Kapitel 38: brahmaṇaḥ sṛṣṭi-śakti-prārthanā
Brahmās Gebet um Schöpfungskraft
Skandha 3, Adhyāya 9. Quelle: vedabase.io, Einzelverse 1-26 und 29-44 individuell verifiziert; Verse 27-28 werden vom Quelltext selbst als ein zusammenhängender Textabschnitt geführt und als eine Einheit übersetzt (43 Einheiten insgesamt für 44 Verse). Brahmā erkennt in ausführlicher Lobpreisung den Puruṣa als sein wahres Wesen jenseits der Māyā-Guṇas, beklagt das Leid der von der Hingabe zum Herrn abgewandten Geschöpfe (Furcht, Kummer, Gier, Daseinskreislauf) und preist die Bereitschaft des Herrn, sich seinen Anhängern gemäß deren jeweiliger Vorstellung zu zeigen (V.1-15); es folgt eine Reihe von Verehrungs-Anrufungen (namo-Verse) an den Herrn als Weltenbaum, als die Zeit, als Opferherr, als Puruṣottama in allen Lebensformen und als den im Yoga-Schlaf ruhenden, aus dessen Nabel-Lotos Brahmā selbst entstand (V.16-25); erschöpft von seinem Lobpreis wird Brahmā von Kṛṣṇa (Madhusūdana) angesprochen, der ihm Mut zuspricht, ihm die vorangegangene Vision als bereits gewährte Gnade bestätigt und ihn anweist, durch erneute Askese und auf ihn gegründetes Wissen die Welten im eigenen Herzen zu schauen und schließlich mit dem aus den Veden bestehenden Selbst die Schöpfung wie zuvor fortzusetzen, bevor er sich in seiner eigenen Gestalt zurückzieht (V.26-44).
jñāto 'si me 'dya sucirān nanu deha-bhājāṁ na jñāyate bhagavato gatir ity avadyam nānyat tvad asti bhagavann api tan na śuddhaṁ māyā-guṇa-vyatikarād yad urur vibhāsi
[Brahmā sprach:] Heute endlich, nach langer Zeit, bist du mir erkannt worden - ist es nicht eine Schande, dass für die Verkörperten der wahre Weg des Erhabenen gewöhnlich unerkannt bleibt? Es gibt nichts anderes außer dir, oh Erhabener; doch selbst dies scheinbar Andere ist nicht rein, wodurch du, durch die Vermischung der Māyā-Guṇas, vielgestaltig erscheinst.
Wort für Wort
jñātaḥ asi me adya sucirāt
du bist mir heute nach langer Zeit erkannt worden
nanu deha-bhājām na jñāyate bhagavataḥ gatiḥ iti avadyam
ist es nicht eine Schande, dass für die Verkörperten der Weg des Erhabenen nicht erkannt wird
na anyat tvat asti bhagavan
es gibt nichts anderes außer dir, oh Erhabener
api tat na śuddham māyā-guṇa-vyatikarāt yat uruḥ vibhāsi
doch selbst dies ist nicht rein, wodurch du vielgestaltig erscheinst
Diese Gestalt, deren Wesen die Finsternis für immer gewichen ist durch das Erwachen des Erkenntnis-Genusses, wurde zuerst angenommen zur Gnade der Guten - sie ist der einzige Same der hundertfachen Inkarnationen, aus dessen Nabel-Lotos-Wohnstatt ich erschienen bin.
Wort für Wort
rūpaṁ yat etat avabodha-rasa-udayena
diese Gestalt, durch das Erwachen des Erkenntnis-Genusses
śaśvat-nivṛtta-tamasaḥ sat-anugrahāya
dessen Finsternis für immer gewichen ist, zur Gnade der Guten
ādau gṛhītam avatāra-śata-eka-bījam
zuerst angenommen, der Same der hundertfachen Inkarnationen
yat-nābhi-padma-bhavanāt aham āvirāsam
aus dessen Nabel-Lotos-Wohnstatt ich erschienen bin
nātaḥ paraṁ parama yad bhavataḥ svarūpam ānanda-mātram avikalpam aviddha-varcaḥ paśyāmi viśva-sṛjam ekam aviśvam ātman bhūtendriyātmaka-madas ta upāśrito 'smi
Jenseits davon gibt es nichts, oh Höchster, das dein wahres Wesen wäre - reine Wonne, ohne Unterscheidung, von ungetrübtem Glanz; ich sehe dich als den Einen Weltenschöpfer, obwohl du selbst nicht dem Universum angehörst, oh höchstes Selbst - ich, dessen Ich-Gefühl aus Elementen und Sinnen besteht, habe bei dir Zuflucht genommen.
Wort für Wort
na ataḥ param parama yat bhavataḥ svarūpam
es gibt nichts jenseits davon, oh Höchster, das dein Wesen wäre
ānanda-mātram avikalpam aviddha-varcaḥ
reine Wonne, ohne Unterscheidung, von ungetrübtem Glanz
paśyāmi viśva-sṛjam ekam aviśvam ātman
ich sehe [dich als] den Einen Weltenschöpfer, nicht [Teil des] Universums
bhūta-indriya-ātmaka-madaḥ te upāśritaḥ asmi
ich, dessen Ich-Gefühl aus Elementen und Sinnen besteht, habe bei dir Zuflucht genommen
tad vā idaṁ bhuvana-maṅgala maṅgalāya dhyāne sma no darśitaṁ ta upāsakānām tasmai namo bhagavate 'nuvidhema tubhyaṁ yo 'nādṛto naraka-bhāgbhir asat-prasaṅgaiḥ
Jene Gestalt, oh du, der die Welt segnet, wurde uns, deinen Verehrern, in der Meditation zum Segen gezeigt; ihm, dem Erhabenen, huldigen wir - dir, der du von den zur Hölle Bestimmten durch ihre Verstrickung mit dem Nichtigen missachtet wirst.
Wort für Wort
tat vā idam bhuvana-maṅgala maṅgalāya
jene Gestalt, oh du, der die Welt segnet, zum Segen
dhyāne sma naḥ darśitam te upāsakānām
in der Meditation uns, deinen Verehrern, gezeigt
tasmai namaḥ bhagavate anuvidhema tubhyam
ihm, dem Erhabenen, huldigen wir dir
yaḥ anādṛtaḥ naraka-bhāgbhiḥ asat-prasaṅgaiḥ
der missachtet wird von den zur Hölle Bestimmten durch ihre Verstrickung mit dem Nichtigen
ye tu tvadīya-caraṇāmbuja-kośa-gandhaṁ jighranti karṇa-vivaraiḥ śruti-vāta-nītam bhaktyā gṛhīta-caraṇaḥ parayā ca teṣāṁ nāpaiṣi nātha hṛdayāmburuhāt sva-puṁsām
Die aber deinen Lotosfuß-Kelch-Duft, getragen vom Wind der Veden-Überlieferung, mit den Ohröffnungen riechen und mit höchster Hingabe deinen Fuß ergreifen - von diesen deinen Anhängern, oh Herr, weichst du nicht aus dem Lotos ihres Herzens.
Wort für Wort
ye tu tvadīya-caraṇa-ambuja-kośa-gandham
die aber deinen Lotosfuß-Kelch-Duft
jighranti karṇa-vivaraiḥ śruti-vāta-nītam
riechen mit den Ohröffnungen, vom Wind der Überlieferung getragen
bhaktyā gṛhīta-caraṇaḥ parayā ca
und mit höchster Hingabe [deinen] Fuß ergreifend
teṣāṁ na apaiṣi nātha hṛdaya-amburuhāt sva-puṁsām
von diesen weichst du nicht, oh Herr, aus dem Herzenslotos
tāvad bhayaṁ draviṇa-deha-suhṛn-nimittaṁ śokaḥ spṛhā paribhavo vipulaś ca lobhaḥ tāvan mamety asad-avagraha ārti-mūlaṁ yāvan na te 'ṅghrim abhayaṁ pravṛṇīta lokaḥ
So lange besteht die Furcht, verursacht durch Besitz, Körper und Freunde, Kummer, Begierde, Demütigung und übermäßige Gier, so lange besteht die unwirkliche Verhaftung an 'mein', die Wurzel allen Leids - solange die Welt nicht deinen furchtlosen Fuß erwählt.
Wort für Wort
tāvat bhayam draviṇa-deha-suhṛt-nimittam
so lange die Furcht, verursacht durch Besitz, Körper, Freunde
śokaḥ spṛhā paribhavaḥ vipulaḥ ca lobhaḥ
Kummer, Begierde, Demütigung, übermäßige Gier
tāvat mama iti asat-avagrahaḥ ārti-mūlam
so lange die unwirkliche Verhaftung an mein, die Wurzel des Leids
yāvat na te aṅghrim abhayam pravṛṇīta lokaḥ
solange die Welt nicht deinen furchtlosen Fuß erwählt
daivena te hata-dhiyo bhavataḥ prasaṅgāt sarvāśubhopaśamanād vimukhendriyā ye kurvanti kāma-sukha-leśa-lavāya dīnā lobhābhibhūta-manaso 'kuśalāni śaśvat
Diejenigen, deren Verstand durch Schicksal geschlagen und deren Sinne von deiner alles Unheil stillenden Nähe abgewandt sind, begehen für einen winzigen Bruchteil sinnlichen Vergnügens stets Unheilvolles - die Armseligen, deren Geist von Gier überwältigt ist.
Wort für Wort
daivena te hata-dhiyaḥ
durch das Schicksal, deren Verstand geschlagen ist
bhavataḥ prasaṅgāt sarva-aśubha-upaśamanāt vimukha-indriyāḥ ye
abgewandt von deiner alles Unheil stillenden Nähe
kurvanti kāma-sukha-leśa-lavāya
handeln für einen winzigen Bruchteil sinnlichen Vergnügens
dīnāḥ lobha-abhibhūta-manasaḥ akuśalāni śaśvat
die Armseligen, deren Geist von Gier überwältigt ist, stets Unheilvolles
kṣut-tṛṭ-tridhātubhir imā muhur ardyamānāḥ śītoṣṇa-vāta-varaṣair itaretarāc ca kāmāgninācyuta-ruṣā ca sudurbhareṇa sampaśyato mana urukrama sīdate me
Beim Betrachten dieser Geschöpfe, die fortwährend durch Hunger, Durst und die drei Körperelemente gequält werden, durch Kälte, Hitze, Wind, Regen und mancherlei anderes, sowie durch das Feuer der Begierde und, oh Unvergänglicher, durch schwer erträglichen Zorn - sinkt mein Geist, oh Weitschreitender.
Wort für Wort
kṣut-tṛṭ-tridhātubhiḥ imāḥ muhuḥ ardyamānāḥ
durch Hunger, Durst, die drei Elemente fortwährend gequält
śīta-uṣṇa-vāta-varaṣaiḥ itara-itarāt ca
durch Kälte, Hitze, Wind, Regen und anderes
kāma-agninā acyuta-ruṣā ca sudurbhareṇa
durch das Feuer der Begierde und, oh Unvergänglicher, durch schwer erträglichen Zorn
sampaśyataḥ manaḥ urukrama sīdate me
beim Betrachten sinkt mein Geist, oh Weitschreitender
yāvat pṛthaktvam idam ātmana indriyārtha-māyā-balaṁ bhagavato jana īśa paśyet tāvan na saṁsṛtir asau pratisaṅkrameta vyarthāpi duḥkha-nivahaṁ vahatī kriyārthā
Solange ein Mensch diese Getrenntheit des Selbst - die Kraft der Māyā des Erhabenen in Form von Sinnen und Sinnesobjekten - als real betrachtet, oh Herr, solange kann jener Daseinskreislauf nicht überwunden werden, ein Kreislauf, der, obwohl nutzlos, eine Fülle von Leid mit sich trägt, scheinbar aber durch seine Werke gerechtfertigt erscheint.
Tagsüber mit erschöpften Sinnesorganen beschäftigt, nachts schlaflos, mit dem Geist voller mannigfaltiger Wünsche, deren Schlaf jeden Moment unterbrochen wird, deren wohlgeplante Vorhaben vom Schicksal vereitelt werden - sogar die Weisen, oh Gott, wandern, von der Verbindung mit dir abgewandt, hier im Daseinskreislauf umher.
Du weilst im durch Bhakti-Yoga geläuterten Herzenslotos, auf dem durch die Veden-Überlieferung erkennbaren Pfad, nicht wahr, oh Herr der Menschen? Mit welcher Vorstellung auch immer sie dich, oh Vielbesungener, sich ausmalen, jene jeweilige Gestalt nimmst du an, zur Gnade der Guten.
Wort für Wort
tvam bhakti-yoga-paribhāvita-hṛt-saroje āsse
du weilst im durch Bhakti-Yoga geläuterten Herzenslotos
śruta-īkṣita-pathaḥ nanu nātha puṁsām
auf dem durch die Überlieferung erkannten Pfad, oh Herr der Menschen
Er wird nicht einmal so sehr zufriedengestellt durch die reich dargebrachten Verehrungsriten der Götterscharen, deren Herz an Verlangen gebunden ist, wie durch das Mitgefühl mit allen Wesen - ein Mitgefühl, das den Unwürdigen unerreichbar ist -, er, der Eine, der in den vielen Wesen gegenwärtige Freund, das innere Selbst.
Wort für Wort
na atiprasīdati tathā upacita-upacāraiḥ
wird nicht so sehr zufriedengestellt durch reich dargebrachte Riten
ārādhitaḥ sura-gaṇaiḥ hṛdi baddha-kāmaiḥ
verehrt von den Götterscharen, deren Herz an Verlangen gebunden ist
yat sarva-bhūta-dayayā asat-alabhyayā
wie durch das Mitgefühl mit allen Wesen, den Unwürdigen unerreichbar
ekaḥ nānā-janeṣu avahitaḥ suhṛt antaḥ-ātmā
der Eine, in den vielen Wesen gegenwärtig, der Freund, das innere Selbst
puṁsām ato vividha-karmabhir adhvarādyair dānena cogra-tapasā paricaryayā ca ārādhanaṁ bhagavatas tava sat-kriyārtho dharmo 'rpitaḥ karhicid mriyate na yatra
Deshalb ist die Verehrung von dir, dem Erhabenen, durch die mannigfaltigen Werke der Menschen - angeführt von Opfern, Wohltätigkeit, strenger Askese und Dienst -, deren Zweck gute Werke sind, jene Form von Pflicht, die, einmal dargebracht, niemals verloren geht.
Wort für Wort
puṁsām ataḥ vividha-karmabhiḥ adhvara-ādyaiḥ
deshalb der Menschen durch mannigfaltige Werke, angeführt von Opfern
dānena ca ugra-tapasā paricaryayā ca
und durch Wohltätigkeit, strenge Askese, Dienst
ārādhanam bhagavataḥ tava sat-kriyā-arthaḥ
die Verehrung von dir, deren Zweck gute Werke sind
dharmaḥ arpitaḥ karhicit mriyate na yatra
die dargebrachte Pflicht, die niemals verloren geht
śaśvat svarūpa-mahasaiva nipīta-bheda-mohāya bodha-dhiṣaṇāya namaḥ parasmai viśvodbhava-sthiti-layeṣu nimitta-līlā-rāsāya te nama idaṁ cakṛmeśvarāya
Dem, der stets durch die Herrlichkeit seines eigenen Wesens die Täuschung der Verschiedenheit verschluckt hat, dem reinen Bewusstsein selbst, Verehrung dem Höchsten - dem, für den Entstehung, Bestand und Auflösung des Universums ein müheloses Spiel sind - dir, oh Herrscher, bringen wir diese Verehrung dar.
Wort für Wort
śaśvat svarūpa-mahasā eva nipīta-bheda-mohāya
dem, der stets durch die Herrlichkeit seines Wesens die Täuschung der Verschiedenheit verschluckt hat
bodha-dhiṣaṇāya namaḥ parasmai
dem Bewusstseins-Intellekt, Verehrung dem Höchsten
viśva-udbhava-sthiti-layeṣu nimitta-līlā-rāsāya
dem, für den Entstehung, Bestand, Auflösung ein müheloses Spiel sind
yasyāvatāra-guṇa-karma-viḍambanāni nāmāni ye 'su-vigame vivaśā gṛṇanti te 'naika-janma-śamalaṁ sahasaiva hitvā saṁyānty apāvṛtāmṛtaṁ tam ajaṁ prapadye
Ich ergebe mich jenem Ungeborenen, dessen menschenähnliche Inkarnations-Eigenschaften und -Taten nur scheinbare Nachahmungen sind, dessen Namen, wer auch immer sie beim Verlassen des Lebensatems auch unwillkürlich ausspricht - jene Person verlässt sogleich die Verunreinigung vieler Geburten und gelangt zum enthüllten Unsterblichen.
Wort für Wort
yasya avatāra-guṇa-karma-viḍambanāni
dessen Inkarnations-Eigenschaften-Taten scheinbare Nachahmungen sind
nāmāni ye asu-vigame vivaśāḥ gṛṇanti
dessen Namen, wer beim Verlassen des Lebensatems unwillkürlich ausspricht
te anaika-janma-śamalam sahasā eva hitvā
jene verlassen sogleich die Verunreinigung vieler Geburten
saṁyānti apāvṛta-amṛtam tam ajam prapadye
gelangen zum enthüllten Unsterblichen - ihm, dem Ungeborenen, ergebe ich mich
yo vā ahaṁ ca giriśaś ca vibhuḥ svayaṁ ca sthity-udbhava-pralaya-hetava ātma-mūlam bhittvā tri-pād vavṛdha eka uru-prarohas tasmai namo bhagavate bhuvana-drumāya
Ihm, aus dem sowohl ich als auch Śiva als auch der Allmächtige selbst als die Ursachen von Bestand, Entstehung und Auflösung hervorgehen - ihm, der, seine eigene Wurzel durchbrechend, dreifüßig wuchs, der Eine mit weitreichenden Trieben - ihm, dem Erhabenen, dem Weltenbaum, sei Verehrung.
Wort für Wort
yaḥ vā aham ca giriśaḥ ca vibhuḥ svayam ca
der, [von dem] ich, Śiva und der Allmächtige selbst
sthiti-udbhava-pralaya-hetavaḥ
die Ursachen von Bestand, Entstehung, Auflösung sind
loko vikarma-nirataḥ kuśale pramattaḥ karmaṇy ayaṁ tvad-udite bhavad-arcane sve yas tāvad asya balavān iha jīvitāśāṁ sadyaś chinatty animiṣāya namo 'stu tasmai
Die Welt, in Sünden verstrickt, gegenüber dem Guten unachtsam, vernachlässigt das von dir verkündete Werk, ihre eigentliche Verehrung; ihm, dem Mächtigen, der plötzlich ihre Hoffnung auf dieses Leben hier abschneidet, der nicht blinzelnden Zeit, sei Verehrung.
Wort für Wort
lokaḥ vikarma-nirataḥ kuśale pramattaḥ
die Welt, in Sünden verstrickt, gegenüber dem Guten unachtsam
karmaṇi ayam tvat-udite bhavat-arcane sve
in Bezug auf dieses von dir verkündete Werk, ihre eigene Verehrung
yaḥ tāvat asya balavān iha jīvita-āśām
der, mächtig, deren Hoffnung auf dieses Leben
sadyaḥ chinatti animiṣāya namaḥ astu tasmai
plötzlich abschneidet, der nicht blinzelnden Zeit sei Verehrung
yasmād bibhemy aham api dviparārdha-dhiṣṇyam adhyāsitaḥ sakala-loka-namaskṛtaṁ yat tepe tapo bahu-savo 'varurutsamānas tasmai namo bhagavate 'dhimakhāya tubhyam
Vor dem sogar ich mich fürchte, obwohl ich einen von allen Welten verehrten Sitz von zwei Parārdhas Lebensdauer innehabe - ich übte Askese über viele Opferzeiten, dich zu erlangen wünschend; ihm, dem Erhabenen, dir, dem Herrn der Opfer, sei Verehrung.
Wort für Wort
yasmāt bibhemi aham api dvi-para-ardha-dhiṣṇyam
vor dem sogar ich mich fürchte, obwohl ich einen Sitz von zwei Parārdhas habe
adhyāsitam sakala-loka-namaskṛtam yat
besetzt, von allen Welten verehrt
tepe tapaḥ bahu-savaḥ avarurutsamānaḥ
ich übte Askese über viele Opferzeiten, [dich] erlangen wollend
tasmai namaḥ bhagavate adhimakhāya tubhyam
ihm, dem Erhabenen, dir, dem Herrn der Opfer, Verehrung
Dem, der aus eigenem Willen, aus dem Wunsch, die von ihm selbst festgelegte kosmische Ordnung zu bewahren, in den Geburtsformen der Tiere, Menschen, Götter usw. spielte, obwohl frei von Verlangen nach Sinnesobjekten und obwohl in einen begrenzten Körper eingeschlossen - ihm, dem Erhabenen, dem höchsten Puruṣa, sei Verehrung.
Wort für Wort
tiryak-manuṣya-vibudha-ādiṣu jīva-yoniṣu
in den Geburtsformen der Tiere, Menschen, Götter usw.
ātma-icchayā ātma-kṛta-setu-parīpsayā
aus eigenem Willen, aus dem Wunsch die eigene Ordnung zu bewahren
yaḥ reme nirasta-viṣayaḥ api avaruddha-dehaḥ
der spielte, frei von Sinnesobjekten, in begrenztem Körper
tasmai namaḥ bhagavate puruṣottamāya
ihm, dem Erhabenen, dem höchsten Puruṣa, Verehrung
Der, obwohl von Unwissenheit unberührt, mit der Praxis des inneren Sinnesrückzugs den Schlaf annahm, während er die Existenz der Welt in seinem eigenen Bauch bewahrt hatte - im Wasser, das, dem Schlangenlager zuträglich, von furchterregenden Wellen durchzogen war, dabei den Menschen beispielhaft Glück offenbarend -
Wort für Wort
yaḥ avidyayā anupahataḥ api
der, obwohl von Unwissenheit unberührt
daśa-ardha-vṛttyā nidrām uvāha
mit der Praxis des Sinnesrückzugs den Schlaf annahm
jaṭharī-kṛta-loka-yātraḥ
der die Existenz der Welt in seinem Bauch bewahrt hatte
Aus dessen Nabel-Lotos-Wohnstatt ich, oh Preiswürdiger, entstanden bin, durch dessen Gnade zum Werkzeug der drei Welten gemacht - ihm sei Verehrung, dir, in dessen Bauch das Universum weilt, dessen lotosgleiche Augen sich am Ende des Yoga-Schlafs öffnen.
Wort für Wort
yat-nābhi-padma-bhavanāt aham āsam īḍya
aus dessen Nabel-Lotos-Wohnstatt ich entstanden bin, oh Preiswürdiger
loka-traya-upakaraṇaḥ yat-anugraheṇa
zum Werkzeug der drei Welten gemacht durch dessen Gnade
tasmai namaḥ te udara-stha-bhavāya
ihm sei Verehrung, dir, in dessen Bauch [das Universum] weilt
yoga-nidrā-avasāna-vikasat-nalina-īkṣaṇāya
dessen lotosgleiche Augen sich am Ende des Yoga-Schlafs öffnen
so 'yaṁ samasta-jagatāṁ suhṛd eka ātmā sattvena yan mṛḍayate bhagavān bhagena tenaiva me dṛśam anuspṛśatād yathāhaṁ srakṣyāmi pūrvavad idaṁ praṇata-priyo 'sau
Er, dieser eine Freund aller Welten, das Eine Selbst, der Erhabene, der durch Sattva-Güte mit seinem Glanz erfreut - möge er eben dadurch meinen Blick berühren, so dass ich die Welt wie zuvor erschaffen kann; er, der den sich vor ihm Verneigenden lieb ist.
Wort für Wort
saḥ ayam samasta-jagatām suhṛt ekaḥ ātmā
er, dieser Freund aller Welten, das eine Selbst
sattvena yat mṛḍayate bhagavān bhagena
der durch Sattva-Güte, mit seinem Glanz erfreut
tena eva me dṛśam anuspṛśatāt
möge er eben dadurch meinen Blick berühren
yathā aham srakṣyāmi pūrvavat idam praṇata-priyaḥ asau
so dass ich [die Welt] wie zuvor erschaffen kann, er, den sich Verneigenden lieb
eṣa prapanna-varado ramayātma-śaktyā yad yat kariṣyati gṛhīta-guṇāvatāraḥ tasmin sva-vikramam idaṁ sṛjato 'pi ceto yuñjīta karma-śamalaṁ ca yathā vijahyām
Er, der Gewährer von Segen für die sich Ergebenden, mit Ramā, seiner eigenen Kraft, möge, was auch immer er in seiner jeweils angenommenen Guṇa-Inkarnation tun wird, mein Bewusstsein an jenes Wirken binden, während ich selbst diese Welt mit meiner eigenen Macht erschaffe - so dass ich die Verunreinigung des Karmas ablegen möge.
Wort für Wort
eṣaḥ prapanna-varadaḥ ramayā ātma-śaktyā
er, der Gewährer von Segen für die sich Ergebenden, mit Ramā, seiner Kraft
yat yat kariṣyati gṛhīta-guṇa-avatāraḥ
was auch immer er in seiner Guṇa-Inkarnation tun wird
tasmin sva-vikramam idam sṛjataḥ api cetaḥ yuñjīta
möge er in jenem mein Bewusstsein binden, während ich [die Welt] erschaffe
karma-śamalam ca yathā vijahyām
so dass ich die Verunreinigung des Karmas ablegen möge
nābhi-hradād iha sato 'mbhasi yasya puṁso vijñāna-śaktir aham āsam ananta-śakteḥ rūpaṁ vicitram idam asya vivṛṇvato me mā rīriṣīṣṭa nigamasya girāṁ visargaḥ
Aus dem Nabel-See dieses Puruṣa, der hier im Wasser existierte, entstand ich als die Erkenntniskraft dessen, der unendliche Kraft besitzt; während ich nun diese wunderbare Gestalt von ihm beschreibe, möge die Hervorbringung meiner den Veden entsprechenden Worte nicht fehlschlagen.
Wort für Wort
nābhi-hradāt iha sataḥ ambhasi yasya puṁsaḥ
aus dem Nabel-See dieses Puruṣa, der hier im Wasser existierte
vijñāna-śaktiḥ aham āsam ananta-śakteḥ
ich entstand als die Erkenntniskraft dessen mit unendlicher Kraft
rūpam vicitram idam asya vivṛṇvataḥ me
während ich diese wunderbare Gestalt von ihm beschreibe
mā rīriṣīṣṭa nigamasya girām visargaḥ
möge die Hervorbringung meiner den Veden entsprechenden Worte nicht fehlschlagen
so 'sāv adabhra-karuṇo bhagavān vivṛddha-prema-smitena nayanāmburuhaṁ vijṛmbhan utthāya viśva-vijayāya ca no viṣādaṁ mādhvyā girāpanayatāt puruṣaḥ purāṇaḥ
Möge er, dieser von grenzenlosem Mitgefühl erfüllte Erhabene, mit einem von wachsender Liebe erfüllten Lächeln seine Lotosaugen öffnend, sich erhebend, zu unserem Sieg über das Universum, unsere Verzagtheit mit seiner süßen Stimme vertreiben - der uralte Puruṣa.
Wort für Wort
saḥ asau adabhra-karuṇaḥ bhagavān
er, dieser von grenzenlosem Mitgefühl erfüllte Erhabene
vivṛddha-prema-smitena nayana-amburuham vijṛmbhan
mit einem von wachsender Liebe erfüllten Lächeln seine Lotosaugen öffnend
utthāya viśva-vijayāya ca naḥ
sich erhebend, zu unserem Sieg über das Universum
viṣādam mādhvyā girā apanayatāt puruṣaḥ purāṇaḥ
möge unsere Verzagtheit mit süßer Stimme vertreiben, der uralte Puruṣa
sva-sambhavaṁ niśāmyaivaṁ tapo-vidyā-samādhibhiḥ yāvan mano-vacaḥ stutvā virarāma sa khinnavat
[Maitreya sprach:] So, seinen eigenen Ursprung durch Askese, Wissen und Versenkung betrachtend, hielt Brahmā, nachdem er ihn gepriesen hatte, soweit Geist und Rede reichen, gleichsam erschöpft inne.
athābhipretam anvīkṣya brahmaṇo madhusūdanaḥ viṣaṇṇa-cetasaṁ tena kalpa-vyatikarāmbhasā loka-saṁsthāna-vijñāna ātmanaḥ parikhidyataḥ tam āhāgādhayā vācā kaśmalaṁ śamayann iva
Darauf, die Absicht Brahmās erkennend, sprach der Töter Madhus [Kṛṣṇa] zu ihm, dessen Geist durch jenes Wasser der kosmischen Umwälzung niedergeschlagen war und der über die Erkenntnis der Weltordnung im Zweifel litt, mit unergründlich tiefer Stimme, gleichsam dessen Verwirrung besänftigend.
Wort für Wort
atha abhipretam anvīkṣya brahmaṇaḥ madhusūdanaḥ
darauf, die Absicht Brahmās erkennend, der Töter Madhus
viṣaṇṇa-cetasam tena kalpa-vyatikara-ambhasā
ihn, dessen Geist durch jenes Wasser der kosmischen Umwälzung niedergeschlagen war
loka-saṁsthāna-vijñāne ātmanaḥ parikhidyataḥ
der über die Erkenntnis der Weltordnung im Zweifel litt
tam āha agādhayā vācā kaśmalam śamayan iva
sprach zu ihm mit unergründlicher Stimme, dessen Verwirrung besänftigend
[Anm.: Verse 27 und 28 werden auf vedabase.io als ein zusammenhängender Vers/Textabschnitt geführt.]
mā veda-garbha gās tandrīṁ sarga udyamam āvaha tan mayāpāditaṁ hy agre yan māṁ prārthayate bhavān
[Der Erhabene sprach:] Falle nicht in Mutlosigkeit, oh Veda-Keim [Brahmā]; bringe Tatkraft für die Schöpfung auf. Was du von mir erbittest, ist fürwahr bereits von mir gewährt.
Übe wiederum Askese, und ebenso das auf mich gegründete Wissen; durch diese beiden wirst du, oh Brahmane, im Innern des Herzens die Welten unverhüllt sehen.
Wort für Wort
bhūyaḥ tvam tapaḥ ātiṣṭha
übe wiederum Askese
vidyām ca eva mat-āśrayām
und auch das auf mich gegründete Wissen
tābhyām antaḥ-hṛdi brahman
durch diese beiden, im Innern des Herzens, oh Brahmane
Danach, im Selbst und in der Welt mit Hingabe verbunden und gesammelt, wirst du mich, den alles Durchdringenden, sehen, oh Brahmane - und die Welten sowie dein eigenes Selbst in mir.
Wort für Wort
tataḥ ātmani loke ca bhakti-yuktaḥ samāhitaḥ
danach, im Selbst und in der Welt mit Hingabe verbunden, gesammelt
draṣṭā asi mām tatam brahman
wirst du mich, den Durchdringenden, sehen, oh Brahmane
Wenn er das von groben Elementen, Sinnen, Guṇas und mentalen Neigungen getrennte Selbst, in seinem wahren Wesen mit mir vereint, schaut, erlangt er die höchste Selbstherrschaft.
Wort für Wort
yadā rahitam ātmānam
wenn das getrennte Selbst
bhūta-indriya-guṇa-āśayaiḥ
von Elementen, Sinnen, Guṇas, Neigungen
svarūpeṇa mayā upetam paśyan
mit seinem wahren Wesen, mit mir vereint, schauend
nānā-karma-vitānena prajā bahvīḥ sisṛkṣataḥ nātmāvasīdaty asmiṁs te varṣīyān mad-anugrahaḥ
Für dich, der du durch die Ausbreitung mannigfaltiger Werke viele Geschöpfe erschaffen willst, wird dein Selbst darin nicht leiden - durch meine überaus reichliche Gnade.
ṛṣim ādyaṁ na badhnāti pāpīyāṁs tvāṁ rajo-guṇaḥ yan mano mayi nirbaddhaṁ prajāḥ saṁsṛjato 'pi te
Dich, den ursprünglichen Weisen, bindet die sündige Eigenschaft des Rajas nicht, weil dein Geist fest an mich gebunden ist, obwohl du Geschöpfe erschaffst.
Wort für Wort
ṛṣim ādyam na badhnāti pāpīyān tvām rajaḥ-guṇaḥ
dich, den ursprünglichen Weisen, bindet die sündige Eigenschaft des Rajas nicht
jñāto 'haṁ bhavatā tv adya durvijñeyo 'pi dehinām yan māṁ tvaṁ manyase 'yuktaṁ bhūtendriya-guṇātmabhiḥ
Ich bin heute von dir wahrhaft erkannt worden, obwohl ich für die Verkörperten schwer erkennbar bin, da du mich als nicht verbunden mit dem Wesen der Elemente, Sinne und Guṇas erachtest.
Dir, in deinem Zweifel über mich, wurde mein Selbst nicht von außen, sondern innerlich gezeigt, während du durch den Lotos-Stiel im Wasser die Wurzel des Lotos suchtest.
Wort für Wort
tubhyam mat-vicikitsāyām
dir, in deinem Zweifel über mich
ātmā me darśitaḥ abahiḥ
wurde mein Selbst gezeigt, nicht von außen
nālena salile mūlam puṣkarasya vicinvataḥ
während du durch den Stiel im Wasser die Wurzel des Lotos suchtest
yac cakarthāṅga mat-stotraṁ mat-kathābhyudayāṅkitam yad vā tapasi te niṣṭhā sa eṣa mad-anugrahaḥ
Dass du, oh Lieber, meinen Lobpreis verfasstest, gekennzeichnet durch die Verherrlichung meiner göttlichen Geschichten, oder auch deine Beständigkeit in der Askese - eben dies ist schon meine Gnade.
Wort für Wort
yat cakartha aṅga mat-stotram
dass du, oh Lieber, meinen Lobpreis verfasstest
mat-kathā-abhyudaya-aṅkitam
gekennzeichnet durch die Verherrlichung meiner Geschichten
prīto 'ham astu bhadraṁ te lokānāṁ vijayecchayā yad astauṣīr guṇamayaṁ nirguṇaṁ mānuvarṇayan
Erfreut bin ich; Segen sei mit dir - aus dem Wunsch nach dem Wohlergehen der Welten hast du mich lobgepriesen, mich beschreibend als scheinbar aus den Guṇas bestehend, in Wahrheit aber ohne Guṇas.
Wort für Wort
prītaḥ aham astu bhadram te
erfreut bin ich; Segen sei mit dir
lokānām vijaya-icchayā
aus dem Wunsch nach dem Wohlergehen der Welten
yat astauṣīḥ guṇa-mayam
dass du mich lobpreist, [als] aus den Guṇas bestehend
Welcher Mensch mich mit diesem Lobgesang beständig lobpreisend verehrt, dem werde ich rasch meine Gnade erweisen, ich, der Herr über alle Wünsche und Segnungen.
Durch öffentliche Wohltätigkeitswerke, Askese, Opfer, Wohltätigkeit im Allgemeinen und Yoga-Versenkung erlangtes höchstes Heil der Menschen besteht in meiner Zufriedenheit - dies ist die Ansicht der Wahrheitskenner.
Wort für Wort
pūrtena tapasā yajñaiḥ
durch Wohltätigkeitswerke, Askese, Opfer
dānaiḥ yoga-samādhinā
durch Wohltätigkeit, Yoga-Versenkung
rāddham niḥśreyasam puṁsām
das erlangte höchste Heil der Menschen
mat-prītiḥ tattva-vit-matam
[ist] meine Zufriedenheit, die Ansicht der Wahrheitskenner
aham ātmātmanāṁ dhātaḥ preṣṭhaḥ san preyasām api ato mayi ratiṁ kuryād dehādir yat-kṛte priyaḥ
Ich bin das Selbst der individuellen Selbste, oh Schöpfer, der Liebste, mehr noch als alle anderen geliebten Dinge; deshalb möge man Zuneigung zu mir entwickeln - denn selbst der Körper und dergleichen sind nur um meinetwillen lieb.
Wort für Wort
aham ātmā ātmanām dhātaḥ
ich bin das Selbst der Selbste, oh Schöpfer
preṣṭhaḥ san preyasām api
der Liebste seiend, sogar der Geliebten
ataḥ mayi ratim kuryāt
deshalb möge man Zuneigung zu mir entwickeln
deha-ādiḥ yat-kṛte priyaḥ
der Körper und dergleichen, um dessentwillen [andere] lieb sind
sarva-veda-mayenedam ātmanātmātma-yoninā prajāḥ sṛja yathā-pūrvaṁ yāś ca mayy anuśerate
Erschaffe mit diesem aus allen Veden bestehenden Selbst, du, dessen Ursprung im eigenen Selbst liegt, die Geschöpfe wie zuvor - auch jene, die bereits, aus früheren Zeitaltern, in mir ruhen.
Wort für Wort
sarva-veda-mayena idam ātmanā
mit diesem aus allen Veden bestehenden Selbst
ātma-ātma-yoninā
mit [dir], dessen Ursprung im eigenen Selbst liegt
[Maitreya sprach:] So, zu jenem Weltenschöpfer Brahmā dies sprechend, verschwand der Herrscher über Materie und Puruṣa, der Lotos-Genabelte, nachdem er sich ihm in seiner eigenen Gestalt offenbart hatte.
Wort für Wort
tasmai evam jagat-sraṣṭre
zu jenem, so, dem Schöpfer der Welt
pradhāna-puruṣa-īśvaraḥ
der Herrscher über Materie und Puruṣa
vyajya idam svena rūpeṇa
nachdem er dies mit seiner eigenen Gestalt offenbart hatte