Kapitel 6: Vyūharacanā
Der zehnte Tag: Die Schlachtordnungen und Droṇas erster Ansturm
Saṃjaya beschreibt die Aufstellung des kaurava'schen Heeres unter Droṇas Führung (V.1-9) und die zuversichtliche Stimmung unter den Kriegern angesichts Karṇas Präsenz an der Spitze (V.10-14), sodann die Gegenformation der Pāṇḍavas unter Yudhiṣṭhira mit Kṛṣṇa und Arjuna an der Spitze (V.15-21). Nach einer Reihe unheilvoller Vorzeichen (V.23-29) entbrennt die Schlacht: Droṇa stürmt gegen das Pāṇḍava-Heer, wird von Dhṛṣṭadyumna und den Pāñcālas empfangen, erleidet einen Gegenschlag, sammelt sich und schlägt Dhṛṣṭadyumna und die Pāṇḍava-Streitmacht in die Flucht (V.30-43).
senāpatyaṃ tu saṃprāpya bhāradvājo mahārathaḥ / yuyutsur vyūhya sainyāni prāyāt tava sutaiḥ saha
Nachdem er die Heerführerschaft erlangt hatte, zog der große Wagenkämpfer, der Sohn des Bharadvāja [Droṇa], kampfbegierig, die Heere geordnet habend, zusammen mit deinen Söhnen aus.
Wort für Wort
senāpatyam tu saṃprāpya
die Heerführerschaft erlangt habend (Akk.Sg. + Ger.)
bhāradvājaḥ mahārathaḥ
der Sohn des Bharadvāja, der große Wagenkämpfer (Nom.Sg., Droṇa)
yuyutsuḥ
kampfbegierig (Nom.Sg.Desid.)
vyūhya sainyāni
die Heere geordnet habend (Ger. + Akk.Pl.)
prāyāt tava sutaiḥ saha
zog aus zusammen mit deinen Söhnen (3.Sg.Impf. + Instr.Pl. + Postposition)
[Anm.: V.1 bildet eine Einheit; Beginn der Schlachtordnungs-Beschreibung.]
madrās trigartāḥ sāmbaṣṭhāḥ pratīcyodīcyavāsinaḥ / śibayaḥ śūrasenāś ca śūdrāś ca maladaiḥ saha
Die Madras, Trigartas, zusammen mit den Ambaṣṭhas, die Bewohner des Westens und Nordens, die Śibis und Śūrasenas, und die Śūdras zusammen mit den Maladas,
Wort für Wort
madrāḥ trigartāḥ
die Madras, Trigartas (Nom.Pl.)
sāmbaṣṭhāḥ
zusammen mit den Ambaṣṭhas (Nom.Pl.)
pratīcyodīcyavāsinaḥ
die Bewohner des Westens und Nordens (Nom.Pl.)
śibayaḥ śūrasenāḥ ca
die Śibis und Śūrasenas (Nom.Pl.)
śūdrāḥ ca maladaiḥ saha
und die Śūdras zusammen mit den Maladas (Nom.Pl. + Instr.Pl. + Postposition)
[Anm.: V.6 bildet eine Einheit; Fortsetzung der Völkerliste bis V.7.]
Er, von leuchtender, gewaltiger Gestalt, seine eigenen Scharen erfreuend, mit dem großen Banner am Elefantengurt, erstrahlte mit einem der Sonne gleichen Glanz.
Wort für Wort
tasya dīptaḥ mahākāyaḥ
sein leuchtender, gewaltiger Körper/Gestalt (Gen.Sg. + Nom.Sg. + Nom.Sg.)
svāni anīkāni harṣayan
seine eigenen Scharen erfreuend (Akk.Pl. + Nom.Sg.Part.Kaus.)
hastikakṣyāmahāketuḥ
mit dem großen Banner am Elefantengurt (Nom.Sg., Bahuvrīhi)
babhau sūryasamadyutiḥ
erstrahlte mit der Sonne gleichem Glanz (3.Sg.Perf. + Nom.Sg.)
hṛṣṭāś ca bahavo yodhās tatrājalpanta saṃgatāḥ / na hi karṇaṃ raṇe dṛṣṭvā yudhi sthāsyanti pāṇḍavāḥ
Und viele erfreute Krieger, dort versammelt, sprachen: „Gewiss werden die Pāṇḍavas, wenn sie Karṇa in der Schlacht erblicken, im Kampf nicht standhalten.
Wort für Wort
hṛṣṭāḥ ca bahavaḥ yodhāḥ
und viele erfreute Krieger (Nom.Pl. je)
tatra ajalpanta saṃgatāḥ
dort versammelt sprachen (Adv. + 3.Pl.Impf. + Nom.Pl.)
na hi karṇam raṇe dṛṣṭvā
gewiss, Karṇa in der Schlacht erblickt habend (Neg.+Partikel + Akk.Sg. + Lok.Sg. + Ger.)
yudhi sthāsyanti pāṇḍavāḥ
werden im Kampf standhalten die Pāṇḍavas (Lok.Sg. + Fut.3.Pl. + Nom.Pl.)
[Anm.: V.11 bildet eine Einheit; die Erzählung geht hier unmittelbar in die zitierte Rede der Krieger über (CQ_OPEN, fortgesetzt bis V.13).]
karṇo hi samare śakto jetuṃ devān savāsavān / kim u pāṇḍusutān yuddhe hīnavīryaparākramān
Denn Karṇa ist fähig, im Kampf die Götter samt Vāsava [Indra] zu besiegen — wie viel mehr die Söhne Pāṇḍus im Kampf, die an Kraft und Tatkraft unterlegen sind?
Wort für Wort
karṇaḥ hi samare śaktaḥ
denn Karṇa ist fähig im Kampf (Nom.Sg. + Lok.Sg. + Nom.Sg.)
jetum devān savāsavān
zu besiegen die Götter samt Vāsava [Indra] (Inf. + Akk.Pl. + Akk.Pl.)
kim u pāṇḍusutān yuddhe
wie viel mehr die Söhne Pāṇḍus im Kampf (Partikel + Akk.Pl. + Lok.Sg.)
hīnavīryaparākramān
die an Kraft und Tatkraft unterlegen sind (Akk.Pl.)
[Anm.: V.12 bildet eine Einheit; Fortsetzung der zitierten Rede.]
bhīṣmeṇa tu raṇe pārthāḥ pālitā bāhuśālinā / tāṃs tu karṇaḥ śarais tīkṣṇair nāśayiṣyaty asaṃśayam
Von Bhīṣma, dem Starkarmigen, wurden die Söhne der Pṛthā [Pāṇḍavas] im Kampf verschont; sie aber wird Karṇa mit scharfen Pfeilen zweifellos vernichten.“
Wort für Wort
bhīṣmeṇa tu raṇe pārthāḥ
von Bhīṣma aber im Kampf die Söhne der Pṛthā (Instr.Sg. + Lok.Sg. + Nom.Pl.)
pālitā bāhuśālinā
verschont vom Starkarmigen (Nom.Pl.Part. + Instr.Sg.)
tān tu karṇaḥ śaraiḥ tīkṣṇaiḥ
sie aber Karṇa mit scharfen Pfeilen (Akk.Pl. + Nom.Sg. + Instr.Pl.)
nāśayiṣyati asaṃśayam
wird vernichten, zweifellos (Fut.3.Sg. + Adv.)
[Anm.: V.13 bildet eine Einheit; Abschluss der zitierten Rede der Krieger (CQ_CLOSE).]
Unsere Formation war von Droṇa in der 'Wagen'-Aufstellung (śakaṭa) angelegt; die Formation der Gegner, der Großmütigen, war die 'Reiher'-Aufstellung (krauñca), o König, angelegt, hocherfreut, vom Dharma-König [Yudhiṣṭhira], o Bhārata.
Wort für Wort
asmākam śakaṭavyūhaḥ
unsere 'Wagen'-Aufstellung (Gen.Pl. + Nom.Sg.)
droṇena vihitaḥ abhavat
war von Droṇa angelegt (Instr.Sg. + Nom.Sg.Part. + 3.Sg.Impf.)
pareṣām krauñcaḥ eva āsīt
die der Gegner war eben die 'Reiher'-Aufstellung (Gen.Pl. + Nom.Sg. + 3.Sg.Impf.)
vyūhaḥ rājan mahātmanām
die Formation, o König, der Großmütigen (Nom.Sg. + Vok.Sg. + Gen.Pl.)
prīyamāṇena vihitaḥ
angelegt vom Hocherfreuten (Instr.Sg.Part. + Nom.Sg.Part.)
dharmarājena bhārata
vom Dharma-König, o Bhārata (Instr.Sg. + Vok.Sg.)
[Anm.: V.15 bildet eine Einheit (dreigliedriger Vers a/c/e). Saṃjaya berichtet hier direkt an Dhṛtarāṣṭra ('unsere' = die kaurava'sche Seite); keine CQ-Markierung, da reine Rahmennarration.]
wie die entflammte Sonne (Adv. + Nom.Sg. + Nom.Sg.)
yugānte vai vasuṃdharām
am Ende des Zeitalters die Erde (Lok.Sg. + Partikel + Akk.Sg.)
[Anm.: V.18 bildet eine Einheit (nur a/c-Padas). Der Apparatseinschub *0047_01 ('so, o König, wurde das Bhārata-Heer von Arjuna versengt') und *0048_01 ('so wäre das leuchtende Banner des Weisen überall zu sehen') sind redundante Wiederholungen des Bildes und werden nicht übernommen.]
asyatām arjunaḥ śreṣṭho gāṇḍīvaṃ dhanuṣāṃ varam / vāsudevaś ca bhūtānāṃ cakrāṇāṃ ca sudarśanam
Unter den Bogenschützen [ist] Arjuna der Beste, unter den Bögen das Gāṇḍīva der vorzüglichste; und unter den Wesen Vāsudeva [Kṛṣṇa], und unter den Diskusscheiben das Sudarśana.
Wort für Wort
asyatām arjunaḥ śreṣṭhaḥ
unter den Bogenschützen [ist] Arjuna der Beste (Gen.Pl. + Nom.Sg. + Nom.Sg.)
gāṇḍīvam dhanuṣām varam
unter den Bögen das Gāṇḍīva das vorzüglichste (Nom.Sg. + Gen.Pl. + Nom.Sg.)
vāsudevaḥ ca bhūtānām
und unter den Wesen Vāsudeva (Nom.Sg. + Gen.Pl.)
cakrāṇām ca sudarśanam
und unter den Diskusscheiben das Sudarśana (Gen.Pl. + Nom.Sg.)
tato jātābhisaṃrambhau parasparavadhaiṣiṇau / avekṣetāṃ tadānyonyaṃ samare karṇapāṇḍavau
Dann blickten Karṇa und der Pāṇḍava [Arjuna], in Zorn geraten, gegenseitige Vernichtung wünschend, einander dort im Kampf an.
Wort für Wort
tataḥ jātābhisaṃrambhau
dann, in Zorn geraten (Adv. + Nom.Du.)
parasparavadhaiṣiṇau
gegenseitige Vernichtung wünschend (Nom.Du.)
avekṣetām tadā anyonyam
blickten dann einander an (3.Du.Impf.Med. + Adv. + Adv.)
samare karṇapāṇḍavau
im Kampf Karṇa und der Pāṇḍava [Arjuna] (Lok.Sg. + Nom.Du.)
[Anm.: V.22 bildet eine Einheit (nur a/c-Padas). Der Apparatseinschub *0049_01-04 (4 Zeilen: 'einander mit den Augen verbrennen wollend, im Kampf zornentbrannt, hervortretend, von großer Kraft, ihre festen Bögen schwingend; mit erhobener Standarte, der Beste der Wagenkämpfer, der Lehrer der Kurus und Pāṇḍus [Droṇa], stand an der Spitze der Schlacht') fügt eine ausmalende Erweiterung sowie einen thematisch abschweifenden Verweis auf Droṇa hinzu und wird nicht übernommen.]
Obwohl wolkenlos, regnete der Himmel Fleisch, Knochen und Blut; und Geier, Falken, Habichte, Reiher und Krähen zu Tausenden flogen da immer wieder über dein Heer, o König.
Wort für Wort
anabhre pravavarṣa dyauḥ
obwohl wolkenlos, regnete der Himmel (Lok.Sg. + 3.Sg.Perf. + Nom.Sg.)
māṃsāsthirudhirāṇi uta
Fleisch, Knochen und Blut (Akk.Pl.)
gṛdhrāḥ śyenāḥ baḍāḥ kaṅkāḥ
Geier, Falken, Habichte, Reiher (Nom.Pl.)
vāyasāḥ ca sahasraśaḥ
und Krähen zu Tausenden (Nom.Pl. + Adv.)
upari upari senām te
immer wieder über dein Heer (Adv. + Adv. + Akk.Sg. + Gen.Sg.)
tadā paryapatan nṛpa
flogen da, o König (Adv. + 3.Pl.Impf. + Vok.Sg.)
[Anm.: V.25 bildet eine Einheit (dreigliedriger Vers a/c/e).]
gomāyavaś ca prākrośan bhayadān dāruṇān ravān / akārṣur apasavyaṃ ca bahuśaḥ pṛtanāṃ tava / cikhādiṣanto māṃsāni pipāsantaś ca śoṇitam
Und Schakale schrien furchtbare, schreckliche Laute und umkreisten wiederholt dein Heer entgegen dem Sonnenlauf [ein Unglückszeichen], nach Fleisch zu fressen begierig und nach Blut dürstend.
Wort für Wort
gomāyavaḥ ca prākrośan
und Schakale schrien (Nom.Pl. + 3.Pl.Impf.)
bhayadān dāruṇān ravān
furchtbare, schreckliche Laute (Akk.Pl.)
akārṣuḥ apasavyam ca
und sie machten entgegen dem Sonnenlauf (3.Pl.Aor. + Akk.Sg.)
bahuśaḥ pṛtanām tava
wiederholt um dein Heer (Adv. + Akk.Sg. + Gen.Sg.)
cikhādiṣantaḥ māṃsāni
nach Fleisch zu fressen begierig (Nom.Pl.Desid. + Akk.Pl.)
pipāsantaḥ ca śoṇitam
und nach Blut dürstend (Nom.Pl.Desid. + Akk.Sg.)
[Anm.: V.26 bildet eine Einheit (dreigliedriger Vers a/c/e). Das Umkreisen entgegen dem Sonnenlauf (apasavya) gilt als böses Vorzeichen.]
Er, der große Bogenschütze von großem Glanz [Droṇa], rannte mit großer Geschwindigkeit gegen das gewaltige Heer der Pāṇḍavas an, Hunderte scharfer Pfeile verstreuend.
Wort für Wort
saḥ pāṇḍavānām mahatīm
er, der Pāṇḍavas gewaltiges (Nom.Sg. + Gen.Pl. + Akk.Sg.)
maheṣvāsaḥ mahādyutiḥ
der große Bogenschütze von großem Glanz (Nom.Sg. je)
vegena abhyadravat senām
rannte mit Geschwindigkeit gegen das Heer an (Instr.Sg. + 3.Sg.Impf. + Akk.Sg.)
tato divyāstravic chūro yājñasenir mahārathaḥ / abhinac charavarṣeṇa droṇānīkam anekadhā
Da durchbohrte der Held, der die göttlichen Waffen kannte, der große Wagenkämpfer, der Sohn des Yajñasena [Dhṛṣṭadyumna], Droṇas Heer an vielen Stellen mit einem Pfeilschauer.
Wort für Wort
tataḥ divyāstravit śūraḥ
da der Held, die göttlichen Waffen kennend (Adv. + Nom.Sg. + Nom.Sg.)
yājñaseniḥ mahārathaḥ
der Sohn des Yajñasena, der große Wagenkämpfer (Nom.Sg. je, Dhṛṣṭadyumna)
abhinat śaravarṣeṇa
durchbohrte mit einem Pfeilschauer (3.Sg.Impf. + Instr.Sg.)
Doch nachdem er Droṇas Pfeilschauer mit [eigenen] Pfeilschauern Stück für Stück abgewehrt hatte, tötete der Starke dann auch [viele der] Kurus des Heeres.
Wort für Wort
droṇasya śaravarṣaiḥ tu
doch Droṇas Pfeilschauer (Gen.Sg. + Instr.Pl. + Konj.)
śaravarṣāṇi bhāgaśaḥ
mit Pfeilschauern, Stück für Stück (Akk.Pl. + Adv.)
saṃnivārya tataḥ senām
abgewehrt habend, dann das Heer (Ger. + Adv. + Akk.Sg.)
kurūn api avadhīt balī
tötete auch die Kurus, der Starke (Akk.Pl. + Partikel + 3.Sg.Impf. + Nom.Sg.)
Dann fiel der starke Droṇa über das Heer der Pāṇḍavas her wie ein wirbelndes Feuerbrand-Rad, und dies erschien wie ein Wunder, o König.
Wort für Wort
atha paryapatat droṇaḥ
dann fiel Droṇa her (Adv. + 3.Sg.Impf. + Nom.Sg.)
pāṇḍavānām balam balī
über das Heer der Pāṇḍavas, der Starke (Gen.Pl. + Akk.Sg. + Nom.Sg.)
alātacakravat rājan
wie ein Feuerbrand-Rad, o König (Adv. + Vok.Sg.)
tat adbhutam iva abhavat
und dies erschien wie ein Wunder (Nom.Sg. + Nom.Sg. + Konj. + 3.Sg.Impf.)
[Anm.: V.42 bildet eine Einheit. Alātacakra: das kreisförmig geschwungene brennende Holzscheit, ein klassisches Bild für die blitzschnelle Rundum-Beweglichkeit eines Meisterkämpfers.]
Auf seinem vorzüglichen Wagen — einer himmelfahrenden Stadt gleich, nach der Kriegskunst gefertigt, mit im Wind flatterndem Banner, dröhnend, mit tänzelnden Pferden, mit kristallklarem, makellosem Feldzeichen, ein Versenger der Feinde — vernichtete er das feindliche Heer.
Wort für Wort
khacaranagarakalpam
einer himmelfahrenden Stadt gleich (Akk.Sg.)
kalpitam śāstradṛṣṭyā
nach der Kriegskunst gefertigt (Akk.Sg. + Instr.Sg.)
caladanilapatākam
mit im Wind flatterndem Banner (Akk.Sg.)
hrādinam valgitāśvam
dröhnend, mit tänzelnden Pferden (Akk.Sg. je)
sphaṭikavimalaketum
mit kristallklarem, makellosem Feldzeichen (Akk.Sg.)
tāpanam śātravāṇām
ein Versenger der Feinde (Akk.Sg. + Gen.Pl.)
rathavaram adhirūḍhaḥ
den vorzüglichen Wagen bestiegen habend (Akk.Sg. + Nom.Sg.Part.)
saṃjahāra arisenām
vernichtete das feindliche Heer (3.Sg.Impf. + Akk.Sg.)
[Anm.: V.43 bildet eine Einheit; Schlussvers des Kapitels, in einem abweichenden, längeren Versmaß (Triṣṭubh statt Anuṣṭubh) gehalten, wie es Kapitelabschlüsse im Epos oft markiert. Subjekt weiterhin Droṇa (aus V.42 fortgeführt).]