Kapitel 226: vāsudevamāhātmyavarṇanaṃ yaduvaṃśavarṇanaṃ ca
Die Darlegung der Größe Vāsudevas und der Geschlechterfolge der Yadus bis zu Kṛṣṇas Erscheinen
Nachdem Umā die Rede ihres Gatten gehört hat, kommen in der Nähe befindliche Weise zu Śiva und fragen, wodurch man sich von der Fessel des Saṃsāra befreit (V.1-6). Maheśvara (Śiva) erklärt, dass es kein anderes Mittel als Vāsudeva gibt (V.7-9), und legt auf Bitten der Ṛṣis (V.10) die Größe (Māhātmya) Vāsudevas dar: Kṛṣṇa/Hari ist höher als Brahmā, aus dessen Leib Brahmā (aus dem Bauch) und Śiva (aus dem Haupt) selbst entstanden sind (V.11-22), er ist mit allen göttlichen Waffen und Tugenden ausgestattet (V.23-29) und wird zum Wohl der Götter im Geschlecht Manus als Govinda erscheinen (V.30). Es folgt eine ausführliche Genealogie von Manu über Ilā/Sudyumna, Purūravas, Āyu, Nahuṣa, Yayāti, Yadu, Kroṣṭā, Vṛjinīvat, Uṣaṅgu und Śūra bis zu Vasudeva (Ānakadundubhi) und dessen Sohn, dem vierarmigen Vāsudeva/Kṛṣṇa, der die gefangenen Könige befreien, Jarāsaṃdha besiegen und in Dvārakā herrschen wird (V.31-45). Śiva erklärt, dass, wer Vāsudeva schaut, ihn selbst geschaut hat (V.46-51), und dass Vāsudeva aus Fürsorge für die Geschöpfe die Ṛṣis auf dem Gandhamādana-Berg erschaffen hat (V.52-56). Das Kapitel schließt mit der Identifikation von Balarāma mit der Weltenschlange Śeṣa/Ananta, die die Erde trägt, und mit der Erwähnung Garuḍas (Suparṇa) als Sohn Kaśyapas, sowie der Aufforderung an die Weisen, die 'Besten der Yadus' (Kṛṣṇa und Balarāma) mit Eifer zu verehren (V.57-67).
Vyāsa sprach: Als sie, die Weltenmutter, so von Anfang an die Rede ihres Gatten gehört hatte, wurde sie da erfreut, hocherfreut und erstaunt, ihr Zweifachgeborenen.
Die trefflichsten Weisen, die sich in der Nähe des Tripura-Feindes (Śiva) befanden, waren aus Anlass einer Pilgerfahrt zu jenem Berg gegangen, ihr Zweifachgeborenen.
Wort für Wort
ye tatrāsan munivarās tripurāreḥ samīpataḥ /
Die trefflichsten Weisen, die sich in der Nähe des Tripura-Feindes (Śiva) befanden,
Die Weisen sprachen: Verehrung sei dir, Dreiäugiger, Zerstörer von Dakṣas Opfer! Wir fragen dich, Herr der Welt, nach dem Zweifel, der in unserem Herzen wohnt.
Wort für Wort
{munaya ūcuḥ:} trilocana namas te 'stu dakṣakratuvināśana /
Die Weisen sprachen: Verehrung sei dir, Dreiäugiger, Zerstörer von Dakṣas Opfer!
Maheśvara sprach: Für die von den Fesseln der Tat gebundenen, des Leides teilhaftigen Menschen sehe ich kein anderes Mittel als Vāsudeva, ihr Zweifachgeborenen.
Die Ṛṣis sprachen: O Pinākin (Bogenträger), Zerstörer von Bhagas Auge, von aller Welt Verehrter — wir wünschen, o Śaṅkara, die Größe Vāsudevas zu hören.
Maheśvara sprach: Höher noch als der Großvater (Brahmā) ist der ewige Purusha Hari, Kṛṣṇa, von der Farbe des Jambūnada-Goldes, aufgegangen wie die Sonne am wolkenlosen Himmel.
Wort für Wort
{maheśvara uvāca:} pitāmahād api varaḥ śāśvataḥ puruṣo hariḥ /
Maheśvara sprach: Höher noch als der Großvater (Brahmā) ist der ewige Purusha Hari,
kṛṣṇo jāmbūnadābhāso vyabhre sūrya ivoditaḥ //
Kṛṣṇa, von der Farbe des Jambūnada-Goldes, aufgegangen wie die Sonne am wolkenlosen Himmel.
brahmā tasyodarabhavas tasyāhaṃ ca śirobhavaḥ /
śiroruhebhyo jyotīṃṣi romabhyaś ca surāsurāḥ //
Brahmā entstand aus seinem Bauch, und ich (Śiva) entstand aus seinem Haupt; aus seinen Haupthaaren die Gestirne, und aus seinen Körperhaaren Götter und Dämonen.
Wort für Wort
brahmā tasyodarabhavas tasyāhaṃ ca śirobhavaḥ /
Brahmā entstand aus seinem Bauch, und ich (Śiva) entstand aus seinem Haupt;
śiroruhebhyo jyotīṃṣi romabhyaś ca surāsurāḥ //
aus seinen Haupthaaren die Gestirne, und aus seinen Körperhaaren Götter und Dämonen.
ṛṣayo dehasaṃbhūtās tasya lokāś ca śāśvatāḥ /
pitāmahagṛhaṃ sākṣāt sarvadevagṛhaṃ ca saḥ //
Die Ṛṣis entstanden aus seinem Körper, und die ewigen Welten (ebenso); er selbst ist unmittelbar das Haus des Großvaters (Brahmā) und das Haus aller Götter.
Wort für Wort
ṛṣayo dehasaṃbhūtās tasya lokāś ca śāśvatāḥ /
Die Ṛṣis entstanden aus seinem Körper, und die ewigen Welten ebenso;
pitāmahagṛhaṃ sākṣāt sarvadevagṛhaṃ ca saḥ //
er selbst ist unmittelbar das Haus des Großvaters und das Haus aller Götter.
sa hi devadevaḥ sākṣād devanāthaḥ paraṃtapaḥ /
sarvajñaḥ sarvasaṃsraṣṭā sarvagaḥ sarvatomukhaḥ //
Er ist wahrhaftig der Gott der Götter, der Herr der Götter, der Bezwinger der Feinde, allwissend, Schöpfer von allem, überall gegenwärtig, nach allen Seiten das Antlitz gewandt.
Wort für Wort
sa hi devadevaḥ sākṣād devanāthaḥ paraṃtapaḥ /
Er ist wahrhaftig der Gott der Götter, der Herr der Götter, der Bezwinger der Feinde,
nahi devagaṇāḥ śaktās trivikramavinākṛtāḥ /
bhuvane devakāryāṇi kartuṃ nāyakavarjitaḥ //
Denn die Scharen der Götter sind ohne den Dreischritt-Vollbringer (Trivikrama), ohne den Anführer, nicht imstande, die Werke der Götter in der Welt zu vollbringen.
Wort für Wort
nahi devagaṇāḥ śaktās trivikramavinākṛtāḥ /
Denn die Scharen der Götter sind ohne den Dreischritt-Vollbringer [?], ohne den Anführer,
bhuvane devakāryāṇi kartuṃ nāyakavarjitaḥ //
nicht imstande, die Werke der Götter in der Welt zu vollbringen.
[Anm.] 'trivikramavinākṛtāḥ' wörtlich 'ohne den Dreischritt-Tuenden', d.h. ohne Viṣṇu in seiner Trivikrama-Gestalt; sinngemäß übersetzt.
śārṅgacakrāyudhaḥ khaḍgī sarvanāgaripudhvajaḥ /
uttamena suśīlena śaucena ca damena ca //
Mit dem Śārṅga-Bogen, Diskus als Waffe, mit Schwert, mit dem Banner des Feindes aller Schlangen (Garuḍa), von höchster guter Sitte, Reinheit und Selbstbeherrschung,
Wort für Wort
śārṅgacakrāyudhaḥ khaḍgī sarvanāgaripudhvajaḥ /
Mit dem Śārṅga-Bogen, Diskus als Waffe, mit Schwert, mit dem Banner des Feindes aller Schlangen (Garuḍa),
uttamena suśīlena śaucena ca damena ca //
von höchster guter Sitte, Reinheit und Selbstbeherrschung,
kṣamāvāṃś cānahaṃvādī sa devo brahmadāyakaḥ /
bhayahartā bhayārtānāṃ mitrānandavivardhanaḥ //
geduldig und ohne Ich-Anspruch, jener Gott ist Geber des Brahman (der heiligen Weisheit), Nehmer der Furcht von den Furchterfüllten, Mehrer der Freude der Freunde.
Wort für Wort
kṣamāvāṃś cānahaṃvādī sa devo brahmadāyakaḥ /
geduldig und ohne Ich-Anspruch, jener Gott ist Geber des Brahman,
bhayahartā bhayārtānāṃ mitrānandavivardhanaḥ //
Nehmer der Furcht von den Furchterfüllten, Mehrer der Freude der Freunde.
den sich ihm Anvertrauenden hilfreich und den Feinden Furcht bereitend, der Rechtskunde kundig, in ihr vollkommen, ein Sprecher des Brahman, mit gezügelten Sinnen —
Wort für Wort
samāśritānām upakṛc chatrūṇāṃ bhayakṛt tathā /
den sich ihm Anvertrauenden hilfreich und den Feinden Furcht bereitend,
nītijño nītisaṃpanno brahmavādī jitendriyaḥ //
der Rechtskunde kundig, in ihr vollkommen, ein Sprecher des Brahman, mit gezügelten Sinnen —
eben zum Wohl der Götter, mit höchster Einsicht ausgestattet, wird er auf dem heilvollen Weg der Prajāpatis, im durch Dharma geweihten Geschlecht Manus,
Wort für Wort
bhavārtham eva devānāṃ buddhyā paramayā yutaḥ /
eben zum Wohl der Götter, mit höchster Einsicht ausgestattet,
prājāpatye śubhe mārge mānave dharmasaṃskṛte //
wird er auf dem heilvollen Weg der Prajāpatis, im durch Dharma geweihten Geschlecht Manus,
dākṣāyaṇyas tathādityo manur ādityatas tataḥ /
manoś ca vaṃśaja ilā sudyumnaś ca bhaviṣyati //
Von den Töchtern Dakṣas stammt Āditya, von Āditya Manu, und aus Manus Geschlecht werden Ilā und Sudyumna sein.
Wort für Wort
dākṣāyaṇyas tathādityo manur ādityatas tataḥ /
Von den Töchtern Dakṣas stammt Āditya, von Āditya Manu,
manoś ca vaṃśaja ilā sudyumnaś ca bhaviṣyati //
und aus Manus Geschlecht werden Ilā und Sudyumna sein.
[Anm.] Der genealogische Übergang von Dakṣas Töchtern zu Āditya, Manu und Ilā/Sudyumna ist im Original stark verkürzt und elliptisch wiedergegeben; sinngemäß nachvollzogen.
yajvināṃ ca viśuddhānāṃ vaṃśe brāhmaṇasattamāḥ /
sa śūraḥ kṣatriyaśreṣṭho mahāvīryo mahāyaśāḥ //
an Opferern und Reinen, o ihr Trefflichsten der Brahmanen, in deren Geschlecht dieser Śūra, der beste der Kṣatriyas, von großer Heldenkraft und großem Ruhm,
Wort für Wort
yajvināṃ ca viśuddhānāṃ vaṃśe brāhmaṇasattamāḥ /
an Opferern und Reinen, o ihr Trefflichsten der Brahmanen, in deren Geschlecht
sa śūraḥ kṣatriyaśreṣṭho mahāvīryo mahāyaśāḥ //
dieser Śūra, der beste der Kṣatriyas, von großer Heldenkraft und großem Ruhm,
und wird die Erdgöttin schützen, nachdem er die Übelgesinnten besiegt hat. Wenn ihr, o Verehrte, zu ihm gelangt seid, mit den vorzüglichen brahmanischen Ehrengaben,
Wort für Wort
pālayiṣyati gāṃ devīṃ vinirjitya durāśayān /
und wird die Erdgöttin schützen, nachdem er die Übelgesinnten besiegt hat.
dharmavidbhiḥ sa deveśo namaskāryaḥ sadācyutaḥ /
dharma eva sadā hi syād asminn abhyarcite vibhau //
Von den Dharmakundigen ist dieser Götterherr, der stets Unvergängliche, zu verehren; denn stets ist Dharma allein zugegen, wenn dieser Machtvolle verehrt wird.
Wort für Wort
dharmavidbhiḥ sa deveśo namaskāryaḥ sadācyutaḥ /
Von den Dharmakundigen ist dieser Götterherr, der stets Unvergängliche, zu verehren;
dharma eva sadā hi syād asminn abhyarcite vibhau //
denn stets ist Dharma allein zugegen, wenn dieser Machtvolle verehrt wird.
sa hi devo mahātejāḥ prajāhitacikīrṣayā /
dharmārthaṃ puruṣavyāghra ṛṣikoṭīḥ sasarja ca //
Denn jener Gott von großer Glut hat, aus dem Wunsch, den Geschöpfen Wohl zu tun, um des Dharma willen, o Tiger unter den Männern, Myriaden von Ṛṣis geschaffen.
Wort für Wort
sa hi devo mahātejāḥ prajāhitacikīrṣayā /
Denn jener Gott von großer Glut hat, aus dem Wunsch, den Geschöpfen Wohl zu tun,
dharmārthaṃ puruṣavyāghra ṛṣikoṭīḥ sasarja ca //
um des Dharma willen, o Tiger unter den Männern, Myriaden von Ṛṣis geschaffen.
tasmāt sa vāgmī dharmajño namasyo dvijapuṃgavāḥ /
vandito hi sa vandeta mānito mānayīta ca //
Darum, ihr Stiere der Zweifachgeborenen, ist er, der Beredte, Dharmakundige, zu verehren: wer verehrt wird, soll seinerseits verehren, und wer geehrt wird, soll seinerseits ehren;
Wort für Wort
tasmāt sa vāgmī dharmajño namasyo dvijapuṃgavāḥ /
Darum, ihr Stiere der Zweifachgeborenen, ist er, der Beredte, Dharmakundige, zu verehren:
vandito hi sa vandeta mānito mānayīta ca //
wer verehrt wird, soll seinerseits verehren [?], und wer geehrt wird, soll seinerseits ehren;
[Anm.] Die Verse 54-55 formulieren eine Reihe reziproker Wendungen (verehrt/verehrend, geehrt/ehrend, gesehen/sehend usw.), deren grammatisches Subjekt im Sanskrit nicht eindeutig zwischen dem Gott und dem Verehrenden unterschieden ist; sinngemäß als Aufforderung zur Gegenseitigkeit der Verehrung übersetzt.
wer gesehen wird, soll Tag für Tag sehen, wer als Zuflucht genommen wird, soll seinerseits Zuflucht gewähren; wer verehrt wird, soll stets verehren — (so ist) jener Gott, o ihr Trefflichsten der Zweifachgeborenen, (zu behandeln).
Wort für Wort
dṛṣṭaḥ paśyed aharahaḥ saṃśritaḥ pratisaṃśrayet /
wer gesehen wird, soll Tag für Tag sehen, wer als Zuflucht genommen wird, soll seinerseits Zuflucht gewähren;
arcitaś cārcayen nityaṃ sa devo dvijasattamāḥ //
wer verehrt wird, soll stets verehren — so ist jener Gott, o ihr Trefflichsten der Zweifachgeborenen, zu behandeln.
eṣa vai vihito mārgo mayā vai munisattamāḥ /
taṃ dṛṣṭvā sarvadeveśaṃ dṛṣṭāḥ syuḥ surasattamāḥ //
Dies ist wahrlich der von mir festgesetzte Weg, ihr trefflichsten Weisen: wer jenen Herrn aller Götter geschaut hat, für den gelten auch die trefflichsten Götter als geschaut.
Wort für Wort
eṣa vai vihito mārgo mayā vai munisattamāḥ /
Dies ist wahrlich der von mir festgesetzte Weg, ihr trefflichsten Weisen:
tatra ca tritayaṃ dṛṣṭaṃ bhaviṣyati na saṃśayaḥ /
samastā hi vayaṃ devās tasya dehe vasāmahe //
Und dort wird ohne Zweifel die Dreiheit geschaut werden; denn wir Götter alle wohnen in seinem Leib.
Wort für Wort
tatra ca tritayaṃ dṛṣṭaṃ bhaviṣyati na saṃśayaḥ /
Und dort wird ohne Zweifel die Dreiheit [?] geschaut werden;
samastā hi vayaṃ devās tasya dehe vasāmahe //
denn wir Götter alle wohnen in seinem Leib.
[Anm.] 'tritayaṃ' (die Dreiheit) bezieht sich wohl auf Brahmā, Viṣṇu und Śiva, die, wie in V.13 und V.21 dargelegt, im Leib des höchsten Gottes wohnen.
Dreiköpfig gilt jener Schlange dieses Gottes, des Herrn, als geschaut, unter dem Namen Ananta; durch dessen Kraft wirkt auch Suparṇa (Garuḍa), der starke Sohn des Kaśyapa.
Wort für Wort
triśirās tasya devasya dṛṣṭo 'nanta iti prabhoḥ /
Dreiköpfig gilt jener Schlange dieses Gottes, des Herrn, als geschaut, unter dem Namen Ananta;
suparṇo yasya vīryeṇa kaśyapasyātmajo balī //
durch dessen Kraft wirkt auch Suparṇa (Garuḍa), der starke Sohn des Kaśyapa.
yo rāmaḥ sa hṛṣīkeśo 'cyutaḥ sarvadharādharaḥ /
tāv ubhau puruṣavyāghrau divyau divyaparākramau //
Wer Rāma (Balarāma) ist, der ist Hṛṣīkeśa, der Unvergängliche, der Träger aller Erde; diese beiden Tiger unter den Männern, göttlich und von göttlicher Tapferkeit,
Wort für Wort
yo rāmaḥ sa hṛṣīkeśo 'cyutaḥ sarvadharādharaḥ /
Wer Rāma (Balarāma) ist, der ist Hṛṣīkeśa, der Unvergängliche, der Träger aller Erde;
draṣṭavyau mānanīyau ca cakralāṅgaladhāriṇau /
eṣa vo 'nugrahaḥ prokto mayā puṇyas tapodhanāḥ /
tad bhavanto yaduśreṣṭhaṃ pūjayeyuḥ prayatnataḥ //
sind zu schauen und zu ehren, die Träger von Diskus und Pflug. Dies ist die heilvolle Gnade, die von mir verkündet wurde, o ihr an Askese Reichen; so möget ihr mit Eifer den Besten der Yadus verehren.
Wort für Wort
draṣṭavyau mānanīyau ca cakralāṅgaladhāriṇau /
sind zu schauen und zu ehren, die Träger von Diskus und Pflug.
eṣa vo 'nugrahaḥ prokto mayā puṇyas tapodhanāḥ /
Dies ist die heilvolle Gnade, die von mir verkündet wurde, o ihr an Askese Reichen;
tad bhavanto yaduśreṣṭhaṃ pūjayeyuḥ prayatnataḥ //
so möget ihr mit Eifer den Besten der Yadus verehren.