Kapitel 17: kaler-nigrahaḥ
Strafe und Gnade für Kali
Parīkṣit erblickt den personifizierten Kali als Śūdra, der einen Stier (Dharma) und eine Kuh (die Erde) misshandelt, und stellt ihn scharf zur Rede (V.1-16). Dharma selbst antwortet, gibt sich zu erkennen und erklärt die vier Zeitalter-Füße des Dharma - Askese, Reinheit, Mitgefühl, Wahrhaftigkeit - von denen im gegenwärtigen Kali-Zeitalter durch Hochmut, Bindung und Rausch bereits drei gebrochen sind (V.17-27). Parīkṣit erhebt das Schwert gegen Kali, der sich unterwirft und um Gnade fleht (V.28-30); der König verschont ihn, verbannt ihn aber aus seinem Reich und weist ihm stattdessen fünf Aufenthaltsorte zu: Würfelspiel, Trunk, [verbotene] Frauen, Schlachtung und - auf Kalis weitere Bitte hin - Gold, aus dem Falschheit, Rausch, Begierde, Leidenschaft und Feindschaft entspringen (V.31-41). Parīkṣit stellt die drei verlorenen Dharma-Füße wieder her und lässt die Erde gedeihen; das Kapitel schließt mit dem Übergang zu Parīkṣits gegenwärtiger Herrschaft in Hastināpura, während derer die Weisen von Naimiṣāraṇya zu ihrem Opfer geweiht sind (V.42-45).
sūta uvāca
tatra go-mithunaṁ rājā hanyamānam anāthavat |
daṇḍa-hastaṁ ca vṛṣalaṁ dadṛśe nṛpa-lāñchanam ||
Sūta sprach: Dort erblickte der König das Rinderpaar, wie schutzlos geschlagen, und den Śūdra mit dem Stock in der Hand, [der doch] das Abzeichen eines Königs [trug].
[er erblickte] den Stier, weiß wie eine Lotoswurzelfaser, wie vor Angst urinierend, zitternd, auf einem einzigen Fuß, zusammensinkend, vom Śūdra geschlagen,
und die den Dharma spendende, elende Kuh, heftig vom Fuß des Śūdra geschlagen, ohne Kalb, mit tränenüberströmtem Gesicht, abgemagert, nach Weidegras verlangend.
Er fragte, [nachdem er] den mit goldenem Zubehör [geschmückten] Wagen bestiegen [hatte], mit einer Stimme, tief wie eine Gewitterwolke, den Bogen gespannt haltend:
Wer bist du, der du in dieser meinem Schutz unterstehenden Welt mit Gewalt die Schwachen tötest, du Starker? Nur dem Anschein nach bist du ein Menschengott [König], wie ein Schauspieler durch dein Tun – [in Wahrheit] kein Zweifachgeborener.
Wort für Wort
kaḥ tvam
wer bist du
mat-śaraṇe loke
in [dieser] meinem Schutz [unterstehenden] Welt
balāt haṁsi abalān balī
tötest mit Gewalt die Schwachen, du Starker
nara-devaḥ asi veṣeṇa
du bist dem Anschein nach ein Menschengott (König)
naṭavat karmaṇā advijaḥ
wie ein Schauspieler durch dein Tun, kein Zweifachgeborener
[Anm.: „advijaḥ“ (kein „zweimal Geborener“) spielt sowohl auf die Kastenzugehörigkeit als auch metaphorisch auf mangelnde spirituelle „zweite Geburt“ an.]
Du, der du – da Kṛṣṇa fern gegangen ist zusammen mit dem Gāṇḍīva-Bogenträger [Arjuna] – bemitleidenswert bist, [und] die Unschuldigen heimlich schlägst, verdienst den Tod.
Oder bist du, weiß wie eine Lotoswurzelfaser, um [drei] Füße vermindert, auf einem Fuß wandelnd, [etwa] irgendein Gott in Stiergestalt, der uns betrübt?
mā saurabheyātra śuco vyetu te vṛṣalād bhayam |
mā rodīramba bhadraṁ te khalānāṁ mayi śāstari ||
Sei nicht traurig, Sohn der Surabhi [Stier]; möge deine Furcht vor dem Śūdra weichen. Weine nicht, o Mutter, Segen sei mit dir, solange ich der Zuchtmeister der Übeltäter bin.
In dessen Reich alle Untertanen von Übeltätern erschreckt werden, o Tugendhafte, dessen, des [wie] Berauschten [nachlässigen Königs], schwinden Ruhm, Lebenszeit, Glück und [höheres] Los.
Wort für Wort
yasya rāṣṭre prajāḥ sarvāḥ
in dessen Reich alle Untertanen
trasyante sādhvi asādhubhiḥ
erschreckt werden, o Tugendhafte, von den Übeltätern
Dies ist fürwahr die höchste Pflicht der Könige: das Bezwingen des Leids der Bedrängten. Daher werde ich diesen töten, den schlechtesten aller Wesenfeinde.
Wer hat dir deine drei Füße abgeschnitten, o Sohn der Surabhi, du Vierfüßiger? Mögen [Wesen] wie du nicht [mehr sein] im Reich der Könige, die Kṛṣṇa nachfolgen.
Sag es, o Stier – Segen sei mit dir/euch Tugendhaften, die kein Unrecht begingen – [nenne mir] den Verursacher deiner eigenen Entstellung, den Beflecker des Ruhmes der Pārthas.
Wer einem unschuldigen Menschen Unrecht zufügt, dem soll von allen Seiten meine Furcht [drohen]; für die Tugendhaften möge nur Segen entstehen, wenn die Bestrafung des Übeltäters vollzogen ist.
Wort für Wort
jane anāgasi agham yuñjan
der einem unschuldigen Menschen Unrecht zufügt
sarvataḥ asya ca mat-bhayam
und dem von allen Seiten meine Furcht [drohen soll]
anāgaḥsviha bhūteṣu ya āgaskṛnniraṅkuśaḥ |
āhartāsmi bhujaṁ sākṣādamartyasyāpi sāṅgadam ||
Wer zügellos Unrecht begeht gegenüber den unschuldigen Wesen hier – ich werde fürwahr [seinen] Arm abschneiden, samt Armreif, selbst wenn er ein Unsterblicher wäre.
rājño hi paramo dharmaḥ svadharmasthānupālanam |
śāsato'nyān yathāśāstramanāpadyutpathāniha ||
Die höchste Pflicht des Königs ist fürwahr die Beschützung derer, die in ihrer eigenen Pflicht stehen, indem er andere, die – ohne Notlage – hier auf Abwege geraten sind, gemäß der Lehrschrift bestraft.
Wort für Wort
rājñaḥ hi paramaḥ dharmaḥ
die höchste Pflicht des Königs ist fürwahr
sva-dharma-stha-anupālanam
die Beschützung derer, die in ihrer eigenen Pflicht stehen
Dharma sprach: Dies ist von euch Pāṇḍava-Nachkommen eine passende, den Bedrängten Sicherheit gebende Rede – von euch, durch deren Tugendfülle der erhabene Kṛṣṇa [sogar] zum Botengang und anderem [Dienst] bewogen wurde.
Wort für Wort
dharmaḥ uvāca
Dharma sprach
etat vaḥ pāṇḍaveyānām
dies [ist] von euch Pāṇḍava-Nachkommen
yuktam ārta-abhayam vacaḥ
eine passende, den Bedrängten Sicherheit gebende Rede
yeṣām guṇa-gaṇaiḥ
durch deren Tugendfülle
kṛṣṇaḥ dautya-ādau bhagavān kṛtaḥ
der erhabene Kṛṣṇa zum Botengang u.a. bewogen wurde
Nicht wir [Elemente/Naturkräfte] sind die Samen des Leidens, aus denen [es] entstehen könnte, o Stier unter den Menschen; jenen Puruṣa [allein erkennen wir als letzte Ursache] – [wir sind nur] verwirrt durch die Verschiedenheit der Lehrmeinungen.
Wort für Wort
na vayam kleśa-bījāni
nicht wir sind die Samen des Leidens
yataḥ syuḥ puruṣa-ṛṣabha
aus denen es entstehen könnte, o Stier unter den Menschen
puruṣam tam vijānīmaḥ
jenen Puruṣa erkennen wir [als Ursache]
vākya-bheda-vimohitāḥ
verwirrt durch die Verschiedenheit der Lehrmeinungen
Manche, die Zweifeln zugetan sind, sagen, [die Ursache des Leidens sei] das eigene Selbst; andere [sagen es sei] das Schicksal, wieder andere das [vergangene] Handeln, wieder andere die [eigene] Natur als [letzte] Herrin.
„[Es kommt] vom Unergründlichen, Unbestimmbaren“ – so [lautet] bei manchen die feste Ansicht. Erwäge hierüber, was [dir] passend [erscheint], o königlicher Weiser, mit deinem eigenen Verstand.
Wort für Wort
apratarkyāt anirdeśyāt iti
„vom Unergründlichen, Unbestimmbaren“ so
keṣu api niścayaḥ
bei manchen [ist dies] die feste Ansicht
atra anurūpam rājarṣe
hierüber, was passend [erscheint], o königlicher Weiser
Der König sprach: Du sprichst über den Dharma, o Kenner des Dharma; du bist der Dharma [selbst], der die Stiergestalt trägt. Welcher [Straf-]Ort dem Unrechttäter [zukommt], derselbe möge auch dem [bloßen] Anzeiger [zuteilwerden, der es nicht meldet].
Wort für Wort
rājā uvāca
der König sprach
dharmam bravīṣi dharma-jña
du sprichst über Dharma, o Kenner des Dharma
dharmaḥ asi vṛṣa-rūpa-dhṛk
du bist Dharma, der die Stiergestalt trägt
yat adharma-kṛtaḥ sthānam
welcher Ort dem Unrecht-Täter zukommt
sūcakasya api tat bhavet
dem [bloßen] Anzeiger möge derselbe [Ort] zuteilwerden
[Anm.: Der König erkennt Dharma trotz dessen Verkleidung und fordert ihn zugleich auf, den wahren Täter (Kali) zu nennen, statt sich mit indirekten Aussagen zu begnügen.]
Oder vielmehr: Der Weg der göttlichen Māyā ist gewiss unerreichbar für Denken und Rede auch der [gewöhnlichen] Wesen – so [lautet] meine feste Überzeugung.
Wort für Wort
athavā
oder vielmehr
deva-māyāyāḥ nūnam gatiḥ agocarā
der Weg der göttlichen Māyā ist gewiss unerreichbar
Askese, Reinheit, Mitgefühl, Wahrhaftigkeit – dies waren [deine] vier Füße, vollständig im Kṛta-Zeitalter; drei [davon] wurden durch Anteile des Unrechts gebrochen: durch Hochmut, [weltliche] Bindung und Rausch, [Anteile] von dir, [Kali].
Jetzt, o Dharma, [ist] dein [letzter] Fuß die Wahrhaftigkeit, durch den [du dich noch] hältst; diesen will nun dieses Unrecht [ebenfalls] ergreifen – [nämlich] Kali, genährt durch Falschheit.
Wort für Wort
idānīm dharma pādaḥ te
jetzt, o Dharma, dein Fuß
satyam nirvartayet yataḥ
durch den [du dich noch] auf Wahrhaftigkeit stützt
iyaṁ ca bhūmirbhagavatā nyāsitorubharā satī |
śrīmadbhistatpadanyāsaiḥ sarvataḥ kṛtakautukā ||
Und diese Erde, obwohl [ihre] gewaltige Last vom Erhabenen [bereits] abgenommen wurde, war [einst] überall durch dessen glückverheißende Fußabdrücke mit Freude erfüllt –
Wort für Wort
iyam ca bhūmiḥ
und diese Erde
bhagavatā nyāsita-uru-bharā satī
obwohl [ihre] gewaltige Last vom Erhabenen abgelegt wurde
– [nun aber] trauert sie, mit Tränen [im Auge], die Tugendhafte, wie eine treue [Gattin], die doch wie eine Unglückliche verlassen wurde, [denkend]: „Brahmanenfeindliche, unter dem Vorwand von Königen [auftretende] Śūdras werden mich [nun] beherrschen.“
Wort für Wort
śocati aśru-kalā sādhvī
trauert, mit Tränen, die Tugendhafte
durbhagā iva ujjhitā satī
als wäre sie, obwohl treu, wie eine Unglückliche verlassen
abrahmaṇyāḥ nṛpa-vyājāḥ śūdrāḥ
brahmanenfeindliche, unter dem Vorwand von Königen [auftretende] Śūdras
Nachdem er so Dharma und die Erde getröstet hatte, ergriff der große Wagenkämpfer [Parīkṣit] das geschärfte Schwert gegen Kali, die Ursache des Unrechts.
Den [ihm] zu Füßen Gefallenen tötete der Held nicht, aus Mitleid den Elenden zugetan, er, der [selbst] Schutz gewährt; der Preiswürdige sprach, wie lächelnd, Folgendes:
rājovāca
na te guḍākeśayaśodharāṇāṁ
baddhāñjalervai bhayamasti kiñcit |
na vartitavyaṁ bhavatā kathañcana
kṣetre madīye tvamadharmabandhuḥ ||
Der König sprach: Für dich, [der du] mit gefalteten Händen [vor] uns, den Trägern des Ruhmes Guḍākeśas [Arjunas], [stehst], besteht fürwahr keinerlei Furcht; [doch] du darfst dich in keiner Weise in meinem Herrschaftsbereich aufhalten, du Freund des Unrechts.
Wort für Wort
rājā uvāca
der König sprach
na te guḍākeśa-yaśaḥ-dharāṇām
für dich, [uns] Trägern des Ruhmes Guḍākeśas
baddha-añjaleḥ vai bhayam asti kiñcit
mit gefalteten Händen besteht fürwahr keinerlei Furcht
na vartitavyam bhavatā kathañcana
du darfst dich in keiner Weise aufhalten
kṣetre madīye tvam adharma-bandhuḥ
in meinem Herrschaftsbereich, du Freund des Unrechts
Wenn du in den Körpern von Menschenkönigen gegenwärtig bist, folgt dir diese ganze Schar des Unrechts nach: Gier, Falschheit, Diebstahl, unedle Sünde, die „Ältere“ [Unglücksgöttin], Streit und Heuchelei.
Wort für Wort
tvām vartamānam nara-deva-deheṣu
in dir, [wenn du] in Menschenkönigs-Körpern gegenwärtig bist
anupravṛttaḥ ayam adharma-pūgaḥ
folgt diese Schar des Unrechts nach
lobhaḥ anṛtam cauryam anāryam aṁhaḥ
Gier, Falschheit, Diebstahl, unedle Sünde
jyeṣṭhā ca māyā kalahaḥ ca dambhaḥ
und die „Ältere“ (Unglücksgöttin) Māyā, Streit und Heuchelei
na vartitavyaṁ tadadharmabandho
dharmeṇa satyena ca vartitavye |
brahmāvarte yatra yajanti yajñair
yajñeśvaraṁ yajñavitānavijñāḥ ||
Darum darfst du dich nicht aufhalten, o Freund des Unrechts, dort, wo man sich durch Dharma und Wahrheit [zu verhalten] pflegt – in Brahmāvarta, wo die im Vollzug der Opfer Kundigen dem Herrn der Opfer mit Opfern dienen,
Wort für Wort
na vartitavyam tat adharma-bandho
darum darfst du dich nicht aufhalten, o Freund des Unrechts
dharmeṇa satyena ca vartitavye
dort, wo man sich durch Dharma und Wahrheit verhält
wo Hari, der Erhabene, dessen [eigenes] Wesen das Opfer ist, verehrt, den Opfernden Wohlergehen verleiht und die unfehlbaren Wünsche der unbeweglichen und beweglichen [Wesen erfüllt] – innen und außen [gegenwärtig], wie der Wind, [so ist] diese [höchste] Seele.
Wort für Wort
yasmin hariḥ bhagavān ijyamānaḥ
wo Hari, der Erhabene, verehrt
ijya-ātma-mūrtiḥ
dessen Wesen das Opfer ist
yajatām śam tanoti
den Opfernden Wohlergehen verleiht
kāmān amoghān sthira-jaṅgamānām
die unfehlbaren Wünsche der unbeweglichen und beweglichen Wesen
sūta uvāca
parīkṣitaivamādiṣṭaḥ sa kalirjātavepathuḥ |
tamudyatāsimāhedaṁ daṇḍapāṇimivodyatam ||
Sūta sprach: Von Parīkṣit so angewiesen, sprach jener Kali, von Zittern befallen, zu jenem, der das Schwert erhoben hielt wie [der personifizierte Tod,] der Stockträger, Folgendes:
Wort für Wort
sūtaḥ uvāca
Sūta sprach
parīkṣitā evam ādiṣṭaḥ
von Parīkṣit so angewiesen
saḥ kaliḥ jāta-vepathuḥ
jener Kali, von Zittern befallen
tam udyata-asim āha idam
sprach zu jenem, der das Schwert erhoben hielt, dies
kaliruvāca
yatra kva vātha vatsyāmi sārvabhauma tavājñayā |
lakṣaye tatra tatrāpi tvāmātteṣuśarāsanam ||
Kali sprach: Wo immer auch ich, o Weltenherrscher, nach deinem Befehl [künftig] wohnen werde, überall werde ich dich dort erblicken, wie du Pfeil und Bogen ergriffen hältst.
Darum, o Bester der Dharma-Träger, mögest du mir einen [bestimmten] Ort zuweisen, wo ich, [dorthin] gebunden, deinem Gebot folgend, [nur dort] wohnen werde.
Sūta sprach: Darum gebeten, gab er dem Kali darauf [folgende] Orte: Würfelspiel, Trunk, [verbotene] Frauen und Schlachtung – wo [also] das vierfache Unrecht [seinen Sitz hat].
Und da er [Kali] wiederum bat, gab der Herrscher [ihm] auch Gold – [denn] daraus [entstehen] Falschheit, Rausch, Begierde, Leidenschaft und als fünftes die Feindschaft.
Darum sollte, wer [selbst] gedeihen will, diese [fünf Orte] niemals aufsuchen – insbesondere [nicht] der dem Dharma zugetane König, der Herr der Welt [und] Lehrer.
[Parīkṣit] fügte die drei verlorenen Füße des Stieres – Askese, Reinheit, Mitgefühl – wieder zusammen, indem er [ihn] tröstete, und ließ die Erde [wieder] gedeihen.
sa eṣa etarhyadhyāsta āsanaṁ pārthivocitam |
pitāmahenopanyastaṁ rājñāraṇyaṁ vivikṣatā ||
Eben er sitzt jetzt auf dem einem Fürsten geziemenden Thron, der ihm vom Großvater [Yudhiṣṭhira] übertragen wurde, als dieser König in den Wald ziehen wollte;
āste'dhunā sa rājarṣiḥ kauravendraśriyollasan |
gajāhvaye mahābhāgaścakravartī bṛhacchravāḥ ||
nun sitzt jener königliche Weise, strahlend im königlichen Glanz der Kaurava-Fürsten, in Gajāhvaya [Hastināpura], der Hochbeglückte, als Weltenherrscher von großem Ruhm.
Wort für Wort
āste adhunā saḥ rājarṣiḥ
nun sitzt jener königliche Weise
kaurava-indra-śriyā ullasan
strahlend im königlichen Glanz der Kaurava-Fürsten