Von Vasiṣṭha besänftigt, verzichtet Parāśara auf die Vernichtung aller Welten, vollzieht stattdessen ein gewaltiges Opfer zur gezielten Vernichtung der Rākṣasas, bei dem er selbst wie ein viertes Feuer neben den drei heiligen Opferfeuern erstrahlt. Die großen Ṛṣis Atri, Pulastya, Pulaha und Kratu erscheinen, um die Rākṣasas zu retten; Pulastya, ihr Ahnherr, mahnt Parāśara zur Mäßigung, da auch Vasiṣṭhas übrige Söhne längst in Frieden bei den Göttern weilen. Parāśara beendet daraufhin das Opfer und entlässt das übrig gebliebene Feuer in den Himalaya – jenes Feuer, das der Legende nach bis heute an jedem Feiertag Rākṣasas, Bäume und Steine verzehrt. Damit endet die gesamte, vom Gandharva berichtete Vāsiṣṭha-Erzählung.
Der Gandharva sprach: ‚So von dem hochherzigen Vasiṣṭha angesprochen, zügelte jener Brahmanen-Ṛṣi seinen Zorn und ließ ab von der Vernichtung aller Welten.'
Der Gandharva sprach: ‚So von dem hochherzigen Vasiṣṭha angesprochen, zügelte jener Brahmanen-Ṛṣi seinen Zorn und ließ ab von der Vernichtung aller Welten.'
prajocchedam imaṃ mahyaṃ sarvaṃ somapasattama adharmiṣṭhaṃ variṣṭhaḥ san kuruṣe tvaṃ parāśara rājā kalmāṣapādaś ca divam āroḍhum icchati
‚„Diese gesamte Vernichtung von Nachkommenschaft, mir angetan, o Bester der Somatrinker, verübst du, obwohl du der Vorzüglichste bist, höchst unrechtmäßig, Parāśara – und König Kalmāṣapāda wünscht doch längst, zum Himmel aufzusteigen.“'
Wort für Wort
prajocchedam imaṃ mahyaṃ sarvaṃ somapasattama adharmiṣṭhaṃ variṣṭhaḥ san kuruṣe tvaṃ parāśara rājā kalmāṣapādaś ca divam āroḍhum icchati
‚„Diese gesamte Vernichtung von Nachkommenschaft, mir angetan, o Bester der Somatrinker, verübst du, obwohl du der Vorzüglichste bist, höchst unrechtmäßig, Parāśara – und König Kalmāṣapāda wünscht doch längst, zum Himmel aufzusteigen.“'
[Anm.: der Bezug des Nachsatzes zu Kalmāṣapāda bleibt unklar – vermutlich als Hinweis gemeint, dass der eigentliche Verursacher des Unheils bereits Buße getan hat und weitere Vergeltung an den Rākṣasas daher unbegründet sei.
ye ca śaktyavarāḥ putrā vasiṣṭhasya mahāmuneḥ te ca sarve mudā yuktā modante sahitāḥ suraiḥ sarvam etad vasiṣṭhasya viditaṃ vai mahāmune
‚„Und die Söhne des großen Muni Vasiṣṭha, jünger als Śakti, sie alle freuen sich voller Freude zusammen mit den Göttern; all dies ist Vasiṣṭha, dem großen Muni, wohlbekannt.“'
Wort für Wort
ye ca śaktyavarāḥ putrā vasiṣṭhasya mahāmuneḥ te ca sarve mudā yuktā modante sahitāḥ suraiḥ sarvam etad vasiṣṭhasya viditaṃ vai mahāmune
‚„Und die Söhne des großen Muni Vasiṣṭha, jünger als Śakti, sie alle freuen sich voller Freude zusammen mit den Göttern; all dies ist Vasiṣṭha, dem großen Muni, wohlbekannt.“'
rakṣasāṃ ca samuccheda eṣa tāta tapasvinām nimittabhūtas tvaṃ cātra kratau vāsiṣṭhanandana sa satraṃ muñca bhadraṃ te samāptam idam astu te
‚„Diese Ausrottung der asketischen Rākṣasas, mein Kind, geschieht durch dich als Werkzeug bei diesem Opfer, o Freude des Vāsiṣṭha-Geschlechts; lass ab von diesem Opfer, Heil dir – es sei für dich beendet.“'
Wort für Wort
rakṣasāṃ ca samuccheda eṣa tāta tapasvinām nimittabhūtas tvaṃ cātra kratau vāsiṣṭhanandana sa satraṃ muñca bhadraṃ te samāptam idam astu te
‚„Diese Ausrottung der asketischen Rākṣasas, mein Kind, geschieht durch dich als Werkzeug bei diesem Opfer, o Freude des Vāsiṣṭha-Geschlechts; lass ab von diesem Opfer, Heil dir – es sei für dich beendet.“'