Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Ādiparva

Kapitel 105: Pāṇḍu-Digvijayaḥ Pāṇḍus Vermählung mit Kuntī und Mādrī und seine Eroberungszüge

Kuntī erwählt bei ihrer eigenen Brautwahl Pāṇḍu; Bhīṣma erwirbt zudem Mādrī, die Tochter des Königs von Madra, für Pāṇḍu. Nach der Hochzeit zieht Pāṇḍu auf einen großen Eroberungsfeldzug gegen Daśārṇa, Magadha (wo König Dārva fällt), Videha/Mithilā, Kāśī, Suhma und Puṇḍra, unterwirft zahlreiche Könige und kehrt mit reicher Beute im Triumph nach Hāstinapura (Gajasāhvaya/Nāgapura) zurück, wo ihn Bhīṣma unter Freudentränen empfängt.

vaiśaṃpāyana uvāca rūpasattvaguṇopetā dharmārāmā mahāvratā duhitā kuntibhojasya kṛte pitrā svayaṃvare

Vaiśaṃpāyana sprach: Die Tochter Kuntibhojas, mit Schönheit, edlem Wesen und Tugenden ausgestattet, dem Dharma zugetan, von großem Gelübde, wählte bei der von ihrem Vater veranstalteten Brautwahl

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca rūpasattvaguṇopetā dharmārāmā mahāvratā duhitā kuntibhojasya kṛte pitrā svayaṃvare
Vaiśaṃpāyana sprach: Die Tochter Kuntibhojas, mit Schönheit, edlem Wesen und Tugenden ausgestattet, dem Dharma zugetan, von großem Gelübde, wählte bei der von ihrem Vater veranstalteten Brautwahl

siṃhadaṃṣṭraṃ gajaskandham ṛṣabhākṣaṃ mahābalam bhūmipālasahasrāṇāṃ madhye pāṇḍum avindata

unter Tausenden von Erdherrschern den Pāṇḍu, mit einem Löwengebiss, Elefantenschultern, Stieraugen und großer Kraft.

Wort für Wort
siṃhadaṃṣṭraṃ gajaskandham ṛṣabhākṣaṃ mahābalam bhūmipālasahasrāṇāṃ madhye pāṇḍum avindata
unter Tausenden von Erdherrschern den Pāṇḍu, mit einem Löwengebiss, Elefantenschultern, Stieraugen und großer Kraft.

sa tayā kuntibhojasya duhitrā kurunandanaḥ yuyuje 'mitasaubhāgyaḥ paulomyā maghavān iva

Er, die Freude der Kurus, von unermesslichem Glück, vereinigte sich mit jener Tochter Kuntibhojas, wie einst Maghavan [Indra] mit Paulomī [Śacī].

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sa tayā kuntibhojasya duhitrā kurunandanaḥ yuyuje 'mitasaubhāgyaḥ paulomyā maghavān iva
Er, die Freude der Kurus, von unermesslichem Glück, vereinigte sich mit jener Tochter Kuntibhojas, wie einst Maghavan [Indra] mit Paulomī [Śacī].

yātvā devavratenāpi madrāṇāṃ puṭabhedanam viśrutā triṣu lokeṣu mādrī madrapateḥ sutā

Devavrata [Bhīṣma] selbst zog auch nach Puṭabhedana der Madras; Mādrī, die Tochter des Herrschers von Madra, war in den drei Welten berühmt,

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yātvā devavratenāpi madrāṇāṃ puṭabhedanam viśrutā triṣu lokeṣu mādrī madrapateḥ sutā
Devavrata [Bhīṣma] selbst zog auch nach Puṭabhedana der Madras; Mādrī, die Tochter des Herrschers von Madra, war in den drei Welten berühmt,

sarvarājasu vikhyātā rūpeṇāsadṛśī bhuvi pāṇḍor arthe parikrītā dhanena mahatā tadā vivāhaṃ kārayām āsa bhīṣmaḥ pāṇḍor mahātmanaḥ

bei allen Königen bekannt, an Schönheit auf Erden ohnegleichen; sie wurde damals für Pāṇḍu mit großem Reichtum erworben, und Bhīṣma vollzog die Hochzeit des hochherzigen Pāṇḍu.

Wort für Wort
sarvarājasu vikhyātā rūpeṇāsadṛśī bhuvi pāṇḍor arthe parikrītā dhanena mahatā tadā vivāhaṃ kārayām āsa bhīṣmaḥ pāṇḍor mahātmanaḥ
bei allen Königen bekannt, an Schönheit auf Erden ohnegleichen; sie wurde damals für Pāṇḍu mit großem Reichtum erworben, und Bhīṣma vollzog die Hochzeit des hochherzigen Pāṇḍu.

siṃhoraskaṃ gajaskandham ṛṣabhākṣaṃ manasvinam pāṇḍuṃ dṛṣṭvā naravyāghraṃ vyasmayanta narā bhuvi

Beim Anblick Pāṇḍus, des Tigers unter den Menschen, mit Löwenbrust, Elefantenschultern und Stieraugen, von großem Sinn, gerieten die Menschen auf Erden in Staunen.

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siṃhoraskaṃ gajaskandham ṛṣabhākṣaṃ manasvinam pāṇḍuṃ dṛṣṭvā naravyāghraṃ vyasmayanta narā bhuvi
Beim Anblick Pāṇḍus, des Tigers unter den Menschen, mit Löwenbrust, Elefantenschultern und Stieraugen, von großem Sinn, gerieten die Menschen auf Erden in Staunen.

kṛtodvāhas tataḥ pāṇḍur balotsāhasamanvitaḥ jigīṣamāṇo vasudhāṃ yayau śatrūn anekaśaḥ

Nach der Hochzeit zog Pāṇḍu, von Kraft und Tatendrang erfüllt, in der Absicht, die Erde zu erobern, gegen zahlreiche Feinde aus.

Wort für Wort
kṛtodvāhas tataḥ pāṇḍur balotsāhasamanvitaḥ jigīṣamāṇo vasudhāṃ yayau śatrūn anekaśaḥ
Nach der Hochzeit zog Pāṇḍu, von Kraft und Tatendrang erfüllt, in der Absicht, die Erde zu erobern, gegen zahlreiche Feinde aus.

pūrvam āgaskṛto gatvā daśārṇāḥ samare jitāḥ pāṇḍunā narasiṃhena kauravāṇāṃ yaśobhṛtā

Zuerst zog er gegen die Daśārṇas, die Unrecht begangen hatten, und besiegte sie im Kampf – Pāṇḍu, der Menschenlöwe, der den Ruhm der Kauravas trug.

Wort für Wort
pūrvam āgaskṛto gatvā daśārṇāḥ samare jitāḥ pāṇḍunā narasiṃhena kauravāṇāṃ yaśobhṛtā
Zuerst zog er gegen die Daśārṇas, die Unrecht begangen hatten, und besiegte sie im Kampf – Pāṇḍu, der Menschenlöwe, der den Ruhm der Kauravas trug.

tataḥ senām upādāya pāṇḍur nānāvidhadhvajām prabhūtahastyaśvarathāṃ padātigaṇasaṃkulām

Danach nahm Pāṇḍu ein Heer mit sich, mit mannigfaltigen Bannern, reich an Elefanten, Pferden und Streitwagen, dicht mit Scharen von Fußtruppen,

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tataḥ senām upādāya pāṇḍur nānāvidhadhvajām prabhūtahastyaśvarathāṃ padātigaṇasaṃkulām
Danach nahm Pāṇḍu ein Heer mit sich, mit mannigfaltigen Bannern, reich an Elefanten, Pferden und Streitwagen, dicht mit Scharen von Fußtruppen,

āgaskṛt sarvavīrāṇāṃ vairī sarvamahībhṛtām goptā magadharāṣṭrasya dārvo rājagṛhe hataḥ

und zog gegen den Beschützer des Reiches Magadha, der an allen Helden Unrecht getan hatte, den Feind aller Erdherrscher: Dārva wurde in Rājagṛha erschlagen.

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āgaskṛt sarvavīrāṇāṃ vairī sarvamahībhṛtām goptā magadharāṣṭrasya dārvo rājagṛhe hataḥ
und zog gegen den Beschützer des Reiches Magadha, der an allen Helden Unrecht getan hatte, den Feind aller Erdherrscher: Dārva wurde in Rājagṛha erschlagen.

tataḥ kośaṃ samādāya vāhanāni balāni ca pāṇḍunā mithilāṃ gatvā videhāḥ samare jitāḥ

Danach, nachdem er Schatz, Fahrzeuge und Streitkräfte mitgenommen hatte, zog Pāṇḍu nach Mithilā; die Videhas wurden im Kampf besiegt.

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tataḥ kośaṃ samādāya vāhanāni balāni ca pāṇḍunā mithilāṃ gatvā videhāḥ samare jitāḥ
Danach, nachdem er Schatz, Fahrzeuge und Streitkräfte mitgenommen hatte, zog Pāṇḍu nach Mithilā; die Videhas wurden im Kampf besiegt.

tathā kāśiṣu suhmeṣu puṇḍreṣu bharatarṣabha svabāhubalavīryeṇa kurūṇām akarod yaśaḥ

Ebenso bei den Kāśis, den Suhmas und den Puṇḍras, o Stier der Bharatas, mehrte er durch die Kraft und Tapferkeit seiner eigenen Arme den Ruhm der Kurus.

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tathā kāśiṣu suhmeṣu puṇḍreṣu bharatarṣabha svabāhubalavīryeṇa kurūṇām akarod yaśaḥ
Ebenso bei den Kāśis, den Suhmas und den Puṇḍras, o Stier der Bharatas, mehrte er durch die Kraft und Tapferkeit seiner eigenen Arme den Ruhm der Kurus.

taṃ śaraughamahājvālam astrārciṣam ariṃdamam pāṇḍupāvakam āsādya vyadahyanta narādhipāḥ

Jenem Feindebezwinger begegnend, der einem Feuer aus gewaltigen Pfeilfluten mit Waffen-Flammen glich – dem ‚Pāṇḍu-Feuer' – wurden die Fürsten [gleichsam] verbrannt.

Wort für Wort
taṃ śaraughamahājvālam astrārciṣam ariṃdamam pāṇḍupāvakam āsādya vyadahyanta narādhipāḥ
Jenem Feindebezwinger begegnend, der einem Feuer aus gewaltigen Pfeilfluten mit Waffen-Flammen glich – dem ‚Pāṇḍu-Feuer' – wurden die Fürsten [gleichsam] verbrannt.

te sasenāḥ sasenena vidhvaṃsitabalā nṛpāḥ pāṇḍunā vaśagāḥ kṛtvā karakarmasu yojitāḥ

Jene Könige, samt ihren Heeren, von dem mit seinem Heer [ausgezogenen] Pāṇḍu zerschmettert, wurden unterworfen und zu Tributleistungen verpflichtet.

Wort für Wort
te sasenāḥ sasenena vidhvaṃsitabalā nṛpāḥ pāṇḍunā vaśagāḥ kṛtvā karakarmasu yojitāḥ
Jene Könige, samt ihren Heeren, von dem mit seinem Heer [ausgezogenen] Pāṇḍu zerschmettert, wurden unterworfen und zu Tributleistungen verpflichtet.

tena te nirjitāḥ sarve pṛthivyāṃ sarvapārthivāḥ tam ekaṃ menire śūraṃ deveṣv iva puraṃdaram

Von ihm besiegt, hielten ihn alle Erdherrscher auf der Erde für den einzigen Helden, wie unter den Göttern Puraṃdara [Indra].

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tena te nirjitāḥ sarve pṛthivyāṃ sarvapārthivāḥ tam ekaṃ menire śūraṃ deveṣv iva puraṃdaram
Von ihm besiegt, hielten ihn alle Erdherrscher auf der Erde für den einzigen Helden, wie unter den Göttern Puraṃdara [Indra].

taṃ kṛtāñjalayaḥ sarve praṇatā vasudhādhipāḥ upājagmur dhanaṃ gṛhya ratnāni vividhāni ca

Alle Erdenherrscher kamen mit gefalteten Händen, sich verneigend, zu ihm, brachten Reichtum und mancherlei Juwelen,

Wort für Wort
taṃ kṛtāñjalayaḥ sarve praṇatā vasudhādhipāḥ upājagmur dhanaṃ gṛhya ratnāni vividhāni ca
Alle Erdenherrscher kamen mit gefalteten Händen, sich verneigend, zu ihm, brachten Reichtum und mancherlei Juwelen,

maṇimuktāpravālaṃ ca suvarṇaṃ rajataṃ tathā goratnāny aśvaratnāni ratharatnāni kuñjarān

Edelsteine, Perlen und Korallen, sowie Gold und Silber, ausgezeichnete Rinder, Pferde, Streitwagen und Elefanten,

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maṇimuktāpravālaṃ ca suvarṇaṃ rajataṃ tathā goratnāny aśvaratnāni ratharatnāni kuñjarān
Edelsteine, Perlen und Korallen, sowie Gold und Silber, ausgezeichnete Rinder, Pferde, Streitwagen und Elefanten,

kharoṣṭramahiṣāṃś caiva yac ca kiṃ cid ajāvikam tat sarvaṃ pratijagrāha rājā nāgapurādhipaḥ

Esel, Kamele und Büffel sowie was es sonst an Ziegen und Schafen gab – all dies nahm der König, der Herr von Nāgapura, entgegen.

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kharoṣṭramahiṣāṃś caiva yac ca kiṃ cid ajāvikam tat sarvaṃ pratijagrāha rājā nāgapurādhipaḥ
Esel, Kamele und Büffel sowie was es sonst an Ziegen und Schafen gab – all dies nahm der König, der Herr von Nāgapura, entgegen.

tad ādāya yayau pāṇḍuḥ punar muditavāhanaḥ harṣayiṣyan svarāṣṭrāṇi puraṃ ca gajasāhvayam

Dies alles mitnehmend, zog Pāṇḍu, mit fröhlichen Reittieren, wieder zurück, um seine eigenen Reiche und die Stadt Gajasāhvaya zu erfreuen.

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tad ādāya yayau pāṇḍuḥ punar muditavāhanaḥ harṣayiṣyan svarāṣṭrāṇi puraṃ ca gajasāhvayam
Dies alles mitnehmend, zog Pāṇḍu, mit fröhlichen Reittieren, wieder zurück, um seine eigenen Reiche und die Stadt Gajasāhvaya zu erfreuen.

śaṃtano rājasiṃhasya bharatasya ca dhīmataḥ pranaṣṭaḥ kīrtijaḥ śabdaḥ pāṇḍunā punar uddhṛtaḥ

Der einst untergegangene, aus dem Ruhm des löwengleichen Königs Śaṃtanu und des weisen Bharata geborene Ruf wurde durch Pāṇḍu wiederhergestellt.

Wort für Wort
śaṃtano rājasiṃhasya bharatasya ca dhīmataḥ pranaṣṭaḥ kīrtijaḥ śabdaḥ pāṇḍunā punar uddhṛtaḥ
Der einst untergegangene, aus dem Ruhm des löwengleichen Königs Śaṃtanu und des weisen Bharata geborene Ruf wurde durch Pāṇḍu wiederhergestellt.

ye purā kururāṣṭrāṇi jahruḥ kurudhanāni ca te nāgapurasiṃhena pāṇḍunā karadāḥ kṛtāḥ

Die, die einst die Reiche und Reichtümer der Kurus geraubt hatten, wurden von Pāṇḍu, dem Löwen von Nāgapura, tributpflichtig gemacht.

Wort für Wort
ye purā kururāṣṭrāṇi jahruḥ kurudhanāni ca te nāgapurasiṃhena pāṇḍunā karadāḥ kṛtāḥ
Die, die einst die Reiche und Reichtümer der Kurus geraubt hatten, wurden von Pāṇḍu, dem Löwen von Nāgapura, tributpflichtig gemacht.

ity abhāṣanta rājāno rājāmātyāś ca saṃgatāḥ pratītamanaso hṛṣṭāḥ paurajānapadaiḥ saha

So sprachen die versammelten Könige und königlichen Minister, hocherfreuten Sinnes, zusammen mit den Stadt- und Landbewohnern.

Wort für Wort
ity abhāṣanta rājāno rājāmātyāś ca saṃgatāḥ pratītamanaso hṛṣṭāḥ paurajānapadaiḥ saha
So sprachen die versammelten Könige und königlichen Minister, hocherfreuten Sinnes, zusammen mit den Stadt- und Landbewohnern.

pratyudyayus taṃ saṃprāptaṃ sarve bhīṣmapurogamāḥ te nadūram ivādhvānaṃ gatvā nāgapurālayāḥ āvṛtaṃ dadṛśur lokaṃ hṛṣṭā bahuvidhair janaiḥ

Alle, angeführt von Bhīṣma, zogen dem Ankommenden entgegen; nachdem sie einen kurzen Weg von den Wohnstätten Nāgapuras aus zurückgelegt hatten, erblickten sie, erfreut, die von vielerlei Menschen umgebene Schar.

Wort für Wort
pratyudyayus taṃ saṃprāptaṃ sarve bhīṣmapurogamāḥ te nadūram ivādhvānaṃ gatvā nāgapurālayāḥ āvṛtaṃ dadṛśur lokaṃ hṛṣṭā bahuvidhair janaiḥ
Alle, angeführt von Bhīṣma, zogen dem Ankommenden entgegen; nachdem sie einen kurzen Weg von den Wohnstätten Nāgapuras aus zurückgelegt hatten, erblickten sie, erfreut, die von vielerlei Menschen umgebene Schar.

nānāyānasamānītai ratnair uccāvacais tathā hastyaśvaratharatnaiś ca gobhir uṣṭrair athāvikaiḥ nāntaṃ dadṛśur āsādya bhīṣmeṇa saha kauravāḥ

Mit auf verschiedenen Fahrzeugen herbeigebrachten Juwelen unterschiedlichster Art sowie mit Elefanten-, Pferde- und Wagenjuwelen, mit Rindern, Kamelen und Schafen [beladen] – die Kauravas fanden, als sie dort mit Bhīṣma ankamen, kein Ende [dieser Schätze].

Wort für Wort
nānāyānasamānītai ratnair uccāvacais tathā hastyaśvaratharatnaiś ca gobhir uṣṭrair athāvikaiḥ nāntaṃ dadṛśur āsādya bhīṣmeṇa saha kauravāḥ
Mit auf verschiedenen Fahrzeugen herbeigebrachten Juwelen unterschiedlichster Art sowie mit Elefanten-, Pferde- und Wagenjuwelen, mit Rindern, Kamelen und Schafen [beladen] – die Kauravas fanden, als sie dort mit Bhīṣma ankamen, kein Ende [dieser Schätze].

so 'bhivādya pituḥ pādau kausalyānandavardhanaḥ yathārhaṃ mānayām āsa paurajānapadān api

Er, der Freudenmehrer der Tochter der Kausalyā [Ambikā], verneigte sich vor den Füßen seines Vaters [Bhīṣma] und erwies auch den Stadt- und Landbewohnern die gebührende Ehre.

Wort für Wort
so 'bhivādya pituḥ pādau kausalyānandavardhanaḥ yathārhaṃ mānayām āsa paurajānapadān api
Er, der Freudenmehrer der Tochter der Kausalyā [Ambikā], verneigte sich vor den Füßen seines Vaters [Bhīṣma] und erwies auch den Stadt- und Landbewohnern die gebührende Ehre.

[Anm.: ‚Kausalyānandavardhana' (‚Freudenmehrer der Tochter der Kausalyā') bezeichnet Pāṇḍu über seine Mutter Ambikā, vgl. das bereits in Adh.99 erläuterte Metronymikon.]

pramṛdya pararāṣṭrāṇi kṛtārthaṃ punarāgatam putram āsādya bhīṣmas tu harṣād aśrūṇy avartayat

Als er seinen Sohn, der fremde Reiche niedergeworfen hatte und mit erreichtem Ziel zurückgekehrt war, empfing, vergoss Bhīṣma vor Freude Tränen.

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pramṛdya pararāṣṭrāṇi kṛtārthaṃ punarāgatam putram āsādya bhīṣmas tu harṣād aśrūṇy avartayat
Als er seinen Sohn, der fremde Reiche niedergeworfen hatte und mit erreichtem Ziel zurückgekehrt war, empfing, vergoss Bhīṣma vor Freude Tränen.

sa tūryaśatasaṃghānāṃ bherīṇāṃ ca mahāsvanaiḥ harṣayan sarvaśaḥ paurān viveśa gajasāhvayam

Er zog, mit dem großen Schall von hunderten Trompetenscharen und Pauken alle Stadtbewohner erfreuend, in Gajasāhvaya ein.

Wort für Wort
sa tūryaśatasaṃghānāṃ bherīṇāṃ ca mahāsvanaiḥ harṣayan sarvaśaḥ paurān viveśa gajasāhvayam
Er zog, mit dem großen Schall von hunderten Trompetenscharen und Pauken alle Stadtbewohner erfreuend, in Gajasāhvaya ein.

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