Kapitel 24: brahmaṇaḥ pṛṣṭha-pañca-viṁśatiḥ
Die Ursache aller Ursachen
Skandha 2, Adhyāya 5. Quelle: vedabase.io, vers-für-vers abgerufen (V.26-29 und V.40-41 auf der Quellseite als zusammenhängende Einheiten gruppiert). Nārada bittet Brahmā um Belehrung über die Wahrheit des Selbst (V.1-8). Brahmā antwortet mit dem berühmten Bekenntnis, dass nicht er selbst, sondern der durch eigene Buße geschaute Vāsudeva/Nārāyaṇa die letzte Wahrheit hinter allem ist - Stoff, Handlung, Zeit, Eigennatur und Einzelseele eingeschlossen (V.9-20). Es folgt die klassische sāṅkhya-gestützte Kosmogonie: aus Zeit, Handlung und Eigennatur entsteht Mahat, daraus Ahaṅkāra in seiner dreifachen Gestalt (vaikārika/taijasa/tāmasa), daraus Geist und Götter, die zehn Sinnesorgane, sowie die fünf Tanmātras und groben Elemente (Äther, Luft, Feuer, Wasser, Erde) in kumulativer Eigenschaftsvererbung (V.21-29). Aus der Vereinigung dieser noch ungeordneten Prinzipien, angetrieben durch die Kraft des Herrn, entsteht das kosmische Ei, aus dem nach tausend Jahren der virāṭ-puruṣa mit tausend Gliedern hervorbricht (V.30-35). Den Abschluss bildet die berühmte Zuordnung der vier Varṇas und aller vierzehn Welten (sieben oben, sieben unten) zu den Körperteilen dieser kosmischen Gestalt, mit einer abschließend genannten alternativen, einfacheren Dreiweltenordnung (V.36-42).
nārada uvāca
deva-deva namas te 'stu
bhūta-bhāvana pūrvaja
tad vijānīhi yaj jñānam
ātma-tattva-nidarśanam
Nārada sprach: Oh Gott der Götter, Verehrung sei dir, Erschaffer der Wesen, Uranfänglicher! Lehre mich jenes Wissen, das die Wahrheit des Selbst offenbart.
yad rūpaṁ yad adhiṣṭhānaṁ
yataḥ sṛṣṭam idaṁ prabho
yat saṁsthaṁ yat paraṁ yac ca
tat tattvaṁ vada tattvataḥ
Welche Form es hat, welcher sein Träger ist, woraus dieses Universum erschaffen wurde, o Herr, worin es ruht, was jenseits davon ist und was es sonst ist - jene Wahrheit verkünde mir wahrheitsgemäß.
sarvaṁ hy etad bhavān veda
bhūta-bhavya-bhavat-prabhuḥ
karāmalaka-vad viśvaṁ
vijñānāvasitaṁ tava
All dies kennst du wahrlich, o Herr über Vergangenes, Zukünftiges und Gegenwärtiges; wie eine Myrobalanenfrucht auf der Handfläche ist dir das Universum durch Wissen deutlich erfasst.
Wort für Wort
sarvaṁ hy etad bhavān veda
all dies kennst du wahrlich
bhūta-bhavya-bhavat-prabhuḥ
oh Herr über Vergangenes, Zukünftiges und Gegenwärtiges
Du, dessen Erkenntnis, dessen Grundlage, dessen Höchstes und dessen Wesen dies alles ist - du allein erschaffst die Geschöpfe durch andere Geschöpfe, mittels deiner eigenen Māyā.
Wort für Wort
yad-vijñāno
dessen Erkenntnis (dies alles ist)
yad-ādhāro
dessen Grundlage (dies ist)
yat-paras tvaṁ
für den du das Höchste bist
yad-ātmakaḥ
dessen Wesen (dies ist)
ekaḥ sṛjasi bhūtāni
du allein erschaffst die Geschöpfe
bhūtair evātma-māyayā
durch (andere) Geschöpfe, mittels deiner eigenen Māyā
nāhaṁ veda paraṁ hy asmin
nāparaṁ na samaṁ vibho
nāma-rūpa-guṇair bhāvyaṁ
sad-asat kiñcid anyataḥ
Ich kenne wahrlich nichts Höheres in dieser Hinsicht, nichts Niedrigeres noch Gleiches, o Allmächtiger - nichts anderes, sei es seiend oder nichtseiend, das durch Namen, Form und Eigenschaften zu erfassen wäre.
Wort für Wort
nāhaṁ veda
ich kenne nicht
paraṁ hy asmin
wahrlich etwas Höheres in dieser Sache
nāparaṁ na samaṁ vibho
weder Niedrigeres noch Gleiches, o Herr
nāma-rūpa-guṇair bhāvyaṁ
das durch Name, Form und Eigenschaften zu begreifen wäre
nānṛtaṁ tava tac cāpi
yathā māṁ prabravīṣi bhoḥ
avijñāya paraṁ matta
etāvat tvaṁ yato hi me
Auch das ist nicht falsch, wie du mich ansprichst, o Verehrter - dass du, ohne ein Höheres als mich zu kennen, nur so weit reichst, wie du von mir abstammst.
Wort für Wort
nānṛtaṁ tava tac cāpi
auch das ist nicht falsch, was du (sagst)
yathā māṁ prabravīṣi bhoḥ
wie du mich ansprichst, o Verehrter
avijñāya paraṁ
ohne ein Höheres zu kennen
matta etāvat tvaṁ
reichst du nur so weit wie von mir aus
yato hi me
denn (du stammst) ja von mir
[?: die genaue Bezugsstruktur von "etāvat tvaṁ" ist knapp; sinngemäß bestätigt Brahmā, dass Nāradas Anrede an ihn als Höchsten aus dessen Sicht (noch ohne Kenntnis Vāsudevas) berechtigt war.]
Durch wessen Eigenglanz das Universum erleuchtet ist und wodurch auch ich leuchte, so wie die Sonne, das Feuer, der Mond, wie die Sternbilder, Planeten und Sterne.
tasmai namo bhagavate
vāsudevāya dhīmahi
yan-māyayā durjayayā
māṁ vadanti jagad-gurum
Ihm, dem Erhabenen Vāsudeva, sei Verehrung; auf ihn wollen wir meditieren, durch dessen unüberwindliche Māyā man mich den Lehrer der Welt nennt.
Wort für Wort
tasmai namo bhagavate vāsudevāya
ihm, dem Erhabenen Vāsudeva, sei Verehrung
dhīmahi
lasst uns (auf ihn) meditieren
yan-māyayā durjayayā
durch dessen unüberwindliche Māyā
māṁ vadanti jagad-gurum
nennt man mich den Lehrer der Welt
[Anm.: zentraler Vers - Brahmā erklärt, dass allein Vāsudevas Māyā bewirkt, dass er selbst (Brahmā) fälschlich als "jagad-guru" (Schöpfer/Lehrer der Welt) gilt, während die wahre Quelle Vāsudeva ist.]
dravyaṁ karma ca kālaś ca
svabhāvo jīva eva ca
vāsudevāt paro brahman
na cānyo 'rtho 'sti tattvataḥ
Stoff, Handlung, Zeit, Eigennatur und die Einzelseele - nichts davon ist getrennt von Vāsudeva zu verstehen; nichts anderes existiert der Wahrheit nach, o Brahmane.
Nārāyaṇa ist das Höchste der Veden; die Götter sind aus Nārāyaṇas Gliedern geboren; Nārāyaṇa ist das Höchste der Welten; Nārāyaṇa ist das Höchste der Opfer.
Von ihm, dem Betrachter, dem Herrn, dem Unveränderlichen, der Seele von allem, selbst erschaffen, erschaffe ich das zu Erschaffende, allein durch seinen Blick dazu angetrieben.
Sattva, Rajas und Tamas - diese drei Erscheinungsweisen des Eigenschaftslosen werden für Erhaltung, Schöpfung und Auflösung durch die Māyā des Allmächtigen angenommen.
In der Rolle als Wirkung, Ursache und Handelndem, gestützt auf Stoff, Wissen und Handlung, binden die Erscheinungsweisen beständig die an sich freie, aber der Māyā unterworfene Person.
Wort für Wort
kārya-kāraṇa-kartṛtve
in (der Rolle als) Wirkung, Ursache und Handelndem
dravya-jñāna-kriyāśrayāḥ
gestützt auf Stoff, Wissen und Handlung
badhnanti nityadā
binden beständig
muktaṁ
die (an sich) freie
māyinaṁ puruṣaṁ guṇāḥ
die von Māyā erfasste Person, die Erscheinungsweisen
sa eṣa bhagavāḻ liṅgais
tribhir etair adhokṣajaḥ
svalakṣita-gatir brahman
sarveṣāṁ mama ceśvaraḥ
Er, dieser Erhabene, der Transzendente, wirkt durch diese drei Kennzeichen; sein wahrer Weg ist nur ihm selbst bekannt, o Brahmane - er ist der Herr aller und auch von mir.
Wort für Wort
sa eṣa bhagavāḻ
er, dieser Erhabene
liṅgais tribhir etair
durch diese drei Kennzeichen
adhokṣajaḥ
der Transzendente
svalakṣita-gatir brahman
dessen wahrer Weg nur ihm selbst bekannt ist, o Brahmane
Zeit, Handlung und Eigennatur, die durch seine eigene Māyā gleichsam von selbst in ihm erschienen, nahm der Herr der Māyā an, da er vielgestaltig werden wollte.
Aus der Zeit entsteht die Durchmischung der Erscheinungsweisen, aus der Eigennatur die Wandlung; aus der vom Puruṣa belebten Wirkkraft entstand die Geburt des Mahat.
Wort für Wort
kālād guṇa-vyatikaraḥ
aus der Zeit (entsteht) die Durchmischung der Erscheinungsweisen
mahatas tu vikurvāṇād
rajaḥ-sattvopabṛṁhitāt
tamaḥ-pradhānas tv abhavad
dravya-jñāna-kriyātmakaḥ
Aus der Umwandlung des Mahat aber, verstärkt durch Rajas und Sattva, entstand das Prinzip, in dem Tamas vorherrscht, zugleich von der Wesensart des Stoffes, des Wissens und der Handlung.
Wort für Wort
mahatas tu vikurvāṇād
aus der Umwandlung des Mahat aber
rajaḥ-sattvopabṛṁhitāt
verstärkt durch Rajas und Sattva
tamaḥ-pradhānas tv abhavad
entstand das Prinzip, in dem Tamas vorherrscht
dravya-jñāna-kriyātmakaḥ
von der Wesensart des Stoffes, des Wissens und der Handlung
so 'haṅkāra iti prokto
vikurvan samabhūt tridhā
vaikārikas taijasaś ca
tāmasaś ceti yad-bhidā
dravya-śaktiḥ kriyā-śaktir
jñāna-śaktir iti prabho
Dieses Prinzip, Ahaṅkāra genannt, wurde bei seiner Umwandlung dreifach: vaikārika, taijasa und tāmasa - seine Unterteilung entspricht der Stoffkraft, der Handlungskraft und der Wissenskraft, o Herr.
tāmasād api bhūtāder
vikurvāṇād abhūn nabhaḥ
tasya mātrā guṇaḥ śabdo
liṅgaṁ yad draṣṭṛ-dṛśyayoḥ
Aus dem tāmasischen Ahaṅkāra, dem Ursprung der groben Elemente, entstand bei seiner Umwandlung der Äther; dessen feinstoffliches Merkmal ist der Klang, das Kennzeichen, das zwischen Wahrnehmendem und Wahrgenommenem vermittelt.
Wort für Wort
tāmasād api bhūtāder
aus dem tāmasischen (Ahaṅkāra), dem Ursprung der Elemente
vikurvāṇād abhūn nabhaḥ
entstand bei (dessen) Umwandlung der Äther
tasya mātrā guṇaḥ śabdo
dessen feinstoffliche Eigenschaft ist der Klang
liṅgaṁ yad draṣṭṛ-dṛśyayoḥ
das Kennzeichen, das zwischen Wahrnehmendem und Wahrgenommenem (vermittelt)
[?: die genaue Funktion von "liṅgaṁ" - als "Kennzeichen/Vermittler" zwischen draṣṭṛ (Wahrnehmendem) und dṛśya (Wahrgenommenem) - wird hier wörtlich, nicht sāṅkhya-technisch exakt wiedergegeben.]
nabhaso 'tha vikurvāṇād
abhūt sparśa-guṇo 'nilaḥ
parānvayāc chabdavāṁś ca
prāṇa ojaḥ saho balam
vāyor api vikurvāṇāt
kāla-karma-svabhāvataḥ
udapadyata tejo vai
rūpavat sparśa-śabdavat
tejasas tu vikurvāṇād
āsīd ambho rasātmakam
rūpavat sparśavac cāmbho
ghoṣavac ca parānvayāt
viśeṣas tu vikurvāṇād
ambhaso gandhavān abhūt
parānvayād rasa-sparśa-
śabda-rūpa-guṇānvitaḥ
Aus der Umwandlung des Äthers entstand sodann die Luft mit der Eigenschaft der Berührung, durch Übertragung von der vorhergehenden Stufe auch mit Klang versehen; aus ihr Lebensatem, Vitalkraft, Ausdauer und Stärke. Aus der Umwandlung der Luft wiederum, durch Zeit, Handlung und Eigennatur, entstand fürwahr das Feuer, mit Form sowie durch Übertragung mit Tastsinn und Klang. Aus der Umwandlung des Feuers aber entstand das Wasser, von der Natur des Geschmacks, und durch Übertragung auch mit Form, Tastsinn und Klang versehen. Aus der besonderen Umwandlung des Wassers aber entstand die Erde, die den Geruch besitzt, durch Übertragung mit den Eigenschaften Geschmack, Tastsinn, Klang und Form ausgestattet.
Wort für Wort
nabhaso 'tha vikurvāṇād
aus der Umwandlung des Äthers sodann
abhūt sparśa-guṇo 'nilaḥ
entstand die Luft mit der Eigenschaft der Berührung
parānvayāc chabdavāṁś ca
und durch Übertragung auch mit Klang versehen
prāṇa ojaḥ saho balam
Lebensatem, Vitalkraft, Ausdauer, Stärke
vāyor api vikurvāṇāt
auch aus der Umwandlung der Luft
kāla-karma-svabhāvataḥ
durch Zeit, Handlung und Eigennatur
udapadyata tejo vai
entstand fürwahr das Feuer
rūpavat sparśa-śabdavat
mit Form, mit Tastsinn und Klang
tejasas tu vikurvāṇād
aus der Umwandlung des Feuers aber
āsīd ambho rasātmakam
entstand das Wasser, von der Natur des Geschmacks
rūpavat sparśavac cāmbho ghoṣavac ca parānvayāt
und das Wasser (ist) durch Übertragung auch mit Form, Tastsinn und Klang versehen
viśeṣas tu vikurvāṇād ambhaso
aus der besonderen Umwandlung des Wassers aber
gandhavān abhūt
entstand das, was Geruch besitzt (die Erde)
parānvayād rasa-sparśa-śabda-rūpa-guṇānvitaḥ
durch Übertragung mit Geschmack, Tastsinn, Klang und Form ausgestattet
[Anm.: klassische sāṅkhya-Sequenz der Tanmātra-Evolution - Äther (Klang) -> Luft (Berührung+Klang) -> Feuer (Form+Berührung+Klang) -> Wasser (Geschmack+Form+Berührung+Klang) -> Erde (Geruch+alle vorherigen), jede Stufe erbt kumulativ die Eigenschaften der vorhergehenden.]
vaikārikān mano jajñe
devā vaikārikā daśa
dig-vātārka-praceto
'śvi-vahnīndropendra-mitra-kāḥ
Aus dem vaikārika-Ahaṅkāra entstand der Geist, ebenso die zehn vaikārika-Götter: die Himmelsrichtungen, der Windgott, die Sonne, Praceta, die Aśvins, Agni, Indra, Upendra und Mitra.
taijasāt tu vikurvāṇād
indriyāṇi daśābhavan
jñāna-śaktiḥ kriyā-śaktir
buddhiḥ prāṇaś ca taijasau
śrotraṁ tvag-ghrāṇa-dṛg-jihvā
vāg-dor-meḍhrāṅghri-pāyavaḥ
Aus der Umwandlung des taijasa-Ahaṅkāra aber entstanden die zehn Sinnesorgane; Erkenntniskraft, Handlungskraft, Intellekt und Lebensatem sind beide taijasisch: Gehör, Haut, Geruchssinn, Sehsinn, Zunge, sowie Sprache, Hand, Zeugungsglied, Fuß und Ausscheidungsorgan.
yadaite 'saṅgatā bhāvā
bhūtendriya-mano-guṇāḥ
yadāyatana-nirmāṇe
na śekur brahma-vittama
Als diese Prinzipien - die Elemente, Sinnesorgane und der Geist mit ihren Eigenschaften - noch ungeordnet waren, vermochten sie nicht, eine Wohnstätte zu bilden, o Bester der Kenner des Brahman.
Wort für Wort
yadaite 'saṅgatā bhāvā
als diese ungeordneten Wesenheiten
bhūtendriya-mano-guṇāḥ
die Elemente, Sinnesorgane und der Geist mit (ihren) Eigenschaften
yadāyatana-nirmāṇe na śekur
als sie nicht vermochten, eine Wohnstätte zu bilden
tadā saṁhatya cānyonyaṁ
bhagavac-chakti-coditāḥ
sad-asattvam upādāya
cobhayaṁ sasṛjur hy adaḥ
Da vereinigten sie sich miteinander, angetrieben durch die Kraft des Erhabenen, und indem sie sowohl das Seiende als auch das Nichtseiende annahmen, erschufen sie fürwahr jenes Ei.
Das Antlitz des Puruṣa wurde zum Brahmanen; die Kṣatriyas entstanden aus dessen Armen; aus den Schenkeln des Erhabenen der Vaiśya, aus seinen Füßen wurde der Śūdra geboren.
An dessen Hüfte wurde Atala gebildet, an den Schenkeln des Allmächtigen Vitala; an den Knien das reine Sutala, an den Waden aber Talātala. Mahātala entstand an den Knöcheln, an den Fußballen Rasātala, und Pātāla an der Fußsohle - so besteht die Person aus den Welten.
Bhūrloka wurde aus seinen Füßen gebildet, Bhuvarloka aus seinem Nabel, Svarloka aus dem Haupt gebildet - so ist auch diese Anordnung der Welten möglich.
Wort für Wort
bhūrlokaḥ kalpitaḥ padbhyāṁ
Bhūrloka wurde aus (seinen) Füßen gebildet
bhuvarloko 'sya nābhitaḥ
Bhuvarloka aus seinem Nabel
svarlokaḥ kalpito mūrdhnā
Svarloka aus dem Haupt gebildet
iti vā loka-kalpanā
so ist auch (diese) Anordnung der Welten (möglich)
[Anm.: alternative, einfachere dreigliedrige Kosmologie (nur Bhūr-Bhuvaḥ-Svar, aus Füßen-Nabel-Haupt) neben dem ausführlichen vierzehnteiligen Schema der V.36-41; die Formulierung "iti vā" markiert dies ausdrücklich als gleichwertige Alternative.]