Kapitel 73: vāmanatrivikramabalicaritavarṇanam
Die Geschichte von Vāmana, Trivikrama und König Bali – wie das Gaṅgā-Wasser in Śivas Locken gelangte
Auf Nāradas Frage, wie die im Kamaṇḍalu ruhende Göttin zu den Sterblichen gelangte, erzählt Brahmā die berühmte Geschichte des Dāitya-Königs Bali, der durch Tugend und Macht die drei Welten beherrscht und selbst die Götter in Bedrängnis bringt. Viṣṇu verspricht, Bali ohne Kampf mittels einer List zu bezwingen, und wird als Zwerg Vāmana in Aditis Schoß geboren. Bei Balis Pferdeopfer erbittet Vāmana drei Schritte Land; trotz der Warnung seines Priesters Śukra gewährt Bali sie. Vāmana wächst zur kosmischen Trivikrama-Gestalt, durchschreitet mit dem ersten Schritt die Erde, mit dem zweiten Brahmaloka, und Bali bietet für den dritten Schritt demütig seinen eigenen Rücken an. Viṣṇu, erfreut über Balis Wahrhaftigkeit, gewährt ihm die Herrschaft über Rasātala und unvergänglichen Ruhm. Als Viṣṇus zweiter Schritt Brahmās eigene Wohnstatt erreicht, opfert Brahmā ihm als Arghya-Gabe das Wasser aus seinem von Śiva erhaltenen Kamaṇḍalu; dieses Wasser fällt am Berg Meru in vier Richtungen, wobei der nach Süden fallende Teil von Śiva in seinen Locken aufgefangen wird – die Erklärung, wie die Gaṅgā in Śivas Jaṭā gelangte.
{nārada uvāca:} kamaṇḍalusthitā devī tava puṇyavivardhinī / yathā martyaṃ gatā nātha tan me vistarato vada //
{Nārada sprach:} Die im Wasserkrug befindliche Göttin, die dein Verdienst mehrt – wie sie zu den Sterblichen gelangte, o Herr, das erzähle mir ausführlich.
{Brahmā sprach:} Es gab einen großen Dāitya namens Bali, einen unbesiegten Feind der Götter, durch Rechtschaffenheit, Ruhm und den Schutz seiner Untertanen,
tasyonnatiśarair bhagnāḥ kīrtikhaḍgadvidhākṛtāḥ / tasyājñāśaktibhinnāṅgā devāḥ śarma na lebhire //
Von den Pfeilen seines Aufstiegs gebrochen, vom Schwert seines Ruhmes zerteilt, die Glieder von der Macht seines Befehls zerschmettert, fanden die Götter kein Glück.
Wort für Wort
tasya unnati-śaraiḥ bhagnāḥ
von den Pfeilen seines Aufstiegs gebrochen
kīrti-khaḍga-dvidhā-kṛtāḥ
vom Schwert seines Ruhmes entzweit
tasya ājñā-śakti-bhinna-aṅgāḥ
die Glieder von der Macht seines Befehls zerschmettert
Mit Gedanken, Tat und Wort haben wir bei dir allein Zuflucht gesucht; wie sollten wir, die wir Zuflucht zu deinen Füßen genommen haben, uns vor dem Dāitya verneigen?
Dich verehren wir mit großen Opfern, dich besingen wir mit Worten, o Unfehlbarer; wie sollten wir, die wir allein in dir Zuflucht haben, uns vor dem Dāitya verneigen?
Auf deine Tatkraft gestützt sind die Götter stets, mit Indra an ihrer Spitze; nachdem wir den von dir verliehenen Rang erlangt haben, wie sollten wir uns vor dem Dāitya verneigen?
Wort für Wort
tvat-vīryam āśritāḥ nityam
auf deine Tatkraft gestützt stets
devāḥ sa-indra-purogamāḥ
die Götter mit Indra an der Spitze
tvayā dattam padam prāpya
nachdem wir den von dir verliehenen Rang erlangt haben
sraṣṭā tvaṃ brahmamūrtyā tu viṣṇur bhūtvā tu rakṣasi / saṃhartā rudraśaktyā tvaṃ kathaṃ daityaṃ namemahi //
Du bist der Schöpfer in der Gestalt Brahmās, als Viṣṇu beschützt du, als Rudras Kraft bist du der Vernichter – wie sollten wir uns vor dem Dāitya verneigen?
Herrschermacht ist die Ursache [alles Ansehens] in der Welt; was aber ist ohne Herrschermacht ihr Nutzen? Ihrer Herrschermacht beraubt, o Herr der Götter, wie sollten wir uns vor dem Dāitya verneigen?
Du bist ohne Anfang, o Erhalter der Welt, du bist ohne Ende, der Lehrer der Welt; wie sollten wir uns vor diesem endlichen Feind, dem Dāitya, verneigen?
Durch deine Herrschermacht mit kräftigen Gliedern, nachdem wir die drei Welten durch [deine] Kraft besiegt haben, mögen wir gefestigt sein, o Herr der Götter; wie sollten wir uns vor dem Dāitya verneigen?
Wort für Wort
tava aiśvaryeṇa puṣṭa-aṅgāḥ
durch deine Herrschermacht mit kräftigen Gliedern
jitvā trailokyam ojasā
nachdem wir die drei Welten durch Kraft besiegt haben
{Brahmā sprach:} Nachdem er eben diese Worte gehört hatte, sprach der Vernichter der Daiteyas [Viṣṇu] zu allen Unsterblichen, um das Anliegen der Götter zu erfüllen:
{śrībhagavān uvāca:} madbhakto 'sau balir daityo hy avadhyo 'sau surāsuraiḥ / yathā bhavanto matpoṣyās tathā poṣyo balir mama //
{Der erhabene Herr sprach:} Jener Dāitya Bali ist mein Verehrer, und er ist unantastbar für Götter und Dämonen; so wie ihr von mir zu nähren seid, so ist auch Bali von mir zu nähren.
Doch ohne Kampf, o Götter, werde ich [ihm] die Herrschaft über den Himmel nehmen; nachdem ich Bali durch eine List (mantra-Ausspruch) gebunden habe, werde ich euch die Herrschaft zurückgeben.
Wort für Wort
vinā tu saṃgaram devāḥ
doch ohne Kampf, o Götter
hatvā rājyam triviṣṭape
nachdem ich die Herrschaft im Himmel genommen habe
balim nibadhya mantra-uktyā
nachdem ich Bali durch einen listigen Ausspruch gebunden habe
{brahmovāca:} tathety uktvā suragaṇāḥ saṃjagmur divam eva hi / bhagavān api deveśo hy adityā garbham āviśat //
{Brahmā sprach:} 'So sei es' sprechend, kehrten die Götterscharen sogleich in den Himmel zurück; der erhabene Herr der Götter selbst aber ging in Aditis Schoß ein.
ārtvijya ṛṣimukhye tu śukre tatra purodhasi / havirbhāgārtham āsannadevagandharvapannage /
während Śukra, der führende Ṛṣi, dort das Priesteramt innehatte, und für die Opferanteile Götter, Gandharvas und Schlangenwesen [Pannagas] herbeigekommen waren,
Wort für Wort
ārtvijye ṛṣi-mukhye tu
während im Priesteramt der führende Ṛṣi
śukre tatra purodhasi
Śukra dort als Hauspriester
havir-bhāga-artham
für die Opferanteile
āsanna-deva-gandharva-pannage
als Götter, Gandharvas und Schlangenwesen herbeigekommen waren
'Es werde gegeben, es werde genossen, Verehrung werde jedem einzeln erwiesen, vollständig und immer wieder vollständig' – so erklang der Ruf [des Opfers].
zu Bali, dem Sieger durch Kṣatriya-Pflicht, dem Geber von Reichtum aus Hingabe, dem Vortrefflichsten der Starken, geweiht zum Opfer samt seiner Gattin,
{Śukra sprach:} Jener Brahmane in Zwerggestalt, der zu deinem Opfer gekommen ist – das ist kein Brahmane, Bali, wahrlich, es ist der Herr des Opfers, der das Opfer trägt.
{brahmovāca:} balis tu bhārgavaṃ prāha purodhasam ariṃdamaḥ //*
{Brahmā sprach:} Bali aber, der Feindebezwinger, sprach zum Bhārgava, seinem Hauspriester:
Wort für Wort
baliḥ tu bhārgavam prāha
Bali aber sprach zum Bhārgava
purodhasam ariṃdamaḥ
zu seinem Hauspriester, der Feindebezwinger
[Anm.: Im Original nur eine Zeile (Halbvers), im Text mit dem Asteriskus '//*' als unvollständig markiert – die zugehörige zweite Zeile fehlt in der überlieferten Textgrundlage, wie bereits bei ähnlichen Fällen in Kap.71 (V20, V33, V40) beobachtet.]
{Bali sprach:} Gesegnet bin ich – der Herr meines Opfers kommt selbst leibhaftig in mein Haus; gekommen bittet er um etwas Geringes – was bliebe da noch zu beraten?
Wort für Wort
dhanyaḥ aham
gesegnet bin ich
mama yajña-īśaḥ gṛham āyāti mūrtimān
der Herr meines Opfers kommt leibhaftig in mein Haus
{Brahmā sprach:} So sprechend, ging er samt seiner Gattin, zusammen mit dem Hauspriester Śukra, dorthin, wo der Herr der Brahmanen, Vāmana, der Sohn Aditis, [weilte].
Mit gefalteten Händen [sprach er]: 'Womit bist du zu mir gekommen, sag es mir!' Vāmana aber sprach da: [er bat um] ein Land, gemessen mit drei Schritten.
dehi rājendra nānyena kāryam asti dhanena kim / tathety uktvā tu kalaśān nānāratnavibhūṣitāt /
'Gib [mir dies], o König der Könige, mit anderem Reichtum habe ich nichts zu schaffen.' 'So sei es' sprechend, [ergriff Bali] den mit vielerlei Juwelen geschmückten Krug,
'So sei es', sprach der Herr der Dāityas – und während er noch hinsah, [wuchs] Vāmana, der Herr des Opfers, der Opferpuruṣa, mit Mond und Sonne zwischen seinen Brüsten,
so dass die Götter auf seinem Haupt [Platz fanden] – so wuchs die Trivikrama-Gestalt; der endlose, unfehlbare Gott, der Schreitende, die Trivikrama-Gestalt – als der König der Dāityas ihn sah, sprach er samt seiner Gattin voller Demut:
Wort für Wort
yathā syātām surāḥ mūrdhni
so dass die Götter auf seinem Haupt [Platz fanden]
vavṛdhe vikrama-ākṛtiḥ
so wuchs die Trivikrama-Gestalt
anantaḥ ca acyutaḥ devaḥ
der endlose, unfehlbare Gott
vikrāntaḥ vikrama-ākṛtiḥ
der Schreitende, die Trivikrama-Gestalt
tam dṛṣṭvā daitya-rāṭ prāha
als der König der Dāityas ihn sah, sprach er
sa-bhāryaḥ vinaya-anvitaḥ
samt seiner Gattin voller Demut
[Anm.: Auch dieser Vers hat im Original drei Zeilen (sechs Pādas), von denen nur die letzte durch // markiert ist.]
{Bali sprach:} Schreite, Viṣṇu, Herr der Welt, soweit du vermagst, o All-Durchdringender; besiegt bin ich, o Herr der Götter, gänzlich, o Weltenschöpfer.
Er setzte seinen Fuß auf den Rücken der Schildkröte [die Erde], setzte den Fuß bei Balis Opfer nieder; den zweiten Schritt aber erreichte er im ewigen Brahmaloka.
'Für den dritten Schritt gibt es hier keinen Platz, o Herr der Asuras; wohin soll ich schreiten – gib mir Land!' So sprach Hari zu Bali; lachend aber sprach Bali, samt seiner Gattin, mit gefalteten Händen:
Wort für Wort
tṛtīyasya padasya atra
für den dritten Schritt hier
sthānam na asti asura-īśvara
gibt es keinen Platz, o Herr der Asuras
kva kramiṣye bhuvam dehi
wohin soll ich schreiten, gib mir Land
balim tam hariḥ abravīt
so sprach Hari zu Bali
vihasya baliḥ api āha
lachend aber sprach Bali
sa-bhāryaḥ sa kṛta-añjaliḥ
samt seiner Gattin, mit gefalteten Händen
[Anm.: Auch dieser Vers hat im Original drei Zeilen (sechs Pādas), von denen nur die letzte durch // markiert ist.]
{Bali sprach:} Von dir wurde die gesamte Welt erschaffen, nicht bin ich der Schöpfer, o Herr der Götter; durch eine dir zukommende Fügung wurde [mein Besitz] gering – was soll ich tun, o All-Durchdringender?
Wort für Wort
tvayā sṛṣṭam jagat sarvam
von dir wurde die gesamte Welt erschaffen
na sraṣṭā aham sura-īśvara
nicht bin ich der Schöpfer, o Herr der Götter
tvat-doṣāt alpam abhavat
durch eine dir zukommende Fügung wurde es gering
kim karomi jagat-maya
was soll ich tun, o All-Durchdringender
[Anm.: 'tvad-doṣāt' wörtl. 'durch einen Fehler/eine Ursache, die dir zukommt' – gemeint ist offenbar das von Viṣṇu selbst gelenkte Schicksal, das Balis Besitz auf das durchschrittene Maß beschränkte; nicht als Vorwurf, sondern als demütige Feststellung zu verstehen, wie der folgende Vers zeigt.]
{Der erhabene Herr sprach:} 'Erbitte dir eine Gunst, Heil dir; durch [deine] Hingabe bin ich erfreut, o König der Dāityas.'
Wort für Wort
varam vṛṇīṣva bhadram te
erbitte dir eine Gunst, Heil dir
bhaktyā prītaḥ asmi daitya-rāṭ
durch Hingabe bin ich erfreut, o König der Dāityas
[Anm.: Auch dieser Vers besteht im Original nur aus einer Zeile (zwei Pādas statt der üblichen vier), hier jedoch ohne den Asteriskus des Originals – möglicherweise bildet er zusammen mit V52 metrisch einen einzigen, redaktionell auf zwei Versnummern aufgeteilten Vers.]
{brahmovāca:} sa tu prāha jagannāthaṃ na yāce tvāṃ trivikramam / sa tu prādāt svayaṃ viṣṇuḥ prītaḥ san manasepsitam //
{Brahmā sprach:} Jener aber sprach zum Herrn der Welt, dem Trivikrama: 'Ich bitte dich um nichts.' Doch Viṣṇu selbst, erfreut, gab ihm, was er sich im Herzen wünschte.
rasātalapatitvaṃ ca bhāvi cendrapadaṃ punaḥ / ātmādhipatyaṃ ca harir avināśi yaśo vibhuḥ //
die Herrschaft über Rasātala, und dass [ihm] künftig wiederum Indras Rang [zufallen werde], Selbstherrschaft, und Hari [gab ihm] unvergänglichen Ruhm, der Mächtige.
Wort für Wort
rasātala-patitvam ca
und die Herrschaft über Rasātala
bhāvi ca indra-padam punaḥ
und dass künftig wiederum Indras Rang [zufallen werde]
und gab ebenso Indra [Śatakratu] die Götterherrschaft zurück, so wie sie zuvor war. Unterdessen gelangte dort [Viṣṇus] von den Göttern verehrter Fuß [zum dritten Schritt].
dvitīyaṃ tat padaṃ viṣṇoḥ pitur mama mahāmate / yat padaṃ samanuprāptaṃ gṛhaṃ dṛṣṭvāpy acintayam //
Jener zweite Schritt Viṣṇus, meines Vaters, o Hochgesinnter – als ich sah, dass jener Schritt [mein] Haus erreicht hatte, dachte ich bei mir:
Wort für Wort
dvitīyam tat padam viṣṇoḥ
jener zweite Schritt Viṣṇus
pituḥ mama mahā-mate
meines Vaters, o Hochgesinnter
yat padam samanuprāptam gṛham
als jener Schritt [mein] Haus erreichte
dṛṣṭvā api acintayam
sah ich es und dachte bei mir
[Anm.: Brahmā, der Erzähler, bezeichnet Viṣṇu hier als 'meinen Vater' ('pituḥ mama') – ein in vaiṣṇavisch geprägten Purāṇa-Passagen bekanntes Motiv, wonach Brahmā aus dem Lotus in Viṣṇus Nabel entsprang.]
kiṃ kṛtyaṃ yac chubhaṃ me syāt pade viṣṇoḥ samāgate / sarvasvaṃ ca samālokya śreṣṭho me syāt kamaṇḍaluḥ //
'Was ist zu tun, das mir zum Heil gereiche, nun da Viṣṇus Schritt angekommen ist?' Und nachdem ich meinen gesamten Besitz überblickt hatte, [erkannte ich:] mein Wasserkrug wäre das Beste.
Wort für Wort
kim kṛtyam yat śubham me syāt
was ist zu tun, das mir zum Heil gereiche
pade viṣṇoḥ samāgate
nun da Viṣṇus Schritt angekommen ist
sarvasvam ca samālokya
und nachdem ich meinen gesamten Besitz überblickt hatte
tad vāri yat puṇyatamaṃ dattaṃ ca tripurāriṇā / varaṃ vareṇyaṃ varadaṃ varaṃ śāntikaraṃ param /
jenes Wasser, das höchst heilvolle, gegeben vom Feind der drei Burgen [Śiva] – die Gunst, die erwählenswerte, gunstgewährende, die höchste, Frieden schaffende Gabe,
pavitraṃ pāvanaṃ pūjyaṃ jyeṣṭhaṃ śreṣṭhaṃ guṇānvitam / smaraṇād eva lokānāṃ pāvanaṃ kiṃ nu darśanāt //
heilig, reinigend, verehrungswürdig, das Erste, das Beste, tugendbegabt – schon durch bloße Erinnerung reinigt es die Welten, wie viel mehr erst durch den Anblick!
Wort für Wort
pavitram pāvanam pūjyam
heilig, reinigend, verehrungswürdig
jyeṣṭham śreṣṭham guṇa-anvitam
das Erste, das Beste, tugendbegabt
smaraṇāt eva lokānām pāvanam
schon durch bloße Erinnerung reinigt es die Welten
tādṛg vāri śucir bhūtvā kalpaye 'rghāya me pituḥ / iti saṃcintya tad vāri gṛhītvārghāya kalpitam /
Solches Wasser will ich, rein geworden, für die Ehrenwasser-Gabe an meinen Vater bereiten. So bedachte ich es, ergriff jenes Wasser und bereitete es zur Arghya-Gabe,
Wort für Wort
tādṛk vāri śuciḥ bhūtvā
solches Wasser, rein geworden
kalpaye arghāya me pituḥ
will ich für die Ehrenwasser-Gabe an meinen Vater bereiten