śrī-śuka uvāca | pīte gare vṛṣāṅkeṇa prītās te 'mara-dānavāḥ | mamanthus tarasā sindhuṁ havirdhānī tato 'bhavat
Śrī Śuka sprach: Nachdem das Gift von dem, der das Stierzeichen trägt [Śiva], getrunken worden war, quirlten die erfreuten Götter und Dämonen mit Kraft den Ozean, und daraufhin entstand die Kuh Havirdhānī [Surabhi, die Spenderin der Opfergaben].
O König, jene für das Agnihotra-Opfer geeignete Kuh nahmen die Weisen, die Kenner der vedischen Lehre, in Empfang, um für das zu den Göttern führende Opfer die reine Opfergabe [Ghee] zu gewinnen.
tan naicchan daitya-patayo mahā-puruṣa-ceṣṭitam | na gṛhṇīmo vayaṁ puccham aher aṅgam amaṅgalam
Das wollten die Daitya-Fürsten nicht, [obwohl es] die Anordnung der Großen Person [des Herrn] war: 'Wir nehmen nicht den Schwanz, das unheilvolle Glied der Schlange [Vāsuki]', [sagten sie].
Wort für Wort
tat
das
na aicchan
sie wollten nicht
daitya-patayaḥ
die Daitya-Fürsten
mahā-puruṣa-ceṣṭitam
die Anordnung/das Handeln der Großen Person
na gṛhṇīmaḥ
wir nehmen nicht
vayam
wir
puccham
den Schwanz
aheḥ
der Schlange
aṅgam
das Glied
amaṅgalam
das unheilvolle
Bezug auf die Vorgeschichte: Zuweisung von Kopf- und Schwanzende der Schlange Vāsuki an Götter/Dämonen beim Quirlen.
Daraufhin trat der Elefantenfürst namens Airāvata hervor, der mit seinen vier Stoßzähnen, [weiß] wie der Weiße Berg [Kailāsa], gleichsam die Herrlichkeit des Herrn raubte [ihr gleichkam].
Wort für Wort
tataḥ
daraufhin
airāvataḥ nāma
namens Airāvata
vāraṇa-indraḥ
der Elefantenfürst
vinirgataḥ
trat hervor
dantaiḥ caturbhiḥ
mit vier Stoßzähnen
śveta-adreḥ
des Weißen Berges (Kailāsa, wie)
haran
raubend/gleichkommend
bhagavataḥ
des Herrn
mahim
die Herrlichkeit
[?] Bezug von "bhagavataḥ" unsicher – evtl. Śiva (wegen Kailāsa-Vergleich) oder allgemein göttliche Herrlichkeit; sparsamste Lesart gewählt.
Aus dem großen Ozean entstand ein Juwel namens Kaustubha, ein Padmarāga-Rubin; nach jenem Juwel fasste Hari Verlangen, um damit seine Brust zu schmücken.
tato 'bhavat pārijātaḥ sura-loka-vibhūṣaṇam | pūrayaty arthino yo 'rthaiḥ śaśvad bhuvi yathā bhavān
Daraufhin entstand der Pārijāta-Baum, die Zierde der Götterwelt, welcher den Bittenden beständig mit den erwünschten Dingen ihre Wünsche erfüllt – auf Erden so, wie du [o König, es tust].
Wort für Wort
tataḥ
daraufhin
abhavat
entstand
pārijātaḥ
der Pārijāta-Baum
sura-loka-vibhūṣaṇam
die Zierde der Götterwelt
pūrayati
erfüllt
arthinaḥ
den Bittenden
yaḥ
welcher
arthaiḥ
mit den erwünschten Dingen
śaśvat
beständig
bhuvi
auf Erden
yathā
wie
bhavān
du (Eure Ehren)
"yathā bhavān": vermutlich schmeichelnder Vergleich Śukadevas mit König Parīkṣit als Wunscherfüller.
Und daraufhin entstanden die Apsaras, mit goldenen Halsketten geschmückt und schön gekleidet, bezaubernd für die Himmelsbewohner durch ihren lieblichen Gang und ihre spielerischen Blicke.
Und daraufhin erschien leibhaftig Śrī, [genannt] Ramā, ganz dem Herrn ergeben, die mit ihrem Glanz die Himmelsrichtungen erhellte, wie der Blitz Saudāmanī.
Nach ihr fassten alle Verlangen, Götter, Dämonen und Menschen zugleich, deren Sinn gefesselt war von der Erhabenheit ihrer Schönheit, Großmut, Jugend und ihres Glanzes.
Für sie brachte der große Indra einen großartigen, wunderbaren Sitz herbei; die besten Flüsse [erschienen] in verkörperter Gestalt und [brachten] reines Wasser in goldenen Krügen.
Die Erde brachte alle für die Weihezeremonie [geeigneten] Kräuter herbei, die Kühe die fünf reinigenden Erzeugnisse [Pañcagavya], und der Frühling [brachte] seine beiden Monate Madhu und Mādhava.
Die Wolken[götter] ließen die Trommeln – Mṛdaṅga, Paṇava, Muraja, Ānaka und Gomukha – erschallen, sowie Muschelhörner, Flöten und Vīṇās, mit tosendem Klang.
Wort für Wort
meghāḥ
die Wolken(götter)
mṛdaṅga-paṇava-muraja-ānaka-gomukhān
die Trommelarten Mṛdaṅga, Paṇava, Muraja, Ānaka, Gomukha
Daraufhin besprengten die Elefanten der Himmelsrichtungen mit gefüllten Krügen die Göttin Śrī, die Tugendhafte, die einen Lotos in der Hand trägt, während die Brahmanen vedische Hymnenworte rezitierten.
bhūṣaṇāni vicitrāṇi viśvakarmā prajāpatiḥ | hāraṁ sarasvatī padmam ajo nāgāś ca kuṇḍale
Der Prajāpati Viśvakarmā [schenkte] mannigfaltige Schmuckstücke, Sarasvatī eine Halskette, der Ungeborene [Brahmā] einen Lotos, und die Nāgas ein Paar Ohrringe.
Darauf, nachdem die Segensriten vollzogen waren, ergriff sie mit der Hand eine von summenden Bienen umschwärmte Lotosgirlande und schritt einher, ihr wunderschönes Antlitz mit schönen Wangen und Ohrringen, ein schamhaftes Lächeln tragend.
Sie, mit sehr schlanker Taille, deren Brustpaar gleichmäßig und durchgängig mit Sandelpaste und Kuṅkuma benetzt war, erstrahlte, indem sie mit dem lieblichen Klirren ihrer Fußspangen hierhin und dorthin dahinglitt, wie eine goldene Ranke.
Sie suchte für sich einen tadellosen, beständigen Platz [Gemahl] mit unwandelbar guten Eigenschaften, fand aber unter den Gandharvas, Siddhas, Asuras, Yakṣas, Cāraṇas, den Himmelsbewohnern und anderen keinen.
nūnaṁ tapo yasya na manyu-nirjayo jñānaṁ kvacit tac ca na saṅga-varjitam | kaścin mahāṁs tasya na kāma-nirjayaḥ sa īśvaraḥ kiṁ parato vyapāśrayaḥ
Fürwahr, bei manchem geht die Askese nicht mit der Überwindung des Zorns einher; bei manchem ist das Wissen nicht frei von Anhaftung; mancher Erhabene besitzt nicht die Überwindung des Verlangens – und wie könnte [ein wahrer] Herrscher von einem anderen abhängig sein?
Wort für Wort
nūnam
fürwahr
tapaḥ
Askese
yasya
dessen
na manyu-nirjayaḥ
nicht die Überwindung des Zorns
jñānam
Wissen
kvacit
bei manchem
tat ca na saṅga-varjitam
und das nicht frei von Anhaftung
kaścit mahān
mancher Erhabene
tasya na kāma-nirjayaḥ
dessen nicht die Überwindung des Verlangens
saḥ īśvaraḥ
der Herrscher
kim parataḥ vyapāśrayaḥ
wie könnte er von einem anderen abhängig sein
Elliptisch-gnomischer Stil: Lakṣmīs Erwägungen über die Mängel möglicher Freier; Satzbau sehr komprimiert.
dharmaḥ kvacit tatra na bhūta-sauhṛdaṁ tyāgaḥ kvacit tatra na mukti-kāraṇam | vīryaṁ na puṁso 'sty aja-vega-niṣkṛtaṁ na hi dvitīyo guṇa-saṅga-varjitaḥ
Bei manchem geht die Pflichterfüllung nicht mit Wohlwollen gegenüber allen Geschöpfen einher; bei manchem ist Entsagung nicht die Ursache der Befreiung; kein Mann besitzt eine Kraft, welche die Wucht der [unaufhaltsamen] Zeit zunichtemacht, denn es gibt keinen Zweiten, der frei wäre von Anhaftung an die [materiellen] Erscheinungsweisen.
Wort für Wort
dharmaḥ
Pflichterfüllung
kvacit tatra na bhūta-sauhṛdam
bei manchem darin nicht Wohlwollen gegenüber den Geschöpfen
tyāgaḥ
Entsagung
kvacit tatra na mukti-kāraṇam
bei manchem darin nicht Ursache der Befreiung
vīryam
Kraft/Tapferkeit
na puṁsaḥ asti
besitzt der Mann nicht
aja-vega-niṣkṛtam
das die Wucht der Zeit (des Ungeborenen) zunichtemacht
kvacic cirāyur na hi śīla-maṅgalaṁ kvacit tad apy asti na vedyam āyuṣaḥ | yatrobhayaṁ kutra ca so 'py amaṅgalaḥ su-maṅgalaḥ kaśca na kāṅkṣate hi mām
Mancher ist langlebig, doch nicht von gutem Charakter; bei manchem gibt es dies zwar, doch die Dauer seines Lebens ist ungewiss; und wo beides [vorhanden] ist, da ist er wiederum in anderer Hinsicht unheilvoll. Wer wäre der wahrhaft Glückverheißende – und wer begehrte mich nicht?
So erwählte Ramā, nachdem sie [dies] überlegt hatte, wegen seiner unwandelbaren guten Eigenschaften und weil er einzig auf sich selbst beruht als Träger der [materiell] eigenschaftslosen [Wirklichkeit], zum Gemahl den von allen guten Eigenschaften Ersehnten, den unabhängigen, begehrten Mukunda.
Sie, die [zu ihm] gegangen war, legte auf dessen Schulterbereich eine begehrenswerte Girlande aus frischen Lotosblüten, umsummt vom Lärm berauschter Bienenscharen, und verweilte, mit vor schamhaftem Lächeln sich weitenden Augen, nahe bei dessen Brust, die [fortan] ihre eigene Wohnstatt [war].
Wort für Wort
tasya aṁsa-deśe
auf dessen Schulterbereich
uśatīm
die begehrenswerte
nava-kañja-mālām
eine Girlande aus frischen Lotosblüten
mādyat-madhuvrata-varūtha-gira-upaghuṣṭām
umsummt vom Lärm berauschter Bienenscharen
tasthau
sie verweilte
nidhāya
nachdem sie (sie) gelegt hatte
nikaṭe
in der Nähe
tat-uraḥ
dessen Brust
sva-dhāma
ihre eigene Wohnstatt
sa-vrīḍa-hāsa-vikasat-nayanena
mit vor schamhaftem Lächeln sich weitenden Augen
yātā
die gegangen war
Komplexer kāvya-Satzbau; Syntax auf mehrere Verszeilen verteilt.
Für jene Śrī, die Mutter [aller], machte der Vater der drei Welten seine Brust zur höchsten Wohnstatt der Herrlichkeit; und Śrī, dort weilend, ließ mit mitleidsvollem Blick ihre eigenen Geschöpfe, die drei Welten samt ihren Herrschern, gedeihen.
Ein gewaltiger Klang von Muschelhörnern, Trompeten, Trommeln und [anderen] Musikinstrumenten erhob sich, [begleitet] von den Gefolgsleuten der Götter samt ihren Frauen, die tanzten und sangen.
Alle Weltenschöpfer, angeführt von Brahmā, Rudra und Aṅgiras, priesen den Allmächtigen mit unfehlbaren Mantras, die seine [göttlichen] Merkmale [besingen], und ließen Blüten herabregnen.
Gelbgekleidet, breitbrüstig, mit blitzblank polierten Juwelenohrringen, glänzendem, gelocktem Haar, von schönem Wuchs, schritt er mit dem Gang eines Löwen einher.
amṛtāpūrṇa-kalasaṁ bibhrad valaya-bhūṣitaḥ | sa vai bhagavataḥ sākṣād viṣṇor aṁśāṁśa-sambhavaḥ
Einen mit Nektar gefüllten Krug tragend, mit Armreifen geschmückt – er war fürwahr eine unmittelbare Manifestation, entstanden aus einem Teil eines Teils des Herrn Viṣṇu selbst.
Er war als Dhanvantari bekannt, der Seher der Āyurveda-Wissenschaft, dem Opfergaben zustehen. Als alle Asuras ihn erblickten, sowie den nektargefüllten Krug...
Wort für Wort
dhanvantariḥ iti khyātaḥ
als Dhanvantari bekannt
āyur-veda-dṛk
der Seher der Āyurveda-Wissenschaft
ijya-bhāk
dem Opfergaben zustehen
tam
ihn
ālokya
erblickend
asurāḥ sarve
alle Asuras
kalasam ca
und den Krug
amṛta-ābhṛtam
den nektargefüllten
Satz läuft syntaktisch in Vers 37 weiter (Enjambement).
...in ihrem Verlangen, sich alle Dinge [des Weltmeers] anzueignen, rissen sie mit Gewalt den Krug an sich; während jener Krug, das Gefäß des Nektars, von den Asuras fortgetragen wurde...
Wort für Wort
lipsantaḥ
begehrend zu erlangen
sarva-vastūni
alle Dinge
kalasam
den Krug
tarasā
mit Gewalt
aharan
rissen sie an sich
nīyamāne
als er weggetragen wurde
asuraiḥ
von den Asuras
tasmin kalase
in jenem Krug
amṛta-bhājane
dem Gefäß des Nektars
Satz aus Vers 36 fortgesetzt und in Vers 38 abgeschlossen (Enjambement über drei Verse).
...die Götter, niedergeschlagenen Gemüts, nahmen [daraufhin] Zuflucht zu Hari. Als der Herr, der die Wünsche seiner Diener erfüllt, ihre Notlage erblickte, [sprach er]: 'Seid nicht untereinander bekümmert – euer Anliegen werde ich durch meine eigene Māyā vollbringen.'
Wort für Wort
viṣaṇṇa-manasaḥ
niedergeschlagenen Gemüts
devāḥ
die Götter
harim
zu Hari
śaraṇam āyayuḥ
nahmen Zuflucht
iti
so (sprach er)
tat-dainyam
deren Notlage
ālokya
erblickend
bhagavān
der Herr
bhṛtya-kāma-kṛt
der die Wünsche seiner Diener erfüllt
mā khidyata
seid nicht bekümmert
mithaḥ
untereinander
artham vaḥ
euer Anliegen
sādhayiṣye
ich werde vollbringen
sva-māyayā
durch meine eigene Māyā
Vers besteht ausnahmsweise aus 6 Pādas (Erzählung + direkte Rede); GRETIL-Nummerierung 038/1, 038/3, 038/5.
mithaḥ kalir abhūt teṣāṁ tad-arthe tarṣa-cetasām | ahaṁ pūrvam ahaṁ pūrvaṁ na tvaṁ na tvam iti prabho
Unter ihnen, deren Sinn von Gier erfüllt war, entstand um jenes [Nektars] willen ein Streit untereinander: 'Ich zuerst, ich zuerst! Nicht du, nicht du!' – so [riefen sie], o Gebieter.
Wort für Wort
mithaḥ
untereinander
kaliḥ abhūt
entstand Streit
teṣām
unter ihnen
tat-arthe
um jenes (des Nektars) willen
tarṣa-cetasām
deren Sinn von Gier erfüllt war
aham pūrvam
ich zuerst
aham pūrvam
ich zuerst
na tvam
nicht du
na tvam
nicht du
iti
so (riefen sie)
prabho
o Gebieter
[Anm.: "prabho" als Anrede ist hier ungewöhnlich (Śukadeva redet Parīkṣit sonst meist mit "rājan"/"nṛpa" an); wörtlich übernommen.
'Die Götter verdienen ihren [eigenen] Anteil, da sie [an dieser Aufgabe] gleiche Mühe aufgewandt haben; wie bei einem gemeinschaftlichen [Satra-]Opfer ist dies bei diesem Unternehmen das ewige Gesetz.'
Wort für Wort
devāḥ
die Götter
svam bhāgam
ihren eigenen Anteil
arhanti
verdienen
ye
welche
tulya-āyāsa-hetavaḥ
Urheber gleicher Mühe
satra-yāge iva
wie bei einem gemeinschaftlichen Opfer
etasmin
bei diesem (Unternehmen)
eṣaḥ dharmaḥ
dies ist die Regel
sanātanaḥ
ewig/uralt
Sprecher nicht explizit genannt; sinngemäß Fortsetzung des Streitgesprächs bzw. allgemeiner dharmischer Grundsatz.
So [im Streit] wiesen die von Eifersucht erfüllten Daityas fürwahr wiederholt die eigenen [Genossen] zurück, o König: die Schwächeren die Stärkeren, die den Krug ergriffen hatten.
[Sie war] anzuschauen, blauschwarz wie eine Lotosblüte, an allen Gliedern schön, mit gleichmäßigem Ohrschmuck, [ihr] Antlitz mit schönen Wangen und feiner Nase.
[Sie hatte] durch die frische Jugend gebildete, volle Brüste bei schlankem Leib; von dem Duft ihres Mundes angezogene Bienen, deren Summen [ihre] Augen unruhig [wandern ließ].
Mit der Fülle ihres schönen Haares eine Girlande aus voll erblühtem Jasmin tragend, war sie mit Halsschmuck an ihrem schönen Nacken und mit Armreifen an ihren schönen Armen geziert.
Mit makellosem Gewand umhüllt, mit der Schönheit der 'Insel' ihrer Hüften, [geschmückt] mit einem reizvoll erglänzenden Hüftgürtel und mit Fußspangen, die an ihren sich bewegenden Füßen [klirrten].
Wort für Wort
viraja-ambara-saṁvīta
mit makellosem Gewand umhüllt
nitamba-dvīpa-śobhayā
mit der Schönheit der Hüften-"Insel"
kāñcyā
mit einem Hüftgürtel
pravilasat-valgu
reizvoll erglänzend
calat-caraṇa-nūpuram
mit an den sich bewegenden Füßen (klirrenden) Fußspangen
Satz ohne finites Verb – Beschreibung Mohinīs setzt sich in Kapitel 8.9 fort (Enjambement zum nächsten Kapitel).