Kapitel 107: ṛgvede 1.107 · yajño devānāṃ pratyeti sumnamādityāso bhavatā mṛḷayantaḥ
Bitte um Gunst an die Ādityas und Götter
Kurzes Bittlied an die Ādityas und andere Götter um Wohlwollen und Schutz; der letzte Vers trägt den Kehrvers (Mitra, Varuṇa, Aditi, Sindhu, Erde, Himmel). Die Bedeutung von varivovit-tarā (1) ist nur erschließbar.
Die Verehrungshandlung der Götter geht dem Wohlwollen entgegen; ihr Ādityas, seid gnädig stimmend! / Eure zugewandte Gunst möge sich hierher wenden, die selbst aus der Enge heraus noch mehr Raum schaffend sein möge. [Anm.: aṃhoḥ cit auch 'selbst mehr als die Bedrängnis'; Ablativ mit Komparativ ist möglich, aber [?]]
Zu uns sollen die Götter mit Beistand kommen, gepriesen von den Sāman-Gesängen der Aṅgiras; / Indra mit den Indriya-Kräften, die Marut mit den Marut-Scharen, Aditi mit den Ādityas soll uns Schutz reichen.
tan na indrastad varuṇastadagnistadaryamā tat savitācano dhāt / tan no ... [Anm.: Saṃhitā-Text und Padapāṭha der Quelle stimmen an dieser Stelle nicht überein (verschoben oder gekürzt). Padapāṭha: tat naḥ indraḥ tat varuṇaḥ tat agniḥ tat aryamā tat savitā canaḥ dhāt tat naḥ mitraḥ varuṇaḥ mamahantām aditiḥ sindhuḥ pṛthivī uta dyauḥ]
Dies (gewähre) uns Indra, dies Varuṇa, dies Agni, dies Aryaman, dies möge Savitṛ als Wohlgefallen einsetzen. / Dies sollen uns Mitra und Varuṇa gewähren, Aditi, Sindhu, Erde und Himmel.