Kapitel 126: Kṛṣṇavākyam Bhīṣmavākyam Kṛṣṇavākyam Dvitīyam
Kṛṣṇas Anklage, Duḥśāsanas Trotz und das Gleichnis von Kaṃsa
Kṛṣṇa hält Duryodhana in scharfen Worten sein ganzes Unrecht gegenüber den Pāṇḍavas vor - das Würfelspiel, die Demütigung Draupadīs, den Brand von Vāraṇāvata, die Giftanschläge - und warnt ihn eindringlich vor dem Ausgang seiner Halsstarrigkeit. Duḥśāsana unterbricht trotzig und droht seinerseits; Duryodhana verlässt zornig die Versammlung, gefolgt von seinem Anhang. Bhīṣma beklagt gegenüber Kṛṣṇa das Versagen der Alten, und Kṛṣṇa antwortet mit dem Gleichnis vom eigenen Vorgehen gegen den Bhoja-Fürsten Kaṃsa sowie mit dem kosmischen Beispiel des Urschöpfers Prajāpati, der die besiegten Daityas dem Varuṇa zur Fesselung übergab - und fordert unverblümt, man möge Duryodhana ebenso binden und den Pāṇḍavas übergeben, um das ganze Kṣatriya-Geschlecht zu retten.
‚Du wirst das Heldenlager erlangen, nach Belieben wirst du dies erreichen - sei standhaft, samt deinen Ministern; ein großes Gemetzel wird bevorstehen.
Wort für Wort
lapsyase vīraśayanam
du wirst das Heldenlager erlangen (Verb, Fut. 2.Sg. + Subst.Akk.Sg.)
kāmam etat avāpsyasi
nach Belieben wirst du dies erreichen (Adv. + Pron.Akk.Sg. + Verb, Fut. 2.Sg.)
sthiraḥ bhava sahāmātyaḥ
sei standhaft, samt deinen Ministern (Adj.Nom.Sg. + Verb, Imp. 2.Sg. + Adj.Nom.Sg.)
vimardaḥ bhavitā mahān
ein großes Gemetzel wird bevorstehen (Subst.Nom.Sg. + Verb, Fut. 3.Sg. + Adj.Nom.Sg.)
śriyā saṃtapyamānena pāṇḍavānāṃ mahātmanām tvayā durmantritaṃ dyūtaṃ saubalena ca bhārata
Von dir, der du dich am Glück der hochgesinnten Pāṇḍavas verzehrtest, wurde, Nachkomme Bharatas, zusammen mit dem Sohn Subalas das Würfelspiel übel ausgeheckt.
Wort für Wort
śriyā saṃtapyamānena
der du dich am Glück verzehrtest (Subst.Instr.Sg. + Partizip Präs.Instr.Sg.)
pāṇḍavānām mahātmanām
der hochgesinnten Pāṇḍavas (Gen.Pl. + Adj.Gen.Pl.)
tvayā durmantritam dyūtam
von dir übel ausgeheckt das Würfelspiel (Instr.Sg. + Partizip Perf.Pass.Nom.Sg. + Subst.Nom.Sg.)
saubalena ca bhārata
zusammen mit dem Sohn Subalas, Nachkomme Bharatas (Instr.Sg. + Partikel + Vok.Sg.)
kathaṃ ca jñātayas tāta śreyāṃsaḥ sādhusaṃmatāḥ tathānyāyyam upasthātuṃ jihmenājihmacāriṇaḥ
Und wie könnten Verwandte, Lieber, die besser und von den Rechtschaffenen geachtet sind, ebenso einem solchen Unrecht ausgesetzt werden - sie, die Aufrichtigen, durch den Verschlagenen?
Wort für Wort
katham ca jñātayaḥ tāta
und wie [könnten] Verwandte, Lieber (Interr. + Partikel + Subst.Nom.Pl. + Vok.Sg.)
śreyāṃsaḥ sādhusaṃmatāḥ
die besseren, von den Rechtschaffenen geachteten (Adj.Nom.Pl. + Adj.Nom.Pl.)
tathā anyāyyam upasthātum
ebenso einem Unrecht ausgesetzt werden (Adv. + Adj.Akk.Sg. + Infinitiv)
jihmena ajihmacāriṇaḥ
durch den Verschlagenen, sie, die Aufrichtigen (Adj.Instr.Sg. + Adj.Nom.Pl.)
Dieses schreckliche Verderben mit dem Würfelspiel als Auftakt hast du geschaffen, ohne es zu bedenken, zusammen mit den bösen Anhängern, statt mit den Rechtschaffenen.
Wort für Wort
tat idam vyasanam ghoram
dieses schreckliche Verderben (Pron.Akk.Sg. + Pron.Akk.Sg. + Adj.Akk.Sg.)
tvayā dyūtamukham kṛtam
von dir mit dem Würfelspiel als Auftakt geschaffen (Instr.Sg. + Adj.Akk.Sg. + Partizip Perf.Pass.Nom.Sg.)
asamīkṣya sadācāraiḥ sārdham
ohne es zu bedenken, mit den Rechtschaffenen [statt] (Absolutiv, Neg. + Instr.Pl. + Adv.)
kaś cānyo jñātibhāryāṃ vai viprakartuṃ tathārhati ānīya ca sabhāṃ vaktuṃ yathoktā draupadī tvayā
Wer anders wäre wohl fähig, die Gattin eines Verwandten so zu kränken, sie in die Versammlung zu führen und zu ihr zu sprechen, wie Draupadī von dir angesprochen wurde?
Wort für Wort
kaḥ ca anyaḥ jñātibhāryām
wer sonst wäre fähig, die Gattin eines Verwandten (Interr. + Partikel + Pron.Nom.Sg. + Subst.Akk.Sg.)
vai viprakartum tathā arhati
so fürwahr zu kränken (Partikel + Infinitiv + Adv. + Verb, Präs. 3.Sg.)
ānīya ca sabhām vaktum
sie in die Versammlung zu führen und zu sprechen (Absolutiv + Partikel + Subst.Akk.Sg. + Infinitiv)
yathā uktā draupadī tvayā
wie Draupadī von dir angesprochen wurde (Adv. + Partizip Perf.Pass.Nom.Sg. + Subst.Nom.Sg. + Instr.Sg.)
Welcher Rechtschaffene würde sich gegenüber eigenen Verwandten, die recht handeln, nicht gierig sind, stets der Pflicht folgen, so unschicklich verhalten?
Wort für Wort
samyagvṛtteṣu alubdheṣu
gegenüber den recht Handelnden, nicht Gierigen (Adj.Lok.Pl. + Adj.Lok.Pl.)
satatam dharmacāriṣu
stets der Pflicht Folgenden (Adv. + Adj.Lok.Pl.)
sveṣu bandhuṣu kaḥ sādhuḥ
gegenüber eigenen Verwandten, welcher Rechtschaffene (Adj.Lok.Pl. + Subst.Lok.Pl. + Interr. + Adj.Nom.Sg.)
caret evam asāṃpratam
würde sich so unschicklich verhalten (Verb, Opt. 3.Sg. + Adv. + Adj.Akk.Sg.)
Mit solcher Gesinnung gegenüber den Pāṇḍavas, stets falschem Verhalten - wie sollte da kein Vergehen deinerseits gegenüber den hochgesinnten Pāṇḍavas bestehen?
Wort für Wort
evaṃbuddhiḥ pāṇḍaveṣu
mit solcher Gesinnung gegenüber den Pāṇḍavas (Adj.Nom.Sg. + Lok.Pl.)
mithyāvṛttiḥ sadā bhavān
stets falschem Verhalten, du (Adj.Nom.Sg. + Adv. + Pron.Nom.Sg.)
katham te na aparādhaḥ asti
wie sollte kein Vergehen deinerseits bestehen (Interr. + Pron.Gen.Sg. + Neg. + Subst.Nom.Sg. + Verb, Präs. 3.Sg.)
pāṇḍaveṣu mahātmasu
gegenüber den hochgesinnten Pāṇḍavas (Lok.Pl. + Adj.Lok.Pl.)
mātāpitṛbhyāṃ bhīṣmeṇa droṇena vidureṇa ca śāmyeti muhur ukto 'si na ca śāmyasi pārthiva
Von Mutter und Vater, von Bhīṣma, von Droṇa und von Vidura wurdest du wieder und wieder zum Friedenschließen aufgefordert - und doch hältst du keinen Frieden, Fürst.
Wort für Wort
mātāpitṛbhyām bhīṣmeṇa
von Mutter und Vater, von Bhīṣma (Instr.Du. + Instr.Sg.)
droṇena vidureṇa ca
von Droṇa und von Vidura (Instr.Sg. + Instr.Sg. + Partikel)
śāmya iti muhuḥ uktaḥ asi
wurdest du wieder und wieder zum Friedenschließen aufgefordert (Verb, Imp. 2.Sg. + Partikel + Adv. + Partizip Perf.Pass.Nom.Sg. + Verb, Präs. 2.Sg.)
na ca śāmyasi pārthiva
und doch hältst du keinen Frieden, Fürst (Neg. + Partikel + Verb, Präs. 2.Sg. + Vok.Sg.)
śame hi sumahān arthas tava pārthasya cobhayoḥ na ca rocayase rājan kim anyad buddhilāghavāt
Denn im Frieden liegt großer Nutzen, für dich und für den Sohn der Pṛthā, für euch beide - und doch gefällt er dir nicht, König; was ist das anderes als Leichtsinn des Verstandes?
Wort für Wort
śame hi sumahān arthaḥ
denn im Frieden liegt großer Nutzen (Subst.Lok.Sg. + Partikel + Adj.Nom.Sg. + Subst.Nom.Sg.)
tava pārthasya ca ubhayoḥ
für dich und für den Sohn der Pṛthā, für euch beide (Pron.Gen.Sg. + Gen.Sg. + Partikel + Gen.Du.)
na ca rocayase rājan
und doch gefällt er dir nicht, König (Neg. + Partikel + Verb, Präs. 2.Sg. [Med.] + Vok.Sg.)
kim anyat buddhilāghavāt
was ist das anderes als Leichtsinn des Verstandes (Interr. + Pron.Nom.Sg. + Abl.Sg.)
na cet saṃdhāsyase rājan svena kāmena pāṇḍavaiḥ baddhvā kila tvāṃ dāsyanti kuntīputrāya kauravāḥ
‚Wenn du dich nicht aus eigenem Willen mit den Pāṇḍavas versöhnst, König, werden dich, so heißt es, die Kauravas binden und dem Sohn der Kuntī übergeben.
Wort für Wort
na cet saṃdhāsyase rājan
wenn du dich nicht versöhnst, König (Neg. + Konj. + Verb, Fut. 2.Sg. [Med.] + Vok.Sg.)
svena kāmena pāṇḍavaiḥ
aus eigenem Willen mit den Pāṇḍavas (Adj.Instr.Sg. + Subst.Instr.Sg. + Instr.Pl.)
baddhvā kila tvām dāsyanti
gebunden, so heißt es, werden sie dich übergeben (Absolutiv + Partikel + Pron.Akk.Sg. + Verb, Fut. 3.Pl.)
kuntīputrāya kauravāḥ
dem Sohn der Kuntī die Kauravas (Dat.Sg. + Subst.Nom.Pl.)
Nachdem er dieses Wort seines Bruders gehört hatte, brach der Sohn Dhṛtarāṣṭras, Suyodhana, zornig auf, sich erhebend, wie eine große Schlange zischend.
Wort für Wort
bhrātuḥ etat vacaḥ śrutvā
nachdem er dieses Wort des Bruders gehört hatte (Gen.Sg. + Pron.Akk.Sg. + Subst.Akk.Sg. + Absolutiv)
dhārtarāṣṭraḥ suyodhanaḥ
der Sohn Dhṛtarāṣṭras, Suyodhana (Subst.Nom.Sg. + Subst.Nom.Sg.)
kruddhaḥ prātiṣṭhata utthāya
zornig brach er auf, sich erhebend (Adj.Nom.Sg. + Verb, Impf. 3.Sg. + Absolutiv)
mahānāgaḥ iva śvasan
wie eine große Schlange zischend (Subst.Nom.Sg. + Partikel + Partizip Präs.Nom.Sg.)
Dieser übelgesinnte Königssohn, der Sohn Dhṛtarāṣṭras, unkundig der rechten Mittel, falsch stolz auf die Königsherrschaft, der Gewalt von Zorn und Gier unterworfen -
Wort für Wort
durātmā rājaputraḥ ayam
dieser übelgesinnte Königssohn (Adj.Nom.Sg. + Subst.Nom.Sg. + Pron.Nom.Sg.)
dhārtarāṣṭraḥ anupāyavit
der Sohn Dhṛtarāṣṭras, unkundig der rechten Mittel (Subst.Nom.Sg. + Adj.Nom.Sg.)
mithyābhimānī rājyasya
falsch stolz auf die Königsherrschaft (Adj.Nom.Sg. + Gen.Sg.)
krodhalobhavaśānugaḥ
der Gewalt von Zorn und Gier unterworfen (Adj.Nom.Sg.)
Der übel Handelnde, Unbeherrschte, hat, während sein Vater, der alte Bhoja-König, noch lebte, dessen Herrschaft geraubt und ist in die Gewalt des Zorns geraten.
Wort für Wort
bhojarājasya vṛddhasya
des alten Bhoja-Königs (Gen.Sg. + Adj.Gen.Sg.)
durācāraḥ hi anātmavān
der übel Handelnde, Unbeherrschte (Adj.Nom.Sg. + Partikel + Adj.Nom.Sg.)
jīvataḥ pituḥ aiśvaryam
während der Vater lebte, dessen Herrschaft (Partizip Präs.Gen.Sg. + Gen.Sg. + Akk.Sg.)
hṛtvā manyuvaśam gataḥ
geraubt habend, ist er in die Gewalt des Zorns geraten (Absolutiv + Akk.Sg. + Partizip Perf.Nom.Sg.)
Es folgt eine Erinnerung Kṛṣṇas an sein eigenes Vorgehen gegen Kaṃsa, den Sohn des Bhoja-Königs Ugrasena, zur Verdeutlichung, dass auch der eigene Klan einen übergriffigen Verwandten opfern kann, wenn es dem Wohl aller dient.
Nachdem sie den einen Kaṃsa um des Geschlechtes willen aufgegeben hatten, gedeihen alle Yādavas, vereint, in Glück, Nachkomme Bharatas - die Andhakas und Vṛṣṇis.
Wort für Wort
kaṃsam ekam parityajya
nachdem sie den einen Kaṃsa aufgegeben hatten (Akk.Sg. + Adj.Akk.Sg. + Absolutiv)
kulārthe sarvayādavāḥ
um des Geschlechtes willen, alle Yādavas (Subst.Lok.Sg. + Subst.Nom.Pl.)
saṃbhūya sukham edhante
vereint gedeihen sie in Glück (Absolutiv + Adj.Akk.Sg. + Verb, Präs. 3.Pl.)
bhāratāndhakavṛṣṇayaḥ
Nachkomme Bharatas - die Andhakas und Vṛṣṇis (Vok.Sg. + Subst.Nom.Pl.)
api cāpy avadad rājan parameṣṭhī prajāpatiḥ vyūḍhe devāsure yuddhe 'bhyudyateṣv āyudheṣu ca
Und auch dies sagte einst, o König, der Urschöpfer Prajāpati, als der Kampf zwischen Göttern und Asuras sich entfaltet hatte und die Waffen erhoben waren,
Wort für Wort
api ca api avadat rājan
und auch dies sagte, o König (Partikel + Partikel + Partikel + Verb, Impf. 3.Sg. + Vok.Sg.)
parameṣṭhī prajāpatiḥ
der Urschöpfer Prajāpati (Subst.Nom.Sg. + Subst.Nom.Sg.)
vyūḍhe devāsure yuddhe
als der Kampf zwischen Göttern und Asuras sich entfaltet hatte (Adj.Lok.Sg. + Adj.Lok.Sg. + Subst.Lok.Sg.)
abhyudyateṣu āyudheṣu ca
und die Waffen erhoben waren (Adj.Lok.Pl. + Subst.Lok.Pl. + Partikel)
parābhaviṣyanty asurā daiteyā dānavaiḥ saha ādityā vasavo rudrā bhaviṣyanti divaukasaḥ
dass die Asuras besiegt werden würden, die Daityas zusammen mit den Dānavas, und dass die Ādityas, Vasus und Rudras die Sieger, die Himmelsbewohner, sein würden,
Wort für Wort
parābhaviṣyanti asurāḥ
besiegt werden würden die Asuras (Verb, Fut. 3.Pl. + Subst.Nom.Pl.)
daiteyāḥ dānavaiḥ saha
die Daityas zusammen mit den Dānavas (Subst.Nom.Pl. + Subst.Instr.Pl. + Partikel)
ādityāḥ vasavaḥ rudrāḥ
die Ādityas, Vasus, Rudras (Subst.Nom.Pl. + Subst.Nom.Pl. + Subst.Nom.Pl.)
bhaviṣyanti divaukasaḥ
würden sein, die Himmelsbewohner (Verb, Fut. 3.Pl. + Subst.Nom.Pl.)
Die Verse 040-044 werden hier, dem Sinn nach zusammenhängend, teils in indirekter Rede wiedergegeben; ein eigentliches Zitat markiert erst der kurze, direkte Befehl an Dharma in Vers 044.
tān baddhvā dharmapāśaiś ca svaiś ca pāśair jaleśvaraḥ varuṇaḥ sāgare yatto nityaṃ rakṣati dānavān
Nachdem er sie mit den Fesseln der Pflicht und mit seinen eigenen Fesseln gebunden hat, bewacht der Herr der Gewässer, Varuṇa, im Ozean, stets wachsam, die Dānavas.
Wort für Wort
tān baddhvā dharmapāśaiḥ ca
sie gebunden habend mit den Fesseln der Pflicht (Pron.Akk.Pl. + Absolutiv + Subst.Instr.Pl. + Partikel)
svaiḥ ca pāśaiḥ jaleśvaraḥ
und mit seinen eigenen Fesseln, der Herr der Gewässer (Adj.Instr.Pl. + Partikel + Subst.Instr.Pl. + Subst.Nom.Sg.)
varuṇaḥ sāgare yattaḥ
Varuṇa, im Ozean, wachsam (Subst.Nom.Sg. + Subst.Lok.Sg. + Adj.Nom.Sg.)
Man gebe einen Mann auf um des Geschlechtes willen; man gebe das Geschlecht auf um des Dorfes willen; das Dorf um des Landes willen; um seiner selbst willen gebe man sogar die Erde auf.
Wort für Wort
tyajet kulārthe puruṣam
man gebe auf um des Geschlechtes willen einen Mann (Verb, Opt. 3.Sg. + Subst.Lok.Sg. + Subst.Akk.Sg.)
grāmasya arthe kulam tyajet
man gebe das Geschlecht auf um des Dorfes willen (Gen.Sg. + Subst.Lok.Sg. + Subst.Akk.Sg. + Verb, Opt. 3.Sg.)
grāmam janapadasya arthe
das Dorf um des Landes willen (Akk.Sg. + Gen.Sg. + Subst.Lok.Sg.)
ātmārthe pṛthivīm tyajet
um seiner selbst willen gebe man die Erde auf (Subst.Lok.Sg. + Subst.Akk.Sg. + Verb, Opt. 3.Sg.)
König, binde Duryodhana, und schließe dann Frieden mit den Pāṇḍavas - mögen nicht deinetwegen die Kṣatriyas zugrunde gehen, Stier unter den Kṣatriyas.‘