Kapitel 48: Naranārāyaṇopākhyānam
Die Erzählung von Nara und Nārāyaṇa
Bhīṣma erzählt Duryodhana (nach einer Überlieferung Nāradas an die Vṛṣṇis) den Mythos von Nara und Nārāyaṇa, den Ur-Göttern, die als Arjuna und Kṛṣṇa wiedergeboren werden und einst Indra im Götter-Dämonen-Krieg beigestanden haben, und warnt ihn eindringlich vor deren Unbesiegbarkeit. Karṇa weist die Warnung selbstbewusst zurück; Bhīṣma tadelt daraufhin vor Dhṛtarāṣṭra Karṇas prahlerische Reden unter Verweis auf dessen Untätigkeit im Rinderraub-Krieg des Virāṭaparva und in der Ghoṣayātrā-Episode. Droṇa unterstützt Bhīṣmas Rat zu einer friedlichen Einigung mit den Pāṇḍavas; Dhṛtarāṣṭra missachtet jedoch beide Ratschläge und wendet sich stattdessen erneut an Saṃjaya. Die aus Kap.46/47 offen übernommene Redeebene von Saṃjayas Bericht (SQ, Tiefe 1) schließt implizit gleich in Vers 1 (Szenenwechsel zurück zur unmittelbaren Rahmenhandlung, kein explizites Schlusswort im Sanskrit). Innerhalb dieses Kapitels öffnet und schließt die Figurenrede-Ebene (SQ) mehrfach eigenständig (Bhīṣmas erste Rede an Duryodhana V.2-28, Karṇas Erwiderung V.29-31, Bhīṣmas zweite Rede an Dhṛtarāṣṭra V.33-41, Droṇas Rede V.43-45) und endet am Kapitelende geschlossen (Tiefe 0); innerhalb von Bhīṣmas erster Rede werden kurze wörtliche Zitate (Bṛhaspatis Frage an Brahmā, Brahmās Antwort, der Dialog zwischen Indra/Śakra und Nara-Nārāyaṇa, Nāradas Kernspruch) auf der zweiten Ebene (CQ) wiedergegeben.
‘Vaiśaṃpāyana sprach: Als alle jene Könige versammelt waren, o Bhārata, sprach Bhīṣma, der Sohn Śaṃtanus, zu Duryodhana dieses Wort:
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca
Vaiśaṃpāyana sprach (Nom. + 3.Sg.Perf.)
samaveteṣu sarveṣu teṣu rājasu
als alle jene Könige versammelt waren (Lok.Pl., Lokativus absolutus)
bhārata
o Bhārata (Vok., Anrede an Janamejaya)
duryodhanam
zu Duryodhana (Akk.)
idaṃ vākyam
dieses Wort (Akk.)
bhīṣmaḥ śāṃtanavaḥ
Bhīṣma, der Sohn Śaṃtanus (Nom.)
abravīt
sprach (3.Sg.Impf.)
[Anm.: Die aus Kap.46/47 übernommene offene Redeebene von Saṃjayas Bericht (Tiefe 1) schließt hier implizit - die Sanskrit-Erzählung bietet kein explizites 'iti'-Schlusswort, doch der Szenenwechsel zurück zur unmittelbaren Rahmenhandlung (Bhīṣma spricht jetzt direkt zu Duryodhana) macht den Abschluss von Saṃjayas Rede eindeutig.]
namaskṛtvopajagmus te lokavṛddhaṃ pitāmaham parivārya ca viśveśaṃ paryāsata divaukasaḥ
nachdem sie Verehrung erwiesen hatten, kamen sie zum Ältesten der Welt, dem Großvater, heran, und die Himmelsbewohner umringten den Herrn des Alls und ließen sich um ihn nieder.
Wort für Wort
namaskṛtvā
nachdem sie Verehrung erwiesen hatten (Ger.)
upajagmuḥ te
kamen sie heran (3.Pl.Perf.)
lokavṛddham pitāmaham
zum Ältesten der Welt, dem Großvater [Brahmā] (Akk., Kompositum)
parivārya ca
und nachdem sie umringt hatten (Ger.)
viśveśam
den Herrn des Alls (Akk.)
paryāsata
ließen sich nieder (3.Pl.Impf.Med.)
divaukasaḥ
die Himmelsbewohner (Nom.Pl., wörtl. 'im Himmel Wohnende')
Ihren Sinn und ihren Glanz zugleich an sich ziehend - der Himmelsbewohner - [saßen dort] die beiden Ur-Götter, die über sie hinausragten: die beiden Seher Nara und Nārāyaṇa.
brahmovāca yāv etau pṛthivīṃ dyāṃ ca bhāsayantau tapasvinau jvalantau rocamānau ca vyāpyātītau mahābalau
Brahmā sprach: „Diese beiden, welche die Erde und den Himmel erleuchten, die Büßer, lodernd und leuchtend, welche alles durchdringend übertreffen, von großer Kraft,
Als Śakra [Indra] dies gehört hatte, ging er, zusammen mit allen Scharen der Götter unter Führung Bṛhaspatis, dorthin, wo jene beiden Askese übten.
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca
Vaiśaṃpāyana sprach (Nom. + 3.Sg.Perf.)
jagāma śakraḥ
Śakra ging (Nom. + 3.Sg.Perf.)
tat śrutvā
nachdem er dies gehört hatte (Ger.)
yatra tau tepatuḥ tapaḥ
dorthin, wo jene beiden Askese übten (Rel. + 3.Du.Perf. + Akk.)
sārdham devagaṇaiḥ sarvaiḥ
zusammen mit allen Scharen der Götter (Instr.Pl.)
bṛhaspatipurogamaiḥ
unter Führung Bṛhaspatis (Instr.Pl., Kompositum)
[Anm.: Das Sanskrit wiederholt hier mitten in Bhīṣmas Erzählung die Sprecherformel ,vaiśaṃpāyana uvāca' - vermutlich ein formelhaftes redaktionelles Überbleibsel der äußersten Erzählerstimme ohne inhaltliche Funktion an dieser Stelle (Vaiśaṃpāyana tritt in der erzählten Geschichte selbst nicht als Figur auf). Bewusst nicht als eigener Sprecherwechsel übersetzt, um eine unplausible zusätzliche Redeebene zu vermeiden; der Inhalt bleibt Teil von Bhīṣmas Rede an Duryodhana.]
Da, als eine schreckliche Furcht vor dem Götter-Dämonen-Konflikt bei den Himmelsbewohnern entstanden war, erbat er von den beiden Großgesinnten, Nara und Nārāyaṇa, eine Gunst.
Wort für Wort
tadā
da (Adv.)
devāsure ghore bhaye jāte
als eine schreckliche Furcht vor dem Götter-Dämonen-Konflikt entstanden war (Lokativus absolutus)
divaukasām
bei den Himmelsbewohnern (Gen.Pl.)
ayācata
er erbat (3.Sg.Impf.Med.)
mahātmānau naranārāyaṇau
von den beiden Großgesinnten, Nara und Nārāyaṇa (Akk.Du.)
Dieser hier, der Bezwinger feindlicher Städte, der großarmige Arjuna, erfreute, nachdem er die Götter samt Indra besiegt hatte, den Feuergott Jātavedas; und ebenso erschlug Nārāyaṇa hier noch weit mehr andere Feinde.
Wort für Wort
eṣaḥ
dieser hier (Nom.)
devān saha indreṇa
die Götter samt Indra (Akk.Pl. + Instr.)
jitvā
nachdem er besiegt hatte (Ger.)
parapuraṃjayaḥ
der Bezwinger feindlicher Städte (Nom., Kompositum)
Nara und Nārāyaṇa, die beiden Götter, seien Ur-Götter - so lautet die heilige Überlieferung; unbesiegbar in der Menschenwelt selbst durch die Götter und Dämonen samt Indra.
Wort für Wort
nara-nārāyaṇau devau
Nara und Nārāyaṇa, die beiden Götter (Nom.Du.)
pūrvadevau iti śrutiḥ
'Ur-Götter' - so [lautet] die heilige Überlieferung (Nom.Du. + Zitatpartikel + Nom.)
ajeyau
unbesiegbar (Nom.Du.)
mānuṣe loke
in der Menschenwelt (Lok.)
sa-indraiḥ api sura-asuraiḥ
selbst durch die Götter und Dämonen samt Indra (Instr.Pl., Kompositum)
Wenn du Keśava mit Muschelhorn, Diskus und Keule in der Hand erblicken wirst, und Arjuna mit dem furchterregenden Bogen, wie er die Waffen von allen Seiten an sich zieht,
Wort für Wort
śaṅkhacakragadāhastam
mit Muschelhorn, Diskus und Keule in der Hand (Akk., Kompositum)
yadā drakṣyasi
wenn du erblicken wirst (Adv. + 2.Sg.Fut.)
keśavam
Keśava [Kṛṣṇa] (Akk.)
paryādadānam
der die Waffen gänzlich an sich zieht (Akk., Ptz.Präs.)
ca astrāṇi
und die Waffen (Akk.Pl.)
bhīmadhanvānam arjunam
Arjuna mit dem furchterregenden Bogen (Akk., Kompositum)
no ced ayam abhāvaḥ syāt kurūṇāṃ pratyupasthitaḥ arthāc ca tāta dharmāc ca tava buddhir upaplutā
Wäre nicht dieser Untergang der Kurus bereits bevorstehend, [so bliebe es unausgesprochen] - doch, mein Lieber, dein Verstand ist sowohl vom rechten Vorteil als auch von der Rechtschaffenheit abgeglitten.
Wort für Wort
na u ced
wenn nicht (Partikel + Konditionalpartikel)
ayam abhāvaḥ syāt
dieser Untergang wäre (Nom. + 3.Sg.Opt.)
kurūṇām
der Kurus (Gen.Pl.)
pratyupasthitaḥ
bevorstehend (Nom., Ptz.Perf.)
arthāt ca tāta dharmāt ca
vom rechten Vorteil, mein Lieber, und von der Rechtschaffenheit (Abl. + Vok. + Abl.)
tava buddhiḥ
dein Verstand (Gen. + Nom.)
upaplutā
abgeglitten (Nom., Ptz.Perf.Pass.)
[Anm.: Elliptische Konditionalkonstruktion im Sanskrit ('no ced ... syāt' ohne explizit ausgeführten Folgesatz); der Sinn wurde aus dem Kontext sinngemäß ergänzt.]
karṇa uvāca naivam āyuṣmatā vācyaṃ yan mām āttha pitāmaha kṣatradharme sthito hy asmi svadharmād anapeyivān
Karṇa sprach: ‚So sollte der Langlebige nicht sprechen, was du mir gesagt hast, o Großvater; denn ich stehe im Kṣatriya-Dharma, von meinem eigenen Dharma nicht abgewichen.
Wort für Wort
karṇaḥ uvāca
Karṇa sprach (Nom. + 3.Sg.Perf.)
na evam
nicht so (Adv.)
āyuṣmatā vācyam
sollte vom Langlebigen gesagt werden (Instr. + Ptc.Nec.)
yat mām āttha
was du zu mir gesagt hast (Akk. + Akk. + 2.Sg.Perf.)
pitāmaha
o Großvater (Vok.)
kṣatradharme sthitaḥ
im Kṣatriya-Dharma stehend (Lok. + Nom., Ptz.Perf.)
hi asmi
denn ich bin (Partikel + 1.Sg.Präs.)
svadharmāt anapeyivān
von meinem eigenen Dharma nicht abgewichen (Abl. + Nom., Ptz.Perf.)
kiṃ cānyan mayi durvṛttaṃ yena māṃ parigarhase na hi me vṛjinaṃ kiṃ cid dhārtarāṣṭrā viduḥ kva cit
Was für ein anderes Fehlverhalten gibt es sonst noch an mir, weswegen du mich tadelst? Denn die Söhne Dhṛtarāṣṭras kennen an mir nirgends irgendeine Verfehlung.
Wort für Wort
kim ca anyat
was sonst noch anderes (Akk.)
mayi durvṛttam
an mir Fehlverhalten (Lok. + Akk.)
yena mām parigarhase
weswegen du mich tadelst (Instr. + Akk. + 2.Sg.Präs.Med.)
na hi me vṛjinam
denn nicht gibt es an mir eine Verfehlung (Gen.)
kiṃ cit
irgendeine (Akk.)
dhārtarāṣṭrāḥ viduḥ
die Söhne Dhṛtarāṣṭras wissen (Nom.Pl. + 3.Pl.Perf.)
rājño hi dhṛtarāṣṭrasya sarvaṃ kāryaṃ priyaṃ mayā tathā duryodhanasyāpi sa hi rājye samāhitaḥ
Denn alles, was dem König Dhṛtarāṣṭra lieb ist, wird von mir getan, ebenso auch, was dem Duryodhana lieb ist, denn dieser ist auf das Königtum bedacht.‘
Wort für Wort
rājñaḥ hi dhṛtarāṣṭrasya
denn dem König Dhṛtarāṣṭra (Gen.)
sarvam kāryam priyam
alles, was lieb ist, wird getan (Nom./Akk.)
mayā
von mir (Instr.)
tathā duryodhanasya api
ebenso auch dem Duryodhana (Adv. + Gen.)
saḥ hi rājye samāhitaḥ
denn dieser ist auf das Königtum bedacht (Nom. + Lok. + Nom., Ptz.Perf.Pass.)
Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem er aber Karṇas Wort gehört hatte, sprach Bhīṣma, der Sohn Śaṃtanus, wiederum, sich an den Großkönig Dhṛtarāṣṭra wendend, dieses Wort:
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca
Vaiśaṃpāyana sprach (Nom. + 3.Sg.Perf.)
karṇasya tu vacaḥ śrutvā
nachdem er aber Karṇas Wort gehört hatte (Gen. + Akk. + Ger.)
‚Dass dieser beständig prahlt: „Ich werde die Pāṇḍavas töten“ - nicht einmal ein sechzehnter Teil [seiner Kraft] reicht an die großgesinnten Pāṇḍavas heran.
Wort für Wort
yat ayam katthate nityam
dass dieser beständig prahlt (Nom. + 3.Sg.Präs.Med. + Adv.)
hantā aham pāṇḍavān iti
'Ich werde die Pāṇḍavas töten' (Fut.Akt.Ptz. + Akk.Pl. + Zitatpartikel)
na ayam kalā api saṃpūrṇā
nicht einmal ein einziger Sechzehntel-Teil ist voll[ständig gleich] (Nom.)
pāṇḍavānām mahātmanām
der großgesinnten Pāṇḍavas (Gen.Pl.)
[Anm.: 'kalā' bezeichnet wörtlich einen Sechzehntel-Teil; die Redewendung drückt aus, dass Karṇas Kraft nicht einmal einen kleinen Bruchteil der Kraft der Pāṇḍavas erreicht.]
Als er in der Stadt Virāṭa den lieben Bruder erschlagen sah [?], während Dhanañjaya seine Kraft entfaltete - was tat dieser da?
Wort für Wort
dṛṣṭvā
nachdem er gesehen hatte (Ger.)
virāṭanagare
in der Stadt Virāṭa (Lok., Kompositum)
bhrātaram nihatam priyam
den lieben Bruder erschlagen (Akk. + Ptz.Perf.Pass.)
dhanaṃjayena vikramya
während Dhanañjaya seine Kraft entfaltete (Instr. + Ger.)
kim anena tadā kṛtam
was wurde da von diesem getan? (Interrog. + Instr. + Adv. + Ptz.Perf.Pass.)
[Anm.: Unklar, auf welchen konkreten Verlust hier angespielt wird - in der überlieferten Rinderraub-Episode des Virāṭaparva (Go-graha) wird kein Bruder Karṇas oder der Kaurava-Seite als getötet berichtet; möglicherweise rhetorische Übertreibung Bhīṣmas oder Verweis auf eine im Einzelnen nicht überlieferte Nebenfigur.]
sahitān hi kurūn sarvān abhiyāto dhanaṃjayaḥ pramathya cācchinad gāvaḥ kim ayaṃ proṣitas tadā
Denn Dhanañjaya griff alle vereinten Kurus an, und nachdem er sie niedergeworfen hatte, entriss er ihnen wieder die Rinder - wo hielt sich dieser damals verborgen auf?
Wort für Wort
sahitān hi kurūn sarvān
denn alle vereinten Kurus (Akk.Pl.)
abhiyātaḥ dhanaṃjayaḥ
Dhanañjaya griff an (Nom., Ptz.Perf.)
pramathya ca
und nachdem er niedergeworfen hatte (Ger.)
acchinat gāvaḥ
entriss die Rinder (3.Sg.Impf. + Akk.Pl.)
kim ayam proṣitaḥ tadā
wo hielt sich dieser da verborgen auf? (Interrog. + Nom. + Ptz.Perf.Pass. + Adv.)
nanu tatrāpi pārthena bhīmena ca mahātmanā yamābhyām eva cāgamya gandharvās te parājitāḥ
Waren nicht auch dort vom Sohn der Pṛthā und dem großgesinnten Bhīma, und auch nachdem die beiden Yama-Söhne herbeigekommen waren, jene Gandharven besiegt worden?
Wort für Wort
nanu tatra api
waren nicht auch dort (Partikel + Adv.)
pārthena
vom Sohn der Pṛthā [Arjuna] (Instr.)
bhīmena ca mahātmanā
und dem großgesinnten Bhīma (Instr.)
yamābhyām eva ca āgamya
und nachdem auch die beiden Yama-Söhne herbeigekommen waren (Instr.Du. + Ger.)
gandharvāḥ te parājitāḥ
jene Gandharven wurden besiegt (Nom.Pl. + Ptz.Perf.Pass.)
yad āha bharataśreṣṭho bhīṣmas tat kriyatāṃ nṛpa na kāmam arthalipsūnāṃ vacanaṃ kartum arhasi
‚Was der Beste der Bharatas, Bhīṣma, gesagt hat, das möge getan werden, o König; du solltest nicht nach Belieben das Wort derer befolgen, die nach eigenem Vorteil trachten.
Wort für Wort
yat āha bharataśreṣṭhaḥ bhīṣmaḥ
was der Beste der Bharatas, Bhīṣma, gesagt hat (Akk. + 3.Sg.Perf. + Nom.)
tat kriyatām nṛpa
das möge getan werden, o König (Nom. + 3.Sg.Impv.Pass. + Vok.)
na kāmam
nicht nach Belieben (Adv.)
arthalipsūnām vacanam
das Wort derer, die nach Vorteil trachten (Gen.Pl. + Akk., Kompositum)
purā yuddhāt sādhu manye pāṇḍavaiḥ saha saṃgamam yad vākyam arjunenoktaṃ saṃjayena niveditam
Vor dem Krieg halte ich eine Vereinigung mit den Pāṇḍavas für gut - im Hinblick auf das Wort, das von Arjuna gesprochen und von Saṃjaya mitgeteilt wurde.
Wort für Wort
purā yuddhāt
vor dem Krieg (Adv. + Abl.)
sādhu manye
halte ich für gut (Adv. + 1.Sg.Präs.)
pāṇḍavaiḥ saha saṃgamam
eine Vereinigung mit den Pāṇḍavas (Instr.Pl. + Akk.)