Kapitel 132: Vidurāputrasaṃvādaḥ (Dvitīyo Bhāgaḥ)
Das Zwiegespräch der Vidurā mit ihrem Sohn (Zweiter Teil)
Vidurā setzt ihre Mahnrede fort: Sie erinnert an eine alte Brahmanenprophezeiung über die künftige Größe ihres Sohnes, schildert eindringlich den Fall von Wohlstand zu Armut und stellt ihm die Schande, von anderen abhängig zu leben, vor Augen. Mit dem Gleichnis von Indras Sieg über Vṛtra und dem Bild des feindlichen Königreichs als versperrtem Tor zum Himmel treibt sie ihn zum Kampf an. Das Kapitel gipfelt in einer grundsätzlichen Lehre vom 'Herzen des Kṣatriya': Ein wahrer Kṣatriya verneigt sich vor niemandem außer den Brahmanen und dem Recht selbst.
taiḥ kṛtvā saha saṃghātaṃ giridurgālayāṃś cara kāle vyasanam ākāṅkṣan naivāyam ajarāmaraḥ
Schließe mit ihnen ein Bündnis und ziehe umher, in Bergfesten wohnend, die rechte Gelegenheit erwartend — denn dieser ist keineswegs alterlos und unsterblich.
Wort für Wort
taiḥ kṛtvā saha saṃghātam
mit ihnen ein Bündnis geschlossen habend (Instr. + Gerundium + Akk.Sg.n.)
giridurgālayān cara
in Bergfesten wohnend, ziehe umher (Akk.Pl. + 2.Sg.Imperativ)
kāle vyasanam ākāṅkṣan
die Gelegenheit zur rechten Zeit erwartend (Loc. + Akk.Sg.n. + Ptz.)
na eva ayam ajarāmaraḥ
dieser ist keineswegs alterlos und unsterblich (Verneinung + Nom.Sg. + Nom.Sg.)
saṃjayo nāmataś ca tvaṃ na ca paśyāmi tat tvayi anvarthanāmā bhava me putra mā vyarthanāmakaḥ
Saṃjaya ['der Siegreiche'] bist du dem Namen nach, doch sehe ich dies nicht in dir; sei, mein Sohn, einer, dessen Name seinem Sinn entspricht — nicht einer von leerem Namen.
Wort für Wort
saṃjayaḥ nāmataḥ ca tvam
Saṃjaya bist du dem Namen nach (Nom.Sg. + Adv. + Nom.)
na ca paśyāmi tat tvayi
doch sehe ich dies nicht in dir (Verneinung + 1.Sg.Präs. + Akk. + Loc.)
anvarthanāmā bhava me putra
sei, mein Sohn, einer mit sinngemäßem Namen (Nom.Sg. + 2.Sg.Imperativ + Dat. + Vok.)
mā vyarthanāmakaḥ
nicht einer von leerem Namen (Verneinung + Nom.Sg.)
Ein Brahmane von rechter Einsicht, hochweise, sagte über dich als Kind, dieser werde, nachdem er große Not erfahren habe, wieder zu Wohlstand gelangen.
Wort für Wort
samyagdṛṣṭiḥ mahāprājñaḥ
von rechter Einsicht, hochweise (Nom.Sg. je)
bālam tvām brāhmaṇaḥ abravīt
ein Brahmane sagte über dich als Kind (Akk.Sg. + Akk. + Nom.Sg. + 3.Sg.Impf.)
ayaṃ prāpya mahat kṛcchram
dieser, große Not erfahren habend (Nom. + Gerundium + Akk.Sg.n.)
punar vṛddhim gamiṣyati
werde wieder zu Wohlstand gelangen (Adv. + Akk.Sg.f. + 3.Sg.Fut.)
Der Ausspruch des Brahmanen wird hier, um eine dritte Zitatebene innerhalb von Vidurās bereits eingebetteter Rede zu vermeiden, in indirekter Rede wiedergegeben.
yasya hy arthābhinirvṛttau bhavanty āpyāyitāḥ pare tasyārthasiddhir niyatā nayeṣv arthānusāriṇaḥ
Denn wessen Erfolg beim Gelingen seines Zieles andere mit Freude erfüllt — dessen Zielerreichung ist gewiss, wenn er in seinen Handlungen der Staatskunst folgt.
Wort für Wort
yasya arthābhinirvṛttau
wessen beim Gelingen seines Zieles (Gen. + Loc.)
bhavanti āpyāyitāḥ pare
werden andere mit Freude erfüllt (3.Pl.Präs. + Nom.Pl. + Nom.Pl.)
tasya arthasiddhiḥ niyatā
dessen Zielerreichung ist gewiss (Gen. + Nom.Sg. + Nom.Sg.)
nayeṣu arthānusāriṇaḥ
wenn er in seinen Handlungen der Staatskunst folgt (Loc.Pl. + Gen.Sg.)
Ich, in einem großen Geschlecht geboren, wie von einem See zum anderen [in die Ehe] gekommen, war Herrin, von einem an allen Vorzügen reichen Gatten aufs höchste geehrt.
Wort für Wort
ahaṃ mahākule jātā
ich, in großem Geschlecht geboren (Nom. + Loc. + Ptz.f.)
hradāt hradam iva āgatā
wie von einem See zum anderen gekommen (Abl. + Akk. + Vergleich + Ptz.f.)
īśvarī sarvakalyāṇaiḥ bhartrā
Herrin, von einem an allen Vorzügen reichen Gatten (Nom.Sg.f. + Instr.Pl. + Instr.Sg.)
Nachdem er mich einst mit kostbaren Kränzen und Schmuckstücken, in reingewaschenen Gewändern und Kleidern, gesehen hatte, sieht mich der Kreis meiner Freunde [nun] in tiefem Unglück.
Wort für Wort
mahārhamālyābharaṇām
mit kostbaren Kränzen und Schmuckstücken (Akk.Sg.f.)
sumṛṣṭāmbaravāsasam
in reingewaschenen Gewändern und Kleidern (Akk.Sg.f.)
purā dṛṣṭvā suhṛdvargaḥ
einst gesehen habend, der Freundeskreis (Adv. + Gerundium + Nom.Sg.)
dāsakarmakarān bhṛtyān ācāryartvik purohitān avṛttyāsmān prajahato dṛṣṭvā kiṃ jīvitena te
Wenn du gesehen hast, wie Sklaven, Lohnarbeiter, Diener, Lehrer, Opferpriester und Hauspriester uns aus Mangel an Lebensunterhalt verlassen — was nützt dir dann das Leben?
Wort für Wort
dāsakarmakarān bhṛtyān
Sklaven, Lohnarbeiter, Diener (Akk.Pl.)
ācāryartvik purohitān
Lehrer, Opferpriester, Hauspriester (Akk.Pl.)
avṛttyā asmān prajahataḥ
die uns aus Mangel an Lebensunterhalt verlassen (Instr. + Akk. + Ptz.Pl.)
dṛṣṭvā kiṃ jīvitena te
gesehen habend, was nützt dir das Leben (Gerundium + Frage + Instr. + Dat.)
vayam āśrayaṇīyāḥ sma nāśritāraḥ parasya ca sānyān āśritya jīvantī parityakṣyāmi jīvitam
Wir waren solche, auf die man sich stützte, nicht solche, die sich auf andere stützten; ich werde, [eher als] lebend von anderen abhängig zu sein, das Leben aufgeben.
Wort für Wort
vayam āśrayaṇīyāḥ sma
wir waren solche, auf die man sich stützte (Nom.Pl. + 1.Pl.Impf.)
na āśritāraḥ parasya ca
nicht solche, die sich auf andere stützten (Verneinung + Nom.Pl. + Gen.)
sā anyān āśritya jīvantī
sie, auf andere gestützt lebend (Nom.Sg.f. + Akk.Pl. + Gerundium + Ptz.f.)
parityakṣyāmi jīvitam
ich werde das Leben aufgeben (1.Sg.Fut. + Akk.Sg.n.)
Verzagten Sinnes, gebrochenen Geistes — lass ab von dieser sündigen Lebensweise; allein durch das Erschlagen eines einzigen Feindes gelangt ein Held zu Ruhm.
— sei es, indem er seinen Namen in der Schlacht bekanntmachte, sei es, indem er gepanzerte Feinde zum Kampf herausforderte, oder die Spitze eines Heeres in die Flucht schlug, oder einen vortrefflichen Mann erschlug —
Wort für Wort
nāma viśrāvya vā saṃkhye
sei es indem er seinen Namen in der Schlacht bekanntmachte (Akk.Sg.n. + Gerundium + Alt. + Loc.)
tyaktvātmānaṃ raṇe dakṣaṃ śūraṃ kāpuruṣā janāḥ avaśāḥ pūrayanti sma sarvakāmasamṛddhibhiḥ
Den Helden, der sein eigenes Leben in der Schlacht aufs Spiel gesetzt hat und geschickt ist, pflegten selbst feige Leute, machtlos [gegen seinen Ruhm], mit allerlei begehrten Reichtümern zu überschütten.
Wort für Wort
tyaktvā ātmānam raṇe dakṣam
der sein eigenes [Leben] in der Schlacht aufs Spiel gesetzt hat, geschickt (Gerundium + Akk. + Loc. + Akk.Sg.)
śūram kāpuruṣāḥ janāḥ
den Helden feige Leute (Akk.Sg. + Nom.Pl. je)
avaśāḥ pūrayanti sma
machtlos pflegten zu überschütten (Nom.Pl. + 3.Pl.Präs. + Partikel)
rājyaṃ vāpy ugravibhraṃśaṃ saṃśayo jīvitasya vā pralabdhasya hi śatror vai śeṣaṃ kurvanti sādhavaḥ
Sei es das Königreich in schwerer Gefahr, oder das eigene Leben in Ungewissheit — die Rechtschaffenen machen dem Feind, der [bereits] überlistet ist, ein Ende.
Wort für Wort
rājyam vā api ugravibhraṃśam
sei es das Königreich in schwerer Gefahr (Nom.Sg.n. + Alt. + Partikel + Akk.Sg.n.)
saṃśayaḥ jīvitasya vā
oder Ungewissheit des Lebens (Nom.Sg. + Gen. + Alt.)
pralabdhasya hi śatroḥ vai
des [bereits] überlisteten Feindes wahrlich (Gen.Sg.Ptz. + Partikel + Gen. + Partikel)
śeṣam kurvanti sādhavaḥ
die Rechtschaffenen machen ein Ende (Akk.Sg.n. + 3.Pl.Präs. + Nom.Pl.)
Das Königreich, dem Tor des Himmels gleich, oder auch dem Ambrosia gleich, auf seinem einzigen Weg [zur Rückgewinnung] versperrt erachtend — falle wie ein Meteor auf deine Feinde.
Wort für Wort
svargadvāropamam rājyam
das dem Himmelstor gleiche Königreich (Akk.Sg.n. je)
atha vā api amṛtopamam
oder auch dem Ambrosia gleich (Adv. + Alt. + Partikel + Akk.Sg.n.)
ruddham ekāyane matvā
auf seinem einzigen Weg versperrt erachtend (Akk.Sg.n.Ptz. + Loc. + Gerundium)
patolmuka iva ariṣu
wie ein Meteor auf die Feinde (Nom.Sg. + Vergleich + Loc.Pl.)
asmadīyaiś ca śocadbhir nadadbhiś ca parair vṛtam api tvāṃ nānupaśyeyaṃ dīnā dīnam avasthitam
Nie möchte ich dich sehen, umringt von den Unsrigen, die trauern, und von jubelnden Feinden, während ich selbst elend dastehe und dich elend dastehen sehe.
Wort für Wort
asmadīyaiḥ ca śocadbhiḥ
von den Unsrigen, die trauern (Instr.Pl. je)
nadadbhiḥ ca paraiḥ vṛtam
und von jubelnden [lauten] Feinden umringt (Instr.Pl. je + Akk.Sg.Ptz.)
api tvām na anupaśyeyam
nie möchte ich dich sehen (Partikel + Akk. + Verneinung + 1.Sg.Optativ)
dīnā dīnam avasthitam
ich elend, dich elend dastehend (Nom.Sg.f. + Akk.Sg.m. + Ptz.)
uṣya sauvīrakanyābhiḥ ślāghasvārthair yathā purā mā ca saindhavakanyānām avasan no vaśaṃ gamaḥ
Nachdem du unter den Töchtern der Sauvīras gelebt hast, rühme dich deiner Vorzüge wie einst; und gerate nicht, in Schmach lebend, in die Gewalt der Töchter von Sindhu.
Wort für Wort
uṣya sauvīrakanyābhiḥ
unter den Töchtern der Sauvīras gelebt habend (Gerundium + Instr.Pl.)
und nicht der Töchter von Sindhu (Verneinung + Gen.Pl.)
avasan naḥ vaśam gamaḥ
in Schmach lebend gerate in unsere/ihre Gewalt (Ptz. + Gen. + Akk.Sg.m. + 2.Sg.Injunktiv)
[?] 'Avasan' ('in Schmach lebend' o.ä.) ist an dieser Stelle sprachlich schwierig; die Übersetzung folgt dem naheliegenden Gegensatz zum ehrenvollen früheren Leben unter den Sauvīra-Frauen.
yuvā rūpeṇa saṃpanno vidyayābhijanena ca yas tvādṛśo vikurvīta yaśasvī lokaviśrutaḥ voḍhavye dhury anaḍuvan manye maraṇam eva tat
Ein junger Mann, mit Schönheit begabt, mit Gelehrsamkeit und edler Abkunft, ruhmreich, in der Welt berühmt, wie du — sollte ein solcher sich unter dem zu tragenden Joch wie ein [störrischer] Ochse widersetzen, so halte ich das für nichts anderes als den Tod.
Wort für Wort
yuvā rūpeṇa saṃpannaḥ
ein junger Mann, mit Schönheit begabt (Nom.Sg. je)
vidyayā abhijanena ca
mit Gelehrsamkeit und edler Abkunft (Instr. je)
yaḥ tvādṛśaḥ vikurvīta
wer wie du sich widersetzen sollte (Relativ + Nom.Sg. + 3.Sg.Optativ)
yaśasvī lokaviśrutaḥ
ruhmreich, in der Welt berühmt (Nom.Sg. je)
voḍhavye dhuri anaḍuvan
unter dem zu tragenden Joch wie ein Ochse (Loc.Sg. + Loc.Sg. + Adv.)
manye maraṇam eva tat
das halte ich für nichts als den Tod (1.Sg.Präs.Ā. + Akk.Sg.n. + Partikel + Akk.Sg.n.)
nāsmiñ jātu kule jāto gacched yo 'nyasya pṛṣṭhataḥ na tvaṃ parasyānudhuraṃ tāta jīvitum arhasi
Niemals sollte einer, der in diesem Geschlecht geboren ist, hinter einem anderen hergehen; du, mein Sohn, solltest nicht unter dem Joch eines anderen leben.
Wort für Wort
na asmin jātu kule jātaḥ
niemals einer, der in diesem Geschlecht geboren ist (Verneinung + Loc. + Adv. + Loc. + Ptz.)
gacchet yaḥ anyasya pṛṣṭhataḥ
sollte hinter einem anderen hergehen (3.Sg.Optativ + Relativ + Gen. + Adv.)
na tvam parasya anudhuram
du nicht unter dem Joch eines anderen (Verneinung + Nom. + Gen. + Akk.Sg.n.)
tāta jīvitum arhasi
mein Sohn, solltest [so] leben (Vok. + Inf. + 2.Sg.Präs.)
ahaṃ hi kṣatrahṛdayaṃ veda yat pariśāśvatam pūrvaiḥ pūrvataraiḥ proktaṃ paraiḥ paratarair api
Denn ich kenne das Herz des Kṣatriya, das ewig fortbesteht, wie es von den Vorfahren und den Vorfahren ihrer Vorfahren verkündet wurde, und auch von den Späteren und den noch Späteren.
Wort für Wort
ahaṃ hi kṣatrahṛdayam veda
denn ich kenne das Herz des Kṣatriya (Nom. + Partikel + Akk.Sg.n. + 1.Sg.Perf.)
yat pariśāśvatam
das ewig fortbesteht (Relativ + Nom.Sg.n.)
pūrvaiḥ pūrvataraiḥ proktam
von den Vorfahren und deren Vorfahren verkündet (Instr.Pl. je + Ptz.)
paraiḥ paratarair api
und auch von den Späteren und noch Späteren (Instr.Pl. je + Partikel)
yo vai kaś cid ihājātaḥ kṣatriyaḥ kṣatradharmavit bhayād vṛttisamīkṣo vā na named iha kasya cit
Wer immer hier als Kṣatriya geboren ist und die Kṣatriya-Pflicht kennt, sollte sich hier vor niemandem verneigen, sei es aus Furcht oder aus Sorge um seinen Lebensunterhalt.
Wort für Wort
yaḥ vai kaḥ cit iha ajātaḥ kṣatriyaḥ
wer immer hier als Kṣatriya geboren ist (Relativ + Partikel + Pron. + Adv. + Ptz. + Nom.Sg.)
kṣatradharmavit
der die Kṣatriya-Pflicht kennt (Nom.Sg.)
bhayāt vṛttisamīkṣaḥ vā
aus Furcht oder aus Sorge um den Lebensunterhalt (Abl. + Nom.Sg. + Alt.)
na named iha kasya cit
sollte sich hier vor niemandem verneigen (Verneinung + 3.Sg.Injunktiv + Adv. + Gen.)
udyacched eva na named udyamo hy eva pauruṣam apy aparvaṇi bhajyeta na named iha kasya cit
Er sollte sich aufrichten, niemals sich verneigen; denn Tatkraft allein ist Mannhaftigkeit; selbst wenn er zur Unzeit zerbräche, sollte er sich hier vor niemandem verneigen.
Wort für Wort
udyacchet eva na named
er sollte sich aufrichten, niemals verneigen (3.Sg.Optativ + Partikel + Verneinung + 3.Sg.Injunktiv)
udyamaḥ hi eva pauruṣam
denn Tatkraft allein ist Mannhaftigkeit (Nom.Sg. + Partikel + Partikel + Nom.Sg.n.)
api aparvaṇi bhajyeta
selbst wenn er zur Unzeit zerbräche (Partikel + Loc. + 3.Sg.Optativ Pass.)
na named iha kasya cit
sollte sich hier vor niemandem verneigen (Verneinung + 3.Sg.Injunktiv + Adv. + Gen.)
Die anderen Stände bezähmend, alle Übeltäter vernichtend, mit oder ohne Verbündete — so soll er sein, solange er lebt.“
Wort für Wort
niyacchan itarān varṇān
die anderen Stände bezähmend (Ptz. + Akk.Pl.)
vinighnan sarvaduṣkṛtaḥ
alle Übeltäter vernichtend (Ptz. + Akk.Pl.)
sasahāyaḥ asahāyaḥ vā
mit oder ohne Verbündete (Nom.Sg. je + Alt.)
yāvajjīvaṃ tathā bhavet
so soll er sein, solange er lebt (Adv. + Adv. + 3.Sg.Optativ)
Hiermit endet Vidurās Rede an ihren Sohn; in Kap.133 antwortet dieser ('putra uvāca'), was den Sprecherwechsel und damit den Abschluss der Anführung markiert.