechtern [Vater- und Mutterlinie] ebenbürtig sein, der Vorzüglichste der Kṣatriyas in der Welt, stets von den Helden geehrt; doch im Kampf, während er, mit Feinden kämpfend, die große Last [des Bogens] trägt, wird ein zorniger Feind, hier auf Erden unbemerkt, sein Haupt abschlagen -‘
dieser dein Sohn wird unter den Sterblichen, durch Geschlecht, Charakter und andere Tugenden, oh Herr, beiden Geschlechtern ebenbürtig sein, der Vorzüglichste der Kṣatriyas, stets von den Helden geehrt (Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Lok.Pl. + Instr.Pl.Kompos. + Instr.Pl. + Fut.3.Sg. + Vok.Sg. + Nom.Sg. + Gen.Dual. + Gen.Dual. + Nom.Sg.Kompos. + Lok.Sg. + Adv. + Nom.Sg.Part.)
śatrubhir yudhyamānasya saṃgrāme tv asya dhanvinaḥ śiraś chetsyati saṃkruddhaḥ śatrur nālakṣito bhuvi
doch im Kampf, während er, mit Feinden kämpfend, die große Last trägt, wird ein zorniger Feind, hier unbemerkt, sein Haupt abschlagen (Instr.Pl. + Gen.Sg.Präs.Part. + Lok.Sg. + Partikel + Gen.Sg. + Gen.Sg. + Akk.Sg. + Fut.3.Sg. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg. + Neg.Nom.Sg.Part. + Lok.Sg.)
Als der Sindhu-König dies gehört hatte, oh Bezwinger der Feinde, sann er lange nach und sprach dies, von Vaterliebe zum Sohn ergriffen, zu all seinen Verwandten:
Wort für Wort
etac chrutvā sindhurājo dhyātvā ciram ariṃdama
als der Sindhu-König dies gehört hatte, sann er lange nach, oh Bezwinger der Feinde (Akk.Sg. + Ger. + Nom.Sg. + Ger. + Adv. + Vok.Sg.)
jñātīn sarvān uvācedaṃ putrasnehābhipīḍitaḥ
sprach dies, von Vaterliebe zum Sohn ergriffen, zu all seinen Verwandten (Akk.Pl. + Akk.Pl. + Impf.3.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg.Part.)
saṃgrāme yudhyamānasya vahato mahatīṃ dhuram dharaṇyāṃ mama putrasya pātayiṣyati yaḥ śiraḥ tasyāpi śatadhā mūrdhā phaliṣyati na saṃśayaḥ yadi ced asti me lābhas tapaso vā damasya vā
‚Wer im Kampf, während mein Sohn, mit Feinden kämpfend, die große Last [des Bogens] trägt, sein Haupt auf die Erde fallen lässt, dessen Haupt auch wird sich, ohne Zweifel, in hundert Teile spalten - wenn mir irgendein Lohn aus Askese oder Selbstbeherrschung zuteil geworden ist!‘
wer im Kampf, während mein Sohn, mit Feinden kämpfend, die große Last trägt, sein Haupt auf die Erde fallen lässt (Lok.Sg. + Gen.Sg.Präs.Part. + Gen.Sg.Präs.Part. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Lok.Sg. + Gen.Sg. + Gen.Sg. + Fut.3.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg.)
tasyāpi śatadhā mūrdhā phaliṣyati na saṃśayaḥ yadi ced asti me lābhas tapaso vā damasya vā
dessen Haupt auch wird sich, ohne Zweifel, in hundert Teile spalten - wenn mir irgendein Lohn aus Askese oder Selbstbeherrschung zuteil geworden ist (Gen.Sg. + Partikel + Adv. + Nom.Sg. + Fut.3.Sg. + Neg. + Nom.Sg. + Partikel + Partikel + Präs.3.Sg. + Gen.Sg. + Nom.Sg. + Gen.Sg. + Partikel + Gen.Sg. + Partikel)
so 'yaṃ tapyati tejasvī tapo ghoraṃ durāsadam samantapañcakād asmād bahir vānaraketana tasmāj jayadrathasya tvaṃ śiraś chittvā mahāmṛdhe
Er, der Glanzvolle, übt nun schreckliche, unüberwindliche Askese, außerhalb dieses Samantapañcaka, oh mit dem Affen-Zeichen [auf deiner Standarte]. Darum sollst du, nachdem du Jayadrathas Haupt in der großen Schlacht abgeschlagen hast,
Wort für Wort
so 'yaṃ tapyati tejasvī tapo ghoraṃ durāsadam samantapañcakād asmād bahir vānaraketana
er, der Glanzvolle, übt nun schreckliche, unüberwindliche Askese, außerhalb dieses Samantapañcaka, oh mit dem Affen-Zeichen (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Präs.3.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Abl.Sg. + Abl.Sg. + Adv. + Vok.Sg.Kompos.)
tasmāj jayadrathasya tvaṃ śiraś chittvā mahāmṛdhe
darum sollst du, nachdem du Jayadrathas Haupt in der großen Schlacht abgeschlagen hast (Adv. + Gen.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Ger. + Lok.Sg.Kompos.)
mit einer göttlichen, furchtbaren, wundertätigen Waffe, oh Feindevernichter, das mit den Ohrringen [geschmückte Haupt] des Sindhu-Herrschers rasch in den Schoß Vṛddhakṣatras fallen lassen, oh Bhārata, oh jüngerer Bruder des Sohnes des Windgottes [Bhīma].
mit einer göttlichen, furchtbaren, wundertätigen Waffe, oh Feindevernichter, das mit den Ohrringen geschmückte [Haupt] des Sindhu-Herrschers, oh jüngerer Bruder des Windgott-Sohnes (Instr.Sg.Kompos. + Vok.Sg.Kompos. + Instr.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Gen.Sg.Kompos. + Vok.Sg.Kompos.)
utsaṅge pātayasvāśu vṛddhakṣatrasya bhārata
rasch in den Schoß Vṛddhakṣatras fallen lassen, oh Bhārata (Lok.Sg. + Imper.Med.2.Sg. + Adv. + Gen.Sg. + Vok.Sg.)
[Anm.: ‚prabhañjanasutānuja‘ (‚jüngerer Bruder des Sohnes des Windgottes‘) ist ein Epitheton für Arjuna, der als jüngerer Bruder Bhīmas gilt, des Sohnes des Windgottes Vāyu.]
yathā caitan na jānīyāt sa rājā pṛthivīpatiḥ tathā kuru kuruśreṣṭha divyam astram upāśritaḥ na hy asādhyam akāryaṃ vā vidyate tava kiṃ cana
Damit jener König, der Herrscher der Erde, dies nicht [vorher] wisse, so handle, oh Bester der Kurus, gestützt auf eine göttliche Waffe; denn für dich gibt es nichts Unerreichbares oder Unmögliches.
Wort für Wort
yathā caitan na jānīyāt sa rājā pṛthivīpatiḥ tathā kuru kuruśreṣṭha divyam astram upāśritaḥ
damit jener König, der Herrscher der Erde, dies nicht wisse, so handle, oh Bester der Kurus, gestützt auf eine göttliche Waffe (Adv. + Partikel + Akk.Sg. + Neg. + Opt.3.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Adv. + Imper.2.Sg. + Vok.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg.Part.)
na hy asādhyam akāryaṃ vā vidyate tava kiṃ cana
denn für dich gibt es nichts Unerreichbares oder Unmögliches (Neg. + Partikel + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Präs.Pass.3.Sg. + Gen.Sg. + Nom.Sg. + Partikel)
astrasyāsya prabhāveṇa paśubhartuḥ kathaṃ cana yathaitat saindhavaśiraḥ śarair eva dhanaṃjaya vṛddhakṣatre pataty eva tathā nītir vidhīyatām samasteṣv api lokeṣu triṣu vāsavanandana
Durch die Kraft dieser Waffe, oh Sohn des Herrn der Wesen [Indras], soll auf jede Weise dafür gesorgt werden, dass eben dieses Saindhava-Haupt, mit Pfeilen [geführt], genau in Vṛddhakṣatras [Schoß] fällt - in allen drei Welten [soll dies gelingen].“
Wort für Wort
astrasyāsya prabhāveṇa paśubhartuḥ kathaṃ cana yathaitat saindhavaśiraḥ śarair eva dhanaṃjaya
durch die Kraft dieser Waffe, oh Sohn des Herrn der Wesen, soll auf jede Weise dieses Saindhava-Haupt, mit Pfeilen [geführt] (Gen.Sg. + Instr.Sg. + Gen.Sg.Kompos. + Interr. + Partikel + Adv. + Nom.Sg.Kompos. + Instr.Pl. + Partikel + Vok.Sg.)
vṛddhakṣatre pataty eva tathā nītir vidhīyatām samasteṣv api lokeṣu triṣu vāsavanandana
genau in Vṛddhakṣatras [Schoß] fallen - in allen drei Welten soll dies gelingen (Lok.Sg. + Präs.3.Sg. + Partikel + Adv. + Nom.Sg. + Präs.Pass.Imper.3.Sg. + Lok.Pl. + Partikel + Lok.Pl. + Lok.Pl. + Vok.Sg.Kompos.)
ergriff Arjuna, von Eile erfüllt, jene Waffe, und trug das Haupt jenes Feindes zum Tor von Vṛddhakṣatras Einsiedelei - [eine Waffe] Indras Donnerkeil an Berührung gleich, mit einer göttlichen Zauberformel besprochen,
Wort für Wort
arjunas tvarayā yuktas tad astraṃ samupāśritaḥ
ergriff Arjuna, von Eile erfüllt, jene Waffe (Nom.Sg. + Instr.Sg. + Nom.Sg.Part. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg.Part.)
und trug das Haupt jenes Feindes zum Tor von Vṛddhakṣatras Einsiedelei - Indras Donnerkeil an Berührung gleich, mit göttlicher Formel besprochen (Akk.Sg.Kompos. + Impf.3.Sg. + Gen.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos.)
[Anm.: Dieser Apparatus-Halbvers nimmt das Ergebnis der im Folgenden ausführlich geschilderten Enthauptung und des Kopftransports vorwegnehmend zusammen.]
allen Ansturm ertragend, stets mit Duft und Girlanden verehrt - den einzigen, im Köcher ruhenden, furchtbaren, Indras Donnerkeil an Glanz gleichen, alles durchdringenden, stets mit Duft und Girlanden verehrten Pfeil, mit der Raudra-Waffe verbindend, wie es sich gebührt, [legte] der Kurunandana [ihn an].
allen Ansturm ertragend, stets mit Duft und Girlanden verehrt - den einzigen, im Köcher ruhenden, furchtbaren, Indras Donnerkeil an Glanz gleichen Pfeil (Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos.)
den alles durchdringenden, stets mit Duft und Girlanden verehrten [Pfeil], mit der Raudra-Waffe verbindend, wie es sich gebührt (Akk.Sg. + Adv. + Akk.Sg.Kompos. + Adv. + Instr.Sg.Kompos. + Ger. + Adv. + Nom.Sg.Kompos.)
sa tu gāṇḍīvanirmuktaḥ śaraḥ śyena ivāśugaḥ chittvā śiraḥ sindhupater utpapāta vihāyasam śakuntam iva vṛkṣāgrāt saindhavasya śiro 'harat
Er aber, der vom Gāṇḍīva abgeschossene Pfeil, schnell wie ein Falke, das Haupt des Sindhu-Herrschers abtrennend, stieg in den Luftraum empor und trug Saindhavas Haupt fort, wie [ein Falke] einen Vogel vom Wipfel eines Baumes.
Wort für Wort
sa tu gāṇḍīvanirmuktaḥ śaraḥ śyena ivāśugaḥ chittvā śiraḥ sindhupater utpapāta vihāyasam
er aber, der vom Gāṇḍīva abgeschossene Pfeil, schnell wie ein Falke, das Haupt des Sindhu-Herrschers abtrennend, stieg in den Luftraum empor (Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Ger. + Akk.Sg. + Gen.Sg.Kompos. + Perf.3.Sg. + Akk.Sg.)
śakuntam iva vṛkṣāgrāt saindhavasya śiro 'harat
und trug Saindhavas Haupt fort, wie einen Vogel vom Wipfel eines Baumes (Akk.Sg. + Partikel + Abl.Sg.Kompos. + Gen.Sg. + Akk.Sg. + Impf.3.Sg.)
pārtha pārtha śiro hy etad yathā neyān mahītalam tathā kuru kuruśreṣṭha vakṣye tasyāpi kāraṇam
„Pārtha, Pārtha, [führe] dieses Haupt so, dass es nicht auf den Erdboden falle! So handle, oh Bester der Kurus - ich werde dir auch den Grund dafür nennen.“
Wort für Wort
pārtha pārtha śiro hy etad yathā neyān mahītalam
Pārtha, Pārtha, dieses Haupt so, dass es nicht auf den Erdboden falle (Vok.Sg. + Vok.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Adv. + Opt.2.Sg. + Akk.Sg.)
tathā kuru kuruśreṣṭha vakṣye tasyāpi kāraṇam
so handle, oh Bester der Kurus - ich werde dir auch den Grund dafür nennen (Adv. + Imper.2.Sg. + Vok.Sg.Kompos. + Fut.1.Sg. + Gen.Sg. + Partikel + Akk.Sg.)
[Anm.: Der Apparatus enthält an dieser Stelle eine weitere offenbar fehlplatzierte Sprecherangabe ‚saṃjaya uvāca‘ mitten im Redefluss Kṛṣṇas, die - wie schon zuvor in diesem Kapitel - ohne Sinnbruch übergangen wird.]
Als er dessen Worte gehört hatte, [lenkte Arjuna] eilends durch die Zauberkraft seiner Waffe [das fliegende Haupt weiter],
Wort für Wort
śrutvā tu vacanaṃ tasya tvaramāṇo 'stramāyayā
als er dessen Worte gehört hatte, eilends durch die Zauberkraft seiner Waffe (Ger. + Partikel + Akk.Sg. + Gen.Sg. + Nom.Sg.Präs.Part. + Instr.Sg.Kompos.)
tvaramāṇo 'stramāyayā
eilend, durch die Zauberkraft der Waffe (Nom.Sg.Präs.Part. + Instr.Sg.Kompos.)
aharat tat punaś caiva śarair ūrdhvaṃ dhanaṃjayaḥ durhṛdām apraharṣāya suhṛdāṃ harṣaṇāya ca tiryag ūrdhvam adhaś caiva punar ūrdhvam athāpi ca dīrghakālam avāk caiva saṃprakrīḍann ivārjunaḥ
trug Dhanañjaya es mit Pfeilen weiter empor, den Übelgesinnten zum Verdruss und den Wohlgesinnten zur Freude; quer, aufwärts, abwärts, dann wieder aufwärts und lange Zeit auch niederwärts, wie spielend, [lenkte] Arjuna [das Haupt].
Wort für Wort
aharat tat punaś caiva śarair ūrdhvaṃ dhanaṃjayaḥ durhṛdām apraharṣāya suhṛdāṃ harṣaṇāya ca
trug Dhanañjaya es mit Pfeilen weiter empor, den Übelgesinnten zum Verdruss und den Wohlgesinnten zur Freude (Impf.3.Sg. + Akk.Sg. + Adv. + Partikel + Instr.Pl. + Adv. + Nom.Sg. + Gen.Pl. + Dat.Sg. + Gen.Pl. + Dat.Sg. + Partikel)
quer, aufwärts, abwärts, dann wieder aufwärts und lange Zeit auch niederwärts, wie spielend, lenkte Arjuna es (Adv. + Adv. + Adv. + Partikel + Adv. + Adv. + Adv. + Partikel + Partikel + Akk.Sg. + Adv. + Partikel + Nom.Sg.Präs.Part. + Partikel + Nom.Sg.)
tat sainyaṃ sarvato 'paśyan mahad āścaryam adbhutam prāpayat sa śiro yasmād yodhayann eva pārthivān
Jenes Heer sah von allen Seiten dieses gewaltige, staunenswerte Wunder, wie er, während er die Fürsten bekämpfte, das Haupt dorthin brachte, wohin er wollte.
Wort für Wort
tat sainyaṃ sarvato 'paśyan mahad āścaryam adbhutam
jenes Heer sah von allen Seiten dieses gewaltige, staunenswerte Wunder (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Adv. + Impf.3.Pl. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.)
prāpayat sa śiro yasmād yodhayann eva pārthivān
wie er, während er die Fürsten bekämpfte, das Haupt dorthin brachte, wohin er wollte (Impf.3.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Abl.Sg. + Nom.Sg.Präs.Part. + Partikel + Akk.Pl.)
Mit Pfeilen [die Feinde] zu einem Haufen zusammendrängend, kämpfte der Pāṇḍava zu jener Zeit zugleich gegen jene sechs großen Wagenkämpfer; da sahen wir dort, oh Bhārata, ein überaus gewaltiges Wunder: Er trug jenes Haupt hinaus, über die Grenzen von Samantapañcaka hinaus.
mit Pfeilen die Feinde zu einem Haufen zusammendrängend, kämpfte der Pāṇḍava zu jener Zeit gegen jene sechs großen Wagenkämpfer (Instr.Pl. + Ger. + Lok.Sg. + Lok.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Perf.3.Sg. + Akk.Pl. + Partikel + Nom.Sg. + Akk.Pl.Kompos.)
Jayadrathas Lotos-Antlitz [gleichsam] auf dem Röhrenschaft von Arjunas Pfeil, mit Blutwasser besprengt, sahen die Menschen darüber schweben, wie eine von einem Vidyādhara [Luftgeist] emporgeschleuderte einzelne Lotosblüte.
sahen die Menschen darüber schweben, wie eine von einem Vidyādhara emporgeschleuderte einzelne Lotosblüte (Nom.Sg.Part. + Instr.Pl. + Partikel + Adv. + Akk.Sg.Präs.Part. + Akk.Sg.Kompos. + Partikel + Akk.Sg.Kompos.)
Er, der Kirīṭamālin, vernichtete die Widersacher, wie der Götterkönig die Götterfeinde, wie der die Finsternis Vertreibende [die Sonne] die Finsternisse [vertreibt], nachdem er, der Standhafte, sein Gelübde vollständig erfüllt hatte,
Wort für Wort
sa devaśatrūn iva devarājaḥ kirīṭamālī vyadhamat sapatnān
er, der Kirīṭamālin, vernichtete die Widersacher, wie der Götterkönig die Götterfeinde (Nom.Sg. + Akk.Pl. + Partikel + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Impf.3.Sg. + Akk.Pl.)
wie der die Finsternis vertreibende [die Sonne] die Finsternisse, nachdem er, der Standhafte, sein Gelübde vollständig erfüllt hatte (Adv. + Akk.Pl. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Ger. + Nom.Sg.)
athābravīt keśavaṃ pāṇḍaveyaḥ kiyantam adhvānam idaṃ harāmi kimartham etan na nipātyam urvyāṃ kva ca prayātavyam idaṃ ca śaṃsa śaknomy ahaṃ yatra bhavān bravīti taṃ bhūmideśaṃ ca śiro vinetum
und sprach da zu Keśava: „Wie weit soll ich dieses [Haupt] noch tragen? Weshalb darf es nicht auf die Erde fallen? Und wohin soll es gebracht werden - sage mir das; ich vermag es, dieses Haupt in jene Gegend zu lenken, wohin du sprichst.“
und sprach da zu Keśava: wie weit soll ich dieses Haupt noch tragen? Weshalb darf es nicht auf die Erde fallen (Impf.3.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Präs.1.Sg. + Adv. + Akk.Sg. + Neg. + Akk.Sg. + Lok.Sg.)
kva ca prayātavyam idaṃ ca śaṃsa śaknomy ahaṃ yatra bhavān bravīti taṃ bhūmideśaṃ ca śiro vinetum
und wohin soll es gebracht werden - sage mir das; ich vermag es, dieses Haupt in jene Gegend zu lenken, wohin du sprichst (Interr. + Partikel + Nom.Sg.Ger. + Nom.Sg. + Partikel + Imper.2.Sg. + Präs.1.Sg. + Nom.Sg. + Adv. + Nom.Sg. + Präs.3.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Partikel + Akk.Sg. + Inf.)
Während er andächtig dasaß, ließ [Arjuna] das schwarzhaarige, mit Ohrringen geschmückte Haupt des Sindhu-Königs in seinen Schoß fallen; jenes in seinen Schoß gefallene, mit schönen Ohrringen geschmückte Haupt
während er andächtig dasaß, ließ er das schwarzhaarige, mit Ohrringen geschmückte Haupt des Sindhu-Königs in seinen Schoß fallen (Gen.Sg.Präs.Part. + Gen.Sg. + Adv. + Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg.Kompos. + Gen.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Lok.Sg. + Impf.3.Sg.)
tasyotsaṅge nipatitaṃ śiras tac cārukuṇḍalam
jenes in seinen Schoß gefallene, mit schönen Ohrringen geschmückte Haupt (Gen.Sg. + Lok.Sg. + Akk.Sg.Part. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Kompos.)
blieb dem König Vṛddhakṣatra, oh Bezwinger der Feinde, unbemerkt; als aber der weise Vṛddhakṣatra, sein Gebet beendet, sich erhob, fiel jenes Haupt plötzlich zu Boden.
Wort für Wort
vṛddhakṣatrasya nṛpater alakṣitam ariṃdama
blieb dem König Vṛddhakṣatra, oh Bezwinger der Feinde, unbemerkt (Gen.Sg. + Gen.Sg. + Nom.Sg.Part. + Vok.Sg.)
kṛtajapyasya tasyātha vṛddhakṣatrasya dhīmataḥ uttiṣṭhatas tat sahasā śiro 'gacchad dharātalam
als aber der weise Vṛddhakṣatra, sein Gebet beendet, sich erhob, fiel jenes Haupt plötzlich zu Boden (Gen.Sg.Kompos. + Gen.Sg. + Adv. + Gen.Sg. + Gen.Sg. + Gen.Sg.Präs.Part. + Nom.Sg. + Adv. + Nom.Sg. + Impf.3.Sg. + Akk.Sg.)
Als jenes des Königs Sohnes Haupt zu Boden gefallen war, oh Bezwinger der Feinde, da spaltete sich auch sein eigenes Haupt in hundert Teile; jenes Haupt fiel, in hundert Teile [gespalten], oh König, auf den Erdboden.
als jenes des Königs Sohnes Haupt zu Boden gefallen war, oh Bezwinger der Feinde, da spaltete sich auch sein eigenes Haupt in hundert Teile (Adv. + Gen.Sg. + Gen.Sg. + Lok.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Lok.Sg.Part. + Gen.Sg. + Partikel + Adv. + Nom.Sg. + Impf.3.Sg. + Vok.Sg.)
tac chiraḥ śatadhā rājan papāta pṛthivītale
jenes Haupt fiel, in hundert Teile gespalten, oh König, auf den Erdboden (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Adv. + Vok.Sg. + Perf.3.Sg. + Lok.Sg.Kompos.)
tato dṛṣṭvā vinihataṃ sindhurājaṃ jayadratham tato vinihate rājan sindhurāje kirīṭinā tamas tad vāsudevena saṃhṛtaṃ bharatarṣabha paścāj jñātaṃ mahīpāla tava putraiḥ sahānugaiḥ vāsudevaprayukteyaṃ māyeti nṛpasattama
Als sie so den erschlagenen Sindhu-König Jayadratha sahen - nachdem der Sindhu-König vom Kirīṭin erschlagen war, oh König, wurde jene von Vāsudeva [geschaffene] Finsternis wieder aufgehoben, oh Stier der Bharatas; erst danach erkannten, oh Herrscher der Erde, deine Söhne samt ihrem Gefolge, dass dies eine von Vāsudeva angewandte Zauberkunst gewesen war, oh Bester der Könige.
Wort für Wort
tato dṛṣṭvā vinihataṃ sindhurājaṃ jayadratham tato vinihate rājan sindhurāje kirīṭinā tamas tad vāsudevena saṃhṛtaṃ bharatarṣabha
als sie so den erschlagenen Sindhu-König Jayadratha sahen - nachdem der Sindhu-König vom Kirīṭin erschlagen war, wurde jene Finsternis von Vāsudeva aufgehoben, oh Stier der Bharatas (Adv. + Ger. + Akk.Sg.Part. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Adv. + Lok.Sg.Part. + Vok.Sg. + Lok.Sg. + Instr.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Instr.Sg. + Nom.Sg.Part. + Vok.Sg.Kompos.)
erst danach erkannten, oh Herrscher der Erde, deine Söhne samt ihrem Gefolge, dass dies eine von Vāsudeva angewandte Zauberkunst gewesen war, oh Bester der Könige (Adv. + Nom.Sg.Part. + Vok.Sg. + Gen.Sg. + Instr.Pl. + Instr.Pl.Kompos. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Partikel + Vok.Sg.Kompos.)
So wurde, oh König, dein Schwiegersohn Saindhava, nachdem er acht Akṣauhiṇīs [an Feinden] getötet hatte, von dem an Glanz unermesslichen Pārtha erschlagen; als deine Söhne, oh Herrscher der Männer, den erschlagenen Jayadratha sahen,
so wurde, oh König, dein Schwiegersohn Saindhava, nachdem er acht Akṣauhiṇīs getötet hatte, von dem an Glanz unermesslichen Pārtha erschlagen (Adv. + Nom.Sg. + Nom.Sg.Part. + Vok.Sg. + Instr.Sg.Kompos. + Akk.Pl. + Akk.Sg.Zahl. + Ger. + Nom.Sg. + Gen.Sg. + Nom.Sg.)
hataṃ jayadrathaṃ dṛṣṭvā tava putrā narādhipa
als deine Söhne, oh Herrscher der Männer, den erschlagenen Jayadratha sahen (Akk.Sg.Part. + Akk.Sg. + Ger. + Gen.Sg. + Nom.Pl. + Vok.Sg.)
karmaṇā tena pārthasya vismitāḥ sarvadevatāḥ sarvathā samare yasya goptā nityaṃ janārdanaḥ kathaṃ tasya jayo na syād iti bhūtāni menire
waren durch jene Tat des Pārtha alle Gottheiten in Erstaunen versetzt; ‚wie sollte dem, dessen Beschützer in der Schlacht stets, unter allen Umständen, Janārdana ist, nicht der Sieg zuteilwerden?‘ - so dachten die Wesen.
Wort für Wort
karmaṇā tena pārthasya vismitāḥ sarvadevatāḥ
waren durch jene Tat des Pārtha alle Gottheiten in Erstaunen versetzt (Instr.Sg. + Instr.Sg. + Gen.Sg. + Nom.Pl.Part. + Nom.Pl.Kompos.)
wie sollte dem, dessen Beschützer in der Schlacht stets Janārdana ist, nicht der Sieg zuteilwerden? - so dachten die Wesen (Adv. + Lok.Sg. + Gen.Sg. + Nom.Sg. + Adv. + Nom.Sg. + Interr. + Gen.Sg. + Nom.Sg. + Neg. + Opt.3.Sg. + Partikel + Nom.Pl. + Perf.3.Pl.)
etadarthaṃ śiras tasya cyāvayām āsa pāṇḍavaḥ syamantapañcakād bāhyaṃ śarair eva yathākramam kṛtvā tac ca mahat karma nihatya ca jayadratham astraṃ pāśupataṃ pārthaḥ saṃhartum upacakrame
Aus diesem Grund hatte der Pāṇḍava sein [Jayadrathas] Haupt mit Pfeilen der Reihe nach über die Grenzen von Syamantapañcaka hinaus fortgetragen; und nachdem er diese große Tat vollbracht und Jayadratha erschlagen hatte, begann der Pārtha, die Pāśupata-Waffe zurückzuziehen.
aus diesem Grund hatte der Pāṇḍava sein Haupt mit Pfeilen der Reihe nach über die Grenzen von Syamantapañcaka hinaus fortgetragen (Akk.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Gen.Sg. + Perf.3.Sg. + Nom.Sg. + Abl.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Instr.Pl. + Partikel + Adv.)
kṛtvā tac ca mahat karma nihatya ca jayadratham astraṃ pāśupataṃ pārthaḥ saṃhartum upacakrame
und nachdem er diese große Tat vollbracht und Jayadratha erschlagen hatte, begann der Pārtha, die Pāśupata-Waffe zurückzuziehen (Ger. + Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Ger. + Partikel + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg. + Inf. + Impf.3.Sg.)
saṃharaty api kaunteye tad astraṃ tatra bhārata vavau śītaḥ sugandhaś ca pavano hlādayann iva saṃhāraṃ ca pramokṣaṃ ca dṛṣṭvā tatra divaukasaḥ vismayaṃ paramaṃ jagmuḥ praśaśaṃsuś ca pāṇḍavam
Während der Kaunteya dort jene Waffe zurückzog, oh Bhārata, wehte ein kühler, duftender, gleichsam erquickender Wind; als die Himmelsbewohner dort das Entsenden und das Zurückziehen [der Waffe] sahen, gerieten sie in höchstes Erstaunen und priesen den Pāṇḍava.
Wort für Wort
saṃharaty api kaunteye tad astraṃ tatra bhārata vavau śītaḥ sugandhaś ca pavano hlādayann iva
während der Kaunteya dort jene Waffe zurückzog, oh Bhārata, wehte ein kühler, duftender, gleichsam erquickender Wind (Präs.3.Sg. + Partikel + Lok.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Adv. + Vok.Sg. + Perf.3.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg. + Nom.Sg.Präs.Part. + Partikel)
saṃhāraṃ ca pramokṣaṃ ca dṛṣṭvā tatra divaukasaḥ vismayaṃ paramaṃ jagmuḥ praśaśaṃsuś ca pāṇḍavam
als die Himmelsbewohner dort das Entsenden und Zurückziehen sahen, gerieten sie in höchstes Erstaunen und priesen den Pāṇḍava (Akk.Sg. + Partikel + Akk.Sg. + Partikel + Ger. + Adv. + Nom.Pl. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Perf.3.Pl. + Perf.3.Pl. + Partikel + Akk.Sg.)
So, nachdem der Held Dhanañjaya jene [sechs Beschützer] mit dieser Waffe bekämpft hatte, ließ der Pāṇḍava danach Jayadrathas Haupt herabfallen; wie jenes Haupt herabfiel, das sahen die Deinigen im Kampf - Śalya, Karṇa und Kṛpa, oh König, von dem Savyasācin [zuvor] betäubt.
so, nachdem der Held Dhanañjaya jene mit dieser Waffe bekämpft hatte, ließ der Pāṇḍava danach Jayadrathas Haupt herabfallen (Adv. + Instr.Sg. + Akk.Pl. + Nom.Sg. + Ger. + Nom.Sg. + Akk.Sg.Kompos. + Adv. + Perf.3.Sg. + Nom.Sg.)
wie jenes Haupt herabfiel, das sahen die Deinigen im Kampf - Śalya, Karṇa und Kṛpa, oh König, von dem Savyasācin betäubt (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Akk.Sg.Präs.Part. + Partikel + Perf.3.Pl. + Nom.Pl. + Lok.Sg. + Nom.Pl.Kompos. + Vok.Sg. + Nom.Pl.Part. + Instr.Sg.)
[Anm.: Diese Verse fassen, aus der Sicht der übrigen Kämpfer, den bereits geschilderten Vorgang der Enthauptung noch einmal in einer Art abschließendem Rückblick zusammen - ein im Apparatus dieses Kapitels wiederholt begegnendes Verfahren.]
Als sie den im Kampf erschlagenen Sindhu-König, den großen Wagenkämpfer, sahen, floss aus den Augen deiner Söhne vor Schmerz reichlich Wasser; vor Schmerz vergossen sie Tränen und verloren die Hoffnung auf den Sieg.
als sie den im Kampf erschlagenen Sindhu-König, den großen Wagenkämpfer, sahen, floss aus den Augen deiner Söhne vor Schmerz reichlich Wasser (Ger. + Partikel + Akk.Sg.Part. + Lok.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Gen.Pl. + Gen.Sg. + Abl.Pl. + Abl.Sg. + Akk.Sg. + Impf.3.Sg. + Akk.Sg.)
duḥkhād aśrūṇi mumucur nirāśāś cābhavañ jaye
vor Schmerz vergossen sie Tränen und verloren die Hoffnung auf den Sieg (Abl.Sg. + Akk.Pl. + Perf.3.Pl. + Nom.Pl. + Partikel + Impf.3.Pl. + Lok.Sg.)
tato jayadrathe rājan hate pārthena keśavaḥ dadhmau śaṅkhaṃ mahābāhur arjunaś ca paraṃtapaḥ tasmiṃs tu nihate vīre saindhave lokaviśrute praharṣam atulaṃ lebhe kṛṣṇaḥ pārthaś ca bhārata
Da, oh König, nachdem Jayadratha von Pārtha erschlagen war, bliesen der gewaltig-armige Keśava und der Feindebezwinger Arjuna ihre Muschelhörner; als jener in der Welt berühmte Held, Saindhava, erschlagen war, empfanden Kṛṣṇa und der Pārtha unvergleichliche Freude, oh Bhārata.
Wort für Wort
tato jayadrathe rājan hate pārthena keśavaḥ dadhmau śaṅkhaṃ mahābāhur arjunaś ca paraṃtapaḥ
da, oh König, nachdem Jayadratha von Pārtha erschlagen war, bliesen der gewaltig-armige Keśava und der Feindebezwinger Arjuna ihre Muschelhörner (Adv. + Lok.Sg. + Vok.Sg. + Lok.Sg.Part. + Instr.Sg. + Nom.Sg. + Perf.3.Sg. + Akk.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg.Kompos.)
tasmiṃs tu nihate vīre saindhave lokaviśrute praharṣam atulaṃ lebhe kṛṣṇaḥ pārthaś ca bhārata
als jener in der Welt berühmte Held, Saindhava, erschlagen war, empfanden Kṛṣṇa und der Pārtha unvergleichliche Freude, oh Bhārata (Lok.Sg. + Partikel + Lok.Sg.Part. + Lok.Sg. + Lok.Sg. + Lok.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Perf.Med.3.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Vok.Sg.)
bhīmaseno 'pi saṃgrāme bodhayann iva pāṇḍavam siṃhanādena mahatā pūrayām āsa rodasī bhīmaś ca vṛṣṇisiṃhaś ca yudhāmanyuś ca bhārata uttamaujāś ca vikrāntaḥ śaṅkhān dadhmuḥ pṛthak pṛthak
Auch Bhīmasena, gleichsam den Pāṇḍava im Kampf ankündigend, erfüllte mit einem gewaltigen Löwenbrüllen Himmel und Erde; Bhīma, und der Löwe der Vṛṣṇis [Kṛṣṇa], und Yudhāmanyu, oh Bhārata, und der tapfere Uttamaujas bliesen jeder für sich ihre Muschelhörner.
auch Bhīmasena, gleichsam den Pāṇḍava im Kampf ankündigend, erfüllte mit einem gewaltigen Löwenbrüllen Himmel und Erde (Nom.Sg. + Partikel + Lok.Sg. + Nom.Sg.Präs.Part. + Partikel + Akk.Sg. + Instr.Sg. + Instr.Sg. + Perf.3.Sg. + Akk.Dual.)
bhīmaś ca vṛṣṇisiṃhaś ca yudhāmanyuś ca bhārata uttamaujāś ca vikrāntaḥ śaṅkhān dadhmuḥ pṛthak pṛthak
Bhīma, und der Löwe der Vṛṣṇis, und Yudhāmanyu, oh Bhārata, und der tapfere Uttamaujas bliesen jeder für sich ihre Muschelhörner (Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg.Kompos. + Partikel + Nom.Sg. + Partikel + Vok.Sg. + Nom.Sg. + Partikel + Nom.Sg.Part. + Akk.Pl. + Perf.3.Pl. + Adv. + Adv.)
taṃ śrutvā tu mahānādaṃ dharmaputro yudhiṣṭhiraḥ saindhavaṃ nihataṃ mene phalgunena mahātmanā tato vāditraghoṣeṇa svān yodhān abhiharṣayan
Als er jenes gewaltige Getöse hörte, wusste Yudhiṣṭhira, der Sohn des Dharma, dass Saindhava von dem hochgesinnten Phalguna erschlagen war; da, seine eigenen Krieger mit dem Schall der Musikinstrumente ermutigend,
als er jenes gewaltige Getöse hörte, wusste Yudhiṣṭhira, der Sohn des Dharma, dass Saindhava von dem hochgesinnten Phalguna erschlagen war (Akk.Sg. + Ger. + Partikel + Akk.Sg. + Nom.Sg.Kompos. + Nom.Sg. + Akk.Sg. + Akk.Sg.Part. + Perf.Med.3.Sg. + Instr.Sg. + Instr.Sg.)
tato vāditraghoṣeṇa svān yodhān abhiharṣayan
da, seine eigenen Krieger mit dem Schall der Musikinstrumente ermutigend (Adv. + Instr.Sg.Kompos. + Akk.Pl. + Akk.Pl. + Nom.Sg.Präs.Part.)
wandte er sich im Kampf, kampfbegierig, gegen den Bhāradvāja [Droṇa]; unter dem Heer der Pāṇḍavas erhob sich [neuer Mut], da ihre Herzen von Freude erfüllt waren.
Wort für Wort
abhyavartata saṃgrāme bhāradvājaṃ yuyutsayā
wandte er sich im Kampf, kampfbegierig, gegen den Bhāradvāja (Impf.Med.3.Sg. + Lok.Sg. + Akk.Sg. + Instr.Sg.)
udapadyata sainyasya pāṇḍūnāṃ hṛṣṭacetasām
unter dem Heer der Pāṇḍavas erhob sich neuer Mut, da ihre Herzen von Freude erfüllt waren (Impf.Med.3.Sg. + Gen.Sg. + Gen.Pl. + Gen.Pl.Kompos.)
te tu sarvaprayatnena bhāradvājaṃ jighāṃsavaḥ saindhave nihate rājann ayudhyanta mahārathāḥ pāṇḍavās tu jayaṃ labdhvā saindhavaṃ vinihatya ca ayodhayaṃs tato droṇaṃ jayonmattās tatas tataḥ
Sie, mit aller Anstrengung entschlossen, den Bhāradvāja zu töten, kämpften, oh König, nachdem Saindhava erschlagen war, die großen Wagenkämpfer. Die Pāṇḍavas aber, nachdem sie den Sieg errungen und Saindhava erschlagen hatten, kämpften nun, vom Siegesrausch erfüllt, von allen Seiten gegen Droṇa.
Wort für Wort
te tu sarvaprayatnena bhāradvājaṃ jighāṃsavaḥ saindhave nihate rājann ayudhyanta mahārathāḥ
sie, mit aller Anstrengung entschlossen, den Bhāradvāja zu töten, kämpften, oh König, nachdem Saindhava erschlagen war, die großen Wagenkämpfer (Nom.Pl. + Partikel + Instr.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Nom.Pl. + Lok.Sg. + Lok.Sg.Part. + Vok.Sg. + Impf.3.Pl. + Nom.Pl.Kompos.)
pāṇḍavās tu jayaṃ labdhvā saindhavaṃ vinihatya ca ayodhayaṃs tato droṇaṃ jayonmattās tatas tataḥ
die Pāṇḍavas aber, nachdem sie den Sieg errungen und Saindhava erschlagen hatten, kämpften nun, vom Siegesrausch erfüllt, von allen Seiten gegen Droṇa (Nom.Pl. + Partikel + Akk.Sg. + Ger. + Akk.Sg. + Ger. + Partikel + Impf.3.Pl. + Adv. + Akk.Sg. + Nom.Pl.Kompos. + Adv. + Adv.)
Er, der Kirīṭamālin, vernichtete ringsum die Widersacher, wie der Götterkönig die Götterfeinde, wie der die Finsternis Vertreibende [die Sonne] die Finsternisse, nachdem der Held sein früheres Gelübde erfüllt hatte.
Wort für Wort
sa devaśatrūn iva devarājaḥ kirīṭamālī vyadhamat samantāt
er, der Kirīṭamālin, vernichtete ringsum die Widersacher, wie der Götterkönig die Götterfeinde (Nom.Sg. + Akk.Pl. + Partikel + Nom.Sg. + Nom.Sg. + Impf.3.Sg. + Adv.)
wie der die Finsternis vertreibende die Finsternisse, nachdem der Held sein früheres Gelübde erfüllt hatte (Adv. + Akk.Pl. + Nom.Sg.Part. + Nom.Sg.Kompos. + Akk.Sg. + Akk.Sg. + Ger. + Nom.Sg.)
Wer diese wohlvollbrachte Tat hier voller Hingabe hört, oh König, überwindet rasch einen unzeitigen Tod und erlangt allen Wohlstand.
Wort für Wort
etat sucaritaṃ rājan yaḥ śṛṇotīha bhaktitaḥ
wer diese wohlvollbrachte Tat hier voller Hingabe hört, oh König (Akk.Sg. + Akk.Sg. + Vok.Sg. + Nom.Sg. + Präs.3.Sg. + Adv. + Adv.)
apamṛtyuṃ jayaty āśu labhate sarvasaṃpadaḥ
überwindet rasch einen unzeitigen Tod und erlangt allen Wohlstand (Akk.Sg. + Präs.3.Sg. + Adv. + Präs.Med.3.Sg. + Akk.Sg.Kompos.)
[Anm.: Diese beiden Verse (im Apparatus mit der Sprecherangabe ‚vaiśaṃpāyana uvāca‘ versehen) sind eine für das Mahābhārata typische Phalaśruti-Einlage: hier durchbricht kurz die äußere Rahmenerzählung - Vaiśampāyanas Vortrag vor König Janamejaya - die innere Erzählebene von Saṃjayas Bericht an Dhṛtarāṣṭra.]