Śrī Śuka sprach: Einst, nachdem er in dem großen Fluss gebadet und seine täglichen notwendigen Verrichtungen erledigt hatte, setzte er sich, die heilige Silbe (oṁ) murmelnd, für drei Muhūrtas ans Ufer des Wassers.
Wort für Wort
śrī-śukaḥ uvāca
Śrī Śuka sprach (Nom. + 3.Sg.Perf.)
ekadā
einst (Adv.)
tu
aber, nun (Partikel)
mahā-nadyām
im großen Fluss (Lok.)
kṛta-abhiṣeka-naiyamika-avaśyakaḥ
nachdem er gebadet und die täglichen notwendigen Pflichten vollzogen hatte (Nom. Adj.)
brahma-akṣaram
die heilige Silbe/das Praṇava (Akk.)
abhigṛṇānaḥ
murmelnd, rezitierend (Nom. Part. Präs.)
muhūrta-trayam
für drei Muhūrtas (Akk. der Zeitdauer)
udaka-ante
am Rand des Wassers (Lok.)
upaviveśa
er setzte sich (3.Sg. Perf.)
muhūrta-traya = drei Muhūrtas, ca. 2,4 Stunden; mahā-nadī bezeichnet traditionell den Fluss Gaṇḍakī.
Während das Wasser von ihr getrunken wurde, erhob sich genau in diesem Moment, nicht weit entfernt, das alle Welt erschreckende Gebrüll des brüllenden Löwen.
Wort für Wort
tayā
von ihr (Instr.)
pepīyamāne
während getrunken wurde (Lok. Abs., Präs.Pass.Part.)
tam upaśrutya sā mṛga-vadhūḥ prakṛti-viklavā cakita-nirīkṣaṇā sutarām api hari-bhayābhiniveśa-vyagra-hṛdayā pāriplava-dṛṣṭir agata-tṛṣā bhayāt sahasaivoccakrāma.
Als sie dies hörte, sprang jene Hirschkuh – von Natur aus stets furchtsam, mit erschrecktem Blick, ihr Herz durch die Vertiefung in die Furcht vor dem Löwen noch mehr beunruhigt, mit hin und her irrenden Augen, den Durst noch nicht gestillt – aus Angst ganz plötzlich empor.
Wort für Wort
tam
jenes [Gebrüll] (Akk.)
upaśrutya
nachdem sie gehört hatte (Absolutiv)
sā
jene (Nom. f.)
mṛga-vadhūḥ
die Hirschkuh, wörtl. "Gattin des Rehs" (Nom.)
prakṛti-viklavā
von Natur aus furchtsam (Nom. Adj.)
cakita-nirīkṣaṇā
mit erschrecktem Blick (Nom. Adj., Bahuvrīhi)
sutarām api
sogar noch mehr (Adv.)
hari-bhaya-abhiniveśa-vyagra-hṛdayā
deren Herz von der Vertiefung in die Furcht vor dem Löwen beunruhigt war (Nom. Adj., Bahuvrīhi)
Als sie, hochträchtig, emporsprang, glitt der Fötus – vor großer Furcht vorzeitig herausgeglitten – aus dem Mutterschoß heraus und fiel in die Strömung.
tat-prasavotsarpaṇa-bhaya-khedāturā sva-gaṇena viyujyamānā kasyāñcid daryāṁ kṛṣṇa-sārasatī nipapātātha ca mamāra.
Von jener Frühgeburt, dem Sprung und der Furcht erschöpft und leidend, von ihrer eigenen Herde getrennt, fiel die schwarze Hirschkuh in irgendeine Höhle und starb daraufhin.
Als aber der königliche Weise Bharata dieses hilflose, verstoßene Hirschkälbchen erblickte, das von der Strömung fortgetragen wurde, brachte er es, wie ein Verwandter von Mitleid bewegt, mit dem Gedanken "seine Mutter ist tot" zur Einsiedelei mit.
tasya ha vā eṇa-kuṇaka uccair etasmin kṛta-nijābhimānasyāhar-ahas tat-poṣaṇa-pālana-lālana-prīṇanānudhyānenātma-niyamāḥ saha-yamāḥ puruṣa-paricaryādaya ekaikaśaḥ katipayenāhar-gaṇena viyujyamānāḥ kila sarva evodavasan.
Durch die tägliche, immer intensivere Beschäftigung mit dem Ernähren, Beschützen, Liebkosen und Erfreuen dieses Hirschkälbchens, das er ganz als sein Eigenes ansah, gingen bei ihm im Laufe weniger Tage – wahrlich – nach und nach alle seine persönlichen Regeln, zusammen mit den Yamas und dem Dienst am Höchsten, gänzlich verloren.
Wort für Wort
tasya
von jenem (Gen.)
ha vā
wahrlich (Partikel)
eṇa-kuṇake
im Hirschkälbchen (Lok.)
uccaiḥ
in hohem Maße (Adv.)
etasmin
in diesem (Lok.)
kṛta-nija-abhimānasya
der es als sein Eigenes betrachtet hatte (Gen. Adj.)
ahaḥ-ahaḥ
Tag für Tag (Adv.)
tat-poṣaṇa-pālana-lālana-prīṇana-anudhyānena
durch beständiges Sinnen auf dessen Ernährung, Schutz, Liebkosung und Erfreuung (Instr.)
ātma-niyamāḥ
die persönlichen (religiösen) Regeln (Nom. Pl.)
saha-yamāḥ
zusammen mit den Yamas (Nom. Pl. Adj.)
puruṣa-paricaryā-ādayaḥ
der Dienst an der (Höchsten) Person und dergleichen (Nom. Pl.)
eka-ekaśaḥ
einer nach dem anderen (Adv.)
katipayena ahar-gaṇena
durch eine geringe Anzahl von Tagen (Instr.)
viyujyamānāḥ
sich trennend, verloren gehend (Nom. Pl. Part.Präs.Pass.)
aho batāyaṁ hariṇa-kuṇakaḥ kṛpaṇa īśvara-ratha-caraṇa-paribhramaṇa-rayeṇa sva-gaṇa-suhṛd-bandhubhyaḥ parivarjitaḥ śaraṇaṁ ca mopasādito mām eva mātā-pitarau bhrātṛ-jñātīn yauthikāṁś caivopeyāya nānyaṁ kañcana veda mayy ati-visrabdhaś cāta eva mayā mat-parāyaṇasya poṣaṇa-pālana-prīṇana-lālanam anasūyunānuṣṭheyaṁ śaraṇyopekṣā-doṣa-viduṣā.
Ach, wehe! Dieses hilflose Hirschkälbchen wurde durch den raschen Umlauf des Rades vom Wagen der Zeit von seiner eigenen Herde, seinen Freunden und Verwandten getrennt und hat bei mir Zuflucht gefunden; einzig mich hat es zu Mutter und Vater, zu Brüdern und Verwandten sowie zur eigenen Herde gemacht, und es kennt niemand anderen. Es vertraut mir völlig; eben deshalb muss ich, der ich den Fehler kenne, einen Schutzsuchenden zu vernachlässigen, für dieses, das sich ganz auf mich verlässt, ohne jeden Neid Ernährung, Schutz, Erfreuung und Liebkosung ausführen.
Wort für Wort
aho bata
ach, wehe (Interjektion)
ayam
dieses (Nom.)
hariṇa-kuṇakaḥ
das Hirschkälbchen (Nom.)
kṛpaṇaḥ
hilflos (Nom. Adj.)
īśvara-ratha-caraṇa-paribhramaṇa-rayeṇa
durch die Geschwindigkeit des Umlaufs des Wagenrades des Herrn/der Zeit (Instr.)
sva-gaṇa-suhṛt-bandhubhyaḥ
von der eigenen Herde, Freunden und Verwandten (Abl. Pl.)
parivarjitaḥ
getrennt, beraubt (Nom. PPP)
śaraṇam ca
und Zuflucht (Akk.)
mā
bei mir (Akk. Kurzform)
upasāditaḥ
erlangt habend (Nom. PPP)
mām eva
nur mich (Akk.)
mātā-pitarau
Mutter und Vater (Akk. Dual)
bhrātṛ-jñātīn
Brüder und Verwandte (Akk. Pl.)
yauthikān
die zur Herde Gehörigen (Akk. Pl.)
ca eva
und auch (Partikel)
upeyāya
hat erlangt, gemacht zu (3.Sg. Perf.)
na anyam kañcana
niemand anderen (Akk.)
veda
kennt (3.Sg. Perf. mit Präsensbedeutung)
mayi
in mir, auf mich (Lok.)
ati-visrabdhaḥ
voll Vertrauen (Nom. Adj.)
ca
und (Partikel)
ataḥ eva
eben deshalb (Adv.)
mayā
von mir (Instr.)
mat-parāyaṇasya
für das, das ganz auf mich angewiesen ist (Gen. Adj.)
poṣaṇa-pālana-prīṇana-lālanam
Ernährung, Schutz, Erfreuung, Liebkosung (Akk.)
anasūyunā
von einem, der ohne Neid ist (Instr.)
anuṣṭheyam
ist auszuführen (Gerundivum)
śaraṇya-upekṣā-doṣa-viduṣā
von einem, der den Fehler kennt, einen Schutzsuchenden zu vernachlässigen (Instr.)
[Anm.: īśvara-ratha-caraṇa-paribhramaṇa-rayeṇa – wörtlich "durch die Geschwindigkeit des Umlaufs des Rades vom Wagen des Herrn"; hier metonymisch für das unaufhaltsame Rad der Zeit/des Schicksals gedeutet, wie im Kommentar üblich.]
nūnaṁ hy āryāḥ sādhava upaśama-śīlāḥ kṛpaṇa-suhṛda evaṁ-vidhārthe svārthān api gurutarān upekṣante.
Wahrlich, edle, tugendhafte Menschen, die von Natur aus zur Gelassenheit neigen und Freunde der Hilflosen sind, vernachlässigen um einer solchen Sache willen sogar ihre eigenen, noch so gewichtigen Interessen.
Wort für Wort
nūnam
wahrlich, gewiss (Adv.)
hi
denn, ja (Partikel)
āryāḥ
die Edlen (Nom. Pl.)
sādhavaḥ
die Tugendhaften (Nom. Pl.)
upaśama-śīlāḥ
die von Natur zur Ruhe/Entsagung geneigt sind (Nom. Pl. Adj.)
iti kṛtānuṣaṅga āsana-śayanāṭana-snānāśanādiṣu saha mṛga-jahunā snehānubaddha-hṛdaya āsīt.
So an es gebunden, war sein Herz beim Sitzen, Liegen, Wandern, Baden, Essen und dergleichen, zusammen mit dem jungen Hirsch, durch Zuneigung gefesselt.
Wort für Wort
iti
so (Partikel)
kṛta-anuṣaṅgaḥ
der eine Anhänglichkeit entwickelt hatte (Nom. Adj.)
āsana-śayana-aṭana-snāna-āśana-ādiṣu
beim Sitzen, Liegen, Wandern, Baden, Essen usw. (Lok. Pl.)
saha mṛga-jahunā
zusammen mit dem jungen Hirsch (Instr.)
sneha-anubaddha-hṛdayaḥ
dessen Herz von Zuneigung gefesselt war (Nom. Adj.)
kuśa-kusuma-samit-palāśa-phala-mūlodakāny āhariṣyamāṇo vṛkasālā-vṛkādibhyo bhayam āśaṁsamāno yadā saha hariṇa-kuṇakena vanaṁ samāviśati.
Wenn er, um Kuśa-Gras, Blumen, Feuerholz, Blätter, Früchte, Wurzeln und Wasser zu holen, zusammen mit dem Hirschkälbchen den Wald betrat, während er Furcht vor Wölfen, Hunden und dergleichen hegte …
Wort für Wort
kuśa
Kuśa-Gras (Kompositumteil)
kusuma
Blumen (Kompositumteil)
samit
Brennholz (Kompositumteil)
palāśa
Blätter (Kompositumteil)
phala-mūla
Früchte und Wurzeln (Kompositumteil)
udakāni
und Wasser (Akk. Pl.)
āhariṣyamāṇaḥ
im Begriff zu holen (Nom. Fut.Part.)
vṛkasālā-vṛka-ādibhyaḥ
vor Wölfen, Hunden und dergleichen (Abl. Pl.)
bhayam
Furcht (Akk.)
āśaṁsamānaḥ
hegend, erwartend (Nom. Part.Präs.)
yadā
wenn (Adv.)
saha hariṇa-kuṇakena
zusammen mit dem Hirschkälbchen (Instr.)
vanam
den Wald (Akk.)
samāviśati
betritt (3.Sg. Präs.)
Dieser Vers bildet syntaktisch einen Nebensatz, der sich erst in Vers 13 zum Hauptsatz fortsetzt.
pathiṣu ca mugdha-bhāvena tatra tatra viṣakta-mati-praṇaya-bhara-hṛdayaḥ kārpaṇyāt skandhenodvahati evam utsaṅga urasi cādhāyopalālayan mudaṁ paramām avāpa.
… und wenn er es auf den Wegen wegen seines kindlich-unschuldigen Wesens hier und dort, sein Herz von der Last zärtlicher Liebe erfüllt, aus liebevoller Schwäche auf der Schulter trägt – so, es bald auf dem Schoß, bald an der Brust haltend und liebkosend, empfand er höchste Freude.
Wort für Wort
pathiṣu
auf den Wegen (Lok. Pl.)
ca
und (Partikel)
mugdha-bhāvena
durch das kindlich-unschuldige Wesen (Instr.)
tatra tatra
hier und dort (Adv.)
viṣakta-mati
dessen Denken angehaftet war (Kompositumteil)
praṇaya-bhara-hṛdayaḥ
dessen Herz mit der Last der Liebe beladen war (Nom. Adj.)
Wenn er – während ein rituelles Werk noch ausgeführt wurde – selbst mitten darin immer wieder aufstand, um nach ihm zu sehen, dann sprach der Herr des Landes ihm mit heiterem Sinn Segenswünsche zu: "Möge es dir, mein Kind, in jeder Hinsicht wohl ergehen."
Wort für Wort
kriyāyām
während des Ritus (Lok.)
nirvartyamānāyām
der ausgeführt wurde (Lok. Part.Präs.Pass.)
antarāle
mittendrin, in der Unterbrechung (Lok.)
api
selbst, sogar (Partikel)
utthāya utthāya
wiederholt aufstehend (Absolutiv, wiederholt)
yadā
wenn (Adv.)
enam
dieses [das Kälbchen] (Akk.)
abhicakṣīta
erblickte (3.Sg. Optativ)
tarhi vāva
dann eben (Adv.)
saḥ
er (Nom.)
varṣa-patiḥ
der Herr des Landes [Bharata] (Nom.)
prakṛti-sthena
mit ruhigem, zufriedenem (Instr. Adj.)
manasā
mit dem Sinn (Instr.)
tasmai
für dieses (Dat.)
āśiṣaḥ
Segenswünsche (Akk. Pl.)
āśāste
spricht aus, wünscht (3.Sg. Präs.)
svasti
Wohlergehen (Indeklinabel)
stāt
möge sein (3.Sg. Präkativ)
vatsa
o Kind (Vok.)
te
dir (Dat.)
sarvataḥ
in jeder Hinsicht (Adv.)
iti
so (Partikel)
varṣa-patiḥ, wörtl. "Herr des Erdteils/Landstrichs", bezeichnet hier Bharata als König.
anyadā bhṛśam udvigna-manā naṣṭa-draviṇa iva kṛpaṇaḥ sakaruṇam ati-tarṣeṇa hariṇa-kuṇaka-viraha-vihvala-hṛdaya-santāpas tam evānuśocan kila kaśmalaṁ mahad abhirambhita iti hovāca.
Ein andermal, als sein Geist überaus beunruhigt war – wie ein Armer, der sein Vermögen verloren hat –, kläglich vor überaus starker Sehnsucht, das Herz von der Qual der Trennung vom Hirschkälbchen ganz erschüttert, klagte er, nur an dieses denkend, und, in große Verblendung geraten, sprach er wahrlich so:
Wort für Wort
anyadā
ein andermal (Adv.)
bhṛśam
sehr, heftig (Adv.)
udvigna-manāḥ
dessen Geist beunruhigt war (Nom. Adj.)
naṣṭa-draviṇaḥ iva
wie einer, der sein Vermögen verloren hat (Nom. + Partikel)
kṛpaṇaḥ
ein Armer, Elender (Nom.)
sakaruṇam
kläglich, mitleiderregend (Adv.)
ati-tarṣeṇa
durch überaus starkes Verlangen (Instr.)
hariṇa-kuṇaka-viraha-vihvala-hṛdaya-santāpaḥ
dessen Herzensqual durch die Trennung vom Hirschkälbchen erschüttert war (Nom. Adj.)
api bata sa vai kṛpaṇa eṇa-bālako mṛta-hariṇī-suto 'ho mamānāryasya śaṭha-kirāta-mater akṛta-sukṛtasya kṛta-visrambha ātma-pratyayena tad avigaṇayan sujana ivāgamiṣyati.
"Ach, wird wohl jenes arme Hirschkind, der Sohn der toten Hirschkuh, das mir – dem Niederträchtigen, dessen Sinn dem eines betrügerischen Wilden gleicht, der keine verdienstvollen Taten vollbracht hat – sein Vertrauen geschenkt hat, im Glauben, ich sei wie es selbst, all dies nicht beachtend, wie ein guter Mensch zurückkehren?"
Wort für Wort
api bata
ach, wehe (Interjektion)
saḥ vai
jenes gewiss (Nom.)
kṛpaṇaḥ
das arme (Nom. Adj.)
eṇa-bālakaḥ
Hirschkind (Nom.)
mṛta-hariṇī-sutaḥ
der Sohn der toten Hirschkuh (Nom. Adj.)
aho
ach (Interjektion)
mama
meiner (Gen.)
anāryasya
des Unedlen (Gen. Adj.)
śaṭha-kirāta-mateḥ
dessen Sinn dem eines betrügerischen Wilden gleicht (Gen. Adj.)
akṛta-sukṛtasya
der keine guten Taten vollbracht hat (Gen. Adj.)
kṛta-visrambhaḥ
der Vertrauen gefasst hat (Nom. Adj.)
ātma-pratyayena
durch den Glauben, [ich sei] wie es selbst (Instr.)
tat avigaṇayan
dies nicht beachtend (Nom. Part.Präs.)
sujanaḥ iva
wie ein guter Mensch (Nom. + Partikel)
āgamiṣyati
wird zurückkommen (3.Sg. Fut.)
ātma-pratyayena wörtl. "durch das Vertrauen auf sich selbst", d.h. aufgrund der Gleichsetzung Bharatas mit sich selbst [?].
api ca na vṛkaḥ sālā-vṛko 'nyatamo vā naika-cara eka-caro vā bhakṣayati.
"Oder frisst es wohl nicht gerade ein Wolf, ein wilder Hund oder ein anderes Tier – sei es eines, das im Rudel jagt, oder eines, das allein umherstreift?"
nimlocati ha bhagavān sakala-jagat-kṣemodayas trayy-ātmādyāpi mama na mṛga-vadhū-nyāsa āgacchati.
"Der Erhabene [die Sonne], der das Wohlergehen des ganzen Universums mehrt und dessen Wesen die drei Veden sind, geht schon unter, und noch immer ist das mir von der Hirschmutter anvertraute Junge nicht zurückgekehrt."
"Wird wohl das Hirschprinzchen, das keine verdienstvollen Taten vollbracht hat, wiederkommen und mich erfreuen, indem es durch mancherlei liebliche, anmutige, dem jungen Hirsch eigene Spiele die Unzufriedenheit seiner Artgenossen vertreibt?"
durch mancherlei anmutige, anzuschauende, dem Hirschjungen eigene Spiele (Instr. Pl.)
asantoṣam
die Unzufriedenheit (Akk.)
svānām
der eigenen Artgenossen (Gen. Pl.)
apanudan
vertreibend (Nom. Part.Präs.)
hariṇa-rāja-kumāraḥ, wörtl. "Hirsch-Königssohn": Bharata bezeichnet das Kälbchen liebevoll-scherzhaft als Prinz, da er es wie einen eigenen Sohn behandelt.
"Beim Spielen, wenn ich mit geschlossenen Augen einen vorgetäuschten Meditationszustand vorspiele, kommt es, vor Liebeszorn immer wieder scheu, herbei und reibt sich mit der weichen, tropfengleichen Spitze seiner Hörnchen an mir."
Wort für Wort
kṣvelikāyām
beim Spielen, Scherzen (Lok.)
mām
mich (Akk.)
mṛṣā-samādhinā
durch eine vorgetäuschte Versenkung (Instr.)
āmīlita-dṛśam
mit geschlossenen Augen (Akk. Adj.)
prema-saṁrambheṇa
durch Liebeszorn, -erregung (Instr.)
cakita-cakitaḥ
immer wieder scheu (Nom. Adj.)
āgatya
herangekommen (Absolutiv)
pṛṣat-aparuṣa-viṣāṇa-agreṇa
mit der tropfenweich-sanften Spitze der Hörner (Instr.)
"Wenn das auf das Kuśa-Gras gelegte Opfergut verunreinigt wurde und ich es deswegen tadle, sitzt es, ganz von Furcht ergriffen, sein Spiel sogleich einstellend, mit vollkommen gebändigten Sinnen da, wie der Sohn eines Weisen."
Wort für Wort
āsādita-haviṣi
das dargebrachte Opfergut (Lok. Abs., Teil)
barhiṣi
auf dem Kuśa-Gras (Lok.)
dūṣite
verunreinigt wurde (Lok. Part.Perf.Pass., Lok. Abs.)
mayā
von mir (Instr.)
upālabdhaḥ
getadelt (Nom. PPP)
bhīta-bhītaḥ
höchst furchtsam (Nom. Adj.)
sapadi
sogleich (Adv.)
uparata-rāsaḥ
dessen Spiel eingestellt ist (Nom. Adj.)
ṛṣi-kumāravat
wie der Sohn eines Weisen (Adv.)
avahita-karaṇa-kalāpaḥ
dessen Gesamtheit der Sinne gebändigt ist (Nom. Adj.)
kiṁ vā are ācaritaṁ tapas tapasvinyānayā yad iyam avaniḥ savinaya-kṛṣṇa-sāra-tanaya-tanutara-subhaga-śivatamākhara-khura-pada-paṅktibhir draviṇa-vidhurāturasya kṛpaṇasya mama draviṇa-padavīṁ sūcayanty ātmānaṁ ca sarvataḥ kṛta-kautukaṁ dvijānāṁ svargāpavarga-kāmānāṁ deva-yajanaṁ karoti.
"Oder, wehe, welche Buße hat wohl diese büßende Erde verrichtet, dass sie mit den zierlichen, sanften, überaus glücksverheißenden Reihen der weichen Hufspuren des demütigen jungen schwarzen Hirsches mir, dem um sein Vermögen betrübten Elenden, den Weg zu diesem Vermögen weist und sich zugleich, von allen Seiten festlich geschmückt, zum Opferplatz für die nach Himmel oder Erlösung strebenden Brāhmaṇen macht?"
Wort für Wort
kim vā
oder was (Frage)
are
he!, ei! (Interjektion)
ācaritam tapaḥ
vollbrachte Buße (Nom.)
tapasvinyā anayā
von dieser büßenden [Erde] (Instr.)
yat
dass, weil (Konjunktion)
iyam avaniḥ
diese Erde (Nom.)
sa-vinaya-kṛṣṇa-sāra-tanaya
des demütigen jungen schwarzen Hirsches (Kompositumteil, Gen.-Sinn)
mit den Reihen der weichen Hufabdrücke (Instr. Pl.)
draviṇa-vidhura-āturasya
der vom Vermögensverlust gequält ist (Gen. Adj.)
kṛpaṇasya mama
mir, dem Elenden (Gen.)
draviṇa-padavīm
den Weg zum Vermögen (Akk.)
sūcayanti
zeigt an, weist (3.Sg. Präs.)
ātmānam ca
und sich selbst (Akk.)
sarvataḥ kṛta-kautukam
von allen Seiten geschmückt, festlich (Akk. Adj.)
dvijānām svarga-apavarga-kāmānām
für die nach Himmel und Erlösung verlangenden Zweifachgeborenen (Gen. Pl.)
deva-yajanam
zum Opferplatz für die Götter (Akk.)
karoti
macht (3.Sg. Präs.)
"tapasvinī" (büßende Erde) ist hier rhetorisch-ironisch gebraucht: die Erde erscheint Bharata so glückverheißend berührt, als hätte sie selbst Askese geübt, um dies zu verdienen.
"Oder beschützt etwa jener erhabene Mond, der den Elenden liebevoll zugetan ist, aus Mitleid dieses Hirschjunge, dessen Mutter aus Furcht vor dem Löwen starb und das von seiner Einsiedelei abgeirrt ist?"
Wort für Wort
api svit
ob wohl (Partikel)
asau bhagavān
jener erhabene (Nom.)
uḍu-patiḥ
der Mond, "Herr der Sterne" (Nom.)
enam
dieses (Akk.)
mṛga-pati-bhayāt
aus Furcht vor dem Löwen (Abl.)
mṛta-mātaram
dessen Mutter gestorben ist (Akk. Adj.)
mṛga-bālakam
das Hirschjunge (Akk.)
sva-āśrama-paribhraṣṭam
das von der eigenen Einsiedelei abgeirrt ist (Akk. Adj.)
kiṁ vātmaja-viśleṣa-jvara-dava-dahana-śikhābhir upatapyamāna-hṛdaya-sthala-nalinīkaṁ mām upasṛta-mṛgī-tanayaṁ śiśira-śāntānurāga-guṇita-nija-vadana-salilāmṛtamaya-gabhastibhiḥ svadhayatīti ca.
"Oder erquickt er [der Mond] mich vielleicht, dessen Herzens-Lotus von den Flammen des Fiebers der Trennung vom eigenen Sohn versengt wird – mich, zu dem ja der Sohn der Hirschkuh Zuflucht genommen hatte – mit seinen kühlen, friedvollen, von Liebe durchdrungenen, nektargleichen Strahlen, die wie das Wasser seines eigenen Mundes sind?"
Wort für Wort
kim vā
oder ob (Frage)
ātma-ja
vom eigenen Sohn (Kompositumteil)
viśleṣa
Trennung (Kompositumteil)
jvara
Fieber (Kompositumteil)
dava-dahana-śikhābhiḥ
durch die Flammen des Waldbrandes (Instr. Pl.)
upatapyamāna
versengt werdend (Part.Präs.Pass.)
hṛdaya-sthala-nalinīkam
dessen Herzensstätte einem Lotus gleicht (Akk. Adj.)
mām
mich (Akk.)
upasṛta-mṛgī-tanayam
zu dem der Sohn der Hirschkuh Zuflucht genommen hat (Akk. Adj.)
So, das Herz von unerfüllbaren Wünschen gequält, durch das äußere Erscheinen eines Hirschjungen von den früher begonnenen eigenen Handlungen [des Yoga] abgebracht, geriet jener yogaübende Büßer, so vom Beginnen des Yoga und von den Merkmalen der Verehrung des Erhabenen abgelenkt – wie sollte es sonst auch möglich sein, dass eine so tiefe, kaum aufzugebende Zuneigung zu einem Hirschkälbchen, einem Wesen anderer Gattung, unmittelbar zum Hindernis der höchsten Vollkommenheit wurde? – so geriet über den königlichen Weisen Bharata, dessen Yoga-Beginnen durch dieses Hindernis vereitelt war, der, ganz der Ernährung, Beschützung, Erfreuung und Liebkosung des jungen Hirsches hingegeben, sein eigenes Selbst nicht beachtete, wie eine Schlange, die unversehens in ein Mauseloch gerät, die unüberwindliche, schrecklich rasch heranstürmende Zeit des Todes.
Wort für Wort
evam
in dieser Weise (Adv.)
aghaṭamāna-manoratha-ākula-hṛdayaḥ
dessen Herz von unerfüllbaren Wunschvorstellungen gequält war (Nom. Adj.)
mṛga-dāraka-ābhāsena
durch die äußere Erscheinung eines Hirschjungen (Instr.)
sva-ārabdha-karmaṇā
durch die von ihm selbst früher begonnene Handlung (Instr.)
yoga-ārambhaṇataḥ
vom Beginnen des Yoga (Abl.)
vibhraṁśitaḥ
abgebracht, zu Fall gebracht (Nom. PPP)
saḥ yoga-tāpasaḥ
jener yogaübende Büßer (Nom.)
bhagavat-ārādhana-lakṣaṇāt ca
und von den Merkmalen der Verehrung des Erhabenen (Abl.)
katham itarathā
wie [sollte es] sonst [sein] (rhetorische Frage)
jāti-antare
in einer anderen Gattung (Lok.)
eṇa-kuṇake
zu einem Hirschkälbchen (Lok.)
āsaṅgaḥ
die Anhänglichkeit, Zuneigung (Nom.)
sākṣāt
unmittelbar, direkt (Adv.)
niḥśreyasa-pratipakṣatayā
als Widerpart zum höchsten Heil (Instr.)
prāk-parityakta-dustyaja-hṛdaya-abhijātasya
dessen früher aufgegebene, schwer aufzugebende leibliche Söhne (Gen. Adj.)
tasya evam
von diesem so (Gen. + Adv.)
antarāya-vihata-yoga-ārambhaṇasya
dessen Yoga-Beginnen durch dieses Hindernis zunichtegemacht war (Gen. Adj.)
durch die ständige Beschäftigung mit dem Ernähren, Beschützen, Erfreuen und Liebkosen des jungen Hirsches (Instr.)
avigaṇayataḥ
der [sein eigenes Selbst] nicht beachtete (Gen. Part.Präs.)
ātmānam
sein eigenes Selbst (Akk.)
ahiḥ iva
wie eine Schlange (Nom. + Partikel)
ākhu-bilam
das Mauseloch (Akk.)
duratikramaḥ kālaḥ
die unüberwindliche Zeit (Nom.)
karāla-rabhasaḥ
von schrecklicher Geschwindigkeit (Nom. Adj.)
āpadyata
geriet, kam über (ihn) (3.Sg. Impf.)
Äußerst komplexer, mehrfach verschachtelter Satz mit einem rhetorischen Einschub (katham itarathā ... āsaṅgaḥ, "wie könnte es sonst sein ..."); die Übersetzung löst die Verschachtelung zugunsten der Lesbarkeit leicht auf, ohne den Sinn zu verändern.
tadānīm api pārśva-vartinam ātmajam ivānuśocantam abhivīkṣamāṇo mṛga evābhiniveśita-manā visṛjya lokam imaṁ saha mṛgeṇa kalevaraṁ mṛtam anu na mṛta-janmānusmṛtir itaravan mṛga-śarīram avāpa.
Da er in jenem Augenblick den an seiner Seite befindlichen Hirsch, der wie ein eigener Sohn um ihn trauerte, anblickte, seinen Geist ganz auf den Hirsch versenkt, verließ er, den Hirsch vor Augen, diese Welt; und nach dem Tod seines Leibes erlangte er, ohne – wie es sonst bei anderen der Fall ist – die Erinnerung an sein Leben zu verlieren, einen Hirschkörper.
Wort für Wort
tadānīm api
gerade zu jener Zeit (Adv.)
pārśva-vartinam
den an seiner Seite Befindlichen (Akk.)
ātma-jam iva
wie den eigenen Sohn (Akk. + Partikel)
anuśocantam
trauernd (Akk. Part.Präs.)
abhivīkṣamāṇaḥ
anblickend (Nom. Part.Präs.)
mṛge eva
eben auf den Hirsch (Lok.)
abhiniveśita-manāḥ
dessen Geist versenkt war (Nom. Adj.)
visṛjya
nachdem er verlassen hatte (Absolutiv)
lokam imam
diese Welt (Akk.)
saha mṛgeṇa
zusammen mit dem Hirsch (Instr.)
kalevaram
den Leib (Akk.)
mṛtam anu
nach dessen Tod (Postposition mit Akk.)
na itaravat
nicht wie bei anderen (Adv. mit Negation)
mṛta-janma-anusmṛtiḥ
die Erinnerung an [sein früheres] Leben (Nom.)
mṛga-śarīram
einen Hirschkörper (Akk.)
avāpa
erlangte (3.Sg. Perf.)
"na ... itaravat" (doppelte Negation/Vergleich): anders als gewöhnlich sterbende Wesen behielt Bharata im neuen Körper die Erinnerung an sein früheres Leben.
tatrāpi ha vā ātmano mṛgatva-kāraṇaṁ bhagavad-ārādhana-samīhānubhāvenānusmṛtya bhṛśam anutapyamāna āha.
Auch dort erinnerte er sich wahrlich, kraft der Wirkung seines früheren Bemühens um die Verehrung des Erhabenen, an die Ursache seines eigenen Hirschseins, und, sich heftig grämend, sprach er:
Wort für Wort
tatra api
auch dort (Adv.)
ha vā
wahrlich (Partikel)
ātmanaḥ
seines eigenen (Gen.)
mṛgatva-kāraṇam
die Ursache des Hirschseins (Akk.)
bhagavat-ārādhana-samīhā-anubhāvena
durch die Kraft des früheren Bemühens um die Verehrung des Erhabenen (Instr.)
aho kaṣṭaṁ bhraṣṭo 'ham ātmavatām anupathād yad-vimukta-samasta-saṅgasya vivikta-puṇyāraṇya-śaraṇasyātmavata ātmani sarveṣām ātmanāṁ bhagavati vāsudeve tad-anuśravaṇa-manana-saṅkīrtanārādhanānusmaraṇābhiyogenāśūnya-sakala-yāmena kālena samāveśitaṁ samāhitaṁ kārtsnyena manas tat tu punar mamābudhasyārān mṛga-sutam anu parisusrāva.
"Ach, welch ein Elend! Ich bin vom Pfad der Selbstbeherrschten abgefallen – ich, dessen Geist, gänzlich frei von jeder Bindung, der in einem abgeschiedenen, heiligen Wald Zuflucht gesucht hatte, der selbstbeherrscht war und der durch das unablässige Bemühen um Hören, Nachdenken, Besingen, Verehren und beständiges Erinnern an Ihn – an den Höchsten Selbst aller Selbste, den Erhabenen Vāsudeva – mit jeder Zeitspanne davon erfüllt, seinen Geist gänzlich darauf gerichtet und darin gefestigt hatte: eben dieser mein Geist floss nun wieder, von mir Toren, aus der Ferne zu einem Hirschjungen hin."
Wort für Wort
aho kaṣṭam
ach, welch ein Elend (Interjektion)
bhraṣṭaḥ aham
gefallen bin ich (Nom. + PPP)
ātma-vatām
der Selbstbeherrschten (Gen. Pl.)
anupathāt
vom Pfad (Abl.)
yat
welcher, dessen (Relativpronomen)
vimukta-samasta-saṅgasya
dessen jede Bindung aufgegeben war (Gen. Adj.)
vivikta-puṇya-araṇya-śaraṇasya
der in einem abgeschiedenen heiligen Wald Zuflucht gesucht hatte (Gen. Adj.)
So, mit verborgener innerer Ernüchterung, verließ er seine Hirschkuh-Mutter und kehrte vom Berg Kālañjara wieder zum heiligen Ort des Erhabenen zurück, zum Śālagrāma, der Einsiedelei des Pulastya und Pulaha, die den friedvollen, von Natur zur Ruhe geneigten Weisen lieb und teuer ist.
Wort für Wort
iti evam
so, auf diese Weise (Adv.)
nigūḍha-nirvedaḥ
dessen [innere] Entsagung verborgen war (Nom. Adj.)
visṛjya
nachdem er verlassen hatte (Absolutiv)
mṛgīm mātaram
die Hirschkuh-Mutter (Akk.)
punaḥ
wieder (Adv.)
bhagavat-kṣetram
zum heiligen Ort des Erhabenen (Akk.)
upaśama-śīla-muni-gaṇa-dayitam
der den friedvollen, von Natur ruhigen Weisen lieb ist (Akk. Adj.)
tasminn api kālaṁ pratīkṣamāṇaḥ saṅgāc ca bhṛśam udvigna ātma-sahacaraḥ śuṣka-parṇa-tṛṇa-vīrudhā vartamāno mṛgatva-nimittāvasānam eva gaṇayan mṛga-śarīraṁ tīrthodaka-klinnam utsasarja.
Auch dort, auf das Ende seiner Zeit wartend und heftig ängstlich hinsichtlich jeder Gesellschaft, von dürren Blättern, Gras und Kräutern lebend, mit der Überseele als einzigem Gefährten, gab er, einzig das Ende der Ursache seines Hirschseins erwartend, seinen von heiligem Wasser benetzten Hirschkörper auf.
Wort für Wort
tasmin api
auch dort (Lok.)
kālam
die [rechte] Zeit (Akk.)
pratīkṣamāṇaḥ
erwartend (Nom. Part.Präs.)
saṅgāt ca
und vor Gesellschaft (Abl.)
bhṛśam
sehr (Adv.)
udvignaḥ
ängstlich, beunruhigt (Nom. Adj.)
ātma-sahacaraḥ
dessen Begleiter das Selbst (die Überseele) war (Nom. Adj.)
śuṣka-parṇa-tṛṇa-vīrudhā
von trockenen Blättern, Gras und Kräutern (Instr.)