divaścidasya varimā vi papratha indraṃ na mahnā pṛthivīcana prati / bhīmastuviṣmāñcarṣaṇibhya ātapaḥ śiśīte vajraṃ tejase na vaṃsagaḥ
Selbst des Himmels Weite breitete sich durch diesen aus; an Größe kommt ihm, Indra, nicht einmal die Erde gleich; / furchtbar, kraftvoll, für die Menschen ein Glühender, schärft er die Keule zur Schärfe wie ein Stier [sein Horn] [?].
so arṇavo na nadyaḥ samudriyaḥ prati gṛbhṇāti viśritā varīmabhiḥ / indraḥ somasya pītaye vṛṣāyate sanāt sa yudhma ojasā panasyate
Er nimmt wie eine Flut, dem Meer zugehörig, die auseinanderströmenden Ströme mit seinen Weiten entgegen; / Indra spielt den Stier zum Trinken des Soma; von jeher wird er, der Kämpfer, für seine Kraft bewundert.
tvaṃ tamindra parvataṃ na bhojase maho nṛmṇasya dharmaṇāmirajyasi / pra vīryeṇa devatāti cekite viśvasmā ugraḥ karmaṇe purohitaḥ
Du, Indra, wie jenen Berg zum Genießen, herrschst über die Stütze der großen Manneskraft [?]; / durch Heldenkraft trittst du hervor bei der Götterzusammenkunft [?]; der Gewaltige ist für jedes Werk voran gestellt.
sa id vane namasyubhirvacasyate cāru janeṣu prabruvāṇa indriyam / vṛṣā chandurbhavati haryato vṛṣā kṣemeṇa dhenāmmaghavā yadinvati
Er wird im Holz von den Verehrungswilligen mit Worten gerühmt, unter den Menschen die schöne Indra-Kraft verkündend; / der Stier wird zum wünschenswerten Verlangen, der Stier, wenn der Freigebige die Milchkuh [Anm.: dhenā auch 'Rede'] mit Wohlbehalt antreibt.
sa in mahāni samithāni majmanā kṛṇoti yudhma ojasā janebhyaḥ / adhā cana śrad dadhati tviṣīmata indrāya vajraṃ nighanighnate vadham
Er allein macht durch Wucht große Zusammenstöße, der Kämpfer, mit Kraft für die Menschen; / dann geben sie Vertrauen dem kraftstrahlenden Indra, der die Keule, den Todesschlag, wieder und wieder niederschlägt.
sa hi śravasyuḥ sadanāni kṛtrimā kṣmayā vṛdhāna ojasāvināśayan / jyotīṃṣi kṛṇvannavṛkāṇi yajyave 'va sukratuḥ sartavā apaḥ sṛjat
Denn er, ruhmsuchend, die künstlichen Wohnsitze auf der Erde, durch Kraft wachsend, vernichtend, Lichter machend, ungefährlich für den Verehrer, / der Weise ließ die Wasser herab zum Fließen.
dānāya manaḥ somapāvannastu te 'rvāñcā harī vandanaśrudā kṛdhi / yamiṣṭhāsaḥ sārathayo ya indra te na tvā ketāā dabhnuvanti bhūrṇayaḥ
Zum Geben sei dein Sinn, Somatrinker; die beiden Falben, uns zugewandt, du das Loblied Hörender, bring herbei; / die besten Zügelhalter, die deine Wagenlenker, Indra, die Eilenden: sie täuschen dich nicht [?].
aprakṣitaṃ vasu bibharṣi hastayoraṣāḷhaṃ sahastanvi śruto dadhe / āvṛtāso 'vatāso na kartṛbhistanūṣu te kratavaindra bhūrayaḥ
Unversiegliches Gut trägst du in den Händen; die unbesiegbare Kraft hast du dir, berühmt, am Leib angelegt; / deine Fähigkeiten, Indra, sind viele in den Leibern, wie von Grabenden umschlossene Brunnen [?].