Der als Brahmane erschienene Fremde gibt sich als der Feuergott Agni (Pāvaka, Jātavedas) zu erkennen und bittet Arjuna und Kṛṣṇa um Hilfe, den von Indra beschützten Wald Khāṇḍava zu verbrennen - Indra schützt ihn um seines Freundes, der Schlange Takṣaka, willen und löscht jedes Feuer dort mit Regen. Arjuna erklärt sich bereit, verlangt aber göttliche Waffen, einen unzerstörbaren Bogen, unerschöpfliche Pfeile und einen Wagen, mit denen er Indras Regen abwehren und den Wald schützen könnte.
Ich bin ein Brahmane von großem Appetit, ich esse stets unbegrenzt viel; ich bitte euch, Vṛṣṇi-Spross und Sohn der Pṛthā, gewährt mir einmal Sättigung.
Ich bin ein Brahmane von großem Appetit, ich esse stets unbegrenzt viel; ich bitte euch, Vṛṣṇi-Spross und Sohn der Pṛthā, gewährt mir einmal Sättigung.
nāham annaṃ bubhukṣe vai pāvakaṃ māṃ nibodhatam yadannam anurūpaṃ me tad yuvāṃ saṃprayacchatam
Nicht nach gewöhnlicher Speise verlangt es mich; erkennt in mir den Feuergott Pāvaka; die Speise, die mir angemessen ist, sollt ihr beide mir gewähren.
Wort für Wort
nāham annaṃ bubhukṣe vai pāvakaṃ māṃ nibodhatam yadannam anurūpaṃ me tad yuvāṃ saṃprayacchatam
Nicht nach gewöhnlicher Speise verlangt es mich; erkennt in mir den Feuergott Pāvaka; die Speise, die mir angemessen ist, sollt ihr beide mir gewähren.
sa māṃ prajvalitaṃ dṛṣṭvā meghāmbhobhiḥ pravarṣati tato dagdhuṃ na śaknomi didhakṣur dāvam īpsitam
Sobald er sieht, dass ich lodere, lässt er es mit dem Wasser der Wolken regnen; darum vermag ich nicht, den begehrten Wald zu verbrennen, so sehr ich es auch möchte.
Wort für Wort
sa māṃ prajvalitaṃ dṛṣṭvā meghāmbhobhiḥ pravarṣati tato dagdhuṃ na śaknomi didhakṣur dāvam īpsitam
Sobald er sieht, dass ich lodere, lässt er es mit dem Wasser der Wolken regnen; darum vermag ich nicht, den begehrten Wald zu verbrennen, so sehr ich es auch möchte.
Mit euch beiden als Helfer, die ihr die Waffenkunst kennt, vereint, möchte ich den Wald Khāṇḍava verbrennen; dies ist die Speise, die ich mir gewählt habe.
Mit euch beiden als Helfer, die ihr die Waffenkunst kennt, vereint, möchte ich den Wald Khāṇḍava verbrennen; dies ist die Speise, die ich mir gewählt habe.
śaraiś ca me 'rtho bahubhir akṣayaiḥ kṣipram asyataḥ na hi voḍhuṃ rathaḥ śaktaḥ śarān mama yathepsitān
Und ich brauche viele unerschöpfliche Pfeile, die ich rasch abschießen kann; denn kein Wagen ist imstande, so viele Pfeile zu tragen, wie ich sie mir wünsche.
Wort für Wort
śaraiś ca me 'rtho bahubhir akṣayaiḥ kṣipram asyataḥ na hi voḍhuṃ rathaḥ śaktaḥ śarān mama yathepsitān
Und ich brauche viele unerschöpfliche Pfeile, die ich rasch abschießen kann; denn kein Wagen ist imstande, so viele Pfeile zu tragen, wie ich sie mir wünsche.
Zum Gelingen unseres Vorhabens sollst du, Erhabener, uns ein Mittel nennen, mit dem ich Indra daran hindern könnte, über dem großen Wald Regen niederzusenden.
Zum Gelingen unseres Vorhabens sollst du, Erhabener, uns ein Mittel nennen, mit dem ich Indra daran hindern könnte, über dem großen Wald Regen niederzusenden.
pauruṣeṇa tu yat kāryaṃ tat kartārau sva pāvaka karaṇāni samarthāni bhagavan dātum arhasi
Was aber durch Manneskraft zu vollbringen ist, das werden wir beide vollbringen, Pāvaka; doch die dazu tauglichen Mittel sollst du, Erhabener, uns gewähren.
Wort für Wort
pauruṣeṇa tu yat kāryaṃ tat kartārau sva pāvaka karaṇāni samarthāni bhagavan dātum arhasi
Was aber durch Manneskraft zu vollbringen ist, das werden wir beide vollbringen, Pāvaka; doch die dazu tauglichen Mittel sollst du, Erhabener, uns gewähren.