Quellen der Menschheit

Bhāgavata-Purāṇa

Kapitel 54: bhakti-yoga-mahimā Die Herrlichkeit des Hingabe-Yoga

Skandha 3, Adhyāya 25. Quelle: vedabase.io. title_sa als eigene knappe IAST-Kurzbezeichnung des Inhalts gebildet, da vedabase.io keinen Sanskrit-IAST-Kapiteltitel angibt (englischer Titel: "The Glories of Devotional Service"). Verse 39-40 auf der Quellseite als zusammengehoerige Einheit gefuehrt; Verse 32-33 bilden grammatisch einen einzigen Satz (s. Anm. bei V.32/33), werden hier aber gemaess Quellnummerierung als getrennte Einheiten gefuehrt. Beginn von Kapilas eigentlicher Sankhya-Bhakti-Lehrunterweisung an Devahuti.

śaunaka uvāca kapilas tattva-saṅkhyātā bhagavān ātma-māyayā jātaḥ svayam ajaḥ sākṣād ātma-prajñaptaye nṛṇām

Śaunaka sagte: Kapila, der Aufzähler der Wahrheiten, der Erhabene, der Ungeborene, wurde durch seine eigene Māyā selbst leibhaftig geboren, zur Belehrung der Menschen über das Selbst.

Wort für Wort
śaunaka uvāca
Śaunaka sagte
kapilaḥ tattva-saṅkhyātā
Kapila, der Aufzähler der Wahrheiten
bhagavān ātma-māyayā
der Erhabene, durch seine eigene Māyā
jātaḥ svayam ajaḥ sākṣāt
leibhaftig selbst geboren, der Ungeborene
ātma-prajñaptaye nṛṇām
zur Belehrung der Menschen über das Selbst

na hy asya varṣmaṇaḥ puṁsāṁ varimṇaḥ sarva-yoginām viśrutau śruta-devasya bhūri tṛpyanti me 'savaḥ

Denn beim Hören von der Herrlichkeit dieses Größten aller Yogis, dessen, der von den Veden gepriesen wird, werden meine Lebenskräfte nicht übermäßig gesättigt.

Wort für Wort
na hi
denn nicht
asya varṣmaṇaḥ puṁsām
von diesem Größten der Menschen
varimṇaḥ sarva-yoginām
dem Erhabensten aller Yogis
viśrutau śruta-devasya
beim Hören von dem von den Veden Gepriesenen
bhūri tṛpyanti me asavaḥ
werden meine Lebenskräfte übermäßig gesättigt

yad yad vidhatte bhagavān svacchandātmātma-māyayā tāni me śraddadhānasya kīrtanyāny anukīrtaya

Was auch immer der Erhabene, dessen Selbst frei waltet, durch seine eigene Māyā vollbringt - das, was preiswürdig ist, verkünde mir, dem Gläubigen, weiter.

Wort für Wort
yat yat vidhatte bhagavān
was auch immer der Erhabene vollbringt
svacchanda-ātmā ātma-māyayā
dessen Selbst frei waltet, durch seine eigene Māyā
tāni me śraddadhānasya
das mir, dem Gläubigen
kīrtanyāni anukīrtaya
das Preiswürdige verkünde weiter

sūta uvāca dvaipāyana-sakhas tv evaṁ maitreyo bhagavāṁs tathā prāhedaṁ viduraṁ prīta ānvīkṣikyāṁ pracoditaḥ

Sūta sagte: So sprach der ehrwürdige Maitreya, der Freund Dvaipāyanas, erfreut, von Vidura zur Selbstuntersuchungslehre angeregt, dies zu Vidura.

Wort für Wort
sūtaḥ uvāca
Sūta sagte
dvaipāyana-sakhaḥ tu evam
der Freund Dvaipāyanas, so
maitreyaḥ bhagavān tathā
der ehrwürdige Maitreya ebenso
prāha idam viduram prītaḥ
sprach dies zu Vidura, erfreut
ānvīkṣikyām pracoditaḥ
zur Selbstuntersuchungslehre angeregt

maitreya uvāca pitari prasthite 'raṇyaṁ mātuḥ priya-cikīrṣayā tasmin bindusare 'vātsīd bhagavān kapilaḥ kila

Maitreya sagte: Nachdem der Vater in den Wald gegangen war, weilte der Erhabene Kapila, um der Mutter Freude zu bereiten, dort am Bindusaras.

Wort für Wort
maitreya uvāca
Maitreya sagte
pitari prasthite araṇyam
nachdem der Vater in den Wald gegangen war
mātuḥ priya-cikīrṣayā
um der Mutter Freude zu bereiten
tasmin bindusare avātsīt
weilte er dort am Bindusaras
bhagavān kapilaḥ kila
der Erhabene Kapila

tam āsīnam akarmāṇaṁ tattva-mārgāgra-darśanam sva-sutaṁ devahūty āha dhātuḥ saṁsmaratī vacaḥ

Devahūti, sich der Worte des Schöpfers erinnernd, sprach zu ihrem eigenen Sohn, der untätig dasaß und die Spitze des Wahrheitspfades aufzeigte.

Wort für Wort
tam āsīnam akarmāṇam
zu ihm, dem untätig Dasitzenden
tattva-mārga-agra-darśanam
der die Spitze des Wahrheitspfades aufzeigte
sva-sutam devahūtī āha
zu ihrem eigenen Sohn sprach Devahūti
dhātuḥ saṁsmaratī vacaḥ
sich der Worte des Schöpfers (Brahmā) erinnernd

devahūtir uvāca nirviṇṇā nitarāṁ bhūmann asad-indriya-tarṣaṇāt yena sambhāvyamānena prapannāndhaṁ tamaḥ prabho

Devahūti sagte: O Weiser, ich bin überaus entsagungsvoll geworden angesichts des Dursts der unwirklichen Sinne, durch dessen Nachgeben man, o Herr, in die blinde Finsternis gerät.

Wort für Wort
devahūtiḥ uvāca
Devahūti sagte
nirviṇṇā nitarām bhūman
überaus entsagungsvoll geworden, o Weiser
asat-indriya-tarṣaṇāt
angesichts des Dursts der unwirklichen Sinne
yena sambhāvyamānena
durch dessen Nachgeben
prapanna andham tamaḥ prabho
man in die blinde Finsternis gerät, o Herr

tasya tvaṁ tamaso 'ndhasya duṣpārasyādya pāragam sac-cakṣur janmanām ante labdhaṁ me tvad-anugrahāt

Von dieser blinden, schwer zu durchquerenden Finsternis bist du der, der ans andere Ufer führt; das wahre Auge habe ich heute, am Ende meiner Geburten, durch deine Gnade erlangt.

Wort für Wort
tasya tvam tamasaḥ andhasya
von dieser blinden Finsternis
duṣpārasya adya pāragam
der heute ans andere Ufer der schwer zu durchquerenden führt
sat-cakṣuḥ janmanām ante
das wahre Auge am Ende der Geburten
labdham me tvat-anugrahāt
von mir erlangt durch deine Gnade

ya ādyo bhagavān puṁsām īśvaro vai bhavān kila lokasya tamasāndhasya cakṣuḥ sūrya ivoditaḥ

Du, o Erhabener, der Urzeitliche, bist gewiss der Gebieter der Menschen; für die von Finsternis erblindete Welt bist du wie eine aufgegangene Sonne zum Auge geworden.

Wort für Wort
yaḥ ādyaḥ bhagavān puṁsām
der Urzeitliche, der Erhabene der Menschen
īśvaraḥ vai bhavān kila
der Gebieter, gewiss du
lokasya tamasā andhasya
für die von Finsternis erblindete Welt
cakṣuḥ sūryaḥ iva uditaḥ
wie eine aufgegangene Sonne zum Auge

atha me deva sammoham apākraṣṭuṁ tvam arhasi yo 'vagraho 'haṁ mametīty etasmin yojitas tvayā

Daher, o Gott, mögest du meine Verwirrung vertreiben - jenes Missverständnis 'ich' und 'mein', in das ich von dir selbst verstrickt wurde.

Wort für Wort
atha me deva sammoham
daher, o Gott, meine Verwirrung
apākraṣṭum tvam arhasi
mögest du vertreiben
yaḥ avagrahaḥ aham mama iti
jenes Missverständnis 'ich' und 'mein'
etasmin yojitaḥ tvayā
in das ich von dir verstrickt wurde

taṁ tvā gatāhaṁ śaraṇaṁ śaraṇyaṁ sva-bhṛtya-saṁsāra-taroḥ kuṭhāram jijñāsayāhaṁ prakṛteḥ pūruṣasya namāmi sad-dharma-vidāṁ variṣṭham

Zu dir, dem Zufluchtswürdigen, der Axt am Daseinsbaum deiner eigenen Diener, bin ich, Zuflucht suchend, gegangen; aus Wissbegier über Prakṛti und Puruṣa verneige ich mich vor dir, dem Vorzüglichsten der Kenner der wahren Pflicht.

Wort für Wort
tam tvā gatā aham śaraṇam śaraṇyam
zu dir, dem Zufluchtswürdigen, bin ich Zuflucht suchend gegangen
sva-bhṛtya-saṁsāra-taroḥ kuṭhāram
die Axt am Daseinsbaum deiner eigenen Diener
jijñāsayā aham prakṛteḥ pūruṣasya
aus Wissbegier über Prakṛti und Puruṣa
namāmi sat-dharma-vidām variṣṭham
verneige ich mich vor dem Vorzüglichsten der Kenner der wahren Pflicht

maitreya uvāca iti sva-mātur niravadyam īpsitaṁ niśamya puṁsām apavarga-vardhanam dhiyābhinandyātmavatāṁ satāṁ gatir babhāṣa īṣat-smita-śobhitānanaḥ

Maitreya sagte: So den tadellosen, alle Befreiung der Menschen mehrenden Wunsch seiner eigenen Mutter vernehmend, ihn in Gedanken begrüßend, sprach er, der Zufluchtsort der Selbstbeherrschten und Tugendhaften, sein Antlitz von leichtem Lächeln geschmückt.

Wort für Wort
maitreya uvāca
Maitreya sagte
iti sva-mātuḥ niravadyam īpsitam
so den tadellosen Wunsch der eigenen Mutter
niśamya puṁsām apavarga-vardhanam
vernehmend, [den] alle Befreiung der Menschen mehrenden
dhiyā abhinandya ātmavatām satām gatiḥ
in Gedanken begrüßend, er, die Zuflucht der Selbstbeherrschten und Tugendhaften
babhāṣa īṣat-smita-śobhita-ānanaḥ
sprach, [sein] Antlitz von leichtem Lächeln geschmückt

śrī-bhagavān uvāca yoga ādhyātmikaḥ puṁsāṁ mato niḥśreyasāya me atyantoparatir yatra duḥkhasya ca sukhasya ca

Der ehrwürdige Erhabene sagte: Der auf das Selbst bezogene Yoga gilt mir als Weg zum höchsten Heil der Menschen, worin ein völliges Aufhören sowohl von Leid als auch von Freude erreicht wird.

Wort für Wort
śrī-bhagavān uvāca
der ehrwürdige Erhabene sagte
yogaḥ ādhyātmikaḥ puṁsām
der auf das Selbst bezogene Yoga der Menschen
mataḥ niḥśreyasāya me
gilt mir als [Weg] zum höchsten Heil
atyanta-uparatiḥ yatra
worin ein völliges Aufhören
duḥkhasya ca sukhasya ca
sowohl von Leid als auch von Freude

tam imaṁ te pravakṣyāmi yam avocaṁ purānaghe ṛṣīṇāṁ śrotu-kāmānāṁ yogaṁ sarvāṅga-naipuṇam

Diesen Yoga, den ich einst, o Sündlose, den zuzuhören begierigen Weisen verkündet habe, den in allen Gliedern vollkommenen Yoga, werde ich dir nun verkünden.

Wort für Wort
tam imam te pravakṣyāmi
diesen werde ich dir verkünden
yam avocam purā anaghe
den ich einst verkündet habe, o Sündlose
ṛṣīṇām śrotu-kāmānām
den zuzuhören begierigen Weisen
yogam sarva-aṅga-naipuṇam
den in allen Gliedern vollkommenen Yoga

cetaḥ khalv asya bandhāya muktaye cātmano matam guṇeṣu saktaṁ bandhāya rataṁ vā puṁsi muktaye

Der Geist gilt fürwahr als Ursache der Bindung wie auch der Befreiung des Selbst: an die Guṇas gebunden führt er zur Bindung, oder wenn er am höchsten Menschen [Puruṣa] haftet, zur Befreiung.

Wort für Wort
cetaḥ khalu asya bandhāya
der Geist [gilt] fürwahr diesem zur Bindung
muktaye ca ātmanaḥ matam
und zur Befreiung des Selbst, so gilt es
guṇeṣu saktam bandhāya
an die Guṇas gebunden, zur Bindung
ratam vā puṁsi muktaye
oder am [höchsten] Menschen haftend, zur Befreiung

ahaṁ mamābhimānotthaiḥ kāma-lobhādibhir malaiḥ vītaṁ yadā manaḥ śuddham aduḥkham asukhaṁ samam

Wenn der Geist frei ist von den aus dem Ich- und Mein-Dünkel entstandenen Makeln wie Begierde und Gier, dann wird er rein, ohne Leid, ohne Freude, gleichmütig.

Wort für Wort
aham mama abhimāna-utthaiḥ
aus dem 'Ich'- und 'Mein'-Dünkel entstandenen
kāma-lobha-ādibhiḥ malaiḥ
Makeln wie Begierde und Gier
vītam yadā manaḥ śuddham
wenn der Geist frei davon, rein
aduḥkham asukham samam
ohne Leid, ohne Freude, gleichmütig

tadā puruṣa ātmānaṁ kevalaṁ prakṛteḥ param nirantaraṁ svayaṁ-jyotir aṇimānam akhaṇḍitam

Dann erblickt der Puruṣa das Selbst als rein, jenseits der Prakṛti, ununterbrochen, selbstleuchtend, von atomarer Feinheit, ungeteilt.

Wort für Wort
tadā puruṣaḥ ātmānam
dann [erblickt] der Puruṣa das Selbst
kevalam prakṛteḥ param
als rein, jenseits der Prakṛti
nirantaram svayam-jyotiḥ
ununterbrochen, selbstleuchtend
aṇimānam akhaṇḍitam
von atomarer Feinheit, ungeteilt

jñāna-vairāgya-yuktena bhakti-yuktena cātmanā paripaśyaty udāsīnaṁ prakṛtiṁ ca hataujasam

Mit einem durch Wissen und Entsagung ausgestatteten und mit Hingabe ausgestatteten Selbst erblickt er das Selbst als unbeteiligten Zeugen und die Prakṛti als ihrer Kraft beraubt.

Wort für Wort
jñāna-vairāgya-yuktena
mit Wissen und Entsagung ausgestattetem
bhakti-yuktena ca ātmanā
und mit Hingabe ausgestattetem Selbst
paripaśyati udāsīnam
erblickt er als unbeteiligten [Zeugen]
prakṛtim ca hata-ojasam
und die Prakṛti als ihrer Kraft beraubt

na yujyamānayā bhaktyā bhagavaty akhilātmani sadṛśo 'sti śivaḥ panthā yogināṁ brahma-siddhaye

Es gibt keinen der geübten Hingabe an den Erhabenen, das Selbst von allem, gleichwertigen heilvollen Pfad für die Yogis zur Erlangung des Brahman.

Wort für Wort
na yujyamānayā bhaktyā
keinen der [geübten] Hingabe
bhagavati akhila-ātmani
an den Erhabenen, das Selbst von allem
sadṛśaḥ asti śivaḥ panthāḥ
gleichwertigen heilvollen Pfad gibt es
yoginām brahma-siddhaye
für die Yogis zur Erlangung des Brahman

prasaṅgam ajaraṁ pāśam ātmanaḥ kavayo viduḥ | sa eva sādhuṣu kṛto mokṣa-dvāram apāvṛtam

Die Weisen kennen die weltliche Verbindung als die unvergängliche Fessel des Selbst; eben diese, mit den Tugendhaften hergestellt, ist die geöffnete Tür zur Befreiung.

Wort für Wort
prasaṅgam ajaram pāśam
die [weltliche] Verbindung als unvergängliche Fessel
ātmanaḥ kavayaḥ viduḥ
des Selbst kennen die Weisen
saḥ eva sādhuṣu kṛtaḥ
eben diese, mit den Tugendhaften hergestellt
mokṣa-dvāram apāvṛtam
[ist] die geöffnete Tür zur Befreiung

titikṣavaḥ kāruṇikāḥ suhṛdaḥ sarva-dehinām ajāta-śatravaḥ śāntāḥ sādhavaḥ sādhu-bhūṣaṇāḥ

Duldsam, mitleidig, Freunde aller verkörperten Wesen, ohne je einen Feind hervorzubringen, friedvoll, tugendhaft - dies sind die Zierden der Tugendhaften.

Wort für Wort
titikṣavaḥ kāruṇikāḥ
duldsam, mitleidig
suhṛdaḥ sarva-dehinām
Freunde aller verkörperten Wesen
ajāta-śatravaḥ śāntāḥ
ohne je einen Feind hervorzubringen, friedvoll
sādhavaḥ sādhu-bhūṣaṇāḥ
tugendhaft, die Zierden der Tugendhaften

mayy ananyena bhāvena bhaktiṁ kurvanti ye dṛḍhām mat-kṛte tyakta-karmāṇas tyakta-svajana-bāndhavāḥ

Die mir mit ausschließlicher Gesinnung feste Hingabe erweisen, die um meinetwillen alle Handlungen aufgegeben haben, die Verwandte und Freunde aufgegeben haben.

Wort für Wort
mayi ananyena bhāvena
mir mit ausschließlicher Gesinnung
bhaktim kurvanti ye dṛḍhām
die feste Hingabe erweisen
mat-kṛte tyakta-karmāṇaḥ
die um meinetwillen [alle] Handlungen aufgegeben haben
tyakta-svajana-bāndhavāḥ
die Verwandte und Freunde aufgegeben haben

mad-āśrayāḥ kathā mṛṣṭāḥ śṛṇvanti kathayanti ca tapanti vividhās tāpā naitān mad-gata-cetasaḥ

Die bei mir Zuflucht suchen, die reinen Erzählungen von mir hören und erzählen - die vielfältigen Qualen quälen diese, deren Sinn zu mir gegangen ist, nicht.

Wort für Wort
mat-āśrayāḥ kathāḥ mṛṣṭāḥ
die bei mir Zuflucht suchen, die reinen Erzählungen
śṛṇvanti kathayanti ca
hören und erzählen
tapanti vividhāḥ tāpāḥ
die vielfältigen Qualen quälen
na etān mat-gata-cetasaḥ
diese nicht, deren Sinn zu mir gegangen ist

ta ete sādhavaḥ sādhvi sarva-saṅga-vivarjitāḥ saṅgas teṣv atha te prārthyaḥ saṅga-doṣa-harā hi te

Diese eben sind die Tugendhaften, o Tugendhafte, frei von jeder Bindung; die Verbindung mit ihnen ist daher erstrebenswert für dich, denn sie beseitigen den Makel schlechter Verbindung.

Wort für Wort
te ete sādhavaḥ sādhvi
diese eben sind die Tugendhaften, o Tugendhafte
sarva-saṅga-vivarjitāḥ
frei von jeder Bindung
saṅgaḥ teṣu atha te prārthyaḥ
die Verbindung mit ihnen ist daher für dich erstrebenswert
saṅga-doṣa-harāḥ hi te
denn sie beseitigen den Makel [schlechter] Verbindung

satāṁ prasaṅgān mama vīrya-saṁvido bhavanti hṛt-karṇa-rasāyanāḥ kathāḥ taj-joṣaṇād āśv apavarga-vartmani śraddhā ratir bhaktir anukramiṣyati

Durch die Verbindung mit den Tugendhaften entstehen Erzählungen von meiner Herrlichkeit, die wie ein Lebenselixier für Herz und Ohr sind; durch das Genießen dieser Erzählungen werden rasch auf dem Pfad der Befreiung Vertrauen, Zuneigung und Hingabe nacheinander folgen.

Wort für Wort
satām prasaṅgāt mama vīrya-saṁvidaḥ
durch die Verbindung mit den Tugendhaften, Erzählungen von meiner Herrlichkeit
bhavanti hṛt-karṇa-rasāyanāḥ kathāḥ
entstehen, [die wie] ein Lebenselixier für Herz und Ohr
tat-joṣaṇāt āśu apavarga-vartmani
durch deren Genießen rasch auf dem Pfad der Befreiung
śraddhā ratiḥ bhaktiḥ anukramiṣyati
werden Vertrauen, Zuneigung und Hingabe nacheinander folgen

bhaktyā pumāñ jāta-virāga aindriyād dṛṣṭa-śrutān mad-racanānucintayā cittasya yatto grahaṇe yoga-yukto yatiṣyate ṛjubhir yoga-mārgaiḥ

Durch Hingabe von der Anhaftung an gesehene und gehörte Sinnesobjekte entsagungsvoll geworden, durch das Nachsinnen über meine Schöpfung, wird der Mensch, im Yoga geübt, bemüht um die Beherrschung des Denkens, mit den geraden Yoga-Pfaden weiter streben.

Wort für Wort
bhaktyā pumān jāta-virāgaḥ
durch Hingabe entsagungsvoll geworden, der Mensch
aindriyāt dṛṣṭa-śrutāt
von gesehenen und gehörten Sinnesobjekten
mat-racanā-anucintayā
durch das Nachsinnen über meine Schöpfung
cittasya yattaḥ grahaṇe yoga-yuktaḥ
bemüht um die Beherrschung des Denkens, im Yoga geübt
yatiṣyate ṛjubhiḥ yoga-mārgaiḥ
wird streben mit den geraden Yoga-Pfaden

asevayāyaṁ prakṛter guṇānāṁ jñānena vairāgya-vijṛmbhitena yogena mayy arpitayā ca bhaktyā māṁ pratyag-ātmānam ihāvarundhe

Durch Nicht-Bedienung der Guṇas der Prakṛti, durch von Entsagung entfaltetes Wissen, durch Yoga und durch mir dargebrachte Hingabe erlangt der Mensch hier mich, das innere Selbst.

Wort für Wort
asevayā ayam prakṛteḥ guṇānām
durch Nicht-Bedienung der Guṇas der Prakṛti, dieser [Mensch]
jñānena vairāgya-vijṛmbhitena
durch von Entsagung entfaltetes Wissen
yogena mayi arpitayā ca bhaktyā
durch Yoga und durch mir dargebrachte Hingabe
mām pratyak-ātmānam iha avarundhe
erlangt hier mich, das innere Selbst

devahūtir uvāca kācit tvayy ucitā bhaktiḥ kīdṛśī mama gocarā yayā padaṁ te nirvāṇam añjasānvāśnavā aham

Devahūti sagte: Welcher Art ist jene dir gebührende Hingabe, die für mich erreichbar wäre, durch die ich mühelos deinen Zustand der Erlöschung des Leids erlangen könnte?

Wort für Wort
devahūtiḥ uvāca
Devahūti sagte
kācit tvayi ucitā bhaktiḥ
welche dir gebührende Hingabe
kīdṛśī mama gocarā
welcher Art, für mich erreichbar
yayā padam te nirvāṇam
durch die ich deinen Zustand der Erlöschung
añjasā anvāśnavā aham
mühelos erlangen könnte, ich

yo yogo bhagavad-bāṇo nirvāṇātmaṁs tvayoditaḥ kīdṛśaḥ kati cāṅgāni yatas tattvāvabodhanam

Von welcher Art ist der Yoga, dessen Ziel der Erhabene ist, o du, dessen Wesen Erlöschung des Leids ist, den du gerade beschrieben hast, und wie viele Glieder hat er, aus denen das Erwachen zur Wahrheit erfolgt?

Wort für Wort
yaḥ yogaḥ bhagavat-bāṇaḥ
der Yoga, dessen Ziel der Erhabene ist
nirvāṇa-ātman tvayā uditaḥ
o [du,] dessen Wesen Erlöschung ist, von dir beschrieben
kīdṛśaḥ kati ca aṅgāni
von welcher Art, und wie viele Glieder
yataḥ tattva-avabodhanam
aus denen das Erwachen zur Wahrheit [erfolgt]

[?] "bhagavad-bāṇaḥ" (wörtlich: dessen Pfeil/Ziel der Erhabene ist) bleibt in der genauen Bildlichkeit unabhängig nicht restlos sicher zu klären.

tad etan me vijānīhi yathāhaṁ manda-dhīr hare sukhaṁ buddhyeya durbodhaṁ yoṣā bhavad-anugrahāt

Erkläre mir dies, o Hari, so dass ich, von schwachem Verstand, das schwer zu Verstehende leicht verstehen möge, ich, eine Frau, durch deine Gnade.

Wort für Wort
tat etat me vijānīhi
erkläre mir dies
yathā aham manda-dhīḥ hare
so dass ich, von schwachem Verstand, o Hari
sukham buddhyeya durbodham
das schwer zu Verstehende leicht verstehen möge
yoṣā bhavat-anugrahāt
eine Frau, durch deine Gnade

maitreya uvāca viditvārthaṁ kapilo mātur itthaṁ jāta-sneho yatra tanvābhijātaḥ tattvāmnāyaṁ yat pravadanti sāṅkhyaṁ provāca vai bhakti-vitāna-yogam

Maitreya sagte: Nachdem Kapila so die Absicht der Mutter erkannt hatte, in deren Leib er mit entstandener Zuneigung geboren worden war, verkündete er die Überlieferung der Wahrheiten, die man Sāṅkhya nennt, zusammen mit dem Yoga der ausgebreiteten Hingabe.

Wort für Wort
maitreya uvāca
Maitreya sagte
viditvā artham kapilaḥ mātuḥ ittham
nachdem Kapila so die Absicht der Mutter erkannt hatte
jāta-snehaḥ yatra tanvā abhijātaḥ
in deren Leib er mit entstandener Zuneigung geboren worden war
tattva-āmnāyam yat pravadanti sāṅkhyam
die Überlieferung der Wahrheiten, die man Sāṅkhya nennt
provāca vai bhakti-vitāna-yogam
verkündete er, den Yoga der ausgebreiteten Hingabe

śrī-bhagavān uvāca devānāṁ guṇa-liṅgānām ānuśravika-karmaṇām sattva evaika-manaso vṛttiḥ svābhāvikī tu yā animittā bhāgavatī bhaktiḥ siddher garīyasī

Der ehrwürdige Erhabene sagte: Aber jene naturgemäße Tätigkeit des allein auf Sattva gerichteten Geistes - fernab von den durch vedische Überlieferung [vorgeschriebenen] Handlungen für die durch ihre Eigenschaften gekennzeichneten Götter - nämlich die ursachenlose Hingabe an den Erhabenen, ist gewichtiger als jede Vollendung.

Wort für Wort
śrī-bhagavān uvāca
der ehrwürdige Erhabene sagte
devānām guṇa-liṅgānām
der durch [ihre] Eigenschaften gekennzeichneten Götter
ānuśravika-karmaṇām
[bezogen auf] die durch vedische Überlieferung [vorgeschriebenen] Handlungen
sattve eva eka-manasaḥ
des allein auf Sattva gerichteten [Geistes]
vṛttiḥ svābhāvikī tu yā
aber jene naturgemäße Tätigkeit
animittā bhāgavatī bhaktiḥ
die ursachenlose Hingabe an den Erhabenen
siddheḥ garīyasī
ist gewichtiger als [jede] Vollendung

[Anm.] Vers 32 (im Quelltext ungewöhnlich sechszeilig) und Vers 33 bilden einen einzigen zusammenhängenden Satz: das Relativpronomen "yā" in V.32 wird erst durch das Verb "jarayati" in V.33 aufgelöst.

jarayaty āśu yā kośaṁ nigīrṇam analo yathā

- die rasch die [subtile] Hülle verzehrt, wie Feuer das Verschlungene verzehrt.

Wort für Wort
jarayati āśu yā kośam
die rasch die [subtile] Hülle verzehrt
nigīrṇam analaḥ yathā
wie Feuer das Verschlungene [verzehrt]

[Anm.] Fortsetzung des Relativsatzes aus Vers 32 (quellenseitig als eigener, kurzer Vers gezählt).

naikātmatāṁ me spṛhayanti kecin mat-pāda-sevābhiratā mad-īhāḥ ye 'nyonyato bhāgavatāḥ prasajya sabhājayante mama pauruṣāṇi

Manche, die sich an den Dienst an meinen Füßen erfreuen, ihr Tun auf mich gerichtet, begehren nicht einmal die Einheit mit mir; diese Verehrer, sich einander zugetan, preisen stattdessen meine göttlichen Taten.

Wort für Wort
na eka-ātmatām me spṛhayanti kecit
manche begehren nicht [einmal] die Einheit mit mir
mat-pāda-sevā-abhiratāḥ mat-īhāḥ
die sich am Dienst an meinen Füßen erfreuen, ihr Tun auf mich gerichtet
ye anyonyataḥ bhāgavatāḥ prasajya
diese Verehrer, sich einander zugetan
sabhājayante mama pauruṣāṇi
preisen meine [göttlichen] Taten

paśyanti te me rucirāṇy amba santaḥ prasanna-vaktrāruṇa-locanāni rūpāṇi divyāni vara-pradāni sākaṁ vācaṁ spṛhaṇīyāṁ vadanti

Diese Tugendhaften, o Mutter, erblicken meine anmutigen, göttlichen, Segen gewährenden Gestalten mit heiterem Antlitz und rötlichen Augen, und zugleich sprechen sie begehrenswerte Worte.

Wort für Wort
paśyanti te me rucirāṇi amba santaḥ
diese Tugendhaften, o Mutter, erblicken meine anmutigen
prasanna-vaktra-aruṇa-locanāni
mit heiterem Antlitz und rötlichen Augen
rūpāṇi divyāni vara-pradāni
göttliche, Segen gewährende Gestalten
sākam vācam spṛhaṇīyām vadanti
und zugleich sprechen sie begehrenswerte Worte

tair darśanīyāvayavair udāra-vilāsa-hāsekṣita-vāma-sūktaiḥ hṛtātmano hṛta-prāṇāṁś ca bhaktir anicchato me gatim aṇvīṁ prayuṅkte

Durch diese Gestalten mit sehenswerten Gliedern, deren erhabenes Spiel, Lächeln, Blicke und schöne Worte sind, ihr Selbst und ihre Lebenskraft geraubt, führt die Hingabe sie, obwohl sie es nicht einmal wünschen, zur winzig-feinen Erlösung, die zu mir führt.

Wort für Wort
taiḥ darśanīya-avayavaiḥ
durch diese [Gestalten] mit sehenswerten Gliedern
udāra-vilāsa-hāsa-īkṣita-vāma-sūktaiḥ
deren erhabenes Spiel, Lächeln, Blicke und schöne Worte [sind]
hṛta-ātmanaḥ hṛta-prāṇān ca
[ihr] Selbst und [ihre] Lebenskraft geraubt
bhaktiḥ anicchataḥ me gatim aṇvīm prayuṅkte
führt die Hingabe die es nicht wünschen zu meiner winzig-feinen Erlösung

atho vibhūtiṁ mama māyāvinas tām aiśvaryam aṣṭāṅgam anupravṛttam śriyaṁ bhāgavatīṁ vāspṛhayanti bhadrāṁ parasya me te 'śnuvate tu loke

Und diese begehren nicht einmal jene Herrlichkeit von mir, dem Herrn der Māyā, nämlich die achtgliedrige übernatürliche Macht, die ihnen von selbst folgt, noch die glückverheißende Pracht der Gottgeweihten - dennoch erlangen sie all dies in der Welt des Höchsten, das heißt von mir.

Wort für Wort
atho vibhūtim mama māyāvinaḥ tām
und jene Herrlichkeit von mir, dem Herrn der Māyā
aiśvaryam aṣṭa-aṅgam anupravṛttam
die achtgliedrige [übernatürliche] Macht, die [ihnen] von selbst folgt
śriyam bhāgavatīm vā spṛhayanti bhadrām
noch die glückverheißende Pracht der Gottgeweihten begehren sie
parasya me te aśnuvate tu loke
dennoch erlangen sie es in der Welt des Höchsten, von mir

na karhicin mat-parāḥ śānta-rūpe naṅkṣyanti no me 'nimiṣo leḍhi hetiḥ yeṣām ahaṁ priya ātmā sutaś ca sakhā guruḥ suhṛdo daivam iṣṭam

O du von friedvoller Gestalt, die mir Ergebenen werden niemals untergehen, noch leckt sie meine unaufhörlich wachende Waffe des Todes, für die ich der geliebte Herr, das Selbst, der Sohn, der Freund, der Lehrer, der Wohlgesinnte und die verehrte Gottheit bin.

Wort für Wort
na karhicit mat-parāḥ śānta-rūpe
niemals die mir Ergebenen, o du von friedvoller Gestalt
naṅkṣyanti no me animiṣaḥ leḍhi hetiḥ
werden untergehen, noch leckt sie meine unaufhörlich wachende Waffe
yeṣām aham priyaḥ ātmā sutaḥ ca
für die ich der geliebte [Herr], das Selbst, der Sohn
sakhā guruḥ suhṛdaḥ daivam iṣṭam
der Freund, der Lehrer, der Wohlgesinnte und die verehrte Gottheit [bin]

imaṁ lokaṁ tathaivāmum ātmānam ubhayāyinam / ātmānam anu ye ceha ye rāyaḥ paśavo gṛhāḥ // visṛjya sarvān anyāṁś ca mām evaṁ viśvato-mukham / bhajanty ananyayā bhaktyā tān mṛtyor atipāraye //

Diese Welt ebenso wie jene andere, das eigene künftige Selbst, das zwischen beiden Welten wandert, und was diesem Selbst hier folgt - Reichtum, Vieh, Häuser - all dies und alles andere aufgebend, diejenigen, die mich, den nach allen Seiten Gewandten, so mit ausschließlicher Hingabe verehren, führe ich über den Tod hinaus.

Wort für Wort
imam lokam tathā eva amum
diese Welt ebenso wie jene [andere]
ātmānam ubhaya-ayinam
das [eigene künftige] Selbst, das zwischen beiden wandert
ātmānam anu ye ca iha
und was diesem Selbst hier [folgt]
ye rāyaḥ paśavaḥ gṛhāḥ
Reichtum, Vieh, Häuser
visṛjya sarvān anyān ca
all dies und [alles] andere aufgebend
mām evam viśvataḥ-mukham
mich, den nach allen Seiten Gewandten, so
bhajanti ananyayā bhaktyā
die [mich] mit ausschließlicher Hingabe verehren
tān mṛtyoḥ atipāraye
diese führe ich über den Tod hinaus

nānyatra mad bhagavataḥ pradhāna-puruṣeśvarāt ātmanaḥ sarva-bhūtānāṁ bhayaṁ tīvraṁ nivartate

Nirgendwo anders als bei mir, dem Erhabenen, dem Gebieter über Prakṛti und Puruṣa, dem Selbst aller Wesen, weicht die heftige Furcht.

Wort für Wort
na anyatra mat bhagavataḥ
nirgendwo anders als bei mir, dem Erhabenen
pradhāna-puruṣa-īśvarāt
dem Gebieter über Prakṛti und Puruṣa
ātmanaḥ sarva-bhūtānām
dem Selbst aller Wesen
bhayam tīvram nivartate
weicht die heftige Furcht

mad-bhayād vāti vāto 'yaṁ sūryas tapati mad-bhayāt varṣatīndro dahaty agnir mṛtyuś carati mad-bhayāt

Aus Furcht vor mir weht dieser Wind, aus Furcht vor mir brennt die Sonne, aus Furcht vor mir regnet Indra, brennt das Feuer, wandelt der Tod.

Wort für Wort
mat-bhayāt vāti vātaḥ ayam
aus Furcht vor mir weht dieser Wind
sūryaḥ tapati mat-bhayāt
die Sonne brennt aus Furcht vor mir
varṣati indraḥ dahati agniḥ
Indra regnet, das Feuer brennt
mṛtyuḥ carati mat-bhayāt
der Tod wandelt aus Furcht vor mir

jñāna-vairāgya-yuktena bhakti-yogena yoginaḥ kṣemāya pāda-mūlaṁ me praviśanty akuto-bhayam

Mit Wissen und Entsagung ausgestattet, gehen die Yogis durch den Yoga der Hingabe zu meinem furchtlosen Fußschemel ein, zu ihrem Heil.

Wort für Wort
jñāna-vairāgya-yuktena
mit Wissen und Entsagung ausgestattet
bhakti-yogena yoginaḥ
durch den Yoga der Hingabe, die Yogis
kṣemāya pāda-mūlam me
zu ihrem Heil, [in] meinen Fußschemel
praviśanti akutaḥ-bhayam
gehen sie ein, den furchtlosen

etāvān eva loke 'smin puṁsāṁ niḥśreyasodayaḥ tīvreṇa bhakti-yogena mano mayy arpitaṁ sthiram

Genau dies allein ist in dieser Welt das Aufkommen des höchsten Heils für die Menschen: dass der Geist durch intensiven Hingabe-Yoga fest auf mich gerichtet wird.

Wort für Wort
etāvān eva loke asmin
genau dies allein ist in dieser Welt
puṁsām niḥśreyasa-udayaḥ
das Aufkommen des höchsten Heils für die Menschen
tīvreṇa bhakti-yogena
durch intensiven Hingabe-Yoga
manaḥ mayi arpitam sthiram
der Geist fest auf mich gerichtet

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