Quellen der Menschheit

Brahma-Purāṇa

Kapitel 246: vyāsastutiḥ purāṇamāhātmyaphalaśrutivarṇanaṃ ca Das Lob des Vyāsa und die Darlegung der Größe des Purāṇa und seiner Hörfrüchte

Dies ist das letzte Kapitel des Brahma-Purāṇa in der vorliegenden GRETIL-Quelle (endend bei BrP_246.40). Die Weisen preisen Vyāsa für die Verkündung des Purāṇa, es folgt die klassische Phalaśruti (Darlegung der Früchte des Hörens/Rezitierens), und die Erzählung schließt mit der Bitte des Lomaharṣaṇa/Sūta um Erlaubnis, sich von der Versammlung der Weisen zu entfernen.

{lomaharṣaṇa uvāca: } evaṃ purā munīn vyāsaḥ purāṇaṃ ślakṣṇayā girā / daśāṣṭadoṣarahitair vākyaiḥ sāratarair dvijāḥ //

Lomaharṣaṇa sprach: So hat einst Vyāsa den Weisen das Purāṇa mit sanfter Stimme vorgetragen, mit Worten, die frei von den achtzehn Fehlern und gehaltvoller waren, o Zweifachgeborene [Anm.],

Wort für Wort
evaṃ purā munīn vyāsaḥ
so hat einst Vyāsa den Weisen
purāṇaṃ ślakṣṇayā girā
das Purāṇa mit sanfter Stimme
daśāṣṭadoṣarahitair vākyaiḥ
mit Worten, frei von den achtzehn Fehlern
sāratarair dvijāḥ
gehaltvoller, o Zweifachgeborene

[Anm.] 'daśāṣṭadoṣarahitaiḥ' ('frei von den achtzehn Fehlern') ist ein Fachbegriff der Poetik (Kāvya-Alaṃkāra-Śāstra), der eine feste Liste von achtzehn Kompositionsfehlern voraussetzt, die hier nicht einzeln aufgeführt wird. Der Satz erstreckt sich über V.1-3.

pūrṇam astamalaiḥ śuddhair nānāśāstrasamuccayaiḥ / jātiśuddhasamāyuktaṃ sādhuśabdopaśobhitam //

vollständig, rein von den acht Makeln [Anm.], mit der Zusammenstellung verschiedener Lehrwerke, verbunden mit reiner Gattung, geschmückt mit trefflichen Worten

Wort für Wort
pūrṇam astamalaiḥ śuddhair
vollständig, rein von den acht Makeln
nānāśāstrasamuccayaiḥ
mit der Zusammenstellung verschiedener Lehrwerke
jātiśuddhasamāyuktaṃ
verbunden mit reiner Gattung
sādhuśabdopaśobhitam
geschmückt mit trefflichen Worten

[Anm.] 'aṣṭamalaiḥ' ('von den acht Makeln') ist wie V.1's 'achtzehn Fehler' ein poetologischer Fachbegriff ohne nähere Aufzählung hier; 'jātiśuddhasamāyuktaṃ' ('verbunden mit reiner Gattung') könnte sich auf die literarische Gattung/den Versbau beziehen, ist aber unsicher [?].

pūrvapakṣoktisiddhāntapariniṣṭhāsamanvitam / śrāvayitvā yathānyāyaṃ virarāma mahāmatiḥ //

versehen mit der vollständigen Darlegung von Einwand und Lehrsatz - nachdem er [es] vorgetragen hatte, wie es sich gebührt, hielt der Großgesinnte inne.

Wort für Wort
pūrvapakṣoktisiddhānta-
von Einwand-Rede und Lehrsatz
pariniṣṭhāsamanvitam
versehen mit der vollständigen Darlegung
śrāvayitvā yathānyāyaṃ
nachdem er vorgetragen hatte, wie es sich gebührt
virarāma mahāmatiḥ
hielt der Großgesinnte inne

te 'pi śrutvā muniśreṣṭhāḥ purāṇaṃ vedasaṃmitam / ādyaṃ brāhmābhidhānaṃ ca sarvavāñchāphalapradam //

Nachdem auch sie, die Besten der Weisen, das dem Veda gleichgeachtete, uranfängliche Purāṇa mit dem Namen 'Brahma' gehört hatten, das die Frucht jedes Wunsches gewährt,

Wort für Wort
te 'pi śrutvā muniśreṣṭhāḥ
nachdem auch sie, die Besten der Weisen, gehört hatten
purāṇaṃ vedasaṃmitam
das dem Veda gleichgeachtete Purāṇa
ādyaṃ brāhmābhidhānaṃ ca
das uranfängliche, mit dem Namen 'Brahma'
sarvavāñchāphalapradam
das die Frucht jedes Wunsches gewährt

hṛṣṭā babhūvuḥ suprītā vismitāś ca punaḥ punaḥ / praśaśaṃsus tadā vyāsaṃ kṛṣṇadvaipāyanaṃ munim //

wurden sie erfreut, hocherfreut und immer wieder erstaunt, und sie priesen da Vyāsa, den Weisen Kṛṣṇadvaipāyana.

Wort für Wort
hṛṣṭā babhūvuḥ suprītā
wurden sie erfreut, hocherfreut
vismitāś ca punaḥ punaḥ
und immer wieder erstaunt
praśaśaṃsus tadā vyāsaṃ
und sie priesen da Vyāsa
kṛṣṇadvaipāyanaṃ munim
den Weisen Kṛṣṇadvaipāyana

{munaya ūcuḥ: } aho tvayā muniśreṣṭha purāṇaṃ śrutisaṃmitam / sarvābhipretaphaladaṃ sarvapāpaharaṃ param //

Die Weisen sprachen: Ach, o Bester der Weisen, von dir wurde das Purāṇa, der Śruti gleichgeachtet, das die Frucht jedes Gewünschten gewährt, das alle Sünde hinwegnimmt, das höchste,

Wort für Wort
aho tvayā muniśreṣṭha
ach, o Bester der Weisen, von dir
purāṇaṃ śrutisaṃmitam
das Purāṇa, der Śruti gleichgeachtet
sarvābhipretaphaladaṃ
das die Frucht jedes Gewünschten gewährt
sarvapāpaharaṃ param
das alle Sünde hinwegnimmt, das höchste

proktaṃ śrutaṃ tathāsmābhir vicitrapadam akṣaram / na te 'sty aviditaṃ kiṃcit triṣu lokeṣu vai prabho //

verkündet und ebenso von uns gehört, mit kunstvollen Worten, unvergänglich - dir, o Herr, ist wahrlich nichts unbekannt in den drei Welten.

Wort für Wort
proktaṃ śrutaṃ tathāsmābhir
verkündet und ebenso von uns gehört
vicitrapadam akṣaram
mit kunstvollen Worten, unvergänglich
na te 'sty aviditaṃ kiṃcit
dir ist nichts unbekannt
triṣu lokeṣu vai prabho
in den drei Welten, o Herr

sarvajñas tvaṃ mahābhāga deveṣv iva bṛhaspatiḥ / namasyāmo mahāprājñaṃ brahmiṣṭhaṃ tvāṃ mahāmunim //

Allwissend bist du, o Hochbeglückter, wie Bṛhaspati unter den Göttern; wir verneigen uns vor dir, dem Hochweisen, dem im Brahman Gegründeten, dem großen Weisen.

Wort für Wort
sarvajñas tvaṃ mahābhāga
allwissend bist du, o Hochbeglückter
deveṣv iva bṛhaspatiḥ
wie Bṛhaspati unter den Göttern
namasyāmo mahāprājñaṃ
wir verneigen uns vor dem Hochweisen
brahmiṣṭhaṃ tvāṃ mahāmunim
dem im Brahman Gegründeten, dir, dem großen Weisen

yena tvayā tu vedārthā bhārate prakaṭīkṛtāḥ / kaḥ śaknoti guṇān vaktuṃ tava sarvān mahāmune //

Denn von dir wurden ja die Bedeutungen des Veda im Bhārata offenbart gemacht [Anm.] - wer vermag alle deine Vorzüge aufzuzählen, o großer Weiser?

Wort für Wort
yena tvayā tu vedārthā
denn von dir wurden die Bedeutungen des Veda
bhārate prakaṭīkṛtāḥ
im Bhārata offenbart gemacht
kaḥ śaknoti guṇān vaktuṃ
wer vermag die Vorzüge aufzuzählen
tava sarvān mahāmune
alle deine, o großer Weiser

[Anm.] Bezieht sich auf die traditionelle Auffassung, dass Vyāsas Mahābhārata den Sinngehalt der Veden zugänglich macht.

adhītya caturo vedān sāṅgān vyākaraṇāni ca / kṛtavān bhārataṃ śāstraṃ tasmai jñānātmane namaḥ //

Nachdem er die vier Veden mit ihren Hilfswissenschaften und die Grammatiken studiert hatte, verfasste er das Lehrwerk Bhārata - ihm, dessen Wesen das Wissen ist, sei Verehrung!

Wort für Wort
adhītya caturo vedān
nachdem er die vier Veden studiert hatte
sāṅgān vyākaraṇāni ca
mit ihren Hilfswissenschaften und die Grammatiken
kṛtavān bhārataṃ śāstraṃ
verfasste er das Lehrwerk Bhārata
tasmai jñānātmane namaḥ
ihm, dessen Wesen das Wissen ist, sei Verehrung

namo 'stu te vyāsa viśālabuddhe phullāravindāyatapattranetra / yena tvayā bhāratatailapūrṇaḥ prajvālito jñānamayaḥ pradīpaḥ //

Verehrung sei dir, o Vyāsa, du mit weitem Verstand, mit Augen wie die langen Blütenblätter des aufgeblühten Lotus - durch dich wurde die aus Wissen bestehende Lampe, gefüllt mit dem Öl des Bhārata, entzündet! [Anm.]

Wort für Wort
namo 'stu te vyāsa viśālabuddhe
Verehrung sei dir, o Vyāsa, du mit weitem Verstand
phullāravindāyatapattranetra
mit Augen wie die langen Blütenblätter des aufgeblühten Lotus
yena tvayā bhāratatailapūrṇaḥ
durch dich, gefüllt mit dem Öl des Bhārata
prajvālito jñānamayaḥ pradīpaḥ
wurde die aus Wissen bestehende Lampe entzündet

[Anm.] Erster Vers in einem längeren Versmaß (vermutlich Śārdūlavikrīḍita-artig) ohne Daṇḍa-Interpunktion im Quelltext (vier Zeilen: BrP_246.11a-d); zur Einheitlichkeit wurde hier konventionelle Interpunktion ergänzt. Die 'Lampe des Wissens'-Metapher ist eine bekannte, auch in anderen Texten wiederkehrende Formel.

ajñānatimirāndhānāṃ bhrāmitānāṃ kudṛṣṭibhiḥ / jñānāñjanaśalākena tvayā conmīlitā dṛśaḥ //

Und von dir wurden mit dem Stäbchen der Wissens-Augensalbe die Augen derer geöffnet, die von der Finsternis des Nichtwissens geblendet und durch falsche Anschauungen in die Irre geführt worden waren. [Anm.]

Wort für Wort
ajñānatimirāndhānāṃ
derer, die von der Finsternis des Nichtwissens geblendet sind
bhrāmitānāṃ kudṛṣṭibhiḥ
die durch falsche Anschauungen in die Irre geführt wurden
jñānāñjanaśalākena tvayā
von dir, mit dem Stäbchen der Wissens-Augensalbe
conmīlitā dṛśaḥ
wurden die Augen geöffnet

[Anm.] Die Formel 'jñānāñjanaśalākā' ('Stäbchen der Wissens-Augensalbe') ist eine bekannte, in zahlreichen Sanskrit-Texten wiederkehrende Bildformel für das Aufheben geistiger Blindheit durch Erkenntnis.

evam uktvā samabhyarcya vyāsaṃ te caiva pūjitāḥ / jagmur yathāgataṃ sarve kṛtakṛtyāḥ svam āśramam //

Nachdem sie so gesprochen und Vyāsa verehrt hatten, und selbst geehrt worden waren, gingen sie alle, ihr Ziel erfüllt, so wie sie gekommen waren, zu ihrer eigenen Einsiedelei zurück.

Wort für Wort
evam uktvā samabhyarcya vyāsaṃ
nachdem sie so gesprochen und Vyāsa verehrt hatten
te caiva pūjitāḥ
und selbst geehrt worden waren
jagmur yathāgataṃ sarve
gingen sie alle, so wie sie gekommen waren
kṛtakṛtyāḥ svam āśramam
ihr Ziel erfüllt, zu ihrer eigenen Einsiedelei

tathā mayā muniśreṣṭhā kathitaṃ hi sanātanam / purāṇaṃ sumahāpuṇyaṃ sarvapāpapraṇāśanam //

Ebenso wurde von mir, o ihr Besten der Weisen, ja das ewige Purāṇa erzählt, das sehr verdienstvolle, das alle Sünde vernichtet,

Wort für Wort
tathā mayā muniśreṣṭhā
ebenso wurde von mir, o ihr Besten der Weisen
kathitaṃ hi sanātanam
ja das ewige erzählt
purāṇaṃ sumahāpuṇyaṃ
das Purāṇa, das sehr verdienstvolle
sarvapāpapraṇāśanam
das alle Sünde vernichtet

yathā bhavadbhiḥ pṛṣṭo 'haṃ saṃpraśnaṃ dvijasattamāḥ / vyāsaprasādāt tat sarvaṃ mayā saṃparikīrtitam //

wie ich von euch gefragt wurde nach der Frage, o ihr Besten der Zweifachgeborenen - das alles wurde durch die Gnade Vyāsas von mir vollständig verkündet.

Wort für Wort
yathā bhavadbhiḥ pṛṣṭo 'haṃ
wie ich von euch gefragt wurde
saṃpraśnaṃ dvijasattamāḥ
nach der Frage, o ihr Besten der Zweifachgeborenen
vyāsaprasādāt tat sarvaṃ
durch die Gnade Vyāsas das alles
mayā saṃparikīrtitam
wurde von mir vollständig verkündet

idaṃ gṛhasthaiḥ śrotavyaṃ yatibhir brahmacāribhiḥ / dhanasaukhyapradaṃ nṝṇāṃ pavitraṃ pāpanāśanam //

Dies soll von Hausvätern, von Asketen, von Keuschheitsschülern gehört werden - es gewährt den Menschen Reichtum und Glück, es ist reinigend, es vernichtet die Sünde.

Wort für Wort
idaṃ gṛhasthaiḥ śrotavyaṃ
dies soll von Hausvätern gehört werden
yatibhir brahmacāribhiḥ
von Asketen, von Keuschheitsschülern
dhanasaukhyapradaṃ nṝṇāṃ
es gewährt den Menschen Reichtum und Glück
pavitraṃ pāpanāśanam
es ist reinigend, es vernichtet die Sünde

tathā brahmaparair viprair brāhmaṇādyaiḥ susaṃyataiḥ / śrotavyaṃ suprayatnena samyak śreyobhikāṅkṣibhiḥ //

Ebenso soll es von den Brahman-Ergebenen, den Brahmanen, den Brahmanen und den übrigen [Ständen], den wohl Beherrschten, mit großem Eifer, richtig, von denen, die nach dem Heil verlangen, gehört werden.

Wort für Wort
tathā brahmaparair viprair
ebenso von den Brahman-Ergebenen, den Brahmanen
brāhmaṇādyaiḥ susaṃyataiḥ
den Brahmanen und den übrigen, den wohl Beherrschten
śrotavyaṃ suprayatnena samyak
soll es mit großem Eifer, richtig, gehört werden
śreyobhikāṅkṣibhiḥ
von denen, die nach dem Heil verlangen

prāpnoti brāhmaṇo vidyāṃ kṣatriyo vijayaṃ raṇe / vaiśyas tu dhanam akṣayyaṃ śūdraḥ sukham avāpnuyāt //

Der Brahmane erlangt Wissen, der Krieger den Sieg in der Schlacht, der Händler aber unerschöpflichen Reichtum, der Diener möge Glück erlangen.

Wort für Wort
prāpnoti brāhmaṇo vidyāṃ
der Brahmane erlangt Wissen
kṣatriyo vijayaṃ raṇe
der Krieger den Sieg in der Schlacht
vaiśyas tu dhanam akṣayyaṃ
der Händler aber unerschöpflichen Reichtum
śūdraḥ sukham avāpnuyāt
der Diener möge Glück erlangen

yaṃ yaṃ kāmam abhidhyāyañ śṛṇoti puruṣaḥ śuciḥ / taṃ taṃ kāmam avāpnoti naro nāsty atra saṃśayaḥ //

Welchen Wunsch auch immer der reine Mensch, ihn sich vorstellend, [dieses Purāṇa] hört, eben diesen Wunsch erlangt der Mann - hieran ist kein Zweifel.

Wort für Wort
yaṃ yaṃ kāmam abhidhyāyañ
welchen Wunsch auch immer sich vorstellend
śṛṇoti puruṣaḥ śuciḥ
hört der reine Mensch
taṃ taṃ kāmam avāpnoti
eben diesen Wunsch erlangt
naro nāsty atra saṃśayaḥ
der Mann, hieran ist kein Zweifel

purāṇaṃ vaiṣṇavaṃ tv etat sarvakilbiṣanāśanam / viśiṣṭaṃ sarvaśāstrebhyaḥ puruṣārthopapādakam //

Dieses Purāṇa aber ist ein Viṣṇu-Purāṇa [?], das alle Verfehlung vernichtet, ausgezeichnet vor allen [anderen] Lehrwerken, das die Menschenziele herbeiführt.

Wort für Wort
purāṇaṃ vaiṣṇavaṃ tv etat
dieses Purāṇa aber ist ein Viṣṇu-Purāṇa
sarvakilbiṣanāśanam
das alle Verfehlung vernichtet
viśiṣṭaṃ sarvaśāstrebhyaḥ
ausgezeichnet vor allen Lehrwerken
puruṣārthopapādakam
das die Menschenziele herbeiführt

[?] Die Bezeichnung 'vaiṣṇavam' ('Viṣṇu-Purāṇa') steht in scheinbarer Spannung zur Selbstbezeichnung als 'brāhmam' ('Brahma-Purāṇa') in V.4; das Brahma-Purāṇa enthält jedoch, besonders in seinen späteren Teilen, ausgeprägt viṣṇuitisches Material, sodass sich beide Zuordnungen überschneiden können.

etad vo yan mayākhyātaṃ purāṇaṃ vedasaṃmitam / śrute 'smin sarvadoṣotthaḥ pāparāśiḥ praṇaśyati //

Dies, das euch von mir erzählt wurde, das Purāṇa, dem Veda gleichgeachtet - wenn dieses gehört wird, vergeht der aus allen Fehlern entstandene Sündenhaufen.

Wort für Wort
etad vo yan mayākhyātaṃ
dies, das euch von mir erzählt wurde
purāṇaṃ vedasaṃmitam
das Purāṇa, dem Veda gleichgeachtet
śrute 'smin sarvadoṣotthaḥ
wenn dieses gehört wird, der aus allen Fehlern entstandene
pāparāśiḥ praṇaśyati
Sündenhaufen vergeht

prayāge puṣkare caiva kurukṣetre tathārbude / upoṣya yad avāpnoti tad asya śravaṇān naraḥ //

Was der Mensch erlangt, nachdem er in Prayāga, in Puṣkara, in Kurukṣetra und ebenso in Arbuda gefastet hat, das [erlangt er] durch das Hören dieses [Purāṇa].

Wort für Wort
prayāge puṣkare caiva
in Prayāga, in Puṣkara und auch
kurukṣetre tathārbude
in Kurukṣetra und ebenso in Arbuda
upoṣya yad avāpnoti
was man nach dem Fasten erlangt
tad asya śravaṇān naraḥ
das [erlangt] der Mensch durch das Hören von diesem

yad agnihotre suhute varṣe nāpnoti vai phalam / mahāpuṇyamayaṃ viprās tad asya śravaṇāt sakṛt //

Welche aus großem Verdienst bestehende Frucht man durch ein wohlvollzogenes Agnihotra-Opfer in einem Jahr nicht erlangt, o Brahmanen, die [erlangt man] durch einmaliges Hören dieses [Purāṇa].

Wort für Wort
yad agnihotre suhute
was durch ein wohlvollzogenes Agnihotra-Opfer
varṣe nāpnoti vai phalam
in einem Jahr nicht als Frucht erlangt
mahāpuṇyamayaṃ viprās
die aus großem Verdienst bestehende, o Brahmanen
tad asya śravaṇāt sakṛt
das [erlangt man] durch einmaliges Hören von diesem

yaj jyeṣṭhaśukladvādaśyāṃ snātvā vai yamunājale / mathurāyāṃ hariṃ dṛṣṭvā prāpnoti puruṣaḥ phalam //

Welche Frucht der Mensch erlangt, nachdem er an der Dvādaśī der hellen Monatshälfte des Jyeṣṭha im Wasser der Yamunā gebadet und in Mathurā Hari erblickt hat,

Wort für Wort
yaj jyeṣṭhaśukladvādaśyāṃ
welche, an der Dvādaśī der hellen Monatshälfte des Jyeṣṭha
snātvā vai yamunājale
nachdem er im Wasser der Yamunā gebadet hat
mathurāyāṃ hariṃ dṛṣṭvā
und in Mathurā Hari erblickt hat
prāpnoti puruṣaḥ phalam
erlangt der Mensch als Frucht

tad āpnoti phalaṃ samyak samādhānena kīrtanāt / purāṇe 'sya hito viprāḥ keśavārpitamānasaḥ //

eben diese Frucht erlangt er vollständig durch konzentriertes Rezitieren, o Brahmanen, [wenn er] diesem Purāṇa hingegeben ist, mit dem auf Keśava gerichteten Sinn.

Wort für Wort
tad āpnoti phalaṃ samyak
eben diese Frucht erlangt er vollständig
samādhānena kīrtanāt
durch konzentriertes Rezitieren
purāṇe 'sya hito viprāḥ
diesem Purāṇa hingegeben, o Brahmanen
keśavārpitamānasaḥ
mit dem auf Keśava gerichteten Sinn

yat phalaṃ kriyam ālokya puruṣo 'tha labhen naraḥ / tat phalaṃ samavāpnoti yaḥ paṭhec chṛṇuyād api //

Welche Frucht ein Mensch erlangen möge, nachdem er eine [religiöse] Handlung vollzogen [?] hat - eben diese Frucht erlangt vollständig, wer [dieses Purāṇa] liest oder auch nur hört.

Wort für Wort
yat phalaṃ kriyam ālokya
welche Frucht, nachdem er eine Handlung vollzogen hat
puruṣo 'tha labhen naraḥ
der Mensch dann erlangen möge
tat phalaṃ samavāpnoti
eben diese Frucht erlangt vollständig
yaḥ paṭhec chṛṇuyād api
wer liest oder auch nur hört

[?] 'kriyām ālokya' (wörtlich 'nachdem er eine Handlung betrachtet hat') ist syntaktisch unklar; hier im Sinne von 'eine religiöse Handlung ausgeführt/beobachtet hat' übersetzt.

idaṃ yaḥ śraddhayā nityaṃ purāṇaṃ vedasaṃmitam / yaḥ paṭhec chṛṇuyān martyaḥ sa yāti bhuvanaṃ hareḥ //

Wer dieses dem Veda gleichgeachtete Purāṇa beständig mit Vertrauen liest oder hört, dieser Sterbliche geht zur Welt Haris.

Wort für Wort
idaṃ yaḥ śraddhayā nityaṃ
wer dieses beständig mit Vertrauen
purāṇaṃ vedasaṃmitam
das dem Veda gleichgeachtete Purāṇa
yaḥ paṭhec chṛṇuyān martyaḥ
wer liest oder hört, dieser Sterbliche
sa yāti bhuvanaṃ hareḥ
der geht zur Welt Haris

śrāvayed brāhmaṇo yas tu sadā parvasu saṃyataḥ / ekādaśyāṃ dvādaśyāṃ ca viṣṇulokaṃ sa gacchati //

Welcher Brahmane aber es immer an den Festtagen, an der Ekādaśī und der Dvādaśī, diszipliniert vortragen lässt, der geht zur Welt Viṣṇus.

Wort für Wort
śrāvayed brāhmaṇo yas tu
welcher Brahmane aber es vortragen lässt
sadā parvasu saṃyataḥ
immer an den Festtagen, diszipliniert
ekādaśyāṃ dvādaśyāṃ ca
an der Ekādaśī und der Dvādaśī
viṣṇulokaṃ sa gacchati
der geht zur Welt Viṣṇus

idaṃ yaśasyam āyuṣyaṃ sukhadaṃ kīrtivardhanam / balapuṣṭipradaṃ nṝṇāṃ dhanyaṃ duḥsvapnanāśanam //

Dies bringt Ruhm, Lebenskraft, gewährt Glück, mehrt den Ruhm, gewährt den Menschen Kraft und Gedeihen, es ist glückbringend, es vernichtet böse Träume.

Wort für Wort
idaṃ yaśasyam āyuṣyaṃ
dies bringt Ruhm, Lebenskraft
sukhadaṃ kīrtivardhanam
gewährt Glück, mehrt den Ruhm
balapuṣṭipradaṃ nṝṇāṃ
gewährt den Menschen Kraft und Gedeihen
dhanyaṃ duḥsvapnanāśanam
es ist glückbringend, es vernichtet böse Träume

trisaṃdhyaṃ yaḥ paṭhed vidvāñ śraddhayā susamāhitaḥ / idaṃ variṣṭham ākhyānaṃ sa sarvam īpsitaṃ labhet //

Wer, ein Gelehrter, zu den drei Dämmerungszeiten mit Vertrauen, wohlgesammelt, diese vortrefflichste Erzählung liest, der möge alles Erwünschte erlangen.

Wort für Wort
trisaṃdhyaṃ yaḥ paṭhed vidvāñ
wer, ein Gelehrter, zu den drei Dämmerungszeiten liest
śraddhayā susamāhitaḥ
mit Vertrauen, wohlgesammelt
idaṃ variṣṭham ākhyānaṃ
diese vortrefflichste Erzählung
sa sarvam īpsitaṃ labhet
der möge alles Erwünschte erlangen

rogārto mucyate rogād baddho mucyeta bandhanāt / bhayād vimucyate bhīta āpadāpanna āpadaḥ //

Der von Krankheit Geplagte wird von der Krankheit befreit, der Gefesselte möge von der Fessel befreit werden, der Verängstigte wird von der Furcht befreit, der in Not Geratene von der Not.

Wort für Wort
rogārto mucyate rogād
der von Krankheit Geplagte wird von der Krankheit befreit
baddho mucyeta bandhanāt
der Gefesselte möge von der Fessel befreit werden
bhayād vimucyate bhīta
der Verängstigte wird von der Furcht befreit
āpadāpanna āpadaḥ
der in Not Geratene von der Not

jātismaratvaṃ vidyāṃ ca putrān medhāṃ paśūn dhṛtim / dharmaṃ cārthaṃ ca kāmaṃ ca mokṣaṃ tu labhate naraḥ //

Die Erinnerung an frühere Geburten, Wissen, Söhne, Klugheit, Vieh, Standhaftigkeit, Dharma, Artha und Kāma und auch Erlösung erlangt der Mensch.

Wort für Wort
jātismaratvaṃ vidyāṃ ca
die Erinnerung an frühere Geburten, Wissen
putrān medhāṃ paśūn dhṛtim
Söhne, Klugheit, Vieh, Standhaftigkeit
dharmaṃ cārthaṃ ca kāmaṃ ca
Dharma, Artha und Kāma
mokṣaṃ tu labhate naraḥ
und auch Erlösung erlangt der Mensch

yān yān kāmān abhipretya paṭhet prayatamānasaḥ / tāṃs tān sarvān avāpnoti puruṣo nātra saṃśayaḥ //

Welche Wünsche auch immer der Mensch im Sinn habend, mit angestrengtem Geist [dieses Purāṇa] liest, eben all diese erlangt er - hieran ist kein Zweifel.

Wort für Wort
yān yān kāmān abhipretya
welche Wünsche auch immer im Sinn habend
paṭhet prayatamānasaḥ
liest, mit angestrengtem Geist
tāṃs tān sarvān avāpnoti
eben all diese erlangt
puruṣo nātra saṃśayaḥ
der Mensch, hieran ist kein Zweifel

yaś cedaṃ satataṃ śṛṇoti manujaḥ svargāpavargapradaṃ viṣṇuṃ lokaguruṃ praṇamya varadaṃ bhaktyekacittaḥ śuciḥ / bhuktvā cātra sukhaṃ vimuktakaluṣaḥ svarge ca divyaṃ sukhaṃ paścād yāti hareḥ padaṃ suvimalaṃ mukto guṇaiḥ prākṛtaiḥ //

Und wer dies beständig hört - dieses Himmel und Erlösung gewährende [Purāṇa] -, sich vor Viṣṇu, dem Weltenlehrer, dem Gunsterweisenden, verneigend, mit einem allein der Hingabe gewidmeten Sinn, rein, der genießt hier Glück, von Makel befreit, und im Himmel himmlisches Glück, und geht danach zum ganz makellosen Ort Haris, befreit von den materiellen Erscheinungsformen. [Anm.]

Wort für Wort
yaś cedaṃ satataṃ śṛṇoti manujaḥ
und wer dies beständig hört, der Mensch
svargāpavargapradaṃ
das Himmel und Erlösung gewährende [Purāṇa]
viṣṇuṃ lokaguruṃ praṇamya varadaṃ
sich vor Viṣṇu, dem Weltenlehrer, dem Gunsterweisenden, verneigend
bhaktyekacittaḥ śuciḥ
mit einem allein der Hingabe gewidmeten Sinn, rein
bhuktvā cātra sukhaṃ vimuktakaluṣaḥ
genießt er hier Glück, von Makel befreit
svarge ca divyaṃ sukhaṃ
und im Himmel himmlisches Glück
paścād yāti hareḥ padaṃ suvimalaṃ
und geht danach zum ganz makellosen Ort Haris
mukto guṇaiḥ prākṛtaiḥ
befreit von den materiellen Erscheinungsformen

[Anm.] Wie V.11 ein vierzeiliger Hymnenvers ohne Daṇḍa-Interpunktion im Quelltext (BrP_246.34a-d); konventionelle Interpunktion wurde zur Einheitlichkeit ergänzt.

tasmād vipravaraiḥ svadharmaniratair muktyekamārgepsubhis tadvat kṣatriyapuṃgavais tu niyataiḥ śreyorthibhiḥ sarvadā / vaiśyaiś cānudinaṃ viśuddhakulajaiḥ śūdrais tathā dhārmikaiḥ śrotavyaṃ tv idam uttamaṃ bahuphalaṃ dharmārthamokṣapradam //

Deshalb soll dies Vortrefflichste, das reiche Frucht bringt, das Dharma, Artha und Erlösung gewährt, gehört werden: von den besten Brahmanen, die an ihrem eigenen Dharma Freude haben und allein nach dem Weg der Erlösung verlangen, ebenso von den besten Kriegern, den disziplinierten, die immer nach dem Heil verlangen, von den Händlern täglich, die aus reiner Familie geboren sind, und ebenso von den rechtschaffenen Dienern.

Wort für Wort
tasmād vipravaraiḥ svadharmaniratair
deshalb von den besten Brahmanen, die an ihrem eigenen Dharma Freude haben
muktyekamārgepsubhis
die allein nach dem Weg der Erlösung verlangen
tadvat kṣatriyapuṃgavais tu niyataiḥ
ebenso von den besten Kriegern, den disziplinierten
śreyorthibhiḥ sarvadā
die immer nach dem Heil verlangen
vaiśyaiś cānudinaṃ viśuddhakulajaiḥ
von den Händlern täglich, die aus reiner Familie geboren sind
śūdrais tathā dhārmikaiḥ
und ebenso von den rechtschaffenen Dienern
śrotavyaṃ tv idam uttamaṃ bahuphalaṃ
soll dies Vortrefflichste, das reiche Frucht bringt, gehört werden
dharmārthamokṣapradam
das Dharma, Artha und Erlösung gewährt

dharme matir bhavatu vaḥ puruṣottamānāṃ sa hy eka eva paralokagatasya bandhuḥ / arthāḥ striyaś ca nipuṇair api sevyamānā naiva prabhāvam upayānti na ca sthiratvam //

Auf den Dharma sei euer Sinn gerichtet, ihr besten Menschen - denn er allein ist der Freund dessen, der in die andere Welt gegangen ist. Reichtümer und Frauen, auch wenn sie von Geschickten gepflegt werden, erlangen keineswegs Wirkkraft und auch nicht Beständigkeit. [Anm.]

Wort für Wort
dharme matir bhavatu vaḥ
auf den Dharma sei euer Sinn gerichtet
puruṣottamānāṃ
ihr besten Menschen
sa hy eka eva paralokagatasya bandhuḥ
denn er allein ist der Freund dessen, der in die andere Welt gegangen ist
arthāḥ striyaś ca nipuṇair api sevyamānā
Reichtümer und Frauen, auch wenn sie von Geschickten gepflegt werden
naiva prabhāvam upayānti na ca sthiratvam
erlangen keineswegs Wirkkraft und auch nicht Beständigkeit

[Anm.] Beginn einer klassischen dreiversigen Dharma-Lobpreisung (V.36-38), wie sie in ähnlicher Form auch in anderen Purāṇen und im Mahābhārata als Abschlussformel begegnet.

dharmeṇa rājyaṃ labhate manuṣyaḥ svargaṃ ca dharmeṇa naraḥ prayāti / āyuś ca kīrtiṃ ca tapaś ca dharmaṃ dharmeṇa mokṣaṃ labhate manuṣyaḥ //

Durch den Dharma erlangt der Mensch Königsherrschaft, und durch den Dharma geht der Mann zum Himmel; Lebenskraft, Ruhm, Askese und Dharma, durch den Dharma erlangt der Mensch die Erlösung.

Wort für Wort
dharmeṇa rājyaṃ labhate manuṣyaḥ
durch den Dharma erlangt der Mensch Königsherrschaft
svargaṃ ca dharmeṇa naraḥ prayāti
und durch den Dharma geht der Mann zum Himmel
āyuś ca kīrtiṃ ca tapaś ca dharmaṃ
Lebenskraft, Ruhm, Askese und Dharma
dharmeṇa mokṣaṃ labhate manuṣyaḥ
durch den Dharma erlangt der Mensch die Erlösung

dharmo 'tra mātāpitarau narasya dharmaḥ sakhā cātra pare ca loke / trātā ca dharmas tv iha mokṣadaś ca dharmād ṛte nāsti tu kiṃcid eva //

Der Dharma ist hier Vater und Mutter des Menschen, der Dharma ist der Freund hier und in der anderen Welt; der Dharma ist der Beschützer, und er gewährt hier die Erlösung - außer dem Dharma gibt es aber überhaupt nichts.

Wort für Wort
dharmo 'tra mātāpitarau narasya
der Dharma ist hier Vater und Mutter des Menschen
dharmaḥ sakhā cātra pare ca loke
der Dharma ist der Freund hier und in der anderen Welt
trātā ca dharmas tv iha mokṣadaś ca
der Dharma ist der Beschützer, und er gewährt hier die Erlösung
dharmād ṛte nāsti tu kiṃcid eva
außer dem Dharma gibt es aber überhaupt nichts

idaṃ rahasyaṃ śreṣṭhaṃ ca purāṇaṃ vedasaṃmitam / na deyaṃ duṣṭamataye nāstikāya viśeṣataḥ //

Dieses Geheimnis, das vortrefflichste, dem Veda gleichgeachtete Purāṇa, soll nicht gegeben werden dem von böser Gesinnung, insbesondere nicht dem Ungläubigen.

Wort für Wort
idaṃ rahasyaṃ śreṣṭhaṃ ca
dieses Geheimnis, das vortrefflichste
purāṇaṃ vedasaṃmitam
Purāṇa, dem Veda gleichgeachtet
na deyaṃ duṣṭamataye
soll nicht gegeben werden dem von böser Gesinnung
nāstikāya viśeṣataḥ
insbesondere nicht dem Ungläubigen

idaṃ mayoktaṃ pravaraṃ purāṇaṃ pāpāpahaṃ dharmavivardhanaṃ ca / śrutaṃ bhavadbhiḥ paramaṃ rahasyam ājñāpayadhvaṃ munayo vrajāmi //

Dieses vortreffliche Purāṇa, das von mir erzählt wurde, das Sünde hinwegnimmt und den Dharma mehrt, dieses höchste Geheimnis wurde von euch gehört - gebt mir die Erlaubnis, o Weise, ich gehe nun. [Anm.]

Wort für Wort
idaṃ mayoktaṃ pravaraṃ purāṇaṃ
dieses vortreffliche Purāṇa, das von mir erzählt wurde
pāpāpahaṃ dharmavivardhanaṃ ca
das Sünde hinwegnimmt und den Dharma mehrt
śrutaṃ bhavadbhiḥ paramaṃ rahasyam
dieses höchste Geheimnis wurde von euch gehört
ājñāpayadhvaṃ munayo vrajāmi
gebt mir die Erlaubnis, o Weise, ich gehe nun

[Anm.] Schlussformel der Erzählung: Lomaharṣaṇa (Sūta) erbittet von der Versammlung der Weisen die Erlaubnis, sich zu entfernen. Mit diesem Vers (BrP_246.40) endet das Brahma-Purāṇa in der vorliegenden GRETIL-Quelle. Ebenfalls ein vierzeiliger Vers ohne Daṇḍa-Interpunktion im Original; konventionelle Interpunktion ergänzt.

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