Der Reine, Läuternde, Wunderbare will die Weihehandlung mit Süßem netzen; Narāśaṃsa, dreimal vom Himmel her, der Gott unter den Göttern, verehrenswert.
Die Streu ausbreitend, mit den gereichten Löffeln, bei der schönen Weihehandlung, lege ich die den Göttern am besten Raum gebende (Streu) für Indra als weit ausgebreiteten Schutz.
Wort für Wort
stṛṇānāsaḥ
ausbreitend (Nom. Pl. m.)
yata-srucaḥ
mit gereichten Löffeln (Nom. Pl. m.)
barhiḥ
Streu (Akk. Sg.)
yajñe
bei der Weihehandlung (Lok. Sg.)
su-adhvare
bei der schönen Zeremonie (Lok. Sg.)
vṛñje
ich lege / schneide (1. Sg. Med.)
devavyacaḥ-tamam
die den Göttern am meisten Raum Gebende (Akk. Sg. n.)
Auseinander sollen sich tun, die das ṛta Mehrenden, zum Herankommen für die Götter, die großen, reinigenden, vielbegehrten Türen, die göttlichen, unversperrten.
Zwei Rufer, göttlich, weise, mit erfreuender Zunge, lobend, sollen diese unsere Weihehandlung verehren, die heute zum Ziel führende, den Himmel berührende.
Die Reine, unter den Göttern eingesetzt, Hotrā bei den Marut, Bhāratī, Iḷā, Sarasvatī: sie sollen auf die große Streu [Anm.: PP verbindet „mahī barhiḥ“ als ein Token] sich setzen, die Verehrungswürdigen.
Wort für Wort
śuciḥ
die Reine (Nom. Sg. f.)
deveṣu
unter den Göttern (Lok. Pl.)
arpitā
eingesetzt (Nom. Sg. f.)
hotrā
Hotrā (Nom. Sg.)
marut-su
bei den Marut (Lok. Pl.)
bhāratī
Bhāratī (Nom. Sg.)
iḷā
Iḷā (Nom. Sg.)
sarasvatī
Sarasvatī (Nom. Sg.)
mahī barhiḥ
die Große, Streu (Nom. Sg. f. + Akk. Sg., ein PP-Token)
tan nasturīpamadbhutaṃ puru vāraṃ puru tmanā / tvaṣṭāpoṣāya vi ṣyatu rāye nābhā no asmayuḥ
Dies, unser Wunderbares, Schnelles, viel Begehrenswertes: viel (davon) soll Tvaṣṭṛ aus eigenem (Antrieb) zur Gedeihen [?] loslösen, uns zum Reichtum, (er,) unser wohlgesinnter Nabel [?].
Selbst (dich) frei lassend, o Herr des Holzes, verehre die Götter. Agni soll die Darbringungen süß machen, der Gott unter den Göttern, der Kluge. [Anm.: vanaspati = „Herr des Holzes“, hier wohl der Opferpfosten, plausibel.]
Dem mit Pūṣan Begabten, dem mit Marut Begabten, dem Allgott, dem Vāyu, svāhā, dem, dessen Zittern im Gāyatra-(Vers) ist [?], bereitet die Darbringung für Indra.