Quellen der Menschheit

Bhāgavata-Purāṇa

Kapitel 112: Jambūdvīpa-varṣa-vibhāga [?] (aus V. 31 erschlossen; kein eigener Sanskrit-Kolophontitel überliefert) Beschreibung der Insel Jambūdvīpa

Kombinierte Vers-Einheiten gemäß vedabase.io: 17-18 (Flüsse Bhārata-varṣas), 29-30 (Nebeninseln von Jambūdvīpa). In Vers 20 bricht die Sanskrit-Syntax ab (kein Hauptverb erkennbar); die Übersetzung ist sinngemäß ergänzt und das offene Ende mit [?] markiert.

śrī-śuka uvāca kimpuruṣe varṣe bhagavantam ādi-puruṣaṁ lakṣmaṇāgrajaṁ sītābhirāmaṁ rāmaṁ tac-caraṇa-sannikarṣābhirataḥ parama-bhāgavato hanumān saha kimpuruṣair avirata-bhaktir upāste.

Śrī Śuka sprach: Im Land Kimpuruṣa verehrt Hanumān, der höchste Geweihte, der stets der Nähe zu dessen [Rāmas] Füßen ergeben ist, zusammen mit den Kimpuruṣas mit ununterbrochener Hingabe den Herrn, die Urperson, den älteren Bruder Lakṣmaṇas, Rāma, der Sītā erfreut.

Wort für Wort
śrī-śukaḥ
Śrī Śuka (Nom. Sg.)
uvāca
sprach (Perf. 3. Sg.)
kimpuruṣe
in Kimpuruṣa (Lok. Sg.)
varṣe
im Land (Lok. Sg.)
bhagavantam
den Herrn (Akk. Sg.)
ādi-puruṣam
die Urperson (Akk. Sg.)
lakṣmaṇa-agra-jam
den älteren Bruder Lakṣmaṇas (Akk. Sg.)
sītā-abhirāmam
den, der Sītā erfreut (Akk. Sg.)
rāmam
Rāma (Akk. Sg.)
tat-caraṇa-sannikarṣa-abhirataḥ
der Nähe zu dessen Füßen ergeben (Nom. Sg.)
parama-bhāgavataḥ
der höchste Geweihte (Nom. Sg.)
hanumān
Hanumān (Nom. Sg.)
saha
zusammen mit
kimpuruṣaiḥ
mit den Kimpuruṣas (Instr. Pl.)
avirata-bhaktiḥ
von ununterbrochener Hingabe (Nom. Sg., Bahuvrīhi)
upāste
er verehrt/dient (Präs. 3. Sg. Ātm.)

ārṣṭiṣeṇena saha gandharvair anugīyamānāṁ parama-kalyāṇīṁ bhartṛ-bhagavat-kathāṁ samupaśṛṇoti svayaṁ cedaṁ gāyati

Zusammen mit Ārṣṭiṣeṇa und den Gandharvas hört er aufmerksam der höchst verheißungsvollen Erzählung von seinem Herrn, dem Erhabenen, zu, die [von ihnen] gesungen wird, und er selbst singt dieses [Folgende]:

Wort für Wort
ārṣṭiṣeṇena
mit Ārṣṭiṣeṇa (Instr. Sg.)
saha
zusammen mit
gandharvaiḥ
mit den Gandharvas (Instr. Pl.)
anugīyamānām
die gesungen wird (Akk. Sg., Passiv-Part. Präs.)
parama-kalyāṇīm
höchst verheißungsvoll (Akk. Sg.)
bhartṛ-bhagavat-kathām
die Erzählung von [seinem] Herrn, dem Erhabenen (Akk. Sg.)
samupaśṛṇoti
er hört aufmerksam (Präs. 3. Sg.)
svayam
selbst
ca
und
idam
dies (Akk. Sg.)
gāyati
er singt (Präs. 3. Sg.)

oṁ namo bhagavate uttamaślokāya nama ārya-lakṣaṇa-śīla-vratāya nama upaśikṣitātmana upāsita-lokāya namaḥ sādhu-vāda-nikaṣaṇāya namo brahmaṇya-devāya mahā-puruṣāya mahā-rājāya nama iti.

Oṃ, Verehrung dem Erhabenen, der mit den besten Versen [gepriesen wird], Verehrung dem, dessen Merkmale, Charakter und Gelübde edel sind, dem, dessen Sinne gezügelt sind und der von der Welt verehrt wird, Verehrung [dir], dem Prüfstein für die Rede der Rechtschaffenen, Verehrung dem Gott der Brahmanen, der großen Person, dem großen König - so [meine Verehrung].

Wort für Wort
om
Oṃ
namaḥ
Verehrung
bhagavate
dem Erhabenen (Dat. Sg.)
uttama-ślokāya
dem mit den besten Versen [Gepriesenen] (Dat. Sg.)
namaḥ
Verehrung
ārya-lakṣaṇa-śīla-vratāya
dem mit edlen Merkmalen, Charakter und Gelübden (Dat. Sg.)
namaḥ
Verehrung
upaśikṣita-ātmane
dem mit geschultem/gezügeltem Selbst (Dat. Sg.)
upāsita-lokāya
dem von der Welt Verehrten (Dat. Sg.)
namaḥ
Verehrung
sādhu-vāda-nikaṣaṇāya
dem Prüfstein für die Rede der Guten (Dat. Sg.)
namaḥ
Verehrung
brahmaṇya-devāya
dem Gott der Brahmanen (Dat. Sg.)
mahā-puruṣāya
der großen Person (Dat. Sg.)
mahā-rājāya
dem großen König (Dat. Sg.)
namaḥ
Verehrung
iti
so

yat tad viśuddhānubhava-mātram ekaṁ sva-tejasā dhvasta-guṇa-vyavastham pratyak praśāntaṁ sudhiyopalambhanaṁ hy anāma-rūpaṁ nirahaṁ prapadye

Ich nehme Zuflucht zu jenem Einen, das reine Erfahrung/Bewusstsein allein ist, dessen Anordnung der [materiellen] Erscheinungsweisen durch seine eigene Kraft zerstört ist, das nach innen gewandt und völlig friedvoll ist, das durch geläuterten Verstand wahrnehmbar ist, das wahrlich ohne [weltlichen] Namen und Form und ohne [falsches] Ich ist.

Wort für Wort
yat
was (Nom. Sg. Neutr., Relativpron.)
tat
jenes (Nom./Akk. Sg. Neutr., Korrelativpron.)
viśuddha-anubhava-mātram
reine Erfahrung allein [seiend] (Akk. Sg., Bahuvrīhi)
ekam
das Eine (Akk. Sg.)
sva-tejasā
durch die eigene Kraft (Instr. Sg.)
dhvasta-guṇa-vyavastham
dessen Anordnung der Erscheinungsweisen zerstört ist (Akk. Sg., Bahuvrīhi)
pratyak
nach innen gewandt (Adj.)
praśāntam
völlig beruhigt (Akk. Sg.)
sudhiyā
durch geläuterten Verstand (Instr. Sg.)
upalambhanam
erfassbar/wahrnehmbar (Akk. Sg.)
hi
wahrlich
anāma-rūpam
ohne Namen und Form (Akk. Sg.)
niraham
ohne [falsches] Ich (Akk. Sg.)
prapadye
ich nehme Zuflucht (Präs. 1. Sg. Ātm.)

martyāvatāras tv iha martya-śikṣaṇaṁ rakṣo-vadhāyaiva na kevalaṁ vibhoḥ kuto 'nyathā syād ramataḥ sva ātmanaḥ sītā-kṛtāni vyasanānīśvarasya

Die Inkarnation als Sterblicher [dient] hier aber zur Unterweisung der Sterblichen, und nicht nur zur Tötung des Rākṣasa - [so ist es] beim Allmächtigen. Wie könnte es sonst sein, dass für den Herrn, der sich in sich selbst erfreut, die durch Sītā verursachten Leiden [entstehen]?

Wort für Wort
martya-avatāraḥ
die Inkarnation als Sterblicher (Nom. Sg.)
tu
aber
iha
hier
martya-śikṣaṇam
zur Unterweisung der Sterblichen (Nom. Sg., Zweck)
rakṣaḥ-vadhāya
zur Tötung des Rākṣasa (Dat. Sg., Zweck)
eva
gewiss
na
nicht
kevalam
nur
vibhoḥ
des Allmächtigen (Gen. Sg.)
kutaḥ
woher/wie
anyathā
anders
syāt
könnte sein (Opt. 3. Sg.)
ramataḥ
des sich Erfreuenden (Gen. Sg., Part.)
sva ātmanaḥ
in sich selbst (Gen. Sg.)
sītā-kṛtāni
durch Sītā verursacht (Nom. Pl. Neutr.)
vyasanāni
Leiden (Nom. Pl. Neutr.)
īśvarasya
des Herrn (Gen. Sg.)

na vai sa ātmātmavatāṁ suhṛttamaḥ saktas tri-lokyāṁ bhagavān vāsudevaḥ na strī-kṛtaṁ kaśmalam aśnuvīta na lakṣmaṇaṁ cāpi vihātum arhati

Er, das Selbst der Selbstverwirklichten, ihr bester Freund, der erhabene Vāsudeva, ist wahrlich nicht an die drei Welten gebunden; er würde nicht die durch [seine] Frau verursachte Trübung erfahren, noch wäre er imstande, Lakṣmaṇa aufzugeben.

Wort für Wort
na
nicht
vai
wahrlich
saḥ
er (Nom. Sg.)
ātmā
das Selbst (Nom. Sg.)
ātmavatām
der Selbstverwirklichten (Gen. Pl.)
suhṛt-tamaḥ
der beste Freund (Nom. Sg.)
saktaḥ
angehaftet (Nom. Sg.)
tri-lokyām
an die drei Welten (Lok. Sg.)
bhagavān
der Erhabene (Nom. Sg.)
vāsudevaḥ
Vāsudeva (Nom. Sg.)
na
nicht
strī-kṛtam
durch die Frau verursacht (Akk. Sg.)
kaśmalam
Trübung/Leid (Akk. Sg.)
aśnuvīta
er würde erfahren (Opt. 3. Sg.)
na
nicht
lakṣmaṇam
Lakṣmaṇa (Akk. Sg.)
ca
und
api
auch
vihātum
aufzugeben (Inf.)
arhati
er vermag (Präs. 3. Sg.)

na janma nūnaṁ mahato na saubhagaṁ na vāṅ na buddhir nākṛtis toṣa-hetuḥ tair yad visṛṣṭān api no vanaukasaś cakāra sakhye bata lakṣmaṇāgrajaḥ

Wahrlich, nicht die [edle] Geburt, nicht das Glück, nicht die Rede, nicht die Intelligenz, noch die Gestalt sind die Ursache der Zufriedenheit des Großen; denn obwohl wir Waldbewohner [Affen] durch diese [Eigenschaften] ausgeschlossen waren, nahm der ältere Bruder Lakṣmaṇas uns doch, wie erstaunlich, in Freundschaft auf!

Wort für Wort
na
nicht
janma
die Geburt (Nom. Sg.)
nūnam
gewiss
mahataḥ
des Großen (Gen. Sg.)
na
nicht
saubhagam
das Glück (Nom. Sg.)
na
nicht
vāk
die Rede (Nom. Sg.)
na
nicht
buddhiḥ
die Intelligenz (Nom. Sg.)
na
nicht
ākṛtiḥ
die Gestalt (Nom. Sg.)
toṣa-hetuḥ
die Ursache der Zufriedenheit (Nom. Sg.)
taiḥ
durch diese [Eigenschaften] (Instr. Pl.)
yat
da/dass
visṛṣṭān
ausgeschlossene (Akk. Pl.)
api
obwohl
naḥ
uns (Akk. Pl., enklitisch)
vana-okasaḥ
Waldbewohner (Akk. Pl.)
cakāra
er machte (Perf. 3. Sg.)
sakhye
zur Freundschaft (Lok. Sg.)
bata
o wie erstaunlich
lakṣmaṇa-agra-jaḥ
der ältere Bruder Lakṣmaṇas (Nom. Sg.)

suro 'suro vāpy atha vānaro naraḥ sarvātmanā yaḥ sukṛtajñam uttamam bhajeta rāmaṁ manujākṛtiṁ hariṁ ya uttarān anayat kosalān divam iti

Sei es ein Gott, ein Dämon, oder auch ein Affe oder ein Mensch - wer immer mit ganzem Wesen Rāma verehrt, den Höchsten, der gute Taten anerkennt, Hari, der die Gestalt eines Menschen [angenommen hat], der [einst] die Bewohner des nördlichen Kosala zum Himmel führte - [der wird erlöst].

Wort für Wort
suraḥ
ein Gott (Nom. Sg.)
asuraḥ
ein Dämon (Nom. Sg.)
vā api
oder auch
atha
oder ferner
vānaraḥ
ein Affe (Nom. Sg.)
naraḥ
ein Mensch (Nom. Sg.)
sarva-ātmanā
mit ganzem Wesen (Instr. Sg.)
yaḥ
wer (Nom. Sg.)
su-kṛta-jñam
den für gute Taten Dankbaren (Akk. Sg.)
uttamam
den Höchsten (Akk. Sg.)
bhajeta
er möge verehren (Opt. 3. Sg.)
rāmam
Rāma (Akk. Sg.)
manuja-ākṛtim
mit menschlicher Gestalt (Akk. Sg.)
harim
Hari (Akk. Sg.)
yaḥ
der (Nom. Sg.)
uttarān
die nördlichen (Akk. Pl.)
anayat
er führte (Impf. 3. Sg.)
kosalān
die Kosala-Bewohner (Akk. Pl.)
divam
zum Himmel (Akk. Sg.)
iti
so

bhārate 'pi varṣe bhagavān nara-nārāyaṇākhya ākalpāntam upacita-dharma-jñāna-vairāgyaiśvaryopaśamoparamātmopalambhanam anugrahāyātmavatām anukampayā tapo 'vyakta-gatiś carati.

Auch im Land Bhārata übt der Erhabene, genannt Nara-Nārāyaṇa, dessen Wandel unergründlich ist, bis zum Ende des Kalpa aus Mitgefühl, um den nach Selbsterkenntnis Strebenden Gnade zu erweisen, jene Askese, durch die Rechtschaffenheit, Wissen, Entsagung, [mystische] Herrschermacht, Sinnesbeherrschung, Freiheit vom falschen Ich und Selbsterkenntnis vermehrt werden.

Wort für Wort
bhārate
in Bhārata (Lok. Sg.)
api
auch
varṣe
im Land (Lok. Sg.)
bhagavān
der Erhabene (Nom. Sg.)
nara-nārāyaṇa-ākhyaḥ
mit Namen Nara-Nārāyaṇa (Nom. Sg.)
ā-kalpa-antam
bis zum Ende des Kalpa (Akk., Zeitdauer)
upacita-
vermehrt (PPP, Teil des Bahuvrīhi)
dharma
Rechtschaffenheit
jñāna
Wissen
vairāgya
Entsagung
aiśvarya
[mystische] Herrschermacht
upaśama
Sinnesbeherrschung
uparama
Freiheit vom falschen Ich
ātma-upalambhanam
Selbsterkenntnis (Akk. Sg., Bahuvrīhi zu tapaḥ)
anugrahāya
um Gnade zu erweisen (Dat. Sg.)
ātmavatām
den nach Selbsterkenntnis Strebenden (Gen. Pl.)
anukampayā
aus Mitgefühl (Instr. Sg.)
tapaḥ
Askese (Akk. Sg.)
avyakta-gatiḥ
dessen Wandel unergründlich ist (Nom. Sg.)
carati
er übt/praktiziert (Präs. 3. Sg.)

taṁ bhagavān nārado varṇāśramavatībhir bhāratībhiḥ prajābhir bhagavat-proktābhyāṁ sāṅkhya-yogābhyāṁ bhagavad-anubhāvopavarṇanaṁ sāvarṇer upadekṣyamāṇaḥ parama-bhakti-bhāvenopasarati idaṁ cābhigṛṇāti.

Der erhabene Nārada, der zusammen mit den Bewohnern Bhāratas, die dem System der varṇas und āśramas folgen, mittels der vom Herrn selbst verkündeten [Lehren von] Sāṅkhya und Yoga dem Sāvarṇi [Manu] die Beschreibung der Erhabenheit des Herrn lehren will, naht sich ihm [Nara-Nārāyaṇa] in Haltung höchster Hingabe und spricht dies:

Wort für Wort
tam
ihn (Akk. Sg.)
bhagavān
der Erhabene (Nom. Sg.)
nāradaḥ
Nārada (Nom. Sg.)
varṇa-āśrama-vatībhiḥ
die dem System der varṇas und āśramas folgen (Instr. Pl.)
bhāratībhiḥ
von Bhārata (Instr. Pl.)
prajābhiḥ
mit den Bewohnern (Instr. Pl.)
bhagavat-proktābhyām
vom Herrn verkündet (Instr. Dual)
sāṅkhya-yogābhyām
durch Sāṅkhya und Yoga (Instr. Dual)
bhagavat-anubhāva-upavarṇanam
die Beschreibung der Erhabenheit des Herrn (Akk. Sg.)
sāvarṇeḥ
dem Sāvarṇi (Dat. Sg.)
upadekṣyamāṇaḥ
im Begriff zu belehren (Nom. Sg., Fut.-Part.)
parama-bhakti-bhāvena
mit der Haltung höchster Hingabe (Instr. Sg.)
upasarati
er naht sich (Präs. 3. Sg.)
idam
dies (Akk. Sg.)
ca
und
abhigṛṇāti
er rezitiert (Präs. 3. Sg.)

oṁ namo bhagavate upaśama-śīlāyoparatānātmyāya namo 'kiñcana-vittāya ṛṣi-ṛṣabhāya nara-nārāyaṇāya paramahaṁsa-parama-gurave ātmārāmādhipataye namo nama iti.

Oṃ, Verehrung dem Erhabenen, dessen Wesen Friedfertigkeit ist, der frei von Verbindung mit dem Nicht-Selbst ist, Verehrung [dir], der der Reichtum der Besitzlosen ist, dem Besten der Weisen, Nara-Nārāyaṇa, dem höchsten Lehrer der Paramahaṃsas, dem Herrn der im [eigenen] Selbst Erfreuten - Verehrung, Verehrung, so [spreche ich].

Wort für Wort
om
Oṃ
namaḥ
Verehrung
bhagavate
dem Erhabenen (Dat. Sg.)
upaśama-śīlāya
dessen Wesen Friedfertigkeit ist (Dat. Sg.)
uparata-anātmyāya
der frei von Verbindung mit dem Nicht-Selbst ist (Dat. Sg.)
namaḥ
Verehrung
akiñcana-vittāya
dem Reichtum der Besitzlosen (Dat. Sg.)
ṛṣi-ṛṣabhāya
dem Besten der Weisen (Dat. Sg.)
nara-nārāyaṇāya
Nara-Nārāyaṇa (Dat. Sg.)
paramahaṁsa-parama-gurave
dem höchsten Lehrer der Paramahaṃsas (Dat. Sg.)
ātmārāma-adhipataye
dem Herrn der im Selbst Erfreuten (Dat. Sg.)
namaḥ namaḥ
Verehrung, Verehrung
iti
so

gāyati cedam — kartāsya sargādiṣu yo na badhyate na hanyate deha-gato 'pi daihikaiḥ draṣṭur na dṛg yasya guṇair vidūṣyate tasmai namo 'sakta-vivikta-sākṣiṇe

Und er singt dies: 'Dem Handelnden bei der Schöpfung usw. dieses [Universums], der nicht gebunden wird, der nicht getötet wird, obwohl er verkörpert [erscheint], durch die körperlichen [Leiden], dessen Sehvermögen als Seher durch die [materiellen] Erscheinungsweisen nicht befleckt wird - ihm, dem unangehafteten, abgesonderten Zeugen, sei Verehrung.'

Wort für Wort
gāyati
er singt (Präs. 3. Sg.)
ca
und
idam
dies (Akk. Sg.)
kartā
der Handelnde (Nom. Sg.)
asya
dieses [Universums] (Gen. Sg.)
sarga-ādiṣu
bei Schöpfung usw. (Lok. Pl.)
yaḥ
der (Nom. Sg.)
na
nicht
badhyate
wird gebunden (Präs. Pass. 3. Sg.)
na
nicht
hanyate
wird getötet (Präs. Pass. 3. Sg.)
deha-gataḥ
verkörpert (Nom. Sg.)
api
obwohl
daihikaiḥ
durch die körperlichen [Leiden] (Instr. Pl.)
draṣṭuḥ
des Sehers (Gen. Sg.)
na
nicht
dṛk
die Sehkraft (Nom. Sg.)
yasya
dessen (Gen. Sg.)
guṇaiḥ
durch die Erscheinungsweisen (Instr. Pl.)
vidūṣyate
wird befleckt (Präs. Pass. 3. Sg.)
tasmai
ihm (Dat. Sg.)
namaḥ
Verehrung
asakta-vivikta-sākṣiṇe
dem unangehafteten, abgesonderten Zeugen (Dat. Sg.)

idaṁ hi yogeśvara yoga-naipuṇaṁ hiraṇyagarbho bhagavāñ jagāda yat yad anta-kāle tvayi nirguṇe mano bhaktyā dadhītojjhita-duṣkalevaraḥ

Dies wahrlich, o Herr des Yoga, ist die Meisterschaft im Yoga, die der erhabene Hiraṇyagarbha [Brahmā] verkündete: dass man zur Zeit des Todes, nachdem man diesen üblen Körper aufgegeben hat, mit Hingabe den Geist auf dich, den Eigenschaftslosen, richten möge.

Wort für Wort
idam
dies (Akk. Sg.)
hi
wahrlich
yoga-īśvara
o Herr des Yoga (Vok. Sg.)
yoga-naipuṇam
die Meisterschaft im Yoga (Akk. Sg.)
hiraṇyagarbhaḥ
Hiraṇyagarbha (Nom. Sg.)
bhagavān
der Erhabene (Nom. Sg.)
jagāda
sprach (Perf. 3. Sg.)
yat
was
anta-kāle
zur Zeit des Endes/Todes (Lok. Sg.)
tvayi
auf dich (Lok. Sg.)
nirguṇe
den Eigenschaftslosen (Lok. Sg.)
manaḥ
den Geist (Akk. Sg.)
bhaktyā
mit Hingabe (Instr. Sg.)
dadhīta
man möge richten (Opt. 3. Sg.)
ujjhita-duṣkalevaraḥ
nachdem er den üblen Körper aufgegeben hat (Nom. Sg., Bahuvrīhi)

yathaihikāmuṣmika-kāma-lampaṭaḥ suteṣu dāreṣu dhaneṣu cintayan śaṅketa vidvān kukalevarātyayād yas tasya yatnaḥ śrama eva kevalam

So wie der dem Verlangen nach diesseitigem und jenseitigem [Genuss] Verfallene um Söhne, Ehefrau und Reichtum besorgt ist, [so] möge, wer als Wissender aus Furcht vor dem Verlust dieses üblen Körpers [ebenso] bangt - dessen Bemühen ist nichts als bloße Mühsal.

Wort für Wort
yathā
wie
aihika-āmuṣmika-kāma-lampaṭaḥ
der dem Verlangen nach diesseitigem und jenseitigem [Genuss] verfallen ist (Nom. Sg.)
suteṣu
an Söhne (Lok. Pl.)
dāreṣu
an Ehefrau (Lok. Pl.)
dhaneṣu
an Reichtum (Lok. Pl.)
cintayan
denkend (Präs.-Part., Nom. Sg.)
śaṅketa
er würde fürchten (Opt. 3. Sg.)
vidvān
der Wissende (Nom. Sg.)
ku-kalevara-atyayāt
wegen des Verlustes des üblen Körpers (Abl. Sg.)
yaḥ
wer (Nom. Sg.)
tasya
dessen (Gen. Sg.)
yatnaḥ
die Anstrengung (Nom. Sg.)
śramaḥ
Mühsal (Nom. Sg.)
eva
nur
kevalam
bloß

[?] Syntax der Vergleichs- und Relativkonstruktion im Original knapp; sinngemäß ergänzt.

tan naḥ prabho tvaṁ kukalevarārpitāṁ tvan-māyayāhaṁ-mamatām adhokṣaja bhindyāma yenāśu vayaṁ sudurbhidāṁ vidhehi yogaṁ tvayi naḥ svabhāvam iti

Deshalb, o Herr, mögest du [bewirken], o Transzendenter, dass wir das durch deine Māyā dem üblen Körper verhaftete [Gefühl von] 'Ich' und 'Mein' durchtrennen, das sehr schwer zu durchtrennen ist, wodurch wir schnell [frei würden]; gewähre uns die Verbindung mit dir, die [uns] zur [zweiten] Natur werde - so [beten sie].

Wort für Wort
tat
deshalb
naḥ
uns (Akk. Pl.)
prabho
o Herr (Vok. Sg.)
tvam
du (Nom. Sg.)
ku-kalevara-arpitām
die dem üblen Körper verhaftete (Akk. Sg.)
tvat-māyayā
durch deine Māyā (Instr. Sg.)
aham-mamatām
das Ich-und-Mein-Gefühl (Akk. Sg.)
adhokṣaja
o Transzendenter (Vok. Sg.)
bhindyāma
wir mögen durchtrennen (Opt. 1. Pl.)
yena
wodurch
āśu
schnell
vayam
wir (Nom. Pl.)
sudurbhidām
die sehr schwer zu durchtrennende (Akk. Sg.)
vidhehi
gewähre (Imp. 2. Sg.)
yogam
die Verbindung (Akk. Sg.)
tvayi
auf dich (Lok. Sg.)
naḥ
unseren (Gen. Pl.)
svabhāvam
zur [zweiten] Natur werdend (Akk. Sg.)
iti
so

bhārate 'py asmin varṣe saric-chailāḥ santi bahavo malayo maṅgala-prastho mainākas trikūṭa ṛṣabhaḥ kūṭakaḥ kollakaḥ sahyo devagirir ṛṣyamūkaḥ śrī-śailo veṅkaṭo mahendro vāridhāro vindhyaḥ śuktimān ṛkṣagiriḥ pāriyātro droṇaś citrakūṭo govardhano raivatakaḥ kakubho nīlo gokāmukha indrakīlaḥ kāmagirir iti cānye ca śata-sahasraśaḥ śailās teṣāṁ nitamba-prabhavā nadā nadyaś ca santy asaṅkhyātāḥ.

Auch in diesem Land Bhārata gibt es viele Flüsse und Berge: Malaya, Maṅgalaprastha, Maināka, Trikūṭa, Ṛṣabha, Kūṭaka, Kollaka, Sahya, Devagiri, Ṛṣyamūka, Śrīśaila, Veṅkaṭa, Mahendra, Vāridhāra, Vindhya, Śuktimān, Ṛkṣagiri, Pāriyātra, Droṇa, Citrakūṭa, Govardhana, Raivataka, Kakubha, Nīla, Gokāmukha, Indrakīla, Kāmagiri und andere, zu Hunderttausenden, Berge; von deren Abhängen entspringend gibt es unzählige große und kleine Flüsse.

Wort für Wort
bhārate
in Bhārata (Lok. Sg.)
api
auch
asmin
in diesem (Lok. Sg.)
varṣe
Land (Lok. Sg.)
sarit-śailāḥ
Flüsse und Berge (Nom. Pl.)
santi
es gibt (Präs. 3. Pl.)
bahavaḥ
viele (Nom. Pl.)
malayaḥ
Malaya (Eigenname, Berg)
maṅgala-prasthaḥ
Maṅgalaprastha (Eigenname, Berg)
mainākaḥ
Maināka (Eigenname, Berg)
tri-kūṭaḥ
Trikūṭa (Eigenname, Berg)
ṛṣabhaḥ
Ṛṣabha (Eigenname, Berg)
kūṭakaḥ
Kūṭaka (Eigenname, Berg)
kollakaḥ
Kollaka (Eigenname, Berg)
sahyaḥ
Sahya (Eigenname, Berg)
devagiriḥ
Devagiri (Eigenname, Berg)
ṛṣya-mūkaḥ
Ṛṣyamūka (Eigenname, Berg)
śrī-śailaḥ
Śrīśaila (Eigenname, Berg)
veṅkaṭaḥ
Veṅkaṭa (Eigenname, Berg)
mahendraḥ
Mahendra (Eigenname, Berg)
vāri-dhāraḥ
Vāridhāra (Eigenname, Berg)
vindhyaḥ
Vindhya (Eigenname, Berg)
śuktimān
Śuktimān (Eigenname, Berg)
ṛkṣa-giriḥ
Ṛkṣagiri (Eigenname, Berg)
pāriyātraḥ
Pāriyātra (Eigenname, Berg)
droṇaḥ
Droṇa (Eigenname, Berg)
citra-kūṭaḥ
Citrakūṭa (Eigenname, Berg)
govardhanaḥ
Govardhana (Eigenname, Berg)
raivatakaḥ
Raivataka (Eigenname, Berg)
kakubhaḥ
Kakubha (Eigenname, Berg)
nīlaḥ
Nīla (Eigenname, Berg)
gokāmukhaḥ
Gokāmukha (Eigenname, Berg)
indrakīlaḥ
Indrakīla (Eigenname, Berg)
kāma-giriḥ
Kāmagiri (Eigenname, Berg)
iti
so
ca anye
und andere
ca
und
śata-sahasraśaḥ
zu Hunderttausenden
śailāḥ
Berge (Nom. Pl.)
teṣām
von diesen (Gen. Pl.)
nitamba-prabhavāḥ
von den Abhängen entspringend (Nom. Pl.)
nadāḥ
große Flüsse (Nom. Pl.)
nadyaḥ
kleine Flüsse (Nom. Pl.)
ca
und
santi
es gibt (Präs. 3. Pl.)
asaṅkhyātāḥ
unzählige (Nom. Pl.)

etāsām apo bhāratyaḥ prajā nāmabhir eva punantīnām ātmanā copaspṛśanti; candravasā tāmraparṇī avaṭodā kṛtamālā vaihāyasī kāverī veṇī payasvinī śarkarāvartā tuṅgabhadrā kṛṣṇāveṇyā bhīmarathī godāvarī nirvindhyā payoṣṇī tāpī revā surasā narmadā carmaṇvatī sindhur andhaḥ śoṇaś ca nadau mahānadī vedasmṛtir ṛṣikulyā trisāmā kauśikī mandākinī yamunā sarasvatī dṛṣadvatī gomatī sarayū rodhasvatī saptavatī suṣomā śatadrūś candrabhāgā marudvṛdhā vitastā asiknī viśveti mahā-nadyaḥ.

Das Wasser dieser [Flüsse], die durch ihre bloßen Namen die Bewohner Bhāratas reinigen, berühren diese auch [rituell] mit dem Geist: Candravasā, Tāmraparṇī, Avaṭodā, Kṛtamālā, Vaihāyasī, Kāverī, Veṇī, Payasvinī, Śarkarāvartā, Tuṅgabhadrā, Kṛṣṇāveṇyā, Bhīmarathī, Godāvarī, Nirvindhyā, Payoṣṇī, Tāpī, Revā, Surasā, Narmadā, Carmaṇvatī, Sindhu, Andha und Śoṇa - diese zwei [Flüsse] -, Mahānadī, Vedasmṛti, Ṛṣikulyā, Trisāmā, Kauśikī, Mandākinī, Yamunā, Sarasvatī, Dṛṣadvatī, Gomatī, Sarayū, Rodhasvatī, Saptavatī, Suṣomā, Śatadrū, Candrabhāgā, Marudvṛdhā, Vitastā, Asiknī [und] Viśvā - so [heißen] die großen Flüsse.

Wort für Wort
etāsām
von diesen (Gen. Pl.)
apaḥ
das Wasser (Akk. Pl.)
bhāratyaḥ
die Bewohner Bhāratas (Nom. Pl.)
prajāḥ
die Bewohner (Nom. Pl.)
nāmabhiḥ
durch die Namen (Instr. Pl.)
eva
allein
punantīnām
der reinigenden [Flüsse] (Gen. Pl., Part. Präs.)
ātmanā
mit dem Geist (Instr. Sg.)
ca
und
upaspṛśanti
sie berühren rituell (Präs. 3. Pl.)
candravasā
Candravasā (Eigenname, Fluss)
tāmraparṇī
Tāmraparṇī (Eigenname, Fluss)
avaṭodā
Avaṭodā (Eigenname, Fluss)
kṛtamālā
Kṛtamālā (Eigenname, Fluss)
vaihāyasī
Vaihāyasī (Eigenname, Fluss)
kāverī
Kāverī (Eigenname, Fluss)
veṇī
Veṇī (Eigenname, Fluss)
payasvinī
Payasvinī (Eigenname, Fluss)
śarkarāvartā
Śarkarāvartā (Eigenname, Fluss)
tuṅgabhadrā
Tuṅgabhadrā (Eigenname, Fluss)
kṛṣṇāveṇyā
Kṛṣṇāveṇyā (Eigenname, Fluss)
bhīmarathī
Bhīmarathī (Eigenname, Fluss)
godāvarī
Godāvarī (Eigenname, Fluss)
nirvindhyā
Nirvindhyā (Eigenname, Fluss)
payoṣṇī
Payoṣṇī (Eigenname, Fluss)
tāpī
Tāpī (Eigenname, Fluss)
revā
Revā (Eigenname, Fluss)
surasā
Surasā (Eigenname, Fluss)
narmadā
Narmadā (Eigenname, Fluss)
carmaṇvatī
Carmaṇvatī (Eigenname, Fluss)
sindhuḥ
Sindhu (Eigenname, Fluss)
andhaḥ
Andha (Eigenname, Fluss)
śoṇaḥ
Śoṇa (Eigenname, Fluss)
ca
und
nadau
die zwei Flüsse (Nom. Dual)
mahānadī
Mahānadī (Eigenname, Fluss)
vedasmṛtiḥ
Vedasmṛti (Eigenname, Fluss)
ṛṣikulyā
Ṛṣikulyā (Eigenname, Fluss)
trisāmā
Trisāmā (Eigenname, Fluss)
kauśikī
Kauśikī (Eigenname, Fluss)
mandākinī
Mandākinī (Eigenname, Fluss)
yamunā
Yamunā (Eigenname, Fluss)
sarasvatī
Sarasvatī (Eigenname, Fluss)
dṛṣadvatī
Dṛṣadvatī (Eigenname, Fluss)
gomatī
Gomatī (Eigenname, Fluss)
sarayū
Sarayū (Eigenname, Fluss)
rodhasvatī
Rodhasvatī (Eigenname, Fluss)
saptavatī
Saptavatī (Eigenname, Fluss)
suṣomā
Suṣomā (Eigenname, Fluss)
śatadrūḥ
Śatadrū (Eigenname, Fluss)
candrabhāgā
Candrabhāgā (Eigenname, Fluss)
marudvṛdhā
Marudvṛdhā (Eigenname, Fluss)
vitastā
Vitastā (Eigenname, Fluss)
asiknī
Asiknī (Eigenname, Fluss)
viśvā
Viśvā (Eigenname, Fluss)
iti
so
mahā-nadyaḥ
die großen Flüsse (Nom. Pl.)

asminn eva varṣe puruṣair labdha-janmabhiḥ śukla-lohita-kṛṣṇa-varṇena svārabdhena karmaṇā divya-mānuṣa-nāraka-gatayo bahvya ātmana ānupūrvyeṇa sarvā hy eva sarveṣāṁ vidhīyante yathā-varṇa-vidhānam apavargaś cāpi bhavati.

Eben in diesem Land werden den Menschen, die [hier] Geburt erlangt haben, durch das von ihnen selbst in Gang gesetzte Karma, [das ihrer] weißen, roten oder schwarzen [Wesensart entsprechend ist], der Reihe nach fürwahr alle vielfältigen göttlichen, menschlichen und höllischen Daseinsformen zugeteilt, entsprechend der Einteilung nach Kaste (varṇa) - und auch die Befreiung ist [hier] möglich.

Wort für Wort
asmin
in diesem (Lok. Sg.)
eva
eben
varṣe
Land (Lok. Sg.)
puruṣaiḥ
von den Menschen (Instr. Pl.)
labdha-janmabhiḥ
die Geburt erlangt haben (Instr. Pl.)
śukla-lohita-kṛṣṇa-varṇena
durch die weiße, rote, schwarze Art (Instr. Sg.)
sva-ārabdhena
selbst begonnen (Instr. Sg.)
karmaṇā
durch das Karma (Instr. Sg.)
divya-mānuṣa-nāraka-gatayaḥ
die göttlichen, menschlichen, höllischen Daseinsformen (Nom. Pl.)
bahvyaḥ
vielfältige (Nom. Pl.)
ātmanaḥ
des Selbst (Gen. Sg.)
ānupūrvyeṇa
der Reihe nach (Instr. Sg.)
sarvāḥ
alle (Nom. Pl.)
hi eva
fürwahr
sarveṣām
allen (Gen. Pl.)
vidhīyante
werden zugeteilt (Präs. Pass. 3. Pl.)
yathā-varṇa-vidhānam
entsprechend der Kasteneinteilung (Akk., Adv.)
apavargaḥ
die Befreiung (Nom. Sg.)
ca api
und auch
bhavati
geschieht/ist möglich (Präs. 3. Sg.)

yo 'sau bhagavati sarva-bhūtātmany anātmye 'nirukte 'nilayane paramātmani vāsudeve 'nanya-nimitta-bhakti-yoga-lakṣaṇo nānā-gati-nimittāvidyā-granthi-randhana-dvāreṇa yadā hi mahā-puruṣa-puruṣa-prasaṅgaḥ.

Wer, jenem Erhabenen zugewandt - dem Selbst aller Wesen, dem Nicht-Individuellen, dem Unbeschreiblichen, dem Ortlosen, dem höchsten Selbst, Vāsudeva -, gekennzeichnet ist durch Hingabe-Yoga ohne andere Ursache [als Ihn selbst], mittels des Durchbohrens des Knotens der Unwissenheit, der die Ursache der verschiedenen [Wiedergeburts-]Gänge ist - wenn dann fürwahr die Verbindung zwischen der Großen Person und der [individuellen] Person [entsteht] ... [?]

Wort für Wort
yaḥ
wer (Nom. Sg.)
asau
jener (Nom. Sg.)
bhagavati
auf den Erhabenen (Lok. Sg.)
sarva-bhūta-ātmani
das Selbst aller Wesen (Lok. Sg.)
anātmye
den Nicht-Individuellen (Lok. Sg.)
anirukte
den Unbeschreiblichen (Lok. Sg.)
anilayane
den Ortlosen (Lok. Sg.)
parama-ātmani
das höchste Selbst (Lok. Sg.)
vāsudeve
Vāsudeva (Lok. Sg.)
ananya-nimitta-bhakti-yoga-lakṣaṇaḥ
gekennzeichnet durch Hingabe-Yoga ohne andere Ursache (Nom. Sg.)
nānā-gati-nimitta-avidyā-granthi-randhana-dvāreṇa
mittels des Durchbohrens des Unwissenheitsknotens, der Ursache der verschiedenen [Wiedergeburts-]Gänge (Instr. Sg.)
yadā
wenn
hi
wahrlich
mahā-puruṣa-puruṣa-prasaṅgaḥ
die Verbindung zwischen der Großen Person und der [individuellen] Person (Nom. Sg.)

[Anm.: Der Satz ist im Sanskrit-Original syntaktisch unvollständig (kein Hauptverb zu "yadā hi ... prasaṅgaḥ" erkennbar; Anakoluth/Ellipse). Übersetzung sinngemäß rekonstruiert, offenes Satzende mit [?] markiert.]

etad eva hi devā gāyanti — aho amīṣāṁ kim akāri śobhanaṁ prasanna eṣāṁ svid uta svayaṁ hariḥ yair janma labdhaṁ nṛṣu bhāratājire mukunda-sevaupayikaṁ spṛhā hi naḥ

Eben dies singen wahrlich die Götter: 'Oh, was Gutes haben diese [Bewohner Bhāratas] wohl getan? Ist Hari selbst etwa mit ihnen zufrieden? - durch die [Menschen], von denen unter den Menschen auf dem Boden Bhāratas eine Geburt erlangt wurde, die dem Dienst an Mukunda förderlich ist. Auch unser Verlangen gilt wahrlich [dem]!'

Wort für Wort
etat
dies (Akk. Sg.)
eva
eben
hi
wahrlich
devāḥ
die Götter (Nom. Pl.)
gāyanti
sie singen (Präs. 3. Pl.)
aho
oh! (Ausruf)
amīṣām
von diesen (Gen. Pl.)
kim
was
akāri
wurde getan (Aor. Pass. 3. Sg.)
śobhanam
Gutes/Schönes (Nom. Sg.)
prasannaḥ
zufrieden (Nom. Sg.)
eṣām
mit ihnen (Gen. Pl.)
svit
etwa (Frage-Partikel)
uta
oder
svayam
selbst
hariḥ
Hari (Nom. Sg.)
yaiḥ
durch die (Instr. Pl.)
janma
Geburt (Nom. Sg.)
labdham
erlangt (Nom. Sg., PPP)
nṛṣu
unter den Menschen (Lok. Pl.)
bhārata-ajire
auf dem Boden Bhāratas (Lok. Sg.)
mukunda-sevā-aupayikam
dem Dienst an Mukunda förderlich (Nom. Sg.)
spṛhā
Verlangen (Nom. Sg.)
hi
wahrlich
naḥ
unser (Gen. Pl.)

kiṁ duṣkarair naḥ kratubhis tapo-vratair dānādibhir vā dyujayena phalgunā na yatra nārāyaṇa-pāda-paṅkaja-smṛtiḥ pramuṣṭātiśayendriyotsavāt

Was [nützen] uns die schwer auszuführenden Opfer, Bußübungen, Gelübde, Wohltätigkeiten und dergleichen, oder [selbst] die geringfügige Erlangung des Himmels, wo doch die Erinnerung an die Lotosfüße Nārāyaṇas wegen des übermäßigen Sinnesvergnügens verlorengeht?

Wort für Wort
kim
was [nützt] (Frage-Pron.)
duṣkaraiḥ
mit schwer auszuführenden (Instr. Pl.)
naḥ
unseren (Gen. Pl.)
kratubhiḥ
mit Opfern (Instr. Pl.)
tapaḥ-vrataiḥ
mit Bußübungen und Gelübden (Instr. Pl.)
dāna-ādibhiḥ
mit Wohltätigkeit usw. (Instr. Pl.)
vā
oder
dyu-jayena
mit der Erlangung des Himmels (Instr. Sg.)
phalgunā
geringfügig (Instr. Sg.)
na
nicht
yatra
wo
nārāyaṇa-pāda-paṅkaja-smṛtiḥ
die Erinnerung an die Lotosfüße Nārāyaṇas (Nom. Sg.)
pramuṣṭa-atiśaya-indriya-utsavāt
wegen des durch übermäßigen Sinnesgenuss geraubten [Zustands] (Abl. Sg.)

kalpāyuṣāṁ sthānajayāt punar-bhavāt kṣaṇāyuṣāṁ bhārata-bhūjayo varam kṣaṇena martyena kṛtaṁ manasvinaḥ sannyasya saṁyānty abhayaṁ padaṁ hareḥ

Wertvoller als die Erlangung des Aufenthaltsortes derer, deren Lebensdauer einen [ganzen] Kalpa beträgt - [ein Ort,] der [doch wieder] der Wiedergeburt [unterliegt] - ist für die, deren Lebensdauer [nur] einen Augenblick beträgt, die Erlangung des Bodens von Bhārata: Die Verständigen, die mit [diesem nur] einen Augenblick [währenden] sterblichen [Körper] das Getane aufgebend entsagen, gelangen zum furchtlosen Zustand Haris.

Wort für Wort
kalpa-āyuṣām
derer, deren Lebensdauer ein Kalpa beträgt (Gen. Pl.)
sthāna-jayāt
als die Erlangung des [ihres] Aufenthaltsortes (Abl. Sg.)
punaḥ-bhavāt
der der Wiedergeburt [unterliegt] (Abl. Sg.)
kṣaṇa-āyuṣām
derer, deren Lebensdauer einen Augenblick beträgt (Gen. Pl.)
bhārata-bhū-jayaḥ
die Erlangung des Bodens Bhāratas (Nom. Sg.)
varam
wertvoller (Adv./Präd.)
kṣaṇena
mit dem augenblicklichen (Instr. Sg.)
martyena
sterblichen [Körper] (Instr. Sg.)
kṛtam
das Getane (Akk. Sg.)
manasvinaḥ
die Verständigen (Nom. Pl.)
sannyasya
nachdem sie entsagt haben (Gerundium)
saṁyānti
sie gelangen (Präs. 3. Pl.)
abhayam
furchtlos (Akk. Sg.)
padam
zum Zustand/Ort (Akk. Sg.)
hareḥ
Haris (Gen. Sg.)

na yatra vaikuṇṭha-kathā-sudhāpagā na sādhavo bhāgavatās tadāśrayāḥ na yatra yajñeśa-makhā mahotsavāḥ sureśa-loko 'pi na vai sa sevyatām

Wo es nicht die Nektarflüsse der Erzählungen von Vaikuṇṭha gibt, wo es nicht die rechtschaffenen Geweihten gibt, die bei ihm Zuflucht haben, wo es nicht die Opfer für den Herrn der Opfer gibt, die großen Feste - selbst die Welt des Götterherrn möge nicht aufgesucht werden!

Wort für Wort
na
nicht
yatra
wo
vaikuṇṭha-kathā-sudhā-āpagāḥ
die Nektarflüsse der Erzählungen von Vaikuṇṭha (Nom. Pl.)
na
nicht
sādhavaḥ
die Rechtschaffenen (Nom. Pl.)
bhāgavatāḥ
die Geweihten (Nom. Pl.)
tat-āśrayāḥ
die bei ihm Zuflucht haben (Nom. Pl.)
na
nicht
yatra
wo
yajña-īśa-makhāḥ
die Opfer für den Herrn der Opfer (Nom. Pl.)
mahā-utsavāḥ
die großen Feste (Nom. Pl.)
sureśa-lokaḥ
die Welt des Götterherrn (Nom. Sg.)
api
selbst
na
nicht
vai
wahrlich
saḥ
jene (Nom. Sg.)
sevyatām
möge aufgesucht werden (Opt. Pass. 3. Sg.)

prāptā nṛ-jātiṁ tv iha ye ca jantavo jñāna-kriyā-dravya-kalāpa-sambhṛtām na vai yaterann apunar-bhavāya te bhūyo vanaukā iva yānti bandhanam

Wenn aber die Lebewesen, welche auch immer, die hier die Menschengeburt erlangt haben - die reich ausgestattet ist mit einer Fülle von Wissen, Handlung und [den entsprechenden] Mitteln - nicht nach der Freiheit von der Wiedergeburt streben, gehen sie wieder in die Gefangenschaft, wie Vögel [die ins Netz zurückkehren].

Wort für Wort
prāptāḥ
die erlangt haben (Nom. Pl.)
nṛ-jātim
die Menschengeburt (Akk. Sg.)
tu
aber
iha
hier
ye
welche (Nom. Pl.)
ca
auch
jantavaḥ
Lebewesen (Nom. Pl.)
jñāna-kriyā-dravya-kalāpa-sambhṛtām
reich ausgestattet mit Wissen, Handlung und Mitteln (Akk. Sg.)
na
nicht
vai
wahrlich
yateran
sie mögen streben (Opt. 3. Pl.)
apunaḥ-bhavāya
für die Freiheit von Wiedergeburt (Dat. Sg.)
te
sie (Nom. Pl.)
bhūyaḥ
wieder
vana-okāḥ
Waldbewohner/Vögel (Nom. Pl.)
iva
wie
yānti
sie gehen (Präs. 3. Pl.)
bandhanam
in die Gefangenschaft (Akk. Sg.)

yaiḥ śraddhayā barhiṣi bhāgaśo havir niruptam iṣṭaṁ vidhi-mantra-vastutaḥ ekaḥ pṛthaṅ-nāmabhir āhuto mudā gṛhṇāti pūrṇaḥ svayam āśiṣāṁ prabhuḥ

Die von [den Menschen] mit Glauben auf dem Opfergras anteilig dargebrachte Opfergabe, geopfert gemäß [rechter] Vorschrift, Mantra und Substanz - obwohl mit unterschiedlichen Namen angerufen, nimmt der Eine [Gott], der Vollkommene, selbst der Herr aller Segnungen, sie mit Freude an.

Wort für Wort
yaiḥ
durch die (Instr. Pl.)
śraddhayā
mit Glauben (Instr. Sg.)
barhiṣi
auf dem Opfergras (Lok. Sg.)
bhāgaśaḥ
anteilig (Adv.)
haviḥ
die Opfergabe (Nom. Sg.)
niruptam
dargebracht (Nom. Sg.)
iṣṭam
geopfert (Nom. Sg.)
vidhi-mantra-vastutaḥ
nach Vorschrift, Mantra und Substanz (Adv.)
ekaḥ
der Eine (Nom. Sg.)
pṛthak-nāmabhiḥ
mit unterschiedlichen Namen (Instr. Pl.)
āhutaḥ
angerufen (Nom. Sg.)
mudā
mit Freude (Instr. Sg.)
gṛhṇāti
er nimmt an (Präs. 3. Sg.)
pūrṇaḥ
der Vollkommene (Nom. Sg.)
svayam
selbst
āśiṣām
der Segnungen (Gen. Pl.)
prabhuḥ
der Herr (Nom. Sg.)

satyaṁ diśaty arthitam arthito nṛṇāṁ naivārthado yat punar arthitā yataḥ svayaṁ vidhatte bhajatām anicchatām icchāpidhānaṁ nija-pāda-pallavam

Wahrhaftig gewährt er den Menschen, [wenn] darum gebeten, das Erbetene, [doch] er ist nicht [wirklich] der Gewährer von [weltlichem] Gewinn, weil daraus wiederum [neues] Verlangen [entsteht]; [vielmehr] verleiht er selbst denen, die ihn verehren, auch wenn sie es nicht wünschen, seine eigenen zarten Lotosfüße, die alles [weitere] Verlangen bedecken.

Wort für Wort
satyam
wahrhaftig
diśati
er gewährt (Präs. 3. Sg.)
arthitam
das Erbetene (Akk. Sg.)
arthitaḥ
erbeten (Nom. Sg., PPP)
nṛṇām
der Menschen (Gen. Pl.)
na eva
aber nicht
artha-daḥ
der Gewährer von [weltlichem] Gewinn (Nom. Sg.)
yat
weil
punaḥ
wieder
arthitā
das Erbitten (Nom. Sg.)
yataḥ
wodurch
svayam
selbst
vidhatte
er verleiht (Präs. 3. Sg. Ātm.)
bhajatām
den Verehrenden (Gen. Pl.)
anicchatām
obwohl nicht wünschend (Gen. Pl.)
icchā-pidhānam
das Verlangen bedeckend (Akk. Sg.)
nija-pāda-pallavam
seine eigenen zarten Lotosfüße (Akk. Sg.)

yady atra naḥ svarga-sukhāvaśeṣitaṁ sviṣṭasya sūktasya kṛtasya śobhanam tenājanābhe smṛtimaj janma naḥ syād varṣe harir yad-bhajatāṁ śaṁ tanoti

Wenn hier [im Himmel] für uns noch etwas vom himmlischen Glück übrigbleibt vom Verdienst eines gut ausgeführten Opfers, einer gut rezitierten Hymne [oder] einer guten Tat, dann möge uns dadurch eine Geburt mit [bleibender] Erinnerung [an den Herrn] im Land Ajanābha zuteilwerden - dem Land, dessen Verehrern Hari Wohlergehen verbreitet.

Wort für Wort
yadi
wenn
atra
hier
naḥ
unser (Gen. Pl.)
svarga-sukha-avaśeṣitam
das vom himmlischen Glück Übriggebliebene (Nom. Sg.)
su-iṣṭasya
eines gut ausgeführten Opfers (Gen. Sg.)
su-uktasya
einer gut rezitierten Hymne (Gen. Sg.)
kṛtasya
einer vollbrachten Tat (Gen. Sg.)
śobhanam
das Verdienstvolle (Nom. Sg.)
tena
dadurch (Instr. Sg.)
ajanābhe
in Ajanābha (Lok. Sg.)
smṛti-mat
mit Erinnerung versehen (Nom. Sg.)
janma
Geburt (Nom. Sg.)
naḥ
uns (Gen. Pl.)
syāt
möge sein (Opt. 3. Sg.)
varṣe
im Land (Lok. Sg.)
hariḥ
Hari (Nom. Sg.)
yat-bhajatām
dessen Verehrern (Gen. Pl.)
śam
Wohlergehen (Akk. Sg.)
tanoti
er verbreitet (Präs. 3. Sg.)

śrī-śuka uvāca jambūdvīpasya ca rājann upadvīpān aṣṭau haika upadiśanti sagarātmajair aśvānveṣaṇa imāṁ mahīṁ parito nikhanadbhir upakalpitān; tad yathā svarṇaprasthaś candraśukla āvartano ramaṇako mandarahariṇaḥ pāñcajanyaḥ siṁhalo laṅketi.

Śrī Śuka sprach: Und von Jambūdvīpa, o König, [gibt es] acht Nebeninseln - so lehren fürwahr manche [Gelehrte] -, die von den Söhnen Sagaras bei der Suche nach dem [Opfer-]Pferd, indem sie diese Erde ringsum durchgruben, geschaffen wurden; und zwar folgendermaßen: Svarṇaprastha, Candraśukla, Āvartana, Ramaṇaka, Mandaraharina, Pāñcajanya, Siṁhala [und] Laṅkā.

Wort für Wort
śrī-śukaḥ
Śrī Śuka (Nom. Sg.)
uvāca
sprach (Perf. 3. Sg.)
jambūdvīpasya
von Jambūdvīpa (Gen. Sg.)
ca
und
rājan
o König (Vok. Sg.)
upadvīpān
Nebeninseln (Akk. Pl.)
aṣṭau
acht
ha eke
fürwahr manche (Nom. Pl.)
upadiśanti
sie lehren (Präs. 3. Pl.)
sagara-ātma-jaiḥ
von den Söhnen Sagaras (Instr. Pl.)
aśva-anveṣaṇe
bei der Suche nach dem Pferd (Lok. Sg.)
imām
diese (Akk. Sg.)
mahīm
Erde (Akk. Sg.)
paritaḥ
ringsum
nikhanadbhiḥ
grabend (Instr. Pl., Part. Präs.)
upakalpitān
geschaffen (Akk. Pl., PPP)
tat yathā
und zwar folgendermaßen
svarṇaprasthaḥ
Svarṇaprastha (Eigenname, Insel)
candraśuklaḥ
Candraśukla (Eigenname, Insel)
āvartanaḥ
Āvartana (Eigenname, Insel)
ramaṇakaḥ
Ramaṇaka (Eigenname, Insel)
mandara-hariṇaḥ
Mandaraharina (Eigenname, Insel)
pāñcajanyaḥ
Pāñcajanya (Eigenname, Insel)
siṁhalaḥ
Siṁhala (Eigenname, Insel)
laṅkā
Laṅkā (Eigenname, Insel)
iti
so [genannt]

evaṁ tava bhāratottama jambūdvīpa-varṣa-vibhāgo yathopadeśam upavarṇita iti

So, o Bester der Bhārata[-Nachkommen], ist dir die Einteilung der Länder Jambūdvīpas gemäß der [mir überlieferten] Unterweisung beschrieben worden.

Wort für Wort
evam
so
tava
dir (Dat. Sg.)
bhārata-uttama
o Bester der Bhārata-Nachkommen (Vok. Sg.)
jambūdvīpa-varṣa-vibhāgaḥ
die Einteilung der Länder Jambūdvīpas (Nom. Sg.)
yathā-upadeśam
gemäß der Unterweisung (Adv.)
upavarṇitaḥ
beschrieben (Nom. Sg., PPP)
iti
so

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