Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Ādiparva

Kapitel 173: Kalmāṣapādaśāpakāraṇam Die Ursache von Kalmāṣapādas zweitem Fluch

Auf Arjunas Nachfrage, warum Vasiṣṭha sich auf einen an sich verbotenen Verkehr mit der Königin einließ, liefert der Gandharva die fehlende Vorgeschichte: Der vom ersten Fluch besessene Kalmāṣapāda verschlingt im Wald einen Brahmanen, den er bei einem unterbrochenen Beischlaf ergreift, trotz des Flehens von dessen Gattin. Diese verflucht ihn darauf in ihrem Feuertod: Sobald er sich seiner eigenen Gattin zur fruchtbaren Zeit nähere, werde er augenblicklich sterben – doch werde seine Gattin stattdessen mit Vasiṣṭha einen Sohn zeugen. Als der von diesem zweiten Fluch nicht mehr wissende König sich Jahre später Madayantī näherte, hielt sie ihn zurück und erinnerte ihn an den Fluch – weshalb er daraufhin Vasiṣṭha um die Zeugung des Erben bat, wie zuvor bereits erzählt (Adh.168).

arjuna uvāca rājñā kalmāṣapādena gurau brahmavidāṃ vare kāraṇaṃ kiṃ puraskṛtya bhāryā vai saṃniyojitā

Arjuna sprach: ‚Aus welchem Grund wurde von König Kalmāṣapāda seine Gattin dem Lehrer, dem Besten der Brahman-Kenner, anvertraut?'

Wort für Wort
arjuna uvāca rājñā kalmāṣapādena gurau brahmavidāṃ vare kāraṇaṃ kiṃ puraskṛtya bhāryā vai saṃniyojitā
Arjuna sprach: ‚Aus welchem Grund wurde von König Kalmāṣapāda seine Gattin dem Lehrer, dem Besten der Brahman-Kenner, anvertraut?'

jānatā ca paraṃ dharmaṃ lokyaṃ tena mahātmanā agamyāgamanaṃ kasmād vasiṣṭhena mahātmanā kṛtaṃ tena purā sarvaṃ vaktum arhasi pṛcchataḥ

‚Und weshalb beging jener hochherzige Vasiṣṭha, der doch den höchsten, weltgemäßen Dharma kannte, einst den Verkehr mit einer eigentlich verbotenen Frau? Du sollst mir, der ich frage, dies alles erzählen.'

Wort für Wort
jānatā ca paraṃ dharmaṃ lokyaṃ tena mahātmanā agamyāgamanaṃ kasmād vasiṣṭhena mahātmanā kṛtaṃ tena purā sarvaṃ vaktum arhasi pṛcchataḥ
‚Und weshalb beging jener hochherzige Vasiṣṭha, der doch den höchsten, weltgemäßen Dharma kannte, einst den Verkehr mit einer eigentlich verbotenen Frau? Du sollst mir, der ich frage, dies alles erzählen.'

gandharva uvāca dhanaṃjaya nibodhedaṃ yan māṃ tvaṃ paripṛcchasi vasiṣṭhaṃ prati durdharṣaṃ tathāmitrasahaṃ nṛpam

Der Gandharva sprach: ‚Dhanaṃjaya, vernimm dies, wonach du mich fragst, bezüglich Vasiṣṭha und des unbezwingbaren, feindeertragenden Königs.'

Wort für Wort
gandharva uvāca dhanaṃjaya nibodhedaṃ yan māṃ tvaṃ paripṛcchasi vasiṣṭhaṃ prati durdharṣaṃ tathāmitrasahaṃ nṛpam
Der Gandharva sprach: ‚Dhanaṃjaya, vernimm dies, wonach du mich fragst, bezüglich Vasiṣṭha und des unbezwingbaren, feindeertragenden Königs.'

[Anm.: 'amitrasaham' – möglicherweise Variante oder Epitheton zum an anderer Stelle genannten Namen ,Mitrasaha' des Königs.

kathitaṃ te mayā pūrvaṃ yathā śaptaḥ sa pārthivaḥ śaktinā bharataśreṣṭha vāsiṣṭhena mahātmanā

‚Ich habe dir schon zuvor erzählt, wie jener König von Śakti, dem hochherzigen Sohn Vasiṣṭhas, verflucht wurde, o Bester der Bharatas.'

Wort für Wort
kathitaṃ te mayā pūrvaṃ yathā śaptaḥ sa pārthivaḥ śaktinā bharataśreṣṭha vāsiṣṭhena mahātmanā
‚Ich habe dir schon zuvor erzählt, wie jener König von Śakti, dem hochherzigen Sohn Vasiṣṭhas, verflucht wurde, o Bester der Bharatas.'

sa tu śāpavaśaṃ prāptaḥ krodhaparyākulekṣaṇaḥ nirjagāma purād rājā sahadāraḥ paraṃtapaḥ

‚Jener König aber, in die Gewalt des Fluches geraten, die Augen von Zorn umwölkt, verließ die Stadt mit seiner Gattin, der Bezwinger der Feinde.'

Wort für Wort
sa tu śāpavaśaṃ prāptaḥ krodhaparyākulekṣaṇaḥ nirjagāma purād rājā sahadāraḥ paraṃtapaḥ
‚Jener König aber, in die Gewalt des Fluches geraten, die Augen von Zorn umwölkt, verließ die Stadt mit seiner Gattin, der Bezwinger der Feinde.'

araṇyaṃ nirjanaṃ gatvā sadāraḥ paricakrame nānāmṛgagaṇākīrṇaṃ nānāsattvasamākulam

‚Er zog in einen menschenleeren Wald und durchstreifte ihn mit seiner Gattin, einen Wald, voll von mancherlei Tierherden, wimmelnd von mancherlei Wesen.'

Wort für Wort
araṇyaṃ nirjanaṃ gatvā sadāraḥ paricakrame nānāmṛgagaṇākīrṇaṃ nānāsattvasamākulam
‚Er zog in einen menschenleeren Wald und durchstreifte ihn mit seiner Gattin, einen Wald, voll von mancherlei Tierherden, wimmelnd von mancherlei Wesen.'

nānāgulmalatācchannaṃ nānādrumasamāvṛtam araṇyaṃ ghorasaṃnādaṃ śāpagrastaḥ paribhraman

‚Bedeckt mit mancherlei Gestrüpp und Schlingpflanzen, umgeben von mancherlei Bäumen, von schauerlichem Getön – so durchirrte er, vom Fluch ergriffen, den Wald.'

Wort für Wort
nānāgulmalatācchannaṃ nānādrumasamāvṛtam araṇyaṃ ghorasaṃnādaṃ śāpagrastaḥ paribhraman
‚Bedeckt mit mancherlei Gestrüpp und Schlingpflanzen, umgeben von mancherlei Bäumen, von schauerlichem Getön – so durchirrte er, vom Fluch ergriffen, den Wald.'

sa kadā cit kṣudhāviṣṭo mṛgayan bhakṣam ātmanaḥ dadarśa suparikliṣṭaḥ kasmiṃś cid vananirjhare brāhmaṇīṃ brāhmaṇaṃ caiva maithunāyopasaṃgatau

‚Einst, von Hunger befallen, nach Nahrung für sich suchend, schwer erschöpft, erblickte er an einem Waldbach eine Brahmanenfrau und einen Brahmanen, die sich zur Vereinigung zusammengefunden hatten.'

Wort für Wort
sa kadā cit kṣudhāviṣṭo mṛgayan bhakṣam ātmanaḥ dadarśa suparikliṣṭaḥ kasmiṃś cid vananirjhare brāhmaṇīṃ brāhmaṇaṃ caiva maithunāyopasaṃgatau
‚Einst, von Hunger befallen, nach Nahrung für sich suchend, schwer erschöpft, erblickte er an einem Waldbach eine Brahmanenfrau und einen Brahmanen, die sich zur Vereinigung zusammengefunden hatten.'

tau samīkṣya tu vitrastāv akṛtārthau pradhāvitau tayoś ca dravator vipraṃ jagṛhe nṛpatir balāt

‚Als er sie erblickte, flohen die beiden, erschrocken, ihr Vorhaben unvollendet lassend; und während beide flohen, ergriff der König mit Gewalt den Brahmanen.'

Wort für Wort
tau samīkṣya tu vitrastāv akṛtārthau pradhāvitau tayoś ca dravator vipraṃ jagṛhe nṛpatir balāt
‚Als er sie erblickte, flohen die beiden, erschrocken, ihr Vorhaben unvollendet lassend; und während beide flohen, ergriff der König mit Gewalt den Brahmanen.'

dṛṣṭvā gṛhītaṃ bhartāram atha brāhmaṇy abhāṣata śṛṇu rājan vaco mahyaṃ yat tvāṃ vakṣyāmi suvrata

‚Als sie sah, dass ihr Gatte ergriffen war, sprach die Brahmanenfrau: „Höre, König, das Wort, das ich, wohlgelobter, zu dir sprechen werde.“'

Wort für Wort
dṛṣṭvā gṛhītaṃ bhartāram atha brāhmaṇy abhāṣata śṛṇu rājan vaco mahyaṃ yat tvāṃ vakṣyāmi suvrata
‚Als sie sah, dass ihr Gatte ergriffen war, sprach die Brahmanenfrau: „Höre, König, das Wort, das ich, wohlgelobter, zu dir sprechen werde.“'

ādityavaṃśaprabhavas tvaṃ hi lokapariśrutaḥ apramattaḥ sthito dharme guruśuśrūṣaṇe rataḥ

‚„Du entstammst dem Geschlecht der Āditya, bist in der Welt weitberühmt, unbeirrt im Recht stehend, dem Dienst an den Lehrern zugetan.“'

Wort für Wort
ādityavaṃśaprabhavas tvaṃ hi lokapariśrutaḥ apramattaḥ sthito dharme guruśuśrūṣaṇe rataḥ
‚„Du entstammst dem Geschlecht der Āditya, bist in der Welt weitberühmt, unbeirrt im Recht stehend, dem Dienst an den Lehrern zugetan.“'

śāpaṃ prāpto 'si durdharṣa na pāpaṃ kartum arhasi ṛtukāle tu saṃprāpte bhartrāsmy adya samāgatā

‚„Du hast, Unbezwingbarer, einen Fluch erlangt – doch du sollst kein Übel begehen; zur eingetretenen fruchtbaren Zeit bin ich heute mit meinem Gatten zusammengekommen.“'

Wort für Wort
śāpaṃ prāpto 'si durdharṣa na pāpaṃ kartum arhasi ṛtukāle tu saṃprāpte bhartrāsmy adya samāgatā
‚„Du hast, Unbezwingbarer, einen Fluch erlangt – doch du sollst kein Übel begehen; zur eingetretenen fruchtbaren Zeit bin ich heute mit meinem Gatten zusammengekommen.“'

akṛtārthā hy ahaṃ bhartrā prasavārthaś ca me mahān prasīda nṛpatiśreṣṭha bhartā me 'yaṃ visṛjyatām

‚„Ich bin von meinem Gatten noch nicht erfüllt, und groß ist mein Ziel der Nachkommenschaft; sei gnädig, bester der Könige – lass diesen meinen Gatten frei.“'

Wort für Wort
akṛtārthā hy ahaṃ bhartrā prasavārthaś ca me mahān prasīda nṛpatiśreṣṭha bhartā me 'yaṃ visṛjyatām
‚„Ich bin von meinem Gatten noch nicht erfüllt, und groß ist mein Ziel der Nachkommenschaft; sei gnädig, bester der Könige – lass diesen meinen Gatten frei.“'

evaṃ vikrośamānāyās tasyāḥ sa sunṛśaṃsakṛt bhartāraṃ bhakṣayām āsa vyāghro mṛgam ivepsitam

‚Während sie so klagte, verzehrte er, der überaus Grausame, ihren Gatten, wie ein Tiger sein begehrtes Beutetier.'

Wort für Wort
evaṃ vikrośamānāyās tasyāḥ sa sunṛśaṃsakṛt bhartāraṃ bhakṣayām āsa vyāghro mṛgam ivepsitam
‚Während sie so klagte, verzehrte er, der überaus Grausame, ihren Gatten, wie ein Tiger sein begehrtes Beutetier.'

tasyāḥ krodhābhibhūtāyā yad aśru nyapatad bhuvi so 'gniḥ samabhavad dīptas taṃ ca deśaṃ vyadīpayat

‚Die Träne, die ihr, von Zorn überwältigt, zu Boden fiel, wurde zu loderndem Feuer und setzte jene Gegend in Brand.'

Wort für Wort
tasyāḥ krodhābhibhūtāyā yad aśru nyapatad bhuvi so 'gniḥ samabhavad dīptas taṃ ca deśaṃ vyadīpayat
‚Die Träne, die ihr, von Zorn überwältigt, zu Boden fiel, wurde zu loderndem Feuer und setzte jene Gegend in Brand.'

tataḥ sā śokasaṃtaptā bhartṛvyasanaduḥkhitā kalmāṣapādaṃ rājarṣim aśapad brāhmaṇī ruṣā

‚Darauf verfluchte sie, von Kummer versengt, durch das Unglück ihres Gatten betrübt, in Zorn den königlichen Weisen Kalmāṣapāda, die Brahmanenfrau:'

Wort für Wort
tataḥ sā śokasaṃtaptā bhartṛvyasanaduḥkhitā kalmāṣapādaṃ rājarṣim aśapad brāhmaṇī ruṣā
‚Darauf verfluchte sie, von Kummer versengt, durch das Unglück ihres Gatten betrübt, in Zorn den königlichen Weisen Kalmāṣapāda, die Brahmanenfrau:'

yasmān mamākṛtārthāyās tvayā kṣudra nṛśaṃsavat prekṣantyā bhakṣito me 'dya prabhur bhartā mahāyaśāḥ

‚„Weil du, Niederträchtiger, mir, der noch Unerfüllten, meinen ruhmreichen, gebietenden Gatten heute vor meinen eigenen Augen grausam verzehrt hast –“'

Wort für Wort
yasmān mamākṛtārthāyās tvayā kṣudra nṛśaṃsavat prekṣantyā bhakṣito me 'dya prabhur bhartā mahāyaśāḥ
‚„Weil du, Niederträchtiger, mir, der noch Unerfüllten, meinen ruhmreichen, gebietenden Gatten heute vor meinen eigenen Augen grausam verzehrt hast –“'

tasmāt tvam api durbuddhe macchāpaparivikṣataḥ patnīm ṛtāv anuprāpya sadyas tyakṣyasi jīvitam

‚„– deshalb wirst auch du, Übelgesinnter, von meinem Fluch getroffen, sobald du dich deiner Gattin zur fruchtbaren Zeit näherst, augenblicklich dein Leben verlieren!“'

Wort für Wort
tasmāt tvam api durbuddhe macchāpaparivikṣataḥ patnīm ṛtāv anuprāpya sadyas tyakṣyasi jīvitam
‚„– deshalb wirst auch du, Übelgesinnter, von meinem Fluch getroffen, sobald du dich deiner Gattin zur fruchtbaren Zeit näherst, augenblicklich dein Leben verlieren!“'

yasya carṣer vasiṣṭhasya tvayā putrā vināśitāḥ tena saṃgamya te bhāryā tanayaṃ janayiṣyati sa te vaṃśakaraḥ putro bhaviṣyati nṛpādhama

‚„Mit dem Ṛṣi Vasiṣṭha, dessen Söhne du vernichtet hast, wird sich deine Gattin vereinigen und einen Sohn gebären; dieser wird dein geschlechtsfortsetzender Sohn sein, niedrigster der Könige!“'

Wort für Wort
yasya carṣer vasiṣṭhasya tvayā putrā vināśitāḥ tena saṃgamya te bhāryā tanayaṃ janayiṣyati sa te vaṃśakaraḥ putro bhaviṣyati nṛpādhama
‚„Mit dem Ṛṣi Vasiṣṭha, dessen Söhne du vernichtet hast, wird sich deine Gattin vereinigen und einen Sohn gebären; dieser wird dein geschlechtsfortsetzender Sohn sein, niedrigster der Könige!“'

evaṃ śaptvā tu rājānaṃ sā tam āṅgirasī śubhā tasyaiva saṃnidhau dīptaṃ praviveśa hutāśanam

‚So den König verfluchend, betrat jene holde Tochter des Aṅgiras-Geschlechts in seiner Gegenwart das lodernde Feuer.'

Wort für Wort
evaṃ śaptvā tu rājānaṃ sā tam āṅgirasī śubhā tasyaiva saṃnidhau dīptaṃ praviveśa hutāśanam
‚So den König verfluchend, betrat jene holde Tochter des Aṅgiras-Geschlechts in seiner Gegenwart das lodernde Feuer.'

vasiṣṭhaś ca mahābhāgaḥ sarvam etad apaśyata jñānayogena mahatā tapasā ca paraṃtapa

‚Und der hochgesegnete Vasiṣṭha sah all dies durch seine große Erkenntniskraft und seine Askese, o Bezwinger der Feinde.'

Wort für Wort
vasiṣṭhaś ca mahābhāgaḥ sarvam etad apaśyata jñānayogena mahatā tapasā ca paraṃtapa
‚Und der hochgesegnete Vasiṣṭha sah all dies durch seine große Erkenntniskraft und seine Askese, o Bezwinger der Feinde.'

muktaśāpaś ca rājarṣiḥ kālena mahatā tataḥ ṛtukāle 'bhipatito madayantyā nivāritaḥ

‚Und der königliche Weise, vom Fluch getroffen, wurde darauf, nach langer Zeit, als er sich zur fruchtbaren Zeit seiner Gattin näherte, von Madayantī zurückgehalten.'

Wort für Wort
muktaśāpaś ca rājarṣiḥ kālena mahatā tataḥ ṛtukāle 'bhipatito madayantyā nivāritaḥ
‚Und der königliche Weise, vom Fluch getroffen, wurde darauf, nach langer Zeit, als er sich zur fruchtbaren Zeit seiner Gattin näherte, von Madayantī zurückgehalten.'

na hi sasmāra nṛpatis taṃ śāpaṃ śāpamohitaḥ devyāḥ so 'tha vacaḥ śrutvā sa tasyā nṛpasattamaḥ taṃ ca śāpam anusmṛtya paryatapyad bhṛśaṃ tadā

‚Denn der König, vom Fluch umnebelt, erinnerte sich nicht an jenen Fluch; doch als jener beste der Könige darauf das Wort der Königin vernommen hatte, erinnerte er sich an jenen Fluch und wurde darüber heftig gequält.'

Wort für Wort
na hi sasmāra nṛpatis taṃ śāpaṃ śāpamohitaḥ devyāḥ so 'tha vacaḥ śrutvā sa tasyā nṛpasattamaḥ taṃ ca śāpam anusmṛtya paryatapyad bhṛśaṃ tadā
‚Denn der König, vom Fluch umnebelt, erinnerte sich nicht an jenen Fluch; doch als jener beste der Könige darauf das Wort der Königin vernommen hatte, erinnerte er sich an jenen Fluch und wurde darüber heftig gequält.'

etasmāt kāraṇād rājā vasiṣṭhaṃ saṃnyayojayat svadāre bharataśreṣṭha śāpadoṣasamanvitaḥ

‚Aus diesem Grund, o Bester der Bharatas, mit dem Makel des Fluches behaftet, betraute der König Vasiṣṭha mit seiner eigenen Gattin.'

Wort für Wort
etasmāt kāraṇād rājā vasiṣṭhaṃ saṃnyayojayat svadāre bharataśreṣṭha śāpadoṣasamanvitaḥ
‚Aus diesem Grund, o Bester der Bharatas, mit dem Makel des Fluches behaftet, betraute der König Vasiṣṭha mit seiner eigenen Gattin.'

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