Vasiṣṭha versucht mehrfach, sich das Leben zu nehmen, indem er sich in Flüsse stürzt – doch die Flüsse befreien ihn oder weichen ihm aus (Ätiologie der Flussnamen Vipāśā und Śatadru). Auf dem Rückweg zum Hain hört er, von seiner Schwiegertochter Adṛśyantī begleitet, den Klang von Vedastudium – es ist das noch ungeborene Kind Śaktis (der spätere Parāśara), das bereits im Mutterleib zwölf Jahre lang die Veden studiert hat. Erleichtert, dass seine Linie fortbesteht, gibt Vasiṣṭha den Todeswunsch auf. Da erblicken sie den besessenen Kalmāṣapāda, der sich zornig erhebt, um sie zu verschlingen; Adṛśyantī fleht Vasiṣṭha angsterfüllt um Rettung an.
Der Gandharva sprach: ‚Als der Muni darauf den Einsiedlerhain, seiner Söhne beraubt, erblickte, verließ er, von tiefem Schmerz gequält, abermals jenen Hain.'
Der Gandharva sprach: ‚Als der Muni darauf den Einsiedlerhain, seiner Söhne beraubt, erblickte, verließ er, von tiefem Schmerz gequält, abermals jenen Hain.'
‚Da zerschnitt der Fluss, o Zermalmer feindlicher Heere, die Stricke, versetzte jenen Ṛṣi auf festen Grund und ließ ihn, von den Stricken befreit, frei.'
‚Da zerschnitt der Fluss, o Zermalmer feindlicher Heere, die Stricke, versetzte jenen Ṛṣi auf festen Grund und ließ ihn, von den Stricken befreit, frei.'
‚Jener vorzüglichste der Flüsse aber zerteilte sich, an den feuergleichen Brahmanen denkend, in hundert Arme, weshalb er als „Śatadru“ (Hundertströmiger) bekannt ist.'
‚Jener vorzüglichste der Flüsse aber zerteilte sich, an den feuergleichen Brahmanen denkend, in hundert Arme, weshalb er als „Śatadru“ (Hundertströmiger) bekannt ist.'
‚Von seiner Schwiegertochter Adṛśyantī begleitet, auf dem Weg zum Einsiedlerhain, vernahm er plötzlich hinter sich den Klang von Vedastudium, geschmückt mit den sechs vollständig sinngemäßen Hilfswissenschaften.'
‚Von seiner Schwiegertochter Adṛśyantī begleitet, auf dem Weg zum Einsiedlerhain, vernahm er plötzlich hinter sich den Klang von Vedastudium, geschmückt mit den sechs vollständig sinngemäßen Hilfswissenschaften.'
anuvrajati ko nv eṣa mām ity eva ca so 'bravīt ahaṃ tv adṛśyatī nāmnā taṃ snuṣā pratyabhāṣata śakter bhāryā mahābhāga tapoyuktā tapasvinī
‚„Wer ist es, der mir da folgt?“ – so sprach er; „Ich bin's, mit Namen Adṛśyantī“, erwiderte ihm die Schwiegertochter, Śaktis der Askese ergebene, asketische Gattin, o Hochgesegneter.'
Wort für Wort
anuvrajati ko nv eṣa mām ity eva ca so 'bravīt ahaṃ tv adṛśyatī nāmnā taṃ snuṣā pratyabhāṣata śakter bhāryā mahābhāga tapoyuktā tapasvinī
‚„Wer ist es, der mir da folgt?“ – so sprach er; „Ich bin's, mit Namen Adṛśyantī“, erwiderte ihm die Schwiegertochter, Śaktis der Askese ergebene, asketische Gattin, o Hochgesegneter.'
Vasiṣṭha sprach: ‚Tochter, wessen ist dieser Klang des Studiums des Veda mit seinen Hilfswissenschaften, den ich einst wie den des Veda mit seinen Hilfswissenschaften Śaktis vernommen habe?'
Vasiṣṭha sprach: ‚Tochter, wessen ist dieser Klang des Studiums des Veda mit seinen Hilfswissenschaften, den ich einst wie den des Veda mit seinen Hilfswissenschaften Śaktis vernommen habe?'
gandharva uvāca evam uktas tato hṛṣṭo vasiṣṭhaḥ śreṣṭhabhāg ṛṣiḥ asti saṃtānam ity uktvā mṛtyoḥ pārtha nyavartata
Der Gandharva sprach: ‚So angesprochen, war Vasiṣṭha, der Ṛṣi mit dem besten Anteil, hocherfreut; „Es gibt Nachkommenschaft“, sprach er, und wandte sich, o Pārtha, vom Tode ab.'
Wort für Wort
gandharva uvāca evam uktas tato hṛṣṭo vasiṣṭhaḥ śreṣṭhabhāg ṛṣiḥ asti saṃtānam ity uktvā mṛtyoḥ pārtha nyavartata
Der Gandharva sprach: ‚So angesprochen, war Vasiṣṭha, der Ṛṣi mit dem besten Anteil, hocherfreut; „Es gibt Nachkommenschaft“, sprach er, und wandte sich, o Pārtha, vom Tode ab.'