Wie haben deine Leuchtenden, Agni, dem Āyu gegeben, mit Kraftgaben eifernd [?] — als sie beide in Kind und Nachkommen [Sicherheit] setzten; da ergötzten sich die Götter am Sāman (Gesang) der Ordnung. [Anm.: ubhe ,beide‘ unklar; evtl. beide Geschlechter der Menschen oder Himmel und Erde.]
bodhā me asya vacaso yaviṣṭha maṃhiṣṭhasya prabhṛtasya svadhāvaḥ / pīyati tvo anu tvo gṛṇāti vandāruste tanvaṃ vandeagne
Merke auf diese meine Rede, Jüngster, die freigebigste, dargebrachte, Herr der Eigenmacht: Einer schmäht, ein anderer preist; ich, der Verehrende, verehre deine Gestalt, Agni.
ye pāyavo māmateyaṃ te agne paśyanto andhaṃ duritādarakṣan / rarakṣa tān sukṛto viśvavedā dipsanta id ripavo nāha debhuḥ
Deine Beschützer, Agni, die den blinden [?] Māmateya sahen und vor Unheil bewahrten — diese hat der Wohltäter, der Allkundige beschützt; die schädigen Wollenden, die Trugmenschen, haben nichts gegen sie vermocht.
yo no agne ararivānaghāyurarātīvā marcayati dvayena / mantro guruḥ punarastu so asmā anu mṛkṣīṣṭa tanvaṃ duruktaiḥ
Wer uns, Agni, geizig, Böses sinnend, feindselig mit Doppelzüngigkeit verletzt: der Spruch laste schwer auf ihm zurück; er möge sich selbst den Leib mit den bösen Worten bestreichen [?].
Oder auch wer, Kräftiger, als Wissender [?], als Sterblicher den Sterblichen mit Doppelzüngigkeit verletzt: davor beschütze, Gepriesener, den Preisenden, Agni; niemals gib uns dem Unheil preis.