Kapitel 47: varāha-hiraṇyākṣayoḥ yuddham
Der Kampf zwischen dem Herrn Eber und dem Dämon Hiraṇyākṣa
Skandha 3, Adhyāya 18. Quelle: vedabase.io. title_sa als eigene knappe IAST-Kurzbezeichnung des Inhalts gebildet, da vedabase.io keinen Sanskrit-IAST-Kapiteltitel angibt (nur Englisch 'The Battle Between Lord Boar and the Demon Hiranyaksa'). Verse 22-23 auf der Quellseite als zusammengehoerige Einheit gefuehrt.
maitreya uvāca
tad evam ākarṇya jaleśa-bhāṣitaṁ
mahā-manās tad vigaṇayya durmadaḥ
harer viditvā gatim aṅga nāradād
rasātalaṁ nirviviśe tvarānvitaḥ
Maitreya sprach: Nachdem er so die Worte des Herrn der Gewässer vernommen, sie erwogen hatte - der Hochmütige, von großem Geist -, und von Nārada Haris Aufenthaltsort erfahren hatte, o Lieber, drang er eilends in Rasātala ein.
Wort für Wort
maitreyaḥ uvāca
Maitreya sprach
tat evam ākarṇya jaleśa-bhāṣitam
nachdem er so die Worte des Herrn der Gewässer vernommen hatte
mahā-manāḥ tat vigaṇayya durmadaḥ
der Hochmütige, von großem Geist, dies erwogen habend
hareḥ viditvā gatim aṅga nāradāt
von Nārada Haris Aufenthaltsort erfahren habend, o Lieber
Dort sah er den ruhmreichen Erdenträger, wie er die Erde mit der Spitze seines Stoßzahnes emporhob, mit seinem Auge von rötlichem Glanz gleichsam den eigenen Schimmer raubend; und er lachte: 'Ha, ein waldbewohnendes Tier!'
Wort für Wort
dadarśa tatra abhijitam dharā-dharam
dort sah er den ruhmreichen Erdenträger
pronnīyamāna-avanim agra-daṁṣṭrayā
wie er die Erde mit der Spitze seines Stoßzahnes emporhob
muṣṇantam akṣṇā sva-ruco aruṇa-śriyā
mit seinem Auge von rötlichem Glanz gleichsam [den Blick] raubend
āhainam ehy ajña mahīṁ vimuñca no
rasaukasāṁ viśva-sṛjeyam arpitā
na svasti yāsyasy anayā mamekṣataḥ
surādhamāsādita-sūkarākṛte
Er sprach zu ihm: 'Komm her, Unwissender, gib die Erde frei; sie ist uns, den Bewohnern der Unterwelt, vom Weltenschöpfer anvertraut worden; du wirst mit ihr nicht heil davonkommen, während ich zusehe, o du niedrigster der Götter, der eine Eberform angenommen hat.'
Wort für Wort
āha enam ehi ajña mahīm vimuñca naḥ
er sprach zu ihm: 'komm her, Unwissender, gib uns die Erde frei'
rasa-okasām viśva-sṛjā iyam arpitā
sie ist uns, den Bewohnern der Unterwelt, vom Weltenschöpfer anvertraut
na svasti yāsyasi anayā mama īkṣataḥ
du wirst mit ihr nicht heil davonkommen, während ich zusehe
sura-adhama āsādita-sūkara-ākṛte
o niedrigster der Götter, der eine Eberform angenommen hat
'Warum wurdest du von unseren Feinden zu unserem Untergang aufgezogen, der du durch Illusion, unsichtbar siegend, Dämonen tötest? Nachdem ich dich, dessen Kraft nur Yogamāyā ist, von geringer Manneskraft, zur Ruhe gebracht habe, du Tor, werde ich die Trauer meiner Freunde tilgen.'
Wort für Wort
tvam naḥ sapatnaiḥ abhavāya kim bhṛtaḥ
warum wurdest du von unseren Feinden zu unserem Untergang aufgezogen
yaḥ māyayā hanti asurān parokṣa-jit
der du durch Illusion, unsichtbar siegend, Dämonen tötest
tvām yoga-māyā-balam alpa-pauruṣam
dich, dessen Kraft nur Yogamāyā ist, von geringer Manneskraft
saṁsthāpya mūḍha pramṛje suhṛt-śucaḥ
zur Ruhe gebracht habend, du Tor, werde ich die Trauer der Freunde tilgen
tvayi saṁsthite gadayā śīrṇa-śīrṣaṇy asmad-bhuja-cyutayā ye ca tubhyam baliṁ haranty ṛṣayo ye ca devāḥ svayaṁ sarve na bhaviṣyanty amūlāḥ
'Wenn du daliegst, dein Haupt zerschmettert von der Keule, die meinem Arm entfahren ist, dann werden all jene Weisen und jene Götter, die dir Opfergaben darbringen, von selbst ohne Grundlage sein.'
Wort für Wort
tvayi saṁsthite gadayā śīrṇa-śīrṣaṇi
wenn du daliegst, dein Haupt von der Keule zerschmettert
asmat-bhuja-cyutayā
die meinem Arm entfahren ist
ye ca tubhyam balim haranti ṛṣayaḥ ye ca devāḥ
jene Weisen und jene Götter, die dir Opfergaben darbringen
Er, von den bösen Wortspeeren des Feindes gestochen, doch die an seiner Stoßzahnspitze [ruhende] Erde als ängstlich wahrnehmend, den Stich ertragend, kam aus der Mitte des Wassers hervor, wie ein von einem Krokodil angegriffener Elefant samt seiner Elefantenkuh.
Wort für Wort
saḥ tudyamānaḥ ari-durukta-tomaraiḥ
er, von den bösen Wortspeeren des Feindes gestochen
daṁṣṭra-agra-gām gām upalakṣya bhītām
die an seiner Stoßzahnspitze [ruhende] Erde als ängstlich wahrnehmend
todam mṛṣan niragāt ambu-madhyāt
den Stich ertragend, kam er aus der Mitte des Wassers hervor
grāha-āhataḥ sa-kareṇuḥ yathā ibhaḥ
wie ein von einem Krokodil angegriffener Elefant samt seiner Elefantenkuh
Der Goldhaarige verfolgte ihn, als er aus dem Wasser hervorkam, wie ein Fisch [einen] Elefanten, mit furchterregenden Stoßzähnen, mit der Stimme eines Blitzschlages, und sprach zu dem Schamlosen: 'Was gibt es, das den Schlechten nicht zum Vorwurf gemacht wird?'
Wort für Wort
tam niḥsarantam salilāt anudrutaḥ
ihn, als er aus dem Wasser hervorkam, verfolgend
hiraṇya-keśaḥ dviradam yathā jhaṣaḥ
der Goldhaarige, wie ein Fisch [einen] Elefanten
karāla-daṁṣṭraḥ aśani-nisvanaḥ
mit furchterregenden Stoßzähnen, mit der Stimme eines Blitzschlages
abravīt gata-hriyām kim tu asatām vigarhitam
sprach zu dem Schamlosen: 'was wird den Schlechten nicht zum Vorwurf gemacht'
Er setzte die Erde oberhalb der Reichweite des Wassers ab, legte auf ihr seine eigene Kraft nieder, gepriesen vom Weltenschöpfer, mit Blumen überschüttet von den Göttern, während der Feind zusah.
Wort für Wort
saḥ gām udastāt salilasya gocare vinyasya
er setzte die Erde oberhalb der Reichweite des Wassers ab
Zu ihm, dem nahenden Feind mit goldverziertem [Rüstzeug], der großen Keule, dem golden-bunten Panzer, der wiederholt mit bösen Worten seine verletzlichen Stellen traf, sprach er, von heftigem Zorn [erfüllt], lachend.
Wort für Wort
para-anuṣaktam tapanīya-upakalpam
zu dem nahenden Feind mit goldverziertem [Rüstzeug]
mahā-gadam kāñcana-citra-daṁśam
der großen Keule, dem golden-bunten Panzer
marmāṇi abhīkṣṇam pratudantam duruktaiḥ
der wiederholt mit bösen Worten [seine] verletzlichen Stellen traf
pracaṇḍa-manyuḥ prahasan tam babhāṣe
sprach er, von heftigem Zorn [erfüllt], lachend, zu ihm
Der Erhabene sprach: 'Wahr ist es, wir sind, o Freund, waldbewohnende Tiere, die Dorfhunde deiner Art jagen; Helden, die in die Schlingen des Todes verstrickt sind, nehmen dein Prahlen nicht ernst, du Unheilvoller.'
Wort für Wort
śrī-bhagavān uvāca
der Erhabene sprach
satyam vayam bho vana-gocarāḥ mṛgāḥ
wahr ist es, wir sind, o Freund, waldbewohnende Tiere
yuṣmat-vidhān mṛgaye grāma-siṁhān
die Dorfhunde deiner Art jagen
na mṛtyu-pāśaiḥ pratimuktasya vīrāḥ
Helden, die in die Schlingen des Todes verstrickt sind, nicht
ete vayaṁ nyāsa-harā rasaukasāṁ gata-hriyo gadayā drāvitās te tiṣṭhāmahe 'thāpi kathañcid ājau stheyaṁ kva yāmo balinotpādya vairam
'Hier stehen wir, die wir das anvertraute Gut der Unterweltbewohner geraubt haben, schamlos, von deiner Keule in die Flucht geschlagen; dennoch stehen wir, wie es sei, im Kampf; wohin sollten wir gehen, nachdem wir mit einem Mächtigen Feindschaft erregt haben?'
Wort für Wort
ete vayam nyāsa-harāḥ rasa-okasām
hier sind wir, die wir das anvertraute Gut der Unterweltbewohner geraubt haben
gata-hriyaḥ gadayā drāvitāḥ
schamlos, von [deiner] Keule in die Flucht geschlagen
te tiṣṭhāmahe atha api kathañcit ājau
dennoch stehen wir, wie es sei, im Kampf
stheyam kva yāmaḥ balinā utpādya vairam
wo sollen wir bleiben, wohin gehen, nachdem wir mit einem Mächtigen Feindschaft erregt haben
tvaṁ pad-rathānāṁ kila yūthapādhipo
ghaṭasva no 'svastaya āśv anūhaḥ
saṁsthāpya cāsmān pramṛjāśru svakānāṁ
yaḥ svāṁ pratijñāṁ nātipiparty asabhyaḥ
'Du bist wahrlich der Anführer der Fußkämpfer-Heerführer; bereite uns rasch, ohne Zögern, das Unheil; und, nachdem du uns zur Ruhe gebracht hast, wische die Tränen deiner eigenen [Angehörigen], du Unhöflicher, der sein eigenes Gelübde nicht ganz erfüllt.'
Wort für Wort
tvam pat-rathānām kila yūthapa-adhipaḥ
du bist wahrlich der Anführer der Fußkämpfer-Heerführer
ghaṭasva naḥ asvastaye āśu anūhaḥ
bereite uns rasch, ohne Zögern, das Unheil
saṁsthāpya ca asmān pramṛja aśru svakānām
und, nachdem du uns zur Ruhe gebracht hast, wische die Tränen deiner eigenen [Leute]
yaḥ svām pratijñām na atipiparti asabhyaḥ
der du, Unhöflicher, dein eigenes Gelübde nicht ganz erfüllst
[?] Ironisch-höhnischer Tonfall gegenüber Varāha; genaue Bezugsrichtung von 'yaḥ svāṁ pratijñāṁ nātipiparti' (der sein Gelübde nicht erfüllt) unsicher - evtl. Spott über ein früheres Versprechen Varāhas.
maitreya uvāca
so 'dhikṣipto bhagavatā
pralabdhaś ca ruṣā bhṛśam
ājahārolbaṇaṁ krodhaṁ
krīḍyamāno 'hi-rāḍ iva
Maitreya sprach: Er, vom Erhabenen so getadelt und heftig voller Zorn verspottet, geriet in gewaltigen Grimm, wie ein Schlangenkönig, der geneckt wird.
Als jener [Hiraṇyākṣa] wiederum seine eigene Keule ergriff und sie unablässig schwang, stürzte Hari, erzürnt, im Grimm seine Lippe beißend, auf ihn zu.
tataś ca gadayārātiṁ dakṣiṇasyāṁ bhruvi prabhuḥ ājaghne sa tu tāṁ saumya gadayā kovido 'hanat
Und da schlug der Herr den Feind mit der Keule an der rechten Augenbraue; er aber, o Sanftmütiger, kundig [im Kampf], schlug diesen [Schlag] mit seiner eigenen Keule ab.
Wort für Wort
tataḥ ca gadayā aratim
und da [schlug] der Herr den Feind mit der Keule
dakṣiṇasyām bhruvi prabhuḥ ājaghne
an der rechten Augenbraue schlug der Herr
saḥ tu tām saumya gadayā
er aber, o Sanftmütiger, [wehrte] diesen [Schlag] mit der Keule
Von diesen beiden Rivalen, deren Glieder von den scharfen Keulen getroffen waren, deren Zorn durch den Geruch des fließenden Blutes ihrer Wunden noch wuchs, die aus Siegesbegierde wundersame Bewegungsmuster ausführten, erstrahlte der Kampf auf Erden wie [der] zweier brünstiger, gewaltiger Elefanten.
Wort für Wort
tayoḥ spṛdhoḥ tigma-gadā-āhata-aṅgayoḥ
von diesen beiden Rivalen, deren Glieder von den scharfen Keulen getroffen waren
kṣata-āsrava-ghrāṇa-vivṛddha-manyvoḥ
deren Zorn durch den Geruch des fließenden Blutes ihrer Wunden wuchs
vicitra-mārgān carataḥ jigīṣayā
die aus Siegesbegierde wundersame Bewegungsmuster ausführten
vyabhāt ilāyām iva śuṣmiṇoḥ mṛdhaḥ
erstrahlte der Kampf auf Erden wie [der] zweier brünstiger, gewaltiger [Elefanten]
Um die Vernichtung dieser beiden auf Erden einander feindlichen [Wesen] zu sehen - des Dämons, [der doch] ein Teil des Opfers ist, und des großmütigen [Herrn], der durch Māyā die Gestalt des Ebers angenommen hat -, kam der Selbstherrscher (Brahmā), o Nachkomme Kurus, von Weisen umgeben.
Wort für Wort
daityasya yajña-avayavasya
des Dämons, [der] ein Teil des Opfers [ist]
māyā-gṛhīta-vārāha-tanoḥ mahātmanaḥ
und des großmütigen, durch Māyā die Eberform angenommen habenden [Herrn]
kauravya mahyām dviṣatoḥ vimardanam didṛkṣuḥ
o Nachkomme Kurus, die Vernichtung der beiden auf Erden Feindlichen zu sehen wünschend
āgāt ṛṣibhiḥ vṛtaḥ svarāṭ
kam der Selbstherrscher (Brahmā), von Weisen umgeben
[?] Bezug des Epithetons 'yajña-avayavasya' ('ein Teil/Glied des Opfers') unsicher: grammatisch dem Dämon (Hiraṇyākṣa) zugeordnet, inhaltlich womöglich eher auf Varāha als Verkörperung des Opfers (vgl. Kapitel 13) bezogen; hier wörtlich beim Dämon belassen, da so im Sanskrit-Text konstruiert.
Den nahen, übermütigen, furchtlosen Dämon erblickend, der Gegenmaßnahmen ergriffen hatte, von unbezwingbarer Kraft, sprach der Erhabene, der Anführer von Tausenden, zu Nārāyaṇa, dem urzeitlichen Eber.
Wort für Wort
āsanna-śauṇḍīram apeta-sādhvasam
den nahen, übermütigen, furchtlosen [Dämon]
kṛta-pratīkāram ahārya-vikramam
der Gegenmaßnahmen ergriffen hatte, von unbezwingbarer Kraft
vilakṣya daityam bhagavān sahasra-ṇīḥ
den Dämon erblickend, der Erhabene, der Anführer von Tausenden
jagāda nārāyaṇam ādi-sūkaram
sprach zu Nārāyaṇa, dem urzeitlichen Eber
[?] 'sahasra-ṇīḥ' (Anführer/Herr von Tausenden) als Epitheton Brahmās unsicher übersetzt.
Brahmā sprach: 'Dies ist, o Gott der Götter, [eine Bedrohung] für die Brahmanen, die Nachkommen Surabhis (die Kühe), und für die schuldlosen Wesen, die zu deinen Füßen Zuflucht gesucht haben - ein Übeltäter, Furchterreger, Bösewicht, ein Dämon, der von uns einen Segen erlangt hat, unbesiegt im Streitwagenkampf, [der] suchend, wie ein Dorn, durch die Welten wandert.'
Wort für Wort
brahmā uvāca
Brahmā sprach
eṣa te deva devānām
dies ist, o Gott der Götter
aṅghri-mūlam upeyuṣām
für die, die zu [deinen] Füßen Zuflucht gesucht haben
mainaṁ māyāvinaṁ dṛptaṁ niraṅkuśam asattamam ākrīḍa bālavad deva yathāśīviṣam utthitam
'Behandle diesen illusionsmächtigen, hochmütigen, ungezügelten, allerschlimmsten [Dämon] nicht wie im Kinderspiel, o Gott, als wäre er eine [ungefährlich] aufgerichtete Giftschlange.'
Wort für Wort
mā enam māyāvinam dṛptam
behandle diesen illusionsmächtigen, hochmütigen [Dämon] nicht
na yāvad eṣa vardheta
svāṁ velāṁ prāpya dāruṇaḥ
svāṁ deva māyām āsthāya
tāvaj jahy agham acyuta
'Solange dieser Furchtbare, seine [ihm bestimmte] Zeit erreichend, noch nicht [weiter] erstarkt ist, töte, o Gott, indem du deine eigene Māyā annimmst, sogleich diesen Sünder, o Unfehlbarer.'
adhunaiṣo 'bhijin nāma yogo mauhūrtiko hy agāt śivāya nas tvaṁ suhṛdām āśu nistara dustaram
'Nun ist diese als Abhijit bekannte, dem Muhūrta [zugehörige] günstige Stunde beinahe vergangen; überwinde rasch das Unüberwindliche, zum Heil für uns, deine Freunde.'
Wort für Wort
adhunā eṣaḥ abhijit nāma yogaḥ
nun ist diese als Abhijit bekannte [günstige Stunde]
mauhūrtikaḥ hi agāt
dem Muhūrta [zugehörige], ist wahrlich [beinahe] vergangen
'Glücklicherweise ist dieser [Dämon] von selbst zu dem ihm bestimmten Tod - dir - gelangt; zeige deine Kraft, töte ihn im Kampf, und versetze die Welten in Frieden.'
Wort für Wort
diṣṭyā tvām vihitam mṛtyum
glücklicherweise [ist er] zu dir, dem [ihm] bestimmten Tod