Kapitel 38: Prajāgara-parva (38)
Vidura-nīti VII: Gastrecht, Frauen und Hausordnung; die Kunst des geheimen Ratschlusses; Warnung vor Duryodhanas Sturz
Vidura setzt seine ununterbrochene Rede fort mit Vorschriften zum Gastrecht (welche Speisen und Personen von der Bewirtung auszuschließen sind), zur Ehrung und zum Schutz der Frauen im Haus, zur rechten Verteilung häuslicher Aufgaben und zur berühmten Lehre vom geheimzuhaltenden Ratschluss (mantra) des Königs - wo und mit wem er gefasst werden darf. Es folgen weitere dichte Sprüche über Zorn, Ratgeber, die sieben 'Brennhölzer des Glücks' und die Gefahren von Frauen-, Spieler- und Kinderherrschaft im Staat. Das Kapitel endet mit einer unverhohlenen Warnung: Weil Dhṛtarāṣṭra die mächtigen Pāṇḍavas zugunsten Duryodhanas beiseitegesetzt habe, werde er dessen Sturz noch erleben, wie einst der Dämonenkönig Bali von seiner Herrschaft über die drei Welten gestürzt wurde. Viduras Rede bleibt auch hier offen.
Nachdem man dem angekommenen guten Gast einen Sitz gegeben, Wasser gebracht und ihm die Füße gewaschen hat, nach seinem Wohlergehen gefragt und ihm die eigene Lage mitgeteilt hat, gebe der Kluge dann, seine Verhältnisse bedenkend, Speise.
Nachdem man dem angekommenen guten Gast einen Sitz gegeben, Wasser gebracht und ihm die Füße gewaschen hat, nach seinem Wohlergehen gefragt und ihm die eigene Lage mitgeteilt hat, gebe der Kluge dann, seine Verhältnisse bedenkend, Speise.
[?] In wessen Haus ein der heiligen Sprüche Unkundiger Wasser, Honigmischtrank und Kuh annimmt - aus Gier, aus Furcht oder aus Geiz nach Reichtum -, dessen Leben nennen die Edlen nutzlos.
[?] In wessen Haus ein der heiligen Sprüche Unkundiger Wasser, Honigmischtrank und Kuh annimmt - aus Gier, aus Furcht oder aus Geiz nach Reichtum -, dessen Leben nennen die Edlen nutzlos.
Die Zuordnung von 'tasya' (dessen) ist im Sanskrit nicht eindeutig - gemeint sein könnte ebenso der unwürdige Empfänger wie der Hausherr, der ihm die Ehrengaben überlässt; die Übersetzung folgt der grammatisch naheliegenderen Lesart (Bezug auf den Hausherrn 'yasya ... gehe').
Ein Arzt, ein Wundarzt, wer sein Gelübde gebrochen hat, ein Dieb, ein Grausamer, ein Trinker, ein Kindsmörder, wer vom Kriegsdienst lebt, und wer die heiligen Texte verkauft - selbst wenn ein solcher Gast noch so lieb ist, verdient er nicht einmal Wasser zur Bewirtung.
Ein Arzt, ein Wundarzt, wer sein Gelübde gebrochen hat, ein Dieb, ein Grausamer, ein Trinker, ein Kindsmörder, wer vom Kriegsdienst lebt, und wer die heiligen Texte verkauft - selbst wenn ein solcher Gast noch so lieb ist, verdient er nicht einmal Wasser zur Bewirtung.
avikreyaṃ lavaṇaṃ pakvam annaṃ; dadhi kṣīraṃ madhu tailaṃ ghṛtaṃ ca tilā māṃsaṃ mūlaphalāni śākaṃ; raktaṃ vāsaḥ sarvagandhā guḍaś ca
Nicht zu verkaufen sind: Salz, gekochte Speise, Dickmilch, Milch, Honig, Öl und geklärte Butter, Sesam, Fleisch, Wurzeln und Früchte, Gemüse, gefärbte Kleidung, alle Wohlgerüche und Melassezucker.
Wort für Wort
avikreyaṃ lavaṇaṃ pakvam annaṃ; dadhi kṣīraṃ madhu tailaṃ ghṛtaṃ ca tilā māṃsaṃ mūlaphalāni śākaṃ; raktaṃ vāsaḥ sarvagandhā guḍaś ca
Nicht zu verkaufen sind: Salz, gekochte Speise, Dickmilch, Milch, Honig, Öl und geklärte Butter, Sesam, Fleisch, Wurzeln und Früchte, Gemüse, gefärbte Kleidung, alle Wohlgerüche und Melassezucker.
Wer frei von Zorn ist, dem Erdklumpen und Gold gleich gelten, der den Kummer aufgegeben hat, dem Bündnis wie Streit gleichgültig geworden sind, der Tadel und Lob, Liebes und Unliebes hinter sich gelassen hat und wie ein Unbeteiligter wandelt - das ist der wahre Bettelmönch.
Wer frei von Zorn ist, dem Erdklumpen und Gold gleich gelten, der den Kummer aufgegeben hat, dem Bündnis wie Streit gleichgültig geworden sind, der Tadel und Lob, Liebes und Unliebes hinter sich gelassen hat und wie ein Unbeteiligter wandelt - das ist der wahre Bettelmönch.
Wer von Wildreis, Wurzeln, Iṅguda-Nüssen und Gemüse lebt, wohlbeherrscht, in den Feueropferpflichten nicht erst angetrieben werden muss, im Wald wohnend, gegenüber Gästen nicht nachlässig - ein solcher, die Last Tragende, verdienstvoll Handelnde, ist der wahre Asket.
Wer von Wildreis, Wurzeln, Iṅguda-Nüssen und Gemüse lebt, wohlbeherrscht, in den Feueropferpflichten nicht erst angetrieben werden muss, im Wald wohnend, gegenüber Gästen nicht nachlässig - ein solcher, die Last Tragende, verdienstvoll Handelnde, ist der wahre Asket.
Hat man einem Klugen Unrecht getan, so wiege man sich nicht in Sicherheit mit dem Gedanken, man sei fern von ihm; lang sind die Arme des Klugen, mit denen der Geschädigte zurückschlägt.
Hat man einem Klugen Unrecht getan, so wiege man sich nicht in Sicherheit mit dem Gedanken, man sei fern von ihm; lang sind die Arme des Klugen, mit denen der Geschädigte zurückschlägt.
na viśvased aviśvaste viśvaste nātiviśvaset viśvāsād bhayam utpannaṃ mūlāny api nikṛntati
Man vertraue nicht dem, der nicht vertrauenswürdig ist, aber auch dem Vertrauenswürdigen vertraue man nicht übermäßig; aus übergroßem Vertrauen entsteht eine Gefahr, die selbst die eigenen Wurzeln abschneidet.
Wort für Wort
na viśvased aviśvaste viśvaste nātiviśvaset viśvāsād bhayam utpannaṃ mūlāny api nikṛntati
Man vertraue nicht dem, der nicht vertrauenswürdig ist, aber auch dem Vertrauenswürdigen vertraue man nicht übermäßig; aus übergroßem Vertrauen entsteht eine Gefahr, die selbst die eigenen Wurzeln abschneidet.
Man sei nicht eifersüchtig, beschütze aber seine Frauen, sei freigebig, freundlich redend, sanft und von süßer Rede gegenüber Frauen, doch man werde nicht ihr Sklave.
Man sei nicht eifersüchtig, beschütze aber seine Frauen, sei freigebig, freundlich redend, sanft und von süßer Rede gegenüber Frauen, doch man werde nicht ihr Sklave.
Zu ehren sind die hochgestellten, verdienstvollen Frauen, die Leuchten des Hauses; sie werden das Glück des Hauses genannt, darum sind sie besonders zu beschützen.
Zu ehren sind die hochgestellten, verdienstvollen Frauen, die Leuchten des Hauses; sie werden das Glück des Hauses genannt, darum sind sie besonders zu beschützen.
pitur antaḥpuraṃ dadyān mātur dadyān mahānasam goṣu cātmasamaṃ dadyāt svayam eva kṛṣiṃ vrajet bhṛtyair vaṇijyācāraṃ ca putraiḥ seveta brāhmaṇān
Dem Vater übergebe man die Aufsicht über die inneren Gemächer, der Mutter übergebe man die Küche, bei den Rindern setze man einen Aufseher sich selbst gleich ein; den Ackerbau besorge man selbst, den Handel führe man durch Diener, und den Brahmanen diene man durch die Söhne.
Wort für Wort
pitur antaḥpuraṃ dadyān mātur dadyān mahānasam goṣu cātmasamaṃ dadyāt svayam eva kṛṣiṃ vrajet bhṛtyair vaṇijyācāraṃ ca putraiḥ seveta brāhmaṇān
Dem Vater übergebe man die Aufsicht über die inneren Gemächer, der Mutter übergebe man die Küche, bei den Rindern setze man einen Aufseher sich selbst gleich ein; den Ackerbau besorge man selbst, den Handel führe man durch Diener, und den Brahmanen diene man durch die Söhne.
Aus dem Wasser entsteht das Feuer, aus dem Brahmanentum das Kriegertum, aus dem Stein das Metall; ihre überallhin reichende Glut kommt dennoch in ihren eigenen Ursprüngen zur Ruhe.
Aus dem Wasser entsteht das Feuer, aus dem Brahmanentum das Kriegertum, aus dem Stein das Metall; ihre überallhin reichende Glut kommt dennoch in ihren eigenen Ursprüngen zur Ruhe.
Stets ruhen die Guten, die in edlem Geschlecht Geborenen, an Glut dem Feuer gleich, geduldig und ohne äußere Erscheinung, wie Feuer im Holz.
Dieser Vers wiederholt, mit leicht verändertem Wortlaut, das bereits in Kap.37 V.58 gegebene Feuer-im-Holz-Gleichnis - eine im Original belegte Doppelung, keine Übersetzungsungenauigkeit.
yasya mantraṃ na jānanti bāhyāś cābhyantarāś ca ye sa rājā sarvataścakṣuś ciram aiśvaryam aśnute
Der König, dessen Ratschluss weder die Außenstehenden noch die ihm Nahestehenden kennen, der, mit Augen nach allen Seiten, genießt lange seine Herrschaft.
Wort für Wort
yasya mantraṃ na jānanti bāhyāś cābhyantarāś ca ye sa rājā sarvataścakṣuś ciram aiśvaryam aśnute
Der König, dessen Ratschluss weder die Außenstehenden noch die ihm Nahestehenden kennen, der, mit Augen nach allen Seiten, genießt lange seine Herrschaft.
kariṣyan na prabhāṣeta kṛtāny eva ca darśayet dharmakāmārthakāryāṇi tathā mantro na bhidyate
Was man zu tun beabsichtigt, spreche man nicht aus, sondern zeige nur das bereits Getane; so werden die Angelegenheiten von Recht, Verlangen und Nutzen ausgeführt, und der Ratschluss bleibt ungebrochen.
Wort für Wort
kariṣyan na prabhāṣeta kṛtāny eva ca darśayet dharmakāmārthakāryāṇi tathā mantro na bhidyate
Was man zu tun beabsichtigt, spreche man nicht aus, sondern zeige nur das bereits Getane; so werden die Angelegenheiten von Recht, Verlangen und Nutzen ausgeführt, und der Ratschluss bleibt ungebrochen.
Auf einen Berggipfel gestiegen, oder in einen Palast, an einen abgeschiedenen Ort begeben, oder in einen menschenleeren Wald - dort werde der Ratschluss gefasst.
Auf einen Berggipfel gestiegen, oder in einen Palast, an einen abgeschiedenen Ort begeben, oder in einen menschenleeren Wald - dort werde der Ratschluss gefasst.
nāsuhṛt paramaṃ mantraṃ bhāratārhati veditum apaṇḍito vāpi suhṛt paṇḍito vāpy anātmavān amātye hy arthalipsā ca mantrarakṣaṇam eva ca
Kein Nicht-Freund verdient es, den höchsten Ratschluss zu erfahren, o Bhārata, ebenso wenig ein ungelehrter Freund noch ein Gelehrter ohne Selbstbeherrschung; denn vom Minister erfordert es sowohl das Streben nach dem gemeinsamen Nutzen als auch die Bewahrung des Geheimnisses.
Wort für Wort
nāsuhṛt paramaṃ mantraṃ bhāratārhati veditum apaṇḍito vāpi suhṛt paṇḍito vāpy anātmavān amātye hy arthalipsā ca mantrarakṣaṇam eva ca
Kein Nicht-Freund verdient es, den höchsten Ratschluss zu erfahren, o Bhārata, ebenso wenig ein ungelehrter Freund noch ein Gelehrter ohne Selbstbeherrschung; denn vom Minister erfordert es sowohl das Streben nach dem gemeinsamen Nutzen als auch die Bewahrung des Geheimnisses.
Dessen Gefolgsleute erst von seinen Taten erfahren, wenn alle Vorhaben bereits ausgeführt sind - eines solchen Königs, dessen Ratschluss verborgen bleibt, ist der Erfolg zweifellos gewiss.
Dessen Gefolgsleute erst von seinen Taten erfahren, wenn alle Vorhaben bereits ausgeführt sind - eines solchen Königs, dessen Ratschluss verborgen bleibt, ist der Erfolg zweifellos gewiss.
Dem König, der Bestand, Wachstum und Verfall kennt, der die sechs diplomatischen Mittel versteht, dessen Wesen nicht verachtet wird, gehorcht die Erde von selbst.
Dem König, der Bestand, Wachstum und Verfall kennt, der die sechs diplomatischen Mittel versteht, dessen Wesen nicht verachtet wird, gehorcht die Erde von selbst.
Dem, dessen Zorn und Freude nicht wirkungslos verpuffen, der seine Aufgaben selbst überwacht, dessen Schatz nur auf sich selbst vertraut, dem gehört die Erde als Besitz.
Dem, dessen Zorn und Freude nicht wirkungslos verpuffen, der seine Aufgaben selbst überwacht, dessen Schatz nur auf sich selbst vertraut, dem gehört die Erde als Besitz.
Der Herrscher der Erde begnüge sich nicht mit dem bloßen Namen und dem königlichen Schirm; er gebe von den Erträgen an seine Diener ab, und er allein sei nicht der, der alles an sich nimmt.
Der Herrscher der Erde begnüge sich nicht mit dem bloßen Namen und dem königlichen Schirm; er gebe von den Erträgen an seine Diener ab, und er allein sei nicht der, der alles an sich nimmt.
brāhmaṇo brāhmaṇaṃ veda bhartā veda striyaṃ tathā amātyaṃ nṛpatir veda rājā rājānam eva ca
Ein Brahmane kennt das Wesen eines Brahmanen, ein Ehemann kennt ebenso eine Frau, ein Herrscher kennt das Wesen eines Ministers, und ein König kennt das Wesen eines anderen Königs.
Wort für Wort
brāhmaṇo brāhmaṇaṃ veda bhartā veda striyaṃ tathā amātyaṃ nṛpatir veda rājā rājānam eva ca
Ein Brahmane kennt das Wesen eines Brahmanen, ein Ehemann kennt ebenso eine Frau, ein Herrscher kennt das Wesen eines Ministers, und ein König kennt das Wesen eines anderen Königs.
Ein Feind, der einem in die Hände gefallen ist und den Tod verdient hat, darf nicht freigelassen werden; denn von einem Ungeschlagenen entsteht bald darauf wieder Gefahr.
Ein Feind, der einem in die Hände gefallen ist und den Tod verdient hat, darf nicht freigelassen werden; denn von einem Ungeschlagenen entsteht bald darauf wieder Gefahr.
Wessen Gnade fruchtlos und wessen Zorn ebenso wirkungslos ist, einen solchen Herrn wünschen sich seine Untertanen nicht, wie Frauen keinen unfruchtbaren Gatten wünschen.
Wessen Gnade fruchtlos und wessen Zorn ebenso wirkungslos ist, einen solchen Herrn wünschen sich seine Untertanen nicht, wie Frauen keinen unfruchtbaren Gatten wünschen.
na buddhir dhanalābhāya na jāḍyam asamṛddhaye lokaparyāyavṛttāntaṃ prājño jānāti netaraḥ
Nicht allein durch Klugheit erlangt man Reichtum, noch entsteht durch Dummheit Erfolglosigkeit; der Kluge kennt den Wechsel der Weltverhältnisse, der andere nicht.
Wort für Wort
na buddhir dhanalābhāya na jāḍyam asamṛddhaye lokaparyāyavṛttāntaṃ prājño jānāti netaraḥ
Nicht allein durch Klugheit erlangt man Reichtum, noch entsteht durch Dummheit Erfolglosigkeit; der Kluge kennt den Wechsel der Weltverhältnisse, der andere nicht.
vidyāśīlavayovṛddhān buddhivṛddhāṃś ca bhārata dhanābhijanavṛddhāṃś ca nityaṃ mūḍho 'vamanyate
Die an Wissen, Charakter und Alter Gereiften sowie die an Klugheit Gereiften, o Bhārata, und die an Reichtum und Abkunft Gereiften missachtet der Tor beständig.
Wort für Wort
vidyāśīlavayovṛddhān buddhivṛddhāṃś ca bhārata dhanābhijanavṛddhāṃś ca nityaṃ mūḍho 'vamanyate
Die an Wissen, Charakter und Alter Gereiften sowie die an Klugheit Gereiften, o Bhārata, und die an Reichtum und Abkunft Gereiften missachtet der Tor beständig.
Standhaftigkeit, Gleichmut, Selbstbeherrschung, Reinheit, Mitgefühl, unharte Rede und Treue gegenüber Freunden - diese sieben sind die Brennhölzer des Glücks.
Standhaftigkeit, Gleichmut, Selbstbeherrschung, Reinheit, Mitgefühl, unharte Rede und Treue gegenüber Freunden - diese sieben sind die Brennhölzer des Glücks.
Der Nicht-Teilende, der Bösgesinnte, der Undankbare, der Schamlose - ein solcher niedrigster Mensch ist in der Welt zu meiden, o Herrscher der Menschen.
Der Nicht-Teilende, der Bösgesinnte, der Undankbare, der Schamlose - ein solcher niedrigster Mensch ist in der Welt zu meiden, o Herrscher der Menschen.
prayojaneṣu ye saktā na viśeṣeṣu bhārata tān ahaṃ paṇḍitān manye viśeṣā hi prasaṅginaḥ
Die, welche an den wesentlichen Zwecken hängen, nicht an bloßen Besonderheiten, o Bhārata, die halte ich für die wahrhaft Weisen; denn Besonderheiten führen nur zu zwanghafter Anhaftung.
Wort für Wort
prayojaneṣu ye saktā na viśeṣeṣu bhārata tān ahaṃ paṇḍitān manye viśeṣā hi prasaṅginaḥ
Die, welche an den wesentlichen Zwecken hängen, nicht an bloßen Besonderheiten, o Bhārata, die halte ich für die wahrhaft Weisen; denn Besonderheiten führen nur zu zwanghafter Anhaftung.
Indem du jene Meisterschützen, die Pāṇḍavas von unermesslicher Kraft, beiseiteließest, hast du die große Herrschaft der Bharatas dem Duryodhana anvertraut.
Indem du jene Meisterschützen, die Pāṇḍavas von unermesslicher Kraft, beiseiteließest, hast du die große Herrschaft der Bharatas dem Duryodhana anvertraut.