Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Ādiparva

Kapitel 180: Rājakopaḥ Der Zorn der Könige

Empört, dass Drupada die vermeintlich brahmanische Draupadī einem Brahmanen zugesprochen hat, fordern die versammelten Könige seinen Tod und stürmen bewaffnet auf ihn zu. Der erschrockene Drupada flieht zu den Brahmanen; Arjuna und Bhīma treten den Angreifern entgegen, wobei Bhīma im Alleingang einen Baum als Waffe entwurzelt. Kṛṣṇa (Dāmodara) erkennt die beiden als die verschollen geglaubten Pāṇḍava-Brüder Arjuna und Bhīma und identifiziert gegenüber Balarāma (Halāyudha) auch Yudhiṣṭhira und die Zwillinge – zur Freude beider, da damit auch ihre Tante Kuntī als gerettet gilt.

vaiśaṃpāyana uvāca tasmai ditsati kanyāṃ tu brāhmaṇāya mahātmane kopa āsīn mahīpānām ālokyānyonyam antikāt

Vaiśampāyana sprach: ‚Als er [Drupada] bereit war, dem hochherzigen Brahmanen die Tochter zu geben, entstand Zorn bei den Herrschern der Erde, als sie einander nahe erblickten.'

Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca tasmai ditsati kanyāṃ tu brāhmaṇāya mahātmane kopa āsīn mahīpānām ālokyānyonyam antikāt
Vaiśampāyana sprach: ‚Als er [Drupada] bereit war, dem hochherzigen Brahmanen die Tochter zu geben, entstand Zorn bei den Herrschern der Erde, als sie einander nahe erblickten.'

asmān ayam atikramya tṛṇīkṛtya ca saṃgatān dātum icchati viprāya draupadīṃ yoṣitāṃ varām

‚Uns übergehend und wie Stroh geringachtend, uns versammelte, will dieser die vortreffliche Frau Draupadī einem Brahmanen geben.'

Wort für Wort
asmān ayam atikramya tṛṇīkṛtya ca saṃgatān dātum icchati viprāya draupadīṃ yoṣitāṃ varām
‚Uns übergehend und wie Stroh geringachtend, uns versammelte, will dieser die vortreffliche Frau Draupadī einem Brahmanen geben.'

nihanmainaṃ durātmānaṃ yo 'yam asmān na manyate na hy arhaty eṣa satkāraṃ nāpi vṛddhakramaṃ guṇaiḥ

‚Lasst uns diesen Übelgesinnten töten, der uns nicht achtet – er verdient weder Ehrerbietung noch nach seinen Vorzügen den Vorrang des Alters.'

Wort für Wort
nihanmainaṃ durātmānaṃ yo 'yam asmān na manyate na hy arhaty eṣa satkāraṃ nāpi vṛddhakramaṃ guṇaiḥ
‚Lasst uns diesen Übelgesinnten töten, der uns nicht achtet – er verdient weder Ehrerbietung noch nach seinen Vorzügen den Vorrang des Alters.'

hanmainaṃ saha putreṇa durācāraṃ nṛpadviṣam ayaṃ hi sarvān āhūya satkṛtya ca narādhipān guṇavad bhojayitvā ca tataḥ paścād vinindati

‚Lasst uns diesen Übeltäter samt seinem Sohn töten, den Königshasser – denn nachdem er alle Herrscher der Menschen eingeladen, geehrt und vortrefflich bewirtet hat, verunglimpft er sie danach.'

Wort für Wort
hanmainaṃ saha putreṇa durācāraṃ nṛpadviṣam ayaṃ hi sarvān āhūya satkṛtya ca narādhipān guṇavad bhojayitvā ca tataḥ paścād vinindati
‚Lasst uns diesen Übeltäter samt seinem Sohn töten, den Königshasser – denn nachdem er alle Herrscher der Menschen eingeladen, geehrt und vortrefflich bewirtet hat, verunglimpft er sie danach.'

asmin rājasamāvāye devānām iva saṃnaye kim ayaṃ sadṛśaṃ kaṃ cin nṛpatiṃ naiva dṛṣṭavān

‚Hat er in dieser Königsversammlung, gleich einer Zusammenkunft der Götter, denn keinen einzigen ebenbürtigen König erblickt?'

Wort für Wort
asmin rājasamāvāye devānām iva saṃnaye kim ayaṃ sadṛśaṃ kaṃ cin nṛpatiṃ naiva dṛṣṭavān
‚Hat er in dieser Königsversammlung, gleich einer Zusammenkunft der Götter, denn keinen einzigen ebenbürtigen König erblickt?'

na ca vipreṣv adhīkāro vidyate varaṇaṃ prati svayaṃvaraḥ kṣatriyāṇām itīyaṃ prathitā śrutiḥ

‚Den Brahmanen steht kein Anrecht auf die Wahl [bei einem Svayaṃvara] zu; ‚der Svayaṃvara gehört den Kṣatriyas' – so lautet die überlieferte Kunde.'

Wort für Wort
na ca vipreṣv adhīkāro vidyate varaṇaṃ prati svayaṃvaraḥ kṣatriyāṇām itīyaṃ prathitā śrutiḥ
‚Den Brahmanen steht kein Anrecht auf die Wahl [bei einem Svayaṃvara] zu; ‚der Svayaṃvara gehört den Kṣatriyas' – so lautet die überlieferte Kunde.'

atha vā yadi kanyeyaṃ neha kaṃ cid bubhūṣati agnāv enāṃ parikṣipya yāma rāṣṭrāṇi pārthivāḥ

‚Oder aber, wenn diese Jungfrau hier keinen wünscht, so wollen wir, ihr Könige, sie ins Feuer werfen und in unsere Reiche zurückkehren.'

Wort für Wort
atha vā yadi kanyeyaṃ neha kaṃ cid bubhūṣati agnāv enāṃ parikṣipya yāma rāṣṭrāṇi pārthivāḥ
‚Oder aber, wenn diese Jungfrau hier keinen wünscht, so wollen wir, ihr Könige, sie ins Feuer werfen und in unsere Reiche zurückkehren.'

brāhmaṇo yadi vā bālyāl lobhād vā kṛtavān idam vipriyaṃ pārthivendrāṇāṃ naiṣa vadhyaḥ kathaṃ cana

‚Wenn aber ein Brahmane aus Torheit oder aus Gier diese Unbill gegen die Fürsten der Könige begangen hat, so ist er keinesfalls zu töten.'

Wort für Wort
brāhmaṇo yadi vā bālyāl lobhād vā kṛtavān idam vipriyaṃ pārthivendrāṇāṃ naiṣa vadhyaḥ kathaṃ cana
‚Wenn aber ein Brahmane aus Torheit oder aus Gier diese Unbill gegen die Fürsten der Könige begangen hat, so ist er keinesfalls zu töten.'

brāhmaṇārthaṃ hi no rājyaṃ jīvitaṃ ca vasūni ca putrapautraṃ ca yac cānyad asmākaṃ vidyate dhanam

‚Denn um der Brahmanen willen sind unser Königreich, unser Leben, unsere Güter, Söhne und Enkel und was sonst noch an Besitz bei uns vorhanden ist.'

Wort für Wort
brāhmaṇārthaṃ hi no rājyaṃ jīvitaṃ ca vasūni ca putrapautraṃ ca yac cānyad asmākaṃ vidyate dhanam
‚Denn um der Brahmanen willen sind unser Königreich, unser Leben, unsere Güter, Söhne und Enkel und was sonst noch an Besitz bei uns vorhanden ist.'

avamānabhayād etat svadharmasya ca rakṣaṇāt svayaṃvarāṇāṃ cānyeṣāṃ mā bhūd evaṃvidhā gatiḥ

‚Aus Furcht vor Schmach und zum Schutz der eigenen Pflicht [tun wir dies] – möge ein solcher Ausgang bei anderen Svayaṃvaras nicht mehr vorkommen.'

Wort für Wort
avamānabhayād etat svadharmasya ca rakṣaṇāt svayaṃvarāṇāṃ cānyeṣāṃ mā bhūd evaṃvidhā gatiḥ
‚Aus Furcht vor Schmach und zum Schutz der eigenen Pflicht [tun wir dies] – möge ein solcher Ausgang bei anderen Svayaṃvaras nicht mehr vorkommen.'

ity uktvā rājaśārdūlā hṛṣṭāḥ parighabāhavaḥ drupadaṃ saṃjighṛkṣantaḥ sāyudhāḥ samupādravan

So sprechend, stürmten die Königstiger, erregt, mit Armen gleich eisernen Stangen, bewaffnet heran, um Drupada zu ergreifen.

Wort für Wort
ity uktvā rājaśārdūlā hṛṣṭāḥ parighabāhavaḥ drupadaṃ saṃjighṛkṣantaḥ sāyudhāḥ samupādravan
So sprechend, stürmten die Königstiger, erregt, mit Armen gleich eisernen Stangen, bewaffnet heran, um Drupada zu ergreifen.

tān gṛhītaśarāvāpān kruddhān āpatato nṛpān drupado vīkṣya saṃtrāsād brāhmaṇāñ śaraṇaṃ gataḥ

Als Drupada jene zornigen Könige, die Pfeilköcher ergriffen hatten, heranstürmen sah, nahm er aus Schrecken Zuflucht bei den Brahmanen.

Wort für Wort
tān gṛhītaśarāvāpān kruddhān āpatato nṛpān drupado vīkṣya saṃtrāsād brāhmaṇāñ śaraṇaṃ gataḥ
Als Drupada jene zornigen Könige, die Pfeilköcher ergriffen hatten, heranstürmen sah, nahm er aus Schrecken Zuflucht bei den Brahmanen.

vegenāpatatas tāṃs tu prabhinnān iva vāraṇān pāṇḍuputrau mahāvīryau pratīyatur ariṃdamau

Den mit solcher Wucht heranstürmenden, wie brünftigen Elefanten gleichenden Königen traten die beiden hochheldenhaften Söhne Pāṇḍus, die Feindebezwinger, entgegen.

Wort für Wort
vegenāpatatas tāṃs tu prabhinnān iva vāraṇān pāṇḍuputrau mahāvīryau pratīyatur ariṃdamau
Den mit solcher Wucht heranstürmenden, wie brünftigen Elefanten gleichenden Königen traten die beiden hochheldenhaften Söhne Pāṇḍus, die Feindebezwinger, entgegen.

tataḥ samutpetur udāyudhās te mahīkṣito baddhatalāṅgulitrāḥ jighāṃsamānāḥ kururājaputrāv amarṣayanto 'rjunabhīmasenau

Da sprangen jene Herrscher der Erde, die Waffen erhoben, die Finger mit Lederschutz gebunden, herbei, in dem Wunsch, die beiden Kuru-Königssöhne zu töten, Arjuna und Bhīmasena erzürnend.

Wort für Wort
tataḥ samutpetur udāyudhās te mahīkṣito baddhatalāṅgulitrāḥ jighāṃsamānāḥ kururājaputrāv amarṣayanto 'rjunabhīmasenau
Da sprangen jene Herrscher der Erde, die Waffen erhoben, die Finger mit Lederschutz gebunden, herbei, in dem Wunsch, die beiden Kuru-Königssöhne zu töten, Arjuna und Bhīmasena erzürnend.

tatas tu bhīmo 'dbhutavīryakarmā mahābalo vajrasamānavīryaḥ utpāṭya dorbhyāṃ drumam ekavīro niṣpatrayām āsa yathā gajendraḥ

Da riss Bhīma, von wundersamer Kraftleistung, der überaus Starke, an Kraft dem Blitz gleich, mit seinen beiden Armen im Alleingang einen Baum aus und entlaubte ihn, wie ein Elefantenfürst.

Wort für Wort
tatas tu bhīmo 'dbhutavīryakarmā mahābalo vajrasamānavīryaḥ utpāṭya dorbhyāṃ drumam ekavīro niṣpatrayām āsa yathā gajendraḥ
Da riss Bhīma, von wundersamer Kraftleistung, der überaus Starke, an Kraft dem Blitz gleich, mit seinen beiden Armen im Alleingang einen Baum aus und entlaubte ihn, wie ein Elefantenfürst.

taṃ vṛkṣam ādāya ripupramāthī daṇḍīva daṇḍaṃ pitṛrāja ugram tasthau samīpe puruṣarṣabhasya pārthasya pārthaḥ pṛthudīrghabāhuḥ

Jenen Baum ergreifend, der Feindezermalmer, wie der Ahnenkönig [Anm.: pitṛrāja = Yama] seinen furchtbaren Stab, stellte sich der breit- und langarmige Pārtha [Bhīma] neben den Pārtha [Arjuna], den Stier unter den Männern.

Wort für Wort
taṃ vṛkṣam ādāya ripupramāthī daṇḍīva daṇḍaṃ pitṛrāja ugram tasthau samīpe puruṣarṣabhasya pārthasya pārthaḥ pṛthudīrghabāhuḥ
Jenen Baum ergreifend, der Feindezermalmer, wie der Ahnenkönig [Anm.: pitṛrāja = Yama] seinen furchtbaren Stab, stellte sich der breit- und langarmige Pārtha [Bhīma] neben den Pārtha [Arjuna], den Stier unter den Männern.

tat prekṣya karmātimanuṣyabuddher jiṣṇoḥ sahabhrātur acintyakarmā dāmodaro bhrātaram ugravīryaṃ halāyudhaṃ vākyam idaṃ babhāṣe

Als er dies erblickte – die übermenschlich kluge Tat des Jiṣṇu samt seinem Bruder –, sprach Dāmodara, von unfassbarer Tatkraft, zu seinem Bruder Halāyudha, dem von furchtbarer Kraft, diese Worte:

Wort für Wort
tat prekṣya karmātimanuṣyabuddher jiṣṇoḥ sahabhrātur acintyakarmā dāmodaro bhrātaram ugravīryaṃ halāyudhaṃ vākyam idaṃ babhāṣe
Als er dies erblickte – die übermenschlich kluge Tat des Jiṣṇu samt seinem Bruder –, sprach Dāmodara, von unfassbarer Tatkraft, zu seinem Bruder Halāyudha, dem von furchtbarer Kraft, diese Worte:

ya eṣa mattarṣabhatulyagāmī mahad dhanuḥ karṣati tālamātram eṣo 'rjuno nātra vicāryam asti yady asmi saṃkarṣaṇa vāsudevaḥ

‚Der da, der wie ein berauschter Stier schreitet und den gewaltigen, palmengroßen Bogen spannt – das ist Arjuna, daran ist nicht zu zweifeln, wenn ich Vāsudeva bin, Saṃkarṣaṇa.'

Wort für Wort
ya eṣa mattarṣabhatulyagāmī mahad dhanuḥ karṣati tālamātram eṣo 'rjuno nātra vicāryam asti yady asmi saṃkarṣaṇa vāsudevaḥ
‚Der da, der wie ein berauschter Stier schreitet und den gewaltigen, palmengroßen Bogen spannt – das ist Arjuna, daran ist nicht zu zweifeln, wenn ich Vāsudeva bin, Saṃkarṣaṇa.'

ya eṣa vṛkṣaṃ tarasāvarujya rājñāṃ vikāre sahasā nivṛttaḥ vṛkodaro nānya ihaitad adya kartuṃ samartho bhuvi martyadharmā

‚Der da, der mit Wucht einen Baum ausgerissen hat und bei der Empörung der Könige jäh dazwischengetreten ist – das ist Vṛkodara; kein anderer auf Erden, dem Sterblichen-Dharma unterworfen, wäre heute imstande, dies zu tun.'

Wort für Wort
ya eṣa vṛkṣaṃ tarasāvarujya rājñāṃ vikāre sahasā nivṛttaḥ vṛkodaro nānya ihaitad adya kartuṃ samartho bhuvi martyadharmā
‚Der da, der mit Wucht einen Baum ausgerissen hat und bei der Empörung der Könige jäh dazwischengetreten ist – das ist Vṛkodara; kein anderer auf Erden, dem Sterblichen-Dharma unterworfen, wäre heute imstande, dies zu tun.'

yo 'sau purastāt kamalāyatākṣas tanur mahāsiṃhagatir vinītaḥ gauraḥ pralambojjvalacārughoṇo viniḥsṛtaḥ so 'cyuta dharmarājaḥ

‚Der dort vorn, mit lotosgleich geweiteten Augen, schlank, mit dem Gang eines großen Löwen, bescheiden, hellhäutig, mit langer, glänzender, schöner Nase heraustretend – das, Acyuta, ist der Rechtskönig.'

Wort für Wort
yo 'sau purastāt kamalāyatākṣas tanur mahāsiṃhagatir vinītaḥ gauraḥ pralambojjvalacārughoṇo viniḥsṛtaḥ so 'cyuta dharmarājaḥ
‚Der dort vorn, mit lotosgleich geweiteten Augen, schlank, mit dem Gang eines großen Löwen, bescheiden, hellhäutig, mit langer, glänzender, schöner Nase heraustretend – das, Acyuta, ist der Rechtskönig.'

yau tau kumārāv iva kārttikeyau dvāv aśvineyāv iti me pratarkaḥ muktā hi tasmāj jatuveśmadāhān mayā śrutāḥ pāṇḍusutāḥ pṛthā ca

‚Jene beiden dort, wie zwei Knaben gleich Kārttikeya – meine Vermutung ist, sie sind die beiden Aśvin-Söhne; denn ich habe gehört, dass Pṛthā und die Pāṇḍu-Söhne jenem Brand des Lackhauses entkommen sind.'

Wort für Wort
yau tau kumārāv iva kārttikeyau dvāv aśvineyāv iti me pratarkaḥ muktā hi tasmāj jatuveśmadāhān mayā śrutāḥ pāṇḍusutāḥ pṛthā ca
‚Jene beiden dort, wie zwei Knaben gleich Kārttikeya – meine Vermutung ist, sie sind die beiden Aśvin-Söhne; denn ich habe gehört, dass Pṛthā und die Pāṇḍu-Söhne jenem Brand des Lackhauses entkommen sind.'

tam abravīn nirmalatoyadābho halāyudho 'nantarajaṃ pratītaḥ prīto 'smi diṣṭyā hi pitṛṣvasā naḥ pṛthā vimuktā saha kauravāgryaiḥ

Zu ihm sprach Halāyudha, glänzend wie eine reine Wolke, überzeugt, zum jüngeren Bruder: ‚Ich bin erfreut – durch Fügung ist ja unsere Vatersschwester [Anm.: pitṛṣvasā, die Schwester des Vaters Vasudeva, d.h. Kuntī] Pṛthā mitsamt den besten der Kauravas gerettet.'

Wort für Wort
tam abravīn nirmalatoyadābho halāyudho 'nantarajaṃ pratītaḥ prīto 'smi diṣṭyā hi pitṛṣvasā naḥ pṛthā vimuktā saha kauravāgryaiḥ
Zu ihm sprach Halāyudha, glänzend wie eine reine Wolke, überzeugt, zum jüngeren Bruder: ‚Ich bin erfreut – durch Fügung ist ja unsere Vatersschwester [Anm.: pitṛṣvasā, die Schwester des Vaters Vasudeva, d.h. Kuntī] Pṛthā mitsamt den besten der Kauravas gerettet.'

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