Kapitel 191: Kṛṣṇāgṛhapraveśaḥ
Kṛṣṇās Einzug in Drupadas Haus und die Hochzeitsgeschenke
Nach der Hochzeit befürchtet Drupada keine Gefahr mehr, auch nicht von den Göttern. Draupadī wird von Drupadas Frauen und von Kuntī empfangen; Kuntī segnet ihre Schwiegertochter mit einem ausführlichen Segensspruch, der Draupadī mit den berühmten Gattinnen der Götter und Helden vergleicht (Indrāṇī, Svāhā, Rohiṇī, Damayantī, Bhadrā, Arundhatī, Lakṣmī) und ihr ein glückliches, ehrenvolles Leben wünscht. Kṛṣṇa (Hari, Mādhava, Madhusūdana, Govinda) sendet den Pāṇḍavas überreiche Hochzeitsgeschenke - Schmuck, Gewänder, Decken, Lager, Gefäße, Dienerinnen, Elefanten, Pferde, Wagen und Gold -, die Yudhiṣṭhira voller Freude annimmt.
vaiśaṃpāyana uvāca pāṇḍavaiḥ saha saṃyogaṃ gatasya drupadasya tu na babhūva bhayaṃ kiṃ cid devebhyo 'pi kathaṃ cana
Vaiśampāyana sprach: Dem Drupada aber, der mit den Pāṇḍavas die Verbindung eingegangen war, entstand keinerlei Furcht mehr, auf keine Weise, nicht einmal vor den Göttern.
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca pāṇḍavaiḥ saha saṃyogaṃ gatasya drupadasya tu na babhūva bhayaṃ kiṃ cid devebhyo 'pi kathaṃ cana
Vaiśampāyana sprach: Dem Drupada aber, der mit den Pāṇḍavas die Verbindung eingegangen war, entstand keinerlei Furcht mehr, auf keine Weise, nicht einmal vor den Göttern.
kṛṣṇā ca kṣaumasaṃvītā kṛtakautukamaṅgalā kṛtābhivādanā śvaśrvās tasthau prahvā kṛtāñjaliḥ
Und Kṛṣṇā, in Seidengewand gehüllt, nachdem die Glücks- und Schutzriten vollzogen waren, verneigte sich vor der Schwiegermutter und stand demütig mit gefalteten Händen da.
Wort für Wort
kṛṣṇā ca kṣaumasaṃvītā kṛtakautukamaṅgalā kṛtābhivādanā śvaśrvās tasthau prahvā kṛtāñjaliḥ
Und Kṛṣṇā, in Seidengewand gehüllt, nachdem die Glücks- und Schutzriten vollzogen waren, verneigte sich vor der Schwiegermutter und stand demütig mit gefalteten Händen da.
Zu Draupadī, die mit Schönheit und günstigen Zeichen begabt und von gutem Wesen und Verhalten war, sprach Pṛthā liebevoll Segensworte zu ihrer Schwiegertochter, wie folgt:
Zu Draupadī, die mit Schönheit und günstigen Zeichen begabt und von gutem Wesen und Verhalten war, sprach Pṛthā liebevoll Segensworte zu ihrer Schwiegertochter, wie folgt:
Und so wie ich dich heute begrüße, die Schwiegertochter, in Seide gehüllt, so werde ich dich abermals begrüßen, wenn du, mit Vorzügen begabt, Mutter eines Sohnes geworden bist.
Und so wie ich dich heute begrüße, die Schwiegertochter, in Seide gehüllt, so werde ich dich abermals begrüßen, wenn du, mit Vorzügen begabt, Mutter eines Sohnes geworden bist.
[Anm.: Das Original hat an dieser Stelle sūtaputrām, wörtlich Tochter bzw. Angehörige eines Wagenlenkers - ein im Kontext unpassender Ausdruck, der vermutlich eine Verschreibung fuer sutaputrām, mit einem Sohn versehen, ist. So gedeutet uebersetzt.]