Kapitel 57: Vaṃśānukīrtanam (Adhyāya 57, Kritische Ausgabe)
Die große Genealogie: Uparicara Vasu, Satyavatī, Vyāsa und die Geburt der Hauptfiguren
Das zentrale Genealogie-Kapitel: König Uparicara Vasu von Cedi, Indras Wagen-/Kranz-Gabe, Ursprung des Indra-Festes; Vasus Same, der Falkenkampf, Adrikā als Fisch, Geburt von Matsya und Satyavatī; Satyavatī und Parāśara, Geburt Vyāsas (Dvaipāyana), seine Vedenteilung und seine fünf Schüler; sodann in rascher Folge die Geburten Bhīṣmas, des Māṇḍavya-Fluchs und Viduras, Saṃjayas und Karṇas, Kṛṣṇas als Viṣṇu-Inkarnation (mit theologischer Beschreibung), Sātyakis, Kṛtavarmans, Droṇas, Kṛpas/Kṛpīs, Dhṛṣṭadyumnas, Draupadīs, Śakunis, Dhṛtarāṣṭras und Pāṇḍus, der fünf Pāṇḍavas (von den Göttern gezeugt), der hundert Kaurava-Söhne, Abhimanyus, der fünf Upapāṇḍavas (Söhne Draupadīs), Ghaṭotkacas und Śikhaṇḍins. Damit ist das genealogische Fundament des gesamten Epos gelegt.
Vaiśampāyana sprach: Es gab einen König namens Uparicara, dem Dharma stets ergeben, einen Herrscher der Erde, der einst, an ein Gelübde gebunden, zur Jagd auszog.
Vaiśampāyana sprach: Es gab einen König namens Uparicara, dem Dharma stets ergeben, einen Herrscher der Erde, der einst, an ein Gelübde gebunden, zur Jagd auszog.
sa cediviṣayaṃ ramyaṃ vasuḥ pauravanandanaḥ indropadeśāj jagrāha grahaṇīyaṃ mahīpatiḥ
Er, Vasu, der Freude-Bringer des Puru-Geschlechts, nahm das liebliche Gebiet von Cedi auf Anweisung Indras in Besitz, der Herrscher der Erde, ein Land, wert, ergriffen zu werden.
Wort für Wort
sa cediviṣayaṃ ramyaṃ vasuḥ pauravanandanaḥ indropadeśāj jagrāha grahaṇīyaṃ mahīpatiḥ
Er, Vasu, der Freude-Bringer des Puru-Geschlechts, nahm das liebliche Gebiet von Cedi auf Anweisung Indras in Besitz, der Herrscher der Erde, ein Land, wert, ergriffen zu werden.
Zu ihm, der in der Einsiedelei die Waffen abgelegt hatte und in Askese verweilte, kam der Gott selbst, der Vajra-Träger, persönlich zu dem Herrscher der Erde.
Zu ihm, der in der Einsiedelei die Waffen abgelegt hatte und in Askese verweilte, kam der Gott selbst, der Vajra-Träger, persönlich zu dem Herrscher der Erde.
„Dieser König ist würdig, durch Askese den Rang Indras zu erlangen“ – so bedenkend, hielt er, Indra, den König durch freundliche Worte persönlich von weiterer Askese ab.
„Dieser König ist würdig, durch Askese den Rang Indras zu erlangen“ – so bedenkend, hielt er, Indra, den König durch freundliche Worte persönlich von weiterer Askese ab.
diviṣṭhasya bhuviṣṭhas tvaṃ sakhā bhūtvā mama priyaḥ ūdhaḥ pṛthivyā yo deśas tam āvasa narādhipa
„Im Himmel weilend, [zugleich] auf Erden weilend, sei mein lieber Freund; das Land, das gleichsam das Euter der Erde ist, das bewohne, Herrscher der Menschen.“
Wort für Wort
diviṣṭhasya bhuviṣṭhas tvaṃ sakhā bhūtvā mama priyaḥ ūdhaḥ pṛthivyā yo deśas tam āvasa narādhipa
„Im Himmel weilend, [zugleich] auf Erden weilend, sei mein lieber Freund; das Land, das gleichsam das Euter der Erde ist, das bewohne, Herrscher der Menschen.“
[Anm.: „ūdhaḥ pṛthivyāḥ“ (‚das Euter der Erde‘) ist ein Bild für besonders fruchtbares Land.]
paśavyaś caiva puṇyaś ca susthiro dhanadhānyavān svārakṣyaś caiva saumyaś ca bhogyair bhūmiguṇair yutaḥ
„Ein Land, viehreich, verdienstvoll, überaus beständig, reich an Besitz und Getreide, gut zu beschützen, mild, versehen mit genussreichen Vorzügen des Bodens,“
Wort für Wort
paśavyaś caiva puṇyaś ca susthiro dhanadhānyavān svārakṣyaś caiva saumyaś ca bhogyair bhūmiguṇair yutaḥ
„Ein Land, viehreich, verdienstvoll, überaus beständig, reich an Besitz und Getreide, gut zu beschützen, mild, versehen mit genussreichen Vorzügen des Bodens,“
aty anyān eṣa deśo hi dhanaratnādibhir yutaḥ vasupūrṇā ca vasudhā vasa cediṣu cedipa
„dieses Land übertrifft andere, denn es ist reich an Schätzen, Juwelen und dergleichen; und die Erde ist voller Reichtum – wohne bei den Cedis, Herrscher der Cedis.“
Wort für Wort
aty anyān eṣa deśo hi dhanaratnādibhir yutaḥ vasupūrṇā ca vasudhā vasa cediṣu cedipa
„dieses Land übertrifft andere, denn es ist reich an Schätzen, Juwelen und dergleichen; und die Erde ist voller Reichtum – wohne bei den Cedis, Herrscher der Cedis.“
[Anm.: Im Sanskrit ein dreifaches Wortspiel mit „vasu“ (Reichtum) und dem Namen des Königs Vasu: „vasupūrṇā... vasa... vasu-pate“ – im Deutschen nicht nachbildbar.]
dharmaśīlā janapadāḥ susaṃtoṣāś ca sādhavaḥ na ca mithyāpralāpo 'tra svaireṣv api kuto 'nyathā
„Von dharmagesinnten Volksstämmen [bewohnt], zufrieden und rechtschaffen – dort gibt es kein falsches Gerede, selbst nicht im eigenen Belieben, geschweige denn anderswie.“
Wort für Wort
dharmaśīlā janapadāḥ susaṃtoṣāś ca sādhavaḥ na ca mithyāpralāpo 'tra svaireṣv api kuto 'nyathā
„Von dharmagesinnten Volksstämmen [bewohnt], zufrieden und rechtschaffen – dort gibt es kein falsches Gerede, selbst nicht im eigenen Belieben, geschweige denn anderswie.“
na ca pitrā vibhajyante narā guruhite ratāḥ yuñjate dhuri no gāś ca kṛśāḥ saṃdhukṣayanti ca
„Und die Männer trennen sich nicht vom Vater [bleiben ungeteilt], dem Wohl der Älteren zugetan; sie spannen auch nicht abgemagerte Rinder vor das Joch, noch lassen sie sie [durch Überlastung] auszehren.“
Wort für Wort
na ca pitrā vibhajyante narā guruhite ratāḥ yuñjate dhuri no gāś ca kṛśāḥ saṃdhukṣayanti ca
„Und die Männer trennen sich nicht vom Vater [bleiben ungeteilt], dem Wohl der Älteren zugetan; sie spannen auch nicht abgemagerte Rinder vor das Joch, noch lassen sie sie [durch Überlastung] auszehren.“
[Anm.: „na ca pitrā vibhajyante“ bezieht sich vermutlich auf den Idealzustand ungeteilter Familien-/Erbgemeinschaft; die genaue Nuance bleibt unsicher.]
„Einen für Götter genussfähigen, himmlischen, großen kristallenen Wagen im Luftraum – einen luftfahrenden Wagen, von mir geschenkt, wirst du erhalten.“
„Einen für Götter genussfähigen, himmlischen, großen kristallenen Wagen im Luftraum – einen luftfahrenden Wagen, von mir geschenkt, wirst du erhalten.“
aparedyus tathā cāsyā kriyate ucchrayo nṛpaiḥ alaṃkṛtāyāḥ piṭakair gandhair mālyaiś ca bhūṣaṇaiḥ mālyadāmaparikṣiptā vidhivat kriyate 'pi ca
„Am folgenden Tag wird ebenso seine Aufrichtung von den Königen vollzogen, geschmückt mit Körben, Wohlgerüchen, Kränzen und Schmuckstücken; umwunden mit Kranzgebinden wird es vorschriftsgemäß vollzogen.“
Wort für Wort
aparedyus tathā cāsyā kriyate ucchrayo nṛpaiḥ alaṃkṛtāyāḥ piṭakair gandhair mālyaiś ca bhūṣaṇaiḥ mālyadāmaparikṣiptā vidhivat kriyate 'pi ca
„Am folgenden Tag wird ebenso seine Aufrichtung von den Königen vollzogen, geschmückt mit Körben, Wohlgerüchen, Kränzen und Schmuckstücken; umwunden mit Kranzgebinden wird es vorschriftsgemäß vollzogen.“
„Der erhabene Śaṃkara [Śiva] wird dabei in possenhafter Gestalt [?] verehrt, eigens von Vasu, dem Großmütigen, aus Zuneigung angenommen.“
[Anm.: „hāsyarūpeṇa“ (‚in possenhafter/komischer Gestalt‘) deutet wohl auf ein festliches Ritualelement mit komischer Verkleidung hin; Einzelheiten des Brauchs bleiben unklar.]
utsavaṃ kārayiṣyanti sadā śakrasya ye narāḥ bhūmidānādibhir dānair yathā pūtā bhavanti vai varadānamahāyajñais tathā śakrotsavena te
„Die Menschen, die stets ein Fest für Śakra ausrichten werden, werden durch Landschenkungen und andere Gaben ebenso rein, wie durch wunschgewährende große Opfer – so durch das Śakra-Fest.“
Wort für Wort
utsavaṃ kārayiṣyanti sadā śakrasya ye narāḥ bhūmidānādibhir dānair yathā pūtā bhavanti vai varadānamahāyajñais tathā śakrotsavena te
„Die Menschen, die stets ein Fest für Śakra ausrichten werden, werden durch Landschenkungen und andere Gaben ebenso rein, wie durch wunschgewährende große Opfer – so durch das Śakra-Fest.“
Geehrt von Maghavan, beschützte Vasu, der Herrscher der Cedis, damals mit Dharma diese Erde; aus Zuneigung zu Indra vollzog der Herrscher der Erde, Vasu, das Indra-Fest.
Geehrt von Maghavan, beschützte Vasu, der Herrscher der Cedis, damals mit Dharma diese Erde; aus Zuneigung zu Indra vollzog der Herrscher der Erde, Vasu, das Indra-Fest.
putrāś cāsya mahāvīryāḥ pañcāsann amitaujasaḥ nānārājyeṣu ca sutān sa samrāḍ abhyaṣecayat
Und seine Söhne, von gewaltiger Tapferkeit, waren fünf an der Zahl, von unermesslicher Kraft; und in verschiedenen Königreichen ließ der Kaiser seine Söhne salben.
Wort für Wort
putrāś cāsya mahāvīryāḥ pañcāsann amitaujasaḥ nānārājyeṣu ca sutān sa samrāḍ abhyaṣecayat
Und seine Söhne, von gewaltiger Tapferkeit, waren fünf an der Zahl, von unermesslicher Kraft; und in verschiedenen Königreichen ließ der Kaiser seine Söhne salben.
mahāratho magadharāḍ viśruto yo bṛhadrathaḥ pratyagrahaḥ kuśāmbaś ca yam āhur maṇivāhanam macchillaś ca yaduś caiva rājanyaś cāparājitaḥ
Der große Wagenkrieger, der berühmte Herrscher von Magadha, Bṛhadratha; Pratyagraha; und Kuśāmba, den man auch Maṇivāhana nennt; Macchilla; und Yadu; und der unbesiegte Rājanya –
Wort für Wort
mahāratho magadharāḍ viśruto yo bṛhadrathaḥ pratyagrahaḥ kuśāmbaś ca yam āhur maṇivāhanam macchillaś ca yaduś caiva rājanyaś cāparājitaḥ
Der große Wagenkrieger, der berühmte Herrscher von Magadha, Bṛhadratha; Pratyagraha; und Kuśāmba, den man auch Maṇivāhana nennt; Macchilla; und Yadu; und der unbesiegte Rājanya –
ete tasya sutā rājan rājarṣer bhūritejasaḥ nyaveśayan nāmabhiḥ svais te deśāṃś ca purāṇi ca vāsavāḥ pañca rājānaḥ pṛthagvaṃśāś ca śāśvatāḥ
dies waren seine Söhne, König, des königlichen Ṛṣi von reichem Glanz; sie ließen sich mit ihren eigenen Namen in Ländern und Städten nieder – fünf Vāsava-Könige [Söhne des Vasu], mit je eigenen, dauerhaften Geschlechterlinien.
Wort für Wort
ete tasya sutā rājan rājarṣer bhūritejasaḥ nyaveśayan nāmabhiḥ svais te deśāṃś ca purāṇi ca vāsavāḥ pañca rājānaḥ pṛthagvaṃśāś ca śāśvatāḥ
dies waren seine Söhne, König, des königlichen Ṛṣi von reichem Glanz; sie ließen sich mit ihren eigenen Namen in Ländern und Städten nieder – fünf Vāsava-Könige [Söhne des Vasu], mit je eigenen, dauerhaften Geschlechterlinien.
vasantam indraprāsāde ākāśe sphāṭike ca tam upatasthur mahātmānaṃ gandharvāpsaraso nṛpam rājoparicarety evaṃ nāma tasyātha viśrutam
Während er im Indra-Palast im kristallenen Luftraum weilte, warteten ihm Gandharvas und Apsaras auf, dem großmütigen König; „Rājoparicara“ [„der durch die Luft ziehende Herrscher“] wurde so sein Name berühmt.
Wort für Wort
vasantam indraprāsāde ākāśe sphāṭike ca tam upatasthur mahātmānaṃ gandharvāpsaraso nṛpam rājoparicarety evaṃ nāma tasyātha viśrutam
Während er im Indra-Palast im kristallenen Luftraum weilte, warteten ihm Gandharvas und Apsaras auf, dem großmütigen König; „Rājoparicara“ [„der durch die Luft ziehende Herrscher“] wurde so sein Name berühmt.
yaḥ pumān abhavat tatra taṃ sa rājarṣisattamaḥ vasur vasupradaś cakre senāpatim ariṃdamam cakāra patnīṃ kanyāṃ tu dayitāṃ girikāṃ nṛpaḥ
Den, der von ihnen ein Mann war, machte jener beste der königlichen Ṛṣis, Vasu, der Reichtum-Gebende, zu seinem Heerführer, dem Feindebezwinger; und das Mädchen nahm der König, Girikā, zur geliebten Gattin.
Wort für Wort
yaḥ pumān abhavat tatra taṃ sa rājarṣisattamaḥ vasur vasupradaś cakre senāpatim ariṃdamam cakāra patnīṃ kanyāṃ tu dayitāṃ girikāṃ nṛpaḥ
Den, der von ihnen ein Mann war, machte jener beste der königlichen Ṛṣis, Vasu, der Reichtum-Gebende, zu seinem Heerführer, dem Feindebezwinger; und das Mädchen nahm der König, Girikā, zur geliebten Gattin.
Vasus Gattin Girikā aber teilte ihm zur rechten Zeit aus Verlangen mit, dass sie, gebadet, die fruchtbare Zeit erreicht habe, im Puṃsavana-Ritual gereinigt.
Vasus Gattin Girikā aber teilte ihm zur rechten Zeit aus Verlangen mit, dass sie, gebadet, die fruchtbare Zeit erreicht habe, im Puṃsavana-Ritual gereinigt.
sa pitṝṇāṃ niyogaṃ tam avyatikramya pārthivaḥ cacāra mṛgayāṃ kāmī girikām eva saṃsmaran atīva rūpasaṃpannāṃ sākṣāc chriyam ivāparām
Er, der Herrscher, den Auftrag der Vorväter nicht übertretend, zog auf die Jagd, von Verlangen erfüllt, doch stets an Girikā denkend – die überaus schön war, gleichsam eine zweite, leibhaftige Glücksgöttin.
Wort für Wort
sa pitṝṇāṃ niyogaṃ tam avyatikramya pārthivaḥ cacāra mṛgayāṃ kāmī girikām eva saṃsmaran atīva rūpasaṃpannāṃ sākṣāc chriyam ivāparām
Er, der Herrscher, den Auftrag der Vorväter nicht übertretend, zog auf die Jagd, von Verlangen erfüllt, doch stets an Girikā denkend – die überaus schön war, gleichsam eine zweite, leibhaftige Glücksgöttin.
die Zeit zur Entsendung des Samens an seine Gemahlin bedenkend, beschwor er den Samen und sprach dann, kundig der feinen Wahrheit von Dharma und Artha, zu einem in der Nähe wartenden, geschwinden Falken:
die Zeit zur Entsendung des Samens an seine Gemahlin bedenkend, beschwor er den Samen und sprach dann, kundig der feinen Wahrheit von Dharma und Artha, zu einem in der Nähe wartenden, geschwinden Falken:
matpriyārtham idaṃ saumya śukraṃ mama gṛhaṃ naya girikāyāḥ prayacchāśu tasyā hy ārtavam adya vai
„Um meiner Liebe willen, Sanftmütiger, bring diesen meinen Samen in mein Haus; überbring ihn eilends der Girikā – denn heute ist ihre fruchtbare Zeit.“
Wort für Wort
matpriyārtham idaṃ saumya śukraṃ mama gṛhaṃ naya girikāyāḥ prayacchāśu tasyā hy ārtavam adya vai
„Um meiner Liebe willen, Sanftmütiger, bring diesen meinen Samen in mein Haus; überbring ihn eilends der Girikā – denn heute ist ihre fruchtbare Zeit.“
tam apaśyad athāyāntaṃ śyenaṃ śyenas tathāparaḥ abhyadravac ca taṃ sadyo dṛṣṭvaivāmiṣaśaṅkayā
Da erblickte ihn, wie er herankam, ein anderer Falke; und dieser stürzte sich sogleich auf ihn, kaum dass er ihn erblickt hatte, im Verdacht auf Beute.
Wort für Wort
tam apaśyad athāyāntaṃ śyenaṃ śyenas tathāparaḥ abhyadravac ca taṃ sadyo dṛṣṭvaivāmiṣaśaṅkayā
Da erblickte ihn, wie er herankam, ein anderer Falke; und dieser stürzte sich sogleich auf ihn, kaum dass er ihn erblickt hatte, im Verdacht auf Beute.
Dort lebte eine treffliche Apsaras, bekannt unter dem Namen Adrikā, die durch einen Brahmanenfluch die Gestalt eines Fisches angenommen hatte und in der Yamunā umherschwamm.
Dort lebte eine treffliche Apsaras, bekannt unter dem Namen Adrikā, die durch einen Brahmanenfluch die Gestalt eines Fisches angenommen hatte und in der Yamunā umherschwamm.
kadā cid atha matsīṃ tāṃ babandhur matsyajīvinaḥ māse ca daśame prāpte tadā bharatasattama ujjahrur udarāt tasyāḥ strīpumāṃsaṃ ca mānuṣam
Einst nun fingen jene, die vom Fischfang lebten, diesen Fisch; und als der zehnte Monat kam, bester der Bhāratas, zogen sie aus seinem Bauch ein weibliches und ein männliches menschliches Kind hervor.
Wort für Wort
kadā cid atha matsīṃ tāṃ babandhur matsyajīvinaḥ māse ca daśame prāpte tadā bharatasattama ujjahrur udarāt tasyāḥ strīpumāṃsaṃ ca mānuṣam
Einst nun fingen jene, die vom Fischfang lebten, diesen Fisch; und als der zehnte Monat kam, bester der Bhāratas, zogen sie aus seinem Bauch ein weibliches und ein männliches menschliches Kind hervor.
Und jene Apsaras war, vom Fluch befreit, im selben Augenblick [wieder in ihre Gestalt zurückgekehrt] – ihr war zuvor vom Erhabenen gesagt worden: „In Tiergestalt wirst du sein, Holde; nachdem du zwei Menschen geboren hast, wirst du Befreiung vom Fluch erlangen.“
Und jene Apsaras war, vom Fluch befreit, im selben Augenblick [wieder in ihre Gestalt zurückgekehrt] – ihr war zuvor vom Erhabenen gesagt worden: „In Tiergestalt wirst du sein, Holde; nachdem du zwei Menschen geboren hast, wirst du Befreiung vom Fluch erlangen.“
tataḥ sā janayitvā tau viśastā matsyaghātinā saṃtyajya matsyarūpaṃ sā divyaṃ rūpam avāpya ca siddharṣicāraṇapathaṃ jagāmātha varāpsarāḥ
Danach, nachdem sie diese beiden geboren hatte, wurde sie von einem Fischtöter aufgeschnitten; sie legte die Fischgestalt ab, erlangte eine himmlische Gestalt und ging, die treffliche Apsaras, den Weg der Siddhas, Ṛṣis und Cāraṇas.
Wort für Wort
tataḥ sā janayitvā tau viśastā matsyaghātinā saṃtyajya matsyarūpaṃ sā divyaṃ rūpam avāpya ca siddharṣicāraṇapathaṃ jagāmātha varāpsarāḥ
Danach, nachdem sie diese beiden geboren hatte, wurde sie von einem Fischtöter aufgeschnitten; sie legte die Fischgestalt ab, erlangte eine himmlische Gestalt und ging, die treffliche Apsaras, den Weg der Siddhas, Ṛṣis und Cāraṇas.
Das Mädchen aber, die Tochter jenes Fisches, nach Fisch duftend, gab der König dann einem Fischer: „Diese sei dein“, sprach er – sie, die mit Schönheit und guten Eigenschaften ausgestattet war, mit allen Vorzügen vereint.
Das Mädchen aber, die Tochter jenes Fisches, nach Fisch duftend, gab der König dann einem Fischer: „Diese sei dein“, sprach er – sie, die mit Schönheit und guten Eigenschaften ausgestattet war, mit allen Vorzügen vereint.
atīva rūpasaṃpannāṃ siddhānām api kāṅkṣitām dṛṣṭvaiva ca sa tāṃ dhīmāṃś cakame cārudarśanām vidvāṃs tāṃ vāsavīṃ kanyāṃ kāryavān munipuṃgavaḥ
Überaus schön, sogar von Siddhas begehrt – kaum hatte er sie erblickt, begehrte der weise, kundige Stier unter den Munis sie, die Liebreizend-Anzuschauende, die Vasu-Enkelin, obwohl er [eigentlich] beschäftigt war.
Wort für Wort
atīva rūpasaṃpannāṃ siddhānām api kāṅkṣitām dṛṣṭvaiva ca sa tāṃ dhīmāṃś cakame cārudarśanām vidvāṃs tāṃ vāsavīṃ kanyāṃ kāryavān munipuṃgavaḥ
Überaus schön, sogar von Siddhas begehrt – kaum hatte er sie erblickt, begehrte der weise, kundige Stier unter den Munis sie, die Liebreizend-Anzuschauende, die Vasu-Enkelin, obwohl er [eigentlich] beschäftigt war.
Sie sprach: „Sieh, Erhabener, die Ṛṣis, die an beiden Ufern stehen – wie könnte, da wir von ihnen gesehen werden, eine Vereinigung zwischen uns beiden stattfinden?“
Sie sprach: „Sieh, Erhabener, die Ṛṣis, die an beiden Ufern stehen – wie könnte, da wir von ihnen gesehen werden, eine Vereinigung zwischen uns beiden stattfinden?“
„Wisse, Erhabener, dass ich eine Jungfrau bin, die stets dem Willen ihres Vaters folgt; durch die Vereinigung mit dir würde mein Jungfrau-Sein verletzt werden, Schuldloser.“
„Wisse, Erhabener, dass ich eine Jungfrau bin, die stets dem Willen ihres Vaters folgt; durch die Vereinigung mit dir würde mein Jungfrau-Sein verletzt werden, Schuldloser.“
kanyātve dūṣite cāpi kathaṃ śakṣye dvijottama gantuṃ gṛhaṃ gṛhe cāhaṃ dhīman na sthātum utsahe etat saṃcintya bhagavan vidhatsva yad anantaram
„Wie werde ich, mit verletzter Jungfräulichkeit, bester der Zweifachgeborenen, nach Hause gehen können, und wie im Haus verweilen können, Weiser? Ich vermag es nicht zu ertragen – dies bedenkend, Erhabener, ordne an, was als Nächstes zu tun ist.“
Wort für Wort
kanyātve dūṣite cāpi kathaṃ śakṣye dvijottama gantuṃ gṛhaṃ gṛhe cāhaṃ dhīman na sthātum utsahe etat saṃcintya bhagavan vidhatsva yad anantaram
„Wie werde ich, mit verletzter Jungfräulichkeit, bester der Zweifachgeborenen, nach Hause gehen können, und wie im Haus verweilen können, Weiser? Ich vermag es nicht zu ertragen – dies bedenkend, Erhabener, ordne an, was als Nächstes zu tun ist.“
Als sie so gesprochen hatte, sprach der beste der Ṛṣis, erfreut, zu ihr: „Nachdem du mir zu Willen gewesen bist, wirst du dennoch eine Jungfrau bleiben.“
Als sie so gesprochen hatte, sprach der beste der Ṛṣis, erfreut, zu ihr: „Nachdem du mir zu Willen gewesen bist, wirst du dennoch eine Jungfrau bleiben.“
tato labdhavarā prītā strībhāvaguṇabhūṣitā jagāma saha saṃsargam ṛṣiṇādbhutakarmaṇā
Da, nachdem sie die Gabe erlangt hatte, erfreut, mit den Vorzügen weiblichen Wesens geschmückt, ging sie die Vereinigung mit dem Ṛṣi von wundersamem Wirken ein.
Wort für Wort
tato labdhavarā prītā strībhāvaguṇabhūṣitā jagāma saha saṃsargam ṛṣiṇādbhutakarmaṇā
Da, nachdem sie die Gabe erlangt hatte, erfreut, mit den Vorzügen weiblichen Wesens geschmückt, ging sie die Vereinigung mit dem Ṛṣi von wundersamem Wirken ein.
iti satyavatī hṛṣṭā labdhvā varam anuttamam parāśareṇa saṃyuktā sadyo garbhaṃ suṣāva sā jajñe ca yamunādvīpe pārāśaryaḥ sa vīryavān
So empfing Satyavatī, erfreut, nachdem sie die unübertreffliche Gabe erlangt hatte, mit Parāśara vereint, sogleich einen Keim; und sie gebar auf der Yamunā-Insel den kraftvollen Sohn des Parāśara.
Wort für Wort
iti satyavatī hṛṣṭā labdhvā varam anuttamam parāśareṇa saṃyuktā sadyo garbhaṃ suṣāva sā jajñe ca yamunādvīpe pārāśaryaḥ sa vīryavān
So empfing Satyavatī, erfreut, nachdem sie die unübertreffliche Gabe erlangt hatte, mit Parāśara vereint, sogleich einen Keim; und sie gebar auf der Yamunā-Insel den kraftvollen Sohn des Parāśara.
sa mātaram upasthāya tapasy eva mano dadhe smṛto 'haṃ darśayiṣyāmi kṛtyeṣv iti ca so 'bravīt
Er, nachdem er sich seiner Mutter vorgestellt hatte, richtete seinen Sinn allein auf Askese; „Sobald du an mich denkst, werde ich mich bei wichtigen Aufgaben zeigen“, so sprach er.
Wort für Wort
sa mātaram upasthāya tapasy eva mano dadhe smṛto 'haṃ darśayiṣyāmi kṛtyeṣv iti ca so 'bravīt
Er, nachdem er sich seiner Mutter vorgestellt hatte, richtete seinen Sinn allein auf Askese; „Sobald du an mich denkst, werde ich mich bei wichtigen Aufgaben zeigen“, so sprach er.
pādāpasāriṇaṃ dharmaṃ vidvān sa tu yuge yuge āyuḥ śaktiṃ ca martyānāṃ yugānugam avekṣya ca
Er, der den in jedem Zeitalter um je einen Viertel-Fuß schwindenden Dharma kannte, und die Lebensdauer und Kraft der Sterblichen entsprechend dem Zeitalter erwog,
Wort für Wort
pādāpasāriṇaṃ dharmaṃ vidvān sa tu yuge yuge āyuḥ śaktiṃ ca martyānāṃ yugānugam avekṣya ca
Er, der den in jedem Zeitalter um je einen Viertel-Fuß schwindenden Dharma kannte, und die Lebensdauer und Kraft der Sterblichen entsprechend dem Zeitalter erwog,
Ebenso entstand Bhīṣma, der Sohn des Śāṃtanu, von unermesslichem Glanz, aus der Gaṅgā, durch die Kraft eines Vasu – von gewaltiger Tapferkeit, hochberühmt.
Ebenso entstand Bhīṣma, der Sohn des Śāṃtanu, von unermesslichem Glanz, aus der Gaṅgā, durch die Kraft eines Vasu – von gewaltiger Tapferkeit, hochberühmt.
[Anm.: Gemeint ist, dass Bhīṣma die Wiedergeburt eines der acht Vasu-Gottheiten ist – ein anderer „Vasu“-Bezug als der König Uparicara Vasu dieses Kapitels.]
sa dharmam āhūya purā maharṣir idam uktavān iṣīkayā mayā bālyād ekā viddhā śakuntikā
Er, der große Ṛṣi, rief einst den Gott Dharma herbei und sprach dies: „Von mir wurde einst, aus Kindlichkeit, mit einem Grashalm ein Vöglein durchbohrt –“
Wort für Wort
sa dharmam āhūya purā maharṣir idam uktavān iṣīkayā mayā bālyād ekā viddhā śakuntikā
Er, der große Ṛṣi, rief einst den Gott Dharma herbei und sprach dies: „Von mir wurde einst, aus Kindlichkeit, mit einem Grashalm ein Vöglein durchbohrt –“
„Schwerer wiegt die Tötung eines Brahmanen als die Tötung aller anderen Wesen – deshalb wirst du, wegen dieser [unverhältnismäßigen] Verfehlung, im Schoß einer Śūdrā geboren werden.“
„Schwerer wiegt die Tötung eines Brahmanen als die Tötung aller anderen Wesen – deshalb wirst du, wegen dieser [unverhältnismäßigen] Verfehlung, im Schoß einer Śūdrā geboren werden.“
[Anm.: Mit diesem Fluch belegt Māṇḍavya den Gott Dharma selbst, weil dieser ihn für ein geringes Kindheitsvergehen unverhältnismäßig hart (Pfählung) bestraft hatte.]
saṃjayo munikalpas tu jajñe sūto gavalgaṇāt sūryāc ca kuntikanyāyāṃ jajñe karṇo mahārathaḥ sahajaṃ kavacaṃ bibhrat kuṇḍaloddyotitānanaḥ
Saṃjaya, muniähnlich, wurde als Sūta von Gavalgaṇa geboren; und von Sūrya, in der noch unvermählten Tochter der Kuntī, wurde Karṇa geboren, der große Wagenkrieger, mit ihm zugleich geboren tragend Panzer, das Antlitz erleuchtet von Ohrringen.
Wort für Wort
saṃjayo munikalpas tu jajñe sūto gavalgaṇāt sūryāc ca kuntikanyāyāṃ jajñe karṇo mahārathaḥ sahajaṃ kavacaṃ bibhrat kuṇḍaloddyotitānanaḥ
Saṃjaya, muniähnlich, wurde als Sūta von Gavalgaṇa geboren; und von Sūrya, in der noch unvermählten Tochter der Kuntī, wurde Karṇa geboren, der große Wagenkrieger, mit ihm zugleich geboren tragend Panzer, das Antlitz erleuchtet von Ohrringen.
das unvergängliche Selbst, die Urnatur, der höchste Ursprung, der Puruṣa, der Weltenbildner, der mit Sattva verbundene, der beständige, unvergängliche,
das unvergängliche Selbst, die Urnatur, der höchste Ursprung, der Puruṣa, der Weltenbildner, der mit Sattva verbundene, der beständige, unvergängliche,
der endlose, unbewegliche Gott, der Haṃsa [Schwan], Nārāyaṇa, der Gebieter, der Ordner, der alterslose, ewige – ihn nennt man den höchsten, unvergänglichen.
der endlose, unbewegliche Gott, der Haṃsa [Schwan], Nārāyaṇa, der Gebieter, der Ordner, der alterslose, ewige – ihn nennt man den höchsten, unvergänglichen.
astrajñau tu mahāvīryau sarvaśastraviśāradau sātyakiḥ kṛtavarmā ca nārāyaṇam anuvratau satyakād dhṛdikāc caiva jajñāte 'straviśāradau
Sātyaki und Kṛtavarman, beide von großer Tapferkeit, waffenkundig, in allen Waffen bewandert, Nārāyaṇa [Kṛṣṇa] ergeben, wurden von Satyaka und Hṛdika geboren, beide waffenkundig.
Wort für Wort
astrajñau tu mahāvīryau sarvaśastraviśāradau sātyakiḥ kṛtavarmā ca nārāyaṇam anuvratau satyakād dhṛdikāc caiva jajñāte 'straviśāradau
Sātyaki und Kṛtavarman, beide von großer Tapferkeit, waffenkundig, in allen Waffen bewandert, Nārāyaṇa [Kṛṣṇa] ergeben, wurden von Satyaka und Hṛdika geboren, beide waffenkundig.
gautamān mithunaṃ jajñe śarastambāc charadvataḥ aśvatthāmnaś ca jananī kṛpaś caiva mahābalaḥ aśvatthāmā tato jajñe droṇād astrabhṛtāṃ varaḥ
Von Gautama [Śaradvat] wurde aus einem Schilfrohrbüschel ein Zwillingspaar geboren: die Mutter Aśvatthāmans und Kṛpa von großer Kraft; danach wurde von Droṇa Aśvatthāman geboren, der Beste der Waffenträger.
Wort für Wort
gautamān mithunaṃ jajñe śarastambāc charadvataḥ aśvatthāmnaś ca jananī kṛpaś caiva mahābalaḥ aśvatthāmā tato jajñe droṇād astrabhṛtāṃ varaḥ
Von Gautama [Śaradvat] wurde aus einem Schilfrohrbüschel ein Zwillingspaar geboren: die Mutter Aśvatthāmans und Kṛpa von großer Kraft; danach wurde von Droṇa Aśvatthāman geboren, der Beste der Waffenträger.
Ebenso wurde auch Dhṛṣṭadyumna, von Agni-gleichem Glanz, unmittelbar aus dem Feuer geboren, beim vollzogenen Vaitāna-Opferritus – ein kraftvoller Held, samt Bogen, zur Vernichtung Droṇas.
Ebenso wurde auch Dhṛṣṭadyumna, von Agni-gleichem Glanz, unmittelbar aus dem Feuer geboren, beim vollzogenen Vaitāna-Opferritus – ein kraftvoller Held, samt Bogen, zur Vernichtung Droṇas.
Der Sohn des Königs von Gāndhāra war Śakuni, der Sohn Subalas; ebenso wurde Duryodhanas Mutter [Gāndhārī] geboren – beide kundig des [rechten] Nutzens.
Der Sohn des Königs von Gāndhāra war Śakuni, der Sohn Subalas; ebenso wurde Duryodhanas Mutter [Gāndhārī] geboren – beide kundig des [rechten] Nutzens.
Śikhaṇḍin wurde von Drupada geboren – eine Tochter, die zum Sohnesstatus gelangte, die ein Yakṣa namens Sthūṇa, aus dem Wunsch, ihr eine Freude zu erweisen, in einen Mann verwandelte.
Śikhaṇḍin wurde von Drupada geboren – eine Tochter, die zum Sohnesstatus gelangte, die ein Yakṣa namens Sthūṇa, aus dem Wunsch, ihr eine Freude zu erweisen, in einen Mann verwandelte.
teṣām aparimeyāni nāmadheyāni sarvaśaḥ na śakyaṃ parisaṃkhyātuṃ varṣāṇām ayutair api ete tu kīrtitā mukhyā yair ākhyānam idaṃ tatam
Ihre Namen sind allesamt unermesslich, nicht aufzuzählen, selbst nicht in zehntausend Jahren; doch diese hier wurden als die Hauptpersonen genannt, durch die diese Erzählung entfaltet wird.
Wort für Wort
teṣām aparimeyāni nāmadheyāni sarvaśaḥ na śakyaṃ parisaṃkhyātuṃ varṣāṇām ayutair api ete tu kīrtitā mukhyā yair ākhyānam idaṃ tatam
Ihre Namen sind allesamt unermesslich, nicht aufzuzählen, selbst nicht in zehntausend Jahren; doch diese hier wurden als die Hauptpersonen genannt, durch die diese Erzählung entfaltet wird.
[Anm.: Mit diesem gewaltigen Genealogie-Kapitel – Uparicara Vasu, Satyavatīs Herkunft, Vyāsas Geburt und Vedenteilung, sowie die Geburten Bhīṣmas, Viduras, Karṇas, Kṛṣṇas, Droṇas, Kṛpas, Dhṛṣṭadyumnas, Draupadīs, der Pāṇḍavas, ihrer Söhne, Abhimanyus und Ghaṭotkacas – ist das genealogische Fundament nahezu aller Hauptfiguren des gesamten Werks gelegt.]