Kapitel 140: ātreyānvindratīrthamāhātmyavarṇanam
Die Größe des Ātreya- (Anvindra-)Tīrtha (Der Weise Ātreya, seine Indra-Verwechslung und die Verheißung künftiger Indraschaft)
Der Weise Ātreya erlangt durch ein Sattra-Opfer und ein Opfer für Śiva an der Gautamī übernatürliche Reisefähigkeit und besucht Indras Himmel; vom Glanz Indras verblendet, begehrt er selbst die Indra-Herrschaft und zwingt Tvaṣṭṛ (Viśvakarman) unter Androhung, ihn zu Asche zu verbrennen, eine vollständige Nachbildung von Indras Paradies (Berg Meru, Wunschbäume, eine Śacī-gleiche Gattin, Waffen, Elefant und Pferd) zu erschaffen. Daityas, Danujas und Rākṣasas, die Hari (Indra) fälschlich auf Erden vermuten, greifen die neue 'Indra-Stadt' an; der bedrängte Ātreya besingt Indra mit einem Vers aus dem Ṛgveda, gesteht dann aber, nur ein gewöhnlicher Brahmane zu sein, der aus schlechtem Schicksal gehandelt habe. Auf Geheiß der Asuras lässt er durch Tvaṣṭṛ alles rückgängig machen und kehrt beschämt zu seiner ursprünglichen Askese zurück. Die Götter trösten ihn: Wer künftig am Ātreya-Tīrtha bade, werde selbst dereinst zu einem Indra werden. Ursprung des Ātreya- (Anvindra-, Daiteya-)Tīrtha mit 5000 weiteren Tīrthas.
Brahmā sprach: Bekannt als Ātreya, auch Anvindra genannt, ist jenes vortreffliche Tīrtha; seine Macht werde ich verkünden, die Rückgabe verlorener Königsherrschaft gewährend.
kṛtvaiśvaryam agād vipraḥ sarvatra gatim eva ca / indrasya bhavanaṃ ramyaṃ svargalokaṃ rasātalam //
und nachdem er dadurch Herrschermacht erlangt hatte, gewann der Brahmane die Fähigkeit, sich überallhin zu bewegen - zu Indras lieblicher Wohnstatt, zur Himmelswelt, nach Rasātala.
Wort für Wort
kṛtvaiśvaryam agād vipraḥ sarvatra gatim eva ca
und nachdem er dadurch Herrschermacht erlangt hatte, gewann der Brahmane die Fähigkeit, sich überallhin zu bewegen
indrasya bhavanaṃ ramyaṃ svargalokaṃ rasātalam
zu Indras lieblicher Wohnstatt, zur Himmelswelt, nach Rasātala
Nach eigenem Belieben geht der Fürst der Brahmanen, kraft der Macht seiner verheißungsvollen Askese; einst, zum Himmel gegangen, begab er sich von dort wiederum zu Indras Welt.
Dort sah er den Tausendäugigen [Indra], von glückverheißenden Göttern umgeben, von Siddhas und Sādhyas gepriesen, dem vortrefflichen Tanz zuschauend, süßen Gesang hörend und von Apsaras gefächelt.
Wort für Wort
tatrāpaśyat sahasrākṣaṃ suraiḥ parivṛtaṃ śubhaiḥ
Dort sah er den Tausendäugigen, von glückverheißenden Göttern umgeben
Er sah ihn, von jenen nahe sitzenden Götterfürsten verehrt, auf großem Thron sitzend, seinen Sohn Jayanta auf dem Schoß haltend, mit Śacī vereint, den höchsten Genuss der Liebe erlangend.
Wort für Wort
upopaviṣṭaiḥ suranāyakais taiḥ
von jenen nahe sitzenden Götterfürsten
saṃpūjyamānaṃ mahadāsanastham
verehrt, auf großem Thron sitzend
jayantam aṅke vinidhāya sūnuṃ
seinen Sohn Jayanta auf dem Schoß haltend
śacyā yutaṃ prāptaratiṃ mahiṣṭham
mit Śacī vereint, den höchsten Genuss der Liebe erlangend
[Anm.: Ab hier V.7-25 überwiegend Erzählmetrum, padaweise gezählt.]
Als er den großen Indra erblickte, den Zufluchtsort der Guten, den Segensspender, wurde jener hochgesinnte Fürst der Brahmanen, der Weise, von der Herrlichkeit Indras verblendet und begehrte jene Indra-Herrschaft.
Wort für Wort
satāṃ śaraṇyaṃ varadaṃ mahendraṃ
Den großen Indra, den Zufluchtsort der Guten, den Segensspender
samīkṣya viprādhipatir mahātmā
als er ihn erblickte, jener hochgesinnte Fürst der Brahmanen, der Weise
Von den Scharen der Götter gebührend verehrt, kehrte er wiederum in seine eigene Einsiedelei zurück, nachdem er jene überaus liebliche Stadt Śakras gesehen hatte, mit Juwelen versehen, von verdienstvollen Eigenschaften ganz erfüllt.
Wort für Wort
saṃpūjito devagaṇair yathāvat
Von den Scharen der Götter gebührend verehrt
svam āśramaṃ vai punar ājagāma
kehrte er wiederum in seine eigene Einsiedelei zurück
samīkṣya tāṃ śakrapurīṃ suramyāṃ
nachdem er jene überaus liebliche Stadt Śakras gesehen hatte
ratnair yutāṃ puṇyaguṇaiḥ supūrṇām
mit Juwelen versehen, von verdienstvollen Eigenschaften ganz erfüllt
Als der Brahmane seine eigene, ohne Glanz und Gold gebliebene Einsiedelei erblickte, wurde er niedergeschlagen; nach der Götterherrschaft rasch verlangend, sprach der große Sohn des Atri darauf zu seiner Geliebten.
Wort für Wort
svam āśramaṃ niṣprabhahemavarjyaṃ
Als der Brahmane seine eigene, ohne Glanz und Gold gebliebene Einsiedelei
samīkṣya vipro viramaṃ jagāma
erblickte, wurde er niedergeschlagen
samīhamānaḥ surarājyam āśu
nach der Götterherrschaft rasch verlangend
priyāṃ tadovāca mahātriputraḥ
sprach der große Sohn des Atri darauf zu seiner Geliebten
{ātreya uvāca:} bhoktuṃ na śakto 'smi phalāni mūlāny / anuttamāny apy atisaṃskṛtāni / smṛtvāmṛtaṃ puṇyatamaṃ ca tatra / bhakṣyaṃ ca bhojyaṃ ca varāsanāni / stutiṃ ca dānaṃ ca sabhāṃ śubhāṃ ca / astraṃ ca vāsāṃsi purīṃ vanāni //
Ātreya sprach: Ich bin nicht mehr imstande, diese Früchte und Wurzeln zu genießen, so vortrefflich und wohlbereitet sie auch sind, da ich mich an das dortige, höchst verdienstvolle Amṛta erinnere, an Speise und Trank und die vortrefflichen Sitze, an Lobpreis und Gaben und die prächtige Versammlungshalle, an Waffen, Gewänder, die Stadt und die Gärten des Indra.
Wort für Wort
bhoktuṃ na śakto 'smi phalāni mūlāny
Ätreya sprach: Ich bin nicht mehr imstande, diese Früchte und Wurzeln zu genießen
anuttamāny apy atisaṃskṛtāni
so vortrefflich und wohlbereitet sie auch sind
smṛtvāmṛtaṃ puṇyatamaṃ ca tatra
da ich mich an das dortige, höchst verdienstvolle Amṛta erinnere
bhakṣyaṃ ca bhojyaṃ ca varāsanāni
an Speise und Trank und die vortrefflichen Sitze
stutiṃ ca dānaṃ ca sabhāṃ śubhāṃ ca
an Lobpreis und Gaben und die prächtige Versammlungshalle
astraṃ ca vāsāṃsi purīṃ vanāni
an Waffen, Gewänder, die Stadt und die Gärten des Indra
Ātreya sprach: Ich begehre die Indraschaft; errichte rasch, o Hochgesinnter, hier den Indra-Rang! Wenn du anders sprichst als das von mir Geäußerte, werde ich dich gewiss zu Asche machen - daran besteht kein Zweifel.
Wort für Wort
{ātreya uvāca:} iccheyam indratvam ahaṃ mahātman
Ātreya sprach: Ich begehre die Indraschaft, o Hochgesinnter
kuruṣva śīghraṃ padam aindram atra
errichte rasch hier den Indra-Rang
brūṣe 'nyathā cen madudīritaṃ tvaṃ
Wenn du anders sprichst als das von mir Geäußerte
bhasmīkaromy eva na saṃśayo 'tra
werde ich dich gewiss zu Asche machen - daran besteht kein Zweifel
Brahmā sprach: Auf das Wort des Atri-Sohnes hin schuf sogleich eilends der mächtige Schöpfer der Geschöpfe, Viśvakarman, den Berg Meru, die Stadt der Götter, die Wunschbäume, die Wunschranke und die Wunschkuh.
Wort für Wort
{brahmovāca:} tadatrivākyāt tvaritaḥ prajānāṃ
Brahmā sprach: Auf das Wort des Atri-Sohnes hin, eilends, der Geschöpfe
sraṣṭā vibhur viśvakarmā tadaiva
mächtiger Schöpfer, Viśvakarman, sogleich
cakāra meruṃ ca purīṃ surāṇāṃ
schuf er den Berg Meru und die Stadt der Götter
kalpadrumān kalpalatāṃ ca dhenum
die Wunschbäume, die Wunschranke und die Wunschkuh
Er schuf mit dem Vajra und anderem geschmückte, strahlende, überaus bunt verzierte Häuser; er schuf eine an allen Gliedern makellose Śacī, wie eine Vergnügungsstätte des Liebesgottes.
Ah, im Augenblick schuf er die Versammlungshalle Sudharman, ebenso die bezaubernden Apsaras; er schuf auch das Pferd Uccaiḥśravas und den Elefanten, den Vajra und andere Waffen, sowie sämtliche Götter.
Wort für Wort
sabhāṃ sudharmāṇam aho kṣaṇena
Ah, im Augenblick schuf er die Versammlungshalle Sudharman
tathā cakārāpsaraso manojñāḥ
ebenso schuf er die bezaubernden Apsaras
cakāra coccaiḥśravasaṃ gajaṃ ca
er schuf auch das Pferd Uccaiḥśravas und den Elefanten
vajrādi cāstrāṇi surān aśeṣān
den Vajra und andere Waffen, sowie sämtliche Götter
[Anm.: 'gajam' (der Elefant, Airāvata) und 'uccaiḥśravasam' (das Pferd) werden hier zusammen genannt.]
Vom Sohn des Atri, obwohl eigentlich durch seine Geliebte zurückgehalten, wurde eine der Śacī gleichende eigene Gattin geschaffen; jener Sohn des Atri, mit seinen eigenen Schöpfungen versehen, schuf auch eine dem Vajra gleichende Waffe.
Wort für Wort
nivāryamāṇaḥ priyayātriputraḥ
Vom Sohn des Atri, obwohl eigentlich durch seine Geliebte zurückgehalten
śacīsamām ātmavadhūṃ cakāra
wurde eine der Śacī gleichende eigene Gattin geschaffen
tadātriputro 'trimukhaiḥ sameto
jener Sohn des Atri, mit seinen eigenen Schöpfungen versehen
vajrādirūpaṃ ca cakāra cāstram
schuf auch eine dem Vajra gleichende Waffe
[Anm.: Verse 17-18 syntaktisch verdichtet; 'nivāryamāṇaḥ' bezieht sich vermutlich auf Zögern, das durch Ātreyas Drängen überwunden wird - sinngemäß wiedergegeben.]
nṛtyādi gītādi ca sarvam eva / cakāra śakrasya pure ca dṛṣṭam / tat sarvam āsādya tadā munīndraḥ / prahṛṣṭacetāḥ sutarāṃ babhūva //
Tanz und Gesang und alles, was in Śakras Stadt gesehen worden war, schuf er ebenso; nachdem er das alles erlangt hatte, wurde der Fürst der Weisen darauf höchst frohen Herzens.
Wort für Wort
nṛtyādi gītādi ca sarvam eva
Tanz und Gesang und alles
cakāra śakrasya pure ca dṛṣṭam
was in Śakras Stadt gesehen worden war, schuf er ebenso
tat sarvam āsādya tadā munīndraḥ
nachdem er das alles erlangt hatte, der Fürst der Weisen
āpātaramyeṣv api kasya nāma / bhavaty apekṣā nahi gocareṣu / śrutvā ca daityā danujāḥ sametā / rakṣāṃsi kopena yutāni sadyaḥ //
Wer wohl hätte keine Anziehung zu dem, was auf den ersten Blick erfreulich ist, selbst wenn es nur in Reichweite der Sinne liegt? Als sie davon gehört hatten, versammelten sich sogleich zornerfüllt die Daityas, Danujas und Rākṣasas.
Wort für Wort
āpātaramyeṣv api kasya nāma
Wer wohl hätte keine Anziehung zu dem, was auf den ersten Blick erfreulich ist
bhavaty apekṣā nahi gocareṣu
selbst wenn es nur in Reichweite der Sinne liegt?
śrutvā ca daityā danujāḥ sametā
Als sie davon gehört hatten, versammelten sich die Daityas und Danujas
'Woher kommt es, dass Hari den Himmel verlassend zur Erde gekommen ist, wohl zu seinem eigenen Vergnügen? Deshalb wollen wir von hier gehen, um zu kämpfen, gegen den Vernichter Vṛtras, dessen Opfer nicht von langer Dauer war.'
Wort für Wort
svargaṃ parityajya kuto harir bhuvaṃ
'Woher kommt es, dass Hari den Himmel verlassend zur Erde'
samāgato nv eṣa mithaḥ sukhāya
gekommen ist, wohl zu seinem eigenen Vergnügen?
tasmād vayaṃ yāma ito nu yoddhuṃ
'Deshalb wollen wir von hier gehen, um zu kämpfen'
vṛtrasya hantāram adīrghasattram
'gegen den Vernichter Vṛtras, dessen Opfer nicht von langer Dauer war'
[Anm.: Sinngemäß - die Dämonen verwechseln Ātreya mit dem echten Indra/Hari.]
tataḥ samāgatya tadātriputraṃ / saṃveṣṭayām āsur athāsurās te / saṃveṣṭayitvā puram atriputra / kṛtaṃ tathā cendrapurābhidhānam / tair vadhyamānaḥ śastrapātair mahadbhis / tato bhīto vākyam idaṃ jagāda //
Darauf, herangekommen, umzingelten jene Asuras den Sohn des Atri; nachdem sie die Stadt umzingelt hatten, die als 'Sohn-des-Atri-Stadt' errichtet und ebenso 'Indra-Stadt' genannt worden war, von jenen mit gewaltigen Waffenhieben angegriffen, sprach er darauf, erschrocken, dieses Wort.
Wort für Wort
tataḥ samāgatya tadātriputraṃ
Darauf, herangekommen, den Sohn des Atri
saṃveṣṭayām āsur athāsurās te
umzingelten jene Asuras
saṃveṣṭayitvā puram atriputra
nachdem sie die Stadt des Atri-Sohnes umzingelt hatten
{ātreya uvāca:} yo jāta eva prathamo manasvān / devo devān kratunā paryabhūṣat / yasya śuṣmād rodasī abhyasetāṃ / nṛmṇasya mahnā sa janāsa indraḥ //
Ātreya sprach: 'Der, kaum geboren, als erster geistbegabter Gott die Götter durch seine Opferkraft schmückte, vor dessen Ungestüm Himmel und Erde erzitterten - durch die Größe seiner Manneskraft, er, ihr Leute, ist Indra.'
Wort für Wort
yo jāta eva prathamo manasvān
'Der, kaum geboren, als erster geistbegabter'
devo devān kratunā paryabhūṣat
'Gott die Götter durch seine Opferkraft schmückte'
yasya śuṣmād rodasī abhyasetāṃ
'vor dessen Ungestüm Himmel und Erde erzitterten'
nṛmṇasya mahnā sa janāsa indraḥ
'durch die Größe seiner Manneskraft, er, ihr Leute, ist Indra'
[Anm.: Wörtliches Zitat eines berühmten Rigveda-Verses (RV 2.12.1) als Hymnus an Indra.]
{ātreya uvāca:} nāhaṃ harir naiva śacī madīyā / neyaṃ purī naiva vanaṃ tad aindram / sa eva cendro vṛtrahantā sa vajrī / sahasrākṣo gotrabhid vajrabāhuḥ //
Ātreya sprach: Ich bin nicht Hari, und Śacī ist nicht die meine; diese Stadt ist nicht Indras Stadt, noch ist jener Garten der Indra-Garten; jener wahre Indra allein ist der Vṛtra-Töter, der Vajra-Träger, der Tausendäugige, der Bergspalter, der Vajra-Armige.
Wort für Wort
{ātreya uvāca:} nāhaṃ harir naiva śacī madīyā
Ātreya sprach: Ich bin nicht Hari, und Śacī ist nicht die meine
neyaṃ purī naiva vanaṃ tad aindram
diese Stadt ist nicht Indras Stadt, noch ist jener Garten der Indra-Garten
sa eva cendro vṛtrahantā sa vajrī
jener wahre Indra allein ist der Vṛtra-Töter, der Vajra-Träger
sahasrākṣo gotrabhid vajrabāhuḥ
der Tausendäugige, der Bergspalter, der Vajra-Armige
Ich aber bin ein Brahmane, ein Kenner der Veden, von Scharen von Brahmanen umgeben, am Ufer der Gautamī weilend; was weder für die Zukunft noch für jetzt ein Grund zum Glück ist, gerade diese Tat habe ich, vom bösen Schicksal ergriffen, begangen.
Wort für Wort
ahaṃ tu vipro vedavid brahmavṛndaiḥ
Ich aber bin ein Brahmane, ein Kenner der Veden, von Scharen von Brahmanen umgeben
samāviṣṭo gautamītīrasaṃsthaḥ
am Ufer der Gautamī weilend
yatrāyatyāṃ nādya vā saukhyahetus
was weder für die Zukunft noch für jetzt ein Grund zum Glück ist
tac cākārṣaṃ karma durdaivayogāt
gerade diese Tat habe ich, vom bösen Schicksal ergriffen, begangen
{asurā ūcuḥ:} saṃharasvedam ātreya yad indrasya viḍambanam / kṣemas te bhavitā satyaṃ nānyathā munisattama //
Die Asuras sprachen: Beseitige dies, Ātreya, diese Verspottung Indras; wahrhaftig wird dir dann Wohlergehen zuteilwerden, nicht anders, o bester der Weisen.
Wort für Wort
{asurā ūcuḥ:} saṃharasvedam ātreya yad indrasya viḍambanam
Die Asuras sprachen: Beseitige dies, Ātreya, diese Verspottung Indras
kṣemas te bhavitā satyaṃ nānyathā munisattama
wahrhaftig wird dir dann Wohlergehen zuteilwerden, nicht anders, o bester der Weisen
Brahmā sprach: Darauf sprach Ātreya das Wort: Wie ihr mich hier auch immer zu etwas bewegen mögt, ich werde es tun, ihr Erhabenen; ich berühre das Feuer mit der Wahrheit als Schwur.
Ātreya sprach: Was hier, mir zuliebe, von dir, Tvaṣṭṛ, an Indra-Rang geschaffen wurde - beseitige es wiederum rasch; beschütze mich, den brahmanischen Weisen.
punar dehi padaṃ mahyam āśramaṃ mṛgapakṣiṇaḥ / vṛkṣāṃś ca vāri yatrāsīn na me divyaiḥ prayojanam / sarvam akramam āyātaṃ na sukhāya manīṣiṇām //
Gib mir wieder meinen alten Platz, die Einsiedelei mit den Tieren und Vögeln, den Bäumen und dem Wasser, wo ich einst war; ich habe keinen Bedarf an göttlichen Dingen. Alles Ungeordnete, das gekommen ist, dient nicht dem Glück der Weisen.
Wort für Wort
punar dehi padaṃ mahyam āśramaṃ mṛgapakṣiṇaḥ
Gib mir wieder meinen alten Platz, die Einsiedelei mit den Tieren und Vögeln
vṛkṣāṃś ca vāri yatrāsīn na me divyaiḥ prayojanam
den Bäumen und dem Wasser, wo ich einst war; ich habe keinen Bedarf an göttlichen Dingen
sarvam akramam āyātaṃ na sukhāya manīṣiṇām
Alles Ungeordnete, das gekommen ist, dient nicht dem Glück der Weisen
Brahmā sprach: 'So sei es', sprechend, zog der Herr der Geschöpfe, Tvaṣṭṛ, darauf alles zurück; und die Daityas gingen, nachdem sie das Land von dieser Bedrohung befreit hatten, an ihren eigenen Ort zurück.
...begab sich, ganz der Askese hingegeben und von allen umgeben, an das Ufer der Gautamī; während das große Opfer im Gange war, sprach er beschämt ein Wort.
Wort für Wort
gautamītīram āśritya taponiṣṭho 'khilair vṛtaḥ
begab sich, ganz der Askese hingegeben und von allen umgeben, an das Ufer der Gautamī
vartamāne mahāyajñe lajjito vākyam abravīt
während das große Opfer im Gange war, sprach er beschämt ein Wort
Ātreya sprach: Ah, welch eine Größe der Verblendung, welch eine Verwirrung meines eigenen Geistes! Was hätte es genützt, den hohen Indra-Rang zu erlangen? Was habe ich hier zuvor Törichtes getan!
Die Götter sprachen: Lass die Scham fahren, Starkarmiger, es wird dir höchster Ruhm zuteil; die Lebewesen, die am Ātreya-Tīrtha ohne Umschweife baden,...