Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Ādiparva

Kapitel 216: Divyāstraprāptiḥ Der Empfang der göttlichen Waffen und der Beginn des Waldbrandes

Agni wendet sich an Varuṇa, den Herrn der Gewässer, und erhält von ihm den einst von Prajāpati geschaffenen, von Soma an die Götter weitergegebenen Bogen Gāṇḍīva samt zwei unerschöpflichen Köchern und einem göttlichen, affenbekrönten Wagen für Arjuna, sowie den Diskus (Sudarśana) und die Keule Kaumodakī für Kṛṣṇa. Mit diesen Waffen ausgerüstet, erklären sich beide bereit, Indra und die Götter im Kampf zu bestehen; Agni nimmt daraufhin seine feurige Gestalt an und beginnt, den Wald Khāṇḍava von allen Seiten zu verbrennen.

vaiśaṃpāyana uvāca evam uktas tu bhagavān dhūmaketur hutāśanaḥ cintayām āsa varuṇaṃ lokapālaṃ didṛkṣayā ādityam udake devaṃ nivasantaṃ jaleśvaram

Vaiśampāyana sprach: So angesprochen, dachte der Erhabene, der Rauchbannerträger, der Opferverzehrer, an Varuṇa, den Weltenhüter, in dem Wunsch, ihn zu sehen - den Sohn Aditis, den Gott, der im Wasser weilt, den Herrn der Gewässer.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca evam uktas tu bhagavān dhūmaketur hutāśanaḥ cintayām āsa varuṇaṃ lokapālaṃ didṛkṣayā ādityam udake devaṃ nivasantaṃ jaleśvaram
Vaiśampāyana sprach: So angesprochen, dachte der Erhabene, der Rauchbannerträger, der Opferverzehrer, an Varuṇa, den Weltenhüter, in dem Wunsch, ihn zu sehen - den Sohn Aditis, den Gott, der im Wasser weilt, den Herrn der Gewässer.

sa ca tac cintitaṃ jñātvā darśayām āsa pāvakam tam abravīd dhūmaketuḥ pratipūjya jaleśvaram caturthaṃ lokapālānāṃ rakṣitāraṃ maheśvaram

Und als jener seinen Gedanken erkannte, erschien er dem Pāvaka; da sprach der Rauchbannerträger zu ihm, nachdem er den Herrn der Gewässer verehrt hatte, den vierten unter den Weltenhütern, den großen Beschützer, den Erhabenen:

Wort für Wort
sa ca tac cintitaṃ jñātvā darśayām āsa pāvakam tam abravīd dhūmaketuḥ pratipūjya jaleśvaram caturthaṃ lokapālānāṃ rakṣitāraṃ maheśvaram
Und als jener seinen Gedanken erkannte, erschien er dem Pāvaka; da sprach der Rauchbannerträger zu ihm, nachdem er den Herrn der Gewässer verehrt hatte, den vierten unter den Weltenhütern, den großen Beschützer, den Erhabenen:

somena rājñā yad dattaṃ dhanuś caiveṣudhī ca te tat prayacchobhayaṃ śīghraṃ rathaṃ ca kapilakṣaṇam

Was dir vom König Soma geschenkt wurde - den Bogen und die beiden Köcher - das gib rasch, dazu beides, und auch den Wagen mit dem Affenzeichen.

Wort für Wort
somena rājñā yad dattaṃ dhanuś caiveṣudhī ca te tat prayacchobhayaṃ śīghraṃ rathaṃ ca kapilakṣaṇam
Was dir vom König Soma geschenkt wurde - den Bogen und die beiden Köcher - das gib rasch, dazu beides, und auch den Wagen mit dem Affenzeichen.

kāryaṃ hi sumahat pārtho gāṇḍīvena kariṣyati cakreṇa vāsudevaś ca tan madarthe pradīyatām dadānīty eva varuṇaḥ pāvakaṃ pratyabhāṣata

Denn eine überaus große Tat wird der Sohn der Pṛthā mit dem Gāṇḍīva vollbringen, und Vāsudeva mit dem Diskus; darum sollen sie mir zuliebe übergeben werden. So sei es, ich gebe sie - so antwortete Varuṇa dem Pāvaka.

Wort für Wort
kāryaṃ hi sumahat pārtho gāṇḍīvena kariṣyati cakreṇa vāsudevaś ca tan madarthe pradīyatām dadānīty eva varuṇaḥ pāvakaṃ pratyabhāṣata
Denn eine überaus große Tat wird der Sohn der Pṛthā mit dem Gāṇḍīva vollbringen, und Vāsudeva mit dem Diskus; darum sollen sie mir zuliebe übergeben werden. So sei es, ich gebe sie - so antwortete Varuṇa dem Pāvaka.

tato 'dbhutaṃ mahāvīryaṃ yaśaḥkīrtivivardhanam sarvaśastrair anādhṛṣyaṃ sarvaśastrapramāthi ca sarvāyudhamahāmātraṃ parasenāpradharṣaṇam

Dann jenen wunderbaren Bogen, von großer Kraft, Ruhm und Ehre mehrend, von allen Waffen unangreifbar und selbst alle Waffen zermalmend, den größten unter allen Waffen, der feindliche Heere überwältigt,

Wort für Wort
tato 'dbhutaṃ mahāvīryaṃ yaśaḥkīrtivivardhanam sarvaśastrair anādhṛṣyaṃ sarvaśastrapramāthi ca sarvāyudhamahāmātraṃ parasenāpradharṣaṇam
Dann jenen wunderbaren Bogen, von großer Kraft, Ruhm und Ehre mehrend, von allen Waffen unangreifbar und selbst alle Waffen zermalmend, den größten unter allen Waffen, der feindliche Heere überwältigt,

ekaṃ śatasahasreṇa saṃmitaṃ rāṣṭravardhanam citram uccāvacair varṇaiḥ śobhitaṃ ślakṣṇam avraṇam

einem Hunderttausend an Wert gleich, das Reich mehrend, wundersam, geschmückt mit mancherlei Farben, glatt und makellos,

Wort für Wort
ekaṃ śatasahasreṇa saṃmitaṃ rāṣṭravardhanam citram uccāvacair varṇaiḥ śobhitaṃ ślakṣṇam avraṇam
einem Hunderttausend an Wert gleich, das Reich mehrend, wundersam, geschmückt mit mancherlei Farben, glatt und makellos,

devadānavagandharvaiḥ pūjitaṃ śāśvatīḥ samāḥ prādād vai dhanuratnaṃ tad akṣayyau ca maheṣudhī

von Göttern, Dānavas und Gandharvas seit ewigen Jahren verehrt - jenes Juwel unter den Bögen und die beiden unerschöpflichen großen Köcher gab er.

Wort für Wort
devadānavagandharvaiḥ pūjitaṃ śāśvatīḥ samāḥ prādād vai dhanuratnaṃ tad akṣayyau ca maheṣudhī
von Göttern, Dānavas und Gandharvas seit ewigen Jahren verehrt - jenes Juwel unter den Bögen und die beiden unerschöpflichen großen Köcher gab er.

rathaṃ ca divyāśvayujaṃ kapipravaraketanam upetaṃ rājatair aśvair gāndharvair hemamālibhiḥ pāṇḍurābhrapratīkāśair manovāyusamair jave

Und einen Wagen, mit göttlichen Rossen bespannt, mit dem Banner des vortrefflichen Affen, versehen mit silberweißen, von den Gandharvas stammenden, goldbekränzten Rossen, weißen Wolken gleich, geschwind wie Geist und Wind,

Wort für Wort
rathaṃ ca divyāśvayujaṃ kapipravaraketanam upetaṃ rājatair aśvair gāndharvair hemamālibhiḥ pāṇḍurābhrapratīkāśair manovāyusamair jave
Und einen Wagen, mit göttlichen Rossen bespannt, mit dem Banner des vortrefflichen Affen, versehen mit silberweißen, von den Gandharvas stammenden, goldbekränzten Rossen, weißen Wolken gleich, geschwind wie Geist und Wind,

sarvopakaraṇair yuktam ajayyaṃ devadānavaiḥ bhānumantaṃ mahāghoṣaṃ sarvabhūtamanoharam

versehen mit allem Zubehör, unbesiegbar für Götter und Dānavas, strahlend, von gewaltigem Dröhnen, das Herz aller Wesen bezaubernd,

Wort für Wort
sarvopakaraṇair yuktam ajayyaṃ devadānavaiḥ bhānumantaṃ mahāghoṣaṃ sarvabhūtamanoharam
versehen mit allem Zubehör, unbesiegbar für Götter und Dānavas, strahlend, von gewaltigem Dröhnen, das Herz aller Wesen bezaubernd,

sasarja yat svatapasā bhauvano bhuvanaprabhuḥ prajāpatir anirdeśyaṃ yasya rūpaṃ raver iva

den durch eigene Askese der Sohn Bhuvanas, der Herr der Welten, Prajāpati, erschuf, dessen Gestalt unbeschreiblich ist wie die der Sonne,

Wort für Wort
sasarja yat svatapasā bhauvano bhuvanaprabhuḥ prajāpatir anirdeśyaṃ yasya rūpaṃ raver iva
den durch eigene Askese der Sohn Bhuvanas, der Herr der Welten, Prajāpati, erschuf, dessen Gestalt unbeschreiblich ist wie die der Sonne,

yaṃ sma somaḥ samāruhya dānavān ajayat prabhuḥ nagameghapratīkāśaṃ jvalantam iva ca śriyā

auf den einst der Herr Soma stieg und damit die Dānavas besiegte - jenen, einem Berg oder einer Wolke gleich, gleichsam von Glanz lodernd.

Wort für Wort
yaṃ sma somaḥ samāruhya dānavān ajayat prabhuḥ nagameghapratīkāśaṃ jvalantam iva ca śriyā
auf den einst der Herr Soma stieg und damit die Dānavas besiegte - jenen, einem Berg oder einer Wolke gleich, gleichsam von Glanz lodernd.

āśritā taṃ rathaśreṣṭhaṃ śakrāyudhasamā śubhā tāpanīyā surucirā dhvajayaṣṭir anuttamā

An jenem vortrefflichsten Wagen war eine goldene, wunderschöne, unübertreffliche Fahnenstange befestigt, gleich der Waffe Śakras (dem Regenbogen).

Wort für Wort
āśritā taṃ rathaśreṣṭhaṃ śakrāyudhasamā śubhā tāpanīyā surucirā dhvajayaṣṭir anuttamā
An jenem vortrefflichsten Wagen war eine goldene, wunderschöne, unübertreffliche Fahnenstange befestigt, gleich der Waffe Śakras (dem Regenbogen).

tasyāṃ tu vānaro divyaḥ siṃhaśārdūlalakṣaṇaḥ vinardann iva tatrasthaḥ saṃsthito mūrdhny aśobhata

Auf ihr thronte, gleichsam brüllend, ein göttlicher Affe mit den Merkmalen von Löwe und Tiger, und er erstrahlte, oben auf der Spitze befestigt.

Wort für Wort
tasyāṃ tu vānaro divyaḥ siṃhaśārdūlalakṣaṇaḥ vinardann iva tatrasthaḥ saṃsthito mūrdhny aśobhata
Auf ihr thronte, gleichsam brüllend, ein göttlicher Affe mit den Merkmalen von Löwe und Tiger, und er erstrahlte, oben auf der Spitze befestigt.

dhvaje bhūtāni tatrāsan vividhāni mahānti ca nādena ripusainyānāṃ yeṣāṃ saṃjñā praṇaśyati

Auf dem Banner waren mancherlei gewaltige Wesen, durch deren Geschrei den feindlichen Heeren die Besinnung schwand.

Wort für Wort
dhvaje bhūtāni tatrāsan vividhāni mahānti ca nādena ripusainyānāṃ yeṣāṃ saṃjñā praṇaśyati
Auf dem Banner waren mancherlei gewaltige Wesen, durch deren Geschrei den feindlichen Heeren die Besinnung schwand.

sa taṃ nānāpatākābhiḥ śobhitaṃ ratham uttamam pradakṣiṇam upāvṛtya daivatebhyaḥ praṇamya ca

Nachdem er jenen vortrefflichen, mit mancherlei Bannern geschmückten Wagen rechtsherum umschritten und den Gottheiten seine Verehrung erwiesen hatte,

Wort für Wort
sa taṃ nānāpatākābhiḥ śobhitaṃ ratham uttamam pradakṣiṇam upāvṛtya daivatebhyaḥ praṇamya ca
Nachdem er jenen vortrefflichen, mit mancherlei Bannern geschmückten Wagen rechtsherum umschritten und den Gottheiten seine Verehrung erwiesen hatte,

saṃnaddhaḥ kavacī khaḍgī baddhagodhāṅgulitravān āruroha rathaṃ pārtho vimānaṃ sukṛtī yathā

bestieg der Sohn der Pṛthā, gerüstet, gepanzert, das Schwert tragend, mit angelegtem Lederschutz an den Fingern, den Wagen, wie ein Tugendhafter ein Himmelsfahrzeug.

Wort für Wort
saṃnaddhaḥ kavacī khaḍgī baddhagodhāṅgulitravān āruroha rathaṃ pārtho vimānaṃ sukṛtī yathā
bestieg der Sohn der Pṛthā, gerüstet, gepanzert, das Schwert tragend, mit angelegtem Lederschutz an den Fingern, den Wagen, wie ein Tugendhafter ein Himmelsfahrzeug.

tac ca divyaṃ dhanuḥśreṣṭhaṃ brahmaṇā nirmitaṃ purā gāṇḍīvam upasaṃgṛhya babhūva mudito 'rjunaḥ

Und nachdem er jenen göttlichen, vortrefflichsten Bogen, einst von Brahmā geschaffen, das Gāṇḍīva, ergriffen hatte, war Arjuna hocherfreut.

Wort für Wort
tac ca divyaṃ dhanuḥśreṣṭhaṃ brahmaṇā nirmitaṃ purā gāṇḍīvam upasaṃgṛhya babhūva mudito 'rjunaḥ
Und nachdem er jenen göttlichen, vortrefflichsten Bogen, einst von Brahmā geschaffen, das Gāṇḍīva, ergriffen hatte, war Arjuna hocherfreut.

hutāśanaṃ namaskṛtya tatas tad api vīryavān jagrāha balam āsthāya jyayā ca yuyuje dhanuḥ

Nachdem er den Opferverzehrer verehrt hatte, ergriff der Kraftvolle auch jenen Bogen, gestützt auf seine Kraft, und spannte ihn mit der Sehne.

Wort für Wort
hutāśanaṃ namaskṛtya tatas tad api vīryavān jagrāha balam āsthāya jyayā ca yuyuje dhanuḥ
Nachdem er den Opferverzehrer verehrt hatte, ergriff der Kraftvolle auch jenen Bogen, gestützt auf seine Kraft, und spannte ihn mit der Sehne.

maurvyāṃ tu yujyamānāyāṃ balinā pāṇḍavena ha ye 'śṛṇvan kūjitaṃ tatra teṣāṃ vai vyathitaṃ manaḥ

Als die Bogensehne vom starken Pāṇḍava gespannt wurde, erschraken alle, die dort ihr Schwirren hörten, in ihrem Herzen.

Wort für Wort
maurvyāṃ tu yujyamānāyāṃ balinā pāṇḍavena ha ye 'śṛṇvan kūjitaṃ tatra teṣāṃ vai vyathitaṃ manaḥ
Als die Bogensehne vom starken Pāṇḍava gespannt wurde, erschraken alle, die dort ihr Schwirren hörten, in ihrem Herzen.

labdhvā rathaṃ dhanuś caiva tathākṣayyau maheṣudhī babhūva kalyaḥ kaunteyaḥ prahṛṣṭaḥ sāhyakarmaṇi

Nachdem er den Wagen und den Bogen sowie die beiden unerschöpflichen großen Köcher erlangt hatte, war der Sohn Kuntīs bereit und hocherfreut zum Beistand.

Wort für Wort
labdhvā rathaṃ dhanuś caiva tathākṣayyau maheṣudhī babhūva kalyaḥ kaunteyaḥ prahṛṣṭaḥ sāhyakarmaṇi
Nachdem er den Wagen und den Bogen sowie die beiden unerschöpflichen großen Köcher erlangt hatte, war der Sohn Kuntīs bereit und hocherfreut zum Beistand.

vajranābhaṃ tataś cakraṃ dadau kṛṣṇāya pāvakaḥ āgneyam astraṃ dayitaṃ sa ca kalyo 'bhavat tadā

Dann gab Pāvaka dem Kṛṣṇa den Diskus mit der Blitznabe, die geliebte Feuerwaffe; und auch er war nun bereit.

Wort für Wort
vajranābhaṃ tataś cakraṃ dadau kṛṣṇāya pāvakaḥ āgneyam astraṃ dayitaṃ sa ca kalyo 'bhavat tadā
Dann gab Pāvaka dem Kṛṣṇa den Diskus mit der Blitznabe, die geliebte Feuerwaffe; und auch er war nun bereit.

abravīt pāvakaś cainam etena madhusūdana amānuṣān api raṇe vijeṣyasi na saṃśayaḥ

Da sprach Pāvaka zu ihm: Mit diesem wirst du im Kampf zweifellos selbst übermenschliche Wesen besiegen, Madhusūdana.

Wort für Wort
abravīt pāvakaś cainam etena madhusūdana amānuṣān api raṇe vijeṣyasi na saṃśayaḥ
Da sprach Pāvaka zu ihm: Mit diesem wirst du im Kampf zweifellos selbst übermenschliche Wesen besiegen, Madhusūdana.

anena tvaṃ manuṣyāṇāṃ devānām api cāhave rakṣaḥpiśācadaityānāṃ nāgānāṃ cādhikaḥ sadā bhaviṣyasi na saṃdehaḥ pravarārinibarhaṇe

Mit diesem wirst du stets über Menschen, im Kampf auch über Götter, sowie über Rākṣasas, Piśācas, Daityas und Nāgas überlegen sein, ohne Zweifel, im Vernichten selbst der vortrefflichsten Feinde.

Wort für Wort
anena tvaṃ manuṣyāṇāṃ devānām api cāhave rakṣaḥpiśācadaityānāṃ nāgānāṃ cādhikaḥ sadā bhaviṣyasi na saṃdehaḥ pravarārinibarhaṇe
Mit diesem wirst du stets über Menschen, im Kampf auch über Götter, sowie über Rākṣasas, Piśācas, Daityas und Nāgas überlegen sein, ohne Zweifel, im Vernichten selbst der vortrefflichsten Feinde.

kṣiptaṃ kṣiptaṃ raṇe caitat tvayā mādhava śatruṣu hatvāpratihataṃ saṃkhye pāṇim eṣyati te punaḥ

Und immer wieder, wenn er im Kampf gegen Feinde von dir geschleudert wird, Mādhava, wird er, nachdem er unaufhaltsam getroffen hat, wieder in deine Hand zurückkehren.

Wort für Wort
kṣiptaṃ kṣiptaṃ raṇe caitat tvayā mādhava śatruṣu hatvāpratihataṃ saṃkhye pāṇim eṣyati te punaḥ
Und immer wieder, wenn er im Kampf gegen Feinde von dir geschleudert wird, Mādhava, wird er, nachdem er unaufhaltsam getroffen hat, wieder in deine Hand zurückkehren.

varuṇaś ca dadau tasmai gadām aśaniniḥsvanām daityāntakaraṇīṃ ghorāṃ nāmnā kaumodakīṃ hareḥ

Und Varuṇa gab ihm auch die Keule Haris, die wie ein Blitzschlag dröhnt, die furchtbare, Daityas vernichtende, mit Namen Kaumodakī.

Wort für Wort
varuṇaś ca dadau tasmai gadām aśaniniḥsvanām daityāntakaraṇīṃ ghorāṃ nāmnā kaumodakīṃ hareḥ
Und Varuṇa gab ihm auch die Keule Haris, die wie ein Blitzschlag dröhnt, die furchtbare, Daityas vernichtende, mit Namen Kaumodakī.

tataḥ pāvakam abrūtāṃ prahṛṣṭau kṛṣṇapāṇḍavau kṛtāstrau śastrasaṃpannau rathinau dhvajināv api

Da sprachen Kṛṣṇa und der Pāṇḍava, hocherfreut, mit ihren Waffen ausgerüstet, mit Wagen und Bannern versehen, zu Pāvaka:

Wort für Wort
tataḥ pāvakam abrūtāṃ prahṛṣṭau kṛṣṇapāṇḍavau kṛtāstrau śastrasaṃpannau rathinau dhvajināv api
Da sprachen Kṛṣṇa und der Pāṇḍava, hocherfreut, mit ihren Waffen ausgerüstet, mit Wagen und Bannern versehen, zu Pāvaka:

kalyau svo bhagavan yoddhum api sarvaiḥ surāsuraiḥ kiṃ punar vajriṇaikena pannagārthe yuyutsunā

Wir beide sind nun bereit, Erhabener, selbst gegen alle Götter und Asuren zu kämpfen - wie viel mehr gegen den Blitzträger allein, der um der Schlange willen kämpfen will.

Wort für Wort
kalyau svo bhagavan yoddhum api sarvaiḥ surāsuraiḥ kiṃ punar vajriṇaikena pannagārthe yuyutsunā
Wir beide sind nun bereit, Erhabener, selbst gegen alle Götter und Asuren zu kämpfen - wie viel mehr gegen den Blitzträger allein, der um der Schlange willen kämpfen will.

arjuna uvāca cakram astraṃ ca vārṣṇeyo visṛjan yudhi vīryavān triṣu lokeṣu tan nāsti yan na jīyāj janārdanaḥ

Arjuna sprach: Wenn der Vṛṣṇi-Spross, der Kraftvolle, im Kampf seinen Diskus als Waffe schleudert, gibt es in den drei Welten nichts, das Janārdana nicht besiegen könnte.

Wort für Wort
arjuna uvāca cakram astraṃ ca vārṣṇeyo visṛjan yudhi vīryavān triṣu lokeṣu tan nāsti yan na jīyāj janārdanaḥ
Arjuna sprach: Wenn der Vṛṣṇi-Spross, der Kraftvolle, im Kampf seinen Diskus als Waffe schleudert, gibt es in den drei Welten nichts, das Janārdana nicht besiegen könnte.

gāṇḍīvaṃ dhanur ādāya tathākṣayyau maheṣudhī aham apy utsahe lokān vijetuṃ yudhi pāvaka

Und mit dem Bogen Gāṇḍīva und den beiden unerschöpflichen Köchern vermag auch ich, die Welten im Kampf zu besiegen, Pāvaka.

Wort für Wort
gāṇḍīvaṃ dhanur ādāya tathākṣayyau maheṣudhī aham apy utsahe lokān vijetuṃ yudhi pāvaka
Und mit dem Bogen Gāṇḍīva und den beiden unerschöpflichen Köchern vermag auch ich, die Welten im Kampf zu besiegen, Pāvaka.

sarvataḥ parivāryainaṃ dāvena mahatā prabho kāmaṃ saṃprajvalādyaiva kalyau svaḥ sāhyakarmaṇi

Umgib ihn nur von allen Seiten mit gewaltigem Feuer, Herr, und lodere nach Belieben schon heute auf; wir beide sind bereit zum Beistand.

Wort für Wort
sarvataḥ parivāryainaṃ dāvena mahatā prabho kāmaṃ saṃprajvalādyaiva kalyau svaḥ sāhyakarmaṇi
Umgib ihn nur von allen Seiten mit gewaltigem Feuer, Herr, und lodere nach Belieben schon heute auf; wir beide sind bereit zum Beistand.

vaiśaṃpāyana uvāca evam uktaḥ sa bhagavān dāśārheṇārjunena ca taijasaṃ rūpam āsthāya dāvaṃ dagdhuṃ pracakrame

Vaiśampāyana sprach: So von dem Dāśārha und von Arjuna angesprochen, nahm der Erhabene seine feurige Gestalt an und begann, den Wald zu verbrennen.

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca evam uktaḥ sa bhagavān dāśārheṇārjunena ca taijasaṃ rūpam āsthāya dāvaṃ dagdhuṃ pracakrame
Vaiśampāyana sprach: So von dem Dāśārha und von Arjuna angesprochen, nahm der Erhabene seine feurige Gestalt an und begann, den Wald zu verbrennen.

sarvataḥ parivāryātha saptārcir jvalanas tadā dadāha khāṇḍavaṃ kruddho yugāntam iva darśayan

Nachdem er ihn von allen Seiten umgeben hatte, verbrannte da der siebenzüngige, zornige Feuergott Khāṇḍava und glich dabei dem Ende eines Weltzeitalters.

Wort für Wort
sarvataḥ parivāryātha saptārcir jvalanas tadā dadāha khāṇḍavaṃ kruddho yugāntam iva darśayan
Nachdem er ihn von allen Seiten umgeben hatte, verbrannte da der siebenzüngige, zornige Feuergott Khāṇḍava und glich dabei dem Ende eines Weltzeitalters.

parigṛhya samāviṣṭas tad vanaṃ bharatarṣabha meghastanitanirghoṣaṃ sarvabhūtāni nirdahan

Er ergriff jenen Wald und drang in ihn ein, o Stier der Bharatas, mit einem Dröhnen wie von Gewitterwolken, alle Wesen darin verbrennend.

Wort für Wort
parigṛhya samāviṣṭas tad vanaṃ bharatarṣabha meghastanitanirghoṣaṃ sarvabhūtāni nirdahan
Er ergriff jenen Wald und drang in ihn ein, o Stier der Bharatas, mit einem Dröhnen wie von Gewitterwolken, alle Wesen darin verbrennend.

dahyatas tasya vibabhau rūpaṃ dāvasya bhārata meror iva nagendrasya kāñcanasya mahādyuteḥ

Während er brannte, erstrahlte die Gestalt jenes Waldes, o Bhārata, wie die des Berges Meru, des Herrn der Berge, des goldenen, von großem Glanz.

Wort für Wort
dahyatas tasya vibabhau rūpaṃ dāvasya bhārata meror iva nagendrasya kāñcanasya mahādyuteḥ
Während er brannte, erstrahlte die Gestalt jenes Waldes, o Bhārata, wie die des Berges Meru, des Herrn der Berge, des goldenen, von großem Glanz.

Dieses Kapitel in der Leseansicht