Fortsetzung der Duḥṣanta-Erzählung: der König zieht mit großem Heer zur Jagd aus, wird von den Frauen der Stadt bewundert, dringt in einen wilden, Nandana-gleichen Wald ein und richtet dort unter dem Wild ein gewaltiges Gemetzel an; auch Elefanten und Menschen kommen im Getümmel zu Schaden.
Vaiśaṃpāyana sprach: »Er, der Starkarmige, mit reichlicher Streitmacht an Reittieren, zog einst in einen dichten Wald, umgeben von hunderten Pferden und Elefanten.
Vaiśaṃpāyana sprach: »Er, der Starkarmige, mit reichlicher Streitmacht an Reittieren, zog einst in einen dichten Wald, umgeben von hunderten Pferden und Elefanten.
khaḍgaśaktidharair vīrair gadāmusalapāṇibhiḥ prāsatomarahastaiś ca yayau yodhaśatair vṛtaḥ
Von Helden begleitet, die Schwert und Speer trugen, mit Keule und Streitkolben in der Hand, mit Wurfspießen und Handspeeren bewaffnet, zog er, umgeben von hunderten Kriegern.
Wort für Wort
khaḍgaśaktidharair vīrair gadāmusalapāṇibhiḥ prāsatomarahastaiś ca yayau yodhaśatair vṛtaḥ
Von Helden begleitet, die Schwert und Speer trugen, mit Keule und Streitkolben in der Hand, mit Wurfspießen und Handspeeren bewaffnet, zog er, umgeben von hunderten Kriegern.
siṃhanādaiś ca yodhānāṃ śaṅkhadundubhinisvanaiḥ rathanemisvanaiś cāpi sanāgavarabṛṃhitaiḥ
Durch das Löwengebrüll der Krieger und den Klang von Muschelhörnern und Kesselpauken, sowie durch das Rasseln der Wagenräder und das Trompeten der edlen Elefanten,
Wort für Wort
siṃhanādaiś ca yodhānāṃ śaṅkhadundubhinisvanaiḥ rathanemisvanaiś cāpi sanāgavarabṛṃhitaiḥ
Durch das Löwengebrüll der Krieger und den Klang von Muschelhörnern und Kesselpauken, sowie durch das Rasseln der Wagenräder und das Trompeten der edlen Elefanten,
heṣitasvanamiśraiś ca kṣveḍitāsphoṭitasvanaiḥ āsīt kilakilāśabdas tasmin gacchati pārthive
vermischt mit dem Wiehern der Pferde und mit den Lauten des Zischens und Klatschens, erhob sich ein gewaltiger Lärm, während dieser Herrscher dahinzog.
Wort für Wort
heṣitasvanamiśraiś ca kṣveḍitāsphoṭitasvanaiḥ āsīt kilakilāśabdas tasmin gacchati pārthive
vermischt mit dem Wiehern der Pferde und mit den Lauten des Zischens und Klatschens, erhob sich ein gewaltiger Lärm, während dieser Herrscher dahinzog.
śakropamam amitraghnaṃ paravāraṇavāraṇam paśyantaḥ strīgaṇās tatra śastrapāṇiṃ sma menire
den Śakra Gleichenden, den Feindevernichter, den Bezwinger feindlicher Elefanten - ihn erblickend, hielten die Scharen der Frauen dort den mit Waffe in der Hand Dastehenden fast für einen Gott.
Wort für Wort
śakropamam amitraghnaṃ paravāraṇavāraṇam paśyantaḥ strīgaṇās tatra śastrapāṇiṃ sma menire
den Śakra Gleichenden, den Feindevernichter, den Bezwinger feindlicher Elefanten - ihn erblickend, hielten die Scharen der Frauen dort den mit Waffe in der Hand Dastehenden fast für einen Gott.
[Anm.: Der Satzbau von v.6 ist knapp; die Übersetzung gibt den Sinn sinngemäß wieder.
sa gacchan dadṛśe dhīmān nandanapratimaṃ vanam bilvārkakhadirākīrṇaṃ kapitthadhavasaṃkulam
Dahinziehend erblickte der Weise einen Wald, dem Nandana-Hain gleich, bedeckt mit Bilva-, Arka- und Khadira-Bäumen, dicht bestanden mit Kapittha- und Dhava-Bäumen,
Wort für Wort
sa gacchan dadṛśe dhīmān nandanapratimaṃ vanam bilvārkakhadirākīrṇaṃ kapitthadhavasaṃkulam
Dahinziehend erblickte der Weise einen Wald, dem Nandana-Hain gleich, bedeckt mit Bilva-, Arka- und Khadira-Bäumen, dicht bestanden mit Kapittha- und Dhava-Bäumen,
viṣamaṃ parvataprasthair aśmabhiś ca samāvṛtam nirjalaṃ nirmanuṣyaṃ ca bahuyojanam āyatam mṛgasaṃghair vṛtaṃ ghorair anyaiś cāpi vanecaraiḥ
uneben, von Bergabhängen und Felsen umgeben, wasserlos und menschenleer, viele Yojanas weit erstreckt, umgeben von Scharen wilder Tiere und anderen Waldbewohnern.
Wort für Wort
viṣamaṃ parvataprasthair aśmabhiś ca samāvṛtam nirjalaṃ nirmanuṣyaṃ ca bahuyojanam āyatam mṛgasaṃghair vṛtaṃ ghorair anyaiś cāpi vanecaraiḥ
uneben, von Bergabhängen und Felsen umgeben, wasserlos und menschenleer, viele Yojanas weit erstreckt, umgeben von Scharen wilder Tiere und anderen Waldbewohnern.
tad vanaṃ balameghena śaradhāreṇa saṃvṛtam vyarocan mahiṣākīrṇaṃ rājñā hatamahāmṛgam
Jener Wald, bedeckt von der Wolke des Heeres wie von einem Herbstregenschauer, erstrahlte, von Büffeln bevölkert, seiner großen Wildtiere aber durch den König beraubt.
Wort für Wort
tad vanaṃ balameghena śaradhāreṇa saṃvṛtam vyarocan mahiṣākīrṇaṃ rājñā hatamahāmṛgam
Jener Wald, bedeckt von der Wolke des Heeres wie von einem Herbstregenschauer, erstrahlte, von Büffeln bevölkert, seiner großen Wildtiere aber durch den König beraubt.