etena hi divo maṇḍala-mānaṁ tad-vida upadiśanti yathā dvi-dalayor niṣpāvādīnāṁ te antareṇāntarikṣaṁ tad-ubhaya-sandhitam
Dadurch lehren fürwahr die darin Kundigen das Maß der Himmelskugel: So wie bei den beiden Hälften von [Samen] wie der Niṣpāva-Bohne der Zwischenraum zwischen ihnen die Verbindungsstelle beider Hälften ist, [so ist auch der Zwischenraum (Antarikṣa) die Verbindung zwischen den beiden Halbkugeln von Erde und Himmel].
Wort für Wort
etena
dadurch (Instr.Sg.)
hi
fürwahr, denn
divaḥ
des Himmels (Gen.Sg.)
maṇḍala-mānam
das Maß der Kugel/Scheibe (Akk.Sg.)
tat-vidaḥ
die dies Kundigen (Nom.Pl.)
upadiśanti
sie lehren (3.Pl.Präs.)
yathā
so wie
dvi-dalayoḥ
der zwei Hälften (Gen.Du.)
niṣpāva-ādīnām
von [Samen] wie der Niṣpāva-Bohne (Gen.Pl.)
te
diese (zwei) (Nom.Du.)
antareṇa
dazwischen (Adv./Präp.)
antarikṣam
der Zwischenraum, die Atmosphäre (Nom.Sg.)
tad-ubhaya-sandhitam
die Verbindungsstelle von beiden (Nom.Sg.)
antareṇa steht hier mit Genitiv statt des klassischen Akkusativs; in später Prosa nicht unüblich [?]. Vergleich mit einer gespaltenen Hülsenfrucht (niṣpāva).
In dessen Mitte befindlich erhitzt der erhabene Tapana, der Herr derer, die Hitze aussenden, mit seiner Glut die drei Welten und erleuchtet sie mit seinem eigenen Licht. Er, indem er mit den Bewegungen, die man Udagayana (Nordwendung), Dakṣiṇāyana (Südwendung) und Vaiṣuvata (Äquatordurchgang) nennt - Bewegungen von Langsamkeit, Schnelligkeit und Gleichmaß -, entsprechend der festgesetzten Opferzeit in Positionen des Aufstiegs, Abstiegs und der Mitte gelangt, [und zwar] in den Tierkreiszeichen beginnend mit Makara (Steinbock), bewirkt Tage und Nächte, die lang, kurz und gleich sind.
Wort für Wort
yat-madhya-gataḥ
der in dessen Mitte befindliche (Nom.Sg.m., Part.)
bhagavān
der Erhabene, Mächtige (Nom.Sg.)
tapatām patiḥ
der Herr der Hitze-Erzeugenden (Nom.Sg.)
tapanaḥ
die Sonne, "der Erhitzer" (Nom.Sg.)
ātapena
durch Glut, Hitze (Instr.Sg.)
tri-lokīm
die drei Welten (Akk.Sg.)
pratapati
erhitzt (3.Sg.Präs.)
avabhāsayati
erleuchtet (3.Sg.Präs., Kausativ)
ātma-bhāsā
mit eigenem Licht (Instr.Sg.)
saḥ eṣaḥ
eben dieser (Nom.Sg.)
udagayana-dakṣiṇāyana-vaiṣuvata-saṁjñābhiḥ
mit den Bezeichnungen Udagayana, Dakṣiṇāyana, Vaiṣuvata (Instr.Pl.)
māndya-śaighrya-samānābhiḥ
mit [Bewegungen von] Langsamkeit, Schnelligkeit und Gleichheit (Instr.Pl.)
gatibhiḥ
durch Bewegungen (Instr.Pl.)
ārohaṇa-avarohaṇa-samāna-sthāneṣu
in Positionen des Aufstiegs, Abstiegs und der Mitte (Lok.Pl.)
yathā-savanam
gemäß der [rituellen] Opferzeit (Adv.)
abhipadyamānaḥ
gelangend, eintretend (Nom.Sg., Part.Präs.Med.)
makara-ādiṣu rāśiṣu
in den Tierkreiszeichen, beginnend mit Makara/Steinbock (Lok.Pl.)
ahaḥ-rātrāṇi
Tage und Nächte (Akk.Pl.)
dīrgha-hrasva-samānāni
lange, kurze und gleiche (Akk.Pl., Adj.)
vidhatte
bewirkt, ordnet an (3.Sg.Präs.Med.)
Langer, verschachtelter Nominalsatz (Prosa-Sūtra-Stil); die Instrumentale māndya-śaighrya-samānābhiḥ und udagayana-... -saṁjñābhiḥ sind attributiv auf gatibhiḥ bezogen.
yadā meṣa-tulayor vartate tadāho-rātrāṇi samānāni bhavanti yadā vṛṣabhādiṣu pañcasu ca rāśiṣu carati tadāhāny eva vardhante hrasati ca māsi māsy ekaikā ghaṭikā rātriṣu
Wenn die Sonne sich in Meṣa (Widder) und Tulā (Waage) befindet, dann sind Tage und Nächte gleich. Wenn sie aber durch die fünf Zeichen wandert, die mit Vṛṣabha (Stier) beginnen, dann nehmen die Tage stetig zu, und Monat für Monat vermindert sich je eine Ghaṭikā in den Nächten.
Wenn sie sich in den fünf Zeichen befindet, die mit Vṛścika (Skorpion) beginnen, dann sind Tage und Nächte umgekehrt [d.h. die Nächte nehmen zu, die Tage ab].
Bis zum Erreichen des Dakṣiṇāyana (der Südwendung) nehmen die Tage zu; bis zum Erreichen des Udagayana (der Nordwendung) nehmen die Nächte zu.
Wort für Wort
yāvat
solange, bis (Adv.)
dakṣiṇa-ayanam
die Südwendung [der Sonne] (Akk.Sg.)
ahāni
die Tage (Nom.Pl.)
vardhante
nehmen zu (3.Pl.Präs.Med.)
yāvat
solange, bis (Adv.)
udak-ayanam
die Nordwendung [der Sonne] (Akk.Sg.)
rātrayaḥ
die Nächte (Nom.Pl.; vardhante ist zu ergänzen)
yāvat wird hier terminativ ('bis hin zu') statt durativ ('solange') verstanden [?]: Nur so stimmt der Vers mit der astronomischen Tatsache überein, dass die Tage während der Nordwendung (Uttarāyaṇa) zunehmen und während der Südwendung (Dakṣiṇāyana) abnehmen - die Zunahme der Tage endet demnach mit dem Erreichen der Südwendung, die der Nächte mit dem Erreichen der Nordwendung.
So lehren [die Kundigen], dass der Umlauf um den Mānasottara-Berg neun Koṭi [und] einundfünfzig Lakh Yojanas beträgt. Auf diesem [Berg], östlich vom Meru, liegt die Stadt Indras mit Namen Devadhānī; südlich liegt die Stadt Yamas mit Namen Saṁyamanī; westlich liegt die Stadt Varuṇas mit Namen Nimlocanī; nördlich liegt die Stadt des Mondes mit Namen Vibhāvarī. In diesen [vier Städten] sind Aufgang, Mittag, Untergang und Mitternacht - so [sind], durch besondere Zeiteinteilung, die Anlässe für das Entstehen und Vergehen [der Tätigkeit] der Geschöpfe in den vier Himmelsrichtungen um den Meru.
Wort für Wort
evam
so, auf diese Weise
nava koṭayaḥ
neun Koṭi [=zehn Millionen] (Nom.Pl.)
eka-pañcāśat lakṣāṇi
einundfünfzig Lakh [=hunderttausend] (Nom.Pl.)
yojanānām
an Yojanas (Gen.Pl.)
mānasottara-giri-parivartanasya
des Umlaufs um den Mānasottara-Berg (Gen.Sg.)
upadiśanti
sie lehren (3.Pl.Präs.)
tasmin
auf diesem [Berg] (Lok.Sg.)
aindrīm purīm
die Stadt Indras (Akk.Sg.)
pūrvasmāt meroḥ
östlich vom Meru (Abl.Sg.)
devadhānīm nāma
mit Namen Devadhānī (Akk.Sg.)
dakṣiṇataḥ
südlich (Adv.)
yāmyām
die [Stadt] Yamas (Akk.Sg.)
saṁyamanīm nāma
mit Namen Saṁyamanī (Akk.Sg.)
paścāt
westlich (Adv.)
vāruṇīm
die [Stadt] Varuṇas (Akk.Sg.)
nimlocanīm nāma
mit Namen Nimlocanī (Akk.Sg.)
uttarataḥ
nördlich (Adv.)
saumyām
die [Stadt] des Mondgottes (Akk.Sg.)
vibhāvarīm nāma
mit Namen Vibhāvarī (Akk.Sg.)
tāsu
in diesen (Lok.Pl.)
udaya-madhyāhna-astamaya-niśīthāni
Aufgang, Mittag, Untergang, Mitternacht (Nom.Pl.)
iti
so, dies
bhūtānām
der Geschöpfe (Gen.Pl.)
pravṛtti-nivṛtti-nimittāni
die Ursachen für Tätigkeit und Beendigung der Tätigkeit (Nom.Pl.)
samaya-viśeṣeṇa
durch eine bestimmte Zeiteinteilung (Instr.Sg.)
catuḥ-diśam
in den vier Richtungen (Akk. als Adv.)
Aufzählung der vier Städte an den vier Himmelsrichtungen des Mānasottara-Berges, je zugeordnet zu Sonnenaufgang, Mittag, Untergang und Mitternacht.
tatratyānāṁ divasa-madhyaṅgata eva sadādityas tapati savyenācalaṁ dakṣiṇena karoti; yatrodeti tasya ha samāna-sūtra-nipāte nimlocati yatra kvacana syandenābhitapati tasya haiṣa samāna-sūtra-nipāte prasvāpayati tatra gataṁ na paśyanti ye taṁ samanupaśyeran.
Für die dort Wohnenden erhitzt die Sonne, immer gleichsam in der Mitte des Tages [stehend], indem sie den Berg [Meru] zu ihrer Linken hat und ihn [zugleich] zu ihrer Rechten macht [d.h. ihn stets zur Rechten behält]. Wo sie aufgeht, dort - auf derselben [gedachten] Linie gelegen - geht sie [für andere] unter; wo immer sie mit ihrem Strahlenfluss [Wesen] erhitzt, dort, auf derselben Linie gelegen, lässt eben diese [Sonne andere] einschlafen [d.h. bringt Mitternacht]. Was dorthin [an einen anderen Ort] gegangen ist, sehen jene nicht, die es [von dort, wo sie selbst weilen,] gleichwohl sehen würden [wenn sie dort wären].
Wort für Wort
tatratyānām
für die dort [Wohnenden] (Gen.Pl.)
divasa-madhyaṅgataḥ
in der Mitte des Tages befindlich (Nom.Sg., Part.)
eva
geradezu, eben
sadā
immer
ādityaḥ
die Sonne (Nom.Sg.)
tapati
erhitzt (3.Sg.Präs.)
savyena
mit der linken [Seite] (Instr.Sg.)
acalam
den Berg [Meru] (Akk.Sg.)
dakṣiṇena
mit der rechten [Seite] (Instr.Sg.)
karoti
macht (3.Sg.Präs.)
yatra
wo
udeti
sie geht auf (3.Sg.Präs.)
tasya
von dieser [Sonne] (Gen.Sg.)
ha
fürwahr
samāna-sūtra-nipāte
beim Fallen auf dieselbe [gedachte] Linie (Lok.Sg.)
nimlocati
sie geht unter (3.Sg.Präs.)
yatra kvacana
wo immer (Adv.)
syandena
durch den [Strahlen-]Fluss (Instr.Sg.)
abhitapati
erhitzt (3.Sg.Präs.)
tasya
von dieser (Gen.Sg.)
ha eṣā
eben diese, fürwahr (Nom.Sg.)
samāna-sūtra-nipāte
auf derselben Linie gelegen (Lok.Sg.)
prasvāpayati
lässt einschlafen (3.Sg.Präs., Kaus.)
tatra
dort
gatam
das Gegangene (Akk.Sg.)
na paśyanti
sehen nicht (3.Pl.Präs.)
ye
welche (Nom.Pl.)
tam
es, jenes (Akk.Sg.)
samanupaśyeran
sähen, würden sehen (3.Pl.Opt.)
Beschreibt, wie dieselbe Sonnenposition für Bewohner an den vier Himmelsrichtungspunkten um den Meru gleichzeitig als Aufgang, Mittag, Untergang bzw. Mitternacht erscheint; savyena/dakṣiṇena beziehen sich auf die Umlaufrichtung der Sonne um den Berg [?].
Und wenn sie sich von der Stadt Indras fortbewegt, gelangt sie in fünfzehn Ghaṭikās zur Stadt Yamas und legt dabei zwei-und-ein-Viertel Koṭi Yojanas sowie zwölfeinhalb Lakh Yojanas, [und noch] etwas darüber hinaus, zurück.
evaṁ tato vāruṇīṁ saumyām aindrīṁ ca punas tathānye ca grahāḥ somādayo nakṣatraiḥ saha jyotiś-cakre samabhyudyanti saha vā nimlo-canti.
So [gelangt sie] von dort weiter zur Stadt Varuṇas, zur Stadt des Mondes und wiederum zu jener Indras. Ebenso gehen auch die anderen Planeten, angeführt vom Mond, zusammen mit den Sternbildern im Kreis der Gestirne [gemeinsam] auf, oder sie gehen [ebenso gemeinsam] unter.
So bewegt sich der Sonnenwagen, jener aus der [dreifachen Veda-]Trias bestehende, in einem Muhūrta vierunddreißig Lakh, um achthundert vermehrt, Yojanas [voran] und durchläuft [dabei] die vier Städte.
Dessen eines Rad, mit zwölf Speichen, sechs Felgenteilen und drei Nabenteilen, nennt man das Jahr-wesenhafte [d.h. es verkörpert das Jahr]. Dessen Achse ist an der Spitze des Meru befestigt, und am Mānasottara-Berg ist der andere Teil [der Achse] befestigt, wo das aufgesteckte Sonnenwagenrad, sich wie das Rad einer Ölpresse drehend, um den Mānasottara-Berg umläuft.
Wort für Wort
yasya
dessen (Gen.Sg.)
ekam cakram
ein Rad (Nom.Sg.)
dvādaśa-aram
mit zwölf Speichen (Nom.Sg., Adj.)
ṣaṭ-nemi
mit sechs Felgenteilen (Nom.Sg., Adj.)
tri-ṇābhi
mit drei Nabenteilen (Nom.Sg., Adj.)
saṁvatsara-ātmakam
das Jahr-wesenhafte, das Jahr verkörpernd (Nom.Sg., Adj.)
samāmananti
sie bezeichnen vollständig, nennen (3.Pl.Präs.)
tasya
dessen (Gen.Sg.)
akṣaḥ
die Achse (Nom.Sg.)
meroḥ
des Meru (Gen.Sg.)
mūrdhani
an der Spitze (Lok.Sg.)
kṛtaḥ
gemacht, befestigt (Nom.Sg., PPP)
mānasottare
am Mānasottara[-Berg] (Lok.Sg.)
kṛta-itara-bhāgaḥ
dessen anderer Teil befestigt [ist] (Nom.Sg., Bahuvrīhi)
In dieser Achse hat eine zweite Achse ihre Wurzel [d.h. ist darin verankert]; sie ist einem Viertel-Maß [von jener ersten] entsprechend bemessen, [und ist] wie die Achse einer Ölpresse; [ihr] oberer Teil ist bei Dhruva[loka] befestigt.
Wort für Wort
tasmin akṣe
in dieser Achse (Lok.Sg.)
kṛta-mūlaḥ
dessen Wurzel [darin] gemacht ist (Nom.Sg., Bahuvrīhi)
dvitīyaḥ akṣaḥ
eine zweite Achse (Nom.Sg.)
turyamānena
durch ein Viertel-Maß (Instr.Sg.)
sammitaḥ
bemessen, gemessen (Nom.Sg., PPP)
taila-yantra-akṣa-vat
wie die Achse einer Ölpresse (Adv.)
dhruve
bei Dhruva[loka] (Lok.Sg.)
kṛta-upari-bhāgaḥ
dessen oberer Teil gemacht/befestigt [ist] (Nom.Sg., Bahuvrīhi)
ratha-nīḍas tu ṣaṭ-triṁśal-lakṣa-yojanāyatas tat-turīya-bhāga-viśālas tāvān ravi-ratha-yugo yatra hayāś chando-nāmānaḥ saptāruṇa-yojitā vahanti devam ādityam
Der Wagenkorb aber ist sechsunddreißig Lakh Yojanas lang und ein Viertel davon breit; ebenso groß ist das Joch des Sonnenwagens, an dem die Pferde - die die Namen der [vedischen] Versmaße tragen, sieben an der Zahl, von Aruṇa angeschirrt - den Gott Āditya (die Sonne) ziehen.
Ebenso preisen die Vālikhilya-Weisen, von der Größe eines Daumengliedes, sechzigtausend an Zahl, vorn [bei der Sonne befindlich und] zum Sprechen der [heiligen] Hymne beauftragt, die Sonne.
Ebenso [verehren] auch andere: Weise, Gandharvas und Apsaras, Nāgas, Grāmaṇyas [Yakṣas], Yātudhānas [Rākṣasas] und Götter - so, in je [insgesamt sieben] Gruppen, vierzehn [Mitglieder pro Gruppe], Monat für Monat, den erhabenen Sūrya, die Seele [des Alls], der vielfältige, verschiedene Namen [trägt] - sie, [selbst] mit unterschiedlichen, verschiedenen Namen, verehren [ihn] paarweise, durch je eigene [rituelle] Handlungen.
Wort für Wort
tathā
ebenso
anye ca
und andere (Nom.Pl.)
ṛṣayaḥ
Weise (Nom.Pl.)
gandharva-apsarasaḥ
Gandharvas und Apsaras (Nom.Pl.)
nāgāḥ
Nāgas, Schlangenwesen (Nom.Pl.)
grāmaṇyaḥ
Grāmaṇyas [Yakṣas] (Nom.Pl.)
yātudhānāḥ
Yātudhānas [Rākṣasas] (Nom.Pl.)
devāḥ
Götter (Nom.Pl.)
iti
so
eka-ekaśaḥ gaṇāḥ
je einzeln [gezählte] Gruppen (Nom.Pl.)
sapta
sieben
caturdaśa
vierzehn
māsi māsi
Monat für Monat (Lok.Sg., distributiv)
bhagavantam sūryam
den erhabenen Sūrya (Akk.Sg.)
ātmānam
die Seele [des Alls] (Akk.Sg.)
nānā-nāmānam
mit vielfältigen Namen (Akk.Sg., Adj.)
pṛthak-nānā-nāmānaḥ
[sie selbst] mit unterschiedlichen, verschiedenen Namen (Nom.Pl., Adj.)
lakṣottaraṁ sārdha-nava-koṭi-yojana-parimaṇḍalaṁ bhū-valayasya kṣaṇena sagavyūty-uttaraṁ dvi-sahasra-yojanāni sa bhuṅkte
Den Umfang des Erdenkreises - neuneinhalb Koṭi Yojanas, um hunderttausend vermehrt - durchmisst sie [die Sonne dabei, indem sie] in einem Kṣaṇa zweitausend Yojanas, um einen Gavyūti vermehrt, zurücklegt.
Wort für Wort
lakṣa-uttaram
um ein Lakh [hunderttausend] vermehrt (Nom.Sg., Adj.)
sārdha-nava-koṭi-yojana
neuneinhalb Koṭi Yojanas (Zahlkompositum)
parimaṇḍalam
der Umfang, Umkreis (Nom.Sg.)
bhū-valayasya
des Erdenkreises (Gen.Sg.)
kṣaṇena
in einem Augenblick [Zeiteinheit Kṣaṇa] (Instr.Sg.)