Kapitel 156: Pāñcālagamanam
Der Aufbruch nach Pāñcāla
Von der Geschichte Draupadīs innerlich aufgewühlt, schlägt Kuntī vor, Ekacakrā nach der langen Aufenthaltsdauer zu verlassen und zu den gastfreundlichen, brahmanenfreundlichen Pāñcālas unter König Yajñasena (Drupada) weiterzuziehen. Yudhiṣṭhira stimmt zu, die Brüder willigen ein, und Kuntī bricht mit ihren Söhnen, nach Abschied vom gastgebenden Brahmanen, zur Stadt Drupadas auf.
vaiśaṃpāyana uvāca etac chrutvā tu kaunteyāḥ śalyaviddhā ivābhavan sarve cāsvasthamanaso babhūvus te mahārathāḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: Dies hörend, wurden die Söhne Kuntīs gleichsam von einem Pfeil getroffen, und alle jene großen Wagenkämpfer wurden unruhigen Sinnes.
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca etac chrutvā tu kaunteyāḥ śalyaviddhā ivābhavan sarve cāsvasthamanaso babhūvus te mahārathāḥ
Vaiśaṃpāyana sprach: Dies hörend, wurden die Söhne Kuntīs gleichsam von einem Pfeil getroffen, und alle jene großen Wagenkämpfer wurden unruhigen Sinnes.
punar dṛṣṭāni tāny eva prīṇayanti na nas tathā bhaikṣaṃ ca na tathā vīra labhyate kurunandana
‚Immer wieder dieselben zu sehen erfreut uns nicht mehr so wie zuvor; auch die Bettelspeise wird nicht mehr so leicht erlangt, o Held, Freude der Kurus.'
Wort für Wort
punar dṛṣṭāni tāny eva prīṇayanti na nas tathā bhaikṣaṃ ca na tathā vīra labhyate kurunandana
‚Immer wieder dieselben zu sehen erfreut uns nicht mehr so wie zuvor; auch die Bettelspeise wird nicht mehr so leicht erlangt, o Held, Freude der Kurus.'
ekatra ciravāso hi kṣamo na ca mato mama te tatra sādhu gacchāmo yadi tvaṃ putra manyase
‚Ein langer Aufenthalt an einem Ort ist nämlich nicht ratsam, so ist es auch nicht meine Ansicht; lass uns wohl dorthin ziehen, mein Sohn, wenn du einverstanden bist.'
Wort für Wort
ekatra ciravāso hi kṣamo na ca mato mama te tatra sādhu gacchāmo yadi tvaṃ putra manyase
‚Ein langer Aufenthalt an einem Ort ist nämlich nicht ratsam, so ist es auch nicht meine Ansicht; lass uns wohl dorthin ziehen, mein Sohn, wenn du einverstanden bist.'
yudhiṣṭhira uvāca bhavatyā yan mataṃ kāryaṃ tad asmākaṃ paraṃ hitam anujāṃs tu na jānāmi gaccheyur neti vā punaḥ
Yudhiṣṭhira sprach: ‚Was du, Verehrte, für richtig hältst zu tun, das ist für uns das höchste Wohl; von meinen jüngeren Brüdern aber weiß ich nicht, ob sie mitziehen wollen oder nicht.'
Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca bhavatyā yan mataṃ kāryaṃ tad asmākaṃ paraṃ hitam anujāṃs tu na jānāmi gaccheyur neti vā punaḥ
Yudhiṣṭhira sprach: ‚Was du, Verehrte, für richtig hältst zu tun, das ist für uns das höchste Wohl; von meinen jüngeren Brüdern aber weiß ich nicht, ob sie mitziehen wollen oder nicht.'