Kapitel 36: vidura-praśna-anuvṛttiḥ
Weitere Fragen Viduras
Skandha 3, Adhyāya 7. Quelle: vedabase.io, individuell verifizierte Einzelverse (1-42, keine vom Quelltext ausgewiesenen Gruppierungen). Vidura fragt, wie mit dem unveränderlichen, von den Guṇas freien Erhabenen dennoch Eigenschaften, Taten und ein Spiel der Schöpfung verbunden sein können, ohne dass ihm Leid oder Unglück zukäme (V.1-7); Maitreya antwortet mit dem Gleichnis vom zitternden Mondbild im Wasser: die scheinbare Verkehrung des Selbst ist Māyā, die durch Bhakti-Yoga zum Verschwinden gebracht wird (V.8-14); nach Viduras Eingeständnis fortbestehender Zweifel und der Bitte um hingebungsvollen Dienst (V.15-20) leitet Maitreya zur Fortsetzung der kosmogonischen Erzählung über, indem er den tausendgliedrigen Puruṣa/Virāṭ erwähnt (V.21-23); Vidura stellt daraufhin einen ausführlichen Fragenkatalog zur weiteren Schöpfung: Manvantaras und Prajāpatis, Erd- und Himmelswelten, Tierarten und Entstehungsweisen, Guṇa-Inkarnationen, Stände und Lebensstufen, Opfer, Yoga, Sāṅkhya, häretische Pfade, die vier Lebensziele, Totenriten, Zeitrechnung, sowie die Ursachen von Wissen, Hingabe und Entsagung, mit dem abschließenden Diktum, dass das Gewähren von Furchtlosigkeit für Lebewesen alle Veden, Opfer und Askese an Verdienst übertrifft (V.24-42).
[Vidura sprach:] Oh Brahmane, wie können mit dem Erhabenen, der reines Bewusstsein und unveränderlich ist, auch durch sein Spiel Eigenschaften und Taten verbunden sein, obwohl er jenseits der Guṇas steht?
Wort für Wort
brahman
oh Brahmane
katham bhagavataḥ cin-mātrasya avikāriṇaḥ
wie [können] des Erhabenen, der reines Bewusstsein und unveränderlich ist
līlayā ca api yujyeran
auch durch [sein] Spiel verbunden sein
nirguṇasya guṇāḥ kriyāḥ
die Eigenschaften und Taten dessen, der jenseits der Guṇas ist
krīḍāyām udyamo 'rbhasya kāmaś cikrīḍiṣānyataḥ svatas-tṛptasya ca kathaṁ nivṛttasya sadānyataḥ
Das Bemühen im Spiel ist typisch für ein Kind, und der Wunsch zu spielen entsteht aus einem anderen Motiv - doch wie kann dies für den gelten, der von sich aus immer schon erfüllt und stets von allem anderen abgewandt ist?
Wort für Wort
krīḍāyām udyamaḥ arbhasya
das Bemühen im Spiel [ist typisch] für ein Kind
kāmaḥ cikrīḍiṣā anyataḥ
der Wunsch zu spielen entsteht aus einem anderen [Grund]
Der Erhabene erschuf das Universum durch seine aus den Guṇas bestehende eigene Māyā; durch sie erhält er es, und wird es wiederum in sich zurückziehen.
deśataḥ kālato yo 'sāv avasthātaḥ svato 'nyataḥ aviluptāvabodhātmā sa yujyetājayā katham
Wie könnte er, der unberührt von Ort, Zeit, äußerem Zustand, von sich selbst und von anderem ist, dessen Wesen ungetrübtes Bewusstsein ist, überhaupt mit der Ungeborenen [Māyā] verbunden sein?
Wort für Wort
deśataḥ kālataḥ
von Ort und Zeit her
yaḥ asau avasthātaḥ svataḥ anyataḥ
der [unberührt] von Zustand, von sich selbst, von anderem
[Śrī Śuka sprach:] So von Kṣattā, dem nach der Wahrheit Fragenden, angesprochen, antwortete der Weise Maitreya, dessen Geist auf den Erhabenen gerichtet war, gleichsam lächelnd, obwohl frei von jeglichem Stolz.
Wort für Wort
saḥ ittham coditaḥ kṣattrā
er, so angesprochen von Kṣattā
tattva-jijñāsunā muniḥ
von dem nach der Wahrheit Fragenden, der Weise
pratyāha bhagavat-cittaḥ
antwortete, dessen Geist auf den Erhabenen gerichtet war
[Maitreya sprach:] Eben dies ist die Māyā des Erhabenen, wodurch der Logik scheinbar widersprochen wird, wenn dem Herrscher, dem von Natur aus ewig Befreiten, Elend oder Bindung zugeschrieben wird.
yad arthena vināmuṣya puṁsa ātma-viparyayaḥ pratīyata upadraṣṭuḥ sva-śiraś chedanādikaḥ
So wie ohne wirklichen Grund beim träumenden Zuschauer eine Verkehrung seines Selbst wahrgenommen wird - wie etwa das Abschneiden des eigenen Kopfes und dergleichen im Traum -
Wort für Wort
yat arthena vinā
wie ohne [wirklichen] Grund
amuṣya puṁsaḥ ātma-viparyayaḥ
die Verkehrung des Selbst dieses Menschen
pratīyate upadraṣṭuḥ
wahrgenommen wird beim Zuschauer
sva-śiraḥ chedana-ādikaḥ
das Abschneiden des eigenen Kopfes und dergleichen
- so wie im Wasser das Zittern des gespiegelten Mondes, eine durch dieses Wasser hervorgerufene, obwohl in Wirklichkeit nicht vorhandene Eigenschaft erscheint - ebenso erscheint beim Sehenden eine scheinbare Eigenschaft des Selbst, die in Wahrheit nicht zum Selbst gehört.
Wort für Wort
yathā jale candramasaḥ kampa-ādiḥ
so wie im Wasser das Zittern usw. des Mondes
tat-kṛtaḥ guṇaḥ dṛśyate
eine durch dieses verursachte Eigenschaft erscheint
asan api
obwohl nicht vorhanden
draṣṭuḥ ātmanaḥ anātmanaḥ guṇaḥ
eine Eigenschaft des Selbst des Sehenden, die nicht zum Selbst gehört
sa vai nivṛtti-dharmeṇa vāsudevānukampayā bhagavad-bhakti-yogena tirodhatte śanair iha
Eben dies wird durch die Praxis der Entsagung, durch Vāsudevas Gnade, durch den Yoga der Hingabe an den Erhabenen hier allmählich zum Verschwinden gebracht.
yadendriyoparāmo 'tha draṣṭrātmani pare harau vilīyante tadā kleśāḥ saṁsuptasyeva kṛtsnaśaḥ
Wenn dann das Aufhören der Sinne eintritt im höchsten Selbst, dem Sehenden innewohnenden höchsten Hari, dann lösen sich die Leiden vollständig auf, wie bei einem tief Schlafenden.
Wort für Wort
yadā indriya-uparāmaḥ atha
wenn das Aufhören der Sinne eintritt
draṣṭṛ-ātmani pare harau
im höchsten Selbst, dem Sehenden innewohnend, im höchsten Hari
Schon das Hören der Lobpreisung der Eigenschaften Murāris [Kṛṣṇas] bewirkt das Erlöschen aller Leiden - wie viel mehr erst die aus dem Selbst gewonnene Freude am Dienst am Blütenstaub seiner Lotosfüße?
Wort für Wort
aśeṣa-saṅkleśa-śamam vidhatte
bewirkt das Erlöschen aller Leiden
guṇa-anuvāda-śravaṇam murāreḥ
das Hören der Lobpreisung der Eigenschaften Murāris
kim vā punaḥ
wie viel mehr noch
tat-caraṇa-aravinda-parāga-sevā-ratiḥ ātma-labdhā
die aus dem Selbst gewonnene Freude am Dienst am Blütenstaub seiner Lotosfüße
sañchinnaḥ saṁśayo mahyaṁ tava sūktāsinā vibho ubhayatrāpi bhagavan mano me sampradhāvati
[Vidura sprach:] Zerschnitten ist mein Zweifel durch dein Schwert der wohlgesprochenen Worte, oh Allmächtiger; und doch, oh Erhabener, eilt mein Geist noch auf beide Seiten hin und her.
Wort für Wort
sañchinnaḥ saṁśayaḥ mahyam
zerschnitten ist mein Zweifel
tava sūkta-asinā vibho
durch dein Schwert der wohlgesprochenen Worte, oh Allmächtiger
sādhv etad vyāhṛtaṁ vidvan nātma-māyāyanaṁ hareḥ ābhāty apārthaṁ nirmūlaṁ viśva-mūlaṁ na yad bahiḥ
Trefflich ist dies gesprochen, oh Wissender - dass nichts außerhalb von Haris eigener Māyā ist, in der die Zuflucht aller Dinge liegt; alles andere erscheint bedeutungslos und wurzellos, da die Wurzel des Universums nichts ist, das außerhalb liegt.
Wort für Wort
sādhu etat vyāhṛtam vidvan
trefflich ist dies gesprochen, oh Wissender
na ātma-māyā-ayanam hareḥ
nicht die Zuflucht außerhalb von Haris eigener Māyā
yaś ca mūḍhatamo loke yaś ca buddheḥ paraṁ gataḥ tāv ubhau sukham edhete kliśyaty antarito janaḥ
Wer auch immer der Verblendetste in der Welt ist, und wer über den gewöhnlichen Intellekt hinausgelangt ist - diese beiden gedeihen beide im Glück; nur der Mensch, der dazwischen steht, leidet.
Nachdem ich die Bedeutungslosigkeit dessen erkannt habe, was nur scheinbar wahrgenommen wird, in Wahrheit aber nicht zum Selbst gehört, will ich auch diese verbleibende Verwirrung durch den Dienst an euren Füßen vertreiben.
Wort für Wort
artha-abhāvam viniścitya
nachdem ich die Bedeutungslosigkeit erkannt habe
pratītasya api na ātmanaḥ
dessen, was wahrgenommen, aber nicht zum Selbst gehört
Ich bitte um den Dienst, durch den intensive, alles Unheil vernichtende Zuneigung zu den Füßen des unveränderlichen Erhabenen, des Feindes Madhus [Kṛṣṇas], entstehen möge.
Wort für Wort
yat-sevayā bhagavataḥ kūṭa-sthasya madhu-dviṣaḥ
durch dessen Dienst, des unveränderlichen Erhabenen, des Feindes Madhus
durāpā hy alpa-tapasaḥ sevā vaikuṇṭha-vartmasu yatropagīyate nityaṁ deva-devo janārdanaḥ
Fürwahr schwer erlangbar für den, dessen Verdienst gering ist, ist der Dienst auf den Pfaden zu Vaikuṇṭha, worin der Gott der Götter, Janārdana, stets besungen wird.
Wort für Wort
durāpā hi alpa-tapasaḥ
fürwahr schwer erlangbar für den, dessen Askese gering ist
sṛṣṭvāgre mahad-ādīni sa-vikārāṇy anukramāt tebhyo virājam uddhṛtya tam anu prāviśad vibhuḥ
Nachdem er zuerst Mahat und die weiteren Prinzipien samt ihren Umwandlungen der Reihe nach erschaffen und daraus den Virāṭ hervorgebracht hatte, trat der Allmächtige danach in ihn ein -
Wort für Wort
sṛṣṭvā agre mahat-ādīni
nachdem er zuerst Mahat und die weiteren erschaffen hatte
yam āhur ādyaṁ puruṣaṁ sahasrāṅghry-ūru-bāhukam yatra viśva ime lokāḥ sa-vikāśaṁ ta āsate
- den sie den ursprünglichen Puruṣa nennen, mit tausend Füßen, Schenkeln und Armen, in dem diese Welten und Universen in ihrer vollen Entfaltung ruhen.
In welchem die zehnfache Lebenskraft, dreifach zusammengesetzt aus Sinnen, Sinnesobjekten und Sinnesorganen, enthalten ist, und woraus, wie von dir dargelegt, die vier Stände entstanden - dessen weitere Herrlichkeiten erzähle uns.
Wort für Wort
yasmin daśa-vidhaḥ prāṇaḥ
in welchem die zehnfache Lebenskraft
sa-indriya-artha-indriyaḥ tri-vṛt
mit Sinnen, Sinnesobjekten, Sinnesorganen, dreifach
yatra putraiś ca pautraiś ca naptṛbhiḥ saha gotrajaiḥ prajā vicitrākṛtaya āsan yābhir idaṁ tatam
Worin durch Söhne, Enkel, Nachkommen und Sippenverwandte die Geschöpfe von mannigfaltiger Gestalt entstanden, durch welche dieses Universum ausgebreitet wurde -
prajāpatīnāṁ sa patiś cakḷpe kān prajāpatīn sargāṁś caivānusargāṁś ca manūn manvantarādhipān
- welche Prajāpatis der Herr der Prajāpatis [Brahmā] einsetzte, sowohl die Erst- als auch die Folgeschöpfungen, sowie die Manus, die Herren der Manvantaras.
upary adhaś ca ye lokā bhūmer mitrātmajāsate teṣāṁ saṁsthāṁ pramāṇaṁ ca bhūr-lokasya ca varṇaya
Und die Welten, die oberhalb und unterhalb der Erde liegen, oh Sohn Mitras [Maitreya] - beschreibe deren Anordnung und Ausmaß, sowie das der Erdenwelt.
tiryaṅ-mānuṣa-devānāṁ sarīsṛpa-patattriṇām vada naḥ sarga-saṁvyūhaṁ gārbha-sveda-dvijodbhidām
Erzähle uns die Ordnung der Schöpfung der Tiere, Menschen, Götter, Kriechtiere und Vögel - derer, die aus Mutterleib, Schweiß, Ei oder wie Pflanzen aus dem Boden entstehen.
Wort für Wort
tiryak-mānuṣa-devānām
der Tiere, Menschen, Götter
sarīsṛpa-patattriṇām
der Kriechtiere und Vögel
vada naḥ sarga-saṁvyūham
erzähle uns die Ordnung der Schöpfung
gārbha-sveda-dvija-udbhidām
derer, die aus Mutterleib, Schweiß, Ei, Pflanzen entstehen
Beschreibe das erhabene Heldentum des Śrīnivāsa [Viṣṇus], der durch seine Guṇa-Inkarnationen die Zuflucht von Schöpfung, Erhaltung und Auflösung des Universums erschafft.
varṇāśrama-vibhāgāṁś ca rūpa-śīla-svabhāvataḥ ṛṣīṇāṁ janma-karmāṇi vedasya ca vikarṣaṇam
Beschreibe auch die Einteilungen der Stände und Lebensstufen nach Gestalt, Charakter und Wesensart, die Geburten und Taten der Weisen, sowie die Aufgliederung der Veden.
pāṣaṇḍa-patha-vaiṣamyaṁ pratiloma-niveśanam jīvasya gatayo yāś ca yāvatīr guṇa-karmajāḥ
Die Verschiedenartigkeit der häretischen Pfade, die gesellschaftliche Einordnung der gegen die natürliche Ordnung entstandenen Mischkasten, sowie die Daseinswege der individuellen Seele, so viele, wie aus Guṇa und Karma entstehen -
Wort für Wort
pāṣaṇḍa-patha-vaiṣamyam
die Verschiedenartigkeit der ketzerischen Pfade
pratiloma-niveśanam
die Einordnung der gegen die Ordnung entstandenen [Kasten]
dharmārtha-kāma-mokṣāṇāṁ nimittāny avirodhataḥ vārtāyā daṇḍa-nīteś ca śrutasya ca vidhiṁ pṛthak
- die Ursachen von Dharma, Artha, Kāma und Mokṣa, ohne gegenseitigen Widerspruch zueinander, sowie die Vorschriften des Broterwerbs, der Staatskunst und der heiligen Überlieferung, jedes für sich.
śrāddhasya ca vidhiṁ brahman pitṝṇāṁ sargam eva ca graha-nakṣatra-tārāṇāṁ kālāvayava-saṁsthitim
Und die Vorschrift des Totenopfers, oh Brahmane, sowie die Schöpfung der Ahnen, und die Anordnung der Zeitabschnitte durch Planeten, Mondhäuser und Sterne.
dānasya tapaso vāpi yac ceṣṭā-pūrtayoḥ phalam pravāsa-sthasya yo dharmo yaś ca puṁsa utāpadi
Erzähle von der Frucht des Almosengebens, der Askese sowie der Opferarten Iṣṭā und Pūrta, von der Pflicht dessen, der in der Fremde weilt, und von der des Menschen in Not.
Wodurch der Erhabene, Janārdana, der Ursprung des Dharma, zufriedengestellt wird, und mit wem er wohlwollend zufrieden ist - dies erkläre mir, oh Sündloser.
anuvratānāṁ śiṣyāṇāṁ putrāṇāṁ ca dvijottama anāpṛṣṭam api brūyur guravo dīna-vatsalāḥ
Den treu Ergebenen, den Schülern und Söhnen, oh Bester der Zweifachgeborenen, erklären die Lehrer, die den Demütigen zugetan sind, wichtige Dinge auch ohne danach gefragt zu werden.
puruṣasya ca saṁsthānaṁ svarūpaṁ vā parasya ca jñānaṁ ca naigamaṁ yat tad guru-śiṣya-prayojanam
Und die Beschaffenheit des Puruṣa, oder das eigentliche Wesen des Höchsten, sowie jenes aus den Veden stammende Wissen, das dem Zweck der Übertragung von Lehrer zu Schüler dient -
nimittāni ca tasyeha proktāny anagha-sūribhiḥ svato jñānaṁ kutaḥ puṁsāṁ bhaktir vairāgyam eva vā
- und dessen Ursachen, wie sie von den sündlosen Weisen dargelegt wurden: woher entsteht bei den Menschen von selbst Wissen, oder Hingabe und Entsagung?
etān me pṛcchataḥ praśnān hareḥ karma-vivitsayā brūhi me 'jñasya mitratvād ajayā naṣṭa-cakṣuṣaḥ
Diese von mir aus dem Wunsch, Haris Taten zu kennen, gestellten Fragen erkläre mir, dem Unwissenden, aus deiner Freundschaft - mir, dessen Augen durch Māyā geblendet sind.
sarve vedāś ca yajñāś ca tapo dānāni cānagha jīvābhaya-pradānasya na kurvīran kalām api
Alle Veden, Opfer, Askese und Wohltätigkeit zusammen, oh Sündloser, erreichen nicht einmal einen Bruchteil des Verdienstes, Lebewesen Furchtlosigkeit zu gewähren.
[Śrī Śuka sprach:] So von dem Besten der Kurus [Vidura] befragt, begann er, der Beste der Weisen, dessen Wissen einem Purāṇa an Fülle gleicht, mit wachsender Freude an der Erzählung vom Erhabenen angeregt, gleichsam lächelnd zu ihm zu sprechen.
Wort für Wort
saḥ ittham āpṛṣṭa-purāṇa-kalpaḥ
er, so befragt, [dessen Wissen] gleich einem Purāṇa
kuru-pradhānena muni-pradhānaḥ
von dem Besten der Kurus [befragt, er,] der Beste der Weisen
pravṛddha-harṣaḥ bhagavat-kathāyām
mit gewachsener Freude bei der Erzählung vom Erhabenen