baḷ itthā tad vapuṣe dhāyi darśataṃ devasya bhargaḥ sahaso yato jani / yadīmupa hvarate sādhate matirṛtasya dhena anayanta sasrutaḥ
Wahrlich, so ist dies Sehenswerte als Erscheinung eingesetzt worden, des Gottes Glanz, von wo aus er aus Kraft geboren wurde. / Wenn der Lobgedanke sich zu ihm hinwendet [?], gelingt er; die strömenden Milchkühe des ṛta führten (ihn) herbei.
Nahrung ist die Erscheinung, speisereich; als steter liegt er an; das zweite (Mal) in den sieben freundlichen Müttern; / das dritte dieses Stiers, zum Melken, ihn, der zehnfach Bedachtsame, erzeugten die Frauen [Anm.: wohl die zehn Finger, plausibel].
Wort für Wort
pṛkṣaḥ
Nahrung, Sättigung (Nom. Sg.)
vapuḥ
Erscheinung, Gestalt (Nom. Sg. n.)
pitu-mān
speisereich (Nom. Sg. m.)
nityaḥ
stet (Nom. Sg. m.)
ā
an, bei (Präv.)
śaye
liegt (1./3. Sg. Med.)
dvitīyam
zweites (Akk. Sg. n.)
ā
zu, in (Präv.)
sapta-śivāsu
in den sieben Freundlichen (Lok. Pl.)
mātṛṣu
in den Müttern (Lok. Pl.)
tṛtīyam
drittes (Akk. Sg. n.)
asya
dieses (Gen. Sg.)
vṛṣabhasya
Stiers (Gen. Sg.)
dohase
zum Melken (Dat. Sg.)
daśa-pramatim
zehnfach Bedachtsamen, mit zehn Fürsorgen [?] (Akk. Sg. m.)
Als sie ihn aus dem Grund der mächtigen Gestalt des Büffels [?], die Herrschenden, mit Kraft, die Gönner, hervorholten, / da rieb ihn Mātariśvan hervor, der im Verborgenen (Befindliche), (nachdem er) dem alten Süßen nach aufgeschüttelt [?] hatte.
Wort für Wort
niḥ
heraus (Präv.)
yat
als, wenn
īm
ihn (īm)
budhnāt
aus dem Grund (Abl. Sg.)
mahiṣasya
des Büffels, des Mächtigen (Gen. Sg.)
varpasaḥ
der Gestalt (Abl. Sg.)
īśānāsaḥ
Herrschende (Nom. Pl.)
śavasā
mit Kraft (Instr. Sg.)
kranta
traten hervor / holten heraus [?] (3. Pl. Aor. Med.)
Als er vom höchsten (Ort) des Vaters ringsum geführt wird, steigt er zu den nahrungshungrigen Pflanzen in die Häuser hinauf [?]. / Als beide seine Geburt in Gang setzten, da wurde er sogleich der Jüngste, hell in Glut.
ādin mātṝrāviśad yāsvā śucirahiṃsyamāna urviyāvi vāvṛdhe / anu yat pūrvā aruhat sanājuvo ni navyasīṣvavarāsu dhāvate
Dann trat er in die Mütter ein, in denen der Helle, unverletzt, weithin heranwuchs. / Als er den früheren, seit alters Eilenden nachstieg, läuft er in die neueren, späteren hinab.
Dann wählen sie ihn zum Rufer bei den Himmelsvorstößen [?]; sich (ihm) verbindend streben sie ihm zu wie dem Bhaga. / Wenn er als Vielgepriesener die Götter durch Einsicht und Größe, den sterblichen Lobspruch allezeit zur Stärkung (herbei)führt [?].
vi yadasthād yajato vātacodito hvāro na vakvā jaraṇā anākṛtaḥ / tasya patman dakṣuṣaḥ kṛṣṇajaṃhasaḥ śucijanmano raja ā vyadhvanaḥ
Als der Verehrungswürdige, vom Wind angetrieben, sich ausbreitete, wie ein Krummer, Krummer, ungemacht [?], / auf dessen Flug, des Brennenden, mit schwarzer Spur, des rein Geborenen, (ist) der Luftraum bis zu den weiten Wegen [?].
ratho na yātaḥ śikvabhiḥ kṛto dyāmaṅgebhiraruṣebhirīyate / ādasya te kṛṣṇāso dakṣi sūrayaḥ śūrasyeva tveṣathādīṣate vayaḥ
Wie ein gefahrener Wagen, von Geschickten gefertigt, fährt er mit rötlichen Gliedern zum Himmel. / Dann brennen diese seine schwarzen Herren [?]; wie (vor) dem Helden weichen sie vor dem Ungestüm zurück, die Lebenskraft [?].
Denn durch dich, Agni, sind Varuṇa, der das Gesetz festhält, Mitra, Aryaman, die guten Geber, mächtig geworden [?]. / Als du ihnen nach Einsicht überall (als) der Allgegenwärtige, wie die Felge die Speichen, der Umfassende, geboren wurdest.
tvamagne śaśamānāya sunvate ratnaṃ yaviṣṭha devatātiminvasi / taṃ tvā nu navyaṃ sahaso yuvan vayaṃ bhagaṃ na kāremahiratna dhīmahi
Du, Agni, gibst dem Preisenden, dem Pressenden Schatz, Jüngster, (und) Götterdienst. / Dich, den Neuen, du Sohn der Kraft, du Junger, wollen wir wie Bhaga bei der Arbeit [?] bedenken, Herr großer Schätze.
asme rayiṃ na svarthaṃ damūnasaṃ bhagaṃ dakṣaṃ na papṛcāsi dharṇasim / raśmīnriva yo yamati janmanī ubhe devānāṃ śaṃsam ṛta ā ca sukratuḥ
Uns (gib) Reichtum wie einen wohlbestimmten, hausbegabten, den Bhaga (gleich) einer Tüchtigkeit, du mögest (uns) verbinden [?], Stütze [?]. / Der wie Zügel beide Geburten hält, das Lob der Götter im ṛta und (auch sonst), der Wohlweise.
uta naḥ sudyotmā jīrāśvo hotā mandraḥ śṛṇavaccandrarathaḥ / sa no neṣan neṣatamairamūro 'gnirvāmaṃ suvitaṃ vasyo acha
Und er, der gut Glänzende, mit raschen Rossen, der Rufer, der Erfreuende, mit dem glänzenden Wagen, soll uns hören. / Er soll uns führen mit den besten Führern, der Unverwirrte, Agni, zu Lieblichem, gutem Weg, Besserem.
astāvyagniḥ śimīvadbhirarkaiḥ sāmrājyāya prataraṃ dadhānaḥ / amī ca ye maghavāno vayaṃ ca mihaṃ na sūro atiniṣ ṭatanyuḥ
Agni ist besungen worden mit kraftvollen Liedern, indem er zur Oberherrschaft weiter (voran) trägt. / Und jene Freigebigen dort und wir (mögen) wie die Sonne den Nebel/Regen [?] überspannen [?].