Kapitel 214: Agnisaṃdarśanam
Die Erscheinung des feurigen Brahmanen
Ein kurzer, gepriesener Bericht über die glückliche, rechtschaffene Herrschaft Yudhiṣṭhiras in Indraprastha leitet über zu einem Ausflug Arjunas und Kṛṣṇas an die Yamunā, wo sie mit Freunden und ihren Frauen, darunter Draupadī und Subhadrā, ein ausgelassenes Fest feiern. Während Arjuna und Kṛṣṇa sich zurückziehen, um sich von früheren Heldentaten zu erzählen, nähert sich ihnen ein gewaltiger, feuergleich strahlender Brahmane - dies kündigt die folgende Begegnung mit dem Gott Agni an.
vaiśaṃpāyana uvāca indraprasthe vasantas te jaghnur anyān narādhipān śāsanād dhṛtarāṣṭrasya rājñaḥ śāṃtanavasya ca
Vaiśampāyana sprach: Während sie in Indraprastha weilten, bezwangen sie andere Herrscher der Menschen, auf Geheiß des Königs Dhṛtarāṣṭra und des Sohnes Śaṃtanus.
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca indraprasthe vasantas te jaghnur anyān narādhipān śāsanād dhṛtarāṣṭrasya rājñaḥ śāṃtanavasya ca
Vaiśampāyana sprach: Während sie in Indraprastha weilten, bezwangen sie andere Herrscher der Menschen, auf Geheiß des Königs Dhṛtarāṣṭra und des Sohnes Śaṃtanus.
Sich auf den Rechtskönig stützend, lebte die ganze Welt glücklich, wie verkörperte Wesen sich auf ihren eigenen, mit heilvollen Merkmalen und Taten versehenen Körper stützen.
Sich auf den Rechtskönig stützend, lebte die ganze Welt glücklich, wie verkörperte Wesen sich auf ihren eigenen, mit heilvollen Merkmalen und Taten versehenen Körper stützen.
na tu kevaladaivena prajā bhāvena remire yad babhūva manaḥkāntaṃ karmaṇā sa cakāra tat
Doch nicht durch bloßes Schicksal ergötzten sich die Untertanen in dieser Weise - was ihrem Herzen lieb war, das bewirkte er durch sein eigenes Handeln.
Wort für Wort
na tu kevaladaivena prajā bhāvena remire yad babhūva manaḥkāntaṃ karmaṇā sa cakāra tat
Doch nicht durch bloßes Schicksal ergötzten sich die Untertanen in dieser Weise - was ihrem Herzen lieb war, das bewirkte er durch sein eigenes Handeln.
na hy ayuktaṃ na cāsatyaṃ nānṛtaṃ na ca vipriyam bhāṣitaṃ cārubhāṣasya jajñe pārthasya dhīmataḥ
Denn kein unangemessenes, kein unwahres, kein trügerisches und kein unliebsames Wort entstand jemals aus dem Mund des lieblich Redenden, des weisen Sohnes der Pṛthā.
Wort für Wort
na hy ayuktaṃ na cāsatyaṃ nānṛtaṃ na ca vipriyam bhāṣitaṃ cārubhāṣasya jajñe pārthasya dhīmataḥ
Denn kein unangemessenes, kein unwahres, kein trügerisches und kein unliebsames Wort entstand jemals aus dem Mund des lieblich Redenden, des weisen Sohnes der Pṛthā.
Vaiśampāyana sprach: Nachdem sie sich vom Rechtskönig verabschiedet und seine Erlaubnis erhalten hatten, o Bhārata, zogen der Sohn der Pṛthā und Govinda, umgeben von Freunden, dorthin.
Vaiśampāyana sprach: Nachdem sie sich vom Rechtskönig verabschiedet und seine Erlaubnis erhalten hatten, o Bhārata, zogen der Sohn der Pṛthā und Govinda, umgeben von Freunden, dorthin.
Als sie den vortrefflichen Vergnügungsort erreichten, reich an mancherlei Bäumen, versehen mit Häusern unterschiedlicher Art, dem Haus Puraṃdaras gleich,
Als sie den vortrefflichen Vergnügungsort erreichten, reich an mancherlei Bäumen, versehen mit Häusern unterschiedlicher Art, dem Haus Puraṃdaras gleich,
bhakṣyair bhojyaiś ca peyaiś ca rasavadbhir mahādhanaiḥ mālyaiś ca vividhair yuktaṃ yuktaṃ vārṣṇeyapārthayoḥ
versehen mit Speisen und Getränken von köstlichem Geschmack und großem Wert, versehen mit mancherlei Blumenkränzen, wie es dem Vṛṣṇi-Spross und dem Sohn der Pṛthā zukam,
Wort für Wort
bhakṣyair bhojyaiś ca peyaiś ca rasavadbhir mahādhanaiḥ mālyaiś ca vividhair yuktaṃ yuktaṃ vārṣṇeyapārthayoḥ
versehen mit Speisen und Getränken von köstlichem Geschmack und großem Wert, versehen mit mancherlei Blumenkränzen, wie es dem Vṛṣṇi-Spross und dem Sohn der Pṛthā zukam,
Manche Frauen vergnügten sich im Wald, manche im Wasser, manche in den Häusern, so wie es Kṛṣṇa und dem Sohn der Pṛthā gefiel, je nach Ort und Neigung.
Manche Frauen vergnügten sich im Wald, manche im Wasser, manche in den Häusern, so wie es Kṛṣṇa und dem Sohn der Pṛthā gefiel, je nach Ort und Neigung.
der aufgehenden Sonne gleich, in schwarze Gewänder gekleidet, mit Jaṭā-Haar, mit einem Antlitz wie ein Lotosblatt, gelbbraun, gleichsam von Glanz erstrahlend.
der aufgehenden Sonne gleich, in schwarze Gewänder gekleidet, mit Jaṭā-Haar, mit einem Antlitz wie ein Lotosblatt, gelbbraun, gleichsam von Glanz erstrahlend.