Kapitel 48: hiraṇyākṣa-vadhaḥ
Die Tötung des Dämons Hiraṇyākṣa
Skandha 3, Adhyāya 19. Quelle: vedabase.io. title_sa als eigene knappe IAST-Kurzbezeichnung des Inhalts gebildet, da vedabase.io keinen Sanskrit-IAST-Kapiteltitel angibt (nur Englisch 'The Killing of the Demon Hiranyaksa'). Dieses Kapitel schliesst die mit Adhyaya 13 begonnene Varaha-Erzaehlung ab.
maitreya uvāca
avadhārya viriñcasya
nirvyalīkāmṛtaṁ vacaḥ
prahasya prema-garbheṇa
tad apāṅgena so 'grahīt
Maitreya sprach: Nachdem er die aufrichtige, nektargleiche Rede des Viriñca (Brahmā) vernommen hatte, nahm er (Varāha) dies lachend, mit einem von Liebe erfüllten Seitenblick, an.
sā hatā tena gadayā vihatā bhagavat-karāt vighūrṇitāpatad reje tad adbhutam ivābhavat
Jene [Keule des Erhabenen], von seiner (des Dämons) Keule getroffen, wurde aus der Hand des Erhabenen geschlagen, fiel wirbelnd zu Boden und erstrahlte - dies war wie ein Wunder.
sa tadā labdha-tīrtho 'pi na babādhe nirāyudham mānayan sa mṛdhe dharmaṁ viṣvaksenaṁ prakopayan
Er (der Dämon), obwohl er da die Gelegenheit erlangt hatte, griff den Waffenlosen nicht an, den Kampfes-Dharma achtend, und reizte dadurch Viṣvaksena (den Erhabenen) noch mehr zum Zorn.
Als [seine] Keule fortgeschleudert war und ein Wehruf ertönte, würdigte der Allmächtige jene Rechtschaffenheit [des Feindes] und gedachte [dabei zugleich] seiner Scheibe Sunābha (Sudarśana).
Wort für Wort
gadāyām apaviddhāyām
als [seine] Keule fortgeschleudert war
hāhā-kāre vinirgate
und ein Wehruf ertönte
mānayām āsa tat-dharmam
würdigte er jene Rechtschaffenheit
sunābham ca asmarat vibhuḥ
und der Allmächtige gedachte [zugleich] seiner Scheibe Sunābha
taṁ vyagra-cakraṁ diti-putrādhamena sva-pārṣada-mukhyena viṣajjamānam / citrā vāco 'tad-vidāṁ khe-carāṇāṁ tatra smāsan svasti te 'muṁ jahīti
Als sie ihn, den Scheibenträger, in Kampf verwickelt mit dem niedrigsten Sohn Ditis - [in Wahrheit] seinem eigenen obersten Gefolgsmann [in Verkleidung] -, [erblickten], erhoben sich dort mancherlei Rufe der die Wahrheit nicht kennenden Himmelswanderer: 'Heil dir! Töte ihn!'
Wort für Wort
tam vyagra-cakram
ihn, den [Herrn] mit der in Bewegung [befindlichen] Scheibe
diti-putra-adhamena
mit dem niedrigsten Sohn Ditis
sva-pārṣada-mukhyena viṣajjamānam
in Kampf verwickelt mit seinem eigenen obersten Gefolgsmann [in Verkleidung]
citrāḥ vācaḥ a-tat-vidām khe-carāṇām
mancherlei Rufe der die Wahrheit nicht kennenden Himmelswanderer
tatra sma āsan svasti te amum jahi iti
erhoben sich dort: 'Heil dir, töte ihn!'
[Anm.] Anspielung auf die Jaya-Vijaya-Vorgeschichte (Kap. 15-16): der 'niedrigste Sohn Ditis' (Hiraṇyākṣa) ist in Wahrheit der verfluchte Torhüter, was die Himmelswanderer jedoch nicht wissen.
Er (Hiraṇyākṣa), ihn wahrnehmend - den Rad(-Scheiben-)träger -, vor sich stehend, mit Augen wie Lotosblütenblättern, und ihn anblickend, seine Sinne von Unduldsamkeit überflutet, biss er zischend in Zorn auf seine eigene Lippe.
Wort für Wort
saḥ tam niśāmya ātta-rathāṅgam
er, ihn, den Rad(-Scheiben-)träger, wahrnehmend
agrataḥ vyavasthitam padma-palāśa-locanam
vor sich stehend, mit Augen wie Lotosblütenblättern
vilokya ca amarṣa-pariplutendriyaḥ
und ihn anblickend, seine Sinne von Unduldsamkeit überflutet
Mit furchterregenden Stoßzähnen, mit seinen beiden Augen wie brennend blickend, stürzte er sich vor, und mit seiner eigenen Keule, 'du bist erschlagen!' [rufend], schlug er Hari.
Wort für Wort
karāla-daṁṣṭraḥ cakṣurbhyām sañcakṣāṇaḥ dahan iva
mit furchterregenden Stoßzähnen, mit beiden Augen wie brennend blickend
Mit dem linken Fuß, o Guter, schlug der Erhabene, der Opfer-Eber, spielend jene mit der Geschwindigkeit des Windes [heranfliegende Keule] fort, während der Feind zusah.
Wort für Wort
padā savyena tām sādho
mit dem linken Fuß, o Guter, jene [Keule]
bhagavān yajña-sūkaraḥ līlayā
der Erhabene, der Opfer-Eber, spielend
miṣataḥ śatroḥ
während der Feind zusah
prāharat vāta-raṁhasam
schlug er fort, mit der Geschwindigkeit des Windes [heranfliegend]
Und er (Varāha) sprach: 'Nimm [eine andere] Waffe, strenge dich an, du willst ja siegen'; so angesprochen, schlug jener (der Dämon) da erneut zu und brüllte heftig auf.
Jene [erneut geschleuderte Waffe] auf sich zukommen sehend, fest stehend, ergriff der Erhabene sie spielend, als sie ankam, wie Garuḍa eine Schlangenweibchen [ergreift].
Da seine eigene Manneskraft vereitelt war, sein Stolz gebrochen, wollte der große Dämon, seines Glanzes beraubt, die ihm von Hari [zurück]gegebene Keule nicht [annehmen].
Wort für Wort
sva-pauruṣe pratihate
da seine eigene Manneskraft vereitelt war
hata-mānaḥ mahāsuraḥ
sein Stolz gebrochen, der große Dämon
na aicchat gadām dīyamānām
wollte die [ihm zurück]gegebene Keule nicht [annehmen]
Er ergriff den dreizackigen Speer, gierig wie loderndes Feuer, wie [einer, der] Zauberei gegen einen Brahmanen [übt], der die Gestalt des Opfers angenommen hat.
Wort für Wort
jagrāha tri-śikham śūlam
er ergriff den dreizackigen Speer
jvalat-jvalana-lolupam
gierig wie loderndes Feuer
yajñāya dhṛta-rūpāya
gegen den, der die Gestalt des Opfers angenommen hat
viprāya abhicaran yathā
wie [einer, der] Zauberei gegen einen Brahmanen übt
[?] Vergleich mit magischer Anfeindung eines opfergestaltigen Brahmanen sinnbildlich auf Varāha als Verkörperung des Opfers bezogen (vgl. Kap. 13); Bild bleibt andeutend.
Jenen [Speer], mit der Kraft des großen Dämonen-Kriegers geschleudert, im Innern des Himmels leuchtend, mit aufsteigendem Glanz, zerschnitt Hari mit seiner Scheibe von scharfem Rand, wie [Garuḍa,] der Sohn des Tārkṣya, eine fallengelassene Feder [zerteilt].
Wort für Wort
tat ojasā daitya-mahā-bhaṭa-arpitam
jenen [Speer], mit der Kraft des großen Dämonen-Kriegers geschleudert
cakāsat antaḥ-khe udīrṇa-dīdhiti
im Innern des Himmels leuchtend, mit aufsteigendem Glanz
cakreṇa ciccheda niśāta-neminā
zerschnitt [Hari] mit seiner Scheibe von scharfem Rand
hariḥ yathā tārkṣya-patatram ujjhitam
wie [Garuḍa,] der Sohn des Tārkṣya, eine fallengelassene Feder [zerteilt]
Als sein Speer so vielfach zerteilt war, näherte sich der Dämon, sein Zorn gewachsen, der breiten, herrlichen Brust Haris, schlug brüllend mit hartem Faustschlag zu und verschwand [dann].
Wort für Wort
vṛkṇe sva-śūle bahudhā ariṇā hareḥ
als sein Speer vom Feind Haris vielfach zerteilt war
So von ihm geschlagen, o Kṣattā, erzitterte der Erhabene, der urzeitliche Eber, nirgends auch nur im Geringsten, wie ein Elefant, der von einer Blumengirlande getroffen wird.
Wort für Wort
tena ittham āhataḥ kṣattaḥ
so von ihm geschlagen, o Kṣattā
bhagavān ādi-sūkaraḥ
der Erhabene, der urzeitliche Eber
na akampata manāk kva api
erzitterte nirgends auch nur im Geringsten
srajā hataḥ iva dvipaḥ
wie ein Elefant, der von einer Girlande getroffen wird
Da entfesselte er eine gewaltige Māyā gegen Hari, den Herrn der Yogamāyā selbst; als die Geschöpfe diese sahen, erschrocken, hielten sie es für dessen (Haris) Untergang.
Berge erschienen, mancherlei Waffen ausstoßend, o Sündloser; Dämoninnen zeigten sich, mit den Himmelsrichtungen als Gewand, mit Dreizacken bewaffnet, mit gelöstem Haar.
Von vielen Yakṣas und Rākṣasas, mit Fußvolk, Pferden, Streitwagen und Elefanten, bewaffneten Angreifern, wurden grausame, überaus mörderische Worte ausgestoßen.
Als seine eigenen Trugbilder vernichtet waren, näherte er sich Keśava (Hari) wiederum, ihn in Zorn umklammernd, und sah ihn [dennoch unversehrt] draußen stehen.
Wort für Wort
vinaṣṭāsu sva-māyāsu
als seine eigenen Trugbilder vernichtet waren
bhūyaḥ ca āvrajya keśavam
näherte er sich Keśava wiederum
ruṣā upagūhamānaḥ amum
ihn in Zorn umklammernd
dadṛśe avasthitam bahiḥ
sah [ihn] draußen stehen
[?] Genaue Bedeutung von 'upagūhamānaḥ' (umklammernd/umarmend) im Kontext des Angriffs unsicher.
Ihn, der mit Fäusten hart wie Donnerkeile zuschlug, traf der Transzendente (Adhokṣaja) mit der Hand an der Wurzel des Ohres, wie der Herr der Winde [Vṛtra,] den Sohn des Tvaṣṭṛ, [traf].
sa āhato viśva-jitā hy avajñayā
paribhramad-gātra udasta-locanaḥ
viśīrṇa-bāhv-aṅghri-śiroruho 'patad
yathā nagendro lulito nabhasvatā
Er, so vom Welteneroberer nur beiläufig geschlagen, seine Glieder taumelnd, die Augen hervorquellend, Arme, Füße und Haare zerzaust, stürzte nieder, wie ein großer Berg, vom Sturmwind erschüttert.
Wort für Wort
saḥ āhataḥ viśva-jitā hi avajñayā
er, wahrlich nur beiläufig vom Welteneroberer geschlagen
kṣitau śayānaṁ tam akuṇṭha-varcasaṁ
karāla-daṁṣṭraṁ paridaṣṭa-dacchadam
ajādayo vīkṣya śaśaṁsur āgatā
aho imaṁ ko nu labheta saṁsthitim
Als Brahmā und die anderen, die herbeigekommen waren, ihn auf dem Boden liegen sahen, von ungetrübtem Glanz, mit furchterregenden Stoßzähnen, die Lippe zerbissen, priesen sie: 'Ach, wer könnte wohl solch ein Ende erlangen wie dieser!'
Wort für Wort
kṣitau śayānam tam akuṇṭha-varcasam
ihn, auf dem Boden liegend, von ungetrübtem Glanz
karāla-daṁṣṭram paridaṣṭa-dacchadam
mit furchterregenden Stoßzähnen, die Lippe zerbissen
aja-ādayaḥ vīkṣya śaśaṁsuḥ āgatāḥ
Brahmā und die anderen, die herbeigekommen waren, sahen und priesen
aho imam kaḥ nu labheta saṁsthitim
'ach, wer könnte wohl solch ein Ende erlangen wie dieser'
Ihn, den die Yogis in Zurückgezogenheit durch yogische Versenkung, aus Verlangen nach Befreiung von der unwirklichen [äußeren] Gestalt, betrachten - dessen Antlitz sah dieser Beste der Dämonen, von [seinem] Fuß getroffen, und gab so seinen Leib auf.
Wort für Wort
yam yoginaḥ yoga-samādhinā rahaḥ
ihn, den die Yogis in Zurückgezogenheit durch yogische Versenkung
dhyāyanti liṅgāt asataḥ mumukṣayā
betrachten, aus Verlangen nach Befreiung von der unwirklichen Gestalt
tasya eṣaḥ daitya-ṛṣabhaḥ padā āhataḥ
dessen [Antlitz sah] dieser Beste der Dämonen, von [seinem] Fuß getroffen
etau tau pārṣadāv asya
śāpād yātāv asad-gatim
punaḥ katipayaiḥ sthānaṁ
prapatsyete ha janmabhiḥ
Diese beiden, seine (des Erhabenen) Gefolgsleute, waren durch den Fluch in den Zustand der Gottlosen (Dämonen) gegangen; nach [nur] wenigen weiteren Geburten werden sie wieder ihre [rechtmäßige] Stätte erlangen.
Wort für Wort
etau tau pārṣadau asya
diese beiden, seine Gefolgsleute
śāpāt yātau asat-gatim
waren durch den Fluch in den Zustand der Gottlosen gegangen
punaḥ katipayaiḥ sthānam
wieder nach wenigen [weiteren Geburten] ihre Stätte
namo namas te 'khila-yajña-tantave
sthitau gṛhītāmala-sattva-mūrtaye
diṣṭyā hato 'yaṁ jagatām aruntudas
tvat-pāda-bhaktyā vayam īśa nirvṛtāḥ
Verehrung, Verehrung dir, dem Faden allen Opfers, der du zur Erhaltung [der Welt] die Gestalt reiner, unbefleckter Güte angenommen hast; glücklicherweise ist dieser Peiniger der Welten erschlagen; durch Hingabe zu deinen Füßen sind wir, o Herr, befriedet.
Wort für Wort
namaḥ namaḥ te akhila-yajña-tantave
Verehrung, Verehrung dir, dem Faden allen Opfers
sthitau gṛhīta-amala-sattva-mūrtaye
der du zur Erhaltung die Gestalt reiner, unbefleckter Güte angenommen hast
diṣṭyā hataḥ ayam jagatām aruntudaḥ
glücklicherweise ist dieser Peiniger der Welten erschlagen
tvat-pāda-bhaktyā vayam īśa nirvṛtāḥ
durch Hingabe zu deinen Füßen sind wir, o Herr, befriedet
Maitreya sprach: So Hiraṇyākṣa, den von unerträglicher Kraft, bezwungen habend, ging Hari, der urzeitliche Eber, gepriesen von den [Weisen] auf Puṣkara(-dvīpa) und anderen, zu seiner eigenen, in ungebrochenem Fest verweilenden Welt.
Wort für Wort
maitreyaḥ uvāca
Maitreya sprach
evam hiraṇyākṣam asahya-vikramam
so Hiraṇyākṣa, den von unerträglicher Kraft
saḥ sādayitvā hariḥ ādi-sūkaraḥ
bezwungen habend, Hari, der urzeitliche Eber
jagāma lokam svam akhaṇḍita-utsavam
ging zu seiner eigenen, in ungebrochenem Fest [verweilenden] Welt
samīḍitaḥ puṣkara-viṣṭara-ādibhiḥ
gepriesen von den [Weisen] auf Puṣkara und anderen
So, wie ich es vernommen habe, o guter Freund, habe ich dir das Wirken Haris in seiner angenommenen Inkarnation berichtet - wie Hiraṇyākṣa, von gewaltiger Kraft, in großer Schlacht wie im bloßen Spiel vernichtet wurde.
Wort für Wort
mayā yathā anūktam avādi te
so, wie ich es vernommen habe, habe ich dir berichtet
hareḥ kṛta-avatārasya sumitra ceṣṭitam
das Wirken Haris in seiner angenommenen Inkarnation, o guter Freund
yathā hiraṇyākṣaḥ udāra-vikramaḥ
wie Hiraṇyākṣa, von gewaltiger Kraft
mahā-mṛdhe krīḍana-vat nirākṛtaḥ
in großer Schlacht wie im bloßen Spiel vernichtet wurde
Sūta sprach: Nachdem er so diese von Kauṣārava (Maitreya) erzählte Geschichte des Erhabenen vernommen hatte, erlangte Kṣattā (Vidura), der große Gottgeweihte, höchste Freude, o Zweifachgeborener.
Wenn schon aus dem Hören von anderen tugendhaften, hochberühmten Rechtschaffenen Freude entstehen kann, wie viel mehr dann von dem, der das Śrīvatsa-Zeichen trägt!
Wort für Wort
anyeṣām puṇya-ślokānām
von anderen tugendhaften
uddāma-yaśasām satām
hochberühmten Rechtschaffenen
upaśrutya bhavet modaḥ
kann aus dem Hören Freude entstehen
śrīvatsa-aṅkasya kim punaḥ
wie viel mehr von dem, der das Śrīvatsa-Zeichen trägt
yo gajendraṁ jhaṣa-grastaṁ dhyāyantaṁ caraṇāmbujam krośantīnāṁ kareṇūnāṁ kṛcchrato 'mocayad drutam
Er, der den vom Fisch (Krokodil) ergriffenen Elefantenfürsten, der über seine Lotosfüße meditierte, während seine Elefantenkühe klagend riefen, mit Mühe rasch befreite -
Wort für Wort
yaḥ gajendram jhaṣa-grastam
er, der den vom Fisch (Krokodil) ergriffenen Elefantenfürsten
dhyāyantam caraṇa-ambujam
der über [seine] Lotosfüße meditierte
krośantīnām kareṇūnām
während seine Elefantenkühe klagend riefen
kṛcchrataḥ amocayat drutam
mit Mühe rasch befreite
[Anm.] Vorausdeutende Erwähnung der später erzählten Gajendra-Mokṣa-Episode.
taṁ sukhārādhyam ṛjubhir ananya-śaraṇair nṛbhiḥ kṛtajñaḥ ko na seveta durārādhyam asādhubhiḥ
Ihn, den von den Aufrichtigen, die keine andere Zuflucht haben, leicht zu erfreuenden, von den Bösen aber schwer zu erfreuenden - welcher Dankbare würde ihm nicht dienen?
Wort für Wort
tam sukha-ārādhyam ṛjubhiḥ
ihn, den von den Aufrichtigen leicht zu erfreuenden
yo vai hiraṇyākṣa-vadhaṁ mahādbhutaṁ vikrīḍitaṁ kāraṇa-sūkarātmanaḥ śṛṇoti gāyaty anumodate 'ñjasā vimucyate brahma-vadhād api dvijāḥ
Wer immer diese höchst wundersame Tötung Hiraṇyākṣas, das Spiel dessen, der in Ebergestalt die Ursache [allen Werdens] ist, hört, singt oder billigt, wird sogleich sogar von der Sünde des Brahmanenmordes befreit, o Zweifachgeborene.
Wort für Wort
yaḥ vai hiraṇyākṣa-vadham mahā-adbhutam
wer immer diese höchst wundersame Tötung Hiraṇyākṣas
vikrīḍitam kāraṇa-sūkara-ātmanaḥ
das Spiel dessen, der in Ebergestalt die Ursache [allen Werdens] ist
śṛṇoti gāyati anumodate
hört, singt oder billigt
añjasā vimucyate brahma-vadhāt api dvijāḥ
wird sogleich sogar von der Sünde des Brahmanenmordes befreit, o Zweifachgeborene
Dies ist höchst verdienstvoll, überaus reinigend, segensreich, ruhmbringend, eine Quelle langen Lebens und aller Segnungen, im Kampf die Tapferkeit von Lebenskraft und Sinnen mehrend; für die, die es hören, ist Nārāyaṇa, mein Lieber, am Ende die [letzte] Zuflucht.
Wort für Wort
etat mahā-puṇyam alam pavitram
dies ist höchst verdienstvoll, überaus reinigend
dhanyam yaśasyam padam āyuḥ-āśiṣām
segensreich, ruhmbringend, eine Quelle langen Lebens und aller Segnungen
prāṇa-indriyāṇām yudhi śaurya-vardhanam
im Kampf die Tapferkeit von Lebenskraft und Sinnen mehrend
nārāyaṇaḥ ante gatiḥ aṅga śṛṇvatām
für die, die es hören, ist Nārāyaṇa am Ende die Zuflucht, mein Lieber