Kapitel 210: yādavakulakṣayo baladevaniryāṇaṃ ca
Der Untergang des Yadu-Geschlechts und Baladevas Hinscheiden
Ein Fluch der von den jungen Yadu-Prinzen genarrten Weisen führt zur Geburt einer verhängnisvollen Keule aus Sāmbas Leib; ihre Zerstoßung erzeugt sowohl das Schilfgras von Prabhāsa als auch den Pfeilsplitter des Jägers Jara. Kṛṣṇa erklärt einem Götterboten, die Zeit seiner Erdenmission sei erfüllt und die Vernichtung des eigenen Geschlechts bereits im Gange; nach unheilvollen Vorzeichen zieht er mit den Yādavas nach Prabhāsa, wo ein Trinkgelage in gegenseitiges Gemetzel mit dem verwandelten Schilfgras umschlägt, dem fast das gesamte Geschlecht zum Opfer fällt. Uddhava wird zur Badarī-Einsiedelei entsandt; Balarāma verlässt in Schlangengestalt (als Śeṣa) seinen Körper; Kṛṣṇa entsendet Dāruka mit Anweisungen für Vasudeva, Ugrasena und Arjuna zur Rettung des Restvolkes und zur Einsetzung Vajras als neuem König der Yadus.
Und der Erhabene, alldurchdringende Hari erleichterte, zusammen mit Phālguna [Arjuna], die Last der Erde durch die Vernichtung ganzer Heeresabteilungen.
Wort für Wort
kṣiteś ca bhāraṃ bhagavān phālgunena samaṃ vibhuḥ /
Und der Erhabene, alldurchdringende Hari, zusammen mit Phālguna [Arjuna],
avatārayām āsa hariḥ samastākṣauhiṇīvadhāt //
erleichterte die Last der Erde durch die Vernichtung ganzer Heeresabteilungen.
Nachdem er die Erdlast-Erleichterung vollbracht und alle [bösen] Könige getötet hatte, brachte er unter dem Vorwand eines Brahmanenfluchs die Vernichtung seines eigenen Geschlechts zustande.
Wort für Wort
kṛtvā bhārāvataraṇaṃ bhuvo hatvākhilān nṛpān /
Nachdem er die Erdlast-Erleichterung vollbracht und alle [bösen] Könige getötet hatte,
śāpavyājena viprāṇām upasaṃhṛtavān kulam //
brachte er unter dem Vorwand eines Brahmanenfluchs die Vernichtung seines eigenen Geschlechts zustande.
Kṛṣṇa, Dvārakā verlassend, die menschliche Gestalt ablegend, der Selbstentstandene, [nur] ein Teil [Viṣṇus], trat wieder in seinen eigenen, aus Viṣṇu bestehenden Ort ein.
sa vipraśāpavyājena saṃjahre svakulaṃ katham / kathaṃ ca mānuṣaṃ deham utsasarja janārdanaḥ //
Die Weisen sprachen: „Wie brachte er unter dem Vorwand eines Brahmanenfluchs sein eigenes Geschlecht zur Vernichtung? Und wie legte Janārdana den menschlichen Leib ab?”
Wort für Wort
sa vipraśāpavyājena saṃjahre svakulaṃ katham /
„Wie brachte er unter dem Vorwand eines Brahmanenfluchs sein eigenes Geschlecht zur Vernichtung?
kathaṃ ca mānuṣaṃ deham utsasarja janārdanaḥ //
Und wie legte Janārdana den menschlichen Leib ab?”
Vyāsa sprach: Viśvāmitra, sowie Kaṇva und der große Weise Nārada wurden an der großen heiligen Badestätte Piṇḍāraka von den jungen Yadu-Prinzen erblickt.
Wort für Wort
viśvāmitras tathā kaṇvo nāradaś ca mahāmuniḥ /
Viśvāmitra, sowie Kaṇva und der große Weise Nārada
piṇḍārake mahātīrthe dṛṣṭā yadukumārakaiḥ //
wurden an der großen heiligen Badestätte Piṇḍāraka von den jungen Yadu-Prinzen erblickt.
Da, von Jugend berauscht, [unwissentlich] von dem, was geschehen sollte, angetrieben, schmückten sie Sāmba, den Sohn der Jāmbavatī, wie eine Frau, traten hervor und sprachen, sich zunächst ehrfürchtig verneigend, zu jenen Weisen:
Wort für Wort
tatas te yauvanonmattā bhāvikāryapracoditāḥ /
Da, von Jugend berauscht, [unwissentlich] von dem, was geschehen sollte, angetrieben,
sāmbaṃ jāmbavatīputraṃ bhūṣayitvā striyaṃ yathā /
schmückten sie Sāmba, den Sohn der Jāmbavatī, wie eine Frau,
prasṛtās tān munīn ūcuḥ praṇipātapuraḥsaram //
traten hervor und sprachen, sich zunächst ehrfürchtig verneigend, zu jenen Weisen:
Vyāsa sprach: Sie, mit göttlichem Wissen begabt, [sich] von den jungen Prinzen getäuscht [sehend], jene tugendhaften Brahmanen sprachen da einen Fluch zu deren Vernichtung aus.
Wort für Wort
divyajñānopapannās te vipralabdhā kumārakaiḥ /
Sie, mit göttlichem Wissen begabt, [sich] von den jungen Prinzen getäuscht [sehend],
śāpaṃ dadus tadā viprās teṣāṃ nāśāya suvratāḥ //
jene tugendhaften Brahmanen sprachen da einen Fluch zu deren Vernichtung aus.
So von ihnen angesprochen, berichteten jene Prinzen [es] genau, wie es geschehen war; und [tatsächlich] war aus Sāmbas Bauch eine Keule entstanden, [wie] Ugrasena [kundgetan wurde].
Wort für Wort
ity uktās taiḥ kumārās ta ācacakṣur yathātatham /
So von ihnen angesprochen, berichteten jene Prinzen [es] genau, wie es geschehen war;
ugrasenāya muśalaṃ jajñe sāmbasya codarāt //
und [tatsächlich] war aus Sāmbas Bauch eine Keule entstanden, [wie] Ugrasena [kundgetan wurde].
Doch von der zermahlenen eisernen Keule vermochten die Andhakas, o Zweifachgeborene, ein Bruchstück, das die Gestalt einer Lanzenspitze hatte, nicht [weiter] zu zermahlen.
Wort für Wort
musalasyātha lauhasya cūrṇitasyāndhakair dvijāḥ /
Doch von der zermahlenen eisernen Keule vermochten die Andhakas, o Zweifachgeborene,
khaṇḍaṃ cūrṇayituṃ śekur naiva te tomarākṛti //
ein Bruchstück, das die Gestalt einer Lanzenspitze hatte, nicht [weiter] zu zermahlen.
tad apy ambunidhau kṣiptaṃ matsyo jagrāha jālibhiḥ / ghātitasyodarāt tasya lubdho jagrāha taj jarā //
Auch dieses [Bruchstück], ins Meer geworfen, verschluckte ein Fisch; aus dessen Bauch, als er von den Netzfischern erlegt wurde, nahm es sich der Jäger [Jara] heraus.
Wort für Wort
tad apy ambunidhau kṣiptaṃ matsyo jagrāha jālibhiḥ /
Auch dieses [Bruchstück], ins Meer geworfen, verschluckte ein Fisch, [der] von Netzfischern [gefangen wurde];
ghātitasyodarāt tasya lubdho jagrāha taj jarā //
aus dessen Bauch, als er erlegt wurde, nahm es sich der Jäger [Jara] heraus.
[?: 'lubdho ... taj jarā' – die genaue grammatische Rolle von 'jarā' bleibt unsicher; nach der bekannten Überlieferung (in anderen Purāṇas ausgeführt) ist mit dem 'Jäger' hier Jara gemeint, der später mit einem aus diesem Splitter gefertigten Pfeil Kṛṣṇas Tod verursacht.]
Obwohl er die höchste Wahrheit [all dessen] kannte, wollte der Erhabene Madhusūdana das, was vom Schicksal (vidhi) so gefügt worden war, nicht anders gestalten.
Wort für Wort
vijñātaparamārtho 'pi bhagavān madhusūdanaḥ /
Obwohl er die höchste Wahrheit [all dessen] kannte, [wollte] der Erhabene Madhusūdana
naicchat tad anyathā kartuṃ vidhinā yat samāhṛtam //
das, was vom Schicksal so gefügt worden war, nicht anders gestalten.
Die Götter sprachen: ‚Zur Erleichterung der [Erd-]Last, seit mehr als hundert Jahren, ist der Erhabene hier inkarniert, von den Dreißig [Göttern] darum gebeten.
Wort für Wort
bhārāvataraṇārthāya varṣāṇām adhikaṃ śatam /
Zur Erleichterung der [Erd-]Last, seit mehr als hundert Jahren,
bhagavān avatīrṇo 'tra tridaśaiḥ saṃprasāditaḥ //
ist der Erhabene hier inkarniert, von den Dreißig [Göttern] darum gebeten.
Die bösen Daityas sind getötet, die Last der Erde ist erleichtert; mögen die Dreißig, durch dich [wieder] unter einem Herrn, zur Herrschaft des dritten Himmels gelangen.
Wort für Wort
durvṛttā nihatā daityā bhuvo bhāro 'vatāritaḥ /
Die bösen Daityas sind getötet, die Last der Erde ist erleichtert;
tvayā sanāthās tridaśā vrajantu tridiveśatām //
mögen die Dreißig, durch dich [wieder] unter einem Herrn, zur Herrschaft des dritten Himmels gelangen.
[Obwohl] von den Göttern [dies] mitgeteilt, o Gott, [ist] deine Freude noch hier – so bleibe, solange es dir beliebt; [wenn die Zeit kommt,] soll es deinen Angehörigen mitgeteilt werden.'
Wort für Wort
devair vijñāpito devo 'py athātraiva ratis tava /
[Obwohl] von den Göttern [dies] mitgeteilt, o Gott, [ist] deine Freude noch hier –
tat sthīyatāṃ yathākālam ākhyeyam anujīvibhiḥ //
so bleibe, solange es dir beliebt; [wenn die Zeit kommt,] soll es deinen Angehörigen mitgeteilt werden.'
yat tvam ātthākhilaṃ dūta vedmi caitad ahaṃ punaḥ / prārabdha eva hi mayā yādavānām api kṣayaḥ //
Der Erhabene Herr sprach: ‚Alles, was du sagst, o Bote, das weiß ich ebenfalls; ja, die Vernichtung selbst der Yādavas ist bereits von mir in Gang gesetzt worden.
Dies ist wahrhaftig die übermäßige Last der Erde durch die [noch] nicht beseitigten Yādavas; ich werde deren Erleichterung binnen sieben Nächten rasch bewirken.
Wort für Wort
bhuvo nāmātibhāro 'yaṃ yādavair anibarhitaiḥ /
Dies ist wahrhaftig die übermäßige Last der Erde durch die [noch] nicht beseitigten Yādavas;
avatāraṃ karomy asya saptarātreṇa satvaraḥ //
ich werde deren Erleichterung binnen sieben Nächten rasch bewirken.
So, wie [sie einst dem Meer] entnommen wurde, werde ich Dvārakā wieder ins Meer zurückführen; nachdem ich die Yādavas [zu mir] zurückgenommen habe, werde ich zur Wohnstatt der Dreißig gehen.
Wort für Wort
yathāgṛhītaṃ cāmbhodhau hṛtvāhaṃ dvārakāṃ punaḥ /
So, wie [sie einst dem Meer] entnommen wurde, werde ich Dvārakā wieder ins Meer zurückführen;
yādavān upasaṃhṛtya yāsyāmi tridaśālayam //
nachdem ich die Yādavas [zu mir] zurückgenommen habe, werde ich zur Wohnstatt der Dreißig gehen.
Nachdem ich den menschlichen Leib abgelegt habe, zusammen mit Saṃkarṣaṇa [Balarāma], bin ich [dann] als angekommen zu betrachten, vom Götterkönig sowie von den [übrigen] Göttern.
Wort für Wort
manuṣyadeham utsṛjya saṃkarṣaṇasahāyavān /
Nachdem ich den menschlichen Leib abgelegt habe, zusammen mit Saṃkarṣaṇa [Balarāma],
prāpta evāsmi mantavyo devendreṇa tathā suraiḥ //
bin ich [dann] als angekommen zu betrachten, vom Götterkönig sowie von den [übrigen] Göttern.
ity ukto vāsudevena devadūtaḥ praṇamya tam / dvijāḥ sa divyayā gatyā devarājāntikaṃ yayau //
Vyāsa sprach: So von Vāsudeva angesprochen, verneigte sich der Götterbote vor ihm, o Zweifachgeborene, und ging auf göttlichem Wege zur Gegenwart des Götterkönigs.
Wort für Wort
ity ukto vāsudevena devadūtaḥ praṇamya tam /
So von Vāsudeva angesprochen, verneigte sich der Götterbote vor ihm, o Zweifachgeborene,
dvijāḥ sa divyayā gatyā devarājāntikaṃ yayau //
und ging auf göttlichem Wege zur Gegenwart des Götterkönigs.
Als er diese sah, sprach er zu den Yādavas: ‚Sehet diese überaus furchtbaren, großen Vorzeichen – lasst uns zu deren Besänftigung ohne Verzug nach Prabhāsa gehen.'
Wort für Wort
tān dṛṣṭvā yādavān āha paśyadhvam atidāruṇān /
Als er diese sah, sprach er zu den Yādavas: ‚Sehet diese überaus furchtbaren, großen Vorzeichen –
mahotpātāñ śamāyaiṣāṃ prabhāsaṃ yāma mā ciram //
lasst uns zu deren Besänftigung ohne Verzug nach Prabhāsa gehen.'
bhagavan yan mayā kāryaṃ tad ājñāpaya sāṃpratam / manye kulam idaṃ sarvaṃ bhagavān saṃhariṣyati / nāśāyāsya nimittāni kulasyācyuta lakṣaye //
Uddhava sprach: „O Erhabener, was auch immer von mir zu tun ist, das befiehl jetzt; ich glaube, der Erhabene wird dieses ganze Geschlecht vernichten – ich erkenne, o Acyuta, die Vorzeichen des Untergangs dieses Geschlechts.”
Wort für Wort
bhagavan yan mayā kāryaṃ tad ājñāpaya sāṃpratam /
„O Erhabener, was auch immer von mir zu tun ist, das befiehl jetzt;
manye kulam idaṃ sarvaṃ bhagavān saṃhariṣyati /
ich glaube, der Erhabene wird dieses ganze Geschlecht vernichten –
nāśāyāsya nimittāni kulasyācyuta lakṣaye //
ich erkenne, o Acyuta, die Vorzeichen des Untergangs dieses Geschlechts.”
naranārāyaṇasthāne pavitritamahītale / manmanā matprasādena tatra siddhim avāpsyasi //
an die Stätte von Nara-Nārāyaṇa, auf jenem geheiligten Erdreich; dort wirst du, deinen Sinn auf mich gerichtet, durch meine Gnade Vollendung (siddhi) erlangen.
Wort für Wort
naranārāyaṇasthāne pavitritamahītale /
an die Stätte von Nara-Nārāyaṇa, auf jenem geheiligten Erdreich;
manmanā matprasādena tatra siddhim avāpsyasi //
dort wirst du, deinen Sinn auf mich gerichtet, durch meine Gnade Vollendung erlangen.
jaghnuḥ parasparaṃ te tu śastrair daivabalāt kṛtāḥ / kṣīṇaśastrās tu jagṛhuḥ pratyāsannām athairakām //
Sie, von der Macht des Schicksals getrieben, schlugen einander mit Waffen; und als ihre Waffen aufgebraucht waren, griffen sie zu dem in der Nähe [wachsenden] Schilfgras.
Wort für Wort
jaghnuḥ parasparaṃ te tu śastrair daivabalāt kṛtāḥ /
Sie, von der Macht des Schicksals getrieben, schlugen einander mit Waffen;
kṣīṇaśastrās tu jagṛhuḥ pratyāsannām athairakām //
und als ihre Waffen aufgebraucht waren, griffen sie zu dem in der Nähe [wachsenden] Schilfgras.
jaghāna tena niḥśeṣān ātatāyī sa yādavān / jaghnuś ca sahasābhyetya tathānye tu parasparam //
Damit erschlug er, wie ein [gegen sie gerichteter] Angreifer, die Yādavas restlos; und auch die anderen, plötzlich zusammenkommend, erschlugen einander ebenso.
Wort für Wort
jaghāna tena niḥśeṣān ātatāyī sa yādavān /
Damit erschlug er, wie ein [gegen sie gerichteter] Angreifer, die Yādavas restlos;
jaghnuś ca sahasābhyetya tathānye tu parasparam //
und auch die anderen, plötzlich zusammenkommend, erschlugen einander ebenso.
Dann wurde, durch die Mitte des Ozeans, jener siegreiche Wagen des Diskusträgers, samt seinen Pferden, rasch fortgetragen, während Dāruka [nur] zusah, o beste der Zweifachgeborenen,
cakraṃ gadā tathā śārṅgaṃ tūṇau śaṅkho 'sir eva ca / pradakṣiṇaṃ tataḥ kṛtvā jagmur ādityavartmanā //
und der Diskus, die Keule, sowie der Śārṅga-Bogen, die beiden Köcher, die Muschel und das Schwert – [sie alle], nachdem sie [ihn ehrfürchtig] umkreist hatten, zogen dann auf dem Pfad der Sonne davon.
Wort für Wort
cakraṃ gadā tathā śārṅgaṃ tūṇau śaṅkho 'sir eva ca /
und der Diskus, die Keule, sowie der Śārṅga-Bogen, die beiden Köcher, die Muschel und das Schwert –
pradakṣiṇaṃ tataḥ kṛtvā jagmur ādityavartmanā //
[sie alle], nachdem sie [ihn ehrfürchtig] umkreist hatten, zogen dann auf dem Pfad der Sonne davon.
Die beiden, umherwandelnd, erblickten Rāma, der am Fuß eines Baumes Sitz genommen hatte, und [sahen], wie aus seinem Mund eine große Schlange hervortrat.
Wort für Wort
caṅkramyamāṇau tau rāmaṃ vṛkṣamūlakṛtāsanam /
Die beiden, umherwandelnd, erblickten Rāma, der am Fuß eines Baumes Sitz genommen hatte,
dadṛśāte mukhāc cāsya niṣkrāmantaṃ mahoragam //
und [sahen], wie aus seinem Mund eine große Schlange hervortrat.
Der Ozean, ein Ehrenwasser (arghya) darbringend, trat ihm da entgegen; und, von den vorzüglichsten Schlangen verehrt, ging er in jene Gewässer ein. Nachdem er Balas Hinscheiden mit angesehen hatte, sprach Keśava zu Dāruka:
Wort für Wort
tam arghyam ādāya tadā jaladhiḥ saṃmukhaṃ yayau /
Der Ozean, ein Ehrenwasser darbringend, trat ihm da entgegen;
praviveśa ca tattoyaṃ pūjitaḥ pannagottamaiḥ /
und, von den vorzüglichsten Schlangen verehrt, ging er in jene Gewässer ein.
dṛṣṭvā balasya niryāṇaṃ dārukaṃ prāha keśavaḥ //
Nachdem er Balas Hinscheiden mit angesehen hatte, sprach Keśava zu Dāruka: