Kapitel 185: Purohitasaṃvādaḥ
Das Gespräch mit dem Hauspriester
Dhṛṣṭadyumna berichtet seinem Vater Drupada ausführlich, was er in der Töpferhütte beobachtet hat – die edle Sprache und Sitte der ,Brahmanen', ihre kriegerischen Gespräche, die stille Fürsorge Draupadīs. Drupada, überzeugt, dass es sich um verkleidete Kṣatriyas handelt, sendet seinen Hauspriester mit einer Botschaft: Er erinnert an seine alte Freundschaft mit König Pāṇḍu und seinen Wunsch, Arjuna als Schwiegersohn zu gewinnen. Yudhiṣṭhira antwortet diplomatisch, ohne sich zu erkennen zu geben, und versichert, dass der Sieger des Bogenwettstreits jeder Ehre würdig sei, gleich welcher Herkunft.
vaiśaṃpāyana uvāca tatas tathoktaḥ parihṛṣṭarūpaḥ pitre śaśaṃsātha sa rājaputraḥ dhṛṣṭadyumnaḥ somakānāṃ prabarho vṛttaṃ yathā yena hṛtā ca kṛṣṇā
Vaiśampāyana sprach: Da, so befragt, berichtete jener Königssohn, hocherfreuten Angesichts, Dhṛṣṭadyumna, der Vorzüglichste der Somakas, seinem Vater alles Geschehene, wie und von wem Kṛṣṇā fortgeführt worden war.
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca tatas tathoktaḥ parihṛṣṭarūpaḥ pitre śaśaṃsātha sa rājaputraḥ dhṛṣṭadyumnaḥ somakānāṃ prabarho vṛttaṃ yathā yena hṛtā ca kṛṣṇā
Vaiśampāyana sprach: Da, so befragt, berichtete jener Königssohn, hocherfreuten Angesichts, Dhṛṣṭadyumna, der Vorzüglichste der Somakas, seinem Vater alles Geschehene, wie und von wem Kṛṣṇā fortgeführt worden war.
yo 'sau yuvā svāyatalohitākṣaḥ kṛṣṇājinī devasamānarūpaḥ yaḥ kārmukāgryaṃ kṛtavān adhijyaṃ lakṣyaṃ ca tat pātitavān pṛthivyām
‚Jener Jüngling, mit schön geweiteten, rötlichen Augen, in ein schwarzes Antilopenfell gekleidet, von gottgleicher Gestalt, der den vortrefflichen Bogen bespannt und jenes Ziel zu Boden fallen ließ –'
Wort für Wort
yo 'sau yuvā svāyatalohitākṣaḥ kṛṣṇājinī devasamānarūpaḥ yaḥ kārmukāgryaṃ kṛtavān adhijyaṃ lakṣyaṃ ca tat pātitavān pṛthivyām
‚Jener Jüngling, mit schön geweiteten, rötlichen Augen, in ein schwarzes Antilopenfell gekleidet, von gottgleicher Gestalt, der den vortrefflichen Bogen bespannt und jenes Ziel zu Boden fallen ließ –'
asajjamānaś ca gatas tarasvī vṛto dvijāgryair abhipūjyamānaḥ cakrāma vajrīva diteḥ suteṣu sarvaiś ca devair ṛṣibhiś ca juṣṭaḥ
‚– unbehindert schritt er, der Behände, umgeben von den vortrefflichsten Brahmanen, verehrt, voran, wie der Träger des Blitzes [Indra] unter den Söhnen der Diti, von allen Göttern und Ṛṣis begleitet.'
Wort für Wort
asajjamānaś ca gatas tarasvī vṛto dvijāgryair abhipūjyamānaḥ cakrāma vajrīva diteḥ suteṣu sarvaiś ca devair ṛṣibhiś ca juṣṭaḥ
‚– unbehindert schritt er, der Behände, umgeben von den vortrefflichsten Brahmanen, verehrt, voran, wie der Träger des Blitzes [Indra] unter den Söhnen der Diti, von allen Göttern und Ṛṣis begleitet.'
kṛṣṇā ca gṛhyājinam anvayāt taṃ nāgaṃ yathā nāgavadhūḥ prahṛṣṭā amṛṣyamāṇeṣu narādhipeṣu kruddheṣu taṃ tatra samāpatatsu
‚Und Kṛṣṇā, sein Antilopenfell ergreifend, folgte ihm, erfreut, wie eine Elefantenkuh einem Elefanten, während die unwilligen, zornigen Herrscher der Menschen dort auf ihn losstürmten.'
Wort für Wort
kṛṣṇā ca gṛhyājinam anvayāt taṃ nāgaṃ yathā nāgavadhūḥ prahṛṣṭā amṛṣyamāṇeṣu narādhipeṣu kruddheṣu taṃ tatra samāpatatsu
‚Und Kṛṣṇā, sein Antilopenfell ergreifend, folgte ihm, erfreut, wie eine Elefantenkuh einem Elefanten, während die unwilligen, zornigen Herrscher der Menschen dort auf ihn losstürmten.'
tato 'paraḥ pārthivarājamadhye pravṛddham ārujya mahīpraroham prakālayann eva sa pārthivaughān kruddho 'ntakaḥ prāṇabhṛto yathaiva
‚Da riss ein anderer inmitten der Fürstenkönige einen gewachsenen großen Baumspross aus und trieb, wie der zornige Todesgott [Antaka] die Lebewesen, die Scharen der Fürsten auseinander.'
Wort für Wort
tato 'paraḥ pārthivarājamadhye pravṛddham ārujya mahīpraroham prakālayann eva sa pārthivaughān kruddho 'ntakaḥ prāṇabhṛto yathaiva
‚Da riss ein anderer inmitten der Fürstenkönige einen gewachsenen großen Baumspross aus und trieb, wie der zornige Todesgott [Antaka] die Lebewesen, die Scharen der Fürsten auseinander.'
‚Jene beiden vortrefflichsten Männer, o Herrscher, gingen, vor den Augen der Fürsten Kṛṣṇā mit sich führend, strahlend wie Mond und Sonne, außerhalb der Stadt zur Werkstatt des Bhārgava.'
‚Jene beiden vortrefflichsten Männer, o Herrscher, gingen, vor den Augen der Fürsten Kṛṣṇā mit sich führend, strahlend wie Mond und Sonne, außerhalb der Stadt zur Werkstatt des Bhārgava.'
tatropaviṣṭārcir ivānalasya teṣāṃ janitrīti mama pratarkaḥ tathāvidhair eva narapravīrair upopaviṣṭais tribhir agnikalpaiḥ
‚Dort saß eine Frau, gleich der Flamme des Feuers – ihre Mutter, so meine Vermutung –, umgeben von drei ebensolchen vortrefflichen, dem Feuer gleichenden Männern, die nahe bei ihr saßen.'
Wort für Wort
tatropaviṣṭārcir ivānalasya teṣāṃ janitrīti mama pratarkaḥ tathāvidhair eva narapravīrair upopaviṣṭais tribhir agnikalpaiḥ
‚Dort saß eine Frau, gleich der Flamme des Feuers – ihre Mutter, so meine Vermutung –, umgeben von drei ebensolchen vortrefflichen, dem Feuer gleichenden Männern, die nahe bei ihr saßen.'
tasyās tatas tāv abhivādya pādāv uktvā ca kṛṣṇām abhivādayeti sthitau ca tatraiva nivedya kṛṣṇāṃ bhaikṣapracārāya gatā narāgryāḥ
‚Nachdem sie deren Füße verehrt und zu Kṛṣṇā gesagt hatten: ‚Erweise ihr Verehrung', blieben sie eben dort stehen; und nachdem sie Kṛṣṇā der Mutter vorgestellt hatten, gingen die vortrefflichsten Männer, um Almosen zu sammeln.'
Wort für Wort
tasyās tatas tāv abhivādya pādāv uktvā ca kṛṣṇām abhivādayeti sthitau ca tatraiva nivedya kṛṣṇāṃ bhaikṣapracārāya gatā narāgryāḥ
‚Nachdem sie deren Füße verehrt und zu Kṛṣṇā gesagt hatten: ‚Erweise ihr Verehrung', blieben sie eben dort stehen; und nachdem sie Kṛṣṇā der Mutter vorgestellt hatten, gingen die vortrefflichsten Männer, um Almosen zu sammeln.'
teṣāṃ tu bhaikṣaṃ pratigṛhya kṛṣṇā kṛtvā baliṃ brāhmaṇasāc ca kṛtvā tāṃ caiva vṛddhāṃ pariviṣya tāṃś ca narapravīrān svayam apy abhuṅkta
‚Kṛṣṇā aber nahm deren Almosen entgegen, brachte eine Opfergabe dar und gab den Brahmanen ihren Anteil; nachdem sie jene alte Frau bewirtet und jene vortrefflichen Männer bewirtet hatte, aß sie schließlich selbst.'
Wort für Wort
teṣāṃ tu bhaikṣaṃ pratigṛhya kṛṣṇā kṛtvā baliṃ brāhmaṇasāc ca kṛtvā tāṃ caiva vṛddhāṃ pariviṣya tāṃś ca narapravīrān svayam apy abhuṅkta
‚Kṛṣṇā aber nahm deren Almosen entgegen, brachte eine Opfergabe dar und gab den Brahmanen ihren Anteil; nachdem sie jene alte Frau bewirtet und jene vortrefflichen Männer bewirtet hatte, aß sie schließlich selbst.'
suptās tu te pārthiva sarva eva kṛṣṇā tu teṣāṃ caraṇopadhānam āsīt pṛthivyāṃ śayanaṃ ca teṣāṃ darbhājināgryāstaraṇopapannam
‚Sie alle aber schliefen, o König; Kṛṣṇā aber lag ihnen gleichsam als Stütze zu Füßen [Anm.: Bild der Dienstbereitschaft]; ihr Lager auf der Erde war mit Darbha-Gras und vortrefflichen Antilopenfellen bedeckt.'
Wort für Wort
suptās tu te pārthiva sarva eva kṛṣṇā tu teṣāṃ caraṇopadhānam āsīt pṛthivyāṃ śayanaṃ ca teṣāṃ darbhājināgryāstaraṇopapannam
‚Sie alle aber schliefen, o König; Kṛṣṇā aber lag ihnen gleichsam als Stütze zu Füßen [Anm.: Bild der Dienstbereitschaft]; ihr Lager auf der Erde war mit Darbha-Gras und vortrefflichen Antilopenfellen bedeckt.'
te nardamānā iva kālameghāḥ kathā vicitrāḥ kathayāṃ babhūvuḥ na vaiśyaśūdraupayikīḥ kathās tā na ca dvijāteḥ kathayanti vīrāḥ
‚Sie erzählten mannigfache Geschichten, wie donnernde Gewitterwolken; jene Geschichten waren nicht dem Vaiśya oder Śūdra angemessen, auch erzählten die Helden nicht Geschichten, die einem gewöhnlichen Zweifachgeborenen entsprächen.'
Wort für Wort
te nardamānā iva kālameghāḥ kathā vicitrāḥ kathayāṃ babhūvuḥ na vaiśyaśūdraupayikīḥ kathās tā na ca dvijāteḥ kathayanti vīrāḥ
‚Sie erzählten mannigfache Geschichten, wie donnernde Gewitterwolken; jene Geschichten waren nicht dem Vaiśya oder Śūdra angemessen, auch erzählten die Helden nicht Geschichten, die einem gewöhnlichen Zweifachgeborenen entsprächen.'
niḥsaṃśayaṃ kṣatriyapuṃgavās te yathā hi yuddhaṃ kathayanti rājan āśā hi no vyaktam iyaṃ samṛddhā muktān hi pārthāñ śṛṇumo 'gnidāhāt
‚Zweifellos sind sie Stiere unter den Kṣatriyas, denn sie sprechen ja vom Kampf, o König; unsere Hoffnung ist offenkundig in Erfüllung gegangen, denn wir hören, dass die Pārthas dem Feuerbrand entkommen sind.'
Wort für Wort
niḥsaṃśayaṃ kṣatriyapuṃgavās te yathā hi yuddhaṃ kathayanti rājan āśā hi no vyaktam iyaṃ samṛddhā muktān hi pārthāñ śṛṇumo 'gnidāhāt
‚Zweifellos sind sie Stiere unter den Kṣatriyas, denn sie sprechen ja vom Kampf, o König; unsere Hoffnung ist offenkundig in Erfüllung gegangen, denn wir hören, dass die Pārthas dem Feuerbrand entkommen sind.'
yathā hi lakṣyaṃ nihataṃ dhanuś ca sajyaṃ kṛtaṃ tena tathā prasahya yathā ca bhāṣanti parasparaṃ te channā dhruvaṃ te pracaranti pārthāḥ
‚Denn so wie das Ziel getroffen und der Bogen von ihm mit solcher Gewalt bespannt wurde, und wie sie miteinander sprechen – gewiss wandeln jene Pārthas verkleidet umher.'
Wort für Wort
yathā hi lakṣyaṃ nihataṃ dhanuś ca sajyaṃ kṛtaṃ tena tathā prasahya yathā ca bhāṣanti parasparaṃ te channā dhruvaṃ te pracaranti pārthāḥ
‚Denn so wie das Ziel getroffen und der Bogen von ihm mit solcher Gewalt bespannt wurde, und wie sie miteinander sprechen – gewiss wandeln jene Pārthas verkleidet umher.'
tataḥ sa rājā drupadaḥ prahṛṣṭaḥ purohitaṃ preṣayāṃ tatra cakre vidyāma yuṣmān iti bhāṣamāṇo mahātmanaḥ pāṇḍusutāḥ stha kaccit
Da sandte König Drupada, hocherfreut, seinen Hauspriester dorthin, mit den Worten: ‚Wir möchten euch kennenlernen; seid ihr etwa die Söhne des hochherzigen Pāṇḍu?'
Wort für Wort
tataḥ sa rājā drupadaḥ prahṛṣṭaḥ purohitaṃ preṣayāṃ tatra cakre vidyāma yuṣmān iti bhāṣamāṇo mahātmanaḥ pāṇḍusutāḥ stha kaccit
Da sandte König Drupada, hocherfreut, seinen Hauspriester dorthin, mit den Worten: ‚Wir möchten euch kennenlernen; seid ihr etwa die Söhne des hochherzigen Pāṇḍu?'
Der Hauspriester, die Botschaft des Königs empfangen habend, ging hin, und nachdem er ihnen Lob ausgesprochen hatte, sprach er, der die rechte Ordnung kennt, der Reihe nach die vollständige Botschaft des Königs zu ihnen aus.
Der Hauspriester, die Botschaft des Königs empfangen habend, ging hin, und nachdem er ihnen Lob ausgesprochen hatte, sprach er, der die rechte Ordnung kennt, der Reihe nach die vollständige Botschaft des Königs zu ihnen aus.
‚Der Herrscher der Erde, der Pāñcāla-König Drupada, wünscht euch kennenzulernen, ihr der höchsten Ehre Würdigen; denn seit er diesen Durchbohrer des Ziels gesehen hat, findet er kein Ende seiner Freude.'
‚Der Herrscher der Erde, der Pāñcāla-König Drupada, wünscht euch kennenzulernen, ihr der höchsten Ehre Würdigen; denn seit er diesen Durchbohrer des Ziels gesehen hat, findet er kein Ende seiner Freude.'
‚So verkündet die Reihenfolge eures Verwandtschaftshauses; setzt euren Fuß auf die Häupter der Feinde [d.h. besiegt sie stets]; erfreut dieses mein Herz, das des Pāñcāla-Königs samt seinem Gefolge.'
‚So verkündet die Reihenfolge eures Verwandtschaftshauses; setzt euren Fuß auf die Häupter der Feinde [d.h. besiegt sie stets]; erfreut dieses mein Herz, das des Pāñcāla-Königs samt seinem Gefolge.'
‚Denn König Pāṇḍu war dem König Drupada ein lieber, ihm selbst gleichgestellter Freund; dies ist sein Wunsch: ‚Möge diese meine Tochter die Schwiegertochter dieses Kaurava werden.''
‚Denn König Pāṇḍu war dem König Drupada ein lieber, ihm selbst gleichgestellter Freund; dies ist sein Wunsch: ‚Möge diese meine Tochter die Schwiegertochter dieses Kaurava werden.''
ayaṃ ca kāmo drupadasya rājño hṛdi sthito nityam aninditāṅgāḥ yad arjuno vai pṛthudīrghabāhur dharmeṇa vindeta sutāṃ mameti
‚Und dieser Wunsch des Königs Drupada wohnt beständig in seinem Herzen, ihr makellos Gestalteten: ‚Möge der breit- und langarmige Arjuna rechtmäßig meine Tochter gewinnen.''
Wort für Wort
ayaṃ ca kāmo drupadasya rājño hṛdi sthito nityam aninditāṅgāḥ yad arjuno vai pṛthudīrghabāhur dharmeṇa vindeta sutāṃ mameti
‚Und dieser Wunsch des Königs Drupada wohnt beständig in seinem Herzen, ihr makellos Gestalteten: ‚Möge der breit- und langarmige Arjuna rechtmäßig meine Tochter gewinnen.''
Als der König jenen so sprechenden Hauspriester, bescheiden dastehend, erblickte, befahl er dem nahestehenden Bhīma dies: ‚Man reiche ihm Fußwasser und Ehrengabe.'
Als der König jenen so sprechenden Hauspriester, bescheiden dastehend, erblickte, befahl er dem nahestehenden Bhīma dies: ‚Man reiche ihm Fußwasser und Ehrengabe.'
‚Der ehrwürdige Hauspriester des Königs Drupada verdient eine noch größere Verehrung, die ihm zu erweisen ist.' So tat Bhīma dies, o König, und jener nahm die Verehrung an.
‚Der ehrwürdige Hauspriester des Königs Drupada verdient eine noch größere Verehrung, die ihm zu erweisen ist.' So tat Bhīma dies, o König, und jener nahm die Verehrung an.
Zu jenem Hauspriester, der bequem Platz genommen hatte, sprach Yudhiṣṭhira, der Brahmane: ‚Die Tochter wurde vom Pāñcāla-König, dem seinem eigenen Dharma folgend Handelnden, nach Belieben vergeben –'
Zu jenem Hauspriester, der bequem Platz genommen hatte, sprach Yudhiṣṭhira, der Brahmane: ‚Die Tochter wurde vom Pāñcāla-König, dem seinem eigenen Dharma folgend Handelnden, nach Belieben vergeben –'
pradiṣṭaśulkā drupadena rājñā sānena vīreṇa tathānuvṛttā na tatra varṇeṣu kṛtā vivakṣā na jīvaśilpe na kule na gotre
‚– der Brautpreis wurde von König Drupada festgesetzt, und sie wurde von diesem Helden dementsprechend erlangt; dabei wurde nicht nach Kaste gefragt, nicht nach Lebensberuf, nicht nach Familie und nicht nach Gotra.'
Wort für Wort
pradiṣṭaśulkā drupadena rājñā sānena vīreṇa tathānuvṛttā na tatra varṇeṣu kṛtā vivakṣā na jīvaśilpe na kule na gotre
‚– der Brautpreis wurde von König Drupada festgesetzt, und sie wurde von diesem Helden dementsprechend erlangt; dabei wurde nicht nach Kaste gefragt, nicht nach Lebensberuf, nicht nach Familie und nicht nach Gotra.'
kṛtena sajyena hi kārmukeṇa viddhena lakṣyeṇa ca saṃnisṛṣṭā seyaṃ tathānena mahātmaneha kṛṣṇā jitā pārthivasaṃghamadhye
‚Durch den bespannten Bogen und das durchbohrte Ziel wurde sie ihm übergeben; so wurde diese Kṛṣṇā von diesem Hochherzigen hier inmitten der Versammlung der Fürsten gewonnen.'
Wort für Wort
kṛtena sajyena hi kārmukeṇa viddhena lakṣyeṇa ca saṃnisṛṣṭā seyaṃ tathānena mahātmaneha kṛṣṇā jitā pārthivasaṃghamadhye
‚Durch den bespannten Bogen und das durchbohrte Ziel wurde sie ihm übergeben; so wurde diese Kṛṣṇā von diesem Hochherzigen hier inmitten der Versammlung der Fürsten gewonnen.'
naivaṃgate saumakir adya rājā saṃtāpam arhaty asukhāya kartum kāmaś ca yo 'sau drupadasya rājñaḥ sa cāpi saṃpatsyati pārthivasya
‚Da es sich so verhält, sollte der König, der Sohn Somakas, heute keinen Kummer empfinden; und jener Wunsch, den der König Drupada hegt, wird sich ebenfalls erfüllen.'
Wort für Wort
naivaṃgate saumakir adya rājā saṃtāpam arhaty asukhāya kartum kāmaś ca yo 'sau drupadasya rājñaḥ sa cāpi saṃpatsyati pārthivasya
‚Da es sich so verhält, sollte der König, der Sohn Somakas, heute keinen Kummer empfinden; und jener Wunsch, den der König Drupada hegt, wird sich ebenfalls erfüllen.'
aprāpyarūpāṃ hi narendrakanyām imām ahaṃ brāhmaṇa sādhu manye na tad dhanur mandabalena śakyaṃ maurvyā samāyojayituṃ tathā hi na cākṛtāstreṇa na hīnajena lakṣyaṃ tathā pātayituṃ hi śakyam
‚Denn ich halte diese Königstochter für unerreichbar für einen Schwächling, o Brahmane – jener Bogen kann nicht von einem an Kraft Geringen mit der Sehne bespannt werden; und ebenso wenig kann das Ziel von einem in Waffenkunst Ungeübten oder niedrig Geborenen zu Fall gebracht werden.'
Wort für Wort
aprāpyarūpāṃ hi narendrakanyām imām ahaṃ brāhmaṇa sādhu manye na tad dhanur mandabalena śakyaṃ maurvyā samāyojayituṃ tathā hi na cākṛtāstreṇa na hīnajena lakṣyaṃ tathā pātayituṃ hi śakyam
‚Denn ich halte diese Königstochter für unerreichbar für einen Schwächling, o Brahmane – jener Bogen kann nicht von einem an Kraft Geringen mit der Sehne bespannt werden; und ebenso wenig kann das Ziel von einem in Waffenkunst Ungeübten oder niedrig Geborenen zu Fall gebracht werden.'
tasmān na tāpaṃ duhitur nimittaṃ pāñcālarājo 'rhati kartum adya na cāpi tat pātanam anyatheha kartuṃ viṣahyaṃ bhuvi mānavena
‚Daher sollte der Pāñcāla-König heute wegen seiner Tochter keinen Kummer empfinden; auch könnte jenes Zufallbringen des Ziels von keinem anderen Menschen auf Erden vollbracht werden.'
Wort für Wort
tasmān na tāpaṃ duhitur nimittaṃ pāñcālarājo 'rhati kartum adya na cāpi tat pātanam anyatheha kartuṃ viṣahyaṃ bhuvi mānavena
‚Daher sollte der Pāñcāla-König heute wegen seiner Tochter keinen Kummer empfinden; auch könnte jenes Zufallbringen des Ziels von keinem anderen Menschen auf Erden vollbracht werden.'