Brahma-Purāṇa
Kapitel 44: indradyumnasāgaratīragamanavarṇanam
Indradyumnas Aufbruch von Ujjayinī und die Beschreibung des Ozeanufers
Brahmā schildert König Indradyumnas Tugenden und seinen wachsenden Wunsch, den Gott Vāsudeva-Viṣṇu zu verehren. Nach eingehendem Studium der Lehrschriften zieht der König aus Ujjayinī aus, begleitet von seinem gesamten Heer, Hofstaat und - in einer bemerkenswert detaillierten Aufzählung (V.28-40) - von Vertretern nahezu aller Berufsstände und Gewerbe seiner Stadt. Am Südufer des Ozeans angekommen, wird das Meer in einer langen Reihe von Epitheta gepriesen (V.44-53), bevor der König sich am Ufer niederlässt; es folgt eine ausführliche Naturschilderung des künftigen Puruṣottama-Kṣetra (Bäume, Blüten, Vögel, Berge) im gewohnten Kāvya-Stil, mit der abschließenden Angabe der Ausdehnung des Feldes (zehn mal fünf Yojana).
tasyāṃ sa nṛpatiḥ pūrvaṃ kurvan rājyam anuttamam /
pālayām āsa matimān prajāḥ putrān ivaurasān //
{Brahmā sprach (Fortsetzung):} In jener [Stadt] übte jener König einst eine unübertreffliche Herrschaft aus; der Kluge beschützte die Untertanen wie leibliche Söhne.
Wort für Wort tasyām sa nṛpatiḥ pūrvam in jener [Stadt] jener König einst kurvan rājyam anuttamam eine unübertreffliche Herrschaft ausübend pālayām āsa matimān er beschützte, der Kluge prajāḥ putrān iva aurasān die Untertanen wie leibliche Söhne satyavādī mahāprājñaḥ śūraḥ sarvaguṇākaraḥ /
matimān dharmasaṃpannaḥ sarvaśastrabhṛtāṃ varaḥ //
wahrhaft redend, hochweise, tapfer, eine Fundgrube aller Tugenden, klug, mit Dharma versehen, der beste aller Waffenträger,
Wort für Wort satyavādī mahāprājñaḥ wahrhaft redend, hochweise śūraḥ sarvaguṇākaraḥ tapfer, eine Fundgrube aller Tugenden matimān dharmasaṃpannaḥ klug, mit Dharma versehen sarvaśastrabhṛtām varaḥ der beste aller Waffenträger satyavāñ śīlavān dāntaḥ śrīmān parapuraṃjayaḥ /
āditya iva tejobhī rūpair āśvinayor iva //
wahrhaftig, von gutem Charakter, gezähmt, glanzvoll, ein Bezwinger feindlicher Städte, wie die Sonne an Glanz, an Gestalt den beiden Aśvins gleich,
Wort für Wort satyavān śīlavān dāntaḥ wahrhaftig, von gutem Charakter, gezähmt śrīmān parapuraṃjayaḥ glanzvoll, ein Bezwinger feindlicher Städte āditya iva tejobhiḥ wie die Sonne an Glanz rūpaiḥ āśvinayoḥ iva an Gestalt den beiden Aśvins gleich vardhamānasurāścaryaḥ śakratulyaparākramaḥ /
śāradendur ivābhāti lakṣaṇaiḥ samalaṃkṛtaḥ //
ein wachsendes Wunder für die Götter, von Śakra-gleicher Tapferkeit, strahlend wie der herbstliche Mond, mit [günstigen] Merkmalen geschmückt,
Wort für Wort vardhamānasurāścaryaḥ ein wachsendes Wunder für die Götter [?] śakratulyaparākramaḥ von Śakra-gleicher Tapferkeit śāradenduḥ iva ābhāti strahlend wie der herbstliche Mond lakṣaṇaiḥ samalaṃkṛtaḥ mit [günstigen] Merkmalen geschmückt [?] "vardhamānasurāścaryaḥ" ist kompositionell unsicher - wörtlich etwa "ein für die Götter wachsendes Wunder".
āhartā sarvayajñānāṃ hayamedhādikṛt tathā /
dānair yajñais tapobhiś ca tattulyo nāsti bhūpatiḥ //
ein Vollbringer aller Opfer, ebenso Vollzieher des Rossopfers und anderer [Opfer]; an Gaben, Opfern und Askese gibt es keinen ihm gleichen Herrscher der Erde.
Wort für Wort āhartā sarvayajñānām ein Vollbringer aller Opfer hayamedhādikṛt tathā ebenso Vollzieher des Rossopfers und anderer [Opfer] dānaiḥ yajñaiḥ tapobhiḥ ca an Gaben, Opfern und Askese tattulyaḥ na asti bhūpatiḥ gibt es keinen ihm gleichen Herrscher der Erde suvarṇamaṇimuktānāṃ gajāśvānāṃ ca bhūpatiḥ /
pradadau vipramukhyebhyo yāge yāge mahādhanam //
an Gold, Juwelen, Perlen, Elefanten und Pferden gab der Herrscher der Erde bei jedem einzelnen Opfer den vorzüglichsten Brahmanen großen Reichtum,
Wort für Wort suvarṇamaṇimuktānām an Gold, Juwelen, Perlen gajāśvānām ca und Elefanten und Pferden bhūpatiḥ pradadau vipramukhyebhyaḥ der Herrscher der Erde gab den vorzüglichsten Brahmanen yāge yāge mahādhanam bei jedem einzelnen Opfer großen Reichtum hastyaśvarathamukhyānāṃ kambalājinavāsasām /
ratnānāṃ dhanadhānyānām antas tasya na vidyate //
an vorzüglichen Elefanten, Pferden, Wagen, an Wolldecken, Fellen und Gewändern, an Juwelen, Reichtum und Getreide gibt es bei ihm kein Ende.
Wort für Wort hastyaśvarathamukhyānām an vorzüglichen Elefanten, Pferden, Wagen kambalājinavāsasām an Wolldecken, Fellen und Gewändern ratnānām dhanadhānyānām an Juwelen, Reichtum und Getreide antaḥ tasya na vidyate gibt es bei ihm kein Ende evaṃ sarvadhanair yukto guṇaiḥ sarvair alaṃkṛtaḥ /
sarvakāmasamṛddhātmā kurvan rājyam akaṇṭakam //
So mit allem Reichtum versehen, mit allen Tugenden geschmückt, seinem Wesen nach reich an allen Wünschen, übte er eine ungestörte Herrschaft aus.
Wort für Wort evam sarvadhanaiḥ yuktaḥ so mit allem Reichtum versehen guṇaiḥ sarvaiḥ alaṃkṛtaḥ mit allen Tugenden geschmückt sarvakāmasamṛddhātmā seinem Wesen nach reich an allen Wünschen kurvan rājyam akaṇṭakam eine ungestörte Herrschaft ausübend tasyeyaṃ matir utpannā sarvayogeśvaraṃ harim /
katham ārādhayiṣyāmi bhuktimuktipradaṃ prabhum //
Ihm entstand dieser Gedanke: "Wie werde ich Hari, den Herrn aller Yoga-Meister, den Genuss und Erlösung gewährenden Herrn, verehren?"
Wort für Wort tasya iyam matiḥ utpannā ihm entstand dieser Gedanke sarvayogeśvaram harim Hari, den Herrn aller Yoga-Meister katham ārādhayiṣyāmi wie werde ich verehren bhuktimuktipradam prabhum den Genuss und Erlösung gewährenden Herrn vicārya sarvaśāstrāṇi tantrāṇy āgamavistaram /
itihāsapurāṇāni vedāṅgāni ca sarvaśaḥ //
Nachdem er alle Lehrschriften erwogen hatte, die Tantras, die ausführlichen Āgamas, die Itihāsas und Purāṇas und die Vedāṅgas in ihrer Gesamtheit,
Wort für Wort vicārya sarvaśāstrāṇi alle Lehrschriften erwogen habend tantrāṇi āgamavistaram die Tantras, die ausführlichen Āgamas itihāsapurāṇāni die Itihāsas und Purāṇas vedāṅgāni ca sarvaśaḥ und die Vedāṅgas in ihrer Gesamtheit dharmaśāstrāṇi sarvāṇi niyamān ṛṣibhāṣitān /
vedāṅgāni ca śāstrāṇi vidyāsthānāni yāni ca //
alle Dharmaśāstras, die von den Weisen verkündeten Regeln, die Vedāṅgas und Lehrschriften, und welche Wissensstätten es auch gibt,
Wort für Wort dharmaśāstrāṇi sarvāṇi alle Dharmaśāstras niyamān ṛṣibhāṣitān die von den Weisen verkündeten Regeln vedāṅgāni ca śāstrāṇi die Vedāṅgas und Lehrschriften vidyāsthānāni yāni ca und welche Wissensstätten es auch gibt guruṃ saṃsevya yatnena brāhmaṇān vedapāragān /
ādhāya paramāṃ kāṣṭhāṃ kṛtakṛtyo 'bhavat tadā //
mit Eifer dem Guru gedient und den im Veda erfahrenen Brahmanen, das höchste Ziel erreicht habend, wurde er da zum Erfüllten [seiner Aufgabe].
Wort für Wort gurum saṃsevya yatnena dem Guru mit Eifer gedient habend brāhmaṇān vedapāragān und den im Veda erfahrenen Brahmanen ādhāya paramām kāṣṭhām das höchste Ziel erreicht habend kṛtakṛtyaḥ abhavat tadā wurde er da zum Erfüllten [seiner Aufgabe] saṃprāpya paramaṃ tattvaṃ vāsudevākhyam avyayam /
bhrāntijñānād atītas tu mumukṣuḥ saṃyatendriyaḥ //
Das höchste, unvergängliche Prinzip erlangt habend, das Vāsudeva genannt wird, über irriges Wissen hinausgelangt, nach Erlösung strebend, mit gebändigten Sinnen,
Wort für Wort saṃprāpya paramam tattvam das höchste Prinzip erlangt habend vāsudevākhyam avyayam das Vāsudeva genannte, unvergängliche bhrāntijñānāt atītaḥ tu über irriges Wissen hinausgelangt aber mumukṣuḥ saṃyatendriyaḥ nach Erlösung strebend, mit gebändigten Sinnen katham ārādhayiṣyāmi devadevaṃ sanātanam /
pītavastraṃ caturbāhuṃ śaṅkhacakragadādharam //
[dachte er:] "Wie werde ich den ewigen Gott der Götter verehren, gelbgewandet, vierarmig, Muschelhorn, Diskus und Keule tragend,
Wort für Wort katham ārādhayiṣyāmi wie werde ich verehren devadevam sanātanam den ewigen Gott der Götter pītavastram caturbāhum gelbgewandet, vierarmig śaṅkhacakragadādharam Muschelhorn, Diskus und Keule tragend vanamālāvṛtoraskaṃ padmapattrāyatekṣaṇam /
śrīvatsoraḥsamāyuktaṃ mukuṭāṅgadaśobhitam //
mit einem Waldblumenkranz die Brust umhüllt, mit Augen lang wie Lotosblätter, mit dem Śrīvatsa-Zeichen an der Brust versehen, mit Diadem und Armreifen geschmückt?"
Wort für Wort vanamālāvṛtoraskam mit einem Waldblumenkranz die Brust umhüllt padmapattrāyatekṣaṇam mit Augen lang wie Lotosblätter śrīvatsoraḥsamāyuktam mit dem Śrīvatsa-Zeichen an der Brust versehen mukuṭāṅgadaśobhitam mit Diadem und Armreifen geschmückt svapurāt sa tu niṣkrānta ujjayinyāḥ prajāpatiḥ /
balena mahatā yuktaḥ sabhṛtyaḥ sapurohitaḥ //
Er aber zog aus seiner eigenen Stadt aus, der Herr des Volkes, aus Ujjayinī, mit großem Heer versehen, mit Dienern und Hofpriester,
Wort für Wort svapurāt sa tu niṣkrāntaḥ er aber zog aus seiner eigenen Stadt aus ujjayinyāḥ prajāpatiḥ der Herr des Volkes, aus Ujjayinī balena mahatā yuktaḥ mit großem Heer versehen sabhṛtyaḥ sapurohitaḥ mit Dienern und Hofpriester anujagmus tu taṃ sarve rathinaḥ śastrapāṇayaḥ /
rathair vimānasaṃkāśaiḥ patākādhvajasevitaiḥ //
und ihm folgten alle Wagenkämpfer mit Waffen in Händen, auf Wagen, flugwagengleich, mit Bannern und Fahnen versehen,
Wort für Wort anujagmuḥ tu tam sarve rathinaḥ und ihm folgten alle Wagenkämpfer śastrapāṇayaḥ mit Waffen in Händen rathaiḥ vimānasaṃkāśaiḥ auf Wagen, flugwagengleich patākādhvajasevitaiḥ mit Bannern und Fahnen versehen sādinaś ca tathā sarve prāsatomarapāṇayaḥ /
aśvaiḥ pavanasaṃkāśair anujagmus tu taṃ nṛpam //
und ebenso alle Reiter, mit Speeren und Wurfspießen in Händen, auf windgleich [schnellen] Pferden folgten sie jenem König,
Wort für Wort sādinaḥ ca tathā sarve und ebenso alle Reiter prāsatomarapāṇayaḥ mit Speeren und Wurfspießen in Händen aśvaiḥ pavanasaṃkāśaiḥ auf windgleich [schnellen] Pferden anujagmuḥ tu tam nṛpam folgten sie jenem König himavatsaṃbhavair mattair vāraṇaiḥ parvatopamaiḥ /
īṣādantaiḥ sadā mattaiḥ pracaṇḍaiḥ ṣaṣṭihāyanaiḥ //
mit im Himavat geborenen, brünstigen Elefanten, berggleich, mit pfluggleichen Stoßzähnen, stets brünstig, wild, sechzig Jahre alt,
Wort für Wort himavatsaṃbhavaiḥ mattaiḥ vāraṇaiḥ mit im Himavat geborenen, brünstigen Elefanten parvatopamaiḥ berggleich īṣādantaiḥ sadā mattaiḥ mit pfluggleichen Stoßzähnen, stets brünstig pracaṇḍaiḥ ṣaṣṭihāyanaiḥ wild, sechzig Jahre alt hemakakṣaiḥ sapatākair ghaṇṭāravavibhūṣitaiḥ /
anujagmuś ca taṃ sarve gajayuddhaviśāradāḥ //
mit goldenen Gurten, mit Bannern, mit Glockenklang geschmückt - und es folgten ihm alle, die im Elefantenkampf bewandert waren,
Wort für Wort hemakakṣaiḥ sapatākaiḥ mit goldenen Gurten, mit Bannern ghaṇṭāravavibhūṣitaiḥ mit Glockenklang geschmückt anujagmuḥ ca tam sarve und es folgten ihm alle gajayuddhaviśāradāḥ die im Elefantenkampf bewandert waren asaṃkhyeyāś ca pādātā dhanuṣprāsāsipāṇayaḥ /
divyamālyāmbaradharā divyagandhānulepanāḥ //
und unzählige Fußsoldaten, mit Bogen, Speer und Schwert in Händen, göttliche Blumenkränze und Gewänder tragend, mit göttlicher Salbe gesalbt,
Wort für Wort asaṃkhyeyāḥ ca pādātāḥ und unzählige Fußsoldaten dhanuṣprāsāsipāṇayaḥ mit Bogen, Speer und Schwert in Händen divyamālyāmbaradharāḥ göttliche Blumenkränze und Gewänder tragend divyagandhānulepanāḥ mit göttlicher Salbe gesalbt anujagmuś ca taṃ sarve yuvāno mṛṣṭakuṇḍalāḥ /
sarvāstrakuśalāḥ śūrāḥ sadā saṃgrāmalālasāḥ //
und es folgten ihm alle jungen Männer mit blank polierten Ohrringen, in allen Waffen geschickt, tapfer, stets nach der Schlacht begierig,
Wort für Wort anujagmuḥ ca tam sarve yuvānaḥ und es folgten ihm alle jungen Männer mṛṣṭakuṇḍalāḥ mit blank polierten Ohrringen sarvāstrakuśalāḥ śūrāḥ in allen Waffen geschickt, tapfer sadā saṃgrāmalālasāḥ stets nach der Schlacht begierig antaḥpuranivāsinyaḥ striyaḥ sarvāḥ svalaṃkṛtāḥ /
bimbauṣṭhacārudaśanāḥ sarvābharaṇabhūṣitāḥ //
die Frauen, die im inneren Gemach wohnten, alle wohlgeschmückt, mit Lippen [rot] wie die Bimba-Frucht, mit schönen Zähnen, mit allerlei Schmuck geziert,
Wort für Wort antaḥpuranivāsinyaḥ striyaḥ die Frauen, die im inneren Gemach wohnten sarvāḥ svalaṃkṛtāḥ alle wohlgeschmückt bimbauṣṭhacārudaśanāḥ mit Lippen [rot] wie die Bimba-Frucht, mit schönen Zähnen sarvābharaṇabhūṣitāḥ mit allerlei Schmuck geziert divyavastradharāḥ sarvā divyamālyavibhūṣitāḥ /
divyagandhānuliptāṅgāḥ śaraccandranibhānanāḥ //
alle göttliche Gewänder tragend, mit göttlichen Blumenkränzen geschmückt, mit Körpern, gesalbt mit göttlichem Duft, mit Gesichtern gleich dem Herbstmond,
Wort für Wort divyavastradharāḥ sarvāḥ alle göttliche Gewänder tragend divyamālyavibhūṣitāḥ mit göttlichen Blumenkränzen geschmückt divyagandhānuliptāṅgāḥ mit Körpern, gesalbt mit göttlichem Duft śaraccandranibhānanāḥ mit Gesichtern gleich dem Herbstmond sumadhyamāś cāruveṣāś cārukarṇālakāñcitāḥ /
tāmbūlarañjitamukhā rakṣibhiś ca surakṣitāḥ //
mit schlanker Taille, anmutig gekleidet, mit schönen Ohren und Locken geschmückt, mit von Betel gefärbtem Mund, von Wächtern wohlbeschützt,
Wort für Wort sumadhyamāḥ cāruveṣāḥ mit schlanker Taille, anmutig gekleidet cārukarṇālakāñcitāḥ mit schönen Ohren und Locken geschmückt tāmbūlarañjitamukhāḥ mit von Betel gefärbtem Mund rakṣibhiḥ ca surakṣitāḥ von Wächtern wohlbeschützt yānair uccāvacaiḥ śubhrair maṇikāñcanabhūṣitaiḥ /
upagīyamānās tāḥ sarvā gāyanaiḥ stutipāṭhakaiḥ //
auf Fahrzeugen mancherlei Art, glänzend, mit Juwelen und Gold geschmückt, alle von Sängern und Lobpreis-Rezitatoren besungen,
Wort für Wort yānaiḥ uccāvacaiḥ śubhraiḥ auf Fahrzeugen mancherlei Art, glänzend maṇikāñcanabhūṣitaiḥ mit Juwelen und Gold geschmückt upagīyamānāḥ tāḥ sarvāḥ alle besungen gāyanaiḥ stutipāṭhakaiḥ von Sängern und Lobpreis-Rezitatoren veṣṭitāḥ śastrahastaiś ca padmapattrāyatekṣaṇāḥ /
brāhmaṇāḥ kṣatriyā vaiśyā anujagmuś ca taṃ nṛpam //
umgeben von Waffenträgern, mit Augen lang wie Lotosblätter - und Brahmanen, Kṣatriyas und Vaiśyas folgten jenem König,
Wort für Wort veṣṭitāḥ śastrahastaiḥ ca umgeben von Waffenträgern padmapattrāyatekṣaṇāḥ mit Augen lang wie Lotosblätter brāhmaṇāḥ kṣatriyāḥ vaiśyāḥ Brahmanen, Kṣatriyas und Vaiśyas anujagmuḥ ca tam nṛpam folgten jenem König vaṇiggrāmagaṇāḥ sarve nānāpuranivāsinaḥ /
dhanai ratnaiḥ suvarṇaiś ca sadārāḥ saparicchadāḥ //
alle Scharen von Kaufmannsgemeinden, Bewohner vielerlei Städte, mit Reichtum, Juwelen und Gold, mit ihren Frauen und ihrem Hausrat,
Wort für Wort vaṇiggrāmagaṇāḥ sarve alle Scharen von Kaufmannsgemeinden nānāpuranivāsinaḥ Bewohner vielerlei Städte dhanaiḥ ratnaiḥ suvarṇaiḥ ca mit Reichtum, Juwelen und Gold sadārāḥ saparicchadāḥ mit ihren Frauen und ihrem Hausrat [Anm.: Es folgt eine bemerkenswert detaillierte Aufzählung von Berufen und Gewerben (V.28-40), die dem König folgen - eine kulturhistorisch wertvolle, aber lexikalisch stellenweise unsichere Liste von Handwerkern und Berufsständen.]
astravikrayakāś caiva tāmbūlapaṇyajīvinaḥ /
tṛṇavikrayakāś caiva kāṣṭhavikrayakārakāḥ //
und Waffenhändler, von Betelhandel Lebende, und Grashändler, und Holzhändler,
Wort für Wort astravikrayakāḥ ca eva und Waffenhändler tāmbūlapaṇyajīvinaḥ von Betelhandel Lebende tṛṇavikrayakāḥ ca eva und Grashändler kāṣṭhavikrayakārakāḥ und Holzhändler raṅgopajīvinaḥ sarve māṃsavikrayiṇas tathā /
tailavikrayakāś caiva vastravikrayakās tathā //
alle von Farbstoffhandel [oder: von der Bühne] Lebende, ebenso Fleischhändler, und Ölhändler, ebenso Tuchhändler,
Wort für Wort raṅgopajīvinaḥ sarve alle von Farbstoffhandel [?] Lebende māṃsavikrayiṇaḥ tathā ebenso Fleischhändler tailavikrayakāḥ ca eva und Ölhändler vastravikrayakāḥ tathā ebenso Tuchhändler [?] "raṅgopajīvinaḥ" ist zweideutig - "raṅga" kann "Farbstoff/Färberei" oder "Bühne/Schauspiel" bedeuten; hier im Kontext von Handelsberufen eher als Färber gedeutet.
phalavikrayiṇaś caiva pattravikrayiṇas tathā /
tathā javasahārāś ca rajakāś ca sahasraśaḥ //
und Obsthändler, ebenso Blatthändler, ebenso Eilboten und Wäscher zu Tausenden,
Wort für Wort phalavikrayiṇaḥ ca eva und Obsthändler pattravikrayiṇaḥ tathā ebenso Blatthändler tathā javasahārāḥ ca ebenso Eilboten [?] rajakāḥ ca sahasraśaḥ und Wäscher zu Tausenden [?] "javasahārāḥ" (wörtl. etwa "Schnelligkeits-Träger") ist unsicher - vermutlich Eilboten oder schnelle Lastträger gemeint.
gopālā nāpitāś caiva tathānye vastrasūcakāḥ /
meṣapālāś cājapālā mṛgapālāś ca haṃsakāḥ //
Kuhhirten und Barbiere, und andere Tuchmakler, Schafhirten und Ziegenhirten, Wildhüter und Gänsehirten,
Wort für Wort gopālāḥ nāpitāḥ ca eva Kuhhirten und Barbiere tathā anye vastrasūcakāḥ und andere Tuchmakler meṣapālāḥ ca ajapālāḥ Schafhirten und Ziegenhirten mṛgapālāḥ ca haṃsakāḥ Wildhüter und Gänsehirten dhānyavikrayiṇaś caiva saktuvikrayiṇaś ca ye /
guḍavikrayikāś caiva tathā lavaṇajīvinaḥ //
und Getreidehändler, und die, die geröstetes Mehl verkaufen, und Melassehändler, ebenso von Salzhandel Lebende,
Wort für Wort dhānyavikrayiṇaḥ ca eva und Getreidehändler saktuvikrayiṇaḥ ca ye und die, die geröstetes Mehl verkaufen guḍavikrayikāḥ ca eva und Melassehändler tathā lavaṇajīvinaḥ ebenso von Salzhandel Lebende gāyanā nartakāś caiva tathā maṅgalapāṭhakāḥ /
śailūṣāḥ kathakāś caiva purāṇārthaviśāradāḥ //
Sänger und Tänzer, ebenso Rezitatoren von Segenssprüchen, Schauspieler und Erzähler, in der Bedeutung der Purāṇas bewandert,
Wort für Wort gāyanāḥ nartakāḥ ca eva Sänger und Tänzer tathā maṅgalapāṭhakāḥ ebenso Rezitatoren von Segenssprüchen śailūṣāḥ kathakāḥ ca eva Schauspieler und Erzähler purāṇārthaviśāradāḥ in der Bedeutung der Purāṇas bewandert kavayaḥ kāvyakartāro nānākāvyaviśāradāḥ /
viṣaghnā gāruḍāś caiva nānāratnaparīkṣakāḥ //
Dichter, Verfasser von Kāvyas, in mancherlei Dichtung bewandert, Giftheiler und Schlangenbeschwörer, und Prüfer mancherlei Juwelen,
Wort für Wort kavayaḥ kāvyakartāraḥ Dichter, Verfasser von Kāvyas nānākāvyaviśāradāḥ in mancherlei Dichtung bewandert viṣaghnāḥ gāruḍāḥ ca eva Giftheiler und Schlangenbeschwörer nānāratnaparīkṣakāḥ und Prüfer mancherlei Juwelen vyokārās tāmrakārāś ca kāṃsyakārāś ca rūṭhakāḥ /
kauṣakārāś citrakārāḥ kundakārāś ca pāvakāḥ //
Zinngießer, Kupferschmiede, Bronzeschmiede und Rūṭhaka-Handwerker, Seidenhandwerker, Maler, Drechsler und Feuerarbeiter,
Wort für Wort vyokārāḥ tāmrakārāḥ ca Zinngießer [?], Kupferschmiede kāṃsyakārāḥ ca rūṭhakāḥ Bronzeschmiede und Rūṭhaka-Handwerker [?] kauṣakārāḥ citrakārāḥ Seidenhandwerker, Maler kundakārāḥ ca pāvakāḥ Drechsler und Feuerarbeiter [?] [?] Mehrere Berufsbezeichnungen in diesem Vers ("vyokārāḥ", "rūṭhakāḥ", "pāvakāḥ") sind lexikalisch unsicher und wurden sinngemäß als Handwerksberufe wiedergegeben.
daṇḍakārāś cāsikārāḥ surādhūtopajīvinaḥ /
mallā dūtāś ca kāyasthā ye cānye karmakāriṇaḥ //
Stockmacher und Schwertschmiede, von Alkoholhandel Lebende, Ringer, Boten und Schreiber, und andere Handwerker,
Wort für Wort daṇḍakārāḥ ca asikārāḥ Stockmacher und Schwertschmiede surādhūtopajīvinaḥ von Alkoholhandel Lebende mallāḥ dūtāḥ ca kāyasthāḥ Ringer, Boten und Schreiber ye ca anye karmakāriṇaḥ und andere Handwerker tantuvāyā rūpakārā vārtikās tailapāṭhakāḥ /
lāvajīvās taittirikā mṛgapakṣyupajīvinaḥ //
Weber, Bildhauer, Händler, Ölpresser, Wachteljäger, Rebhuhnjäger, von Wild und Vögeln Lebende,
Wort für Wort tantuvāyāḥ rūpakārāḥ Weber, Bildhauer vārtikāḥ tailapāṭhakāḥ Händler, Ölpresser lāvajīvāḥ taittirikāḥ Wachteljäger, Rebhuhnjäger mṛgapakṣyupajīvinaḥ von Wild und Vögeln Lebende gajavaidyāś ca vaidyāś ca naravaidyāś ca ye narāḥ /
vṛkṣavaidyāś ca govaidyā ye cānye chedadāhakāḥ //
Elefantenärzte und [gewöhnliche] Ärzte und Menschenärzte, und die Männer, die Baumärzte und Kuhärzte [waren], und andere Chirurgen und Brenntherapeuten,
Wort für Wort gajavaidyāḥ ca vaidyāḥ ca Elefantenärzte und [gewöhnliche] Ärzte naravaidyāḥ ca ye narāḥ und Menschenärzte, die Männer vṛkṣavaidyāḥ ca govaidyāḥ Baumärzte und Kuhärzte ye ca anye chedadāhakāḥ und andere Chirurgen und Brenntherapeuten ete nāgarakāḥ sarve ye cānye nānukīrtitāḥ /
anujagmus tu rājānaṃ samastapuravāsinaḥ //
all diese Stadtbewohner, und andere, nicht [einzeln] genannte, folgten dem König - sämtliche Bewohner der Stadt.
Wort für Wort ete nāgarakāḥ sarve all diese Stadtbewohner ye ca anye na anukīrtitāḥ und andere, nicht [einzeln] genannte anujagmuḥ tu rājānam folgten dem König samastapuravāsinaḥ sämtliche Bewohner der Stadt yathā vrajantaṃ pitaraṃ grāmāntaraṃ samutsukāḥ /
anuyānti yathā putrās tathā taṃ te 'pi nāgarāḥ //
Wie eifrige Söhne einem in ein anderes Dorf ziehenden Vater folgen, so folgten ihm auch jene Stadtbewohner.
Wort für Wort yathā vrajantam pitaram wie einem ziehenden Vater grāmāntaram samutsukāḥ eifrig in ein anderes Dorf anuyānti yathā putrāḥ wie Söhne folgen tathā tam te api nāgarāḥ so folgten ihm auch jene Stadtbewohner evaṃ sa nṛpatiḥ śrīmān vṛtaḥ sarvair mahājanaiḥ /
hastyaśvarathapādātair jagāma ca śanaiḥ śanaiḥ //
So zog jener glanzvolle König, umgeben von allem großen Volk, mit Elefanten, Pferden, Wagen und Fußsoldaten, langsam, langsam voran.
Wort für Wort evam sa nṛpatiḥ śrīmān so jener glanzvolle König vṛtaḥ sarvaiḥ mahājanaiḥ umgeben von allem großen Volk hastyaśvarathapādātaiḥ mit Elefanten, Pferden, Wagen und Fußsoldaten jagāma ca śanaiḥ śanaiḥ zog er langsam, langsam voran evaṃ gatvā sa nṛpatir dakṣiṇasyodadhes taṭam /
sarvais tair dīrghakālena balair anugataḥ prabhuḥ //
So zog jener König zum Ufer des südlichen Ozeans, der Herr, nach langer Zeit von all jenen Heeren begleitet.
Wort für Wort evam gatvā sa nṛpatiḥ so jener König gegangen dakṣiṇasya udadheḥ taṭam zum Ufer des südlichen Ozeans sarvaiḥ taiḥ dīrghakālena balaiḥ anugataḥ nach langer Zeit von all jenen Heeren begleitet prabhuḥ der Herr dadarśa sāgaraṃ ramyaṃ nṛtyantam iva ca sthitam /
anekaśatasāhasrair ūrmibhiś ca samākulam //
Er erblickte den lieblichen Ozean, wie tanzend dastehend, von hunderttausenden Wellen erfüllt,
Wort für Wort dadarśa sāgaram ramyam er erblickte den lieblichen Ozean nṛtyantam iva ca sthitam wie tanzend dastehend anekaśatasāhasraiḥ ūrmibhiḥ ca samākulam von hunderttausenden Wellen erfüllt nānāratnālayaṃ pūrṇaṃ nānāprāṇisamākulam /
vīcītaraṅgabahulaṃ mahāścaryasamanvitam //
eine Wohnstatt mancherlei Juwelen, voll, von mancherlei Lebewesen erfüllt, reich an Wogen und Wellen, mit großem Wunder versehen,
Wort für Wort nānāratnālayam pūrṇam eine Wohnstatt mancherlei Juwelen, voll nānāprāṇisamākulam von mancherlei Lebewesen erfüllt vīcītaraṅgabahulam reich an Wogen und Wellen mahāścaryasamanvitam mit großem Wunder versehen tīrtharājaṃ mahāśabdam apāraṃ subhayaṃkaram /
meghavṛndapratīkāśam agādhaṃ makarālayam //
den König der Tīrthas, mit gewaltigem Tosen, uferlos, sehr furchterregend, wolkenmassengleich, unergründlich, eine Wohnstatt der Makaras,
Wort für Wort tīrtharājam mahāśabdam den König der Tīrthas, mit gewaltigem Tosen apāram subhayaṃkaram uferlos, sehr furchterregend meghavṛndapratīkāśam wolkenmassengleich agādham makarālayam unergründlich, eine Wohnstatt der Makaras matsyaiḥ kūrmaiś ca śaṅkhaiś ca śuktikānakraśaṅkubhiḥ /
śiṃśumāraiḥ karkaṭaiś ca vṛtaṃ sarpair mahāviṣaiḥ //
mit Fischen, Schildkröten, Muschelhörnern, Perlmuscheln, Krokodilen und Wasserpfählen [?], mit Gangesdelfinen und Krebsen, umgeben von hochgiftigen Schlangen,
Wort für Wort matsyaiḥ kūrmaiḥ ca śaṅkhaiḥ ca mit Fischen, Schildkröten, Muschelhörnern śuktikānakraśaṅkubhiḥ Perlmuscheln, Krokodilen und Wasserpfählen [?] śiṃśumāraiḥ karkaṭaiḥ ca mit Gangesdelfinen und Krebsen vṛtam sarpaiḥ mahāviṣaiḥ umgeben von hochgiftigen Schlangen [?] "śuktikānakraśaṅkubhiḥ" ist kompositionell unsicher gelesen (śuktikā = Perlmuschel, nakra = Krokodil, śaṅku = Pfahl/Stachel oder eine Fischart).
lavaṇodaṃ hareḥ sthānaṃ śayanasya nadīpatim /
sarvapāpaharaṃ puṇyaṃ sarvavāñchāphalapradam //
mit salzigem Wasser, die Ruhestätte Haris, den Herrn der Flüsse, alle Sünde hinwegnehmend, heilig, alle Wunschfrüchte gewährend,
Wort für Wort lavaṇodam mit salzigem Wasser hareḥ sthānam śayanasya die Ruhestätte Haris [Ort seines Liegens] nadīpatim den Herrn der Flüsse sarvapāpaharam puṇyam sarvavāñchāphalapradam alle Sünde hinwegnehmend, heilig, alle Wunschfrüchte gewährend anekāvartagambhīraṃ dānavānāṃ samāśrayam /
amṛtasyāraṇiṃ divyaṃ devayonim apāṃ patim //
tief von zahllosen Strudeln, eine Zuflucht der Dānavas, den göttlichen Erzeuger des Nektars, den Ursprungsort der Götter, den Herrn der Gewässer,
Wort für Wort anekāvartagambhīram tief von zahllosen Strudeln dānavānām samāśrayam eine Zuflucht der Dānavas amṛtasya araṇim divyam den göttlichen Erzeuger des Nektars devayonim apām patim den Ursprungsort der Götter, den Herrn der Gewässer viśiṣṭaṃ sarvabhūtānāṃ prāṇināṃ jīvadhāraṇam /
supavitraṃ pavitrāṇāṃ maṅgalānāṃ ca maṅgalam //
ausgezeichnet unter allen Wesen, das Lebenserhaltende der Geschöpfe, überaus rein unter den reinen [Dingen], und das Verheißungsvolle unter den verheißungsvollen [Dingen],
Wort für Wort viśiṣṭam sarvabhūtānām ausgezeichnet unter allen Wesen prāṇinām jīvadhāraṇam das Lebenserhaltende der Geschöpfe supavitram pavitrāṇām überaus rein unter den reinen [Dingen] maṅgalānām ca maṅgalam und das Verheißungsvolle unter den verheißungsvollen [Dingen] tīrthānām uttamaṃ tīrtham avyayaṃ yādasāṃ patim /
candravṛddhikṣayasyeva yasya mānaṃ pratiṣṭhitam //
das höchste Tīrtha unter den Tīrthas, das Unvergängliche, den Herrn der Wassertiere, dessen Maß nach dem Wachsen und Schwinden des Mondes bestimmt ist,
Wort für Wort tīrthānām uttamam tīrtham avyayam das höchste, unvergängliche Tīrtha unter den Tīrthas yādasām patim den Herrn der Wassertiere candravṛddhikṣayasya iva wie nach dem Wachsen und Schwinden des Mondes yasya mānam pratiṣṭhitam dessen Maß bestimmt ist abhedyaṃ sarvabhūtānāṃ devānām amṛtālayam /
utpattisthitisaṃhārahetubhūtaṃ sanātanam //
unzerteilbar/unbezwingbar für alle Wesen, die Wohnstatt des Nektars der Götter, den ewigen Grund von Entstehung, Bestand und Auflösung,
Wort für Wort abhedyam sarvabhūtānām unzerteilbar für alle Wesen devānām amṛtālayam die Wohnstatt des Nektars der Götter utpattisthitisaṃhārahetubhūtam den Grund von Entstehung, Bestand und Auflösung sanātanam den ewigen upajīvyaṃ ca sarveṣāṃ puṇyaṃ nadanadīpatim /
dṛṣṭvā taṃ nṛpatiśreṣṭho vismayaṃ paramaṃ gataḥ //
das, wovon alle leben, den heiligen Herrn der Flüsse und Ströme - diesen erblickt habend, geriet der beste der Könige in höchstes Erstaunen.
Wort für Wort upajīvyam ca sarveṣām das, wovon alle leben puṇyam nadanadīpatim den heiligen Herrn der Flüsse und Ströme dṛṣṭvā tam diesen erblickt habend nṛpatiśreṣṭhaḥ vismayam paramam gataḥ geriet der beste der Könige in höchstes Erstaunen nivāsam akarot tatra velām asādya sāgarīm /
puṇye manohare deśe sarvabhūmiguṇair yute //
Er nahm dort Wohnung, das Meeresufer erreicht habend, an einem heiligen, entzückenden Ort, mit allen Vorzügen des Bodens versehen,
Wort für Wort nivāsam akarot tatra er nahm dort Wohnung velām asādya sāgarīm das Meeresufer erreicht habend puṇye manohare deśe an einem heiligen, entzückenden Ort sarvabhūmiguṇaiḥ yute mit allen Vorzügen des Bodens versehen vṛtaṃ śālaiḥ kadambaiś ca puṃnāgaiḥ saraladrumaiḥ /
panasair nārikelaiś ca bakulair nāgakesaraiḥ //
umgeben von Śāla-, Kadamba-, Puṃnāga- und Sarala-Bäumen, von Jackfrucht- und Kokosbäumen, von Bakula- und Nāgakesara-Bäumen,
Wort für Wort vṛtam śālaiḥ kadambaiḥ ca umgeben von Śāla- und Kadamba-Bäumen puṃnāgaiḥ saraladrumaiḥ von Puṃnāga- und Sarala-Bäumen panasaiḥ nārikelaiḥ ca von Jackfrucht- und Kokosbäumen bakulaiḥ nāgakesaraiḥ von Bakula- und Nāgakesara-Bäumen tālaiḥ pippalaiḥ kharjūrair nāraṅgair bījapūrakaiḥ /
śālair āmrātakair lodhrair bakulair bahuvārakaiḥ //
von Palmyra-, Pippala-, Dattel-, Orangen- und Bījapūraka-Bäumen, von Śāla-, Āmrātaka- und Lodhra-Bäumen, von Bakula- und Bahuvāra-Bäumen,
Wort für Wort tālaiḥ pippalaiḥ kharjūraiḥ von Palmyra-, Pippala-, Dattel-Bäumen nāraṅgaiḥ bījapūrakaiḥ von Orangen- und Bījapūraka-Bäumen śālaiḥ āmrātakaiḥ lodhraiḥ von Śāla-, Āmrātaka- und Lodhra-Bäumen bakulaiḥ bahuvārakaiḥ von Bakula- und Bahuvāra-Bäumen kapitthaiḥ karṇikāraiś ca pāṭalāśokacampakaiḥ /
dāḍimaiś ca tamālaiś ca pārijātais tathārjunaiḥ //
von Kapittha- und Karṇikāra-Bäumen, von Pāṭala-, Aśoka- und Campaka-Bäumen, von Granatapfel- und Tamāla-Bäumen, von Pārijāta- und Arjuna-Bäumen,
Wort für Wort kapitthaiḥ karṇikāraiḥ ca von Kapittha- und Karṇikāra-Bäumen pāṭalāśokacampakaiḥ von Pāṭala-, Aśoka- und Campaka-Bäumen dāḍimaiḥ ca tamālaiḥ ca von Granatapfel- und Tamāla-Bäumen pārijātaiḥ tathā arjunaiḥ von Pārijāta- und Arjuna-Bäumen prācīnāmalakair bilvaiḥ priyaṅguvaṭakhādiraiḥ /
iṅgudīsaptaparṇaiś ca aśvatthāgastyajambukaiḥ //
von Prācīnāmalaka- und Bilva-Bäumen, von Priyaṅgu-, Banyan- und Khadira-Bäumen, von Iṅgudī- und Saptaparṇa-Bäumen, von Aśvattha-, Agasti- und Jambuka-Bäumen,
Wort für Wort prācīnāmalakaiḥ bilvaiḥ von Prācīnāmalaka- und Bilva-Bäumen priyaṅguvaṭakhādiraiḥ von Priyaṅgu-, Banyan- und Khadira-Bäumen iṅgudīsaptaparṇaiḥ ca von Iṅgudī- und Saptaparṇa-Bäumen aśvatthāgastyajambukaiḥ von Aśvattha-, Agasti- und Jambuka-Bäumen madhukaiḥ karṇikāraiś ca bahuvāraiḥ satindukaiḥ /
palāśabadarair nīpaiḥ siddhanimbaśubhāñjanaiḥ //
von Madhuka- und Karṇikāra-Bäumen, von Bahuvāra- und Tinduka-Bäumen, von Palāśa-, Jujube- und Nīpa-Bäumen, von reifen Nimba- und schönen Añjana-Bäumen,
Wort für Wort madhukaiḥ karṇikāraiḥ ca von Madhuka- und Karṇikāra-Bäumen bahuvāraiḥ satindukaiḥ von Bahuvāra- und Tinduka-Bäumen palāśabadaraiḥ nīpaiḥ von Palāśa-, Jujube- und Nīpa-Bäumen siddhanimbaśubhāñjanaiḥ von reifen Nimba- und schönen Añjana-Bäumen vārakaiḥ kovidāraiś ca bhallātāmalakais tathā /
iti hintālakāṅkolaiḥ karañjaiḥ savibhītakaiḥ //
von Vāraka- und Kovidāra-Bäumen, ebenso von Bhallāta- und Āmalaka-Bäumen, so von Hintāla- und Aṅkola-Bäumen, von Karañja- und Vibhītaka-Bäumen,
Wort für Wort vārakaiḥ kovidāraiḥ ca von Vāraka- und Kovidāra-Bäumen bhallātāmalakaiḥ tathā ebenso von Bhallāta- und Āmalaka-Bäumen iti hintālakāṅkolaiḥ so von Hintāla- und Aṅkola-Bäumen karañjaiḥ savibhītakaiḥ von Karañja- und Vibhītaka-Bäumen sasarjamadhukāśmaryaiḥ śālmalīdevadārubhiḥ /
śākhoṭhakair nimbavaṭaiḥ kumbhīkauṣṭhaharītakaiḥ //
von Sarja-, Madhuka- und Kāśmarya-Bäumen samt, von Śālmalī- und Devadāru-Bäumen, von Śākhoṭaka-, Nimba- und Banyan-Bäumen, von Kumbhī-, Kauṣṭha- und Harītakī-Bäumen,
Wort für Wort sasarjamadhukāśmaryaiḥ von Sarja-, Madhuka- und Kāśmarya-Bäumen śālmalīdevadārubhiḥ von Śālmalī- und Devadāru-Bäumen śākhoṭhakaiḥ nimbavaṭaiḥ von Śākhoṭaka-, Nimba- und Banyan-Bäumen kumbhīkauṣṭhaharītakaiḥ von Kumbhī-, Kauṣṭha- und Harītakī-Bäumen guggulaiś candanair vṛkṣais tathaivāgurupāṭalaiḥ /
jambīrakaruṇair vṛkṣais tintiḍīraktacandanaiḥ //
von Guggulu- und Sandelbäumen, ebenso von Aguru- und Pāṭala-Bäumen, von Jambīra- und Karuṇa-Bäumen, von Tamarinden- und Rotsandelbäumen,
Wort für Wort guggulaiḥ candanaiḥ vṛkṣaiḥ von Guggulu- und Sandelbäumen tathā eva āgurupāṭalaiḥ ebenso von Aguru- und Pāṭala-Bäumen jambīrakaruṇaiḥ vṛkṣaiḥ von Jambīra- und Karuṇa-Bäumen tintiḍīraktacandanaiḥ von Tamarinden- und Rotsandelbäumen evaṃ nānāvidhair vṛkṣais tathānyair bahupādapaiḥ /
kalpadrumair nityaphalaiḥ sarvartukusumotkaraiḥ //
so mit vielerlei Bäumen und ebenso anderen zahlreichen Gewächsen, mit Wunschbäumen, die stets Früchte tragen, mit einer Fülle von Blüten aller Jahreszeiten,
Wort für Wort evam nānāvidhaiḥ vṛkṣaiḥ so mit vielerlei Bäumen tathā anyaiḥ bahupādapaiḥ und ebenso anderen zahlreichen Gewächsen kalpadrumaiḥ nityaphalaiḥ mit Wunschbäumen, die stets Früchte tragen sarvartukusumotkaraiḥ mit einer Fülle von Blüten aller Jahreszeiten nānāpakṣirutair divyair mattakokilanāditaiḥ /
mayūravarasaṃghuṣṭaiḥ śukasārikasaṃkulaiḥ //
mit vielerlei göttlichen Vogelrufen, ertönend von trunkenen Kuckucken, widerhallend von vorzüglichen Pfauen, wimmelnd von Papageien und Stardrosseln,
Wort für Wort nānāpakṣirutaiḥ divyaiḥ mit vielerlei göttlichen Vogelrufen mattakokilanāditaiḥ ertönend von trunkenen Kuckucken mayūravarasaṃghuṣṭaiḥ widerhallend von vorzüglichen Pfauen śukasārikasaṃkulaiḥ wimmelnd von Papageien und Stardrosseln hārītair bhṛṅgarājaiś ca cātakair bahuputrakaiḥ /
jīvaṃjīvakakākolaiḥ kalaviṅkaiḥ kapotakaiḥ //
mit Hārīta- und Bhṛṅgarāja-Vögeln, mit Cātaka-Vögeln, mit zahlreichen Priyaputra-Vögeln, mit Jīvaṃjīvaka- und Kākola-Vögeln, mit Sperlingen und Tauben,
Wort für Wort hārītaiḥ bhṛṅgarājaiḥ ca mit Hārīta- und Bhṛṅgarāja-Vögeln cātakaiḥ bahuputrakaiḥ mit Cātaka-Vögeln, mit zahlreichen Priyaputra-Vögeln jīvaṃjīvakakākolaiḥ mit Jīvaṃjīvaka- und Kākola-Vögeln kalaviṅkaiḥ kapotakaiḥ mit Sperlingen und Tauben khagair nānāvidhaiś cānyaiḥ śrotraramyair manoharaiḥ /
puṣpitāgreṣu vṛkṣeṣu kūjadbhiś cārvadhiṣṭhitaiḥ //
und mit anderen vielerlei, dem Ohr erfreuenden, bezaubernden Vögeln, an den blütenbedeckten Wipfeln der Bäume schön zwitschernd weilend,
Wort für Wort khagaiḥ nānāvidhaiḥ ca anyaiḥ und mit anderen vielerlei Vögeln śrotraramyaiḥ manoharaiḥ dem Ohr erfreuenden, bezaubernden puṣpitāgreṣu vṛkṣeṣu an den blütenbedeckten Wipfeln der Bäume kūjadbhiḥ cāru adhiṣṭhitaiḥ schön zwitschernd weilend ketakīvanakhaṇḍaiś ca sadā puṣpadharaiḥ sitaiḥ /
mallikākundakusumair yūthikātagarais tathā //
mit Ketakī-Waldstücken, stets weiße Blüten tragend, mit Mallikā- und Kunda-Blüten, ebenso mit Yūthikā- und Tagara-Blüten,
Wort für Wort ketakīvanakhaṇḍaiḥ ca mit Ketakī-Waldstücken sadā puṣpadharaiḥ sitaiḥ stets weiße Blüten tragend mallikākundakusumaiḥ mit Mallikā- und Kunda-Blüten yūthikātagaraiḥ tathā ebenso mit Yūthikā- und Tagara-Blüten kuṭajair bāṇapuṣpaiś ca atimuktaiḥ sakubjakaiḥ /
mālatīkaravīraiś ca tathā kadalakāñcanaiḥ //
mit Kuṭaja- und Bāṇa-Blüten, mit Atimukta- und Kubjaka-Ranken, mit Mālatī- und Karavīra-Blüten, ebenso mit Kadala- und Kāñcana-Blüten,
Wort für Wort kuṭajaiḥ bāṇapuṣpaiḥ ca mit Kuṭaja- und Bāṇa-Blüten atimuktaiḥ sakubjakaiḥ mit Atimukta- und Kubjaka-Ranken mālatīkaravīraiḥ ca mit Mālatī- und Karavīra-Blüten tathā kadalakāñcanaiḥ ebenso mit Kadala- und Kāñcana-Blüten anyair nānāvidhaiḥ puṣpaiḥ sugandhaiś cārudarśanaiḥ /
vanodyānopavanajair nānāvarṇaiḥ sugandhibhiḥ //
mit anderen vielerlei, wohlriechenden, schön anzusehenden Blüten, in Wäldern, Gärten und Hainen entstanden, von mancherlei Farbe, wohlduftend,
Wort für Wort anyaiḥ nānāvidhaiḥ puṣpaiḥ mit anderen vielerlei Blüten sugandhaiḥ cārudarśanaiḥ wohlriechend, schön anzusehen vanodyānopavanajaiḥ in Wäldern, Gärten und Hainen entstanden nānāvarṇaiḥ sugandhibhiḥ von mancherlei Farbe, wohlduftend vidyādharagaṇākīrṇaiḥ siddhacāraṇasevitaiḥ /
gandharvoragarakṣobhir bhūtāpsarasakiṃnaraiḥ //
von Scharen der Vidyādharas wimmelnd, von Siddhas und Cāraṇas aufgesucht, mit Gandharvas, Uragas, Rākṣasas, Bhūtas, Apsaras und Kiṃnaras,
Wort für Wort vidyādharagaṇākīrṇaiḥ von Scharen der Vidyādharas wimmelnd siddhacāraṇasevitaiḥ von Siddhas und Cāraṇas aufgesucht gandharvoragarakṣobhiḥ mit Gandharvas, Uragas, Rākṣasas bhūtāpsarasakiṃnaraiḥ mit Bhūtas, Apsaras und Kiṃnaras muniyakṣagaṇākīrṇair nānāsattvaniṣevitaiḥ /
mṛgaiḥ śākhāmṛgaiḥ siṃhair varāhamahiṣākulaiḥ //
von Scharen der Weisen und Yakṣas wimmelnd, von mancherlei Wesen aufgesucht, mit Wildtieren, Affen, Löwen, mit Wildschweinen und Büffeln erfüllt,
Wort für Wort muniyakṣagaṇākīrṇaiḥ von Scharen der Weisen und Yakṣas wimmelnd nānāsattvaniṣevitaiḥ von mancherlei Wesen aufgesucht mṛgaiḥ śākhāmṛgaiḥ siṃhaiḥ mit Wildtieren, Affen, Löwen varāhamahiṣākulaiḥ mit Wildschweinen und Büffeln erfüllt tathānyaiḥ kṛṣṇasārādyair mṛgaiḥ sarvatra śobhitaiḥ /
śārdūlair dīptamātaṅgais tathānyair vanacāribhiḥ //
und ebenso mit anderen Wildtieren, angeführt von der Schwarzantilope, überall geschmückt, mit Tigern, feurigen Elefanten, ebenso mit anderen Waldbewohnern,
Wort für Wort tathā anyaiḥ kṛṣṇasārādyaiḥ mṛgaiḥ und ebenso mit anderen Wildtieren, angeführt von der Schwarzantilope sarvatra śobhitaiḥ überall geschmückt śārdūlaiḥ dīptamātaṅgaiḥ mit Tigern, feurigen Elefanten tathā anyaiḥ vanacāribhiḥ ebenso mit anderen Waldbewohnern evaṃ nānāvidhair vṛkṣair udyānair nandanopamaiḥ /
latāgulmavitānaiś ca vividhaiś ca jalāśayaiḥ //
so mit vielerlei Bäumen, mit Gärten, dem Nandana gleich, mit Schlingpflanzen-Baldachinen und Sträuchern, und mit mancherlei Wasserbecken,
Wort für Wort evam nānāvidhaiḥ vṛkṣaiḥ so mit vielerlei Bäumen udyānaiḥ nandanopamaiḥ mit Gärten, dem Nandana gleich latāgulmavitānaiḥ ca mit Schlingpflanzen-Baldachinen und Sträuchern vividhaiḥ ca jalāśayaiḥ und mit mancherlei Wasserbecken haṃsakāraṇḍavākīrṇaiḥ padminīkhaṇḍamaṇḍitaiḥ /
kādambaiś ca plavair haṃsaiś cakravākopaśobhitaiḥ //
von Schwänen und Kāraṇḍava-Enten wimmelnd, mit Lotosbeeten geschmückt, mit Kādamba-Gänsen, Tauchvögeln, Schwänen, von Cakravāka-Vögeln verschönert,
Wort für Wort haṃsakāraṇḍavākīrṇaiḥ von Schwänen und Kāraṇḍava-Enten wimmelnd padminīkhaṇḍamaṇḍitaiḥ mit Lotosbeeten geschmückt kādambaiḥ ca plavaiḥ haṃsaiḥ mit Kādamba-Gänsen, Tauchvögeln, Schwänen cakravākopaśobhitaiḥ von Cakravāka-Vögeln verschönert kamalaiḥ śatapattraiś ca kahlāraiḥ kumudotpalaiḥ /
khagair jalacaraiś cānyaiḥ puṣpair jalasamudbhavaiḥ //
mit Lotos- und śatapattra-Blüten, mit Kahlāra-, Nachtlotos- und Lotosblüten, mit anderen Vögeln und Wasserlebewesen, mit im Wasser entstandenen Blüten,
Wort für Wort kamalaiḥ śatapattraiḥ ca mit Lotos- und śatapattra-Blüten kahlāraiḥ kumudotpalaiḥ mit Kahlāra-, Nachtlotos- und Lotosblüten khagaiḥ jalacaraiḥ ca anyaiḥ mit anderen Vögeln und Wasserlebewesen puṣpaiḥ jalasamudbhavaiḥ mit im Wasser entstandenen Blüten parvatair dīptaśikharaiś cārukandaramaṇḍitaiḥ /
nānāvṛkṣasamākīrṇair nānādhātuvibhūṣitaiḥ //
mit Bergen mit leuchtenden Gipfeln, mit schönen Höhlen geschmückt, von vielerlei Bäumen wimmelnd, mit mancherlei Mineralien geschmückt,
Wort für Wort parvataiḥ dīptaśikharaiḥ mit Bergen mit leuchtenden Gipfeln cārukandaramaṇḍitaiḥ mit schönen Höhlen geschmückt nānāvṛkṣasamākīrṇaiḥ von vielerlei Bäumen wimmelnd nānādhātuvibhūṣitaiḥ mit mancherlei Mineralien geschmückt sarvāścaryamayaiḥ śṛṅgaiḥ sarvabhūtālayaiḥ śubhaiḥ /
sarvauṣadhisamāyuktair vipulaiś citrasānubhiḥ //
mit Gipfeln voller Wunder, verheißungsvollen Wohnstätten aller Wesen, mit allen Heilkräutern versehen, ausgedehnt, mit bunten Hochebenen,
Wort für Wort sarvāścaryamayaiḥ śṛṅgaiḥ mit Gipfeln voller Wunder sarvabhūtālayaiḥ śubhaiḥ verheißungsvollen Wohnstätten aller Wesen sarvauṣadhisamāyuktaiḥ mit allen Heilkräutern versehen vipulaiḥ citrasānubhiḥ ausgedehnt, mit bunten Hochebenen evaṃ sarvaiḥ samuditaiḥ śobhitaṃ sumanoharaiḥ /
dadarśa sa mahīpālaḥ sthānaṃ trailokyapūjitam //
so von allem zusammen geschmückt, überaus bezaubernd, erblickte jener Herrscher der Erde den in den drei Welten verehrten Ort,
Wort für Wort evam sarvaiḥ samuditaiḥ śobhitam so von allem zusammen geschmückt sumanoharaiḥ überaus bezaubernd dadarśa sa mahīpālaḥ erblickte jener Herrscher der Erde sthānam trailokyapūjitam den in den drei Welten verehrten Ort daśayojanavistīrṇaṃ pañcayojanam āyatam /
nānāścaryasamāyuktaṃ kṣetraṃ paramadurlabham //
zehn Yojanas breit, fünf Yojanas lang ausgedehnt, mit mancherlei Wundern versehen, ein Feld, überaus schwer zu erlangen.
Wort für Wort daśayojanavistīrṇam zehn Yojanas breit pañcayojanam āyatam fünf Yojanas lang ausgedehnt nānāścaryasamāyuktam mit mancherlei Wundern versehen kṣetram paramadurlabham ein Feld, überaus schwer zu erlangen
Interaktive Leseansicht des ganzen Werks
← Kapitel 43 Kapitel 45 →