Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Ādiparva

Kapitel 75: Śukra-Vṛṣaparva-Saṃvādaḥ Śukras Zorn und die Unterwerfung Śarmiṣṭhās

Śukra droht Vṛṣaparvan wegen Kacas Tötung und der Beleidigung Devayānīs, den Hof zu verlassen; aus Furcht vor dem Verlust seines Priesters gewährt Vṛṣaparvan Devayānī jeden Wunsch. Sie fordert Śarmiṣṭhā samt tausend Mädchen als Dienerin, die ihr überallhin folgen soll, wohin ihr Vater sie auch verheiratet - Śarmiṣṭhā fügt sich zum Wohl ihrer bedrängten Sippe. Śukra kehrt versöhnt und geehrt in die Stadt zurück.

vaiśaṃpāyana uvāca tataḥ kāvyo bhṛguśreṣṭhaḥ samanyur upagamya ha vṛṣaparvāṇam āsīnam ity uvācāvicārayan

Vaiśaṃpāyana sprach: »Kāvya, der Beste der Bhṛgus, ging darauf in Zorn zu Vṛṣaparvan, der dort saß, und sprach unumwunden zu ihm:

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca tataḥ kāvyo bhṛguśreṣṭhaḥ samanyur upagamya ha vṛṣaparvāṇam āsīnam ity uvācāvicārayan
Vaiśaṃpāyana sprach: »Kāvya, der Beste der Bhṛgus, ging darauf in Zorn zu Vṛṣaparvan, der dort saß, und sprach unumwunden zu ihm:

nādharmaś carito rājan sadyaḥ phalati gaur iva putreṣu vā naptṛṣu vā na ced ātmani paśyati phalaty eva dhruvaṃ pāpaṃ gurubhuktam ivodare

›Begangenes Unrecht, o König, trägt nicht sofort Frucht wie eine Kuh; sieht man es nicht an sich selbst, so trägt es doch gewiss bei Söhnen oder Enkeln Frucht - das Böse wirkt sicher, wie schwer verdauliche Speise im Bauch.

Wort für Wort
nādharmaś carito rājan sadyaḥ phalati gaur iva putreṣu vā naptṛṣu vā na ced ātmani paśyati phalaty eva dhruvaṃ pāpaṃ gurubhuktam ivodare
›Begangenes Unrecht, o König, trägt nicht sofort Frucht wie eine Kuh; sieht man es nicht an sich selbst, so trägt es doch gewiss bei Söhnen oder Enkeln Frucht - das Böse wirkt sicher, wie schwer verdauliche Speise im Bauch.

yad aghātayathā vipraṃ kacam āṅgirasaṃ tadā apāpaśīlaṃ dharmajñaṃ śuśrūṣuṃ madgṛhe ratam

Dass du damals den Brahmanen Kaca, den Sohn des Aṅgiras, hast töten lassen - ihn, der von untadeligem Wesen, dharmakundig und gehorsam war und sich in meinem Haus wohlfühlte -

Wort für Wort
yad aghātayathā vipraṃ kacam āṅgirasaṃ tadā apāpaśīlaṃ dharmajñaṃ śuśrūṣuṃ madgṛhe ratam
Dass du damals den Brahmanen Kaca, den Sohn des Aṅgiras, hast töten lassen - ihn, der von untadeligem Wesen, dharmakundig und gehorsam war und sich in meinem Haus wohlfühlte -

vadhād anarhatas tasya vadhāc ca duhitur mama vṛṣaparvan nibodhedaṃ tyakṣyāmi tvāṃ sabāndhavam sthātuṃ tvadviṣaye rājan na śakṣyāmi tvayā saha

wegen dieser unverdienten Tötung und wegen der [versuchten] Tötung meiner Tochter, Vṛṣaparvan, wisse dies: ich werde dich mit deinen Verwandten verlassen; in deinem Reich zu bleiben, o König, werde ich bei dir nicht mehr vermögen.

Wort für Wort
vadhād anarhatas tasya vadhāc ca duhitur mama vṛṣaparvan nibodhedaṃ tyakṣyāmi tvāṃ sabāndhavam sthātuṃ tvadviṣaye rājan na śakṣyāmi tvayā saha
wegen dieser unverdienten Tötung und wegen der [versuchten] Tötung meiner Tochter, Vṛṣaparvan, wisse dies: ich werde dich mit deinen Verwandten verlassen; in deinem Reich zu bleiben, o König, werde ich bei dir nicht mehr vermögen.

aho mām abhijānāsi daitya mithyāpralāpinam yathemam ātmano doṣaṃ na niyacchasy upekṣase

Ach, du hältst mich wohl, o Daitya, für einen Lügenschwätzer, da du diesen Fehler, der dein eigener ist, nicht unterbindest, sondern übersiehst.‹

Wort für Wort
aho mām abhijānāsi daitya mithyāpralāpinam yathemam ātmano doṣaṃ na niyacchasy upekṣase
Ach, du hältst mich wohl, o Daitya, für einen Lügenschwätzer, da du diesen Fehler, der dein eigener ist, nicht unterbindest, sondern übersiehst.‹

vṛṣaparvovāca nādharmaṃ na mṛṣāvādaṃ tvayi jānāmi bhārgava tvayi dharmaś ca satyaṃ ca tat prasīdatu no bhavān

Vṛṣaparvan sprach: ›Weder Unrecht noch Lüge erkenne ich in dir, o Bhārgava; in dir wohnen Dharma und Wahrheit - so sei uns Erhabener denn gnädig.

Wort für Wort
vṛṣaparvovāca nādharmaṃ na mṛṣāvādaṃ tvayi jānāmi bhārgava tvayi dharmaś ca satyaṃ ca tat prasīdatu no bhavān
Vṛṣaparvan sprach: ›Weder Unrecht noch Lüge erkenne ich in dir, o Bhārgava; in dir wohnen Dharma und Wahrheit - so sei uns Erhabener denn gnädig.

yady asmān apahāya tvam ito gacchasi bhārgava samudraṃ saṃpravekṣyāmo nānyad asti parāyaṇam

Wenn du uns verlässt und von hier fortgehst, o Bhārgava, werden wir uns ins Meer stürzen - es gibt keine andere Zuflucht für uns.‹

Wort für Wort
yady asmān apahāya tvam ito gacchasi bhārgava samudraṃ saṃpravekṣyāmo nānyad asti parāyaṇam
Wenn du uns verlässt und von hier fortgehst, o Bhārgava, werden wir uns ins Meer stürzen - es gibt keine andere Zuflucht für uns.‹

śukra uvāca samudraṃ praviśadhvaṃ vā diśo vā dravatāsurāḥ duhitur nāpriyaṃ soḍhuṃ śakto 'haṃ dayitā hi me

Śukra sprach: ›Stürzt euch ins Meer oder flieht in die Weltgegenden, ihr Asuras - ich kann das Unrecht gegen meine Tochter nicht ertragen, denn sie ist mir teuer.

Wort für Wort
śukra uvāca samudraṃ praviśadhvaṃ vā diśo vā dravatāsurāḥ duhitur nāpriyaṃ soḍhuṃ śakto 'haṃ dayitā hi me
Śukra sprach: ›Stürzt euch ins Meer oder flieht in die Weltgegenden, ihr Asuras - ich kann das Unrecht gegen meine Tochter nicht ertragen, denn sie ist mir teuer.

prasādyatāṃ devayānī jīvitaṃ hy atra me sthitam yogakṣemakaras te 'ham indrasyeva bṛhaspatiḥ

Devayānī soll besänftigt werden - denn mein Leben beruht darauf; ich bin dir der Mehrer von Erwerb und Bewahrung, wie Bṛhaspati es für Indra ist.‹

Wort für Wort
prasādyatāṃ devayānī jīvitaṃ hy atra me sthitam yogakṣemakaras te 'ham indrasyeva bṛhaspatiḥ
Devayānī soll besänftigt werden - denn mein Leben beruht darauf; ich bin dir der Mehrer von Erwerb und Bewahrung, wie Bṛhaspati es für Indra ist.‹

vṛṣaparvovāca yat kiṃ cid asurendrāṇāṃ vidyate vasu bhārgava bhuvi hastigavāśvaṃ vā tasya tvaṃ mama ceśvaraḥ

Vṛṣaparvan sprach: ›Was immer an Reichtum bei den Herrschern der Asuras vorhanden ist, o Bhārgava, auf Erden, an Elefanten, Rindern oder Pferden - darüber bist du ebenso Herr wie ich.

Wort für Wort
vṛṣaparvovāca yat kiṃ cid asurendrāṇāṃ vidyate vasu bhārgava bhuvi hastigavāśvaṃ vā tasya tvaṃ mama ceśvaraḥ
Vṛṣaparvan sprach: ›Was immer an Reichtum bei den Herrschern der Asuras vorhanden ist, o Bhārgava, auf Erden, an Elefanten, Rindern oder Pferden - darüber bist du ebenso Herr wie ich.

śukra uvāca yat kiṃ cid asti draviṇaṃ daityendrāṇāṃ mahāsura tasyeśvaro 'smi yadi te devayānī prasādyatām

Śukra sprach: ›Was immer an Besitz bei den Herrschern der Daityas vorhanden ist, o großer Asura, darüber bin ich Herr, wenn nur Devayānī von dir besänftigt wird.‹

Wort für Wort
śukra uvāca yat kiṃ cid asti draviṇaṃ daityendrāṇāṃ mahāsura tasyeśvaro 'smi yadi te devayānī prasādyatām
Śukra sprach: ›Was immer an Besitz bei den Herrschern der Daityas vorhanden ist, o großer Asura, darüber bin ich Herr, wenn nur Devayānī von dir besänftigt wird.‹

devayāny uvāca yadi tvam īśvaras tāta rājño vittasya bhārgava nābhijānāmi tat te 'haṃ rājā tu vadatu svayam

Devayānī sprach: ›Wenn du, Vater, Herr über den Besitz des Königs bist, o Bhārgava, so beanspruche ich das nicht für mich; der König selbst soll zu mir sprechen.‹

Wort für Wort
devayāny uvāca yadi tvam īśvaras tāta rājño vittasya bhārgava nābhijānāmi tat te 'haṃ rājā tu vadatu svayam
Devayānī sprach: ›Wenn du, Vater, Herr über den Besitz des Königs bist, o Bhārgava, so beanspruche ich das nicht für mich; der König selbst soll zu mir sprechen.‹

vṛṣaparvovāca yaṃ kāmam abhikāmāsi devayāni śucismite tat te 'haṃ saṃpradāsyāmi yadi ced api durlabham

Vṛṣaparvan sprach: ›Welchen Wunsch du auch begehrst, Devayānī, du Reinlächelnde, den werde ich dir gewähren, und sei er auch schwer zu erlangen.‹

Wort für Wort
vṛṣaparvovāca yaṃ kāmam abhikāmāsi devayāni śucismite tat te 'haṃ saṃpradāsyāmi yadi ced api durlabham
Vṛṣaparvan sprach: ›Welchen Wunsch du auch begehrst, Devayānī, du Reinlächelnde, den werde ich dir gewähren, und sei er auch schwer zu erlangen.‹

devayāny uvāca dāsīṃ kanyāsahasreṇa śarmiṣṭhām abhikāmaye anu māṃ tatra gacchet sā yatra dāsyati me pitā

Devayānī sprach: ›Als Dienerin, mit tausend Mädchen als Gefolge, begehre ich Śarmiṣṭhā; sie soll mir dorthin folgen, wohin mein Vater mich verheiratet.‹

Wort für Wort
devayāny uvāca dāsīṃ kanyāsahasreṇa śarmiṣṭhām abhikāmaye anu māṃ tatra gacchet sā yatra dāsyati me pitā
Devayānī sprach: ›Als Dienerin, mit tausend Mädchen als Gefolge, begehre ich Śarmiṣṭhā; sie soll mir dorthin folgen, wohin mein Vater mich verheiratet.‹

vṛṣaparvovāca uttiṣṭha he saṃgrahītri śarmiṣṭhāṃ śīghram ānaya yaṃ ca kāmayate kāmaṃ devayānī karotu tam

Vṛṣaparvan sprach: ›Erhebe dich, o Aufseherin, bringe rasch Śarmiṣṭhā her; und welchen Wunsch Devayānī auch begehrt, den soll sie erfüllen.‹

Wort für Wort
vṛṣaparvovāca uttiṣṭha he saṃgrahītri śarmiṣṭhāṃ śīghram ānaya yaṃ ca kāmayate kāmaṃ devayānī karotu tam
Vṛṣaparvan sprach: ›Erhebe dich, o Aufseherin, bringe rasch Śarmiṣṭhā her; und welchen Wunsch Devayānī auch begehrt, den soll sie erfüllen.‹

vaiśaṃpāyana uvāca tato dhātrī tatra gatvā śarmiṣṭhāṃ vākyam abravīt uttiṣṭha bhadre śarmiṣṭhe jñātīnāṃ sukham āvaha

Vaiśaṃpāyana sprach: »Da ging die Amme dorthin und sprach zu Śarmiṣṭhā dieses Wort: ›Erhebe dich, Holde Śarmiṣṭhā, bringe deinen Verwandten Glück.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca tato dhātrī tatra gatvā śarmiṣṭhāṃ vākyam abravīt uttiṣṭha bhadre śarmiṣṭhe jñātīnāṃ sukham āvaha
Vaiśaṃpāyana sprach: »Da ging die Amme dorthin und sprach zu Śarmiṣṭhā dieses Wort: ›Erhebe dich, Holde Śarmiṣṭhā, bringe deinen Verwandten Glück.

tyajati brāhmaṇaḥ śiṣyān devayānyā pracoditaḥ sā yaṃ kāmayate kāmaṃ sa kāryo 'dya tvayānaghe

Der Brahmane [Śukra] verlässt seine Schüler, von Devayānī dazu gedrängt; welchen Wunsch sie auch begehrt, der soll heute von dir erfüllt werden, du Makellose.‹

Wort für Wort
tyajati brāhmaṇaḥ śiṣyān devayānyā pracoditaḥ sā yaṃ kāmayate kāmaṃ sa kāryo 'dya tvayānaghe
Der Brahmane [Śukra] verlässt seine Schüler, von Devayānī dazu gedrängt; welchen Wunsch sie auch begehrt, der soll heute von dir erfüllt werden, du Makellose.‹

śarmiṣṭhovāca sā yaṃ kāmayate kāmaṃ karavāṇy aham adya tam mā tv evāpagamac chukro devayānī ca matkṛte

Śarmiṣṭhā sprach: ›Welchen Wunsch sie auch begehrt, den werde ich heute erfüllen - nur soll Śukra nicht meinetwegen fortgehen, noch Devayānī.‹

Wort für Wort
śarmiṣṭhovāca sā yaṃ kāmayate kāmaṃ karavāṇy aham adya tam mā tv evāpagamac chukro devayānī ca matkṛte
Śarmiṣṭhā sprach: ›Welchen Wunsch sie auch begehrt, den werde ich heute erfüllen - nur soll Śukra nicht meinetwegen fortgehen, noch Devayānī.‹

vaiśaṃpāyana uvāca tataḥ kanyāsahasreṇa vṛtā śibikayā tadā pitur niyogāt tvaritā niścakrāma purottamāt

Vaiśaṃpāyana sprach: »Da zog sie, von tausend Mädchen umgeben, in einer Sänfte, auf Geheiß ihres Vaters eilig aus der besten der Städte hinaus.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca tataḥ kanyāsahasreṇa vṛtā śibikayā tadā pitur niyogāt tvaritā niścakrāma purottamāt
Vaiśaṃpāyana sprach: »Da zog sie, von tausend Mädchen umgeben, in einer Sänfte, auf Geheiß ihres Vaters eilig aus der besten der Städte hinaus.

śarmiṣṭhovāca ahaṃ kanyāsahasreṇa dāsī te paricārikā anu tvāṃ tatra yāsyāmi yatra dāsyati te pitā

Śarmiṣṭhā sprach: ›Ich, mit den tausend Mädchen, bin deine Dienerin, deine Aufwärterin; ich werde dir dorthin folgen, wohin dein Vater dich verheiratet.‹

Wort für Wort
śarmiṣṭhovāca ahaṃ kanyāsahasreṇa dāsī te paricārikā anu tvāṃ tatra yāsyāmi yatra dāsyati te pitā
Śarmiṣṭhā sprach: ›Ich, mit den tausend Mädchen, bin deine Dienerin, deine Aufwärterin; ich werde dir dorthin folgen, wohin dein Vater dich verheiratet.‹

devayāny uvāca stuvato duhitā te 'haṃ bandinaḥ pratigṛhṇataḥ stūyamānasya duhitā kathaṃ dāsī bhaviṣyasi

Devayānī sprach: ›Ich bin die Tochter eines Lobpreisers, eines Barden, eines Empfängers - du aber bist die Tochter eines Gepriesenen; wie kannst du [meine] Dienerin werden?‹

Wort für Wort
devayāny uvāca stuvato duhitā te 'haṃ bandinaḥ pratigṛhṇataḥ stūyamānasya duhitā kathaṃ dāsī bhaviṣyasi
Devayānī sprach: ›Ich bin die Tochter eines Lobpreisers, eines Barden, eines Empfängers - du aber bist die Tochter eines Gepriesenen; wie kannst du [meine] Dienerin werden?‹

[Anm.: Devayānī wiederholt hier ironisch dieselbe Rangfolge-Logik, mit der Śarmiṣṭhā sie zuvor beleidigt hatte (Adh.73) - nun aus umgekehrter Position, da Śarmiṣṭhā sich freiwillig unterstellt.

śarmiṣṭhovāca yena kena cid ārtānāṃ jñātīnāṃ sukham āvahet atas tvām anuyāsyāmi yatra dāsyati te pitā

Śarmiṣṭhā sprach: ›Wodurch auch immer man den bedrängten Verwandten Glück bringen kann, das will ich tun - darum werde ich dir folgen, wohin dein Vater dich verheiratet.‹

Wort für Wort
śarmiṣṭhovāca yena kena cid ārtānāṃ jñātīnāṃ sukham āvahet atas tvām anuyāsyāmi yatra dāsyati te pitā
Śarmiṣṭhā sprach: ›Wodurch auch immer man den bedrängten Verwandten Glück bringen kann, das will ich tun - darum werde ich dir folgen, wohin dein Vater dich verheiratet.‹

vaiśaṃpāyana uvāca pratiśrute dāsabhāve duhitrā vṛṣaparvaṇaḥ devayānī nṛpaśreṣṭha pitaraṃ vākyam abravīt

Vaiśaṃpāyana sprach: »Als die Tochter des Vṛṣaparvan den Dienerinnenstand zugesagt hatte, o Bester der Könige, sprach Devayānī zu ihrem Vater dieses Wort:

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca pratiśrute dāsabhāve duhitrā vṛṣaparvaṇaḥ devayānī nṛpaśreṣṭha pitaraṃ vākyam abravīt
Vaiśaṃpāyana sprach: »Als die Tochter des Vṛṣaparvan den Dienerinnenstand zugesagt hatte, o Bester der Könige, sprach Devayānī zu ihrem Vater dieses Wort:

praviśāmi puraṃ tāta tuṣṭāsmi dvijasattama amoghaṃ tava vijñānam asti vidyābalaṃ ca te

›Ich betrete nun die Stadt, Vater; ich bin zufrieden, o Bester der Zweifachgeborenen. Untrüglich ist deine Erkenntnis, und groß ist die Kraft deines Wissens.‹

Wort für Wort
praviśāmi puraṃ tāta tuṣṭāsmi dvijasattama amoghaṃ tava vijñānam asti vidyābalaṃ ca te
›Ich betrete nun die Stadt, Vater; ich bin zufrieden, o Bester der Zweifachgeborenen. Untrüglich ist deine Erkenntnis, und groß ist die Kraft deines Wissens.‹

evam ukto duhitrā sa dvijaśreṣṭho mahāyaśāḥ praviveśa puraṃ hṛṣṭaḥ pūjitaḥ sarvadānavaiḥ

So von seiner Tochter angesprochen, betrat der Beste der Zweifachgeborenen, hochberühmt, freudig die Stadt, geehrt von allen Dānavas.«

Wort für Wort
evam ukto duhitrā sa dvijaśreṣṭho mahāyaśāḥ praviveśa puraṃ hṛṣṭaḥ pūjitaḥ sarvadānavaiḥ
So von seiner Tochter angesprochen, betrat der Beste der Zweifachgeborenen, hochberühmt, freudig die Stadt, geehrt von allen Dānavas.«

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